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Samstag, 7. März 2009

Puppentage

Gerade in den alltäglichen, profanen, immer wiederkehrenden Momenten wird man ab und zu an die unsagbare und unfassbare Tragik des Lebens erinnert, beim Griff in das Supermarktregal, zwischen den Gedanken an Brötchen und Eiersalat, flackert da die Erinnerung an den Wimpernschlag des Jahrtausends auf, an das kurze, aber doch so gewaltige - vergewaltigende - Leben, das uns nicht sein läßt, wie wir sind, sondern an uns bohrt, schraubt und sägt, bis wir uns selbst nicht mehr erkennen. Mit der Dose Zuckererbsen in der Hand begreifen wir uns als Spieler in einem Spiel, und selbst die Dose Zuckererbsen erkennen wir als ein Requisit in diesem Puppenspiel, und langsam, fast andächtig stelle ich die Dose Zuckererbsen in den Einkaufskorb zu den anderen Requisiten und mache mich klein, ganz klein, damit ich in diesen kleinen Puppentag hineinpasse.

(Eintrag vom 17.11.2005)

Wir basteln uns eine Mumie...

~Es gibt besondere Leute, die dies berufsmäßig ausüben. Zu ihnen wird die Leiche gebracht, und sie zeigen nun hölzerne, auf verschiedene Art bemalte Leichname zur Auswahl vor. Wonach man die vornehmste der Einbalsamierungsarten benennt, scheue ich mich zu sagen. Sie zeigen dann weiter eine geringere und wohlfeilere und eine dritte, die am wohlfeilsten ist. Sie fragen dann, auf welche der drei Arten man den Leichnam behandelt sehen möchte. Ist der Preis vereinbart, so kehren die Angehörigen heim, und jene machen sich an die Einbalsamierung. Die vornehmste Art ist folgende. Zunächst wird mittels eines eisernen Hakens das Gehirn durch die Nasenlöcher herausgeleitet, teils auch mittels eingegossener Flüssigkeiten. Dann macht man mit einem scharfen aithiopischen Stein einen Schnitt in die Weiche und nimmt die ganzen Eingeweide heraus. Sie werden gereinigt, mit Palmwein und dann mit geriebenen Spezereien durchspült. Dann wird der Magen mit reiner geriebener Myrrhe, mit Kasia und anderem Räucherwerk, jedoch nicht mit Weihrauch, gefüllt und zugenäht. Nun legen sie die Leiche ganz in Natronlauge, siebzig Tage lang. Länger als siebzig Tage darf es nicht dauern. Sind sie vorüber, so wird die Leiche gewaschen, der ganze Körper mit Binden aus Byssosleinwand umwickelt und mit Gummi bestrichen, was die Ägypter an Stelle von Leim zu verwenden pflegen. Nun holen die Angehörigen die Leiche ab, machen einen hölzernen Sarg in Menschengestalt und legen die Leiche hinein. So eingeschlossen wird sie in der Familiengrabkammer geborgen, aufrecht gegen die Wand gestellt. Das ist die Art, wie die Reichsten ihre Leichen behandeln. Wer die Kosten scheut und die mittlere Einbalsamierungsart vorzieht, verfährt folgendermaßen. Man füllt die Klistierspritze mit Zedernöl und führt das Öl in den Leib der Leiche ein, ohne ihn jedoch aufzuschneiden und die Eingeweide herauszunehmen. Man spritzt es vielmehr durch den After hinein und verhindert den Ausfluß. Dann wird die Leiche die vorgeschriebene Anzahl von Tagen eingelegt. Am letzten Tage läßt man das vorher eingeführte Zedernöl wieder heraus, das eine so große Kraft hat, daß Magen und Eingeweide aufgelöst und mit herausgespült werden. Das Fleisch wird durch die Natronlauge aufgelöst, so daß von der Leiche nur Haut und Knochen übrigbleiben. Danach wird die Leiche zurückgegeben, und es geschieht nichts weiter mit ihr. Die dritte, von den Ärmeren angewandte Art der Einbalsamierung ist folgende. Der Leib wird mit Rettigöl ausgespült und die Leiche dann die siebzig Tage eingelegt. Dann wird sie zurückgegeben. Die Frauen angesehener Männer werden nicht gleich nach dem Tode zur Einbalsamierung fortgegeben, auch schöne oder sonst hervorragende nicht. Man übergibt sie den Balsamierern erst drei oder vier Tage später; und zwar geschieht das deswegen, damit sich die Balsamierer nicht an den Frauen vergehen. Es sei einmal einer wegen der Schändung einer frischen Frauenleiche bestraft worden, den ein Berufsgenosse angezeigt hatte.~
(aus Herodot's Historien)

Anmerkung: Die Zeitdauer von 70 Tagen, die Herodot und andere antike Geschichtsschreiber angeben, mag in etwa der Wirklichkeit entsprechen, obwohl neuere Forschungen die von späteren Chronisten angegebenen 40 Tage Natronlagerung wahrscheinlicher erscheinen lassen. Auch die Bibel spricht von 40 Tagen: Als Joseph und die Ärzte seinen Vater Israel einbalsamierten, nahm der Vorgang insgesamt 40 Tage in Anspruch, und darauf folgte eine Trauerzeit von 70 Tagen.

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Die Vögel
dürfen natürlich zwei Beine haben, brauchen...
zuckerwattewolkenmond - Mo, 22:59
Ähm, also nur einbeinige...
Ähm, also nur einbeinige Vögel? ;·)...
C. Araxe - Mo, 22:44
Da an mein Fenster
nichts herankommen kann, das nur zwei oder vier Beine...
zuckerwattewolkenmond - Mo, 22:30
Neben Krähen oder...
Neben Krähen oder anderen Vogelarten kämen...
C. Araxe - Mo, 22:14
Nachdem
ich die Blog-connect-Scripte gelöscht habe, eine...
zuckerwattewolkenmond - Fr, 15:48
Ich habe
das Taubenpaar heute im Baum vor der Küche gesehen....
zuckerwattewolkenmond - Fr, 15:47
Na gut.
Aber da die Seite sowieso am 31. Mai weg ist, juckt...
zuckerwattewolkenmond - Do, 23:34
Nicht unbedingt.
Nicht unbedingt.
C. Araxe - Do, 23:29
Aber wenn
das Blog gehackt wurde und hier irgendein Skript drin...
zuckerwattewolkenmond - Do, 23:26
Nun ja, wurde offensichtlich...
Nun ja, wurde offensichtlich gehackt.
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Ich habe
die Seite gerade online gecheckt, es wurde keine Malware...
zuckerwattewolkenmond - Do, 23:22
Ist nur hier bei Ihnen...
Ist nur hier bei Ihnen und das wird nicht an Ihnen...
C. Araxe - Do, 23:22
Hm,
bei mir erscheinen auch immer wieder komische Weiterleitungen....
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Hm, Natur ohne vermenschlichten...
Hm, Natur ohne vermenschlichten Kuschelmodus. Aber...
C. Araxe - Do, 23:07
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so ein Mäusebussard scheint auch vor ausgewachsenen,...
zuckerwattewolkenmond - Do, 22:31
Och neee, das klingt...
Och neee, das klingt gar nicht gut. Aber all mein Bedauern...
rosenherz - Do, 22:14
Facebook nervt!
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zuckerwattewolkenmond - Do, 14:23
So ist es. Ich bin jetzt...
So ist es. Ich bin jetzt eigentlich ganz froh, das...
schlafmuetze - So, 22:42
Ja,
wenn man im Westen kein Taschengeld hat oder wenig...
zuckerwattewolkenmond - So, 19:40
Na die delikaten Gene
würde ich natürlich nicht in der Weltgeschichte...
zuckerwattewolkenmond - So, 19:33

Meine Kommentare

Die Vögel
dürfen natürlich zwei Beine haben, brauchen...
weltentanz - Mo, 22:59
Da an mein Fenster
nichts herankommen kann, das nur zwei oder vier Beine...
weltentanz - Mo, 22:30
Ich weiß nicht,
ob das von den Ärzten schon getan wurde, aber...
lamamma - Mo, 15:54
Nachdem
ich die Blog-connect-Scripte gelöscht habe, eine...
weltentanz - Fr, 15:48
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das Taubenpaar heute im Baum vor der Küche gesehen....
weltentanz - Fr, 15:47
Na gut.
Aber da die Seite sowieso am 31. Mai weg ist, juckt...
weltentanz - Do, 23:34
Aber wenn
das Blog gehackt wurde und hier irgendein Skript drin...
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Ich habe
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