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Manche Yogis brauchen in ihrer Hütte eine Blume, und manche brauchen keine Blume.

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Montag, 10. März 2014

...

Ich kann euch einfrieren lassen
oder euch in Nüsse verwandeln
Man muß in die Ambulanz kugeln
und mir Asche aufs Papier streuen
Zwei Dinge vermute ich: dich und mich
Wir sitzen uns gegenüber,
Geistesblitze in den Augenwinkeln,
reißen sie uns heraus.
Ihr seid alle nur ein Traum!

The GREAT Gatsby

The GREAT Gatsby

Digitalisierte Bleistiftzeichnung

Das seltsame Haus

Wenn ich auch nicht ganz nachvollziehen kann, wieso dies geschah, so quartierte man mich aber in die Wohnung einer ehemaligen Kollegin ein. Ich weiß nicht genau, ob man dies mit Zustimmung der Kollegin tat, oder ob die Dame, welche den Schlüssel besaß, da die Kollegin für einige Tage weggefahren war, es alleine bestimmte. Dieses Haus war ein besonderes Haus, wie mir sehr bald klar wurde, im Grunde schon beim Betreten, denn ich wußte, wie schwierig es ist, hier eine Wohnung zu bekommen. Nicht wie andere Wohnhäuser, obwohl es sich in einer normalen Straße befand, hatte es früher als Kur- und Erholungsheim gedient, bevor daraus Wohnungen hergerichtet wurden. Als Überbleibsel aus Heimtagen war eine Concierge hinter einem Schalter geblieben, welche jeden, der das Haus betrat, fragte, ob er Mieter sei, sowie diverse Restaurants und Kantinen, welche für das leibliche Wohlergehen der Mieter sorgten. Durchaus praktisch, wenn man selbst nicht viel Einkaufen oder Kochen möchte. Darüber hinaus war das ganze Haus recht verwinkelt und unübersichtlich. Es gab größere Hallen und Rolltreppen, aber auch kleine verborgene Gänge. Die Wohnungen waren alle mehrfach miteinander verbunden, hatten also niemals nur einen Eingang, sondern mehrere Möglichkeiten, sich in das äußere Getümmel zu stürzen. Und ein Getümmel war es, ähnlich dem eines Einkaufcenters, dazu gab es ein ganz spezielles Highlight, eines, welches die Concierge jedem erbot, zu zeigen, der als Besucher das Haus betrat. Es war ein exklusiver Ausblick von der obersten Galerie herunter, zu welcher man mit den Rolltreppen gelangen konnte. Ich jedoch lehnte diese Führung ab, denn ich war neugieriger auf die Wohnung, in der ich mich nun vorübergehend aufhalten sollte.

Im Grunde bewohnte ich nur ein Zimmer, welches mir recht klein vorkam, denn eine Wand wurde völlig von einem Bücherregal eingenommen, welches in etwa die gleiche Größe hatte wie meines. Meines allerdings nahm nur ein Drittel der Wandfläche meines Wohnzimmers ein, was für mich einen groben Anhaltspunkt zum Schätzen darstellte. Am Fenster stand das Bett, in dem ich schlief, in der Ecke gegenüber fanden sich ein hüfthohes Kachelöfchen, ein Sessel und verschiedene kleine Ablagen oder Tische. Lange hielt ich mich hauptsächlich dort auf, bis mir einfiel, daß ich unbedingt duschen müsse und deshalb beschloß, auch den Rest der Wohnung zu erkunden. Irgendwo müsse es ja ein Badezimmer geben und es ist sicher erlaubt, daß ich es benutze. Der Flur wurde nur durch das Licht erhellt, welches aus meinem kleinen Zimmer streute und ich erkannte an den Wänden einige geschlossene Türen. Unter ihnen sicher auch die zum Badezimmer. Doch magisch zog mich die offen stehende Tür am anderen Ende des Flurs an. Dieser Raum war viel größer als meiner, lag aber im Halbdunkel, so daß ich nur einige große Zimmerpflanzen und Bücherregale als Konturen wahrnahm. Neugierig schlich ich herum und entdeckte, daß es einen Balkon gab. Der Zugang war allerdings durch ein Bücherregal versperrt, bis mir einfiel, daß dies ein besonderer Zugang war, eine Geheimtür. Man mußte einfach die ausgestreckten Hände zusammenlegen und an der richtigen Stelle halb in das Regal stecken, dann öffnete sich die Tür. Ich probierte es aus, fast augenblicklich öffnete sich die Tür und ich trat durch das Bücherregal auf den Balkon hinaus. Hinter mir fiel sie knarrend ins Schloß. Sofort bekam ich es mit der Angst zu tun. Hatte ich überhaupt den Schlüssel dabei? Würde ich wieder hineingelangen? Hektisch suchte ich in meiner Jackentasche, fand einen Schlüssel und versuchte, die Tür von außen zu öffnen. Es gelang, was mich erleichterte, und ich nahm mir vor, wenn es hell wäre, auf den Balkon zu gehen und die Blumen zu gießen. Die Kollegin würde sich sicher freuen, wenn ich mich um diese kümmerte, solange sie verreist war. Doch hatte sie überhaupt Blumen? Am besten, ich sähe gleich noch einmal nach.

Erneut trat ich durch das Bücherregal auf den Balkon, wo ich von einigen anderen Leuten abgelenkt wurde. Erst da bemerkte ich, daß der Balkon wie ein Gang mit anderen Wohnungen verbunden war und direkt auf einen breiten Hauptgang führte, der lebhaft bevölkert wurde. Ich warf mich in das Getriebe, ließ mich da- und dorthin treiben, bevor ich irgendwann beschloß, es sei Zeit in die Wohnung zurückzukehren. Es fiel mir jedoch schwer, die richtige Abbiegung zu finden, die wieder auf den Balkon führte. Der Gang, in den ich abbog, sah anders aus als vorher, viel Pappen lagen auf dem Boden herum, mit denen eine junge Frau beschäftigt war, die mich mißbilligend musterte. Aber es mußte der Gang sein, von dem ich gekommen war. Die Tür ließ sich leicht öffnen und ich befand mich in einem halbdunklen Zimmer. Ich hörte noch, wie die junge Frau den Schlüssel hinter mir im Schloß herumdrehte. Warum machte sie das? Will sie mich einsperren? Und nun sah ich, daß es nicht das Zimmer meiner Kollegin war. Besonders in den Teppich- und Polsterfarben unterschied es sich. Du lieber Himmel! Bin ich etwa in einer völlig fremden Wohnung gelandet? Natürlich, es mußte die Wohnung darunter sein. Was würden ihre Bewohner wohl sagen, wenn sie mich hier fänden? Ich begann irgendwie an der Wand hinaufzuklettern, um einen Weg zu finden, in die Wohnung darüber zu gelangen. Wahrscheinlich gab es da auch irgendwelche Verbindungstüren. Von oben und durch die Fensterscheiben zum Balkon hindurch konnte ich die junge Frau mit anderen Leuten reden sehen. Ich beschloß, doch lieber wieder herunterzuklettern und an die Glasscheiben zu klopfen. Man bemerkte mich und ließ mich wieder heraus. Mir war klar, daß ich eine Treppe finden mußte, um in das Stockwerk darüber zu gelangen. Sogleich sah ich eine, folgte ihr und fand mich vor der Wohnungstür meiner Kollegin wieder. Diese selbst stand davor und suchte augenscheinlich ihre Schlüssel. Aber ich hatte ja einen! Sofort zeigte ich ihr den Schlüssel und machte mich daran, die Türe aufzuschließen. Seltsamerweise bestand das Türschloß aus mindestens zehn Schlüssellöchern, welche halbkreisförmig angeordnet waren. Ich mußte also erst das richtige Schlüsselloch finden. Und passen wollte er letztendlich in keines. Wie konnte das sein? Hatte ich den Schlüssel irgendwo vertauscht? Sie sah mich entnervt an, weil sie dachte, ich hätte ihren Schlüssel verbummelt. Und ich verstand einfach nicht, wie das hatte geschehen können. Wie war ich in das Stockwerk darunter geraten, ohne es zu merken? Und warum passte der Schlüssel, den ich doch die ganze Zeit in meiner Jackentasche mit mir führte, jetzt nicht mehr? Und überhaupt: Wieso sahen die Schlüssel hier aus wie Ohrringe?


Entgegen meiner sonstigen Gewohnheit schrieb ich diesen Traum diesmal im Präteritum auf, obwohl ich sonst das Präsens für Träume bevorzuge. Es erscheint mir normalerweise stimmiger, ganz besonders, wenn es sich um auseinanderklaffende Traumfragmente handelt. Es war direkt schwierig, sich umzugewöhnen.

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Meine Kommentare

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Deine Story
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