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Sonntag, 26. November 2017

Katzenabenteuer

Gerade lebe ich fast ausschließlich in Traumwelten mit meinen Katzen. Irgendwie müssen mich Menschen mehr enttäuscht haben als ich ahne, wenn ich nur noch an Katzen denken mag und nicht mehr an Menschen. Es ist erstaunlich, wieviel ich erinnere. Das Kätzchen zum Beispiel, welches als Hauskatze bei uns leben dufte, kam in den Genuß, mit mir trotzdem Ausflüge nach draußen zu unternehmen, allerdings nur an der Leine. Ich nahm es oft zum Spielen mit nach unten. Als ich ihr das erste Mal das Halsband anlegen wollte (ich hatte ein rotes und eine rote Leine dazu - was gut zu ihrem schwarz-weißen Fell paßte), war sie störrisch wie ein Esel und versuchte sich ständig zu befreien. Katzen mögen sowas überhaupt nicht. Nachdem sie aber sehr schnell begriffen hatte, daß Halsband und Leine Ausflüge nach draußen bedeuten, bettelte sie schließlich förmlich darum und kam schon angeschossen, wenn ich nur daran dachte, zum Halsband zu greifen. Probleme gab es nur noch sehr geringe, wenn sie vor lauter Vorfreude etwas zappelig war. Allerdings, "eine Katze an der Leine zu führen" ist dann doch eine ziemliche Illusion. Es sah eher so aus, daß entweder sie mich hinter sich herschleifte oder aber ich sie hinter mir. Sobald sich die Wohnungstür öffnete, war sie am Zug, und ihr erstes Stürmen führte sie immer geradewegs in den Wäschegarten des Hauses. Denn dort gab es eine Wiese und sie konnte sich ganze Stunden damit beschäftigen, diese abzugrasen. Manchmal fragte ich mich, ob meine Katze ursprünglich ein Schaf werden sollte.

Auf die Straße dagegen brachten sie keine zehn Pferde und auch keine Leine. Deshalb mußte ich sie, wollte ich über die Straße zum Nachbarhaus um meine Freundin zu besuchen, tragen. Sie krallte sich dann immer an mir fest und zitterte am ganzen Körper. Wenn ich eine Jacke trug, kroch sie unter die drunter, so daß nur noch die Ohren und das Näschen vorschauten, denn neugierig war sie trotzdem. Meine Freundin hatte einen Schäferhund mit Schlappohr und vor diesem wiederum hatte sie keine Angst. Es war aber auch ein sehr freundlicher Hund, der die Schulstullen meiner Freundin fraß. Weil er die Schulstullen gefressen hatte, hatte er keinen Hunger auf sein Hundefutter und dieses nun fraß meine Katze mit Begeisterung.
Wenn ich mit anderen auf unserem Spielplatz spielte, leinte ich sie die meiste Zeit irgendwo an, wo sie in der Sonne saß, uns zuschaute, Vögel beobachtete und manchmal auch versuchte, einen zu fangen, was natürlich wegen der Leine immer schief ging. So hat sie letzten Endes in ihrem Leben ausschließlich Fliegen und Spinnen gefangen und glücklicherweise war sie auch egoistisch genug, diese sofort aufzufressen.

Eigentlich dachte ich damals, wenn sie überwiegend nur angeleint ist, ist das nicht wirklich so toll für sie, weshalb ich sie nicht immer mitnahm, sondern lieber alleine zum Spielen ging. Wenn ich dann jedoch unter unserem Küchenfenster stand, schaute hinter den Petunien das konsternierte und beleidigte Katzengesicht hervor, das mich von oben herunter anmaunzte nach dem Motto: "Warum nimmst du mich nicht mit, maunz? Warum gehst du ohne mich, maunz? Warum läßt du mich hier oben versauern, maunz?" Hatte ich mich breitmaunzen lassen, kriegte sie das sofort mit und war schon an der Tür, bevor ich überhaupt die Treppe hoch war.
Katzen sind ja so egozentrisch! Sobald man irgendetwas für sie tun kann, umschmeicheln sie einen mit Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten, als sei man der wichtigste Mensch der Welt, doch sobald man nichts für sie tun kann und nichts hat, was sie gerne hätten, ist man Luft für sie.

Einmal, als ich sie angeleint hatte und kurz außerhalb der Sichtweite war, hatte ein streunender Hund sie ausgemacht und bellte sie aggressiv an. Sie fauchte tüchtig zurück. Das ging so lange, bis unser Hausmeister dazwischenging und mit einem Pantoffel den Hund verscheuchte. Nach diesem Erlebnis war sie auffällig anschmiegsam, maunzte und suchte besonders viel Körperkontakt. Instinktiv hatte ich dieses neue Umschmeicheln anscheinend richtig gedeutet und zur Leine gegriffen, um mit ihr nach Hause zu gehen. Dieses eine Mal lief sie bereitwillig mit nach oben, während ich sie sonst eher in die Wohnung schleifen mußte, außer wenn sie wirklich großen Hunger hatte. Dieses eine Mal jedoch hatte sie eindeutig genug von Abenteuern und mußte sich wohl erst einmal von ihrem Schrecken erholen.

Doch auch in der Wohnung bekam sie noch anderes Jagdmaterial, nämlich wenn wir Fangen spielten. Ich mußte nur auffordernd: "Fang mich doch!" rufen und ein wenig hin- und herrennen, dann ging sie sofort in Lauerstellung, schlich sich wie ein lautloser Killer heran, sprang mich an und jagte mir hinterher, bis sie mich (natürlich immer sehr schnell) gestellt hatte und sich wie ein Kampfhund in meinem Bein verbiß. "Verbeißen" ist das richtige Wort, denn sie ließ selbst dann nicht mehr los, wenn ich weiterlief, sondern hing wirklich wie ein Sack an meinem Bein. Wenn sie kurz losließ und ich wegrannte, jagte sie mir sofort wieder hinterher und packte mich erneut. Los wurde ich sie erst, wenn ich nun ganz langsam und ruhig weiterlief und sie nicht mehr beachtete oder "Aua" rief. Dann ließ sie, wenn auch nur zögernd und widerwillig, ab. Hatte sie endlich verstanden, daß das Spiel vorbei ist, sabberte sie mir noch bedauernd hinterher und trollte sich von dannen. (Das Video mit der attackierenden Katze erinnert mich daran.)

Doch auch im Verstecken war sie gut. Manchmal fragte irgendeiner aus der Familie: "Wo ist denn die Katze?" und plötzlich fragten sich alle "Ja, wo ist denn eigentlich die Katze?" Und alle begannen zu suchen und zu rufen. Die Katze dagegen hatte es nicht eilig, sich zu zeigen und kam dann irgendwo hervorgekrochen, sich ausgiebig räkelnd und streckend. Wenn mich ein Einbrecher hätte entführen wollen, hätte sie sich anders als die Katze im Video, im dunkelsten Winkel hinter dem Kachelofen versteckt und keinen Mucks mehr von sich gegeben. Aber beim Spielen einen auf Tiger machen...

Neulich fiel mir ebenfalls wieder ein, wie sie mal ein Buch in meinem Fensterschrank zerfetzt hat, bzw. den Einband, und ich habe tatsächlich nach diesem Buch gesucht, aber es nicht mehr gefunden. Ich muß es wohl bereits weggeworfen haben und auf einmal spürte ich Bedauern darüber, daß ich nicht einmal dieses zerfetzte Buch mehr als Andenken an sie habe. Es gibt nichts weiter mehr von ihr als zwei eher mißlungene Schwarz-Weiß-Fotos.


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