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Manche Yogis brauchen in ihrer Hütte eine Blume, und manche brauchen keine Blume.

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Die versunkenen Stunden

Sonntag, 25. Juni 2017

Der bockige kleine Junge und alles ist anders

In einem Traum der letzten Nacht hatte ich eine Auseinandersetzung mit einem kleinen Jungen. Ich weiß nicht mehr, was der Anlaß dazu war, aber er begann mich in dem Zimmer, in welchem wir uns befanden mit kleinen Klumpen von Dreck zu bewerfen und ich bat ihn damit aufzuhören. Darauf hörte er natürlich nicht, sondern provozierte mich noch mehr und ich begann zu drohen, daß ich es seiner Mutter erzählen würde, wenn er das nicht lassen würde. Auch das interessierte ihn nicht. Ich wiederholte mich noch einige Male, merkte aber schon, daß er nicht daran dachte aufzuhören. Mir fiel ein, daß hinter mir die Tür ist, ich machte ein paar Schritte nach hinten und drohte ihm, ihn im Zimmer einzusperren und zu gehen. Aber auch das stoppte ihn nicht. Also lief ich schnell zu Tür hinaus und drückte sie hinter mir zu, um sie abzuschließen. Er war ebenso schnell an der Tür und versuchte sie offen zu halten und das mit ziemlich viel Kraft für einen kleinen Jungen, so daß ich tatsächlich einiges an Kraft brauchte, um dagegen zu halten. Schließlich ging ich aus unserer Rangelei als Sieger hervor, schloß die Tür und er begann nach seiner Mama zu schreien. Die kam sofort an und ich war selbst darüber erstaunt, daß sie das alles relativ gelassen sah. Sie gab ihm nur etwas Orangensaft ins Zimmer und ließ ihn dort eingeschlossen, wobei sie meinte, er würde das schon überstehen. Ein wenig hatte ich das Gefühl, daß sie insgeheim ganz froh darüber war, nicht selbst die Böse sein zu müssen, die zu solch drastischen Maßnahmen greift.

Hm, im psychologischen Ansatz der Traumdeutung heißt es ja, daß andere Personen im Traum Teile von einem selbst sind. Von bockigen kleinen Jungen habe ich allerdings noch nie geträumt, zumindest kann ich mich nicht erinnern. Steckt in mir ein bockiger kleiner Junge? Und warum zeigt er sich erst jetzt?
Na ja, neben mir und meinem Körper stehe ich eh immer noch und irgendwie ist alles gerade ein wenig anders. Ich hoffe, mit der Zeit wachse ich wieder in meinen Körper hinein. Die Brust sieht jetzt schon ganz anders und besser aus, so daß ich wieder viel leichter in den Spiegel schauen kann, zumindest dorthin. Stattdessen traue ich aber meinen Zähnen nicht mehr und mag vor dem Spiegel nicht mehr lächeln (was ich sonst gerne tat), obwohl jetzt eigentlich alles ganz normal aussieht, aber eben doch ein bißchen anders und irgendwie habe ich ständig die Angst, teils auch unbewußt, es könnte wieder ein Zahn abbrechen. Mir scheint, ich habe ein ziemliches Trauma zurückbehalten. Nicht daß ich noch eine Zahnphobie oder sowas entwickle - gibt es das überhaupt? Zumindest kann ich sagen, daß sich die Op gelohnt hat, vor allem wenn man bedenkt, daß mir gesagt wurde, beim ersten Mal würde nicht viel anwachsen. Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich wohl doch sagen, daß dies bei mir erfreulich gelaufen ist, wenn leider noch nicht so, daß alles wieder symmetrisch ist. Am Bauch ist noch nicht alles normal. Zwar tut es beim Bewegen oder Draufliegen nicht mehr weh, aber wenn man drüberstreicht ist es, als hätte man einen leichten Sonnenbrand. An der linken Seite ist immer noch die Delle da, allerdings fühlt sich das Gewebe darin auch etwas verhärtet an. Das müßte sich ja hoffentlich langsam etwas lockern und dann geht die Delle vielleicht weg.

Diese Fremdheiten des Körpers führen außerdem zu anderen Gewohnheiten. Beim Essen sowieso, ebenso bei der Bekleidung, aber auch beim Schlafen. Als ich noch im Kompressionsanzug steckte, habe ich mir abgewöhnt, ins Bett zu gehen. Also ich schlief natürlich, aber immer nur mit einem leichten Wollplaid. Und weil ich damit scheinbar besser schlafe, gehe ich jetzt nicht mehr ins Bett. Hat schon ein bißchen was von Camping. Bei diesen Temperaturen zur Zeit hatte ich in der letzten Nacht jedoch etwas kalte Füße, da das Plaid nicht allzu lang ist. Alles ist anders gerade, aber vielleicht legt sich das mit der Zeit und in einigen Monaten. Dennoch frage ich mich, ob ich im Winter mit einem größeren und dickeren weichem Wollplaid nicht tatsächlich ebenfalls besser schlafen würde. Manchmal hat es ja Vorteile, wenn man aus alten Gewohnheiten geschubst wird. Dann kann man halt mal andere Möglichkeiten austesten.

Auf dem Balkon hat sie die neue Veränderung bewährt, daß ich die Erdbeerpflanzen nicht mehr in die Ampel, sondern in die beiden exponiertesten Kästen gepflanzt habe. Jeden Morgen kann ich jetzt einige Erdbeeren ernten, in der Ampel kam nicht so viel. Ich habe auch einige Erbsen ausgesät und nun tatsächlich Pflanzen mit winzigen Schoten dran. Allerdings sind die sowas von winzig, daß ich davon nicht satt werden kann. Für das Erbsmus, daß ich so gerne zu Nudeln, als Brotaufstrich oder Dip esse, - lieber als Hummus aus Kichererbsen -, werde ich wohl weiter Tiefkühlerbsen verwenden müssen.


Balkonerbsen

Montag, 19. Juni 2017

Der Fettzellen-Vernichtungsmarsch

Eigentlich sollte der Spaziergang nicht so ausgedehnt werden, aber ich irrte etwas herum, da ich einen bestimmten Weg suchte, auf dem ich vor einigen Jahren bereits gewesen bin. Diesen fand ich nicht wirklich bzw. war er wohl scheinbar neuerdings abgesperrt. Dafür hatte ich Glück, was Tiersichtungen betrifft. Als ich bei den Pferden war, sprach mich ein älteres Paar an und zeigte mir ein Stück weiter weg die Bisons, die ich noch nicht gesehen hatte. Sie fragten mich, wie häufig ich denn hier sei und ich sagte, daß ich schon einige Jahre nicht mehr die Gegend aufgesucht hatte. Darauf erklärten sie mir, daß die Bisons wohl eher selten zu sehen sind. "Da habe ich ja Glück!" antwortete ich und sie "Das haben wir auch gesagt, als wir sie entdeckt haben." Neben Pferden und Bisons sah ich mal wieder einen Reiher, Bienenstöcke, zwei zarte blaue Libellen, Tagpfauenaugen und sogar ein Hase ist mir über den Weg gehoppelt und ein wenig vor mir hergesprungen. Er wollte sich aber nicht von mir fotografieren lassen und als ich die Kamera gezückt hatte, war er verschwunden.

Als ich am anderen Ende des Gebiets war, wurde es immer dunkler und es begann zu grollen, weshalb ich mich quer über das Maisfeld auf einer Baggerspur auf den Rückweg machte. Neben dem Maisfeld entdeckte ich riesenhafte Pusteblumen, größer als meine Hand und dachte schon an übergesprungene Gen-Mutationen, es war aber kein Löwenzahn. Ich habe mich nicht weiter damit beschäftigt, welche Pflanze noch solche Pusteblumen hervorbringt. Weiterhin wurde ich von zwei zauberhaften tiefblauen Elfen abgelenkt, die um mich herumtanzten und sich dann neben mir auf Grashalmen niederließen. Sie ließen sich nicht einmal stören, als ich ganz nah mit meiner Kamera herankam. Ich hatte eher das Gefühl, als würden sie mich interessiert beobachten, so wie ich auch sie beobachtete. Mit ihnen vertrödelte ich noch ziemlich viel Zeit, bis es auf einmal richtig laut donnerte. Da bekam ich flinke Füße. Als ich den S-Bahnhof erreichte und auf den Zug wartete, begann es wie aus Kannen zu schütten. Ich hätte also tatsächlich keine Minute länger trödeln dürfen und hatte das perfekte Timing auf meinem Rückweg.

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Sonntag, 18. Juni 2017

Vom Weißen Hai gebissen und angefressen

Am Freitag hatte ich den Kontrolltermin in der Klinik und die Chirurgin war recht zufrieden. Sie war der Meinung, daß es schon eine ganze Menge sei, was vom Fett geblieben wäre und daß dies nun so bleiben würde. Am Freitag sah es in der Tat von der Fülle noch zufriedenstellend aus, wenn auch trotzdem nicht besonders schön, da unregelmäßig, aber das kommt vom Implantat, das die Haut in Falten wirft und auch das darüberliegende Fett. Als sie sich die beim ersten Beratungstermin aufgenommenen Fotos anschaute, meinte sie spontan, da sähe ich ja aus wie vom weißen Hai gebissen. Ähm, das hört man irgendwie nicht gerne, daß man aussieht wie vom weißen Hai gebissen, bzw. aussah, denn es ist jetzt bereits ein klein wenig ausgeglichener. Andererseits spricht es endlich mal jemand aus. Wenn mir andere, wie zum Beispiel die Onkologin, die das verbrochen hat, sagen "so schlimm ist das doch gar nicht", frage ich mich immer, ob ich jetzt eine Wahrnehmungsstörung habe oder sie. Aber was soll sie auch sagen - "Tut mir leid, daß Sie jetzt aussehen, als hätte Sie ein Hai angefallen"?

Da beim ersten Mal ziemlich viel hängen geblieben ist, schien die Chirurgin erpicht darauf, mir die ganze Brust aufzubauen. Sie "prophezeite" mir dafür zwei weitere Eingriffe ambulant wie gehabt und zwei OPs, alles mindestens über den Zeitraum von einem Jahr (unter der Hand wohl eher noch ein bis zwei OPs mehr). Zudem darf ich den ganzen "Spaß" evtl. selbst bezahlen, da es keine Kassenleistung ist. Nun bin ich mir noch immer gar nicht schlüssig, ob ich das wirklich alles auf mich nehmen will. Nach der Korrektur sah die Brust schon ein ganzes Ende besser aus, obwohl man natürlich immer noch die ästhetischen Beeinträchtigungen durch das Implantat sieht, aber evtl. wäre es ressourcenschonender das Implantat noch etwas "aufhübschen" und die andere Brust anpassen zu lassen. Ich weiß ja nicht, wie lange das Implantat hält und ob es nicht irgendwann ausgetauscht werden muß. Dann kann ich immer noch entscheiden, mir gleich einen Expander legen zu lassen. Oder ich könnte es sofort loswerden. Schon wieder so eine blöde Entscheidungschallenge. Ich hasse Entscheidungen!
Nun hatte ich die Ärztin auch extra wegen des Sports gefragt und sie erklärte eindeutig, ich könne mich jetzt wieder bewegen und alles machen. Toll, dachte ich, dann mache ich gleich mal auf dem Rückweg einen Spaziergang. Aus dem Spaziergang wurde dann eine Wanderung, von der mir immer noch etwas die Beine weh tun, definitiv die erste Sporteinheit. Doch am nächsten Tag mußte ich dann plötzlich zu meinem Schreck feststellen, daß die Brust im Gegensatz zum Tag davor irgendwie geschrumpft aussah und wieder etwas mehr angefressen. Das hat man nun davon, wenn man sich auf die Aussagen von Ärzten verläßt! In einem Forum über diese spezielle Methode las ich dann sogar etwas von sechs Wochen keinen Sport. Nun hab ich mir wieder einen dicken kuschligen Schal um die Brust gewickelt, damit es die Fettzellen schön weich und warm haben und bewege mich nicht mehr. Ich bin ein Sklave meiner Fettzellen.

Als Sklave meiner Fettzellen könnte ich eigentlich lange schlafen, nur hat die Katholische Kirche etwas dagegen. Heute bin ich bereits um 7:13 h aus dem Schlaf hochgeschreckt, weil die mit ihrem Glockengebimmel anfingen. Eigentlich haben sie erst um 9 Uhr Messe und normalerweise geht das Gebimmel deshalb um 8:45 h los. War das heute ein Test vorher, mußte erst jemand üben? Ich kann ja verstehen, daß das Zölibat etwas schlaflos macht, aber deshalb kann man ja trotzdem anderen ihren Schlaf gönnen. Nächstenliebe ist das definitiv nicht! Von Sonntagsruhe scheinen Katholiken nicht viel zu halten.
Nun ja, ich hab auf der Wanderung einige Fotos gemacht, hatte aber noch keine Lust, diese zu sichten und hochzuladen, da mir zuviel anderes durch den Kopf ging. Wenn ich Sonntags schon gezwungenermaßen früher aufstehe als an einem durchschnittlichen Werktag, könnte ich ja mal damit beginnen. Oder auch nicht.

Samstag, 10. Juni 2017

Vom Laster überfahren, aber Seele - Teil 2

Nachdem ich also am Dienstag den Nachmittag beim Zahnarzt verbrachte, ging es gleich am nächsten Morgen um 5:30 h wieder hoch, damit ich rechtzeitig um 8 Uhr in der Klinik bin. Im Prinzip hatte dann die Aufregung wegen des Zahns zumindest die positive Wirkung, daß ich zu beschäftigt war, um viel über das Bevorstehende nachzudenken.
Zehn Minuten vor 8 Uhr in der Klinik, war ich fast die Erste dort. Es war nur eine Schwester kurz vorher gekommen, die mir auch öffnete. Später stellte sich heraus, daß es die Schwester war, die mich vorher und nachher im Aufwachraum begleiten würde. Zuerst bekam ich natürlich wieder so einen schönen Krankenhauskittel. Dann mußte ich zum OP-Raum laufen. Auch zurück, als ich noch voll im Narkoserausch war, mußte ich laufen. Aus dem anderen, großen Krankenhaus bin ich es gewohnt, eine Runde im Bett durch die Flure geschoben zu werden. Ich kam in einen Raum, wo ich mich auf eine OP-Liege legen sollte, allerdings stellte sich heraus, daß es noch gar nicht die richtige Liege war. Nachdem mir der Venenzugang gelegt worden war und mich die Chirurgin angezeichnet hatte, wobei sie mich fragte, wo sie den ernten dürften, mußte ich nach längerer Wartezeit, in der ich fast von alleine eingeschlafen wäre, von der Liege wieder aufstehen und in den richtigen OP-Raum wandern. Alles in Krankenhauskittel und mit so einer Art Plastiktütenschuh über den Füßen. Dort mußte ich mich auf ein Rechteck stellen und alles ablegen, bis auf einen Papier-String. Dann bekam ich zwei kalte Kneipp-Abreibungen am ganzen Oberkörper, während drum herum schon das gesamte OP-Team von vier oder fünf Leuten stand, alle mit Mundschutz und Haube. Die Abreibungen waren natürlich Desinfektion und die Schwester meinte, das sei schon das Schlimmste an der ganzen Sache, allerdings sollte sich herausstellen, daß dies nicht wirklich stimmte. Aus dem großen Krankenhaus kenne ich es, daß man erst in Narkose desinfiziert wird, also davon nichts mehr mitbekommt. Dann standen alle Fünf oder Sechs um mich rum und dirigierten mich zur OP-Liege: Stellen Sie sich mit dem Rücken zur Liege - Nehmen Sie die Arme auf den Kopf und lassen Sie die dort - Gehen Sie jetzt einige Schritte rückwärts - Lassen Sie sich auf der Liege nieder, die Arme auf dem Kopf lassen - Nun legen Sie sich langsam auf die Liege, aber unbedingt ohne die Arme zu benutzen! Meine Schwägerin, die mich abholte, meinte hinterher, ohne Arme hätte sie das schon gar nicht hinbekommen.

Immerhin war diese Liege dann beheizt und ich bekam ein Anästhesiezelt über den Kopf, so daß ich nicht mehr mitbekam, was um mich herum vorging. Langsam wurde ich von den Opiaten auch etwas benebelt, aber anscheinend nicht genug, denn alleine bei der örtlichen Betäubung, bei der mir überall in den Bauch gestochen wurde, bin ich fast an die Decke gegangen. Die Anästhesistin mußte mir deshalb noch zusätzlich ein Schmerzmittel verabreichen. Das alles, weil man mir wegen meiner Sojaallergie kein Propofol verabreichen kann und möchte. Aber dann bekam ich wirklich nichts mehr mit, obwohl ich irgendwie wach war und im Halbschlaf merkte, wie man an mir herumstocherte. Es ging alles ganz schnell, jedenfalls kam mir das so vor, vielleicht hat aber durch den Dämmerschlaf auch mein Zeitgefühl ausgesetzt - und eh ich mich versah waren zwei Leute damit beschäftigt, mich in ein superenges Kompressionsmieder zu zwängen, welches von über dem Knie bis unter die Brust reicht, wobei sie von mir wollten, daß ich mithelfe, obwohl ich noch fast wegetreten war. Doch dann mußte ich eh aufstehen und in den Aufwachraum gehen. Eigentlich hieß es, im Aufwachraum könne ich ausschlafen, doch mit schlafen war nicht viel. Deshalb heißt es ja auch Aufwach- und nicht Ausschlafraum. Denn nach mir kamen noch zwei oder drei Patienten an die Reihe, die in denselben Aufwachraum kamen. Nach mir ein junges Mädchen, das völlig aufgedreht war: "Hach, das ging ja alles so schnell.", "Oh ging das alles schnell, das könnte man fast öfter machen!", dann konnte sie nicht liegen, wollte gehen, durfte aber nicht, wollte deshalb ihr Handy haben und fragte schließlich, ob sie eine rauchen dürfe. Spätestens da hätte ich sie gerne erschossen. Ich war nämlich beileibe nicht so munter, sondern lag noch bis mittag wie bekifft herum. Dieses Propofol scheint ein wahres Zaubermittel zu sein. Die Leute sind danach wie Stehaufmännchen. Allerdings hab ich auch schon erlebt, wie sie dann sehr viel später zusammengeklappt sind. Irgendwie war mir leicht übel, ich wußte aber nicht, ob das noch von der Narkose ist oder von dem superengen Mieder, das plötzlich auf meinen Bauch drückte. Da ich abgeholt werden sollte, quälte ich mich so langsam hoch, bekam ein kleines Lunchpaket bestehend aus einem Brötchen mit Salami, einem kleinen Milky Way, einem Apfel und einem kleinen Apfelsaftgetränk, danach besuchten mich noch einmal die Anästhesistin und die Chirurgin. Die Chirurgin meinte, genaueres könne man erst in drei Wochen zum Kontrolltermin sagen und die Anästhesistin erklärte, daß ich von der Narkose und dem Schmerzmittel noch den ganzen Tag etwas hätte, was sich aber als Irrtum erweisen sollte. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch keine wirklichen Schmerzen, sondern fühlte mich nur total fertig und benommen. Der Schwester erklärte ich heiter, daß mir nur der Finger weh täte, an dem der Clip für das Meßgerät befestigt war. Als ich auf die Toilette mußte, war dies auch hier nur unter Aufsicht der Schwester möglich, die mich zu diesem Zeitpunkt darüber aufklärte, daß ich im Mieder ein Loch im Schritt hätte, das ich besser vorher "justieren" sollte. Das mit dem ausgeschnittenen Schritt hatte ich noch gar nicht mitbekommen, ist aber durchaus praktisch, damit man sich nicht ständig aus dem Mieder raus und wieder reinquälen muß.

In diesem Zustand kam ich ganz gut zu Hause an, nachdem ich noch etwas länger auf meine Schwägerin warten mußte. Allerdings merkte ich bereits auf der Fahrt, wie es beim Sitzen immer mehr anfing zu zwicken. Und kaum war ich zu Hause hatte ich das Gefühl, als wenn überall in meinem Oberkörper noch Nadeln drin stecken. Ich hatte ja vorher mal bei anderen nachgelesen, wie das so ist nach einer Fettabsaugung, und las immer etwas von einem schweren Muskelkater Also ehrlich, ein schwerer Muskelkater wäre auszuhalten, doch wie ein schwerer Muskelkater fühlt es sich jetzt erst nach zwei Wochen an. Die ersten zwei Tage jedoch bin ich gekrümmt gelaufen und das Liegen war auch nicht so einfach, vor allem auf der Seite, weil sie genau an den Hüftknochen einstechen, wo es hinterher auch am meisten sticht. Das macht natürlich das Sportverbot leichter, weil man erst gar kein großes Bedürfnis danach verspürt, geschweige denn in der Lage ist. Mein ganzer Bauch und die Flanken sehen lila, grün und blau aus - halt wie vom Laster überfahren. Zum Glück hatte ich vorher noch genug eingekauft, doch nach einer Woche mußte ich mal wieder raus. Alleine das Einpacken an der Kasse mit dem linken Arm erwies sich als schwierig und ich habe die Angewohnheit, den Einkaufswagen teilweise mit Bauch oder Flanken zu dirigieren und zu schubsen, wenn ich die Hände voll habe. Da denke ich natürlich vorher nicht drüber nach, schubse den Wagen und - au weh! Beim nächsten Eingriff kaufe ich am besten vorher für drei Wochen ein. Also ehrlich - wenn ich einfach nur fett wäre, würde ich das niemals freiwillig auf mich nehmen. Dann lieber Sport!

Dazu war es in der ersten Woche auch noch richtig schön heiß. Ich habe tagsüber alles dicht gemacht, Vorhänge vor und so ist es zum Glück bei maximal 26 Grad auszuhalten, auch mit einem Mieder. Bewegen kann man sich nicht viel, so daß ich die meiste Zeit herumlag, und mal wieder zum Lesen und Vokabellernen gekommen bin und weiterhin komme. Die Brust war natürlich am Anfang sehr dick unterspritzt, fast zu dick wie mir schien, aber die machen natürlich mehr, weil ja nicht alles Fett anwächst. Eigentlich wurde mir sogar für das erste Mal wenig Hoffnung gemacht, daß da viel hängen bleibt, sondern das das nur eine Art Vorbereitung ist, eine andere Ärztin meinte jedoch, das es bei jedem ziemlich unterschiedlich ist, wieviel hängen bleibt. Am Anfang, als die "hohle" Seite voll aufgefüllt war, sah die Brust schon ganz anders und besser aus. Aber mir war klar, daß es wohl nicht so bleibt, weshalb ich ständig beobachte, was sich so tut. Es würde mich ärgern, wenn für den ganzen Sch... überhaupt nichts hängen bleibt. Es ist alles schon viel dünner geworden und ich habe das Gefühl, die Fettzellen mögen es kuschelig. Am Anfang hatte ich nämlich mehrere Lagen von so einem flauschigen Verband locker umgelegt bekommen, der dann ständig irgendwo herumbaumelte, so daß ich ihn nach einigen Tagen abmachte. Als sich dann besonders unter Narbe das Gewebe einzog und abbaute, habe ich wieder alles drum gewickelt und mir kommt es so vor, als seien die Fettzellen so niederlassungsfreudiger. Also lebe ich die ganze Zeit in Klausur, laufe ohne BH, aber mit dem dicken flauschigen Verband um die Brust herum und lege nur zu besonderen Gelegenheiten, wie einem wöchentlichen Einkauf, einen leichten Sport-BH und ein auftragendes, sowie tarnendes Shirt an, damit ich mich unter Menschen trauen kann.

Das Mieder habe ich vor zwei Tagen, also genau nach zwei Wochen, das erste Mal abgelegt und gewaschen, da ich es zwei Wochen 24 Stunden am Tag tragen sollte. Seither habe ich es nicht wieder angezogen, obwohl es eigentlich nochmal zwei Wochen für mindestens 12 Stunden am Tag getragen werden soll. Ich habe aber das Gefühl, daß ich es nicht mehr brauche, da ja eh nur eine kleine Schicht abgesaugt wurde, sich die Haut wieder voll zurückgebildet hat und ich im Gegenteil jetzt teilweise Verhärtungen unter der Haut habe, die beim Dehnen und Strecken weh tun, so als sei da irgendwie etwas verklebt. Mir scheint es, daß diese Stellen sogar besser und wieder lockerer werden, wenn ich kein Mieder mehr trage. Außerdem kommt es mir so vor, als hätte ich jetzt in der linken Flanke eine kleine Delle. Sieht zwar nicht schlimm aus, aber zumindest mir fällt es auf. Na ja, bald bin ich eh nur noch ein Sammlerstück für Nostalgiker mit jeder Menge Dellen, Rissen, Patina und Ersatzteilen. Aber ich bin ja nicht mein Körper, sondern Seele, bla!

Freitag, 9. Juni 2017

Vom Laster überfahren, aber Seele - Teil 1

In den letzten Wochen fühlte ich mich ein wenig, als sei ich vom Laster überfahren worden und ich sehe auch immer noch in etwa so aus. Aber dies nicht nur wegen der OP. Mal unabhängig davon, daß es mir die letzten Tage vor der OP echt schrecklich ging, ist mir am Sonntag, drei Tage vor dem Eingriff, also im unpassendsten Moment (aber wann ist sowas schon passend?) die ganze Front von einem Seitenzahn weggebrochen, der ziemlich tief mit Amalgam gefüllt war. Jetzt sah man nur noch einen schwarzen Amalgamkrater. So hätte ich mich echt geschämt zur OP zu fahren, weshalb ich in Panik erneut nach einem Zahnarzt suchte, da ich seit meine Zahnärztin in Rente gegangen ist, noch niemanden gefunden habe, dem ich vertraue. Ich erhielt am Dienstagnachmittag einen Termin bei einer Zahnärztin in der Nähe, also wenige Stunden vor dem Eingriff, was zur Folge hatte, daß ich erstmal mit dem Anästhesisten telefonierte, ob eine zahnärztliche Betäubung irgendwie negativen Einfluß auf die Narkosemittel nehmen könne. Der sah aber kein größeres Problem und ich wollte wegen sowas die OP auch nicht nochmal verschieben. Hinterher habe ich gemerkt, daß dies alles zusammen innerhalb von 24 Stunden doch ziemlich hart für meinen Körper war. Die Zahnärztin bastelte mir aus dem letzten verbliebenen Zahnrest, Kunststoff und einem Stift einen neuen Zahn, der total echt aussieht, aber trotzdem traue ich mich nicht, das Teil auch zu benutzen. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, daß es hält. Und meinen anderen Zähnen traue ich jetzt auch nicht mehr so richtig. Aber gut, erstmal hatte ich sowieso nicht vor, etwas zu essen.

Leider war diese Zahnärztin ebenfalls nicht sehr vertrauenserweckend, was nicht bedeutet, daß sie keine gute Arbeit macht - dazu kann ich allerdings noch nichts sagen -, aber ich kann einfach Zahnärzten nicht vertrauen, die nicht vorsichtig mit meinen (zumindest für mich wertvollen) Zähnen umgehen. Die Zahnärztin war zwar sehr großzügig mit der Betäubung, doch entspannen konnte ich mich während dieser sehr langen Sitzung trotzdem nicht, weil ich totale Ängste ausstand. Sie hatte nämlich die Angewohnheit, sich während der Arbeit ständig mit sehr viel Kraft auf meinen Zähnen abzustützen oder an ihnen herumzuziehen. Sie sprach nicht sehr viel Deutsch und statt zu sagen "Den Kopf mehr nach links, den Mund weiter auf" usw. zerrte sie dann lieber mit dem Finger an meinem Gebiß herum. Leider kann man in dieser unterlegenen Position sich nicht wirklich bemerkbar machen und sagen, daß einem das nicht paßt, zumal es absolut keine Spülpausen gab. So schwebte ich ständig in der unheilvollen Vorstellung, sie bricht mir noch andere Zähne mit ihrer zupackenden Art heraus. Auch wenn Zahnärzte wie wild an den Zähnen "herumharken" oder wegen jedem kleinen Fleckchen den Bohrer zücken, und erst recht, wenn sie mir völlig gesunde Zähne ziehen wollen, kann ich ihnen nicht vertrauen. Gerade jetzt bin ich froh, noch meine völlig einwandfreien Weisheitszähne zu haben, so daß ich mir das Essen zumindest irgendwie in die Backentaschen schieben und damit kauen kann. Außerdem weiß ich auch, daß ich einige oberflächliche Kariesstellen habe, die sich allerdings bereits seit 25 Jahren dort an diesen Stellen befinden und sich nicht vergrößert haben. Wegen sowas am Zahn herumzubohren schadet diesem vielmehr als ihm nützt. Das sah meine alte Zahnärztin genauso, weshalb hauptsächlich nur kontrolliert wurde, ob Handlungsbedarf besteht und auch nur dann gehandelt wurde. Damals als junger Mensch hatte ich wirklich Glück, daß ich an diese Zahnärztin geraten bin, denn wenn man jung ist, glaubt man Ärzten ja alles und hat Angst vor Karies. Damals hätte ich deshalb alles machen lassen. Erst mit gewissem Alter kennt man seinen Körper besser, achtet meist erst später mehr auf die Gesundheit und Ernährung, und merkt, daß Karies, sofern sie nicht einen bestimmten Grad überschritten hat, auch zum Stillstand kommen, ja, manchmal sogar heilen kann. Deshalb sind diese Zähne von mir heute noch im Vergleich zu anderen gesund und unversehrt. Die anderen Zähne sind die, in denen ich einige Amalgamfüllungen habe, allerdings sah ich es ebenso wie meine Zahnärztin, daß das erneute daran Herumbohren und Herausbohren viel schädlicher ist, als sie einfach so lange drin zu lassen, wie sie halten. Etwas verwundert war ich denn auch, als bei dieser letzten Behandlung die Zahnärztin nur mit einem Papiermundschutz fröhlich am Amalgam herumbohrte. Meine damalige Zahnärztin ist nämlich in einem solchen Fall mit einer Ritterrüstung angerückt. Ich vermute mal, daß die Nachwehen, die ich sehr stark im Kiefer spürte und der metallische Geschmack an der Zunge nicht nur etwas mit der Vergiftung durch den Opiumrausch zu tun haben, sondern halt mit dieser vorherigen Zahnbehandlung. Hinterher das Gift von der Narkose hat wahrscheinlich noch ein übriges dazu getan, daß ich mich völlig fertig fühlte, völlig fertig aussah und sich auch meine Zähne, mein Kiefer und meine Zunge so komisch anfühlten, daß ich nicht mehr richtig darauf kauen konnte. Ein wenig merke ich es immer noch, doch seit ich Heilerde esse und extra viele Mineralien zu mir nehme, habe ich nicht nur wieder etwas Farbe im Gesicht bekommen, sondern auch das Gefühl im Mund ist besser. Sobald ich allerdings aufhöre, mir diese "Giftpuffer" zuzuführen, merke ich wieder mehr Symptome. Interessant ist auch, daß nach dieser neuerlichen Erfahrung mit einem Zahnarzt, ich jetzt von drei verschiedenen Zahnärzten völlig unterschiedliche Diagnosen über meine Zähne erhalten habe. Witzigerweise las ich, daß sogar eine Zahnärztin mal gesagt hat, daß man zu zehn verschiedenen Zahnärzten gehen könne und bei jedem andere Diagnosen erhalten würde. Das scheint tatsächlich so zu sein.

Meinem Bruder brechen inzwischen ebenfalls dauernd Zähne weg, allerdings ist der schon über Sechzig. Eigentlich möchte ich mir jetzt noch nicht so viele Sorgen wegen der Zähne machen müssen, aber ich fürchte, mein frühzeitig abgesenkter Hormonstatus läßt mir keine Wahl. Was auf die Knochen geht, geht auch auf die Zähne und macht sie brüchig. Ich habe, damit es so richtig Spaß macht, zusätzlich viele schöne Alpträume, in denen mir die Zähne ausfallen und wegbrechen. Da ich zur Zeit wegen meines grün-blau malträtierten Körpers eh nicht viel machen kann, besteht meine derzeitige Lieblingsbeschäftigung darin, das Netz nach Prothetik, Implantaten und sonstigem nützlichem Zahnwissen zu durchforsten. Dabei findet man ja auch kuriose Dinge, wie zum Beispiel Fälle, in denen ein drittes Gebiß nachwächst. Allerdings kommt es nur selten vor und wie es scheint eher in sehr hohem Alter jenseits der 90. Wie zum Beispiel bei einem russischen Mütterlein, dem vier neue Zähne wuchsen und das sich darüber freute, wieder ihre Ingwerkekse knabbern zu können. Eigentlich wäre das ein heißer Tip für die Evolution, wenn wir eh immer länger leben, sowas mal serienmäßig einzubauen und möglichst schon ab sechzig oder so. Meine Zähne nerven mich gerade wirklich, aber ich hänge auch an ihnen. Und wahrscheinlich würde jeder Zahnarzt darüber den Kopf schütteln, daß ich mir jetzt so einen Kopf um den Verlust meiner Zähne mache, denn dazu ist mein Gebiss immer noch viel zu gut. Fragt sich halt nur wie lange, und wenn man sich nicht mehr traut, richtig zuzubeißen, ist das irgendwie auch kein befriedigender Zustand, vor allem, wenn man gerne isst. Vielleicht bin ich gerade aber auch einfach komplett traumatisiert. Und das wegen nur eines Zahnes. Deshalb lautet mein Mantra jetzt um so mehr: Ich bin Seele. Dieses Mantra brauche ich schon seit längerer Zeit, um mit all diesen plötzlichen Veränderungen an meinem Körper nicht verrückt zu werden. Ich bin Seele. Ich bin nicht mein Körper, ich bin nicht meine Zähne. Ich bin auch ohne Zähne noch Seele. Ich bin Seele und ich bleibe Seele, bla bla bla. Und ich weiß ja selbst am besten, daß es Schlimmeres gibt, als seine Zähne zu verlieren, bla bla bla. Ich bin Seele, bla!

Donnerstag, 18. Mai 2017

Trauerfeier geschafft

Bei diesem hochsommerlichen Wetter an einer Trauerfeier teilzunehmen, ist eine Herausforderung für sich. Ich besitze nicht viele schwarze Klamotten, hatte aber extra eine schwarze Felljacke aufgehoben, die ich bei der Beerdigung meines Vaters einfach übergezogen hatte. Das war im Januar. Dementsprechend stand ich gestern etwas ratlos vor dem Kleiderschrank, fand aber eine dunkelgraue Stoffhose und ein durchbrochenes Strickjäckchen mit kurzen Ärmeln und darunter ein schwarzes Top. Dazu schwarze Stiefeletten. Auf der Trauerfeier wurde die Version Harald Juhnkes von "My Way" gespielt, sowie "Time to say Goodbye". Mein älterer Cousin meinte, das hätte sie gerne gehört. Worauf mein jüngerer Cousin einwarf, eigentlich hätte man die Titelmusik von QVC spielen müssen, weil QVC immer im Fernsehen bei meiner Tante lief. Das war schon hinterher beim Leichenschmaus. Dies war etwas gemein, aber es durfte wieder gelacht werden. Das Essen war reichlich - eine riesige Portion gegrilltes Lachsfilet mit gebackener Kartoffel und Salat. Wenigstens muß ich mir heute kein Essen selbst machen. Darüber bin ich ganz froh, weil mich seit einigen Tagen stark der Heuschnupfen plagte und aufgrund des Heuschnupfens wiederum eine Neuralgie. Deshalb war ich ziemlich genervt von dem Termin heute und auch, weil ich mich bei der Op nächste Woche nicht so sch... fühlen möchte. Denn wie soll ich mich dann erst nach der OP fühlen? Komischerweise hat sich der Heuschnupfen im Laufe des Tages fast nicht mehr gezeigt, obwohl ich früh nichts genommen und nur schnell etwas für den Notfall eingesteckt hatte, weil ich mir dachte, Friedhof - viele Bäume - nicht gut. Da der Heuschnupfen genau anfing, nachdem ich den Balkon bepflanzt hatte, hatte ich auch schon diese Pflanzen in Verdacht und überlegte, ob ich die wieder rausreißen muß. Aber ich habe jetzt abends noch ein paar Stunden auf dem Balkon gesessen und es war trotzdem nichts mehr. Vielleicht wirken ja die natürlichen Kapseln, die ich gegen die Neuralgie nehme, mit Baldrian und Mutterkraut auch gegen Allergien? Oder der entsprechende Pollenfeind hat sich umgehend verflüchtigt. Jetzt habe ich noch drei ruhige Tage, in denen ich mich hoffentlich so auskurieren kann, daß ich mich in der nächsten Woche wieder fit für die geplanten großen Taten fühle.

Montag, 15. Mai 2017

Vorbereitung mit Hindernissen

Genau heute, an dem Tag mit den Arztgesprächen, besteht seit dem frühen Morgen eine S-Bahn-Umleitung. Die wiederum war so unverständlich ausgeschildert, daß ich erst eine Station in die falsche Richtung fuhr, dann drei Stationen zurück und dort auf dem Bahnhof eine ganze Weile am falschen Gleis wartete. Glücklicherweise fiel es mir genau zwei Minuten bevor mein Zug auf einem ganz anderen Gleis einfuhr auf, und ich schaffte es noch rechtzeitig die Aufgänge rauf und wieder herunter, die S-Bahn-Brücke hinüber. Insgesamt schaffte ich es so, nur fünf Minuten zu spät zu kommen. Ich bin aber auch sehr früh los, weil ich wohl sowas schon geahnt hatte. Erstmal war ich deshalb schlecht gelaunt, aber in der Klinik lief alles um so schneller ab. Anders als in der großen Klinik, wo man gerne den ganzen Tag an zig verschiedenen Stationen wartet. Zuerst das Gespräch mit einer Chirurgin, die mir nochmal alles sehr gut erklärte, dabei aber ein paar andere Sachen sagte, als ich damals erfuhr. Zum Beispiel sind es jetzt nicht mehr nur zwei Wochen Sportverbot, sondern tatsächlich drei oder besser noch vier Wochen. Wenn ich vorher kein Sport machen sollte und hinterher gar nicht darf, lasse ich es am besten ganz sein und konzentriere mich auf eine Sache. Es ist schon paradox - vor ein paar Jahren noch hätte ich bei einem Sportverbot nur mit den Schultern gezuckt, weil ich eh keinen gemacht habe, aber jetzt, wo ich etwas gefunden habe, das ich zwar mit Pausen, aber ansonsten gerne betreibe, dann darf ich nicht. Außerdem ärgere ich mich ein bißchen, daß ich mir damals so eifrig zehn Kilo abgetanzt habe. Wenn ich es langsamer angegangen wäre, hätte ich jetzt vielleicht noch fünf Kilo mehr. Denn Essen hilft ja kaum noch, wenn man mehr Muskeln hat, weil nix mehr hängen bleibt. Nach der Konfrontationstherapie vor dem Spiegel schaute die Ärztin dann auch meinen Körper nachdenklich suchend an und meinte: "Jetzt müssen wir nur noch etwas Fett finden." Leider hab ich nicht so viel, aber ich habe extra viel gefuttert und ein bißchen ist schon da, meinte ich entschuldigend. Aber sie erklärte, das werde schon, man finde manchmal auch Fett an den Flanken und am Rücken. Ich machte sie gleich nochmal darauf aufmerksam, daß sie mir aber nur so viel absaugen dürften, wie sie gerade brauchen, da ich ja evtl. noch die ganze Brust aufbauen lassen will. Und das geht nicht mehr, wenn sie mir großzügig alles absaugen. Außerdem berichtete sie, daß es inzwischen ein neues Verfahren gibt, das so schonend ist, daß man weder Narben sieht, noch in der Regel Dellen oder Löcher zurückbleiben, und falls doch, können die später wieder ausgeglichen werden. Das hat mich erstmal beruhigt. Den Kompressions-BH habe ich allerdings umsonst gesucht und mitgeschleppt, denn ich soll gar keinen tragen, im Grunde am besten überhaupt keinen BH und beim Schlafen auch nicht auf der Seite liegen, um keinen Druck auszuüben.So ganz ohne engen Push-up-BH kann ich jedoch gar nicht aus dem Haus gehen, also ab und zu zum Einkaufen muß ich dann doch mal einen anlegen. Dafür soll ich nun aber eine Kompressionshose tragen. Daß das Fett, wenn es erstmal angewachsen ist, wieder weggehen kann, verneinte sie.
Den nächsten Termin hatte ich bei der Anästhesistin. Da ich eine Sojaallergie habe, stellte sich heraus, daß entweder nur eine Vollnarkose oder aber örtliche Betäubung mit zusätzlichem leichtem Schlaf möglich ist. Ich hoffe ja, daß sie die örtliche Betäubung nehmen. Auf dem Aufklärungsbogen schreiben sie auch immer was von möglichen lebensbedrohlichen Komplikationen. Ich fragte die Ärztin, wie groß denn da die Wahrscheinlichkeit sei und sie meinte, Autofahren sei gefährlicher. Bluttransfusionen hatten sie noch nie, aber sie hat mal in der USA erlebt, wie während der OP ein Regal auf den Operierenden gestürzt sei. Das hat mich auch erstmal beruhigt, also nicht das mit dem Regal.
Danach wieder Fototermin. Eigentlich wurden bereits Fotos von jedem Winkel aus geschossen, aber da sich das Aussehen inzwischen etwas verändert hat, machten wir nochmal eine Session. Die Schwester hat anscheinend gar nicht mitbekommen, daß ich ein Implantat habe, deshalb schaute sie mich erst irritiert an, als ich sagte, daß ich noch überlege, ob ich die ganze Brust machen lasse und dann wollte sie wissen, worauf ich denn eigentlich warte. Man könne doch so schön die Brust mit Eigenfett füllen. Sie schien voll davon überzeugt. Wer weiß, vielleicht ist es ja wirklich blöd, daß ich da so zögerlich rangehe, aber jetzt ist es eben so.
Nach zwei Stunden war ich wieder draußen, ging noch etwas einholen und gönnte mir einen dicken Blumenstrauß.

Donnerstag, 11. Mai 2017

Wurm drin

Irgendwie erinnert mich der Tag heute ein wenig an Hindernislaufen. Ich wollte erst in die Praxis zu meiner Hausärztin, um mir ein neues Rezept für die hochdosierten Vitamin-D-Kapseln geben zu lassen und komme dabei an einer Kreuzung vorbei, wo normalerweise immer ein Kleidercontainer zur Kleiderspende steht. Also nahm ich gleich eine große Tüte mit Altkleidern mit, die bereits eine ganze Weile bei mir herumstand. Dann lief ich und lief, war schon an der Kreuzung vorbei, da fiel mir ein - hallo - sollte da nicht ein Container stehen? Nichts zu sehen weit und breit. Also schleppte ich die große Tüte mit in die Praxis, wobei ich immer Ausschau nach einem anderen Container hielt, aber dort vorne habe ich noch nie einen gesehen. In der Praxis dann streikte der Computer. Die Schwester versuchte es zweimal, nahm zwischendurch noch zwei Patienten Blut ab. Schließlich lief sie irgendwohin und holte von woanders ein Rezept. Ich hab ihr erzählt, wo ich einen Op-Termin habe und sie meinte zu mir, ich solle eine B. grüßen, wenn ich sie sehe, die dort wohl Stationschwester ist. Es stellte sich heraus, daß das eine Nachbarin von ihr ist. Und sie meinte zu mir, daß sie dort eine gutes und routiniertes Team sind und ich in guten Händen bin. Na ok, dann will ich das mal glauben.
Eigentlich wollte ich weiter in den Supermarkt, aber mußte nochmal den halben Weg zurücklaufen, wo ich den blöden Kleidersack einfach neben einen Glascontainer stellte. Im Supermarkt riecht es inzwischen auch so toll, nach Erdbeeren, die Beere von Karls an der Ecke hat allerdings noch nicht geöffnet. Nach dem Bezahlen an der Kasse stand ich nun vor dem Problem, daß jemand seinen Kinderwagen genau so an der Wand vor der Kasse abgestellt hatte, daß mit dem Wagen kein Durchkommen mehr war. Erst dachte ich, na ja, der Übeltäter steht bestimmt hier irgendwo an der Kasse und kommt gleich angesprungen, aber denkste, irgendwie fühlte sich niemand zuständig. Hinter mir kamen schon die nächsten abgefertigten Kunden und eigentlich mache ich das nicht gerne, daß ich fremdes Eigentum anfasse, aber schließlich wuchtete ich den Kinderwagen um die Ecke - und das Teil war wirklich schwer. Manchmal fragt man sich wirklich, wo manche Leute ihr Hirn im Kopf haben, bzw. warum sie es nicht benutzen.
Eine kurze Pause zu Hause, meine Mutter anrufen und es ging weiter in den Baumarkt, um Balkonpflanzen zu kaufen. Ich hab auch ziemlich viele nach Hause geschleppt, die ich am besten heute noch pflanzen sollte, aber vom Zitronenthymian, den ich auch wieder kaufen wollte, hatten sie nur so ein bis zwei zwar heruntergesetzte, aber halb vertrocknete Töpfe, und ich hatte meine Zweifel, ob die noch etwas werden. Zum Essen bin ich bisher mal wieder nicht gekommen. Ich ernähre mich den ganzen Tag nur von Cola, aber immerhin Cola mit Vitamin C.

Mittwoch, 10. Mai 2017

Mon Cheri und Nebelmond

Vor einiger Zeit fand ich in meinem Briefkasten einen großen Zettel, der sah aus wie ein Stück Schmierpapier mit durchgestrichenen gedruckten Worten und darauf war die Bitte einer Nachbarin aus dem Parterre gekritzelt, ich möge ihr die Namen der zwei Frauen mitteilen (wohl wegen einer Zeugenaussage?), die neben mir wohnten und im Dezember ausgezogen sind. Ich habe den Zettel zuerst gar nicht für voll genommen und konnte den Namen nicht gleich entziffern, aber dann habe ich ihr einen der Namen aufgeschrieben und den Zettel wieder zurück in ihren Briefkasten gesteckt. Den Namen der neu zugezogenen Freundin wußte ich aber auch nicht mehr. Kurze Zeit später fand ich dann im Briefkasten wieder etwas, nämlich einen Brief, also das heißt ein Stück richtig dekoriertes Briefpapier und ein Dankeschön der Nachbarin. Oh, dachte ich, diesmal richtig gutes Briefpapier, anscheinend ist sie wirklich dankbar. Heute nach dem Zumba guckte ich wieder in den Briefkasten und fand darin fünf Mon Cheri mit einem Zettel von ihr "Lassen Sie es sich schmecken". Wow, das war ja mal wirklich eine nette und aufmunternde Überraschung, jedenfalls aufmunternder als das Tanzen. Allerdings wären Mercis vielleicht passender gewesen als Mon Cheris? Aber gut, da sehe ich mal drüber hinweg. Essen tu ich alles. Es ist schon eigenartig, wenn man sich so ein wenig von Gott und aller Welt verlassen fühlt, kommen die Aufmunterungen im Grunde immer aus den seltsamsten Ecken, aus denen man sie gar nicht erwartet.
Beim Tanzen war ich dauernd woanders und die Schuhe waren wieder so elendig rutschig, daß ich ganz müde geworden bin. Und das ist komisch, denn am Freitag sind sie überhaupt nicht gerutscht. Ich hatte mir Haarspray auf die Sohlen gesprüht, aber das habe ich heute ebenfalls gemacht. Seltsam, daß die trotzdem erneut so glatt waren. Eigentlich hatte ich vorher gemerkt, daß ich heute wieder nicht so gut drauf bin, aber ich hatte mir ja vorgenommen, die Wochen vor der Op nochmal zu nutzen und wollte es durchziehen. Nun ja, hätte ich mir eigentlich sparen können. Nach dem Zumba bin ich nach Hause gelaufen, weil es jetzt überall so schön duftet abends von den blühenden Bäumen. Am Himmel stand ein riesiger Nebelmond, ein komplett verhangener Vollmond. Ich habe ja noch in Erinnerung, daß in den Achtzigern breite Schulterpolster in Mode waren, aber daß sie so breit waren wie in diesem Video.... mir ist, als hätte ich nie mächtigere Schulterpolster gesehen.

Montag, 8. Mai 2017

Tanzverbot

Mit der Aussicht, ab übernächste Woche zwei bis drei Wochen ein Tanzverbot befolgen zu müssen, hatte ich jetzt plötzlich wieder Lust zu tanzen. Was verboten ist, wird eben reizvoll, also muß ich diese Woche noch nutzen. In der nächsten Woche wird es mit den Arztgesprächen und der Beerdigung stressig, wer weiß, ob da noch Zeit und Laune bleibt. Die zwei bis drei Wochen kann ich ja dann vielleicht für "Balkonarbeit" nutzen, der noch nicht bepflanzt ist, sofern Fettzellen "Balkonarbeit" tolerieren. Aber ich gehe mal davon aus, daß ich jetzt nicht zwei bis drei Wochen auf der Couch liegen und mich mästen muß. Allerdings werde ich erneut einen Brustpanzer bzw. Kompressions-BH tragen müssen. Ich habe am Sonntag eine Stunde nach den Dingern gesucht, weil ich wußte, daß ich die aufgehoben hatte. Bloß gut, daß es in diesem Jahr noch relativ kühl ist. Das kann wegen mir bis Mitte Juni so bleiben. Ich hoffe, die ganze Aufregung, der Aufwand und die Einschränkungen lohnen sich auch wirklich. Ich würde lieber angenehmere und normalere Ziele verfolgen, wenn denn mein Leben mal wieder normal werden würde. Und ich hoffe, ich vertraue diesmal den richtigen Ärzten.

Letzter Zuckerguss

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zuckerwattewolkenmond - Sa, 23:12
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Das ist ja wirklich interessant: das sind so kleine,...
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Ich habe ja einen Verehrer, der ist Offizier, aber...
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Nimm mich, ich bin Polichinell, Und bleibe nie auf...
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zuckerwattewolkenmond - Mi, 20:13
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g a g a - Mi, 18:12
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etwas fies ist aber doch tief gestapelt. Selbst mit...
g a g a - Mo, 23:40
Ich gebe zu,
diese Aufgabe ist durchaus etwas fies, denn der zweite...
zuckerwattewolkenmond - Mo, 21:57
Korrigiert. ;·)
Korrigiert. ;·)
C. Araxe - Mo, 20:50

Meine Kommentare

Ich wußte das auch...
und fand es irgendwie witzig und interessant, da man...
weltentanz - Sa, 23:12
Ich las gerade "..be­vor...
Ich las gerade "..be­vor er die­ses Elaporat...
noemix - So, 12:53
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geht schon damit, ist aber natürlich nicht sehr...
weltentanz - So, 11:14
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nur nicht als Zukunftsaussicht. Wer will schon einen...
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Wieso?
Geht doch gut aus - er läßt dich liegen...
weltentanz - Do, 00:19
Was ziehen Sie
denn für Karten, auweia...;-)))
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Hi,hi,
ich kann Sie mir gut wandernd vorstellen. ;o)
weltentanz - Mi, 22:33
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Außerdem mag ich mein eigenes Chaos, das ja karrieremäßig ein...
gaga - Mi, 22:02

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