Zuckerwelt

Omen Potenta Rucola

~~~~~~~~~~~~~
It's about to pick yourself up, that's the real challenge,
isn't it?
(Confessions-Tour) ~~~~~~~~~~~~~

Wer glaubt, mich zu kennen, weiß mehr als ich.....

Meine Stimmung

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Bibeljahresorakel 2008

Ich will wieder an meinen Ort gehen, bis sie ihre Schuld erkennen und mein Angesicht suchen; wenn es ihnen übel ergeht, werden sie mich suchen.... (Hosea 4.5.6)

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Die versunkenen Stunden

Dienstag, 8. Juli 2008

Telefonat

Bei Telefonaten mit meinem Kumpel muß ich immer grinsen. Heute ging das z. B. so:
Er: Na, was macht die Arbeit?
Ich: Im Moment gar nichts, weil ich Urlaub habe.
Er: Falsche Antwort.
Er: Wie lange hast du denn Urlaub?
Ich: Vier Wochen.
Er: Falsche Antwort.
Zum Ende hin:
Er: Na dann schlaf dich morgen schön aus.
Ich: Klar. Mach ich und ich werde dabei an dich denken.
Er: Ok. Ich werde dich morgen früh um Sechs daran erinnern.

*ggg*

Liebe auf den ersten Griff

Normalerweise denkt man ja, daß sich Steine vor allem durch ihr Aussehen und ihre chemische Zusammensetzung unterscheiden. Zwar weiß man, daß sich auch die Oberflächen unterschiedlich anfühlen können, aber wie fein diese Unterschiede tatsächlich sind, erfährt man bewußt wahrscheinlich erst, wenn man sich wie ich über den Tastsinn in einen Stein verliebt. Ich mag generell Steine und es gibt herrlich anzuschauende Exemplare mit phantastischen Farben, Formen und Einschlüssen. Besonders schöne Fotos kann man in diesem Edelstein-Lexikon betrachten. Der, den ich meine, ist jedoch völlig unscheinbar und fiel mir in der großen Schublade voller Tünnef meines Vaters zuerst überhaupt nicht auf. Blaß, in hellbeige-gemuschelt und zu einer Kugel geschliffen lag er in der Ecke, wenig spektakulär anzuschauen. Beim Räumen nahm ich ihn in die Hand und wollte ihn auf einmal nicht mehr loslassen. Erst da fiel mir das Besondere auf, die unvergleichlich zarte Oberfläche. Ich betrachtete ihn nun mit ganz anderen Augen und nahm ihn begeistert mit nach Hause. Lange überlegte ich, warum sich dieser Stein so anders anfühlt als die anderen. Ich habe einige Handschmeichler und Kugeln zu Hause, aber keiner fühlt sich genau so an. Es ist nicht nur die Feinporigkeit im Vergleich zu den sonst glattesten Steinen, sondern auch eine gewisse Wärme, die von ihm ausgeht. Er ist nicht kühl und glänzend, wie zum Beispiel Jade, sondern matt, nicht nur vom Aussehen, auch beim Tasten, und im Vergleich zu anderen Steinen warm, obwohl er natürlich bei der ersten Berührung ebenfalls kühler als die Hauttemperatur ist. Es ist zwar etwas seltsam, dies von einem Stein zu sagen, aber ich empfinde ihn fast als kuschelig. Zur Zeit ist er mein Lieblingsstein. Er liegt auf der Ablage neben dem Bett und fällt dort mit seiner Tarnfarbe kaum auf. Sogar ich übersehe ihn weiterhin regelmäßig. Doch habe ich ihn erst einmal in der Hand, fällt es mir richtig schwer, mich wieder von ihm zu trennen. Ich weiß nicht genau, welche Art Stein es ist, jedoch nach Durchforsten des obigen Lexikons, würde ich sagen, es ist ein Jaspis, aber einer der völlig unscheinbaren Sorte, wie der Nunkirchner Jaspis.

Montag, 7. Juli 2008

Es nervt mich total,

daß es nirgendwo im Umkreis in den Supermärkten Berliner Weiße zu kaufen gibt. Man möchte das mitten in Berlin kaum glauben, das ist ja wie im Ostblock. Obwohl, damals ist man in den Konsum oder in die Kaufhalle gegangen, da gab es zwar eine Menge nicht, vor allem nicht das ganze überzuckerte und fette Zeug, aber dafür IMMER Berliner Weiße und auch den dazugehörigen Sirup, den man jetzt ebenfalls mit der Lupe suchen muß und selten findet. Ich habe den Eindruck, die Supermärkte in meiner Nähe werden nicht von Berlinern geführt.

Freitag, 4. Juli 2008

Optische Täuschung

Kurz bevor ich heute morgen zur Tür hinaus wollte, fiel im Halbdunkel des Flures mein Blick auf den hohen Spiegel neben der Tür und meiner Gestalt darin, insbesonders die untere Hälfte. Der erste Gedanke, der mir durch den Kopf fuhr, war: "Ich sehe ja so dünn aus, da kann doch irgendwas nicht stimmen!" Ich fand, daß ich das näher untersuchen sollte, auch wenn ich damit später zur Arbeit komme, und schaltete das Licht ein. Ich wendete mich nach links, wendete mich nach rechts, betrachtete mich von hinten und hätte schwören können, daß ich abgenommen haben müsse, denn mein Hintern sah in der Hüfthose, welche ihn sonst breiter scheinen lassen, als er ist, schmal wie der einer Gazelle aus und das kleine Bäuchlein, das immer aus den bescheuerten Hüfthosen hervorquillt, wirkte im Gegensatz zu meiner Erinnerung fast flach. Nun bin ich keineswegs dick, habe aber absolut keine Figur für Hüfthosen. Wenn ich sie trage, dann nur aus reiner Verzweiflung, weil ich sonst nichts anderes finde, worin ich mich nicht fühle wie meine eigene Großmutter. Warum es nicht möglich ist, auch modisch-lässige Hosen mit höherem Bund herzustellen, ist mir unbegreiflich. Jedenfalls war ich von dem Anblick im Spiegel angenehm überrascht und konnte es nicht wirklich glauben. Deshalb mußte ich das gleich nach der Arbeit noch einmal nachprüfen. Leider konnte ich die Gazelle vom frühen Morgen nicht mehr ganz so eindeutig im Spiegel erkennen. Vielleicht ist das morgendliche Licht anders, vielleicht war es auch mein Traum-Ich, welches ich im Spiegel sah, weil ich noch nicht wach gewesen bin, aber ich sollte generell nur noch zu dieser Zeit hineinschauen.

Donnerstag, 3. Juli 2008

Zurück aus dem Loch

Knapp drei Wochen lang klemmte ich in einem schwarzen Loch, einem sehr perversen Loch, da mich gleichzeitig der Ohrwurm "Schön ist es auf der Welt zu sein" quälte, was gerade, wenn einem alles sinnlos erscheint, ungefähr genauso pervers ist, wie wenn man halb tot durch die Berge irrt, mit Boney M. im Kopf, und glaubt, dort mit Boney M. verrecken zu müssen. Jedenfalls muß nur in zwei Tagen der Urlaub anstehen und schon kann mich nichts und niemand mehr ärgern. Ich sollte öfters Urlaub haben. Ich machte mir sogar einen Spaß daraus, in all diesen verkorksten Situationen und Steinen der letzten Zeit das Gute zu suchen und zu finden, nicht weil es tatsächlich etwas Gutes gibt, sondern einfach aus reinem Trotz, um irgendjemandem da draußen die Nase zu zeigen.
Inzwischen habe ich auch wieder mehr Lust, etwas zu schreiben und mitzuteilen, während vorher jedes Wort zuviel war.
Letzte Woche hatte ich eine 24-Stunden-Rundumverkabelung, um den Blutdruck zu messen und dabei wurde festgestellt, daß mein Blutdruck, der ja schon mit Medikamenten eingestellt ist, zwar nicht besorgniserregend ist, allerdings nachts nicht absinkt. Dies ist wohl überhaupt nicht gut, da die Erholungsphase fehlt und deshalb wurde ich gleich wieder zur Ärztin zitiert. Selbst hätte ich sowas ja nie mitbekommen, da ich mir beim Schlafen schlecht den Blutdruck messen kann. Wenn ich so an meine Träume denke, wundert es mich andererseits überhaupt nicht, daß mein Blutdruck nachts nicht absinkt, allerdings frage ich mich, sinkt er nicht wegen der Träume oder träume ich so viel wegen des Blutdrucks?

Dienstag, 24. Juni 2008

Ich höre keine Stimmen, sondern sehe Gesichter -

mittlerweile sogar schon in auf den ersten Blick vollkommen harmlosen Fußabtretern.

Das Gesicht im Fußabtreter | 1

Ein furchteinflössender, böser Mann mit Bart wohnt in meinem Fußabtreter. Er erinnert mich an den großen Moloch, der auf Menschenopfer wartet. Oder an den strengen Saturn, bereit, seine Kinder zu verschlingen. Was hab ich mir da nur ins Haus geholt?

Das Gesicht im Fußabtreter | 2

Sonntag, 15. Juni 2008

Das Selbstexperiment - Der dritte Tag (extra salzarm)

Nach dem Aufstehen: 133/92 P 73
Nach Einnahme Blutdrucksenker: 155/99 P 85
Nach dem Frühstück: 130/77 P 65
Eine Stunde später: 138/86 P 66
Eine Stunde später: 131/96 P 68
Eine Stunde später: 141/83 P 68
Eine Stunde später: 136/99 P 65
Nach dem Abendessen: 156/107 P 76
Eine Stunde später: 148/90 P 71
Mitternacht: 137/100 P 62
Anderthalb Stunden später: 133/88 P 61

Samstag, 14. Juni 2008

Ich habe heute

mal versucht, Windows XP von der Wiederherstellungs-CD meines jüngsten Notebooks auf meinem alten Notebook anderen Fabrikats zu installieren und es funktioniert. Hallelujah! Das war ja ein richtiger Glücksgriff!

Mittwoch, 11. Juni 2008

Seltsamer Anblick

Eingepfercht in der Straßenbahn, Gedränge und Geschubse, jeder ist mit irgendwas beschäftigt, am häufisten mit Handys. Neben mir wird telefoniert, da vorne tippt ein junges Mädchen selbst im Gehen noch SMS und ein Drittel des Waggons trägt Knöpfe im Ohr und MP3-Player um den Hals. Stoisch nimmt jeder seinen Platz für sich ein, im eigenen kleinen Universum eingelullt, an technischen Spielzeugen hängend, doch dort, in der Ecke steht ein Mann mit einem Buch in der Hand. Bücher in der Straßenbahn zu sehen ist kurioserweiser noch nicht unbedingt selten, trotz all der Handys, aber in der Straßenbahn jemanden die Tora auf Hebräisch lesen zu sehen, schon.

Unglaublich!

Heute kam mir die spontane Idee für ein besonderes Geburtstagsgeschenk für meine Mutter, nämlich ein persönlicher Druck meiner lustigsten und merkwürdigsten Träume zu unserer Familie und meiner Kindheit. Auch wenn die Träume sonst niemanden interessieren, meine Mutter interessieren sie garantiert, da sie ja auch oft darin vorkommt. Ich setzte mich also mit dem Notebook auf den Balkon und beschloß, schon einmal anzufangen und vorzusortieren. Dabei vertiefte ich mich so in meine nächtlichen Abenteuer, daß ich eben auf die Uhr schaute und schwupps - sind zwei Stunden vorbei und ich habe nur gestaunt. Jetzt weiß ich mal wieder, wozu ich das eigentlich alles aufschreibe. Mit dem Geburtstagsgeschenk bin ich allerdings immer noch nicht weiter.

Aktuelle Beiträge

Danke. :-)
zuckerwattewolkenmond - 17. Jul, 21:39
Ein tolles Foto - vor...
Ein tolles Foto - vor allem auch in Kombination mit...
wortmeer - 17. Jul, 19:58
;o)
zuckerwattewolkenmond - 13. Jul, 22:59
Wer, wenn ich schriee,...
Wer, wenn ich schriee, hörte mich denn aus der...
WilderKaiser - 13. Jul, 22:27
.. sprach der Rabe: “Nimmermehr.“
.. sprach der Rabe: “Nimmermehr.“
nömix - 13. Jul, 11:20
Ja, klar.
David Duchovny sitzt so zum Frühstück bei...
zuckerwattewolkenmond - 12. Jul, 20:44
und ich dachte, das ist...
und ich dachte, das ist IHR porzellan! ;-)
schneck06 - 12. Jul, 20:33
*lol*
Schade, daß das Bild so klein ist. In entsprechender...
zuckerwattewolkenmond - 12. Jul, 20:24
also, ich find's jetzt...
also, ich find's jetzt auch nicht so schlimm, immerhin...
schneck06 - 12. Jul, 20:19
Ich mein ja nur. Rein...
Ich mein ja nur. Rein unter estetischen Gesichtspunkten.
WilderKaiser - 12. Jul, 19:53
Wo guckst
du denn hin, sag mal? ;o)
zuckerwattewolkenmond - 12. Jul, 19:52
Das Muster der Teetasse...
Das Muster der Teetasse ist durchaus ansprechend.
WilderKaiser - 12. Jul, 19:51
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Naja...
Naja...
wortmeer - 12. Jul, 19:38
Bin ich eigentlich völlig...
Bin ich eigentlich völlig abgestumpft oder wieso...
Chinaski - 12. Jul, 19:33
Ich weiß gar nicht,
was Männer an diesem Akt so schrecklich finden....
zuckerwattewolkenmond - 12. Jul, 19:28
Und es war jetzt dieser...
Und es war jetzt dieser (in der Tat schreckliche) Tassen-Männerakt,...
books and more - 12. Jul, 19:12
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Und wo wir schon beim Thema: "Mögliche andere...
Aurisa - 12. Jul, 18:39
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Nein! Was ich damit sagen wollte ist, daß so...
Aurisa - 12. Jul, 18:34

Meine Kommentare

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Wolfa - 14. Jul, 20:38
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