Zuckerwelt

Walzeichnung

Jahreslosung 2017

Manche Yogis brauchen in ihrer Hütte eine Blume, und manche brauchen keine Blume.

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Sonntag, 19. Februar 2017

Erfolgreiche Umkonditionierung

Prinzipiell fasse ich keine Neujahrsvorsätze, aber im Januar begann ich mit einer Umkonditionierung meines mitternächtlichen Heißhungers auf kalte Würstchen. Wenn mich der Heißhunger überfiel, aß ich stattdessen Spreewälder Gürkchen. Und siehe da, wenn jetzt Mitternacht heranrückt, bekomme ich - na? - Heißhunger auf Spreewälder Gürkchen. Hat geklappt. Die machen sich vor dem Schlafengehen viel besser und das Gurkenwasser läßt sich noch prima für Saure Eier verwenden. Als Kind aß ich Saure Eier sehr gerne, doch irgendwie habe ich dieses Gericht in den letzten Jahren sträflich vernachlässigt. Nun gibt es wieder viel Saure Eier bei mir zu Hause, nämlich immer dann, wenn ein Gurkenglas leer ist.

Samstag, 18. Februar 2017

Wolle, Tanzschuhe und das Älterwerden

Nun hab ich es doch getan und mir Wolle (natürlich zuzüglich Stricknadeln) gekauft. Und die Wolle ist so schön, so richtig zum Verlieben - petrolblau metallic, bzw. graublau schimmernd und schmuseweich - , daß es wirklich ein Verbrechen wäre, daraus nicht etwas Schönes zu fabrizieren. Aber ich kaufte mir auch neue Tanzschuhe - echtes Wildleder mit Luftlöchern sehr stark heruntergesetzt für knapp 19 Euro bei Amazon. Inzwischen sind sie schon wieder teurer. Ich hatte sie gestern das erste Mal an und sie tanzten sich super. Auch scheine ich damit nicht dieses Trocknungsproblem wie bei den Baumwolltextilschuhen zu haben. Diese Vielzahl an Synthetikschuhen auf dem Markt, die es als Sneaker und Sportschuhe gibt, kann ich beim Tanzen überhaupt nicht tragen. Ich schwitze auch ohne Fußsauna genug. Und wenn ich sehe, was für Preise manchmal sogar für solche Synthetikschuhe genommen werden, besonders natürlich wenn es Markenschuhe sind, frage ich mich, wer sowas kauft. Für Leder bezahle ich viel, wenn es denn sein muß, aber für Synthetik bestimmt nicht. Und wie man sieht, kann man auch unter Lederschuhen Schnäppchen finden.

Gestern ließ ich die Yogaübungen vor dem Zumba weg und gleich ging es wieder besser. Vor dem Zumba noch Yoga zu üben, ist anscheinend keine gute Idee. Dafür bin ich dann aber beim Tanzen im Rücken unbeweglicher, weil ich ja erst meine morschen Knochen warm machen muß. Überhaupt ist Älterwerden echt doof. Mir hat mal jemand gesagt, daß ich immer mädchenhaft aussehen werde, weil ich so ein mädchenhafter Typ bin, der auch im Alter jung wirkt, aber das bedeutet nicht, daß sich auch die Knochen so anfühlen. Gestern stieß ich zufällig bei Arte auf eine kurze Doku über einen Streetart/Graffiti-Kurs für Senioren. Die Senioren waren mit Eifer dabei, ihre Tags zu entwerfen und eine Neunzigjährige erzählte, sie habe Arthritis in den Fingern, aber es ginge trotzdem irgendwie mit den Sprühdosen. Eine andere Seniorin hatte das illegale Sprühen sogar zu ihrem Hobby gemacht und ich dachte so bei mir - Graffiti für Senioren schön und gut, aber wenn man dann vor der Polizei weglaufen muß, wird es haarig. Doch kurz darauf berichtete sie, sie sei tatsächlich einmal von der Polizei ertappt worden und habe einfach ganz seelenruhig ihre Sprühdosen in die Tasche gepackt. Die Polizisten haben sie angeglotzt nach dem Motto "Aber das kann doch gar nicht sein." und sind weitergegangen. Wahrscheinlich ist das dieser berühmte Jagdschein, den man im Alter bekommt. Es ist ja nicht unbedingt immer von Nachteil, wenn einem nichts mehr zugetraut wird. Trotzdem ist es irgendwie ungerecht, daß man, wenn man schon auf das Ende des Countdowns zuläuft und hibbeliger wird, weil weniger Zeit bleibt (ein Gefühl, das ich auch bereits kenne), für alles noch mehr Zeit braucht, weil man immer langsamer wird, während man in der Jugend körperlich eigentlich noch in Höchstform ist, bzw. sein sollte, aber gerne seine Zeit mit vollen Händen verschwendet und "abhängt". Das ist allerdings heute auch nicht mehr so wie früher. Ich sehe immer mehr junge Leute, zum Beispiel Paketboten, die schnaufen wenn sie die vier Treppen zu mir heraufsteigen müssen, daß ich Angst habe, sie brechen vor meiner Tür zusammen. Manche Leute versuchen es erst gar nicht, zu mir hoch zu kommen. Das hat durchaus Vorteile und wirkt wie eine Art natürlicher Selektion. Oben kommen nicht so viele an wie unten. Jedenfalls läßt die Geduld in gewisser Hinsicht nach, aber in anderer Hinsicht nimmt sie wiederum zu. Nämlich wenn es darum geht, dem Gerede der anderen, besonders der Jüngeren, die gerne mit Weisheiten um sich werfen, nicht mehr so viel Aufmerksamkeit zu schenken und sie einfach reden zu lassen. Schließlich weiß man ja, daß man selbst einmal genauso gewesen ist. Die Prioritäten ändern sich einfach.

Was das Gerede der Männer betrifft, wird der Geduldsfaden sowieso regelmäßig strapaziert. Als ich gestern unserem "Quotenmann" im Verein erzählte, daß ich gerade nicht so gut drauf bin beim Tanzen, meinte er so: "Na vielleicht hast du dich nicht genug angestrengt." Also meine Erfahrung ist ja eher die, je mehr ich mich anstrenge, um so weniger läuft es, aber ich sag da nichts dazu. Und am Mittwoch erst. Da fragt uns die Zumbiene, ob wir noch eine Runde rennen können und er ruft: "Ja, sogar zwei Runden." Dann kam so ein Lied, wo wir tatsächlich dauernd auf der Stelle gerannt sind, ätzend. Wenn ich Joggen will, dann gehe ich in den Park und nicht zum Zumba. Und ich hasse Joggen. Hinterher hab ich scherzhaft zu ihm gesagt, er muß jetzt eine Runde extra rennen, aber das hat er natürlich nicht gemacht. Männer immer!

Dienstag, 14. Februar 2017

Auszeit, Rätsel-Malyoga und diverse Entscheidungsschwächen

Irgendwie fühle ich mich gerade gestresst, aber fragt mich nicht wovon. Anscheinend von meinen ausufernden Hobbies. Ich war zwei Wochen nicht mehr beim Zumba und hatte auch zum Bloggen keine Lust. Mehr oder weniger bin ich seit Anfang des Jahres doch zweimal in der Woche zum Training gegangen, was ich eigentlich gar nicht wollte. Meine Entscheidungsschwäche bringt mich nochmal ins Grab. Ich kann mich einfach nicht zwischen Mittwoch und Freitag entscheiden und wenn ich mir denke, ich kann einfach mal mittwochs und mal freitags gehen, fürchte ich wieder, mich für den falschen Tag zu entscheiden, da man ja leider vorher nie weiß, was gerade dran ist. Wenn man vorher das Programm erfahren könnte, wäre es leichter, weil ich dann sehen würde, worauf ich mehr Bock habe. Wobei es, wenn ich gut drauf bin, alles kein Problem ist - Mittwoch tanzen, Freitag tanzen und zwischendurch tanzen. Doch danach hänge ich früher oder später total in den Seilen.

Und es ist ja nicht nur das Tanzen an sich, sondern auch noch die "Wartungsarbeiten" dazu. Einmal in der Woche müssen die Sohlen der Tanzschuhe aufgerauht werden, sonst werden sie wieder zu glatt, und nach dem Zumba müssen die Schuhe ausgepackt und an der Heizung getrocknet werden, weil das Textil in der Plastiktüte sonst anfängt, von der Feuchtigkeit zu müffeln. Ich habe mir jetzt extra so ein Paar elektrische Schuhtrockner besorgt, damit die Schuhe nicht mehr ständig auf der Heizung herumstehen. Und die Klamotten, die alle zu waschen sind! Das Waschen an sich erledigt natürlich die Waschmaschine, aber da ich keinen riesigen Wäschekorb habe, hängen die Sachen im Badezimmer an Haken, die zwar zahlreich vorhanden sind, aber trotzdem bald so voll werden, daß alles auf den Boden fällt. Meistens dann beim Duschen, wenn ich keinen Haken mehr finde.
Meine Entscheidungsschwäche zieht außerdem nach sich, daß ich zweimal am Tag tüchtig essen muß, damit meine Fettzellen bei Laune bleiben und nicht abwandern. Und wegen des ausgiebigen Essens fehlt mir wiederum irgendwie die Zeit für andere Dinge. Vielleicht wäre es ja tatsächlich die bessere Alternative für mich, nur dann zu gehen, wenn ich gut drauf bin und alles mitzunehmen, aber danach wieder eine Auszeit zu machen. Das Problem dabei ist nur, daß man es leider doch schnell an der Kondition merkt und wenn ich diese dauernd von neuem aufbauen muß, nervt mich das ebenfalls. Komischerweise merkt man es beim Yoga überhaupt nicht, wenn ich mal länger Pause mache. Bei der Beweglichkeit gibt es dann keine Einschränkungen, höchstens bei der Kraft ein klein wenig. Dazu müßte ich wahrscheinlich schon mindestens ein halbes Jahr oder länger Pause machen.

Nun konnte ich mal testen, wie es so ist, zwei Wochen ohne Sport, für den Fall, daß ich mich doch endlich mal entscheide, mir einen Termin in der Klinik geben zu lassen. Allerdings hatte ich schon zwischendurch erneut Lust, nach Videos zu tanzen und tat es auch. Für den Fall, daß ich die Eingriffe vornehmen lasse, frage ich mich, ob es dann meinen Fettzellen tatsächlich schaden würde, wenn ich zum Beispiel täglich zehn Minuten nach einem Video tanze und wieder aufhöre, bevor ich ins Schwitzen komme.

Am letzten Freitag war ich beim Zumba, hätte es mir aber eigentlich sparen können, weil ich immer noch nicht wirklich gut drauf bin. Daß ich das auch beim Tanzen bemerkte, lag aber vermutlich mehr daran, daß ich vor dem Training mein vollständiges Yogaprogramm durchgeübt hatte und mich noch zusätzlich warm machte, indem ich erst fünf Treppen runterstieg um den Müll wegzuschaffen, dann zur Bushaltestelle lief, wo mir auffiel, daß ich meine Karte nicht dabei hatte, zurücksprintete, vier Treppen hoch, wieder vier Treppen runter und erneut zur Bushaltestelle. Jetzt war ich warm und hatte dafür beim Zumba bei dem ganzen Hin- und Hergelaufe, welches freitags besonders ausgeprägt ist, richtig Watte in den Beinen. Doch wirklich gar nichts mehr ging beim Can-Can-Tanzen. Das eine Bein habe ich noch so halbwegs hoch bekommen, aber das Standbein war echt übel. Man hüpft ja damit immer so ein bißchen mit und ich bin damit vor Schwäche einfach nicht mehr hoch auf die Zehenspitzen gekommen. Und dabei fiel mir erst so wirklich bewußt auf, wieviel von dem Standbein abhängt. Denn wenn man damit nicht mitmachen kann, fehlt im Grunde völlig der Schwung bei der Sache. Daß das Standbein ziemlich stark beansprucht wird, hatte ich jedoch bereits beim ersten Mal zu spüren bekommen, weil ich danach eine Woche lang Muskelkater unten im Schienbein hatte. Und normalerweise kriege ich von Zumba nie Muskelkater. Zu allem Überfluß standen außerdem schon zwanzig Minuten vor Ende die Karatekas vom Karatetraining vor der Tür und glotzten durch die Glasscheibe herein, weil die Anfangszeiten umverlegt worden waren.

Weiterhin betrieb ich Malyoga, diesmal mit Motiven von Beate Brömse. Das sind die filigransten Motive, die ich kenne. Ich konnte sie wirklich nur mit einer Lupe bearbeiten und habe mehrere Wochen dafür gebraucht. Trotzdem fand ich es irgendwie reizvoll, daß man dabei auch rätseln mußte, denn in dem schwarz-weißen Linienwirrwarr ist es gar nicht so einfach, die Motive zu finden. Besser jedoch als Kreuzworträtsel.

Malyoga2

Dennoch kam mir irgendwann die Idee, daß ich es noch einmal mit Stricken versuchen könnte. Vor ungefähr mehr als zwanzig Jahren hatte ich beschlossen, daß Stricken nichts für mich ist und die vorhandene Wolle, mit der ich nichts nennenwertes angefangen hatte, weggeworfen. Allerdings dachte ich, ich hätte die Rundstricknadeln aufgehoben und suchte sie überall - ohne Erfolg. Bei Amazon sind die Dinger gar nicht so billig, wie ich gehofft hatte. Also versuchte ich erstmal an einem Paar Schaschlykspießen, ob ich noch Maschen zusammenbekomme. Außerdem stellte ich fest, daß man von Youtube auch beim Stricken nicht alleine gelassen wird, wenn man den Maschenanschlag vergessen haben sollte. Einigermaßen kam die Erinnerung wieder, trotzdem zögere ich, mir eine neue Ausrüstung zu besorgen und kann mich auch hier nicht entscheiden. Was, wenn ich mittendrin zum zweiten Mal feststelle, daß Stricken nichts für mich ist? Und warum soll ich mir überhaupt noch ein weiteres Hobby zulegen, wenn ich jetzt schon von meinen vorhandenen gestresst bin? Andererseits hat Stricken ebenfalls etwas Meditatives und Beruhigendes und man kann es gut zum Fernsehen betreiben, wenn im Internet wie meist tote Hose ist. Und statt einfach "nur" bunte Bildchen könnten dabei extralange passende Beinstulpen für mich herausspringen, die es in der gewünschten Länge nicht zu kaufen gibt. Also mehr Fliegen mit einer Klappe. Soll ich - soll ich nicht?

Während ich nur mit meinen Entscheidungsschwächen hadere und mich selbst stresse, hat für andere das Jahr schlechter angefangen. Meine Schwägerin mußte erst ihren Urlaub wegen einer Entzündung abbrechen und einige Tage im Krankenhaus bleiben, und danach ist ihr älterer Bruder ganz plötzlich verstorben. Er saß tot auf der Couch und das erst nach einem Monat Rentenbezug. Dies ist ein Schema, das ich total häufig schon im weiteren Umkreis und bei Kollegen beobachtet habe. Zwar stirbt nicht jeder gleich nach einem Monat, aber generell scheint zumindest das erste Jahr kritisch zu sein und mit einer erhöhten Sterblichkeitsrate einherzugehen. Irgendwie schon fast unheimlich. Und tragisch, obwohl sich ihr Bruder selbst jetzt darüber ja nicht mehr ärgern kann. Und auch Al Jarreau ist nun vor ein paar Tagen von uns gegangen, hat aber sein Moonlighting hier gelassen.



(P.S.: Das kommt dabei raus, wenn man lange nicht bloggt - die Einträge werden unendlich lang. Sorry.)

Freitag, 27. Januar 2017

Mit der Kirche spielen

Mein Bett steht im Freien genau neben einer alten Kirche, die wohl die Kirche meines Vaters sein soll. Sie ist allerdings nicht sehr hoch und eher mit der Größe von ein bis zwei Stockwerken eine Miniaturausgabe. Die Mauern und schweren Glocken sind jedoch stark und mächtig. Statt zu schlafen klettere ich mit meiner grün geblümten Bettwäsche (aktuell schlafe ich eigentlich in einer rot gemusterten) an der Fassade herum und untersuche diese mit ihren vielen Erkern, Nischen und Statuen genauestens. Irgendwo finde ich zufällig den Hebel zu einem geheimen Mechanismus, der, als ich ihn unbeabsichtigt berühre, ein Glockenläuten auslöst. Erst höre ich nur den hohen Ton einer Glocke, dann den sehr viel tieferen Ton einer zweiten Glocke. Ich lasse die Herumspielerei sein und lege mich zurück ins Bett, denn ich fürchte, noch jemanden zu wecken. Doch was ist das? Meine Bettdecke hat sich im Zahnradgetriebe der Glocken verfangen und wird langsam hineingezogen. Ich klammere mich an der Bettdecke fest, doch weiß nicht, wie mir jetzt geschieht. Werde ich in das Getriebe hineingezogen? Geht das Glockenwerk kaputt? Ich versuche mit aller Kraft und beiden Armen die Bettdecke herauszuziehen, schließlich gibt es einen Ruck und ich sehe, daß nur noch ein Fetzen am Zahnradgetriebe hängt. Die Bettdecke muß zerrissen sein. Erstmal bin ich erleichtert, doch dann macht mir der Fetzen Sorgen. Er ist groß wie eine grün geblümte Flagge und wird jetzt außen wie an einer Windmühle immer im Kreis gedreht. Er fällt bestimmt bald meinem Vater oder einem anderen Pfarrer auf, wenn er so im Wind weht, sie kommen dahinter, daß ich an der Kirche herumgespielt habe und ich bekomme Ärger.

Mittwoch, 25. Januar 2017

Hochzeitsreise und Zähne-Zombie-Horror

Mein frisch angetrauter Mann sagt mir, daß wir uns um 10:25 h zu einer großen Kreuzfahrt treffen. Ungefähr um 10:20 h fällt mir ein, daß ich noch für die Reise packen muß und beginne damit. Gefühlt ziehe ich jetzt die halbe Nacht Schubladen auf und versuche an Dinge zu denken, die ich unbedingt brauche. Reisenotizbuch zum Beispiel, sehr wichtig. Aber auch mein Make-up darf ich nicht vergessen, und erst recht nicht die Handtücher. Und so weiter.

Im nächsten Traum bin ich immer noch im Bewußtsein, gleich eine Reise anzutreten, und soll vorher noch irgendwelche Eintrittskarten besorgen. Da so ein Gewimmel auf den Straßen ist, beginne ich über Hindernisse und Menschen hinwegzuspringen. Ich bemerke, wie leicht das ist, und springe immer höher, so daß ich locker Baumkronen überfliegen kann und mir dabei so schwindlig wird, daß ich lieber die Augen schließe. Trotzdem lande ich immer wieder sicher und unversehrt auf dem Boden. Inzwischen ist mir klar, daß ich träumen muß, aber es macht wirklich Laune, hier wie ein Kung-Fu-Fantasy-Fighter herumzufliegen. Bei der Kasse angelangt und gelandet, bekomme ich plötzlich ein unkontrollierbares Zähneklappern. Vielleicht war diese Fliegerei doch etwas zuviel. Die Zähne reiben und krachen so stark aufeinander, ohne daß ich Kontrolle über meinen Kiefer habe, daß mir Zähne wegbrechen und ich eine Zahnkrone verliere. Ich behalte das, was weggebrochen ist alles im Mund und überlege panisch, was zu tun ist. So kann ich die Reise jedenfalls nicht antreten, sondern ich brauche so schnell wie möglich einen Zahnarzt. Ich beschließe, schleunigst zurück nach Hause zu gehen und telefonisch einen Termin zu vereinbaren. Doch ich habe starke Zweifel, ob ein Zahnarzt das so kurzfristigl richten kann und finde mich schon, wenn auch sehr enttäuscht, damit ab, daß ich die Reise wohl nicht mitmachen kann. Irgendwie irre ich jetzt herum und finde mein Haus nicht. Alles sieht hier so anders aus. Grüne Häuser mit kleinen runden Löchern in der Fassade. Trotzdem bin ich mir nicht mehr sicher, ob das noch ein Traum ist oder real. Aber natürlich hoffe ich inständig, daß alles nur ein Traum ist. Vor dem Eingang eines Hauses sitzt eine blonde Frau, die aussieht wie die eine Hauptdarstellerin in "Der englische Patient". Ich bin im Traum fest davon überzeugt, sie als ehemalige Zahnärztin zu kennen und laufe hilfesuchend auf sie zu: "Bitte! Bitte helfen Sie mir!" rufe ich undeutlich und zeige auf meinen Mund. Sie gibt mir zu verstehen, daß sie es sich anschauen wird, ich hocke mich hin und öffne den Mund. Als sie prüfend hineinschaut, fällt mir auf, daß sie keine Pupillen hat, sondern nur weiße Augäpfel. Ein eisiger Schauder überkommt mich und ich denke: "Scheiße! Die ist ja tot!" Ich versuche aufzustehen und davonzulaufen, aber sie hat an meinem Gesicht schon gemerkt, was los ist, denn sie hält mich mit ihrer klauenartigen Hand an der Seite fest. An dieser Hand müssen richtig lange Krallen sein, denn je mehr ich versuche, mich zu entwinden, um so tiefer sticht sie mir diese in die Seite, so daß es sich anfühlt, als wären es Messer, und ich mich deshalb nicht mehr weiter rühren kann vor Schmerz. Laut rufe ich um Hilfe und von meinen Hilfeschreien werde ich wach.


Uffff, was für eine Erleichterung, wenn nach dem Aufwachen die Zähne noch alle da sind! Aber als ob so ein Zahnalp nicht reichen würde, muß ich auch noch einem Zombie in die Arme laufen. Ärghs.

Dienstag, 24. Januar 2017

Buddhistische Weisheit vergelesen

"Die Messlatte des eigenen Kritikers liegt hoch. Es gibt Tage, an denen diese Stimme nicht verstummen mag und uns unablässig quält. Treten Sie zurück!"

Ich schwöre, ich habe ein Ausrufezeichen gesehen!

Doch bei nochmaligem Nachlesen stand dort folgendes: "Treten Sie innerlich einen Schritt zurück und betrachten Sie sich selbst mit den gütigen Augen eines Buddha, der Ihnen liebevoll und aufmunternd zulächelt."

Montag, 23. Januar 2017

Nicht mein Tag.

Das nächtliche Drama wiederholte sich. Bei einer Weckzeit von 8:30 h hatte ich es unfreiwillig zu einer Schlafdauer von 2-3 Stunden gebracht. Entsprechend wenig Lust hatte ich, den Termin bei der Onkologin wahrzunehmen und dachte insgeheim, daß es doch schön wäre, wenn der Termin ausfallen würde und ich zu Hause bleiben könnte. Genau deshalb schaltete ich extra mein Handy ein, weil bei Terminausfällen manchmal jemand eine Nachricht hinterläßt. Doch nix mit Nachricht und so ging ich los. An der Straßenbahn, in welche ich umsteige, wurde meine Linie mit 1 min angezeigt. Die anderen beiden Linien biegen vorher ab und fahren woanders lang. Eine der Linien war noch vorher als Abfahrt angezeigt und hielt auch augenblicklich. Gleich danach kam die nächste Straßenbahn und wie selbstverständlich hielt ich das für meine, die ja gleich danach kommen sollte. Den Irrtum merkte ich erst, als sie an der bewußten Ecke abbog. Ich stieg also an der nächsten Haltestelle aus und mußte eine ganze Station bis zurück zur Kreuzung und noch eine weitere Station bis zu meiner Zielhaltestelle laufen. Lustigerweise kam mir kurz nach dem Ausstieg die dritte Straßenbahn dieser Linie entgegen, so daß ich mich schon fragte, was hier los ist. Ich war eine Viertelstunde zu spät in der Praxis und setzte mich in den Wartebereich, da man dort nicht gleich zur Anmeldung geht, sondern von der Anmeldung aufgerufen wird. Nach ungefähr 10 Minuten war es soweit und ich erfuhr, daß bei einer PC-Umstellung Termine verloren gegangen sind und man mich deshalb nicht drannehmen könne, sondern einen neuen Termin vereinbaren müsse. Man sagte auch, man hätte versucht mich anzurufen, aber wahrscheinlich schaltete ich zu spät das Handy ein. So hatte ich mich völlig umsonst aus dem Bett gequält. Doch wenigstens ist der neue Termin nächste Woche am Nachmittag.

Als ich nach Hause kam, stank es schon bei Betreten des Hausflures nach Tabakrauch. Die Quelle dafür befand sich vier Stockwerke höher direkt gegenüber meiner Wohnungstür. In der Nachbarwohnung begannen die Handwerkerarbeiten bereits vor Weihnachten und sie sind immer noch dabei. Ich weiß gar nicht, was sie so lange in der winzigen Wohnung machen. Heute waren dort als Handwerker anscheinend starke Raucher. Zumindest hoffe ich, daß es Handwerker waren und die nicht schon zur Mietfamilie gehören. Wenn der Vermieter in die Wohnung unter mir immer Raucher setzt, habe ich manchmal das Gefühl, die wollen mich aus der Wohnung rausräuchern. Aber dafür tanze ich zurück. Der Qualm zog also diesmal durch meine Wohnungstür in die ganze Wohnung und ich machte aus der Not eine Tugend, indem ich meine Räuchermännchen ebenfalls qualmen ließ. Immerhin riecht das etwas angenehmer. Kurz überlegte ich auch, ob ich einen Gegenangriff mit einem Bataillon von Räucherkerzen starten soll, aber gegen durchgeräucherte Raucher ist das wahrscheinlich aussichtslos und würde die gar nicht stören. Ich glaube, hartgesottene Raucher kann man nur mit purem Sauerstoff in die Flucht schlagen und den hatte ich nicht zur Hand. Eine komische Email bekam ich außerdem noch, um die ich mich erstmal kümmern mußte. Jetzt bin ich hundemüde, hab eine Kanne Tee gekocht und überlege, ob ich Herrn und Frau Kapitän den Weihnachtsmann schlachten lasse. Drei sind einer zuviel.

Drei sind einer zuviel

Freitag, 20. Januar 2017

Schlaflos, Postraub und Twoday.net-Wunder

In der Nacht auf Mittwoch ging ich pünktlich zu Bett, es zogen mir jedoch so viele Gedanken durch den Kopf, daß ich vier Stunden später, um ca. vier Uhr, immer noch wach war. Ok, dachte ich mir, liest du eben etwas langweiliges und ich wußte auch schon was, da ich es Tage zuvor begonnen hatte: "Von Gott zu Allah? Christentum und Islam in der liberalen Fortschrittsgesellschaft". Das Buch an sich ist zwar eigentlich nur partiell langweilig, aber es ist auf dicken 500 Seiten genauso wie die Überschrift geschrieben und deshalb sehr einschläfernd. Ich las also fünf Seiten, war weiterhin putzmunter, las nochmal fünf Seiten, nun ja, etwas schläfriger wurde ich, wenn auch nicht richtig müde. Ich hatte aber keine Lust mehr zu lesen, weshalb ich das Buch ca. gegen fünf Uhr wegpackte und erneut versuchte zu schlafen. Wieder ging mir dies und jenes durch den Kopf und als ich nach der Uhrzeit schaute, war es bereits halb sieben. Da ich um neun Uhr aufstehen wollte, fand ich nun, daß es nicht mehr viel bringen würde, vielleicht noch zwei Stunden zu schlafen, denn wenn ich dann geweckt werden würde, würde ich mich erst recht gerädert fühlen. Also wäre es besser, gleich aufzustehen und erstmal in Ruhe zu duschen. Aber es war so schön gemütlich im Bett und deshalb sagte ich mir, so ein paar Minütchen könne ich jetzt auch noch liegen bleiben. Und schlief ein, um gegen neun Uhr brutal geweckt zu werden.
Also kleiner Tip für alle, die schlaflos sind: sich einfach sagen, daß man gar nicht einschlafen möchte und gleich wieder aufstehen wird - das hilft garantiert.

Trotz des Schlafentzugs ging ich abends zum Zumba. Schon vor Beginn sagte mir jemand, daß meine Augen so leuchten würden. Nun weiß ich, daß mein Augen meist NACH dem Zumba leuchten, weil ich das selbst immer wieder beobachte, aber davor? Kann ja eigentlich nur am Schlafentzug gelegen haben. Nach dem Zumba im winzigen Vorraum, saß jemand neben mir, um sich die Schuhe anzuziehen, die hatte einen Ring am Finger, der mir sofort auffiel. Sehr groß, sehr breit, silbrig glänzend, in der Höhe von bestimmt mindestens 0,5 cm selbst und in der Mitte mit eingelassenen Straßsteinen. Trotz des Straß wirkte der Ring durch seine Form und Dicke jedoch eher sportlich. Ich sprach sie auf den Ring an und sie sprudelte gleich los, daß sich viele beschweren würden, ihnen würde es wehtun, wenn sie nur leicht mit dieser Hand an den Arm oder das Bein anderer schlägt. Der Ring war von der Größe und Dicke wirklich wie ein kleiner Schlagring, amüsierte ich mich, gefiel mir aber gut. Ich weiß nur nicht, ob sowas auch an meiner Hand gut aussehen würde, da ich doch etwas schmaler bin als die Trägerin.
Die Zumbienen sind irgendwie gerade ein bißchen auf dem Schlagertrip, am Mittwoch hatten wir zum Abschluß noch ein deutsches Liebeslied. Ich finde es ja ganz gut, wenn man beim Zumba mal Deutsch hört, wobei ich über Englisch ebenfalls schon froh bin, einfach deshalb, weil ich kein Wort Spanisch kann. Lateinamerikanische Tanzmusik schön und gut, aber ich singe auch gerne mal mit, und wenn man bei spanischen Songs nur 'Bahnhof' versteht, geht das nicht so gut. Manchmal wiederum möchte ich gar nicht so genau wissen, zu welchen Texten wir da so eifrig tanzen. Wobei es nicht ganz stimmt, daß ich kein Wort Spanisch kann, denn eines kenne ich schon, nämlich 'corazón'. Und da dieses Wort in spanischen Liedern inflationär gebraucht wird, muß man vielleicht gar nicht mehr Wörter kennen. Ab und zu kann man ja etwas aus dem Französischen oder Latein ableiten.

Nach dem Zumba wollte ich eine Leih-DVD in den Postkasten befördern und mußte feststellen, daß zwar die äußere Umrandung des Postkastens noch da war, aber der eigentliche Behälter war komplett "herausgefräst". Nun frage ich mich, ob die Post wohl einen weiteren Kasten abgebaut hat, kann mir allerdings nicht vorstellen, daß sie dann die Hälfte davon stehen lassen. Wenn es die Post gewesen wäre, würden sie doch wohl alles abbauen? Vielleicht sind das ja auch schon diese verrückten Metallhändler, die anfangen, Postkästen abzusägen? Ich mußte deshalb die ganze Straße runter bis zum nächsten Kasten und wieder zurück laufen.

Auch bei Twoday.net kann man Überraschungen erleben. Es hat sich bewegt! Zugegeben finde ich das ebenfalls etwas gruselig, aber die große Aufregung gerade kann ich nicht nachvollziehen. Ist doch diese https-Umstellung einer dieser 'Standards', auf den gerade die Google-Richtlinien so viel Wert legen. Die Veränderung ist in der Tat nervig, denn ich bekomme jetzt bei jedem Aufruf der Twoday.net-Seite nervige Meldungen, wenn ich im Retro-Internet Explorer-Modus bin. Und ich bin bei Twoday.net meist in diesem Modus, weil nur unter diesem Modus die Editor-Leiste im Beitragsfenster angezeigt wird. Aber trotzdem sehe ich es eher als ein positives Zeichen, daß man die Lebenszeit von Twoday.net im Grunde verlängern möchte. Ob diese Veränderung jedoch Google erweicht, wage ich zu bezweifeln. Inzwischen habe ich mich bereits daran gewöhnt, hier mehr oder weniger für niemanden vor mich hin zu bloggen. Doch es nagt schon sehr an der Motivation. Deshalb treffe ich mich seit Dezember auch lieber mit meiner alten Freundin Mrs. Emma Peel. Aber darüber erzähle ich ein anderes Mal - falls ich motiviert dazu bin.

Neues Heim im Wohncenter

Den Schlüssel für meine neue Wohnung habe ich bei mir, als ich das moderne Wohncenter betrete. Es ist im Stil irgendeines fremdländischen Konzepts errichtet worden, doch was in diesem Wohncenter anders ist, werde ich erst noch erfahren. Die Tür mit der Nummer meiner Wohnung finde ich, jedoch gehe ich nicht durch sie hindurch, sondern seitlich einen Gang hinunter, wo ich im Badezimmer lande. Es ist riesig und ich stelle fest, daß es mit blanken Dielen und einer altertümlichen Waschschüssel mit Krug ausgestattet ist. Ich beschließe, daß ich die Dielen und diese Waschstelle auf jeden Fall so lasse. Das hat irgendwie etwas. Doch so langsam füllt sich der Gang mit Menschen und ich muß feststellen, daß dies gar nicht mein Badezimmer ist, sondern ein Gemeinschaftsbad. Die Gänge füllen sich immer mehr und im Gewimmel finde ich nicht mehr den richtigen Gang zu meiner Wohnungstür. Überhaupt fällt mir auf, daß von einem Hauptgang unzählige Gänge rechtwinklig abgehen, dazwischen nicht mehr Raum als für einen Spind. Während ich den richtigen Gang suche, stelle ich fest, daß die Küche ebenfalls ausgelagert ist in viele kleine Kochabteile. Allerdings sind die Gänge dazwischen so eng, daß ich den kochenden Topf von jemanden vom Herd reiße. Das gefällt mir gar nicht. Gemeinschaftsbad, ausgelagerte enge Kochabteile und eine Wohnung, die anscheinend gerade so groß wie ein Schrank ist? Vielleicht hätte ich es mir doch vorher mal anschauen sollen. Die Menschen strömen eine breite Treppe hinauf und ich erfahre, daß es irgendwo besondere Eintrittskarten zu erwerben gibt, und sich alle dort anstellen wollen. So bemerke ich, daß hier anscheinend das Shoppen und das Wohnen miteinander verbunden wird. Im Haupttreppengang gehen auch immer wieder Treppen und Gänge zu besonderen Kaufabteilungen ab. Ich betrete diese aber nicht, da ich ja eigentlich den Gang zu meiner Wohnung suche. Das Center erweist sich als ein regelrechtes Labyrinth und irgendwann schreie ich entnervt in die Halle hinein: "So eine verdammte Scheiße!" Einige Leute bitten mich mit hochgezogener Augenbraue, hier nicht herumzuschreien und legen ihren Finger an den Mund. Doch je mehr das tun, um so mehr habe ich den Eindruck, daß dies rein ironisch gemeint ist, weil hier alle so still umherströmen und sich anscheinend niemand traut, laut zu werden, so daß einige eigentlich froh sind, wenn es mal jemand wird. Ich gelange erneut in den Gang mit dem Badezimmer, ein Herr kommt mir entgegen und stellt sich als Herr Geholer(?), der mir das Wohncenter zeigen und vorstellen will. Er führt mich zuerst durch einen Flur in den Garten. Durch die Fenster sehe ich auf einem Dach ein sehr großes Entennest. Ich zeige darauf und Herr Geholer meint, das hätte er noch gar nicht gesehen. Dafür zeigt er mir ein paar Meter entfernt ein Nest mit Pelikanen. Draußen im Garten gibt es eine Hauskoppel mit grasenden Bisons. Und es befinden sich dort zwei kleine Gartenschuppen, die wohl auch für den Gemeinschaftsgebrauch sind.

In der nächsten Traumsequenz erwache ich in meinem Bett und merke, daß es regnet. Im ersten Moment wundere ich mich, daß ich nass werde, denn schließlich liege ich in meinem Bett, doch dann fällt mir ein, daß ich ja als Frischluftfan mein Bett aus dem Fenster im sechsten oder siebenten Stock geschoben habe, die Kopfseite auf dem Fensterbrett stehend und die Längsseite mit einem Fuß ebenfalls irgendwo befestigt. Ein Bettfuß schwebt frei in der Luft. Das ist nun doof, daß ich nicht daran gedacht habe, daß es regnen könnte, aber es empfiehlt sich nicht, jetzt panisch zu werden, denn nur allzu leicht könnte ich mehrere Stockwerke tief fallen, was tödlich endet. Auch versehentlich aus dem Bett zu fallen empfiehlt sich hier nicht. Deshalb bleibe ich lieber paralysiert liegen, bewege mich möglichst nicht, überlege, wie ich zurück in die Wohnung krabble und frage mich darüber hinaus, wieso um alles in der Welt ich solche halsbrecherischen Aktionen mache. Eine Wohnung mit Balkon hätte es auch getan.

Freitag, 13. Januar 2017

Ok,

am Mittwoch ist die Party ausgefallen, aber dafür ging es heute richtig ab. So viele Leute waren zumindest während meiner Zeit bisher nie freitags da. Und ich wußte auch noch nicht, daß es sogar die Münchner Freiheit als Zumba-Version gibt. So ein alter Schmachtfetzen! Und den hab ich jetzt als Ohrwurm. Danke auch.
Tagsüber hatte ich es geschafft, meine Schuhsohlen mit Sandpapier aufzurauhen, aber während des Tanzens achtete ich gar nicht weiter auf den Boden. Das fiel mehr erst zum Schluß auf und es ist ein gutes Zeichen, denn es bedeutet, daß das Aufrauhen anscheinend funktioniert. Wenn ich gerutscht wäre, hätte ich dem Boden Aufmerksamkeit widmen müssen. Wahrscheinlich muß man es jedoch dann und wann wiederholen.
Ein wenig Malyoga stand außerdem auf dem Programm.

Malyoga1

Mittwoch, 11. Januar 2017

Rutschpartien und pinkes Partypflaster

In Berlin liegt Schnee und auch wegen des Schnees wollte ich zum Zumba, um danach nach Hause zu laufen. Allerdings mußte ich feststellen, daß die romantische Neuschneephase bereits vorbei und stattdessen der Schnee teilweise schon so festgetrampelt ist, daß daraus Rutschbahnen geworden sind, ganz besonders für meine Snowboots. So eierte ich mehr oder weniger zum Zumba, um dann lesen zu müssen, daß Zumba ausfällt. Leider stand davon nichts auf der Vereinsseite. Wäre ja nett gewesen, es vorher zu wissen, bevor man sich umsonst die Beine bricht. Auch einige andere standen enttäuscht vor der Türe und fragten mich dann wegen Freitag aus. Bin gespannt, ob sie freitags auftauchen. Zum Laufen hatte ich unter diesen Bedingungen keine Lust und so stieg ich wieder in den Bus, wollte aber den Supermarkt nachholen, zu dem ich freitags nicht gekommen bin. Hätte ich allerdings auch sein lassen sollen, denn ich muß an einer Schule vorbei und auf dem Bürgersteig konnte man im fahlen Laternenlicht direkt sehen, wo die Horden aus der Schule entlanggetrampelt und den Schnee zu spiegelglattem Eis verwandelt hatten. Anders als vor anderen Häusern war hier nichts geräumt oder gestreut.

Immerhin haben mich diese Rutschpartien daran erinnert, daß ich mir schon vor Weihnachten Schleifpapier aus dem Baumarkt geholt hatte, um die Sohlen meiner Tanzschuhe aufzurauhen. In der Turnhalle ist es nämlich ebenfalls immer sehr glatt und es ist beinahe anstrengender, die Beine zusammenzuhalten, damit sie nicht weggrätschen, oder abzustoppen, um in die andere Richtung zu kommen, als das Tanzen an sich. Im Prinzip könnte man es als zusätzliches Workout betrachten, da es sehr auf die Muskeln geht. Bei Tchibo gab es ja sogar mal solche Slider, mit denen man auf dem Teppich als Workout rutschen kann. Allerdings ist es beim Zumba doch eher nervig. Sie legen zwar feuchte Wischmobs in die Turnhalle, mit denen man sich die Sohlen befeuchten kann, doch zumindest bei meinen Schuhen habe ich das Gefühl, daß dies zwei Minuten hilft und dann umso schlimmer wird. Vielleicht schaffe ich es ja morgen oder übermorgen mit dem Aufrauhen.

Vor dem Zumba suchte ich eilig nach einem Pflaster, da ich mir am Daumen Haut bis auf das Fleisch mit der Küchenreibe weggeraspelt habe, und zog eines aus der Pflasterdose, welches sich, als ich die Umverpackung öffnete, als ein pinkfarbenes Kinderpflaster mit Dinos, Enten oder ähnlichem herausstellte. Ich habe keinen Schimmer, wie Kinderpflaster in die Dose kommen, denn normalerweise kaufe ich diese nicht. Erst wollte ich ein anderes suchen und dieses weglassen, aber dann dachte ich mir, wenn nicht ein pinkes Pflaster zum Zumba, wofür dann? Irgendwann sollte es mal benutzt werden, dann ist es eben ein pinkes Partypflaster. Jetzt sitze ich hier mit pinkem Partypflaster und ohne Party. Fernsehen ist langweilig, Bloggen ist auch langweilig, nun ja.

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Ich weiß das.
Ich hab hier sogar ein Buch darüber. Aber Musik...
zuckerwattewolkenmond - Do, 09:20
Das fordert mich heraus...
Das fordert mich heraus ;) Musik hat definitiv heilende...
Moonbrother - Do, 09:19
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ist nun definitiv nicht das, womit ich meinen Leidensdruck...
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Meine Kommentare

Ja,
sehr gut sogar. Es sind natürlich nicht die Eier,...
weltentanz - Mo, 00:54
Es ist dieses hier:
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weltentanz - So, 11:39
Du mußt dich
damit abfinden oder woanders ein Blog auf machen. Ich...
help - Do, 14:20
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