Zuckerwelt

Walzeichnung

Jahreslosung 2017

Manche Yogis brauchen in ihrer Hütte eine Blume, und manche brauchen keine Blume.

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Traumnotizen (vollständiges Traumtagebuch im Zweitblog)

Montag, 13. März 2017

Spiegel und Schaukel

Eine Büroflucht mit mehreren verbundenen Zimmern wie ich sie aus meinen früheren Jobs kenne. In einem der Zimmer sitze ich an einem Schreibtisch. Die Freitags-Zumbatrainerin öffnet die Tür zum Nebenzimmer und ruft mich. Als ich das Büro nebenan betrete, sehe ich, daß gerade neue Möbel geliefert wurden. Knallrote Couchgarnituren. Das sieht weder nach Büro noch nach Arbeit aus. Eine ehemalige Mitschülerin ist anwesend und versucht mir die ganze Zeit etwas zu sagen. Allerdings redet sie so leise, daß ich dauernd "Wie?" und "Was?" fragen muß. Selbst als sie das Gesagte wiederholt, verstehe ich nicht alles und vergesse es sofort wieder.
Ich mache es mir auf der Couchgarnitur bequem und finde einen Handspiegel. Sogleich wird mir irgendwie unheimlich zumute, weil ich mich erinnere, daß Spiegel im Traum oft nichts Gutes bedeuten. Trotzdem kann ich es nicht lassen hineinzusehen. Ein Bild rollt immer wieder über die Spiegelfläche, so wie bei den alten Fernsehern, wenn die Antenne nicht richt richtig eingestellt war. Auf dem Bild bin zwar ich zu sehen, allerdings habe ich die Augen geschlossen und sehe tot aus. Außerdem ist mein Kinn seltsam entstellt, aber vielleicht hat man mir auch nur etwas um das Kinn gebunden, wie bei Toten manchmal üblich. Ich beginne zu schreien und schreie ohne aufzuhören, selbst als alle Kollegen zusammengelaufen sind. Sie haben eine Krankenschwester gerufen, die mir etwas gibt und irgendetwas zu meinen Muskeln sagt, die behandelt werden sollten. Völlig übergangslos stehe ich plötzlich auf einer Schaukel (etwa infolge der Medikamente?) welche so tief über den Boden schaukelt, daß meine nackten Füße das Wasser einer Pfütze abbekommen. Sofort juchze ich vor Vergnügen und will immer höher und höher schaukeln. Ich stelle fest, daß es sich viel leichter schaukelt, wenn ich nicht auf der Schaukel stehe, sondern meine Zehen hinter das Brett klemme.

Dann befinde ich mich mit einer früheren Schulfreundin an einem Gedenkstein, auf welchem viele verschiedene Täfelchen mit Zitaten von Leuten angebracht sind. Ich lese ein Täfelchen mit dem Zitat einer Frau v. Spiegel-Eisfrau, welches sinngemäß lautet: Wenn man von jemandem geliebt wird, sollte man ihm nicht die Gnade und den Dank erweisen, sich lieben zu lassen? Es folgt ein zweiter Satz, den ich vergessen habe. Mit meiner Schulfreundin ziehe ich umher und weiß dabei, daß es ein Traum ist. Deshalb zeige ich scherzhaft mit dem Finger auf sie und sage lachend: "Du bist gar nicht real!" Sie lacht ebenfalls und wir gehen erst in ein Lebensmittelgeschäft, wo ich irgendetwas suche, und dann einen Gang entlang. Sie schlüpft durch das Loch einer Tür und ich folge ihr. Wir landen in einer Art Konferenzsaal, der halbvoll besetzt ist und in welchem eine rege Diskussion stattfindet. Wir verfolgen das alles, aber so wirklich weiß ich nicht, was wir hier wollen.

Samstag, 11. März 2017

Mandalakopf

Im Traum bewohne ich nur noch ein japanisches Badehaus, welches vollständig aus Bambus errichtet ist. Es gibt einen kargen Flur, von welchem Baderaum und mehrere kleine Zimmer abgehen. Der Balkon allerdings ist der gleiche wie mein jetziger und ich schleife auf ihm mit einer Schleifmaschine einen Holztisch ab. Es ist laut und als mein Nachbar, der mich an meinen früheren Nachbarn Th. erinnert, auf seinen gegenüberliegenden Balkon tritt und mich anspricht, glaube ich erst, er will sich beschweren. Stattdessen sagt er mir bescheid, daß unten im Hausflur die Pfleger mit meinem Vater warten, der umverlegt werden soll. Im Traumbewußtsein weiß ich, daß nur noch mein Vater da ist und ich alleine für ihn verantwortlich bin. Im Bademantel laufe ich die Treppen hinunter und höre ihn schon von weitem plappern. Als ich an sein Bett trete, erkennt er mich sofort und nennt meinen Namen. Er ist nur noch ein Kopf und ein Arm, die aneinandergebunden und halb in eine Schaffelldecke gewickelt wurden. Für mich ist das ein grausiger Anblick, aber er scheint sich mit der Situation abgefunden zu haben und plappert munter vor sich hin. Ich will ihn erst anfassen, ziehe meine Hand aber sofort zurück, weil mir einfällt, daß Infektionsgefahr besteht.
Stattdessen wickeln ihn die Pfleger aus dem Schaffell und halten den Kopf hoch, wobei sie ihn umdrehen. Am Nacken hat er große runde rote Stellen, ich denke zuerst, daß dies schon eine Entzündung ist und zeige darauf. Doch bei näherem Hinsehen erkenne ich, daß mein Vater hinter den Ohren rasiert und tätowiert ist, und zwar mit vielen kleinen Mandalas, auf welche zusätzlich noch glitzernde Steine geklebt wurden. Allerdings wurde bei einigen unteren Mandalas gepfuscht, die nicht richtig rund geworden sind, und dann sehr viel größer darüber korrigiert, so daß sie bis in den Nacken reichen.

Freitag, 27. Januar 2017

Mit der Kirche spielen

Mein Bett steht im Freien genau neben einer alten Kirche, die wohl die Kirche meines Vaters sein soll. Sie ist allerdings nicht sehr hoch und eher mit der Größe von ein bis zwei Stockwerken eine Miniaturausgabe. Die Mauern und schweren Glocken sind jedoch stark und mächtig. Statt zu schlafen klettere ich mit meiner grün geblümten Bettwäsche (aktuell schlafe ich eigentlich in einer rot gemusterten) an der Fassade herum und untersuche diese mit ihren vielen Erkern, Nischen und Statuen genauestens. Irgendwo finde ich zufällig den Hebel zu einem geheimen Mechanismus, der, als ich ihn unbeabsichtigt berühre, ein Glockenläuten auslöst. Erst höre ich nur den hohen Ton einer Glocke, dann den sehr viel tieferen Ton einer zweiten Glocke. Ich lasse die Herumspielerei sein und lege mich zurück ins Bett, denn ich fürchte, noch jemanden zu wecken. Doch was ist das? Meine Bettdecke hat sich im Zahnradgetriebe der Glocken verfangen und wird langsam hineingezogen. Ich klammere mich an der Bettdecke fest, doch weiß nicht, wie mir jetzt geschieht. Werde ich in das Getriebe hineingezogen? Geht das Glockenwerk kaputt? Ich versuche mit aller Kraft und beiden Armen die Bettdecke herauszuziehen, schließlich gibt es einen Ruck und ich sehe, daß nur noch ein Fetzen am Zahnradgetriebe hängt. Die Bettdecke muß zerrissen sein. Erstmal bin ich erleichtert, doch dann macht mir der Fetzen Sorgen. Er ist groß wie eine grün geblümte Flagge und wird jetzt außen wie an einer Windmühle immer im Kreis gedreht. Er fällt bestimmt bald meinem Vater oder einem anderen Pfarrer auf, wenn er so im Wind weht, sie kommen dahinter, daß ich an der Kirche herumgespielt habe und ich bekomme Ärger.

Mittwoch, 25. Januar 2017

Hochzeitsreise und Zähne-Zombie-Horror

Mein frisch angetrauter Mann sagt mir, daß wir uns um 10:25 h zu einer großen Kreuzfahrt treffen. Ungefähr um 10:20 h fällt mir ein, daß ich noch für die Reise packen muß und beginne damit. Gefühlt ziehe ich jetzt die halbe Nacht Schubladen auf und versuche an Dinge zu denken, die ich unbedingt brauche. Reisenotizbuch zum Beispiel, sehr wichtig. Aber auch mein Make-up darf ich nicht vergessen, und erst recht nicht die Handtücher. Und so weiter.

Im nächsten Traum bin ich immer noch im Bewußtsein, gleich eine Reise anzutreten, und soll vorher noch irgendwelche Eintrittskarten besorgen. Da so ein Gewimmel auf den Straßen ist, beginne ich über Hindernisse und Menschen hinwegzuspringen. Ich bemerke, wie leicht das ist, und springe immer höher, so daß ich locker Baumkronen überfliegen kann und mir dabei so schwindlig wird, daß ich lieber die Augen schließe. Trotzdem lande ich immer wieder sicher und unversehrt auf dem Boden. Inzwischen ist mir klar, daß ich träumen muß, aber es macht wirklich Laune, hier wie ein Kung-Fu-Fantasy-Fighter herumzufliegen. Bei der Kasse angelangt und gelandet, bekomme ich plötzlich ein unkontrollierbares Zähneklappern. Vielleicht war diese Fliegerei doch etwas zuviel. Die Zähne reiben und krachen so stark aufeinander, ohne daß ich Kontrolle über meinen Kiefer habe, daß mir Zähne wegbrechen und ich eine Zahnkrone verliere. Ich behalte das, was weggebrochen ist alles im Mund und überlege panisch, was zu tun ist. So kann ich die Reise jedenfalls nicht antreten, sondern ich brauche so schnell wie möglich einen Zahnarzt. Ich beschließe, schleunigst zurück nach Hause zu gehen und telefonisch einen Termin zu vereinbaren. Doch ich habe starke Zweifel, ob ein Zahnarzt das so kurzfristigl richten kann und finde mich schon, wenn auch sehr enttäuscht, damit ab, daß ich die Reise wohl nicht mitmachen kann. Irgendwie irre ich jetzt herum und finde mein Haus nicht. Alles sieht hier so anders aus. Grüne Häuser mit kleinen runden Löchern in der Fassade. Trotzdem bin ich mir nicht mehr sicher, ob das noch ein Traum ist oder real. Aber natürlich hoffe ich inständig, daß alles nur ein Traum ist. Vor dem Eingang eines Hauses sitzt eine blonde Frau, die aussieht wie die eine Hauptdarstellerin in "Der englische Patient". Ich bin im Traum fest davon überzeugt, sie als ehemalige Zahnärztin zu kennen und laufe hilfesuchend auf sie zu: "Bitte! Bitte helfen Sie mir!" rufe ich undeutlich und zeige auf meinen Mund. Sie gibt mir zu verstehen, daß sie es sich anschauen wird, ich hocke mich hin und öffne den Mund. Als sie prüfend hineinschaut, fällt mir auf, daß sie keine Pupillen hat, sondern nur weiße Augäpfel. Ein eisiger Schauder überkommt mich und ich denke: "Scheiße! Die ist ja tot!" Ich versuche aufzustehen und davonzulaufen, aber sie hat an meinem Gesicht schon gemerkt, was los ist, denn sie hält mich mit ihrer klauenartigen Hand an der Seite fest. An dieser Hand müssen richtig lange Krallen sein, denn je mehr ich versuche, mich zu entwinden, um so tiefer sticht sie mir diese in die Seite, so daß es sich anfühlt, als wären es Messer, und ich mich deshalb nicht mehr weiter rühren kann vor Schmerz. Laut rufe ich um Hilfe und von meinen Hilfeschreien werde ich wach.


Uffff, was für eine Erleichterung, wenn nach dem Aufwachen die Zähne noch alle da sind! Aber als ob so ein Zahnalp nicht reichen würde, muß ich auch noch einem Zombie in die Arme laufen. Ärghs.

Freitag, 20. Januar 2017

Neues Heim im Wohncenter

Den Schlüssel für meine neue Wohnung habe ich bei mir, als ich das moderne Wohncenter betrete. Es ist im Stil irgendeines fremdländischen Konzepts errichtet worden, doch was in diesem Wohncenter anders ist, werde ich erst noch erfahren. Die Tür mit der Nummer meiner Wohnung finde ich, jedoch gehe ich nicht durch sie hindurch, sondern seitlich einen Gang hinunter, wo ich im Badezimmer lande. Es ist riesig und ich stelle fest, daß es mit blanken Dielen und einer altertümlichen Waschschüssel mit Krug ausgestattet ist. Ich beschließe, daß ich die Dielen und diese Waschstelle auf jeden Fall so lasse. Das hat irgendwie etwas. Doch so langsam füllt sich der Gang mit Menschen und ich muß feststellen, daß dies gar nicht mein Badezimmer ist, sondern ein Gemeinschaftsbad. Die Gänge füllen sich immer mehr und im Gewimmel finde ich nicht mehr den richtigen Gang zu meiner Wohnungstür. Überhaupt fällt mir auf, daß von einem Hauptgang unzählige Gänge rechtwinklig abgehen, dazwischen nicht mehr Raum als für einen Spind. Während ich den richtigen Gang suche, stelle ich fest, daß die Küche ebenfalls ausgelagert ist in viele kleine Kochabteile. Allerdings sind die Gänge dazwischen so eng, daß ich den kochenden Topf von jemanden vom Herd reiße. Das gefällt mir gar nicht. Gemeinschaftsbad, ausgelagerte enge Kochabteile und eine Wohnung, die anscheinend gerade so groß wie ein Schrank ist? Vielleicht hätte ich es mir doch vorher mal anschauen sollen. Die Menschen strömen eine breite Treppe hinauf und ich erfahre, daß es irgendwo besondere Eintrittskarten zu erwerben gibt, und sich alle dort anstellen wollen. So bemerke ich, daß hier anscheinend das Shoppen und das Wohnen miteinander verbunden wird. Im Haupttreppengang gehen auch immer wieder Treppen und Gänge zu besonderen Kaufabteilungen ab. Ich betrete diese aber nicht, da ich ja eigentlich den Gang zu meiner Wohnung suche. Das Center erweist sich als ein regelrechtes Labyrinth und irgendwann schreie ich entnervt in die Halle hinein: "So eine verdammte Scheiße!" Einige Leute bitten mich mit hochgezogener Augenbraue, hier nicht herumzuschreien und legen ihren Finger an den Mund. Doch je mehr das tun, um so mehr habe ich den Eindruck, daß dies rein ironisch gemeint ist, weil hier alle so still umherströmen und sich anscheinend niemand traut, laut zu werden, so daß einige eigentlich froh sind, wenn es mal jemand wird. Ich gelange erneut in den Gang mit dem Badezimmer, ein Herr kommt mir entgegen und stellt sich als Herr Geholer(?), der mir das Wohncenter zeigen und vorstellen will. Er führt mich zuerst durch einen Flur in den Garten. Durch die Fenster sehe ich auf einem Dach ein sehr großes Entennest. Ich zeige darauf und Herr Geholer meint, das hätte er noch gar nicht gesehen. Dafür zeigt er mir ein paar Meter entfernt ein Nest mit Pelikanen. Draußen im Garten gibt es eine Hauskoppel mit grasenden Bisons. Und es befinden sich dort zwei kleine Gartenschuppen, die wohl auch für den Gemeinschaftsgebrauch sind.

In der nächsten Traumsequenz erwache ich in meinem Bett und merke, daß es regnet. Im ersten Moment wundere ich mich, daß ich nass werde, denn schließlich liege ich in meinem Bett, doch dann fällt mir ein, daß ich ja als Frischluftfan mein Bett aus dem Fenster im sechsten oder siebenten Stock geschoben habe, die Kopfseite auf dem Fensterbrett stehend und die Längsseite mit einem Fuß ebenfalls irgendwo befestigt. Ein Bettfuß schwebt frei in der Luft. Das ist nun doof, daß ich nicht daran gedacht habe, daß es regnen könnte, aber es empfiehlt sich nicht, jetzt panisch zu werden, denn nur allzu leicht könnte ich mehrere Stockwerke tief fallen, was tödlich endet. Auch versehentlich aus dem Bett zu fallen empfiehlt sich hier nicht. Deshalb bleibe ich lieber paralysiert liegen, bewege mich möglichst nicht, überlege, wie ich zurück in die Wohnung krabble und frage mich darüber hinaus, wieso um alles in der Welt ich solche halsbrecherischen Aktionen mache. Eine Wohnung mit Balkon hätte es auch getan.

Samstag, 7. Januar 2017

Dessert- und Jackentraum

Eine sehr sehr große Feier und als Abschluß ein Dessert bestehend aus Fetakäse mit Wassermelone und Walnüssen. Ich habe keine Ahnung, ob man das tatsächlich als Dessert essen kann und ob es das gibt, aber ich wollte es wirklich gerne probieren. Doch leider leider waren andere schneller und ich bekam kein Dessert mehr ab. Ich suchte noch enttäuscht eine ganze Weile nach Portionen, die jemand übrig gelassen hat, aber ohne jeden Erfolg und mein Onkel schnauzte mich deshalb an.
Danach war das Haus leer, bis auf meinen Bruder und mich. Mein Vater ist gerade gegangen und hat sogar das Licht hinter sich aus gemacht, obwohl wir noch da sind. Irgendwo im dunklen Haus lag ein Stapel Sportjacken, die eigentlich für Sportturnerinnen gedacht sind. Mein Bruder zeigte darauf und gab mir zu verstehen, daß ich mir ruhig eine Jacke nehmen soll, anscheinend als Ersatz für das, was fehlt und uns in dem leeren Haus vorenthalten wird. Ich wählte eine weiße Jacke mit bunten Aufnähern und zog sie an. Die Sportturnerinnen kamen und störten sich nicht daran, daß ich mir eine ihrer Jacken genommen hatte. Selbst waren sie anscheinend nicht sehr interessiert an den Jacken, sondern turnten einfach herum und liefen auf den Händen.

Wenn ich träume, daß ich kein Dessert abbekomme, dann ist geradezu vorprogrammiert, daß ich sehr schlecht gelaunt aufwache. Sowas kann mir die Stimmung für den ganzen Tag verderben. Und nicht nur, daß es mich grantig macht, wenn ich kein Dessert bekomme, es macht mich auch traurig. Dieser Traum ist im Grunde manchmal ein paßgenaues Sinnbild meines Lebens: Ich werde zwar satt, kriege aber kein Dessert ab, weil andere schneller sind und es mir wegschnappen. Und ich ziehe mir Jacken an, die gar nicht für mich bestimmt sind, alles nur, weil sonst nichts anderes da ist.

Meine Jahreslosung sollte abgewandelt lauten: "Manche Yogis brauchen ein Dessert, und manche brauchen kein Dessert." Ich gehöre eindeutig zu den Yogis, die ein Dessert brauchen.

Dienstag, 13. Dezember 2016

Zeitreise in die Zeit der Musikkassetten

Jemand nimmt mich mit auf eine Zeitreise. Dazu fliegen wir in sich immer mehr steigernder Geschwindigkeit durch einen Zeittunnel. Bunte Lichter flüchten schlangengleich an mir vorüber. Als die Geschwindigkeit so schnell wird, daß mir sekundenlang der Atem wegbleibt, weiß ich selbst aus meiner Intuition heraus, ohne daß es mir jemand sagen muß, daß wir jetzt die Membran zu eine anderen Zeit durchstoßen haben. Dies wird mir dann auch von meinem Flugbegleiter bestätigt. Wir landen in einem kleinen Ort mit weißen Häuschen. Zuerst sehen wir nur andere Weiße wie uns auf der Straße, denen wir uns unauffällig anschließen. Doch wir bemerken, daß dieser Ort eigentlich von sehr hochgewachsenen und sehr dunklen Schwarzen bewohnt wird. Diese nehmen jedoch an den Gruppen hellhäutiger Menschen und auch an uns keinen Anstoß. Wir sind wohl sowas wie gewohnte Touristen. Wir streifen durch einen Markt und ich klettere auf einen Zaun, der so breit ist wie eine Theke. Eine schwarze Frau schaut auf der anderen Seite neugierig zu mir herauf. Sie wirkt keineswegs ablehnend, sondern so, als ob sie wartet, daß ich zu ihr komme, deshalb springe ich schwerfällig den Zaun herunter. Leider muß ich dann feststellen, daß sie auf einmal keinen Kopf mehr hat. Da ich fürchte, ich selbst habe das irgendwie mit meinem starken Aufprall verursacht, mache ich mich mit meinem Begleiter schnell aus dem Staub, bevor uns jemand dafür belangen kann. Schließlich lande ich in einer Art Musikgeschäft mit vielen vielen Musikkassetten. Man kann dort gemütlich auf Sesseln in Katalogen blättern, aber ich begnüge mich mit einer großen Tafel, wo ebenfalls Produktlisten angeschlagen sind. Jemand kommt und spielt mir Musikkassetten vor. Den Rest des Traumes höre ich viel, viel Musik. Nach meinem Empfinden nach auch sehr lange, obwohl ich mich an die Musik selbst kaum erinnern kann. Ein Lied von Michael Jackson mit einem Schloß im Titel (?) war dabei, ich weiß aber gar nicht, ob es diese Lieder, die ich hörte, wirklich gibt oder gab. Ich habe mir eine Auswahl an Kassetten ausgesucht zur Seite gelegt, da kommt jemand und begeistert sich genau für meine ausgewählten Lieder, die er ebenfalls möchte. Ich gebe sie ihm, hoffe aber, daß noch ein paar für mich bleiben.

Freitag, 9. Dezember 2016

Taschenklau

Es findet ein Seminar statt, in welchem man lernen soll, sich selbst zu beschäftigen. Deshalb wird von der Seminarleiterin auch nichts vorgegeben, sondern man sitzt erstmal nur still an seinem Platz und geht dann in diesem Rahmen seinen Impulsen nach. Nachdem ich eine Weile herumgesessen habe, will ich nach hinten im Raum zu meiner Tasche, um mir ein Notizbuch zum Kritzeln und Schreiben zu holen. Aus irgendeinen unbedachten Bewegung heraus reiße ich mir nicht nur mein T-Shirt, sondern gleich noch meinen BH herunter, der wohl zu locker saß. Oh mein Gott, jetzt bin ich nackt und jeder kann meine entstellte Brust sehen. Wie schrecklich! Ich versuche den Arm so über die faltige und löchrige Seite zu halten, daß zumindest davon nicht so viel zu sehen ist, und mir von meiner Panik nichts anmerken zu lassen. Schneller laufe ich den langen Weg nach hinten zu meiner Tasche, um dort etwas anderes zum Überziehen zu finden, aber unterwegs hängt sich mir ein kleiner dunkelhaariger Junge an mein Bein. Ich kenne ihn nicht und weiß nicht, warum er das macht, aber da er mit dem vollen Gewicht an mein Bein hängt, komme ich nun nur noch langsam und humpelnd vorwärts, indem ich mein Bein mit der Last hinterher ziehe. Ganz hinten angekommen, sehe ich eine ehemalige dunkelhaarige Mitschülerin und ich frage sie, ob das ihr Junge ist, aber sie verneint und sagt, sie hätte mit dem Jungen nichts zu tun. Dieser hat mich jetzt aber trotzdem losgelassen und sich zu ihr an den Tisch gesetzt.

Ich suche meine Tasche, finde aber nur noch meine darin enthaltenen Sachen. Die Tasche selbst ist verschwunden und ich erinnere mich, daß es mir bereits zwei andere Male hier passiert ist, daß die Tasche, aber ohne den Inhalt verschwand. Irgendwie schon sehr eigenartig und inzwischen kann ich es mir nur noch so erklären, daß jemand mit Absicht meine Taschen klaut. Aber warum läßt er den Inhalt liegen? Die Taschen selbst sind nicht sehr wertvoll, trotzdem ist es ärgerlich, wenn ich dann dauernd ohne Tasche dastehe. Wütend ziehe ich mir erst einmal etwas an, aber diesmal so, daß es sicher hält. Nämlich zuerst einen BH, danach ein T-Shirt und über das T-Shirt noch einmal einen leichteren BH. Das sieht zwar komisch aus, aber ich fühle mich damit dennoch viel sicherer und normaler. Das Seminar ist inzwischen vorbei und als ich aus der Tür komme, sehe ich eine Tasche mit Reißverschluß vergessen in einer Ecke stehen. Da gerade niemand zu sehen ist, kommt mir der wütende Gedanke, doch mal in der Tasche zu wühlen, ob ich darin vielleicht meine entwendeten Taschen finde. Ich finde, es ist mir durchaus erlaubt, nach meinen Taschen zu suchen. Als ich den Reißverschluß geöffnet habe, sehe ich darunter einen zweiten geschlossenen Reißverschluß, doch diesen öffne ich nicht mehr, da ich jemanden kommen höre. Stattdessen suche ich nun den Ausgang und finde eine so enge Felsentreppe, daß man sie weder stehend noch gebeugt hinunterlaufen kann, sondern sie nur wie auf einer Rutsche herunterrutschen kann und dabei hoffen, daß man nicht stecken bleibt. Manchmal habe ich tatsächlich das Gefühl, zwischen den scharfkantigen Felsten in der engen Röhre steckenzubleiben. Teilweise ist diese Röhre auch nicht einmal völlig frei gemeißelt worden, sondern es stehen Felsgrate hervor. Glücklich passiere ich diese Engen und lande schließlich, wie mir scheint, in einem anderen Haus. Ich habe den Eindruck, es handelt sich um ein Museum.

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Schneewehen

Es ist bereits dunkel, als ich den Hofeingang meines Elternhauses verlasse, um einen Spaziergang zu machen. Doch schnell merke ich, daß sich die Witterung dramatisch verändert hat, denn der Hof ist mit Glatteis überfroren, auf dem ich fast mein Gleichgewicht verliere. Erst denke ich, daß ich wieder nach oben gehen sollte, doch irgendwie will ich das nicht. Und ich stelle fest, daß es auch Strecken gibt, wo es nicht ganz so arg glatt ist und man mit Vorsicht laufen kann. So gehe ich langsam zur Hofeinfahrt hinaus und sehe schon im Wäschegarten meterhohe Schneeverwehungen, die bis über die Sträucher hinwegreichen. Auf der Straße sind die Schneeverwehungen so hoch, daß sie sogar die Dächer der Häuser bedecken. Sie sehen aus wie weiße Tsunamis. Sämtlicher Straßenverkehr ist zum erliegen gekommen. Die Fahrbahn wurde zwar leidlich vom Schnee befreit, jedoch sind nur einige Menschen darauf mit Ski, Schlitten oder Schlittschuhen unterwegs. Ich beschließe, mir auch meine Gleiter unterzuschnallen. Autos sind hier weit und breit nicht mehr zu sehen.

In einem nächsten Traum spricht mich eine blonde, aber schon ziemlich alt aussehende Frau in einer Disko an. Ich unterhalte mich lebhaft mit ihr und bekomme dabei mit, daß die Raubmaus mich beobachtet und wohl eifersüchtig ist, weil ich mit ihr Spaß habe. Aus einer Bemerkung der Frau höre ich heraus, daß sie mehr von mir will und enttäuscht ist, weil ich nur mit ihr plaudere und keine weiteren Absichten habe. Wahrscheinlich aus dieser Enttäuschung heraus nähert sie sich nun stattdessen der Raubmaus und beide scheinen sich plötzlich super zu verstehen und sind ganz eng miteinander. Sie kichern, reden kokette Dinge und knutschen herum. Jetzt werde ich aber eifersüchtig und sauer! Wenn sich die Raubmaus rächen will, weil ich mich ausgelassen mit einer anderen unterhalte, geht sie eindeutig zu weit, denn schließlich habe ich mit der Frau überhaupt nicht mehr getan.

Montag, 21. November 2016

Scheinehe

Im Traum fällt mir wieder ein, daß ich vor einigen Jahren verheiratet war, allerdings in einer Scheinehe mit einem ehemaligen Klienten. Wir haben beide unsere finanziellen steuerlichen Vorteile davon gehabt, wenn er jedoch irgendwo in der Nähe war, bin ich ihm aus dem Weg gegangen. Auf einmal bin ich mir gar nicht so sicher, ob wir tatsächlich schon geschieden sind. Was wäre, wenn ich immer noch mit ihm verheiratet bin und das ganz vergessen hätte? Aus diesem Grund suche ich die Scheidungsurkunde. Da ist sie ja! Mit der Scheidungsurkunde finde ich auch einen Strafbescheid über 4000 Euro wegen eben jener Scheinehe. Doch im Traum bin ich zufrieden mit mir, daß ich so milde davongekommen und viel mehr profitiert habe.

Später habe ich in einem öffentlichen Gebäude auf einer öffentlichen Couchgarnitur meine Lederjacke liegen lassen und will sie wiederholen. Da hat sich jemand auf den Platz gesetzt und die Lederjacke auf den Knien. Ich will sie mir wiedergeben lassen, doch die Person behauptet, ich sei erwürgt worden und bräuchte gar keine Lederjacke mehr. Das kann nicht sein. In einem Spiegel begutachte ich genauestens meinen Hals. Ich finde keine Würgemale und bin noch sehr lebendig. Oder bin ich vielleicht doch ein Geist? Zwischendrin ein Traumfragment, wie ich mit meinem Bruder bei dunkler Nacht barfuß durch einen Tümpel wate, der irgendwann ziemlich tief wird.

(Ich habe gestern eine Karte in zwei völlig verschiedenen Engelorakeln gezogen und bekam jedesmal Daniel, den Engel der Ehe. Das hat mich wohl etwas beschäftigt.)

Letzter Zuckerguss

Ich vermute mal,
daß das, was man selbst als Autorität anerkennt,...
zuckerwattewolkenmond - Di, 22:02
Ja, stimmt. Das ist noch...
Ja, stimmt. Das ist noch viel mehr. Ich war da etwas...
C. Araxe - Di, 21:45
Ich finde persönlich,
es gibt ein Unterschied zwischen innerer Autorität...
zuckerwattewolkenmond - Di, 20:58
Ah, Maxie Wander –...
Ah, Maxie Wander – mag ich sehr. Mit Autoritäten...
C. Araxe - Di, 20:47
Es war so eine Videoshow
im Sinne "wahre Unglaublichkeiten". Natürlich...
zuckerwattewolkenmond - Fr, 14:55
*hüstel*
... ich frage mich gerade, was für Videos sie...
bloedbabbler - Fr, 11:39
Also dieses Rufen und...
von manchen Zumba-Instructoren mag ich auch nicht....
zuckerwattewolkenmond - Mo, 18:28
Na ja, ich habe das Video...
Na ja, ich habe das Video gesehen. Nicht ganz, da es...
Moonbrother - Mo, 17:23
Hm,
gerade das zweite Video finde ich für Zumba sehr...
zuckerwattewolkenmond - Mo, 10:47
Im unteren Video sieht...
Im unteren Video sieht das gar nicht entspannt aus....
Moonbrother - Mo, 05:46
Also wenn ich
vor dem Tanzen esse, dann raubt mir das erst recht...
zuckerwattewolkenmond - So, 21:13
Also, ich glaube, das...
Also, ich glaube, das ist verständlich - wenn...
iGing - So, 21:08
Ich frage mich,
warum es manche Busfahrer überhaupt nötig...
zuckerwattewolkenmond - Do, 16:29
Da musste ich...
... schmunzeln, auch wenn es für sie natürlich...
bloedbabbler - Do, 10:27
Das wird es sein.
Es war der Wink mit dem Regenschirm, daß ich...
zuckerwattewolkenmond - Mi, 23:08
Naja, dann können...
Naja, dann können Sie ja auch einfach zu Fuß...
C. Araxe - Mi, 23:03
Wie sollte
ich das denn nicht erwarten, wenn mir die BVG Geschenke...
zuckerwattewolkenmond - Mi, 22:54
Sie erwarten echt, dass...
Sie erwarten echt, dass es beim BVG freundliche Busfahrer...
C. Araxe - Mi, 22:51
Die Technik. Ein Thema...
Die Technik. Ein Thema für sich ;)
Moonbrother - Mo, 09:51
Und wahr. ;o)
zuckerwattewolkenmond - So, 22:05

Meine Kommentare

Hallo Pummelfee,
ich tanze inzwischen seit mehreren Jahren Zumba. Vielleicht...
Pummelfee - Mi, 15:03
Ich vermute mal,
daß das, was man selbst als Autorität anerkennt,...
weltentanz - Di, 22:02
Ich finde persönlich,
es gibt ein Unterschied zwischen innerer Autorität...
weltentanz - Di, 20:58
So auf Kommando
kann ich nicht schlafen. :-/
spiegelei - Fr, 14:57
Es war so eine Videoshow
im Sinne "wahre Unglaublichkeiten". Natürlich...
weltentanz - Fr, 14:55
Also dieses Rufen und...
von manchen Zumba-Instructoren mag ich auch nicht....
weltentanz - Mo, 18:28
Hm,
gerade das zweite Video finde ich für Zumba sehr...
weltentanz - Mo, 10:47
Also wenn ich
vor dem Tanzen esse, dann raubt mir das erst recht...
weltentanz - So, 21:13

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