Zuckerwelt

Omen Potenta Rucola

~~~~~~~~~~~~~
It's about to pick yourself up, that's the real challenge,
isn't it?
(Confessions-Tour) ~~~~~~~~~~~~~

Wer glaubt, mich zu kennen, weiß mehr als ich.....

Meine Stimmung

Zuletzt gehörte Songs

Anwardya's Profile Page

Bibeljahresorakel 2008

Ich will wieder an meinen Ort gehen, bis sie ihre Schuld erkennen und mein Angesicht suchen; wenn es ihnen übel ergeht, werden sie mich suchen.... (Hosea 4.5.6)

Hörzucker


Rammstein
Engel

Wetter

Aktuelles Wetter in Berlin:


Temperatur: 14 C
UV Index: 0
Luftfeuchte: 100 %
Sichtweite: 4.8 km
Luftdruck: 1010.8 mb
Windstärke: 10 km/h

Weather data provided by weather.com

Alle Links in Popups öffnen

alle Links auf der aktuellen Seite in einem neuen Fenster öffnen 


Traumnotizen (vollständiges Traumtagebuch im Zweitblog)

Donnerstag, 17. Juli 2008

Der Blogspielplatz und die ischatologische Abhandlung über die Sezession von der "Strasse der Finsternis"

Ein großer Spielplatz für Erwachsene und Kinder. Während die Kinder draußen spielen, gibt es für die Erwachsenen einzelne Zimmer, die sich "Blogs" nennen. Jeder Blog ist das genaue Abbild seines Besitzers und wird durch ihn gekennzeichnet, auch wenn er zur Zeit nicht im Blog anwesend ist. Jeder, der will, kann hinein oder hinaus gehen, oder auch länger bleiben und sich mit anderen zu einem Gespräch oder einer Party treffen. Außerdem sind alle Blogs miteinander durch Türen verbunden, durch die man in den nächsten Blog gelangt. Ich befinde mich im Blog einer Schauspielerin und treffe dort zufällig meine frühere Mitschülerin St. R.. Wir unterhalten uns über verschiedene Dinge, auch tiefergehende, und ich erkläre ihr überzeugt, daß man Negatives durch seine eigene Einstellung verändern und zu etwas Positivem machen kann. Wenn man zum Beispiel etwas tun muß, wozu man gar keine Lust hat und das man einfach schrecklich findet, ist es möglich, den eigenen Blick darauf so zu ändern, daß sich sogar Einstellung und Motivation ändern, indem man sich auch die positiven Auswirkungen und Seiten dessen bewußt macht. Dann fällt mir urplötzlich mitten im Gespräch ein, daß ich letzte Nacht von St. geträumt habe. Das finde ich kurios und so sage ich völlig zusammenhanglos und unvermittelt: "Ich habe letzte Nacht von dir geträumt.". St. ist natürlich neugierig und fragt nach, was ich denn genau geträumt hätte. Und sofort mit dem Erzählen kommt auch die Erinnerung an den Traum wieder, der mir jetzt lebendig vor Augen steht und völlig mühelos und ohne daß ich selbst überhaupt mitbekomme, was ich erzähle, meinen Lippen entströmt. Erst als St. auf einmal ein völlig erstauntes Gesicht macht, fällt mir auf, daß ich von meinem Kumpel erzählt habe. Dies tat ich ebenfalls davor in unserem Gespräch und jetzt wird mir klar, warum sie so überrascht ist. Es ist, als hätte ich im Traum unser Gespräch vorweggenommen. Das ist mir selbst gar nicht aufgefallen. Ich berichte ihr außerdem davon, wie sie mit einer weißen Federboa auf einem weißen Seil sitzt (ein Bild, daß ich als Teil meines Traumes im Traum deutlich vor mir sehe). Sie muß darüber lachen, denn sie kann sich sich selbst wohl nicht mit einer Federboa vorstellen. In der entstehenden Pause schaue ich mich um und entdecke hinter einem Zaun einige kleine Kätzchen. Die sind so süß, daß ich St. sofort auf sie aufmerksam mache. Ihr fällt ein, daß sie weg muß, denn ihre Kinder sind auf dem Spielplatz. Sobald sie gegangen ist, trete ich ebenfalls hinaus und bemerke, wie ein junger Mann den gesamten Spielplatzkomplex mit einem weiß-roten Absperrband umschließt. Er scheint dabei irgendwie am Himmel zu schweben und auch das Absperrband schlingt sich ziemlich weit oben um Türme und Dächer. Dabei schaut er mich an und lächelt. Es ist ein zugleich seltsames und wohltuendes Lächeln, so als würde er mich kennen und mich liebevoll bei meinen Aktivitäten auf dem Spielplatz beobachten. Ich bin irritiert und überlege gleichzeitig, ob es schon so spät ist, daß niemand mehr auf den Spielplatz darf. Ein Blick auf die Armbanduhr zeigt genau 9 Uhr abends an, also meines Erachtens überhaupt nicht spät. Doch gleich darauf erfahre ich, daß einige Kinder von hier verschwunden sind. Aha, deshalb das Absperrband. Zur Absicherung des Tatortes. Die Zahl der Kinder ist nicht genau auszumachen. Sie schwankt zwischen drei und fünf, pendelt sich dann bei der vier ein. Vier Kinder sind gleichzeitig verschwunden. Mir fällt ein, daß hier auch schon früher vereinzelt Kinder vermisst wurden, aber nie vier auf einmal. Anscheinend treibt in dieser Gegend ein Perverser sein Unwesen, wie schrecklich. Zurück im Blog ist St. noch immer fort. Kein Wunder, sie wird sich Sorgen um ihre Kinder machen und lieber auf sie aufpassen. Mein Blick fällt auf eine Küchenanrichte, deren verglastes Oberteil mit Büchern gefüllt ist. Ich suche mir zwei heraus, welche mich interessieren und entdecke gleichzeitig an sehr dünnes Büchlein, auf der Anrichte liegend. Ich lese etwas von "Straße der Finsternis". Ist das nicht dieser Lynch-Film? (Ich denke dabei an "Lost Highway", dabei gehört der Begriff als Nebentitel zu "Mulholland Drive".) Oh, super! Das könnte der Roman dazu sein, den nehme ich mit. Doch sobald ich das Buch in den Händen halte, kommen mir Bedenken. Vielleicht ist das ja ein aktuelles Drehbuch, welches die Schauspielerin für ihre Arbeit braucht. Und wenn der Film noch nicht fertig ist, soll das Drehbuch sicherlich geheim bleiben. Vorsichtshalber lege ich das Büchlein zurück an seinen Platz und prüfe dabei noch einmal genau, was auf dem Titel steht. Da steht: "Ischatologische Abhandlung über die Sezession von der "Straße der Finsternis". Merkwürdiger Buchtitel. Ich kann mir nicht wirklich etwas darunter vorstellen.

Bemerkung: Wenn man statt "ischatologisch" "eschatologisch nimmt, würde es entfernt Sinn machen.

Sonntag, 13. Juli 2008

Umarmung und Wasserschlangen

Ich schenke meiner Mutter eine feste und warme Umarmung, völlig grundlos und spontan, es überkam mich. Sie lacht und teilt mir danach bedeutungsschwanger mit, daß sie mir etwas sagen müsse. Mit einem Nicken deute ich an, daß sie loslegen soll. Sie sagt mir, daß ich der beste Mensch der Welt sei und es ist nicht einfach so dahergesagt, sondern in einem Tonfall, als ob sie definitiv wüßte, daß es so ist. Ich will das aber nicht hören, das ist völliger Unsinn, ich bin niemals der beste Mensch der Welt und das müßte sie eigentlich am besten wissen, schließlich hat sie auch schon oft meine Ungeduld zu spüren bekommen. Fast werde ich etwas ungehalten darüber. Wie kann sie nur so etwas Absurdes denken?
Im Traum geht es kunterbunt weiter mit einer Tante Berta(?), die im Sterben liegt, aber putzmunter herumläuft und uns halbierte Orangen reicht, welche wir ausschlürfen. Dann sitze ich in einem Klassenzimmer, in welchem von der Decke viele Spinnfäden herunterhängen. Es ist als hätte die Decke einen weichen Haarflaum. Neben mir R., ein ehemaliger Mitschüler, und mein Blick fällt auf seine Hände. Sie sind rissig und schuppig, so als hätte er eine Hautkrankheit. Ich frage mich, ob das von den Kameras kommt, die er bedient (er ist Kameraassistent).
Im letzten Fragment stehe ich mit meiner Mutter vor einem großen Aquarium. Genauer gesagt sind es drei Aquarien, welche übereinander angeordnet sind und durch einen Wasserweg in Form einer "Acht" mit drei Schlingen verbunden sind. Zwei sonnengelbe Wasserschlangen schlängeln sich paarweise, wobei sie teilweise dieselbe Form wie ihr Weg annehmen, ohne sich jemals dabei zu trennen, diese Dreischlingen-Acht entlang, mal sind sie im oberen Aquarium, mal im unteren und so geht es unendlich weiter. Mein Aufmerksamkeit wird jetzt auf einen Rochen im oberen Aquarium gelenkt. Sein Rücken liegt an der Luft und eine riesige grüne Schnake sitzt darauf. Man kann direkt zuschauen, wie sie ihren Stechrüssel oder Stachel, langsam in der Haut des Rochens versenkt. Ich weise meine Mutter darauf hin, damit ihr dieses Schauspiel nicht entgeht.

Freitag, 11. Juli 2008

Traumsplitter

Ein Park mit einem bunten Papagei, der auf einer Stange sitzt und mit einer durchsichtigen Plastiktüte zugedeckt ist, um ihn vor dem Regen zu schützen. Meine ehemalige Kollegin S. O. mit einem Jahreseinkommen von ca. 65.000 Euro. Ich wundere mich ein wenig darüber, denke mir aber dann, daß sie wohl die Nachfolge der damaligen Chefin angetreten hat. Ein Haus mit zugemauerten Fenstern. Ich meine, daß in diesem Haus meine ehemalige Kollegin wohnt.

Mittwoch, 9. Juli 2008

Die Schwimmprüfung mit Haiwarnung

In einem Haushalt wohnt Herr Books and More zur Untermiete. Ich ebenfalls, aber als eine Art Angestellte. Vor seinem Zimmer steht ein kleiner Rollwagen, auf dem immer alles deponiert wird, was er benötigt, wie frische Handtücher, Frühstücksgedecke u.ä. So wird er nicht gestört und kann sich die Sachen selbst nehmen. Er ist ein sehr sympathischer und freundlicher Mann, der stets helle Klamotten trägt und einen athletischen Körper, sowie naturblonde Haare hat. Manchmal unterhalten wir uns, sitzen dabei aber nicht auf Sesseln und Stühlen, sondern ganz leger auf dem Tisch oder der Anrichte und lassen die Beine baumeln. Zur Zeit ist er nicht da, so wie auch sonst niemand. Ich bin allein und das ist mal ganz schön so. Auf den Rolli stelle ich ein weißes Kaffeegedeck.
Später finde ich mich über eine großen Wasserfläche wieder. Dort stehe ich nur auf dem kleinen Sims einer Mauer und halte mich mit einer Hand irgendwo fest. Der Sims ist so schmal, daß man ohne das Festhalten direkt ins Wasser fallen würde, man hängt auch mehr oder weniger mit dem Oberkörper darüber, je nachdem, ob man den Arm anwinkelt oder durchstreckt. Neben mir ein Mann in der gleichen Position. Auf einem Boot kommen meine Arbeitgeber aus der Wohnung angefahren und rufen uns zu, daß es nun Zeit für die Prüfung wäre. Die Prüfung, natürlich, das mußte ja irgendwann mal kommen. Wir sollen schwimmen und mit einem leichten Köpfer lasse ich mich vom Sims aus in das Wasser gleiten. Mit weit ausholenden Schwimmstößen fliege ich regelrecht durch das Wasser. Sogar mir kommt das verdammt schnell vor. Im Hintergrund höre ich aus dem Boot einen erstaunten Wortwechsel: "Wow! Sie wiederholt ja den Sommerrekord von (Jahr). Unglaublich, wie die schwimmen kann.!" Nanu, daß ich sooo schnell bin, hätte ich nicht geglaubt. Die anderen anscheinend auch nicht. Ich habe überhaupt den Eindruck, daß sie mir nicht viel zugetraut haben und deshalb von mir um so erstaunter sind. Ein kleines Triumpfgefühl überkommt mich. Also kann ich doch etwas richtig gut. Ich bin allein im Wasser, meinen Begleiter habe ich wahrscheinlich schon abgehängt, und schwimme jetzt auf das gegenüberliegende sumpfige Ufer zu. Da höre ich aus dem Boot den Warnruf: "Du schwimmst genau auf die Haie zu!"
Ach ja, die sollen sich ja hier am Ufer aufhalten, merkwürdig, daß es hier mehr sind als in der Mitte des Wassers. Vielleicht ist das Ufer ihr Jagdgebiet. Ich bin schon so weit am Ufer, daß ich direkt an ihm entlangschwimmen muß, um auf die andere Seite zu gelangen, da Gestrüpp und Ruinen den geraden Weg zurück versperren. Wohlbehalten komme ich am Ziel an und lasse mich feiern. Meine Arbeitgeber sind plötzlich ganz anders zu mir, viel aufmerksamer, respektvoller und freundlicher, und sie nehmen mich gleich voll in Beschlag. Ich muß sie tatsächlich stark beeindruckt haben.
Nachdenklich betrachte ich meine Zehen. Sie sind noch alle dran. Seltsam, daß sich nicht ein Hai hat blicken lassen, obwohl die hier relativ häufig angreifen. Vielleicht habe ich ja irgendeinen Geruch an mir, den die Haie nicht mögen.

Dienstag, 8. Juli 2008

Versäumnisse

Ich nehme mit Lutz nachmittags über längere Zeit an einem Photoshop-Kurs teil, allerdings kommt mir ein Studium oder eine berufliche Weiterbildung dazwischen, so daß ich schon zwei Wochen nicht mehr dort war. Der Kurs hat bereits geendet, aber da fällt mir ein, daß Lutz noch ein Buch von mir besitzt. Da es eher unwahrscheinlich ist, daß wir uns danach oft sehen werden, erinnere ich ihn daran, es mir zurückzugeben. Gleichzeitig fällt mir aber auch ein, daß ich ebenfalls noch eines von ihm besitze. Oje, das hatte ich ganz vergessen. Das werde ich natürlich ebenfalls schnellstens zurückgeben. In dem Zimmer, in welchem ich mich befinde, ist eine kleines Loch in der Decke, wo die Tapete herunterhängt und der Putz brökelt. Da muß aber jemand über mir ziemlich heftig herumgepoltert haben, daß bei mir schon der Putz herunterkommt. Ich soll das Buch in einem Exzerzitium hinterlegen. Dies ist ein Raum mit hohen Flügeltüren, der mir gezeigt wird. Aus irgendeinem Grund, der mir unbekannt ist, ist es ein besonderer Raum. Ich finde darin zwischen weiteren Bücherstapeln ein in blau-weiß gehaltenes Schreibheft, auf welchem deutlich "Tagebuch" geschrieben steht. Es ist das Tagebuch meines Bruders und es befinden sich fast nur Zeitungsausschnitte darin. Es interessiert mich sofort und ich werde es auf jeden Fall mitnehmen. Später im Traum mit Elsa in Spanien. Was ich ausgerechnet in Spanien mache ist mir unbegreiflich oder besser gesagt, kommt mir spanisch vor. Hier bin ich so weit weg von zu Hause, daß ich wahrscheinlich Schwierigkeiten haben werde, zurückzufinden, zumal sich in Spanien unsere Wege trennen und ich auf mich allein gestellt bin. Glücklicherweise bietet mir eine Frau an, sie auf der Heimreise zu begleiten, die in ungefähr die gleiche Richtung geht.

Sonntag, 6. Juli 2008

Revolution und Flucht

Meine Schwägerin will wieder umziehen, obwohl sie eine tolle Wohnung hat. Aber irgendetwas gefällt ihr nicht mehr, ich dagegen glaube, daß ihr einfach nur langweilig ist. Im Hintergrund eine Hochbahn, auf der seltsamerweise bis auf S-Bahnen, nur kurze Wägelchen oder einzelne Waggons fahren. Irgendwo neben der Hochbahn entdecke ich herrliches Geleekonfekt. Dieses ist nicht einfach nur aus einer einzelnen Geleesorte, sondern ein flaches Geleeblatt wurde um eine Geleepraline herumgewickelt, so daß es kleine Röllchen werden, welche oben sogar nach mit kleinen Geleerosen verziert sind. Herzhaft beiße ich in ein Röllchen hinein.
In einer fremden Stadt. Ich befinde mich mitten in einem Türkenviertel (im Traum war ich mir sicher, daß es Türken waren, jetzt bin ich es aber nicht mehr), bin aber nicht in der Türkei. Die Türken sitzen in Massen draußen, vor sich riesige Berge von Eis und Zuckerwatte, beides sommerlich weiß. Anscheinend feiern sie ein Fest. Eine Mutter schickt ihre Tochter zu jemandem, um etwas mitzuteilen oder zu holen. Dies ist eigentlich vollkommen untypisch, da die Töchter dort wie Augäpfel behütet werden und normalerweise nirgendwohin allein geschickt werden. Ich frage mich, ob die türkische Mutter wegen ihrer Lässigkeit eventuell Ärger bekommen wird, denn sicherlich wird das von anderen Türken nicht gern gesehen.
Jetzt stehe ich in einiger Entfernung von einem Ding, das wie ein leerer Denkmalsockel aussieht. Das Denkmal fehlt und der Sockel soll für irgendwas bestimmtes verwendet werden. Es gibt Proteste dagegen, denn man sagt, daß das Ding zwar geeignet ist, um ein Denkmal oder auch einen Sarkophag darauf zu stellen, aber nicht für das andere. Hm.
Nun, im Eingang eines U-Bahnhofes, steht ein Typ neben mir, der aussieht wie Che Guevara, sagt laut einige Sachen, die politisch unkorrekt sind und nach Revolution klingen. Allerdings weiß ich genau, daß er dies nur aus Scherz tut, sozusagen um zu testen, was passiert, und mir ist gar nicht wohl dabei. Es passiert auch tatsächlich etwas, denn eine Schießerei beginnt und Menschen laufen panisch aus dem U-Bahnhof hinaus. Ich schließe mich ihnen an und renne eine lange Treppe hinunter, hoffend, nicht von einer umherirrenden Kugel getroffen zu werden. Am Ende der Treppe führt ein langer offener Gang nach links und ein kurzer Gang nach rechts zu einer Tür. Die Menschen laufen alle nach links, ich zögere einen kleinen Moment und will dann auch nach links hinunter, aber ein Mann stellt sich mir in den Weg, zeigt nach rechts zu der Tür und sagt: "Dort lang mußt du gehen!". Seltsam, daß er das nur mir sagt, wenn es da ein Versteck gibt, trotzdem traue ich ihm sofort.

Bemerkung: Das Geleekonfekt war wohl eine träumerische Weiterentwicklung des russischen Geleekonfekts, welches ich gestern aß. Dieses schmeckt zwar wunderbar, sieht aber nicht so aus. Eines Zaren wären deshalb meine Traumröllchen würdiger gewesen. *gg*
Außerdem dachte ich gestern darüber nach (Anlaß war die Köpfung von Hitlers Wachspuppe), warum Menschen, die wahnsinnig politisch korrekt sind, ihren Mitmenschen und Nächsten gegenüber oft so wahnsinnig unkorrekt sind. Ich finde, Politik hat darin auch etwas von Religion.


"Rechts" in der Traumdeutung:
Allgemein:
Rechts ist im Traum niemals als politische Einstellung aufzufassen. Wie in der Regel mit der rechten Hand geschrieben und gehandelt wird, so bedeutet rechts im Traum die Seite des Bewußtseins, der geistigen Interessen und Aktivität. Rechts kann im Traum auch ein Hinweis auf einen männlichen Gesichtspunkt sein. Die individuelle Bedeutung ergibt sich aus der Beziehung zu anderen Symbolen im Traum und aus den individuellen Lebensumständen.
Psychologisch:
Wenn in einem Traum stark die "rechte Seite" (Hand, Körperhälfte, Sitzordnung an einem Tisch, Wegwahl an einer Kreuzung usw.) betont wird, ist es als Hinweis auf Eigenschaften zu verstehen, die man der rechten Gehirnhälfte zuschreibt: z.B.: Aktivität. Durchsetzungsvermögen, logisches Denken, Sachlichkeit usw. Selten, aber wenn es der Zusammenhang der Traumhandlung ergibt, kann "die Rechte" auch einen politischen Inhalt symbolisieren.


"Links" in der Traumdeutung:
Allgemein:
Links kann immer nur im Zusammenhang mit den weiteren Symbolen individuell verstanden werden. Allgemein symbolisiert es das Unbewußte, Weibliche, Irrationale und Destruktive, die Mutter und Natur. Lähmungen der linken Körperhälfte warnen vor Überbetonung von Verstand und Logik.
Psychologisch:
Orientierungsbegriff; links sitzt das Herz, übersetzt: das Gefühl, die psychische Energie, allgemein auch Sitz des Unbewußten. In früheren Zeiten saß die Frau bei der Trauung links vom Mann. Links ist die Seite des Herzens, mit der rechten Hand wird meist geschrieben, d. h., die rechte Seite ist die Seite des Denkens und Handelns. Links kann im Traum ein Hinweis auf die weibliche Seite des Träumenden sein, auf sein Gefühlsleben und auf sein Unterbewußtes. Links ist im Traum nicht politisch zu verstehen.

Montag, 30. Juni 2008

Die Wadenoperation

Während ich auf einer Arztliege liege, wuseln zwei Krankenschwestern um mich herum und ich erfahre, daß an mir eine Wadenoperation durchgeführt werden soll. Hm, eine Wadenoperation. Damit kann ich wahrscheinlich hinterher schlecht zur Arbeit laufen. Da ist eigentlich eine Krankschreibung nötig. Vorsichtshalber frage ich die Schwestern, um mich zu vergewissern, denn ansonsten müßte ich die Wadenoperation wohl abblasen. Aber sie nicken und bestätigen, daß ich bis zum 21. krankgeschrieben werde. Ich rechne nach - das ist genau eine Woche. Meine Ex-Chefin erfährt von der Wadenoperation, wie auch immer, vielleicht habe ich sie angerufen und fragt mich, ob ich jetzt etwa Ballack nacheifern will. Nein, natürlich nicht. Es ist reiner Zufall, daß ich es ebenfalls mit der Wade habe. Obwohl, ein wenig seltsam ist der Zufall schon. Ob da mehr dahintersteckt?

Samstag, 28. Juni 2008

Aufwachtraum mit Exzorzismus

Ich erwache in meinem Bett und stehe auf, um durch die Wohnung zu laufen. Schon bald wird mir klar, daß irgendetwas nicht stimmt. Dies muß ein Traum sein. Um diese Feststellung zu untersuchen, betrachte ich nun genau alle kleinen Details in der Wohnung. Ja, bestimmte Details stimmen nicht mit der Realität überein, also träume ich. Plötzlich schwebe ich unvorbereitet und mit so viel Schwung nach oben, daß ich mit dem Kopf gegen die Decke stoße. Diese gibt wie Gummi nach, so daß auf der anderen Seite wohl eine Beule zu sehen war. Merkwürdig. Es ist zwar ein Traum, aber gummiartige Wände scheinen mir selbst hier etwas deplaziert zu sein. Leider schwebe ich weiter zwischen Fußboden und Decke, ohne daß ich etwas dagegen unternehmen kann. Inzwischen habe ich im Rücken eine Wand und schwebe etwas niedriger, aber meine Füße hängen immer noch zu weit über dem Fußboden, als daß ich ihn erreichen könnte. Ich bekomme es mit der Angst zu tun, da ich absolut keine Kontrolle über die Situation habe und das Gefühl, einer unsichtbaren Macht absolut ausgeliefert zu sein. Diese Macht hebt mich in die Luft und läßt mich da baumeln, selbst mit aller Anstrengung gelingt es mir nicht, auf den Boden zu kommen. Allerdings fühle ich nicht, daß mich irgendjemand anpackt - ich spüre, während ich hänge, ganz genau an meinem Körper nach -, es ist eher, als würde ich in sehr tragendem Wasser schweben. Panisch überlege ich, wie ich der Situation entkommen kann, denn daß ständige Schweben wird mir immer unheimlicher, außer Beten fällt mir allerdings nichts ein. Nun verdächtige ich jedoch im Augenblick gerade Gott, der Übeltäter zu sein, weshalb ich mich frage, ob es überhaupt Sinn macht jetzt zu beten, wenn er solche Spielchen mit mir spielen will. Gleichzeitig fallen mir aber auch die Exzorzisten-Filme ein. Schweben die Besessenen da nicht auch in der Luft rum? Da ich absolut keine andere Idee habe und mir Beten in manchen Situationen schon oft geholfen hat, beschließe ich, es einfach zu tun. Erschreckt murmle ich ein paar Gebetsformeln und werde augenblicklich sanft auf dem Fußboden abgesetzt. Erst hinterher wird mir bewußt, daß ich in meiner Aufregung gar nicht zu Gott, sondern zu Maria gebetet habe. Upps.
Vor mir steht jetzt meine Haushaltsleiter, auf welcher eine seltsame Gestalt in langem, jägergrünem Gewand und schwarzem Hut hängt und mir den Rücken zukehrt. Hängen ist das richtige Wort dafür, denn eigentlich wirkt es so, als wären nur ein Hut und ein Gewand auf der Leiter drapiert, Trotzdem spüre ich, daß eine Kreatur darin steckt. Diese wendet sich nun unendlich langsam zu mir um. Ich vermute den Tod darin und fürchte mich vor dem Anblick des Gesichtes, denn dieser hat mich schon einige Male besucht und war nie besonders schön anzuschauen. Trotzdem schaue ich nicht weg, sondern ganz genau hin, schließlich möchte ich wissen, mit wem ich es zu tun habe. Doch ein ganz normales männliches Gesicht blickt mich jetzt an und sagt etwas zu mir. Ich habe vergessen, was gesagt wurde und wer das war.
Wieder gehe ich in der Wohnung umher und bin mir nicht sicher, ob ich inzwischen aufgewacht bin, oder ob dies immer noch ein Traum ist. Erneut versuche ich dies an den Details der Wohnung zu erkennen. Mein Blick fällt aus dem Fenster auf eine Straße, die von einer Allee von Bäumen gesäumt ist. An den Bäumen hängen unzählige schimmernde Objekte, es scheinen Glocken zu sein, welche aus einem weiß schimmernden Gespinst nur in den Umrissen flächig und zart dargestellt sind. Es ist ein überirdischer und zauberhafter Anblick. Ist denn etwa Weihnachten? Nein, es ist mitten im Sommer und das Leuchten der Objekte stammt nicht von Elektrizität. Dies kann nur ein Traum sein. Also träume ich immer noch.
Jetzt befinde ich mich mitten in einem Besuchskreis bei meiner Mutter. Ich kenne die Leute alle nicht, aber zu dieser Feier gehören auch zwei geschlossene Särge, die im Zimmer stehen. Es klingelt an der Tür, ein neuer Besucher kündigt sich an. Meine Mutter möchte, daß wir uns alle mitsamt der Särge in einem zweiten großen Zimmer, welches in der Wohnung etwas geheim liegt, verstecken. Anscheinend darf der neue Besucher uns nicht erblicken. Mit den Gästen meiner Mutter sitze ich nun in einem Schulungsraum an mehreren Computern. Ich werde darauf hingewiesen, daß ich drei Websites unbedingt wiederfinden und lesen soll. Diese scheinen ungemein wichtig zu sein und Hinweise oder Adressen dazu werden mir mitgeteilt. Ich finde die Websites und speichere sie als Favoriten. Dabei hoffe ich, sie nicht wieder zu verlieren, denn sie sind anscheinend für eine mir übertragene Aufgabe unabdingbar.

Bemerkung: Der zauberhafte und überirdische Schmuck an den Bäumen ist wahrscheinlich auf den gestrigen Anblick dieser Fotos von Licht zurückzuführen.

Sonntag, 15. Juni 2008

Falsche Nordlichter

Am Nachthimmel beobachte ich eine prächtige Wand bunter, pixeliger Farben, rot, gelb, blau, welche ständig ihr Erscheinungsbild ändern. Zuerst halte ich dies für Nordlichter, aber Nordlichter sehen doch ganz anders aus, meine ich mich zu erinnern. Mir kommt der Verdacht, daß diese Erscheinung durch Radioaktivität, vielleicht durch einen Reaktorunfall verursacht sein könnte. Damit liege ich wohl ziemlich richtig, denn auch Hitler ist in Sorge und denkt scheinbar dasselbe. Vermutlich weiß er mehr als ich.

Donnerstag, 12. Juni 2008

Der Russe mit dem Fußball im Leib

Ein Russe, der sich einen ganzen Fußball durch eine Körperöffnung einverleiben kann. Ich finde das unglaublich, wie er das macht, er muß ja einen völlig untypischen Körperbau haben und sehr dehnfähiges Bindegewebe. Interessiert krabbel ich unter die Gewänder, die er trägt, da Hosen als Kleidung damit wohl nicht in Frage kommen, und will mir das genauer anschauen. Wahrscheinlich sieht das aus wie bei einer Geburt. Irgendwie dringe ich aber durch die vielen verwirrenden Gewandzipfel nicht bis zur bewußten Körperstelle durch. Na gut, dann eben nicht. Meine Neugier bleibt unbefriedigt. Dafür entdecke ich jetzt aber seinen schön geformten Mund und beginne ihn vorsichtig zu küssen. Es wird ein toller Zungenkuss daraus. Na also, wußte ich doch, daß er küssen kann. Trotzdem finde ich die Vorstellung etwas seltsam, einen Mann zu küssen, der so einen merkwürdigen Körperbau hat und einen Fußball im Leib trägt.

Außerdem in Erinnerung ein Engelszug nach Wien (von Nürnberg oder Köln?).

Bemerkung: Meine nächtliche Art zu sagen "Schiebt euch den Fußball doch sonstwohin!" ?

Aktuelle Beiträge

Danke. :-)
zuckerwattewolkenmond - 17. Jul, 21:39
Ein tolles Foto - vor...
Ein tolles Foto - vor allem auch in Kombination mit...
wortmeer - 17. Jul, 19:58
;o)
zuckerwattewolkenmond - 13. Jul, 22:59
Wer, wenn ich schriee,...
Wer, wenn ich schriee, hörte mich denn aus der...
WilderKaiser - 13. Jul, 22:27
.. sprach der Rabe: “Nimmermehr.“
.. sprach der Rabe: “Nimmermehr.“
nömix - 13. Jul, 11:20
Ja, klar.
David Duchovny sitzt so zum Frühstück bei...
zuckerwattewolkenmond - 12. Jul, 20:44
und ich dachte, das ist...
und ich dachte, das ist IHR porzellan! ;-)
schneck06 - 12. Jul, 20:33
*lol*
Schade, daß das Bild so klein ist. In entsprechender...
zuckerwattewolkenmond - 12. Jul, 20:24
also, ich find's jetzt...
also, ich find's jetzt auch nicht so schlimm, immerhin...
schneck06 - 12. Jul, 20:19
Ich mein ja nur. Rein...
Ich mein ja nur. Rein unter estetischen Gesichtspunkten.
WilderKaiser - 12. Jul, 19:53
Wo guckst
du denn hin, sag mal? ;o)
zuckerwattewolkenmond - 12. Jul, 19:52
Das Muster der Teetasse...
Das Muster der Teetasse ist durchaus ansprechend.
WilderKaiser - 12. Jul, 19:51
*lach*
zuckerwattewolkenmond - 12. Jul, 19:40
Naja...
Naja...
wortmeer - 12. Jul, 19:38
Bin ich eigentlich völlig...
Bin ich eigentlich völlig abgestumpft oder wieso...
Chinaski - 12. Jul, 19:33
Ich weiß gar nicht,
was Männer an diesem Akt so schrecklich finden....
zuckerwattewolkenmond - 12. Jul, 19:28
Und es war jetzt dieser...
Und es war jetzt dieser (in der Tat schreckliche) Tassen-Männerakt,...
books and more - 12. Jul, 19:12
Also ich glaube,
ich habe noch ganz gute Augen, aber diese Garantieinformationen,...
zuckerwattewolkenmond - 12. Jul, 18:45
Und wo wir schon beim...
Und wo wir schon beim Thema: "Mögliche andere...
Aurisa - 12. Jul, 18:39
Nein! Was ich damit sagen...
Nein! Was ich damit sagen wollte ist, daß so...
Aurisa - 12. Jul, 18:34

Meine Kommentare

Danke. :-)
weltentanz - 17. Jul, 21:39
Na das war
aber wirklich ein Liebesbeweis. Glück für...
Wolfa - 14. Jul, 20:38
;o)
weltentanz - 13. Jul, 22:59
Ja, klar.
David Duchovny sitzt so zum Frühstück bei...
weltentanz - 12. Jul, 20:44
*lol*
Schade, daß das Bild so klein ist. In entsprechender...
weltentanz - 12. Jul, 20:24
Wo guckst
du denn hin, sag mal? ;o)
weltentanz - 12. Jul, 19:52
*lach*
weltentanz - 12. Jul, 19:40
Ich weiß gar nicht,
was Männer an diesem Akt so schrecklich finden....
weltentanz - 12. Jul, 19:28

Suche

 

Status

Online seit 948 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 18. Jul, 00:33

Zucker-Feed


Creative Commons License
Bitte die Rechte beachten!

xml version of this page
xml version of this page (summary)
xml version of this page (with comments)
xml version of this topic
Quick RSS Subscription Links Blog Flux DirectoryLiterature Blogs - Blog Top Sites bloggerei.de - deutsches Blogverzeichnis
TopBlogs.de Google PageRank Checker - Page Rank Calculator
twoday.net AGB

I am a Green Eyed Girl

Die Top 100 Literatur-Seiten im Netz

RSS Feeds

Mimik verstärkt Emotionen
Die Verbindung zwischen Stimmung und Mimik ist keine...
Einfachheit setzt sich durch
Die natürliche Selektion erzeugt nicht immer die...
Schlangengift variiert von Ort zu Ort
Die chemische Zusammensetzung des Gifts einer Schlangenart...
Energiesparende Keramik
Mit einem neuen Material könnte das Kochen in...
Jupiters neuer roter Fleck kommt unter die Räder
Erst kürzlich aufgetaucht, hat ein kleiner roter...
Eisige Pflüge
Seesternen und anderen Bewohnern der antarktischen...
Protein lähmt Diabetiker-Blutgefäße
Als Folge ihres erhöhten Blutzuckerspiegels leiden...
Frauen denken einen Schritt weiter
Bei Frauen kann ein Flirt festigend auf eine bestehende...
Platz zwei der hellsten Sterne
Der hellste Stern in der Milchstraße hat Konkurrenz...
Deep Impact: Kleiner blauer Punkt im All
Die NASA veröffentlichte jetzt einen faszinierenden...
ISS: Die Zukunft der ISS
In Paris trafen sich am Donnerstag die Leiter der an...
SmallGEO: Neuartige Ionentriebwerke zur Lageregelung
Der europäische SmallGEO-Satellit soll zur Lageregelung...
Chandra: Neue Methode zum Wiegen Schwarzer Löcher
Astronomen haben jetzt erstmals ein neues Verfahren...
Mars Express: Rendezvous mit Phobos
Die europäische Marssonde Mars Express soll in...
Spitzer: Zweithellster Stern der Milchstraße entdeckt?
Astronomen haben einen Stern aufgespürt, der Eta...
Sterne: Rotation beeinflusst Form des Magnetfelds
Die Form des Magnetfelds eines Sterns wie unserer Sonne...
Phoenix: Baggerarbeiten auf dem Mars
Der Marslander Phoenix ist weiterhin damit beschäftigt,...
Neue Schätze in der Meeresgrotte

Neuigkeiten vom Support
Infoblog
Hilfeblog
Haftungsausschluß



kostenloser Counter

Das vergessene Poesiealbum
Das verlorene Schriftwerk
Der versteckte Index
Die alten Tagebücher
Die inoffizielle X-Akte des FBI
Die lichtvolle Wiederkehr
Die namenlose Geschichte
Die Reisen des Herodot
Die verschollenen Briefe
Die verstummten Bilder
Die versunkenen Stunden
Die verwilderte Wortspielwiese
Die zerrissenen Seiten
Ewige Blumenkraft
Geheime Lehren
Geranderte Aphorismen
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren