Zuckerwelt

Walzeichnung

Jahreslosung 2017

Manche Yogis brauchen in ihrer Hütte eine Blume, und manche brauchen keine Blume.

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Traumnotizen (vollständiges Traumtagebuch im Zweitblog)

Montag, 4. Dezember 2017

Durch den Monsun

In einer Schulklasse, wie kam ich hierher, gerade war ich noch woanders, es ist heiß. So eine Hitze. Ein Kind gibt vor der Klasse den Clown. Macht akrobatische Kunststückchen. Die Lehrerin erinnert mich an eine Nachbarin. Sie schaut zu. Hat sie keine Lust zu unterrichten? Ich schaue aus dem Fenster. Es beginnt zu regnen. Eine plötzliche Aufregung erfaßt mich. Ich muß raus. Ich muß in den Regen. Ich will raus hier und in den Regen. Laut rufe ich: "Es regnet! Es regnet!" Dann bemerke ich, daß meine Aufregung wegen eines bißchen Regens auf andere vielleicht unangebracht und seltsam erscheint. Gelassen meint die Lehrerin zu meinem Ausbruch, es soll wohl eine Drohung sein, sie läßt uns gleich "Durch den Monsun" summen. Warum nur summen? Singen wär doch viel besser, überlege ich irritiert.






Donnerstag, 16. November 2017

Morgenspuk

Immer wieder wache ich auf, nur um festzustellen, daß ich doch noch träume. Zwischendurch erwachte ich wohl auch einige Male wirklich, ich bin mir jedoch nicht sicher, ob ich das wahrhaft auseinanderhalten konnte oder teilweise nur geträumt habe. Gerade erwache ich also, als ich feststelle, daß mein Videorecorder läuft und eine Filmkassette abspielt. Noch im Halbschlaf bekomme ich einen Dialog mit, der sich zufälligerweise um ein Thema dreht, das mich zur Zeit beschäftigt. Doch zuerst interessiert mich nur - Was ist hier los? Wer hat den Videorecorder angestellt? Scharfsinnig schlußfolgere ich sofort, daß dies Geister gewesen sein müssen. Ich stehe auf und halte den Film an. Schon dabei ist mir schaurig zumute. Dann blicke ich zur Balkontür und sehe von draußen das Gesicht einer Frau hereinschauen, die einen weißen Hut mit breiter Krempe trägt. Du meine Güte, jetzt muß sich auch noch ein Gespenst zeigen. Schnell schaue ich weg, halb verärgert und halb verschreckt. Boah, wie ich dieses Herumgespuke hasse! Ich mag keine Geister in meiner Wohnung! Aber halt mal, eigentlich wäre es ohne Rätsel und Mysterien doch auch ziemlich langweilig. Und manchmal ist diese jenseitige Welt sogar recht hilfreich. Oder warum haben sie ausgerechnet diese eine Stelle im Film abgespielt? Die muß ich mir unbedingt noch einmal anschauen. "Ok" sage ich milder gestimmt laut, "ihr seid willkommen und dürft hier bleiben, aber bitte ärgert oder erschreckt mich nicht!" Noch einmal schaue ich zum Balkon und sehe, daß mein Hängewindlicht plötzlich mit Vogelfutter gefüllt innen am meinem Fenster hängt, von Meisen umschwirrt. Das kann ja wohl auch nur ein Geist gewesen zu sein. Später beginnt unaufhörlich ein Lied, bestehend aus drei Sätzen zu spielen. Die drei Sätze werden immer wieder wiederholt. Erinnern kann ich mich jedoch nur an zwei davon: Erkenne dich selbst, du gehörst dir selbst.

Freitag, 3. November 2017

Wildkatz und Wildschwein

Mit meiner schönen, grau getigerten und getupften Wildkatze möchte ich gerne spazieren gehen. Dazu muß ich sie aber anleinen und merke, daß dies schwierig wird, denn sie wehrt sich gegen das Halsband und ist störrisch. Die Ohren angelegt, versucht sie mir immer wieder zu entkommen, so daß ich sie fest in meinen Armen an mich drücken muß, damit sie nicht entwischt. Erst mache ich das Halsband nicht ganz so eng, da es ja nicht drücken soll, doch halt, mit Gewalt würde sie es schaffen, sich selbst daraus zu befreien und herauszuzwängen. Also muß ich wohl doch das letzte Loch vom Verschluß nehmen und das Halsband enger machen. Gar nicht so einfach, wenn sie so herumzappelt und sich wehrt.

Später entdecke ich in einem Zimmer (Schlafzimmer?) unter dem Tisch eine ganze Wildschweinfamilie mit zwei Frischlingen. Anscheinend sind sie irgendwie in die Wohnung gelangt und haben dort ihr Nest aus Stroh gebaut, ohne daß es jemandem aufgefallen wäre. Oh, oh, das ist kritisch, wenn Frischlinge dabei sind! Nur nicht zu nahe herangehen! Still verschwinde ich, um die anderen in der Wohnung zu informieren. Dabei bemerke ich noch mehr Wildschweine in den Fluren herumschleichen. Oh je! Ich betrete ein Zimmer, in welchem mein Bruder (und mein Vater?) an einem Tisch sitzt und sage noch in der Tür stehend: "Houston, wir haben ein Problem!" Dann greife ich nach einer roten Coke-Dose auf dem Tisch, öffne sie und nehme einen großen Schluck.

Samstag, 30. September 2017

Prüfungen

Weil ich in der ersten Reihe gleich neben dem Lehrertisch sitze, beginnt die Lehrerin, die gerade hereingekommen ist, einen Small Talk mit mir. Sie ist recht sympathisch und hat ein behindertes Bein. Gemächlich lege ich mein dick eingegipstes rechtes Bein auf einem Stuhl ab. Da haben wir ja etwas gemeinsam, denke ich, während ich prüfend mit den Zehen wackle. Im Unterricht geht es um irgendwas mit IT und Finanzen. Doch das ist nur ein kleiner Teil, den ich zu lernen habe. Siedend heiß fällt mir ein, daß ich in diesem Jahr bald (wobei ich mich gefühlt am Anfang eines Jahres befinde) ununterbrochen Prüfungen habe. Es sind immer mehrere geballt aufeinander und dazwischen höchstens zwei Monate, alle in vollkommen anderen Gebieten und an anderen Schulen. Allein bei dem Gedanken daran, werde ich mutlos, weil ich mir kaum vorstellen kann, wie ich das bewältigen soll. Ja, ich komme sogar auf die vollkommen irre und für mich aberwitzige Idee, daß es am besten wäre, gleich mit dem Lernen zu beginnen, obwohl bis zu den ersten Prüfungen noch etwas Zeit ist.

Örghs, ich will keine Prüfungen. Und ein gebrochenes Bein brauch ich auch nicht, ich fühle mich so schon wie in Gips.

Dienstag, 5. September 2017

Siegessäule

Über eine seltsame Vorhalle, die aussieht wie eine Tierparkkulisse, betrete ich das Kulturzentrum. Wie ich sofort feststelle, gibt es am anderen Ende ebenfalls einen Eingang, an welchem allerdings eine dickliche Frau Eintritt für das Schwimmbad kassiert. Nun wollte ich eh nicht ins Schwimmbad, weiß aber auch nicht genau, was ich hier suche. Ich sitze herum und jemand drückt mir ein Heft mit kleinen Pröbchen von irgendetwas in die Hand. Ein Herr fragt einen anderen, ob man hier auch Börsengeschäfte über das Handy tätigen könne, was der andere bejaht.
Ich jedoch verlasse das Kulturzentrum wieder, natürlich indem ich die große Vorhalle durchquere, und eine Frau fragt, ob es in meiner Richtung nach Marzahn geht. Ich bestätige und antworte, daß sie, wenn sie in meine Richtung läuft, auf dem Weg nach Marzahn ist, aber auch in die S-Bahn steigen könnte, die hier ist. Die Frau winkt ab und sagt: "Dann hätte ich mir ein schöneres Kleid angezogen." Und setzt sich an einen gedeckten Tisch eines Restaurants. Was war das jetzt? Ich wundere mich ein wenig während ich hinausgehe. Als ich draußen bin, fühle ich mich verwirrt, denn anscheinend befinde ich mich völlig woanders als ich dachte. Ich gehe ein Stückchen weiter eine breite Straße entlang und sehe vor mir die goldene Siegessäule am Horizont durch den leichten grauen Dunst leuchten.
Kann es wirklich sein, daß das Kulturzentrum so riesig ist, daß ich bei der Siegessäule lande, wenn ich den falschen Ausgang benutze? Unfassbar! Ich beschließe umzukehren und den richtigen Ausgang zu suchen, mit dem ich schneller zu Hause bin. Vor der Vorhalle laufe ich durch die mit weißen Tischdecken abgedeckten Tische eines Restaurants, neben denen Kellner in weißen Schürzen herumstehen. Hinter ihnen beginnt die Vorhalle und ich muß ein wenig den Eingang suchen, doch rasch finde ich ihn. Es ist eine grob gezimmerte Holztüre, wie von einem Verschlag, welche ich öffne. Doch dahinter ist noch immer kein Eingang, sondern direkt im gleichen Rahmen eine zweite Türe. Auch diese öffne ich, und dahinter befindet sich eine massive Metalltür. Als ich diese geöffnet habe, finde ich dahinter nur noch leichte Papptüren, die sich wie ein Buch aufblättern lassen. Allerdings bin ich durch diese Türenflut etwas verblüfft, weshalb sich einer der Kellner zu mir gesellt und mir verschmitzt hilft, die Türen umzublättern. Dabei fragt er mich, ob ich schon alles gelesen hätte, denn auf den Papptüren stehen ungeordnet einige Sätze und Texte. Doch interessieren mich die gar nicht, sondern ich denke mir, der Kellner könnte ruhig etwas schneller sein beim Umblättern, denn ich harre ungeduldig des Ein- bzw. Ausgangs.

Ich frage mich, was es wohl bedeutet hätte, wenn ich auf die Siegessäule zugestrebt wäre und diese erreicht hätte. Ein eindeutigeres Traumsymbol ist ja kaum vorstellbar. Stattdessen fühle ich mich tatsächlich wie vor den vielen Türen: Ich trete die ganze Zeit auf der Stelle, erfahre dabei aber eine Neuigkeit nach der nächsten. So viel auf einmal habe ich schon lange nicht mehr über mich erfahren.

Freitag, 28. Juli 2017

Mysteriöse Funde

Gerade mein Bett gemacht und dabei auf sehr seltsame Dinge gestoßen. Das Fußende war voller Krümel, aber keine Kekskrümel oder ähnliches. Ich esse nie im Bett, weder Kekse noch sonst etwas, weil ich Krümel im Bett nicht mag. Es waren Kalk- und Putzkrümel, wie der zerbröselte Putz von einer Wand. Ich habe keinen Schimmer, wo die her sind, denn in meiner Wohnung ist inzwischen alles renoviert und es liegt kein Putz mehr herum. Sehr gruselig! Noch gruseliger ist, daß ich nachts davon träumte, aus einem Fenster geklettert zu sein. Es war sehr hoch, aber im Traum für mich nicht zu hoch, und es war noch jemand dabei, der meinte, ich solle mich ruhig trauen. Gut, unter der Badewanne in den Ecken, dort wo ich nicht rankomme, liegt vielleicht etwas alter Putz herum. Da stelle ich mir doch lieber vor, ich krieche nachts unter die Badewanne. Das wäre allerdings neu. Sehr gruselig!

Donnerstag, 27. Juli 2017

Vogelgrippe-Blinde Augen-Zahnalp

Zuerst war es nur meine Zahnkrone, die sich locker gemacht hatte. Und ich mich auf die Suche nach einem neuen Zahnarzt. Ich kam an einem Pandagehege vorbei und an seltsam schmalen, verbauten Häusern in glänzendem Weiß. Ich durchsuchte Telefonbücher und Gelbe Seiten. Dabei fand ich eine alte Rechnung oder andere Unterlagen von einem Zahnarzt, bei dem ich bereits gewesen bin. Dort erneut hinzugehen, schloß ich jedoch aus, da ich mich erinnerte, daß es sich um eine Praxisgemeinschaft mit Nummernziehen handelte und man vorher nicht weiß, welcher Zahnarzt einen behandelt. Die lockere Krone mit der Zunge haltend erfahre ich nun allerdings von jemanden, daß der Zahnarzt, der mich damals behandelt hat, kurz nach meinem Besuch an der Vogelgrippe gestorben ist. Na herrlich! Da kann ich ja noch von Glück sagen, daß er mich nicht angesteckt hat. Zwischendurch mein Vater, der sagte, ich solle doch mal zu ihm "hoch" oder "nach oben" kommen. Jede Menge Wäsche, die ich gewaschen habe und zum Trocknen aufhängen möchte. Ich finde jedoch keinen Platz dazu, da überall bereits die gewaschene Wäsche von meinem Vater hängt. Schließlich hängte ich sie irgendwo aus dem Fenster. Jetzt redete ich mit zwei Personen, von denen die eine blinde Augen hatte. Die Erblindete war nicht sehr nett zu mir und mäkelte dauernd schnippisch an mir herum, besonders an meinem Beziehungs- und Kontaktverhalten. Die andere sah das jedoch nicht so eng, bzw. sogar positiv. So bestärkt gab ich entsprechend Kontra und sagte, daß es mich erstaune, daß wir überhaupt zusammengekommen seien, wo doch unsere Ansichten so unterschiedlich sind. Das komische, harte Gefühl im Mund nimmt zu, bis ich schließlich entsetzt zwei Zähne ausspucke. Zum einen meine Krone und zum anderen einen vorher völlig gesunden Zahn aus dem Unterkiefer. Völlig panisch denke ich, ich muß sofort als Notfall behandelt werden, dann kann der Zahn vielleicht gerettet werden. Aber wo soll ich nur hin? Bald einem Nervenzusammenbruch nahe rufe ich den anderen immer wieder zu: "Sagt doch, wo ich hingehen kann! Sagt doch, wo ich hingehen soll!"

Dann wache ich völlig echauffiert auf - welch eine Erleichterung, wenn die Zähne noch alle an ihrem Platz sind und man bemerkt, daß es nur ein Traum gewesen ist!
Dafür tat mir aber mein Schienbein höllisch weh. Gestern war ich das erste Mal wieder im Verein zum Zumbatanzen und dort habe ich gemerkt, daß ich doch ganz schön eingerostet bin. Das war mir aber schon vorher klar. Das Schienbein tat allerdings nicht deshalb weh, sondern weil ich auf der Rückfahrt mit dem Bus, darin fast einen Spagat hingelegt hätte. Durch den Regen war der Fußboden so rutschig, daß ich mit dem Vorderfuß wegrutschte und mich gerade noch so an einer Stange festhalten konnte. Dabei stieß ich voll mit dem Schienbein gegen das Gestänge. Jetzt ist die Stelle etwas geschwollen.

Dienstag, 25. Juli 2017

Tanzen an der Decke

In einem Büroraum besucht mich der Herr Blödbabbler, der einen gepflegten Vollbart trägt. Seinem Namen alle Ehre machend quasselt er mich die ganze Zeit ohne Punkt und Komma voll, alles gespickt mit ziemlich viel Blödsinn, so daß ich oft grinsen muß. Was genau er mir erzählt hat, habe ich mir jedoch nicht gemerkt. Außerdem gibt es dort viele Kollegen, solche, die ich von früher kenne, aber auch welche, die ich überhaupt nicht kenne. Es kommt unter einigen zu Getuschel und man behauptet, bzw. sagt es mir direkt, ich sei daran schuld, daß Herr Blödbabbler seiner Frau ein fünftes Kind gemacht hat. Hä? Ich nehme das alles nicht wirklich für voll. Was habe ich denn bitte damit zu tun?
In einem Nebenraum, wo ich alleine bin, tanze ich ein wenig vor mich hin und bemerke dabei, daß ich tatsächlich die Wände hochgehen -und tanzen kann. Oh cool! Man könnte ja direkt mal probieren, an der Decke zu tanzen. Wenn dies ein Traum ist (was mir jetzt bewußt ist), müßte das ja eigentlich genauso funktionieren wie z.B. fliegen. Ich setze vorsichtig ein paar Schritte auf die weiße Rauhfasertapete an der Decke und tatsächlich, ich kann darauf tanzen. Allerdings fühlt es sich mehr wie schwimmen oder tauchen an - ein wenig verlangsamt und leicht schwebend.


Mittwoch, 28. Juni 2017

Die Reise nach Südfrankreich, Geschenke und Wildkatzen

Alles beginnt mit einer älteren dunkelhaarigen Frau, die pink lackierte Zehennägel hat und mir erzählt, sie würde zum Sterben gerne nach Frankreich auswandern. Sie sieht nicht so aus, als würde sie bald sterben, vielleicht meint sie einfach ihren Ruhestand, denke ich, oder man sieht es ihr nicht an. Ein wenig erinnert sie mich an die plastische Chirurgin aus der Schönheitsklinik. Dann befinde ich mich von einem Moment zum anderen auf einer Reise nach Frankreich mit einer Freundin. Ausgelassen werfen wir im Ankunftsbahnhof mit französischen Vokabeln um uns, allerdings völlig ohne Sinn. Einfach nur das, was aus dem Abitur noch bei mir hängen geblieben ist. Im Traum erscheint es mir ziemlich viel, so daß ich mich selbst wundere. Vor dem Bahnhof wartet schon ein besonderes Gefährt für eine Rundfahrt auf uns - eine Art Kutsche, die aber hauptsächlich nur aus Latten und Leinen besteht und recht wackelig und unbequem aussieht. Es gibt jeweils zwei Sitze hintereinander für die Passagiere und ganz vorne sitzt ein Kutscher und Führer. Einmal in dieser Kutsche sitzend, schleift man beim Fahren fast über den Boden und muß sich gut an den Latten festhalten, damit man nicht hinausfällt. Ich bin ein wenig enttäuscht, denn so kann ich während der Fahrt nicht fotografieren. Wir sehen sonnenbeschienene Häuschen mit vielen Balkonen und mir fällt auf, daß auf allen Balkonen nur Palmen als Grünpflanzen stehen. Daraus folgere ich, daß wir uns wohl in Südfrankreich befinden. Der Ort beginnt mit G... - den genauen Namen habe ich mir nicht gemerkt. Schließlich besichtigen wir ein weißes Haus mit einem daneben stehenden Schornstein. Es sieht aus wie eine kleine Fabrik, aber das besondere ist, daß der Schornstein so schief ist, wie der schiefe Turm von Pisa. Meine Freundin lästert darüber, daß sie es nicht geschafft haben, einen Schornstein gerade zu bauen, aber ich antworte, daß ohne den schiefen Schornstein das Haus langweilig und wie jedes andere aussehen würde. Stimmt, meint sie, und ich denke bei mir noch, daß sie vielleicht aus diesem Grund den Schornstein sogar absichtlich schief gebaut haben, um so ein paar Leute anzulocken.

Im nächsten Traum bekomme ich ein Paket von einer Mittänzerin aus dem Zumba-Training. Ich wundere mich noch, woher sie meine Anschrift kennt. Darin sind Geschenke für mich, nämlich ein paar Stulpen, die genau mit derselben Wolle und im Blockmuster gestrickt sind wie meine Strickjacke, ein kunterbunter Pullover in rot mit Intarsien und noch irgendwas - Schuhe? Das Paket, worin sie verpackt waren, ist riesig und nimmt meinen ganzen Couchtisch ein, als ich es aufschneide. Später bin ich auf einem großen Platz mit vielen Menschen und mache bei einem Tanzspiel mit. Dazu stehen alle in einem weiten Kreis und halten eine Schnur ebenfalls im Kreis, so daß jeder mit jedem verbunden ist. Damit laufen nun alle auf die Mitte zu und gehen dann wieder auseinander. Wegen der Schnur sind nun einige ziemlich verhakelt und verheddert, was wohl zum Spiel gehört. Zum Umziehen gehe ich zurück in ein Gebäude, wo ich allerdings nur herumtrödele statt mich anzuziehen. Die Mittänzerin, von der ich das Paket habe, wartet auf mich und schimpft auch ein bißchen mit mir, weil ich immer noch nicht angezogen bin und das Gebäude wohl bald abgeschlossen wird. Sie versucht mir zu helfen, daß ich in meine Schuhe komme, aber ich habe es irgendwie nicht eilig und denke nur daran, ihr für ihre Geschenke zu danken. Dann entdecke ich auch noch drei Wildkatzen mit einem kleinen weißen Baby-Kätzchen. Sobald sie mich entdecken, fauchen sie mich aus der Entfernung böse an. Das hindert mich aber nicht, noch etwas auf sie zuzugehen. Doch schließlich habe ich doch Respekt vor ihrem aggressiven Verhalten und bleibe stehen. Aber statt zu verschwinden kommen sie nun noch immer fauchend auf mich zu, so daß mir etwas mulmig wird und ich einen Angriff fürchte. Jedoch schleichen sie dann nur geduckt an mir vorbei.


Ich glaube, im Verein vermisst man mich so langsam, aber ich trau mich noch nicht wieder hin.

Mittwoch, 17. Mai 2017

Eine schlechte und eine gute Nachricht

An einem runden Tisch mit anderen sitzend bemerke ich neben mir meine Tante. Erst denke ich mir nichts dabei, aber als mir einfällt, daß sie tot ist, beginne ich mich zu gruseln und schließe die Augen. Sehr viel später erwache ich in einem Krankenhausbett. Eine Schwester ruft mich, ich solle zu ihr in die Anmeldung kommen. Nur mit einem Krankenhauskittel bekleidet, gehe ich also hin und setze mich vor sie an den Tisch. Sie hat lange, dauergewellte Haare und beginnt mir etwas zu erklären, das mich immer mehr verwirrt. Sie redet über meine Brust, aber etwas ganz anderes, als der derzeitige Stand ist. Fast kommt es mir vor, als hätte ich ewig lange im Koma gelegen und irgendetwas verpaßt. Ich befürchte sogar, daß die Realität im Koma nur ein Traum war und etwas Schlimmeres passiert ist. Vor ihr liegt ein Ordner mit Fotos von der Brust, aber etwas ist anders und verstörend. Es sind auf der Haut überall Blasen zu sehen. Zuerst denke ich an Brandblasen, dann an einen Ausschlag. Die Schwester sagt was von "Wundstarrkrampf" und ich bin komplett verwirrt. Ich möchte wissen, was das bedeutet, aber völlig übergangslos, als sei nichts gewesen, geht sie zu einem anderen Thema über und meint, sie hätte aber auch eine gute Nachricht für mich. Die hätte ich jetzt in der Tat gerne gehört! Sie sagt, wobei sie dezent mit dem Finger auf eine andere Patientin zeigt, die nur entfernt durch eine Tür zu sehen ist, diese Frau würde auf mich stehen. Sie sagt mir auch, daß sie ja eigentlich selbst auf diese Patientin stehen würde, aber die sei leider nur in mich verliebt. Hm, als würde mich sowas gerade interessieren. Ich habe wirklich andere Sorgen und weiß immer noch nicht, was mit mir los ist und ob ich wieder gesund werde. Ich finde es ziemlich skurril, wie die Schwester das wichtige Thema übergeht, um mir solche Botschaften zu übermitteln. Vielleicht macht sie das, um mich abzulenken, aber ich fühle mich nicht ernst genommen.

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Also ich
fühle mich nicht überfordert, sondern ziemlich...
zuckerwattewolkenmond - So, 00:45
Bin
müde. Weiche Diskussionen aus. Gehe schlafen....
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Wie
ich schon schrieb, die Einen sagen so, die Anderen...
Namesi - So, 00:40
Ok,
dieser Artikel bezweifelt aber nur die Statistik in...
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Nicht
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Nicht
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Hm,
in der obigen Talkshow meinten die anwesenden Autofahrer...
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Eigentlich
braucht man dazu kein Talent, sondern nur ein bißchen...
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Frauen
zahlen immer mehr. Sogar, wenn sie dieselbe Menge Haare...
zuckerwattewolkenmond - Sa, 23:36
Nun ja,
ich habe nur noch wenige Haare auf dem Kopf. Da aber...
Namesi - Sa, 23:06
Was ich noch anmerken...
im letzten Sommer habe ich sage und schreibe nur einen...
zuckerwattewolkenmond - Sa, 22:13
Das Problem ist nur,
auch wenn Bienen gezüchtet werden können,...
zuckerwattewolkenmond - Sa, 21:52
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Namesi - Sa, 21:47
Respekt fürs Selbstschneiden. Was...
Respekt fürs Selbstschneiden. Was Schmuck aus...
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Ja, ich
schneide meist selbst. Mag ja sein, daß Schmuck...
zuckerwattewolkenmond - Fr, 21:18
Selbst geschnitten? Im...
Selbst geschnitten? Im viktorianischen England war...
C. Araxe - Fr, 18:23
Rätselhaft
ist vor allem auch, warum sie die Löffel und ganz...
zuckerwattewolkenmond - Mo, 23:44
Das mit den Gabeln ist...
Das mit den Gabeln ist raetselhaft. Man weiss ja, dass...
Lo - Mo, 23:38

Meine Kommentare

Also ich
fühle mich nicht überfordert, sondern ziemlich...
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Ok,
dieser Artikel bezweifelt aber nur die Statistik in...
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Hm,
in der obigen Talkshow meinten die anwesenden Autofahrer...
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Eigentlich
braucht man dazu kein Talent, sondern nur ein bißchen...
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zahlen immer mehr. Sogar, wenn sie dieselbe Menge Haare...
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