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Montag, 11. Februar 2008

Mit dem Besen den gelben Ordner kehren

Zwei Wochen muß ich jetzt wieder zur Schule gehen, weil sich unsere Oberindianer ausgedacht haben, lieber ein Open-Anwendungsprogramm statt eines Windows-Anwendungsprogramms haben zu wollen. An sich ist ja daran nichts auszusetzen, wenn das Programm auch einigermaßen funktionieren würde. Der anfängliche Optimismus ging uns allerdings schon nach der zweiten Stunde verloren. Mir und auch allen anderen ist es ein Rätsel, wie wir mit diesem Programm, in welchem wir uns wegen jedem Statistik-Pups-Haken durch meterlange Verzeichnisbäume klicken müssen, bis Ende Juni tausende von Akten eingeben sollen, denn eine automatische Übernahme funktioniert natürlich auch nicht. Mal ganz abgesehen davon, daß sich das Programm gerne mal zwischendurch einfach so beendet und die Hälfte der Daten wieder rausschmeißt. Nun gut, ich werde mir nicht den Kopf darüber zerbrechen, denn schließlich hat in der Verwaltung noch nie irgendwas funktioniert.
Interessant ist überhaupt, was wir bei der Schulung so lernen. Zum Beispiel erhalten wir die Aufforderung, "mit dem Besen den gelben Ordner zu kehren". Meine erste Reaktion war: "Hä? Wat solln wa machen?", bis bei mir endlich der Groschen fiel, daß unsere Dozentin uns damit mitteilen wollte, wir sollen den aufgerufenen Fall beenden. Ok, in dem alten Programm gibt es tatsächlich einen Button mit einem Besen, aber in dem neuen Programm ist weit und breit kein Besen zu sehen und ich würde auch nicht auf die Idee kommen wollen, mit einem Besen einen Programmordner zu kehren. Immerhin hab ich jetzt mal wieder Gelegenheit, im Tierpark nach dem Rechten zu sehen. Auch gut.

Donnerstag, 7. Februar 2008

...

»Fleiß ist die Wurzel alles Hässlichen«, behauptete Oscar Wilde. Und man möchte ihm Recht geben, wenn man sieht, wie in vielen deutschen Städten die Bauwut der Nachkriegszeit mehr gewachsene Strukturen zerstört hat als die Bomben des Weltkriegs. Manchem Garten würde man wünschen, dass der Besitzer weniger Fleiß zum Scheren von Rasen und Hecken aufbringen würde. Der immer mehr zunehmende Verkehr muss unseren Planeten aus der Ferne aussehen lassen wie einen Termitenhügel. Und zahlreiche Arbeiten stellen sich als vollkommen überflüssig heraus, wenn man sie erst mal eine Weile liegen lässt. Schon Nietzsche bemängelt: »Lieber irgendetwas tun als nichts - auch dieser Grundsatz ist eine Schnur, um aller Bildung und allem höheren Geschmack den Garaus zu machen. Und so wie sichtlich alle Formen an dieser Hast der Arbeitenden zu Grunde gehen: so geht auch das Gefühl für die Form selber, das Ohr und Auge für die Melodie der Bewegungen zu Grunde.«
Der Fleißige will alles ändern und nach seiner Idee formen. Der Faule hat dagegen Zeit, die Schönheit im schon Vorhandenen und im organisch Wachsenden zu entdecken. Im dolce far niente, dem süßen Nichtstun, gedeiht der glückliche Augenblick oder aber wächst daraus ganz selbstverständlich die Lust zu neuen Taten. Während sich im Kleid des Fleißes häufig Raffgier verbirgt, die nie genug bekommen kann, lehrt die Faulheit, sich mit dem anzufreunden, was in erreichbarer Nähe vorhanden ist. Der Faule ist auch zu faul für Kriege und trägt daher klammheimlich zu deren Verhinderung bei.

(aus "Warum es sich lohnt, faul, unpünktlich und unordentlich zu sein" von Axel Braig)

Mittwoch, 6. Februar 2008

Schäkern im Pflegeheim

Wie meine Mutter mir gerade erzählt hat, ist mein Vater wohl heute besonders gut aufgelegt und schäkert im Heim mit allen möglichen Pflegerinnen herum, aber natürlich nur mit den jungen. Da kam zum Beispiel eine, die sich Creme auf den Mund geschmiert hatte, wegen aufgesprungenen Lippen, da fragt er sie, warum sie denn den Mund so eingeschmiert hat. Sie schrieb ihm auf einen Zettel, daß sie zuviel geknutscht hätte, worauf er lachte und meinte, sie könne auch mit ihm knutschen. Ich glaube, meine Mutter war leicht angesäuert.*lol*

Montag, 4. Februar 2008

...

Bei allem, was du tust, verweile im Nichttun, und Ordnung wird herrschen.
(Lao-tse)

Eigentlich wollte ich mir diesen Spruch an meinen (im übrigen ordentlichen) Aktenschrank pinnen, damit ich ständig dran erinnert werde, ich habs aber doch gelassen, da ich ja eh schon immer so aussehe, als würde ich nichts tun. Das stimmt natürlich nicht, denn ansonsten würde ich meine Arbeit ja nicht schaffen, aber manche Menschen glauben noch das Märchen, daß jemand nur dann was tut, wenn er hektisch durch die Gegend flattert und schnattert oder sich verbissen durch Aktenberge quält, wo eh nichts mehr zu retten ist. Diesem Eindruck von mir möchte ich nicht noch zusätzliche Nahrung geben.

Freitag, 1. Februar 2008

Elefantenrelief

Ein Elefantenrelief, wie es ungefähr dem in meinem Traum entspricht, fand ich hier: http://www.umdiewelt.de/photos/313/247/27/7039.jpg

in Kambodscha:

http://www.umdiewelt.de/Asien/Suedostasien/Kambodscha/Reisebericht-247/Kapitel-27.html.

Leider sind die Elefanten nicht so gut zu erkennen, aber die Größe und auch das Aussehen der Mauer sind sehr ähnlich, nur fehlt die Wüste.

Archäologischer Disput und Zurechtweisung wegen mangelnder Englischkenntnisse

Auf einer weiten Reise irgendwo in Asien oder Afrika, Richtung Australien hin. Ich besichtige mit anderen zusammen die Artefakte einer vergangenen Kultur, wie zum Beispiel eine mit Reliefs geschmückte Felswand, welche eine Seite eines langen Weges abgrenzt. Die Reliefs stellen Elefanten dar, die über die gesamte Größe des jeweiligen Felssteins herausgehauen wurden. Vor dieser Felswand sieht man ab und zu Reiter entlangjagen, während ich von meinem Blickpunkt aus mich scheinbar mitten in einer Wüste befinde. Wende ich mich nach rechts, dann erblicke ich eine Art Stelenfeld. Auch diese Stelen sind Artefakte, auf ihnen wurden die Gesetze und Verordnungen einer alten Kultur in Stein verewigt. Seltsamerweise werden sie deshalb im Traum auch "Akten" genannt. Merkwürdig ist ebenfalls, daß auf den letzten abschließenden Stelen Wandmalereien und Zeichen zu sehen sind, die eindeutig den Aboriginies aus Australien zuzuordnen sind. Aber wie sind die Aboriginies hierher gelangt? Irgendwie müssen sie es geschafft haben, so weit zu reisen. Schließlich befinde ich mich in einer Gruft oder Höhle, deren Wände von oben bis unten mit Schriften bedeckt sind. Mit mir befindet sich ein hochgewachsener Mann in der Höhle, der sehr engagiert und enthusiastisch mit mir über die Inhalte und die Entzifferung der Texte an den Wänden diskutiert, wobei er auf einzelne Zeilen deutet und diese laut vorliest. Unsere gesamte Diskussion erfolgt auf Englisch und den genauen Wortlaut habe ich vergessen, ich habe jedoch während des Gesprächs den Eindruck, daß es leichte Kommunikationsschwierigkeiten gibt, zumal ich im Englischen nur die normalen Vokabeln kenne, aber weniger geschichtlich-religiöse Fachbegriffe. Der Mann scheint deshalb etwas ungeduldig zu werden, allerdings bin ich mir sicher, daß seine Muttersprache ebensowenig Englisch ist und daß einiges, was er sagt, genauso mißverständlich ist, obwohl er besser Englisch kann als ich. Deshalb nervt es mich langsam, daß er immer ungeduldiger wird und so tut, als würden sämtliche Schwierigkeiten des Gesprächs an mir liegen, da ich denke, daß wir beide gleichermaßen da und dort Probleme mit dem Sprechen oder Verstehen haben. Ok, vielleicht dauert es bei mir ein bißchen länger, bis ich die richtigen Vokabeln aus meinem Gedächtnis gekramt habe, aber wir haben doch Zeit, bzw. man könnte sich die Zeit nehmen, um auch im Schneckentempo eine interessante Diskussion zu führen. Bei allem ist aber immer das Gefühl, daß unsere Reibung ausschließlich aus der äußeren Form des Gesprächs entsteht, nicht jedoch aus den Inhalten. Meine Ahnung sagt mir im Gegenteil, daß wir in den Inhalten übereinstimmen und daß der Mann sogar sehr angetan von meinen Äußerungen und Gedanken ist. Ansonsten würde er wohl auch kaum so enthusiastisch mit mir sprechen und mir versuchen, irgendwelche Mitteilungen zu den Texten zu machen. Schließlich reißt dem Mann der Geduldsfaden und er erteilt mir auf - wie ich finde etwas arrogante Art und Weise - den Rüffel, daß ich endlich mal mein Englisch verbessern sollte. Jetzt werde auch ich patzig, denn ich bin hier auf einer Urlaubsreise, nicht auf einer archäologischen Expedition, und wollte mich einfach nur nett unterhalten. Wenn ihm mein Englisch nicht paßt, hätte er das Gespräch ja nicht so lange fortsetzen müssen. Besonders ärgert mich aber, daß er mit seiner herablassenden Ungeduld ein wirklich interessantes Gespräch, wie ich es für mich empfand, mehr oder weniger kaputt gemacht hat, denn statt uns über die Texte zu unterhalten ist das Gespräch in ein belangloses Wortgefecht übergegangen. Während es hin und her geht, bemerke ich, daß ich nun in der Aufregung manche Worte automatisch auf Deutsch sage, so daß es mehr oder weniger ein Kuddelmuddel aus Englisch und Deutsch ist. Doch seltsamerweise scheint er genau das zu verstehen. Aber klar, bei diesem Thema muß er sich ja nur meine Körpersprache anschauen, um zu verstehen, was ich sage.
(Der Mann in dem Traum hatte, was Aussehen und enthusiastische Art betrifft, frappierende Ähnlichkeit mit Uri Geller. Dies wird mir aber erst nach dem Aufwachen bewußt.)

Im nächsten Traumfragment befinde ich mich in einem dämmrigen und verräucherten Lokal mit dunklen Tischen und Stühlen. An einem der Tische erkenne ich meine ehemalige Mitschülerin U.M., welche alleine dort sitzt. Ich setze mich zu ihr, um mich mit ihr zu unterhalten, frage, wie es ihr geht und was sie so gemacht hat, da bemerke ich, daß sie vollkommen besoffen ist und nichts mehr mitkriegt. Wahrscheinlich erkennt sie mich nicht einmal. Ich setze sie an einen der anderen Tische, wo eine Kollegin von mir sitzt, damit jemand da ist, der auf sie aufpaßt, und gehe.

Ich weiß nicht mehr, ob im dritten Traumfragment die erste Reise weitergeht oder ob es eine völlig neue Reise ist. Es regnet wie aus Kannen, denn die Regenzeit ist angebrochen. Überall sieht man Leute mit bunten Regenschirmen vorübereilen. Trotz des Regens wollen wir uns die Reise nicht vermiesen lassen und als ich meine Mutter, die jetzt neben mir läuft, frage, wo es heute hingehen soll, antwortet sie: "Zu Hundertwasser." Aha. Das wird wohl eine Ausstellung sein, oder so.
Schließlich wache ich mit dem klaren Satz in meinem Kopf auf - "Wenn man die Angst nicht kennt, könnte es auch sein, daß es die Gefahren sind, die man nicht (er)kennt." Es ist Punkt sieben Uhr.

Bemerkung: Die Aufforderung, mein Englisch zu verbessern, war ja wohl deutlich, ich frage mich nur wofür. Ich brauche fast nie Englisch.

Donnerstag, 31. Januar 2008

Rätselhaft...

Mir ist heute was aufgefallen:

9. November 1918 - Novemberrevolution in Deutschland
9. November 1938 - Reichspogromnacht
9. November 1989 - Maueröffnung

Von wegen 23 oder 13, es ist die 9 - was hat es nur mit diesem verflixten 9. November auf sich?
Aber anscheinend bin ich mal wieder die Letzte, der das auffällt, denn es gibt schon einen Wikipedia-Eintrag dazu.

Mittwoch, 30. Januar 2008

Zucker sagt,

wenn ein Mensch sich der alltäglichen Welt entzieht, was für eine Verschwendung an wundervollen Gedanken wäre es.

Dienstag, 29. Januar 2008

Wie machst du das bloß?

Du naschst doch so gerne.... hä hä hä

Die Werbung von Optiwell ist ebenso brechreizerzeugend wie der Pudding selbst. Weder das eine noch das andere zeugt von gutem Geschmack und der Pudding schmeckt wie gerührte Pappe. Das mußte mal gesagt werden!

Blütenstaubs Schuhe

Im Internet habe ich einen Produktbericht geschrieben und entdecke jetzt, daß mir meine Tante W. irgendwelche Sammelpunkte dafür gegeben hat. Das finde ich ja sehr nett, aber ich wußte gar nicht, daß meine Tante im Internet unterwegs ist. Mir ist, als sei der Produktbericht kein wirklicher Produktbericht, sondern der Bericht über eine Reise. Die Mitteilung, daß ich von meiner Tante dafür soundsoviel Punkte bekommen habe, entpuppt sich als ein Link, der beim Hinaufklicken zu einem Chat führt. Doch mein Chatpartner ist nicht meine Tante, sondern mein Cousin. Ich frage mich, ob er vielleicht im Namen von meiner Tante die Punkte vergeben hat. Unser Gespräch verläuft so, daß er mir erklärt, er habe das Gefühl, daß ich ihn meide, bzw. ihm aus dem Weg gehe. Ich bin überrascht darüber und erkläre, daß dies nicht der Fall ist und daß er ja wisse wie ich bin, ich sei halt einfach zu faul, Kontakt zu halten.
Einige Stücke des Traumes gingen verloren, doch dann schlage ich eine Zeitschrift auf und finde eine Doppelseite, auf welcher Blütenstaub vorgestellt wird. Die Überschrift heißt ebenfalls "Blütenstaub". Darunter ist ein großes, nettes Portraitfoto zu sehen und darauf folgen auf beiden Seiten Fotos von und mit ihr. Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich die Blütenstaub ist, die ich aus den Blogs kenne, doch einige Bilder und Bildausschnitte kommen mir bekannt vor, so daß meine letzten Zweifel zerstreut werden. Die Fotos selbst sind einerseits eigenartig und andererseits irgendwie witzig. Auf dem ersten sitzt sie mit übereinandergeschlagenen Beinen auf einem geblümten Ohrenbackensessel und liest eine Zeitschrift. Man sieht sie direkt frontal und ihr Kopf ist hinter der Zeitschrift verschwunden. Ich glaube, es ist eine "Revue" oder etwas in der Art. Alle anderen Fotos sind vom Thema her genau gleich, man sieht sie von vorne mit übereinandergeschlagenen Beinen sitzen, nur die Details, d.h. die Sitzgelegenheiten und Accessoires sind anders. In der oberen Hälfte strahlen alle Fotos Ruhe und Behaglichkeit aus, doch seltsam ist der untere Teil, bzw. der Fußboden. Denn auf diesem scheint Tohuwabohu zu herrschen, zumindest macht das auf den ersten Blick den Eindruck, da rings um sie her auf dem Fußboden Dinge verstreut sind. Ich erkenne auf einem Bild eine Taschenlampe und auf allen Bildern irgendwelche Schuhe. Erst auf dem zweiten Blick bemerke ich, daß die Schuhe nicht einfach so herumliegen und stehen, sondern bewußt arrangiert zu sein scheinen, indem sie einer übermütigen Ordnung folgen. Auf dem ersten Foto zum Beispiel sieht man drei verschiedene Sportschuhe, die hintereinander wie eine Karawane aufgereiht sind. Auf dem letzten dagegen sind es türkisfarbene offene und hochhackige Riemchenpumps, von denen sie aber nur einen am Fuß trägt, während der andere mit einer Schleife still in der Ecke neben dem Sessel steht. Auf diese Art und Weise sieht man auf allen Fotos Schuhe auf dem Fußboden und ich frage mich, ob Blütenstaub wohl ein etwas größeres weibliches Faible für Schuhe hat.

Montag, 28. Januar 2008

Die Idee

Im Traum schießt mir blitzartig die Idee durch den Kopf, daß gleich in der Nähe von mir, in einer Gartenkolonie, noch jede Menge Land frei ist und ich einfach hingehen und mir ein Fleckchen aussuchen könnte. Das dürfte überhaupt kein Problem sein. Diesen Einfall finde ich grandios. Warum bin ich nicht eher darauf gekommen? Das ist ja, als sei ich bisher blind durchs Leben gegangen. Und was man mit einem Stückchen Land alles anfangen kann! Man könnte zum Beispiel darauf zelten. Nach meiner ersten Begeisterung fallen mir allerdings wieder die Gründe ein, warum ich das bisher nicht gemacht habe - zuviel Arbeit, spießige Gartennachbarn und kleinliche Streitereien mit spießigen Gartennachbarn über unkrautfeindliche preußische Gartenordnungen. Doch nun haben diese Dinge kaum noch Relevanz, scheinen leicht händelbar. Ich schnappe mir meinen Kumpel, um mit ihm ein Stückchen Land auszusuchen und das gleich mit einem Spaziergang zu verbinden. Dabei erscheinen vor meinem inneren Auge zwei Grundstücke, die meinem Kumpel gehören sollen. Auf dem einen hat er seltsamerweise nur einen Hügel mit einem romantischen Pavillion gebaut, auf dem anderen gibt es auch ein Haus.
Der Spaziergang verändert sich zum Aufenthalt in einem Gebäude, welches wohl eine Mischung aus Diskothek und Hotel darstellt. Es wird Musik gespielt, hauptsächlich alternativ und 80iger, man kann tanzen, die Menschen drängen sich, aber gleichzeitig gibt es auch einzelne Zimmer, in denen man schlafen und wohnen kann und eine Abteilung, eine Art Buffet, wo es etwas zu essen gibt. Mein Kumpel hat natürlich wieder einmal Hunger und wirft sich in die Menschenmenge, um daraus mit einer halb verkohlten Scheibe Toast aufzutauchen.
Es scheint, daß ich geschlafen habe, ich erwache, stehe auf und öffne eine Tür. Hinter der Tür sehe ich meinen Kumpel und V., die unter zwei verschiedenen Bettdecken liegen, aber eng aneinandergekuschelt. Ich sage kurz "Hallo" und schließe die Tür wieder, da fällt mir ein, daß V. ja sehr krank ist und Krebs hat (in Wirklichkeit ist sie längst schon tot). Jetzt frage ich mich, ob ich nicht etwas mehr, als nur "Hallo" hätte sagen sollen und mache mir irgendwie Vorwürfe, aber die Tür ist zu und ich wüßte auch nicht, was es sonst zu sagen gäbe. Vielleicht wäre es ihr sogar unangenehm. Stattdessen mache ich mich auf die Suche nach Bettwäsche, weil ich meine, die für mich und meinen Kumpel zu brauchen, da wir wohl noch länger in diesem Hotel bleiben.

Bemerkung: Am Abend fragte ich, was die Karte "Das Haus" bedeutet, die ich gestern erneut gezogen habe.

Oh Mann!

Ich geh nicht in den Supermarkt, um mir da tief in die Augen schauen zu lassen! Vor lauter Starren hat der Typ an der Kasse anscheinend nicht mal hingeschaut, was er mir für Geld rausgibt. Erst als ich es schon eingesteckt hatte, wollte er plötzlich von mir wissen, was für ein Geldstück das war. Leider hats gestimmt. Ich hätte es ihm ja gegönnt, wenn er mir zuviel Geld rausgegeben hätte. *fg*

Samstag, 26. Januar 2008

Das Auge in der Pyramide

Das Buch Illuminatus - Das Auge in der Pyramide ist verfilmt worden und ich spaziere mitten in diesem Film herum. Vor mit baut sich eine riesige, rotbraune Pyramide auf, die nicht glatt, sondern stufenförmig ist. Auf jeder Stufe befinden sich geheimnisvolle Symbole und Zeichen. Die Pyramide öffnet sich und eine Treppe fährt heraus, über welche man die Pyramide betreten kann. Seltsamerweise verlaufen die Stufen der Treppe quer zum eigentlichen Treppenverlauf! Es ist ziemlich mühsam, in diesen Stufen nach oben zu kommen, weil man nirgends den Fuß richtig aufsetzen kann, sondern immer schräg oder auf Kante läuft. Zum Glück bleibt die Treppe nur so, bis man das Innere erreicht hat. Die Treppen innen, die nach oben führen, sind auch seltsam, sie bestehen nämlich aus Unmengen aufgestellter Stühle, über deren Lehnen man balancieren und nach vorne kippen muß, aber irgendwie ist das schon einfacher als der erste Treppenabschnitt.