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Dienstag, 22. April 2008

Viel mehr Sorgen

als die okkulte Invasion, bereitet mir ja momentan die scheinbar hereinbrechende comediane Invasion der niveaulosen Komiker. Sie vermehren sich Jahr für Jahr auf wundersame Weise, ebenso ihre Sendezeit, scharen ein immer größeres Publikum um sich und ich frage mich ständig - haben die Zuschauer eigentlich alle noch nie pubertäre Halbwüchsige gesehen und gehört? Also ich jedenfalls in der Schule für mein Leben so ausreichend, daß mich diese peinlich-verklemmten Witzchen mit abnormer sexueller Fixierung nicht mehr vom Hocker reißen. Seit sich Schmidt den Oliver Pocher ins Boot geholt hat (über die Gründe dafür kann ich nur rätseln), schalte ich die ganze Sendung nicht mehr ein. Elton bei Stefan Raab war mindestens genau so abturnend. Und jetzt werden wir mit dem nächsten Langweiler beglückt - Niels Ruf. Wie verzweifelt muß man als Sender eigentlich sein?

Montag, 21. April 2008

Das Stempelmonster

Heute erhielten wir jeder, ich dachte erst, ich seh nicht richtig, im Zuge mit unserer neuen Datenbanksoftware einen riesigen Prüfstempel, so groß, daß man einen extra Tisch dafür braucht. Und auch so groß, daß die normalen Stempelkissen nicht ausreichen und extra große Stempelkissen neu bestellt werden mußten. Für die Stempel und die Stempelkissen müssen bestimmt wieder einige Stellen gestrichen werden. Manchmal habe ich das Gefühl, ich bin im falschen Film, oder besser gesagt in einer gigantischen Komödie, an der nur die Zuschauer Spaß haben. Herr N. meinte dazu in seinem gewohnt schnoddrigem Humor: "Wenn wir mit diesem Stempel zur Post gehen, werden wir sofort Gruppenleiter."

...

Sigmund Freud ist als Schwindler entlarvt worden. Sein Werk war nicht wissenschaftlich. Einige der Fallstudien, die er zur Unterstützung seiner Theorien vorbrachte, sind getarnte autobiografische Skizzen. Seine »Entdeckungen « reflektieren seine eigenen pervertierten sexuellen Leidenschaften, ebenso wie bei C. G. Jung. Ein früher Briefwechsel zwischen Jung und Freud beinhaltet Jungs Ratschläge an Freud für dessen Verführung einer Patientin namens Sabina Spielrein. Jung hatte andere Mätressen, ebenso wie Freud nicht auf seine Schwägerin Minna Bernays beschränkt war. Die moderne Psychologie entspringt zum großen Teil der sexuellen Verdorbenheit und Rebellion gegen Gott seiner geehrten »Entdecker«. Die Freudschen Theorien wurden auf seiner verdrehten Sichtweise gegründet, dass alle Gedanken, Gefühle und Beweggründe in sexuellem Verlangen wurzeln. Sein »Ödipuskomplex«, für den kein Nachweis in der allgemeinen Bevölkerung gefunden werden kann, reflektiert eindeutig seine eigene Leidenschaft für Inzest. Das Übel, das aus dem Einfluss Freuds und Jungs hervorging, ist unermesslich. Selbst das bekannte deutsche Magazin Der Spiegel hielt es in einem Beitrag vom Juli 1994 für möglich, dass die Psychologie von Freud und Jung mit dämonischer Verstrickung zu tun hat....
....Carl Jung lebte in ständiger Verwirrung - ein Zustand, der ihn seit seiner Kindheit quälte. Er war hin- und hergerissen, ob nun der Zustand des Bewussten oder der des Unbewussten der wirkliche ist. Diese Ambivalenz spiegelt sich in der folgenden Aufzeichung eines Traumes wider, die ebenso seine Sicht über Ufos und die Tatsache, dass er tiefere Probleme als viele seiner Patienten hatte, zum Vorschein bringt: Ich erblickte mein Haus, über dem zwei linsenförmige metallisch schim- mernde Scheiben in einem engen Bogen schwirrten - zwei Ufos. Dann kam ein anderes Objekt durch die Luft geflogen: eine Linse mit einem metallischen Anbau, der zu einem Kasten führte - eine Laterna magica [ein Filmprojektor]. Es stand in einer Entfernung von fünfzig bis sechzig Metern ruhig in der Luft und zeigte direkt auf mich. Ich erwachte mit einem Gefühl des Erstaunens, der Gedanke ging durch meinen Kopf: »Wir denken immer, dass Ufos unsere Projektionen sind. Nun stellt sich heraus, dass wir ihre Projektionen sind. Ich wurde von der Laterna magica als C. G. Jung projiziert. Aber wer bedient den Apparat?«...
...Es gibt nichts Christliches an der Psychologie. Ihre Verwendung von Ausdrücken wie Seele, Geist und sogar Gott verleitet viele Christen zur Annahme, die Psychologie sei irgendwie mit dem christlichen Glauben vereinbar. Die Bedeutung dieser Begriffe in der Psychologie kommt jedoch aus dem Bereich des Okkulten, steht im Widerspruch zur Bibel und ist unabänderlich antichristlich. Tatsächlich ist die Psychologie eine konkurrierende Religion mit ihrem eigenen antichristlichen Evangelium, das eine unbiblische Diagnose und ein gottloses Heilmittel für die menschlichen Probleme anbietet....Der leidende Hiob hielt ohne Therapie des »RaphaCare-Programms« oder eines der 17.000 Mitglieder der Amerikanischen Gesellschaft der Christlichen Seelsorger durch. Wenn Hiob eine solche psychologische Betreuung nicht benötigte, dann brauchen diejenigen, die heute wesentlich geringeres Leid tragen, diese neu erfundene Hilfe sicherlich ebenso wenig!....
...Die heutige neue Interpretation wurde der Christenheit durch einen gottlosen Psychologen namens Erich Fromm vermittelt, der »den Glauben an Gott eine kindische Illusion« nannte. Er behauptete, dass Christus mit der Aussage »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« meinte, dass wir uns selbst lieben lernen müssen, bevor wir unseren Nächsten oder Gott lieben können. Diese falsche Sicht wurde von Robert Schuller durch sein Buch Self-Love, the Dynamic Force of Success (»Selbstliebe, die dynamische Kraft des Erfolgs«) verbreitet. Von dort aus machte sich diese Lüge in der ganzen Christenheit breit.....Zum Beispiel wurde Mose von seinem eigenen Volk abgelehnt und sah sich selbst als wertlos und unfähig an (2Mo 3,11; 4,10-13). Wenn es je einen Mann mit einem miserablen Selbstbild und geringer Selbsteinschätzung gab, dann war es Mose. Aber Gott sagte zu ihm: »Ich werde mit dir sein!«, anstatt ihm eine mehrmonatige christliche Psychotherapie zum Aufbau seines Selbstbildes zu verschreiben....Zahlreiche Studien säkularer Psychologen und Psychiater haben gezeigt: Je mehr Selbstachtung ein Mensch hat, desto wahrscheinlicher ist er unmoralisch und gewalttätig und neigt dazu, die Rechte anderer zu missachten.

(aus "Die okkulte Invasion" von Dave Hunt)

Die Tigermünze und das Gefühl, Zeit zu haben.

Ich muß mal wieder früh aufstehen, was mich etwas nervt, allerdings wird mir während des Aufstehens und Anziehens bewußt, daß ich nicht wegen der Arbeit früh aufstehen muß, sondern mich jemand dazu verpflichtet hat, an meinen eigenen Projekten zu arbeiten. Dazu muß ich nicht ins Büro, aber darf auch nicht zu Hause bleiben, sondern bin gezwungen den Tag lang in einer Bibliothek oder einem Studienraum zu verweilen. Die Aussicht, mich mehrere Stunden lang mit meinen eigenen Projekten und Interessen befassen zu dürfen, läßt das Aufstehen sofort leichter fallen. Es kommt sogar eine gewisse Vorfreude auf und dadurch, daß ich früh aufstehen mußte, habe ich noch viel mehr Zeit zur Verfügung. Schön ist außerdem, daß es mir erlaubt ist, vorher ausgedehnt zu frühstücken, so lange mir beliebt. Na also, wenn ich das machen darf, wozu ich Lust habe, ist doch alles gar nicht mehr so schlimm. So ein "freier" Tag, der ja eigentlich nicht ganz frei ist, da irgendjemand aufpasst, daß ich auch meine Zeit in der Bibliothek absitze, ist doch richtig super, denn er ist wenigstens so frei, daß ich selbst entscheide, was ich während dieser Zeit mache. Genau die richtige Gelegenheit, um an meinen Schreibprojekten weiterzuarbeiten! Ein paar Getränke mitgenommen und schon läßt es sich den ganzen Tag an einem Bibliothekstisch aushalten. Kein Problem. Ich fühle mich durch diese zusätzliche Zeit, die mir für meine eigenen Dinge zur Verfügung steht, reich beschenkt.

Später sitze ich mit meinem Cousin und anderen in einem Zimmer. Das Zimmer wirkt seltsam zweigeteilt. In der einen Hälfte des Quaders sind die Wände weiß und sauber, in der anderen Hälfte grau und verschmutzt. Außerdem hängen hier überall Spinnweben herum. Merkwürdig. Für irgendjemanden (meinen Cousin?) will ich jetzt ein Geschenk vorbereiten, dessen Anlaß ich jedoch vergessen habe. Dazu nehme ich eine CD, auf die ich kleine Symbole klebe. Da ist ein kleines, aus Drähten oder Fäden selbst gebasteltes Pferdchen, doch bevor ich es auf die CD klebe, reicht mir jemand ein anderes, welches viel schöner ist. Es ist aus perlmutt schimmerndem Plastik und erinnert an ein Fabeltier, ein Einhorn. Eine Nachbarin aus meinem Haus reicht mir außerdem noch eine bunte Münze. Erst scheint sie nur aus zierlichen Ornamenten zu bestehen, vielleicht chinesisch, doch bei genauerer Betrachtung erkenne ich auf einer Seite das äußerst fein eingravierte Bild eines sich frontal anschleichenden Tigers und auf der anderen Seite ebenfalls ein Tier, das ich jedoch nicht identifizieren kann. Ich vermute nun, daß es sich um die chinesischen Tierkreiszeichen handelt und ich die Seite nach oben kleben muß, die meinem Cousin entspricht. Doch leider will mir sein chinesisches Tierkreiszeichen nicht mehr einfallen, jedenfalls scheint es keines von dieser Münze zu sein.

Bemerkung: Mein Cousin ist ein Hahn und ich finde es seltsam, daß ich in letzter Zeit dauernd Träume habe, in denen ich mit Zeit beschenkt werde. Das können eigentlich nur Wunschträume sein.

Samstag, 19. April 2008

Schlafender Dieb

Schlaf nur, schlaf weiter,
ermatteter Dieb -
alles wird anders,
wenn du erwachst,
wenn die Zeit sich wendet,
das Unendliche endet,
denn die vielen Sekunden,
die du gestohlen dir,
aus des Albtraumes
großer Heimlichkeit,
seiner spröden Undenkbarkeit,
wurden zu Sternen dir,
die dich noch leiten
durch raumverkrümmte Nacht.

Auf der Suche nach Schönheit

Ich komme auf die Idee, daß ich eine Frau tanzen sehen möchte. Es ist eine gewisse Lust auf Anmut und Schönheit. Ich beschließe, daß es wohl am leichtesten jetzt und sofort zu bekommen ist, wenn ich in das Rotlichtmilieu gehe. Dazu steige ich in den "Untergrund" hinunter, unter die Erde, in eine Art Keller. Ich meine den Keller zu kennen, deshalb wundert es mich, daß eine Mauer mir den Weg versperrt. Doch während ich mich noch wundere, öffnet sich daneben ein wundersamer, rot schimmernder Gang, der ein wenig an die Kanalisation aus "Der dritte Mann" erinnert. Ich folge diesem, an schräg vermauerten Wänden vorbei, und suche das erste Bordell. Während ich von Etabilissement zu Etabilissement ziehe und nach tanzenden Frauen frage, bieten mir auch diverse Herren entweder sich selbst oder einen Job an, aber ich lehne ab, da ich weder Männer noch Sex suche, sondern Schönheit. Man zeigt mir ein Zimmer, ich gehe hinein und betrachte die Frau, aber sie gefällt mir nicht. Man zeigt mir ein zweites Zimmer. Das Mädchen darin ist von durchsichtigem Naturblond, hat ein hübsches Gesicht und eine hohe Stirn. Obwohl sie auf den ersten Blick etwas farblos wirkt, fällt mir doch sogleich ihre natürliche Anmut auf. Ich möchte mich aber noch nicht entscheiden, sondern erst das dritte Zimmer sehen. Die Dame darin bietet jedoch nicht die erwünschte Steigerung. Etwas enttäuscht wende ich mich sofort wieder dem zweiten Zimmer zu und sage: "Die ist es!"

Mittwoch, 16. April 2008

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Die Verderbnis der Kirche ist in erster Linie auf die angebliche Bekehrung des römischen Kaisers Konstantin zum Christentum zurückzuführen.Dieses bemerkenswerte Ereignis kann nur eine strategische Meisterleistung Satans gewesen sein. Konstantin verheiratete das Christentum mit dem Heidentum und öffnete so die Tür der Kirche für eine massive okkulte Invasion......Zu Konstantins Zeit wurde der Kaiser als Oberhaupt der heidnischen Priesterschaft Roms (das so genannte Pontifikale Kollegium, dem nun der Papst vorsteht) Pontifex Maximus genannt. Konstantin war Oberhaupt der Kirche, wie es nach ihm noch fünf Jahrhunderte lang die Kaiser sein würden. Er nannte sich selbst Vicarius Christi (Stellvertreter Christi). Doch amtierte er weiterhin bei heidnischen Feiern und stiftete heidnische Tempel,sogar nachdem er mit dem Bau christlicher Kirchen begonnen hatte.Später beanspruchten die Päpste die kaiserlichen Titel Pontifex Maximus und Vicarius Christi für sich selbst. Wahre Christen sonderten sich jedoch von der immer weiter abfallenden Kirche ab und erkannten im Papst vielmehr einen Antichristen......Der Rosenkranz ist ebenfalls ein Instrument des Okkulten. Er besteht aus vergeblichen Wiederholungen, von denen Jesus sagte: »Wenn ihr aber betet, sollt ihr nicht plappern wie die von den Nationen; denn sie meinen, dass sie um ihres vielen Redens willen erhört werden« (Mt6,7)....Wenn man der Wiederholung eines vorgegebenen Textes magische Kraft zuschreibt, lädt man damit das Okkulte in sein Leben ein.....
...Typisch für die Fehlinformationen, die verbreitet werden, um einen beispiellosen Ökumene-Wahn voranzutreiben, ist die folgende falsche Aussage von Charles Colson: »Die Reformatoren beispielsweise gingen gegen die korrupte Ablasspraxis an; heute gibt es keine Ablässe mehr (abgesehen von der modernen Parallele einiger skrupelloser Fernsehprediger, ironischerweise zumeist Protestanten, die auf Geldspenden Heilung und Segen verheißen).«Tatsache ist jedoch, dass das II. Vatikanum 17 Seiten und 20 komplexe Regeln über Anweisungen zur Neuordnung des Ablasswesens verfasst hat, die gerade das bestätigen, was die katholische Kirche seit eh und je gelehrt und praktiziert hat.........Welcher »Gott« gewährt Sündenvergebung durch magischen Gebrauch eines Gegenstands und Rezitation einer Formel? Was hat das mit Gerechtigkeit zu tun? Da sind wir wieder beim Voodoo! Und weshalb sollte irgendeine christliche Kirche in einer solchen Illusion schwelgen, wo Christus doch vollständige Sündenvergebung ohne eigenes Zutun bereitstellt? Die ganze Idee der Ablässe ist eine Missachtung der biblischen Lehre, dass Gott Vergebung allein gewährt auf der gerechten Grundlage der vollständigen Bezahlung durch seinen Sohn Jesus Christus, eine Missachtung der Tatsache, dass Vergebung ein Geschenk der Gnade Gottes ist, das unmittelbar von Gott selbst gegeben wird.......Durch ihre Regeln und Regelungen und Austeilungen angeblicher Gnaden durch den Gebrauch »geweihter Gegenstände« versklavt die Kirche ihre Mitglieder, die sich an ihre Kirche halten müssen, wenn sie errettet werden wollen...
....Doch die römisch-katholische Kirche verbreitet diese Irrlehre ohne mit der Wimper zu zucken und verdammt jene,die sich dagegen aussprechen. Im Widerspruch zu Colsons Aussage zitiert das II. Vatikanum das Konzil von Trient und erklärt in vollem Ernst: Da von Christus der Kirche die Vollmacht gegeben wurde, Ablässe mitzuteilen,und da die Kirche diese von Gott gegebene Vollmacht seitden ältesten Zeiten gebrauchte, so lehrt und gebietet die heilige Kirchenversammlung, dass der Gebrauch von Ablässen, der für das christliche Volk überaus segensvoll ist, in der Kirche beibehalten werden muss. Und sie verurteilt diejenigen mit Ausschluss, die sie für unnütz erklären oder die der Kirche das Recht absprechen, sie zu verleihen....Viele Katholiken lehnen Ablässe ab. Doch sie gehen zur Messe und meinen, mit ihrer Kirche auf gutem Fuß zu stehen. In Wirklichkeit sind sie von der höchsten Autorität der Kirche ausgeschlossen, d. h. verdammt(anathema). Der Kirche zufolge wäre ihre einzige Möglichkeit, der Hölle zu entkommen, zu bereuen und ihr Ablehnen der Ablässe zu beichten.......Die Messe und alle katholischen Rituale sind eine Form von Magie. Die Sakramente sind nicht als bloße Symbole für eine geistliche Realität gedacht,sondern werden, wie im Voodoo und in der rituellen Magie, alsin sich eine wirksame Kraft besitzend aufgefasst. Durch ihre Durchführungan sich soll Gnade übermittelt werden. Wer das leugnet, ist anathema. Das Konzil zu Trient bestimmte und das II. Vatikanum bestätigte: Wer sagt, durch die Sakramente des Neuen Bundes werde die Gnade nicht kraft des vollzogenen Ritus [ex opere operato, d. h. durch den Ritusan sich] mitgeteilt, sondern zur Erlangung der Gnade reiche der bloße Glaube an die göttliche Verheißung hin, der sei ausgeschlossen........Ein offensichtlicher Grund dafür, dass so viele Katholiken sich auf Okkultismus einlassen, besteht darin, dass sie keine Heilsgewissheit in Christus haben und nach anderen Mitteln Ausschau halten, von denen sie sich Zugang zum Himmel erhoffen. Das Konzil zu Trient erklärte es zur Todsünde, die Gewissheit der persönlichen Errettung zu behaupten: Wer mit unbedingter und unfehlbarer Sicherheit behauptet, er werde sicher jenes große Geschenk der Beharrlichkeit bis ans Ende besitzen,ohne dass er es aus einer besonderen Offenbarung weiß, der sei ausgeschlossen.

(aus "Die okkulte Invasion" von Dave Hunt)

Dienstag, 15. April 2008

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Der Islam und der Mormonismus sind aus angeblichen Engelserscheinungen hervorgegangen. Und Paulus schreibt über den Umgang mit Engeln quasi "Zutritt verboten!" (Kol 2,18). Der heutige Engelwahn ist ein direkter Verstoß gegen die Schrift.
Eines der nützlichsten Werkzeuge Satans und einer der größten modernen Helden des Katholizismus war Pater Pio (der inzwischen von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen wurde). Als Novize bat er seinen Lehrer und erhielt die Erlaubnis, für die Sünden der Welt leiden zu dürfen, eine klare Verleugnung der biblischen Tatsache, dass Christus durch sein Opfer am Kreuz alle notwendigen Leiden ertragen hat. Pio trug 50 Jahre lang die Stigmata (blutende Wundmale) an seinen Händen und Füßen.... Andere Mönche bestätigten, immer wieder Stimmen gehört zu haben, die des Nachts mit Pater Pio sprachen. Und diese okkulten Phänomene werden vom Vatikan gut geheißen!...
....Die Bibel macht deutlich, dass Maria nur Jungfrau blieb, »bis sie ihren erstgeborenen Sohn geboren hatte« (Mt 1,25) und dass sie mit Josef zusammen noch weitere Kinder bekam (Mt 13,55 u.v.a.). Deshalb ist jede Erscheinung, die behauptet, die Jungfrau Maria zu sein, nicht von Gott. Dessen ungeachtet muss »Maria« eine Jungfrau bleiben, um die erhabene Stellung zu verdienen, die der Katholizismus ihr zuweist......Diese dämonische »Jungfrau Maria« sorgt dafür, dass ihre Anhänger zu ihrem Seelenheil nur auf die Jungfrau sowie auf ihre eigenen guten Werke schauen und ihnen somit die Zusicherung des ewigen Lebens entgeht, die sie hätten, wenn sie nur an Jesus Christus und seine vollständige Bezahlung ihrer Sünden am Kreuz glauben würden......Wo immer diese »Maria« erscheint, bringt sie die Lügen der alten Schlange und lehrt die falschen Dogmen des Katholizismus. »Maria« gibt Verheißungen, zu deren Erfüllung sie selber Gott sein müsste. Sie bietet Seelenheil, das allein Christus geben kann, und Hilfe, die gar nicht gebraucht wird, wenn man wirklich auf Jesus vertraut.....Die Maria der Bibel hat eingestanden, dass sie einen »Heiland«, d. h. einen Retter braucht (Lk 1,47),wie jeder andere Mensch auch. Ihr Herz war nicht »unbefleckt«. Außerdem richtet sich Sünde, wie David sagt, allein gegen Gott (Ps 51,4) und nicht gegen Maria. Doch die römisch-katholische Kirche unterstützt die von den Erscheinungen dargebotenen Irrlehren. Jeder Papst seit 1930 hat »Unserer Lieben Frau von Fatima« seine uneingeschränkte Gutheißung erteilt....Und wenn sich Katholiken auf »Marias« falsche Verheißungen einlassen, ist das Beweis genug, dass sie gar nicht an Jesu Christi Verheißung des Evangeliums glauben. Vielmehr glauben sie an das falsche Evangelium Roms, das mit den Lügen der Erscheinung völlig übereinstimmt. Wer dieser »Maria« Glauben schenkt, hat sich auf eine Lüge eingelassen, die ihn letztlich in die Verdammnis bringen wird....Dass zusammen mit »Maria« oftmals »Jesus« als Säugling oder Kind erscheint, ist nur mehr Beweis dafür, dass diese Erscheinungen dämonischer Natur sind. Als Jesus Christus am Kreuz für unsere Sünden starb, war er ein erwachsener Mann in den dreißiger Jahren. Er erstand von den Toten auf, fuhr in den Himmel und setzte sich zur Rechten seines Vaters.....Im Jahr 1854 verkündete Papst Pius IX. das Dogma der »Unbefleckten Empfängnis Marias«, das jeder Katholik zu glauben verpflichtet ist. Die Behauptung, Maria sei im Leib ihrer Mutter ohne Erbsünde empfangen worden, wurde von den Erscheinungen aufgegriffen und gelehrt. Beispielsweise wies sich »Unsere Liebe Frau von Lourdes« gegenüber der Seherin Bernadette Soubirous im Jahr 1858 als »die Unbefleckte Empfängnis« aus....Wenn Maria keine Sünde tat und der Tod (wie die Bibel sagt) durch die Sünde kommt, dann wäre Maria logischerweise nicht gestorben. Diesem Gedankengang zufolge erklärte Papst Pius XII. es im Jahr 1950 zu einem offiziellen Dogma, dass Maria ohne Tod leiblich in den Himmel aufgenommen wurde. Hier stehen wir vor einem krassen Widerspruch zwischen dem Katholizismus selbst und den Erscheinungen von »Maria«, die der Katholizismus verehrend anerkennt: Die Marienerscheinungen behaupten häufig, identisch zu sein mit der »Frau, bekleidet mit der Sonne, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt ein Kranz von zwölf Sternen«, wie sie in Offenbarung 12,1 im Kampf mit dem roten Drachen beschrieben wird. Die römisch-katholische Kirche unterstützt diese Gleichsetzung von Maria mit der Frau aus Offenbarung 12. Doch von dieser Frau wird uns gesagt: »Und sie ist schwanger und schreit in Geburtswehen und in Schmerzen und soll gebären« (Offb 12,2). Schmerzen und insbesondere die Schmerzen bei der Geburt sind eine Folge der Sünde (1Mo 3,16). Eine sündlose Maria würde beim Gebären keine Schmerzen leiden, aber die Frau aus Offenbarung 12, die die Kirche mit Maria identifiziert, erleidet Schmerzen. Wenn es sich bei dieser Frau um Maria handelt, dann kann sie nicht ohne Erbsünde empfangen sein, sündlos gelebt haben und leiblich in den Himmel aufgenommen worden sein.........Der Papst hat P. Nicholas Gruner seinen apostolischen Segen erteilt wegen seiner wichtigen apostolischen Arbeit mit dem Fatima Crusader......Dass der Papst und die katholische Kirche in vollkommener Übereinstimmung mit der dämonischen Erscheinung, ihrer antibiblischen Theologie und ihrem falschen Evangelium stehen, erübrigt jeden Kommentar. Und in Anbetracht der tiefen Verstrickung des Katholizismus in das Okkulte würde man auch gar nichts anderes erwarten.

(aus "Die okkulte Invasion" von Dave Hunt)

Montag, 14. April 2008

Wasser und Wind

Wasser und Wind

Jüngste Langeweile

ereilte mich beim Schauen des Fernsehkrimis "Das jüngste Gericht". Es zieht sich und zieht sich und zieht sich und zieht sich und die sind immernoch beim - äh, beim wievielten Gebot eigentlich? Jedenfalls nicht besonders weit. *gähhhhn*
Das Verwurschten von den zehn Geboten und ein bißchen Mystery ist halt noch kein Garant für einen guten Film.

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Es ist mathematisch unmöglich, dass sich irgendwo Leben aus Zufall entwickelt haben könnte. Das wurde über jeden Zweifel erhaben bewiesen. Seitdem Elektronenmikroskope den Einblick in Darwins Blackbox geöffnet haben und offenbar wurde, wie unvorstellbar komplex das Leben auf der molekularen Ebene ist (und seitdem Computer berechnet haben, dass es statistisch unmöglich ist, dass sich die Grundbausteine des Lebens durch Zufall in der richtigen Anordnung zusammensetzen), können wir mit Sicherheit sagen, dass die Evolutionstheorie ein Trugschluss ist. Wenn überhaupt intelligentes Leben existiert (wie auf der Erde), dann wurde es von Gott zu einem bestimmten Zweck geschaffen. Natürlich hätte Gott intelligentes Leben auf anderen Planeten schaffen können, aber die Bibel macht klar, dass er das nicht tat. Alles, was uns die Schrift über Gottes ewigen Pläne mit dem gesamten Universum sagt, hat mit dem Planeten Erde zu tun. Diese Erde ist der Ort, wo Satan einfiel, um seine Rebellion anzuzetteln, und diese Erde ist der Ort, wohin Jesus Christus kam, um für die Sünde des Menschen zu sterben und dadurch Satan am Kreuz besiegte......Gott hat es nicht nötig zu experimentieren (nach dem Motto: »der Mensch hat rebelliert; lasst es uns auf einem anderen Planeten nochmal versuchen«). Wenn es irgendwo im Universum noch andere sündige Wesen gibt, muss Gott sie erschaffen haben. Aber wozu? Ein Planet voller Rebellen ist doch sicher genug!.....Wenn auf anderen Planeten ebenfalls erlösungsbedürftige Wesen wären, müsste Gott wiederum einer von ihnen werden und auch für sie sterben. Doch die Bibel lehrt, dass »der Mensch Jesus Christus« (1Tim 2,5)»derselbe ist, gestern, heute und in Ewigkeit« (Hebr 13,8). Die Auffassung, dass Christus zu anderer Zeit auch noch eine andere Gestalt angenommen habe, ist eine antichristliche Lehre (1Jo 4,1-3). Die Bibel sagt eindeutig: »Der Lohn der Sünde ist der Tod« (Röm 6,23)und »ohne Blutvergießung gibt es keine Vergebung« von Sünden (Hebr9,22). Die Bibel sagt ferner, dass Christus nur einmal gestorben ist, und zwar hier auf der Erde als Mensch. Deshalb ist eine gerechte Versöhnung mit Gott allein für den Menschen möglich. Für andere Geschöpfe kann es keine Versöhnung geben. Weder kann Jesu Opfer auf einem anderen Planeten wiederholt werden, noch kann es eine Fortsetzung im römisch-katholischen »Messopfer« finden, wie jene Kirche behauptet.
(aus "Die okkulte Invasion" von Dave Hunt)

Sonntag, 13. April 2008

Später Frühling




Mir ist aufgefallen, daß sich dieses Jahr die Bäume ziemlich Zeit lassen mit dem Grünen. Noch immer sieht man nur da und dort ein paar grüne Puschel an den Zweigen, während ich mich an Jahre erinnern kann, in denen schon im März alles belaubt war. Heute kam mich das erste Grünfinkenpärchen besuchen. Lustig finde ich es immer, wenn die Vögel mein Futterhäuschen ansteuern und erst kurz vor der Landung mich hinter dem Mauervorsprung auf der Bank sitzen sehen. Die meisten machen dann mitten in der Luft eine Vollbremsung und Kehrtwende, daß sozusagen die Reifen quietschen. Manche landen auch, äugen mißtrauisch und mucksmäuschenstill einen Meter entfernt von mir herunter, kriegen es aber doch mit der Angst zu tun und fliegen wieder fort. Dann sammeln sie sich rings um meinen Balkon in sicherem Abstand auf den Baumwipfeln und fangen an zu schimpfen, was das Zeug hält. Empörend diese unerwartete Futterplatzbesetzung! Das Wetter war äußerst wankelmütig am Nachmittag. Erst schien die Sonne, dann regnete es leicht, die Sonne schien wieder, danach fielen erneut ein paar Tröpfchen, Sonne schien und schließlich zog eine richtige Wolkenwand auf und es gewitterte. April, April, der weiß nicht, was er will....

Wolkenwand

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"Leben ist nicht genug", sagte der Schmetterling.
"Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muß man haben!"

(H. Chr. Andersen)

Samstag, 12. April 2008

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Wenn im Garten die Ranunkeln
karmesinrot ferne funkeln,
sogar leuchten auch im Dunkeln
und die Falter verliebt schunkeln,
hört man leis die Rosen munkeln
"Unverschämt, diese Halunkeln!"

Tragender Stoff

Der Ort ist nicht recht verifizierbar. Es gibt Wasser, viele arbeitende Männer, mechanische Vorrichtungen. Vielleicht eine Werft. Da ist auch eine Brücke. Die Männer halten inne und rufen: "Alle Maschinen stop!" Sofort bewegen sich zwei Seiten der Brücke längsseits nach oben. Das dichte Stahlgeflecht wird wie ein Stück Stoff einmal gefaltet, in der Mitte bleibt ein kleiner Tunnel. Jeder, der sich noch auf der Brücke befindet und nicht rechtzeitig eines der beiden Ende des Tunnels erreicht, wird unweigerlich zerquetscht werden, doch darauf kann wohl keine Rücksicht genommen werden. Ich befinde mich noch auf der Brücke und jetzt mitten in dem schmalen Spalt, der gerade so breit ist wie ich. Über mir meterhohes graues Stahlgeflecht wie eine Welle. Auch die Enden des Tunnels sind nicht in Sicht. Dann ändert sich die Perspektive und ich bin wieder draußen, sehe ein ruhiges Gewässer vor mir, auf welchem Männer in bootartigen Netzen stehen. Sie sind Fischer und die Boote sind zugleich die Netze, die Netze zugleich die Boote. Es ist ein Stück Stoff, welches man auf das Wasser legt und sich hineinstellt. Der Stoff wird mit allem darin getragen, man sinkt nur leicht ein, so daß sich eine Bootsform bildet, welche mit Wasser überflutet wird. Man steht also im Wasser, geht aber nicht tiefer unter. Ich finde das äußert praktisch, weil man nur noch ein Stück Stoff zum Fischen braucht. Ein Mann reicht mir ein solches und deutet mir, mich darauf zu stellen. Das versuche ich auch, allerdings traue ich der Sache noch nicht so ganz. Wird der Stoff mich auf dem Wasser tatsächlich tragen? Ich wage einen ersten Schritt und sinke sogleich mit dem Fuß ein Stück hinunter, allerdings nicht sehr tief. Es ist ein Gefühl, als würde man auf einer wackligen Federkernmatratze zu stehen, gar nicht so einfach, das Gleichgewicht zu halten.

In einem anderen Traumfragment stecke ich ein Reh in eine Umhängetasche und versuche es zu transportieren. Das Reh ist allerdings ziemlich bockig und versucht dauernd, aus der Tasche zu entwischen. Da heißt es, die Tasche immer fest zuzuhalten.

Freitag, 11. April 2008

...

Die konsequente Disziplin, die Kinder brauchen und die die Bibel anordnet(Spr 13,24; 22,15; Hebr 12,6 u.v.m.) wird jetzt »Kindesmissbrauch«genannt. Staatliche Einrichtungen nehmen christlichen Eltern ihre Kinder weg, weil diese Eltern liebevoll von der korrigierenden Rute Gebrauch gemacht haben. Was einst als Faulheit, Gleichgültigkeit, Widerspenstigkeit oder Rebellion bestraft wurde, wird jetzt als mentale »Störung« entschuldigt....
....Zeichentrickfilme und -serien im Fernsehen und auf Video sind sowohl eine Verlockung zum wie auch eine Einführung in den Okkultismus. Eltern sollten sorgsam auf das Ziel und die Bedeutung dahinter achten. Die Medien haben die Kinder der westlichen Welt in reinste Besessenheit mit dem Okkulten gebracht. Sowohl von der äußeren Erscheinung her als auch was ihre Macht betrifft, besteht eine Parallele zwischen den Helden und Drogen idolen der heutigen Jugend und den antiken heidnischen Göttern und Göttinnen. Zu den populärsten Helden gehören die »Teenage Mutant Ninja Turtles«, die ihre besondere Kraft durch fernöstliche Meditation erhalten,die sie von ihrem Guru »Splinter, die Ratte« lernten. She-Ra ist der Anführer einer Gruppe von Zauberern und Göttinnen, die das Universum von Crystal Castle aus regieren, dem Zentrum und die Quelle aller Macht....
...Wer sich gegen Homosexualität ausspricht, wird als borniert denunziert. Doch allein die Statistiken sollten bei jedem zu einer ablehnenden Einstellung führen. Der Volksprotest gegen diese tödliche Gewohnheit sollte weit lauter sein als der Protest gegen Rauchen. Das mittlere Sterbealter ist bei verheirateten heterosexuellen Männern fast doppelt so hochwie bei Homosexuellen: 75 Jahre im Vergleich zu 39. Nur 1% der Homosexuellen wird älter als 65. Die durchschnittliche Lebenserwartung bei verheirateten Frauen ist 79 Jahre, im Vergleich zu 45 Jahre bei Lesben. Die Selbstmordgefahr ist bei Homosexuellen um 87% höher als bei Heterosexuellen und sie sterben mit einer um 23% höheren Wahrscheinlichkeit an Herzinfarkt. Aufgrund dieser Fakten ist es allgemein verwerflich, für Homosexualität einzutreten...
...Man erweist Homosexuellen einen weit größeren Liebesdienst,wenn man sie korrigiert, als wenn man sie »akzeptiert«. Wer diese irregeleiteten Seelen wirklich liebt, wird sie auf die Bibel hinweisen, die ihr Verhalten als sündiges Gräuel für Gott brandmarkt. Wer sie liebt, wird sie flehentlich bitten, mit dieser Sünde zu brechen, die ihnen und ihren»Partnern« nur einen vorzeitigen und schmerzlichen Tod und letztlich die Hölle einbringen wird...
...Die homosexuelle Propaganda verbreitet zahlreiche Lügen. Der Homosexuelle wird als weit liebevoller und freundlicher dargestellt als der Durchschnittsbürger. Wenn das stimmt, warum beharren dann Homosexuelle in einem Verhalten, das sowohl für ihre »Partner« wie auch für die ganze Bevölkerung lebensbedrohlich ist?

(aus "Die okkulte Invasion" von Dave Hunt)

Bemerkung: Vielleicht ist ja bei Homosexuellen das Sterbealter niedriger und die Selbstmordgefahr höher, weil es Meinungen wie die von Hunt gibt. Das wäre mal eine Überlegung wert.

Erzähl mir was

Anscheinend trage ich zur Zeit wieder den Zettel "Erzähl mir was" an meiner Stirn. Die Kassiererin im Supermarkt wollte gestern wissen, wie ein bestimmtes Erfrischungsgetränk schmeckt, da sie sich, wie sie ausdrückte, da nicht "herantraut". Die Verkäuferin im Blumenladen plauderte heute aus, was sie tun würde, wenn sie reich wäre, nämlich auch so viele hübsche Ranunkeln kaufen wie ich (Wow, ich bin reich!). Und an der Haltestelle stehend gesellte sich ein schmächtiges Persönchen mit zerknittertem Gesicht zu mir, welche sich mit der Feststellung "Da hat man neunundneunzig Regenschirme zu Hause, aber wenn es regnet keinen dabei." an mich wandte. "Ja" antwortete ich, "so ist es immer.", worauf sie ermutigt mir erklärte, daß sie natürlich keine neunundneunzig zu Hause habe, sondern nur zwei. Dann zeigt sie auf das Werbeplakat mit einem halbgeschorenen Schaf und erzählt: "Meine Großmutter konnte sogar noch selbst Wolle spinnen." "Oh" sage ich, "das kann heute kaum noch jemand." Ja, und ihre Oma habe ihr auch Socken aus Schafwolle gestrickt, die hätten vielleicht gekratzt. Allerdings hätten sie sich ziemlich schnell in der Waschmaschine aufgelöst. Aha. In der perfekten Überleitung verkündet sie, daß sie sich heute richtig mit ihrer Betreuerin in der Wolle gehabt habe, weil diese nicht will, daß sie so viel Butter ißt. "Na ja" sage ich, zu viel Butter ist ja auch nicht unbedingt gesund." "Also wissen Sie, ich bin 67 Jahre und wiege 57 Kilo, da werde ich doch wohl ein bißchen Butter essen dürfen. Ich schmiere die ja nicht so dick auf das Brot." dabei mit den Fingern ca. zehn Zentimeter anzeigend. "Wer macht das denn schon? Sie machen das doch bestimmt auch nicht, oder?"
Ich bestätige: "Nein, sowas mache ich auch nicht.", und sie erklärt mir weiter, daß sie jeden Morgen höchsten zwei Vollkornbrote oder Toasts mit Butter esse. Das sei doch nicht zuviel? Nein, das könne sie ruhig essen, nicke ich zustimmend. Das fände ich nicht zuviel. Zufrieden zeigt sie auf einen parkenden Campingwagen: "Was für ein schöner Campingwagen! Früher sind wir mit so einem bis nach Rußland, bis nach Jerewan gefahren." "Oh, schön!" staune ich und sie antwortet: "Ja, aber da lebte mein Mann auch noch!"
Im gleichen Moment kam der Bus. Aber noch etwas anderes erlebte ich. Während ich an der Haltestelle stand, mitten im schlimmsten Freitagnachmittagverkehr, war mir längere Zeit, als höre ich ganz leise, über dem Lärm der Autos schwebend, eine Mundharmonika die Weise aus "Spiel mir das Lied vom Tod" spielen. Ich sah mich um, weil ich erst vermutete, irgendwo einen Straßenmusikanten zu erblicken, doch ich glaube, das war nur eine akustische Halluzination. Trotzdem vernahm ich es sehr deutlich, aber ich habe ja auch schon Beethoven aus anfahrenden Autos herausgehört.

Mittwoch, 9. April 2008

Schattige Zweige

Schattige Zweige

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Träume scheinen mir wie Orchideen. -
So wie jene sind sie bunt und reich.
Aus dem Riesenstamm der Lebenssäfte
ziehn sie just wie jene ihre Kräfte,
brüsten sich mit dem ersaugten Blute,
freuen in der flüchtigen Minute,
in der nächsten sind sie tot und bleich. -
Und wenn Welten oben leise gehen,
fühlst du's dann nicht wie von Düften wehen?
Träume scheinen mir wie Orchideen. -

(Rainer Maria Rilke)

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Holistische Medizin ist eindeutig ein wichtiger Brückenkopf für die okkulte Invasion. Sie scheint die Existenz einer geheimnisvollen Heilkraft nachzuweisen, die jeder durch »Glauben« nutzen kann. Sie unterstützt die These von Al Gore, dass diese Welt »Glauben an eine höhere Macht braucht, welchen Namen auch immer man ihr gibt«. Holistische Medizin ist nur ein weiterer Riesenschritt der Menschheit hin zur künftigen Weltreligion des Antichristen...

...Der Einfluss des fernöstlichen Mystizismus im Abendland geht weiter zurück, als man erwarten würde. Er besteht sogar schon länger als die Drogenbewegung und die Invasion der Gurus aus Fernost. Wir haben bereits gesehen, dass Napoleon Hill die grundlegenden Philosophien der Bewegung des Positiven Denkens und der Erfolgs- und Motivations-Bewegung von Geistwesen empfing, die sich als antike »Aufgestiegene Meister« ausgaben, die unter dem Namen »Ehrwürdige Bruderschaftdes Alten Indien« bekannt sind. Etwa zur gleichen Zeit, als Hill die Geschäftswelt in den Okkultismus einführte, brachte Agnes Sanford denselben in die Christenheit ein. Hundert Jahre zuvor hatte der Okkultismus jedoch durch die Freimaurerei einen wichtigen Brückenkopf im Abendland aufgerichtet. In den 30er und 40er Jahren des 20. Jahrhunderts fand der Okkultismus dann durch die Anonymen Alkoholiker(»AA«) eine weite Ausbreitung.......Die ewige Hölle ist der Preis für das »Trockensein« in diesem Leben.

(aus "Die okkulte Invasion" von Dave Hunt)