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Mittwoch, 9. Dezember 2009

...

JF

Gesteingespinst
im bunten Herbstbeben,
das Bett in Efeuewigkeiten,
lustbefreit und kühl,
Leidenschaften ruhen
im Wartesarg zum Leben,
wo ein Fenster ist,
ist doch ein Morgen.

Jesus und die Ungläubige

Eine große Fabrikhalle ist der Arbeitsplatz meiner Kollegen und mir. Die Schreibtische stehen hintereinander wie Werkbänke, auf einigen von ihnen stapelt sich aber auch nur jede Menge Krempel. Ich suche meine Vintage-Reisetasche - weiß mit kleinen rosa Blüten - und finde sie schließlich in einem dieser Berge. Als ich sie hervorhole werfe ich aus Versehen die Parfumsammlung meines jungen Kollegen R.W. herunter. Eine Menge Kollegen, inklusive Herr N. wuseln um mich herum und rufen gleich "Auweija!". Vier Parfumflaschen sind heruntergefallen, eine davon zerbrochen. Ist mir das unangenehm. Natürlich bin ich bereit sie zu bezahlen. Herr N. bückt sich nach den Scherben, um sie aufzuheben und ein penetranter Geruch steigt auf. Eine Kollegin läuft zu Herrn W. nach vorne, um ihm davon zu erzählen, dann kommt sie zurück und berichtet, er hätte gesagt, es sei nicht so schlimm und es würde ihm helfen. Es würde ihm also helfen, so, so - alle müssen darüber lachen und Vermutungen anstellen. Vielleicht will er ja künftig mit weniger Parfum auskommen. Ich widme mich jetzt sehr konzentriert dem Wischen der Tischplatte und der darüber befindlichen Regalflächen. Da kommt ziemlich viel Dreck zusammen. Während dieser Tätigkeit merke ich, wie mich etwas am Arm berührt. Spontan wende ich mich um und seitlich von mir steht eine Person, die wie Jesus aussieht und auf der Jesus draufsteht. Ziemlich groß, etwas steif, ein sehr schmaler Mund und mit einer Brille auf der Nase. Er hat den Arm ausgestreckt und die Finger an den Spitzen zusammengelegt, dazwischen bleibt jedoch ein Oval offen, welches weiß schimmert. Es wirkt ein wenig, als hätte er mich kneifen oder necken wollen, zumal er auch so ein Gesicht macht und schelmisch bzw. ertappt grinst, allerdings hat er mich nur mit den zusammengelegten Fingerspitzen berührt. Ich starre ihn einige Sekunden lang mit einem Ausdruck an, der sagt: "Was soll das jetzt?" und alle Umstehenden müssen lachen. Ich denke bei mir etwas irritiert, was wie Jesus aussieht und wo Jesus draufsteht, da muß noch kein Jesus drin sein. Wahrscheinlich hat sich jemand verkleidet und sie haben sich einen Scherz für mich ausgedacht, zumal alle so interessiert und gespannt um uns herumstehen. Schließlich selbst lachend sage ich scherzhaft und demonstrativ: "Ich Ungläubiger!", was alle so witzig finden, daß sie wieder laut lachen, Jesus ebenfalls. Ich dagegen wende mich um und gehe mit einem Einkaufswagen, in dem zwei alte Brote liegen, die sich für ihr Alter erstaunlich frisch gehalten haben, davon, um mich weiter dem Putzen und Aufräumen zu widmen.

Dienstag, 8. Dezember 2009

Zwanzig Jahre in meinem Leben

hat mich nie eine wildfremde Person mit der Bitte zu sich herangewunken, eine heruntergefallene Sache aufzuheben. Aber genau dann, wenn ich selbst nicht runterkomme, fällt natürlich einer frischgebackenen Mutter mit Baby auf dem Bauch der Brief aus der Hand und nur ich bin in der Nähe. Das Universum beliebt mal wieder zu scherzen. Irgendwie hab ich es dann doch geschafft, an den Brief zu kommen.

Hm,

auf meiner Krankschreibung und Überweisung steht als Verdachtsdiagnose O99.8 V. Wenn ich jetzt im Internet nachschaue, finde ich: "Sonstige Krankheiten der Mutter, die anderenorts klassifizierbar sind, die jedoch Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett komplizieren - Sonstige näher bezeichnete Krankheiten und Zustände, die Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett komplizieren" - Hä? Habe ich irgendwas verpasst?

Montag, 7. Dezember 2009

Tierquälerei im Namen der Kunst

Eine Kunstinstallation in Form eines breiten Fließbandes voller sterbender Vögel. Es sind echte Vögel und sie sind noch nicht tot, sondern verstümmelt, krank oder sonstiges. Dies ist absichtlich so gemacht, um mit diesem Kunstobjekt auf Massentierhaltung und Tierquälerei aufmerksam zu machen und diese anzuklagen. Das Fließband endet an einem großen Broilergrill, in welchem allerdings Kaninchen braten. Damit sie besonders schön braun werden, wird automatisch irgendeine chemische Farbe über sie drübergekippt, so daß die Bräune letzten Endes gar nicht echt ist. Besonders das Fließband mit den vor sich hin krepierenden Vögeln erschüttert mich in dessen Zynismus. Wie kann man für ein Kunstobjekt Tiere ebenfalls absichtlich quälen und töten, sie sozusagen im Namen der Kunst als ein Objekt ohne Leidensfähigkeit benutzen, selbst wenn dies angeblich für einen guten Zweck ist? Wobei ich mir sicher bin, daß bei so viel Abgebrühtheit der gute Zweck nur vorgeschoben ist und der eigentliche Sinn darin besteht, Aufsehen zu erregen und das Ego eines Künstlers aufzublähen. Diesen Künstler entdecke ich jetzt auf der anderen Seite des Fließbandes, wo er selbstzufrieden irgendwo herumschraubt, völlig unbeeindruckt vom Leid der Tiere. Ich kann einfach nicht anders und bin selbst ein wenig von mir überrascht, als ich ihm ein haßerfülltes "Mörder!" entgegenzische.

Sonntag, 6. Dezember 2009

Im letzten Moment

doch noch einen Adventskranz ergattert, diesmal mit Bambi. Und mit zunehmenden Alter stelle ich fest, daß die Düfte immer wichtiger werden. Den Tannenduft genieße ich fast mehr, als die Kerzen.

Advent 2009

Samstag, 5. Dezember 2009

Artikelüberschrift: Anschläge in Berlin

Unbekannte hatten in der Nacht zum Freitag mit Farbe gefüllte Weihnachtskugeln gegen das Bundeskanzleramt geschleudert.
Das ist natürlich schlimmer Terror, aber sieht bestimmt sehr lustig aus. Vielleicht sollte man sowas mal als kollektives Weihnachtshappening veranstalten.

Freitag, 4. Dezember 2009

Ich lese gerade ein Buch,

den Titel möchte ich nicht nennen, das ist eine Biographie in Romanform über eine mittelalterliche Persönlichkeit. Der Schreibstil ist nicht direkt mittelalterlich zu nennen, erinnert jedoch in seiner Sprache durchaus an diese Zeit, wenn auch mehr deshalb, weil er etwas antiquiert wirkt, ohne deshalb schlecht zu sein. Nein, schlecht ist er nicht, aber dafür trotzdem einschläfernd, weil er so bemüht ist. Es sind zwar schöne Sätze, aber eben bemüht und unlocker, zurechtgedrechselt. Es gibt Autoren, die schreiben und schöne Sätze entstehen wie von selbst, zumindest scheint es so. Dann gibt es Autoren, die bemühen sich und schreiben ebenfalls schöne Sätze, aber irgendwie animieren diese nur zum Gähnen, obwohl man auch unter ihnen ab und zu eine Perle findet. Ich nenne diesen gestelzten Stil für mich "Hausfrauenstil", was natürlich gemein und völlig falsch ist, da es nicht nur Hausfrauen sind, die so schreiben (der Autor des Buches ist ein Mann - gibt er zumindest vor), und es sicher jede Menge Hausfrauen gibt, die anders schreiben. Doch was mich ständig irritiert, während ich dieses Buch lese, ist das Gefühl, daß dieses genau der Stil sein könnte, den ich selbst schreibe. Ich meine, man ist sich selbst und den eigenen Texten gegenüber manchmal blind. Ein fremder Leser könnte vielleicht durchaus Ähnlichkeiten entdecken, während ich mich über den Stil eines anderen auslasse. Vielleicht ist das wie in der Psychologie, daß einen immer das an anderen am meisten stört, was in einem selbst stark angelegt ist. Irgendeinen Grund muß es ja haben, daß mich dieser Gedanke nicht losläßt, zumindest teilweise meinen eigenen Stil zu lesen.

Donnerstag, 3. Dezember 2009

...

Marmor

Zu Zwein im kalten Marmor,
kahle Bäume zeichnen Brüche,
die Wintersonne schattet,
unkrautsauber und laubgereinigt,
die Kehrwochenvertrautheit,
nur Vögel nisten im Turm
des Prunkschloßgrabes.

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Jippie! - Endlich, endlich

weiß ich, wo ich meinen Reha-Sport betreiben werde. Ich habe ja bisher einige Einrichtungen abgeklappert und bei manchen habe ich schon vor dem Eingang wieder kehrt gemacht, weil bereits der Aufgang, das Haus oder das Ambiente so uneinladend waren, daß ich einfach nicht hinein wollte. Oder aber Kurse mit massig Teilnehmern und dazu hohe monatliche Gebühren boten. Diese kahlen, neonbeleuchteten und unpersönlichen Reha-Fabriken und Fitness-Käfige finde ich einfach abstoßend. Durch Zufall bin ich dann im Internet auf den Eintrag eines relativ kleinen Physiotherapiestudios gestoßen, das ebenfalls Reha-Sport anbietet. Und es liegt nur 10 Minuten zu Fuß von meinem Umsteigepunkt entfernt, so daß ich von der Arbeit günstig hinkomme, aber es auch von zu Hause nicht weit ist. Also dachte ich mir, ich gucke mir das heute mal auf dem Heimweg an. Zuerst bin ich dran vorbeigelaufen, weil es von der Straße gar nicht zu sehen ist. Es ist ein kleines "Extrahaus" auf einem der Hinterhöfe. Gleich am Eingang wußte ich, daß es mir hier gefällt. Wunderschönes warmes und lichtvolles Ambiente mit Kerzen, Duft- und Salzkristallampen, sehr gemütlich und kuschelig. Vom Entree führt eine Wendeltreppe mit rotem Läufer in einen anscheinend ausgebauten Keller. Da sich die Physiotherapeutin gerade mit einem Patienten beschäftigte und ich einen Moment warten mußte, versuchte ich neugierig hinunterzuspähen. Dann hatte sie Zeit für mich und sie fand ich auch gleich richtig nett. Weder war sie eine dickliche KWV-Beamten-Tussi, noch eine jugendliche Zicken-Tusse. Zufällig, sagte sie, würde genau am 14.12. ein neuer Kurs beginnen, und "zufällig" würde ich richtig gut in diesen Kurs passen. Ich hoffe, sie meinte damit nicht nur meinen Mantel, der zumindest gut in das Ambiente passen würde. Statt achtzehn Teilnehmer, wie in anderen Kursen sind wir wohl sehr privat zu sechst, und alles sehr nette Leute, wie sie versicherte. Natürlich kostet es auch dort etwas, nämlich 12,50 EUR im Monat als Vereinsbeitrag und dafür, daß es ein fester Kurs mit fester Zeit ist, finde ich das immer noch ziemlich viel, aber zufällig las ich hinter ihr auf einem Schild, daß ab Januar 2010 auch Gerätetraining angeboten wird. Wenn das im Beitrag enthalten wäre, wäre es perfekt. Jedenfalls fand ich es so einladend und nett, daß ich mir von ihr widerspruchslos die ärztliche Verordnung abnehmen ließ. Sie erklärte mir, daß es mir viel Spaß machen wird, denn dann wird unten - mit dem Finger zeigte sie die mysteriöse Wendeltreppe hinunter - die Musik voll aufgedreht und es gehe die Post ab. Ich müsse mir außerdem keine Sorgen machen, nicht mithalten zu können, denn jeder trainiere nur so, wie er könne - es seien ja alles Versehrte. Sie freue sich, daß ich dazugestoßen bin und auf unseren Kurs. Die Freude schien mir echt zu sein und wirkt geradezu ansteckend. Hinterher dachte ich so, der erste Eindruck kann manchmal täuschen, aber ich lasse mich jetzt einfach überraschen, wie es wird.

...

Das Lied

Der Himmel wird blühen,
wenn du erwachst,
Zeit nur ein Wort und
das Jahr ein Lied
mit vier Strophen.
Du singst es mit Wehmut,
selbst Teil der Melodie
und doch ist es
nichts weiter als das.

Dienstag, 1. Dezember 2009

Handy-Verwirrungen

Es ist ja schon lästig genug, wenn man, wo man geht und steht, von vor sich hin plappernden Handytelefonierern eingekreist wird, deren Gespräche weder wichtig noch mithörenswert sind. Noch lästiger ist es, wenn diese Handytelefonierer so auf ihr Gespräch konzentriert sind, daß sie arglose Passanten anrempeln, da es zum erfolgreichen Navigieren anscheinend nicht mehr reicht (von wegen Multitasking - das war wohl nur ein moderner Wunschtraum-Mythos) oder an einer interessanten Stelle im Gespräch abrupt mitten auf der Straße oder in der Eingangstür von Öffentlichen Verkehrsmitteln stehenbleiben. Heute hatte ich ein etwas anderes Erlebnis. Ich stand an der Straße und wartete auf Grün, als direkt hinter mir ein Mann sehr laut und deutlich rief: "Hallo Susanne!" Wer will was, wer ist hier, wer kennt mich - dachte ich etwas erschrocken, drehte mich reflexartig um und starrte den Mann entgeistert an, bis ich kurz darauf bemerkte, daß er gar nicht mich meinte, sondern sein Handy.

Guckloch in die Vergangenheit

Eine Familienfeier im großen Kreis. Viele Verwandte kenne, bzw. erkenne ich gar nicht, und frage, mich wer das wohl ist. Erst sitzen sie im Wohnzimmer des Pfarrhauses auf den Sesseln und der Couch versammelt, danach stehen sie in der geräumigen Diele herum, vielleicht um sich zu verabschieden. Ein hochgewachsener junger Mann steht neben mir (ist das ein Cousin?) und beugt sich in einer geradezu zärtlichen Bewegung zu meinem Ohr hinunter. Im ersten Moment denke ich, er will mich auf das Ohr küssen, doch stattdessen haucht er mir sehr leise einige Worte hinein. Für diese Geste finde ich die Worte sonderbar belanglos, er sagt in etwa: "Ein schönes Weihnachtsfest wünsche ich dir." und verabschiedet sich. Doch so wie er das flüstert klingt es verschwörerisch bis erotisch, verursacht ein angenehmes Kribbeln in mir.
Die Verwandten bleiben und einer von ihnen öffnet ein tellergroßes Loch in einer Wand. Das Kuriose: Wenn man durch dieses Loch in den anderen Raum schaut, kann man in die Vergangenheit sehen. Ich bin völlig überrascht und beeindruckt, vor allem, da ich mich selbst als Halbwüchsige im anderen Zimmer sehe. Mein Alter ist vielleicht 12 oder 13 Jahre, ich trage meinen blauen Trainingsanzug, und neben mir sitzt ein Junge im gleichen Alter. Wir sind beide sehr vertieft und konzentriert. Jeder liest für sich irgendetwas. Doch während auf den ersten Blick keine Verknüpfung zwischen uns besteht, wir uns nur nebeneinander her befinden, zeigt ein Traumschwenk, wie seine Hand die meine hält, welche in anlehnungsbedürftiger Weise auf meinem Knie zu ihm herüberzeigt. Wer ist der Junge? Ist es vielleicht derselbe, der gerade in mein Ohr geflüstert hat und den ich anscheinend vergessen habe?

In der nächsten Traumsequenz trage ich ebenfalls einen Trainingsanzug und möchte unbedingt zwei Runden joggen. Dies tue ich schon seit einiger Zeit regelmäßig, wobei die Strecke immer die gleiche bleibt - es ist die relativ schmale Steinbalustrade eines großen rechteckigen Beckens, vielleicht eines früheren Swimmingpools. Doch heute stelle ich fest, daß die Steine der Balustrade zu bröckeln beginnen und Abschnitte davon aussehen, als würde dort gebaut werden. Ich versuche es trotzdem und steige hinauf, aber es ist einfach zu wackelig und zu riskant auf diesem bröckeligen Grat zu rennen. Also gehe ich wieder herunter und bin etwas enttäuscht. Woanders möchte ich nicht joggen.

In einem mir fremden Teil Berlin-Neuköllns. Zuerst will ich einen Fußgängertunnel durchqueren, doch irgendetwas ist mir unheimlich. Wahrscheinlich die Gestalten, die ich hinter einem Vorsprung des sonst menschenleeren Tunnels warten sehe. Ich kehre deshalb um und will dieselbe Strecke oben über eine Straße zurücklegen. Doch vor mir sehe ich Menschen, die von seltsamen "Metallköpfen" zusammengetrieben werden. Vielleicht eine Razzia? Ich sollte lieber unauffällig verduften, bevor mich jemand bemerkt. Etwas ratlos stehe ich jetzt herum und überlege, wie ich zu meinem Ziel gelange ohne eine Strecke zu benutzen, auf welcher ich von unangenehmen Gestalten oder Razzien behelligt werde. Da tut sich vor mir ein breiter, völlig frei liegender Weg auf. Den hatte ich vorher gar nicht bemerkt, aber seltsam ist, daß er bis zum Horizont zart rötlich schimmert. Ich frage mich, ob das wohl roter Staub oder aber verwaschenes Blut ist.

Montag, 30. November 2009

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Himbeersonnen

Himbeersonnen - deinen Weg
in das Paradies beleuchten sie,
unvergänglicher scheinend als
das scheidende Licht des Herbstabends.
Doch sag, du in deiner dunklen Gruft,
wer wacht so sorgsam über sie,
daß die tröstenden Farben nicht blättern?

Nur für Hunde

Heute kam ich an einem interessanten kleinen Lädchen vorbei, welches so einladend und gemütlich aussah, daß ich am liebsten sofort eingetreten werde. Zuerst blieb ich allerdings stehen und blickte neugierig durch das Schaufenster. Schicke Holzregale mit aufgereihten Flechtkörben, niedliche Weihnachtsdeko, wohnliches Ambiente, schönes Licht, nicht zu grell, nicht zu weiß und auch nicht zu dunkel, der Raum nicht überladen und vollgestellt, sondern sehr übersichtlich, doch ohne kahl zu wirken. Diese warme, geschmackvolle Ausstattung zog mich magisch an, nur konnte ich leider nicht entdecken, was in diesem Geschäft eigentlich verkauft wird. Deshalb trat ich ein paar Schritte zurück, um die Leuchtschrift über dem Schaufenster zu studieren: "...natürliche Hundenahrung und mehr". Öhm...was das "mehr" bedeutet, wollte ich nun lieber doch nicht mehr erkunden, stattdessen schlich ich leise und ein wenig enttäuscht an der Tür vorbei. Aber schön, daß es so exquisit kuschelige Einkaufsläden für Hunde gibt.