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Montag, 15. März 2010

Langer Tag

Von der Arbeit zur Physiotherapie gehetzt und von der Physiotherapie zum Reha-Sport. Rückenleiden sind echt Streß pur. Um 20:30 h endlich wieder zu Hause und das erste Mal am Tag etwas gegessen. Beim Sport wurden wieder kräftig die Halsmuskeln trainiert und der Physiotherapeut meinte heute zu mir, ich erinnere ihn immer an Keira Knightly. Nun habe ich keine direkte Vorstellung von Keira Knightly, aber wenn das die Schauspielerin aus "Fluch der Karibik" ist, meine ich, daß ich die ziemlich hübsch fand. Der Physiotherapeut hat allerdings auch selten seine Brille auf. Keira Knightly in "Fluch der Karibik I" wäre ich schon gerne gewesen. Auf die zwei anderen Teile hätte ich verzichtet. Bei der Massage hat er sich leider nicht mit Ruhm bekleckert. Auch wenn ich wie Keira Knightley aussehe, bin ich nicht aus Marzipan.

Sonntag, 14. März 2010

Traumsplitter

Auf Reisen tut sich vor mir urplötzlich ein gigantischer Ausblick in eine weite Landschaft auf. Hügel und Täler von atemberaubender Schönheit. Irgendwo gegenüber stürzt ein Wasserfall in schwindelerregende Tiefe. Die ganze Szenerie wandelt sich bei genauerem Hinsehen in das Kirchenschiff einer riesigen Kathedrale. Die Spur des Wasserfalls ist nun ein außergewöhnlich hohes Wandbild hinter dem Altar. Ich wandere weiter, an einer Autobahn entlang, auf dem schmalen, sandigen Pfad, den Fahrräder dort hinterlassen haben. Links von mir hochstehende ausgedehnte Felder. Ich entdecke A. in einem der Felder und er lockt mich mit Gesten von meinem Weg ab. Mitten im Feld führt er mich zu einem versteckten Ort, wo wir auf dem Rücken liegen, uns bei den Händen halten und in den Himmel schauen. Er erklärt mir, daß er alle paar Jahre auf die Erde kommt, um mich zu suchen und eine Nacht mit mir zu verbringen. Wenn er jedoch nicht da sei, schicke er andere. Ich würde sie daran erkennen, daß sie ein Zeichen am Rücken in Höhe des Herzens tragen und sich nicht scheuen, mein Handgelenk zu packen und festzuhalten.

...

Meine Zelte schlage ich auf
in den weiten Steppen deiner Sehnsucht,
ruhe unter den Sternen deiner Augen,
bade in der Wärme deiner Arme,
wenn dann der Schatten des Nachtfalken
deinen strahlenden Himmel verdunkelt,
rufe ich ihn zu mir und zähme ihn
allein mit den Worten, bestimmt für dich,
die ich bewahre in flüchtigen Versen
der Zärtlichkeit.

Samstag, 13. März 2010

Der unterwürfige Lycopodier

Die Co-Abhängigkeit von der Mutter entspricht emotionalem Mißbrauch, denn die Mutter, für die er sich aufopfert, trennt ihn von anderen Frauen ab und nimmt ihn über Gebühr in Anspruch. Er wird immer schwächer und ist bald gezwungen, seinerseits überviel von einer anderen weiblichen Person zu nehmen, etwa indem er so oft wie möglich in ihrer Nähe ist und ihr Komplimente macht; Letzteres ist seine besondere Stärke (zu Männern geht er nicht, vor ihnen hat er Angst)...
Wie eine Motte tankt er im strahlenden und wärmenden Licht einer warmherzigen Frau Energie (Hinweis: Lycopodium neigt zu kalten Händen und Füßen). Lycopodium kann selbst nicht strahlen, er blendet...
Diesen Marlon Brandos und Jack Nicholsons wird der Lycopodier nach dem Mund reden, dafür aber keinen Respekt erhalten.

(aus "Homöopathie und Astrologie" von Gerhard Miller)

Irgendwie denke ich bei der Beschreibung SOFORT an Herrn K. und Herr N. würde mir recht geben.

vergelesen

"geheimnisumtwittert" statt "geheimnisumwittert"

Muß ich wohl nicht mehr viel dazu sagen...

Therapie gegen Libido (Venus tr Opposition Uranus r)

Im alten Pfarrhaus bewohne ich noch immer ein Zimmer zur Untermiete und bin zu einer gescheiterten Existenz geworden. Ich habe es bisher nicht geschafft, mir eine eigene Wohnung zu suchen und alles, was ich den ganzen Tag mache, ist trinken und mich hemmungslos selbstbefriedigen. Ab und zu schleiche ich mit einer Flasche Wodka durch das Haus und versuche diese zu verstecken, wenn ich jemandem begegne, was aber meist nicht gelingt. Dann höre ich hinter den Türen solche Sätze wie "Die ist schon wieder besoffen." Noch mehr Ärger als Trinken, scheint den Leuten allerdings die Selbstbefriedigung zu bereiten, zumal mein Zimmer durch eine obere Galerie jederzeit einsehbar ist und jeder, der auf der Galerie landet, alles sieht, was ich dort tue. Einzig ein jüngeres Ehepaar ist sehr nett zu mir und versucht mir beizustehen, dafür schauen sie aber auch gerne hautnah zu, wenn ich es mir selbst mache. Der Mann starrt dabei nur auf mein Gesicht, während die Frau wohl mehr allgemeineres Interesse hat. Irgendwann beschließt die Hausgemeinschaft, daß man mir helfen müsse, allerdings nicht, was das Trinken betrifft, sondern meine überschießende Libido. Dafür werde ich zu einem Arzt gebracht, der in einem Bretterverschlag haust. Dieser Bretterverschlag macht mehr den Eindruck der dreckigen Hintehofpraxis eines illegalen Abtreibungspfuschers und ist von außen durch gleich vier Hängeschlösser gesichert. Nacheinander werden diese Vorhängeschlösser von innen geöffnet und ich trete ein. Der Arzt ist ein älterer Mann und die Therapie beginnt damit, daß meine Vagina mit irgendeinem Kräutersud gespült wird. Danach kommt ein junger Mann dazu, der noch nie mit einer Frau geschlafen hat, also sozusagen Jungfrau ist. Er soll nun mit mir sein erstes Mal erleben, wobei ich selbst gar nicht viel machen muß, sondern der Arzt alle Anweisungen gibt, während er den Vorgang überwacht. Anscheinend denkt der Arzt, er kann mit dieser Therapie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen - meine Libido mit einem unerfahrenen Mann zum Erliegen bringen und gleichzeitig einen jungen Mann in den Sex einweisen. Wahrscheinlich hat er wohl nicht damit gerechnet, daß es mir Spaß machen würde, zumal sich der junge Mann teilweise nicht an die trockenen, auf wenig Körperkontakt reduzierten Anweisungen hält, sondern vom Arzt unbemerkt zärtliche Berührungen wie Morsezeichen auf meinem Körper hinterläßt und mir einen heimlichen Kuß auf das Ohr drückt, welcher wie ein Versprechen wirkt. Diese Therapie ging ja wohl gründlich daneben.

Notiz: In der NDR-Talkshow erzählte Christine Kaufmann gestern, man hätte festgestellt, daß Frauen mit flachem Po und mehr Bauch weniger Spaß am Sex hätten. Diese Aussage hatte mich kurzzeitig etwas verwirrt. *gg*

Freitag, 12. März 2010

...

Du mußt mir keine
schönen Worte sagen,
mußt nichts versprechen,
mußt nichts reden,
auch nicht glänzen,
mit was auch immer
Eindruck schinden,
du mußt nur da sein,
wenn niemand mehr
die schönen Worte
für mich findet.

...

Außerhalb

Außerhalb der Zeit stehe ich schon fast,
fern von euch, schaue noch zu,
doch wie lange mag ich sehen?
Nicht greifbar für euch entgleite ich,
entwirre mich, bleibe ein Traum,
entsetzlich und verlockend,
der Spiegel eurer Abgründe,
bleibe ein Traum für dich.

Langsam

mache ich mir Sorgen. Von meinem Glücksklee ist noch immer nicht das kleinste Zipfelchen zu sehen. Dabei hat er jetzt seit ca. zehn Jahren pünktlich jedes Jahr den Frühlingsbeginn angezeigt.

Das blühende Leben

Mußte heute wieder mit dem Sonnenblumenhausmeister nach Hause fahren und dieser hatte mitbekommen, daß ich krank gewesen bin, fragte mich so ein bißchen aus. Als ich sagte, daß ich länger krank gewesen sei, guckte er mich an und meinte: "Also ich weiß nicht. Du siehst immer aus wie das blühende Leben. Irgendwie so gesund." "Ja, ich weiß." antwortete ich, "Deshalb glaubt mir auch nie jemand, daß ich krank bin." Und ich weiß, daß es tatsächlich so ist. Seit Jahren schon fragen mich meine Kolleginnen regelmäßig, ob ich verliebt bin, weil ich so gut aussehe. Na ja, ganz so gut sehe ich nicht immer aus, aber anscheinend traut man mir einfach nicht zu, daß es mir schlecht gehen könnte. Es ist eine Angewohnheit von mir, mir möglichst nie etwas anmerken zu lassen, wenn es mir schlecht geht. Reden tue ich sowieso nicht darüber, weil ich mir dabei blöd vorkomme, und erkennen kann man es eigentlich nur daran, daß ich noch ruhiger bin als sonst und mich sehr zurückziehe. Allerdings will ich dann auch wirklich in Ruhe gelassen werden. Nervt man mich, werde ich bissig. Als ich solch starke Rückenschmerzen hatte, daß ich mich nicht mehr bewegen konnte, und weiter gearbeitet hatte, habe ich ständig auf dem Klo so lange gewartet, bis der Toilettenraum leer war, damit ich mir die Hände waschen konnte. Normal bin ich nämlich nicht mehr zum Waschbecken runtergekommen, es ging nur noch, indem ich breitbeinig halb davor kniete, und dabei wollte ich mich nicht erwischen lassen.
Dann fragte mich der Sonnenblumenhausmeister, ob ich mich nicht gelangweilt hätte. Er würde immer gucken, ob bei mir Licht brennt, und wenn ich so lange nachts noch wach bin, fragt er sich ständig, was ich eigentlich die ganze Nacht so mache. Ich konnte ihn beruhigen, daß ich mich jedenfalls garantiert nicht langweile. "Ich muß mir also keine Sorgen machen?" fragte er. "Nein, du mußt dir wirklich keine Sorgen machen, daß ich mich langweile." - vielleicht wollte er ja etwas anderes hören....

Donnerstag, 11. März 2010

Seltsamer Tag heute.

Diese Erkenntnis kam Herr N. viel eher als mir, nämlich bereits, als er zu einer Anruferin sagte: "Na wenn Fr. J. so einen Schwachsinn erzählt!", worauf die Anruferin antwortete: "Ich bin Fr. J.!". Danach wollte er nach Hause gehen, ich jedoch gab dem Tag noch eine Chance. Später weihte mich Herr N. ein, daß ich einen "bösen" Brief von einem Kollegen bekommen hätte, den er aber schon im Papierkorb entsorgt hätte, da mich das nicht interessieren müsse. Nun interessiert mich schon, was man mir für Briefe schreibt, weshalb ich den zerrissenen Brief doch las und feststellte, daß er nicht von dem verdächtigten Kollegen stammte, sondern von einer Kollegin. Gut, daß ich das aufklären konnte. Ansonsten möchte ich nicht wissen, was Herr N. noch so alles entsorgt, was ich nicht wissen muß. Gleich zwei Kollegen ließen außerdem bei uns ihren Schlüssel liegen, während ein Kollege dafür meinen Kugelschreiber stahl, und irgendwie war auch sonst ständig was los. Trotzdem haben wir uns gut amüsiert. Hat Spaß gemacht der Tag.

Verhärtete Scheiße von anderen

Das alte Pfarrhaus und meine Mutter hat alle Hände voll zu tun, da zum einen irgendein Kirchenfest stattfindet, zu dem jede Menge Gäste angereist sind, sowie ebenfalls private Gäste sich zur Zeit bei uns aufhalten. Die privaten und kirchlichen Gäste, vermischen sich dabei zu einer quirligen Menschenschar. Mich drückt ein menschliches Bedürfnis, weshalb ich unsere Toilette aussuche. Als ich jedoch davor stehe, vergeht mir wieder alles, denn sie sieht aus, als hätten unzählige Besucher sie benutzt, ohne ihre Kackreste hinterher zu entfernen. Mitten in der Schüssel kleben schmierige Reste und selbst Spülung und Rohre sind von einer dicken Schicht Scheiße überzogen, die bereits gehärtet und bröckelig wie Lehm ist. Ich bin entsetzt und verärgert, finde es ziemlich unverschämt von den Gästen, hier so zu hausen. Dann überlege ich fieberhaft, wie ich mich weiter verhalten soll. Sollte ich zu meiner Mutter gehen, es ihr sagen und mich mit ihr gemeinsam aufregen? Oder sollte ich einfach so tun, als hätte ich nichts gesehen? Schließlich entscheide ich mich für die dritte Variante und beginne kurzerhand die Toilette zu putzen. Es geht ziemlich schnell bis die Toilettenschüssel wieder blitzweiß blinkt und die Spülung mit den Rohren freigelegt ist. Ganz schön genervt bin ich davon, die Scheiße anderer wegzumachen, aber irgendjemand muß es ja tun. Und es reicht, wenn ich mich allein darüber aufrege. Ich muß meine Mutter nicht auch noch mit runter ziehen.

Mit meiner Mutter an einem großen Fenster. Draußen fallen Schneeflocken, welche sich mehr oder weniger auffällig in bunte Papierschlangen verwandeln. Diese sind erst zu Ringen geformt und später zu seltsamen Knäueln und Gebilden. Merkwürdig, daß es mir nichts, dir nichts, so etwas regnet.

Eine dickliche Frau tippt immer wieder sehr aufgeregt auf ein schmales, aber großflächiges Buch, daß sie augenscheinlich für äußerst wichtig hält und mir deshalb empfiehlt. Es geht in dem Buch um Astrologie in Verbindung mit den Zigeunerkarten. Auf dem Einband ist unter anderem die Karte "Der Tod" zu sehen. Ich kann nicht wirklich ergründen, warum sie es für so wichtig hält, mir erscheint es eher nebensächlich, was ich ihr aber nicht direkt sagen will.

Mittwoch, 10. März 2010

Mäusebotschafter

Ähm, was bedeutet es eigentlich, wenn man nur noch Mäuse sieht? Ist für dieses Jahr eine Mäuseplage zu erwarten? Als ich vorhin an der Bushaltestelle stand, waren es sogar gleich zwei Nager, welche völlig unbeeindruckt von den umstehenden Zuschauern, kaum zwei Meter von uns entfernt, emsig im Boden wühlten. Sie waren größer als die Maus, die ich im Schnee gesehen hatte, und dunkelbraun, da sie aber keinesfalls mehr als 15 cm maßen und relativ kurze Schwänze hatten, wie mir schien, gehe ich nicht davon aus, daß es Ratten gewesen sind, obwohl ich von Nagern nicht wirklich Ahnung habe. Sonst sehe ich ja immer Vögel.

Wenn einem das gleiche Tier öfters begegnet, könnte es eine Botschaft sein und die Botschaft der Mäuse ist laut Internetforum folgende:

Die Maus ist ein Tier, das über seine Schnurrbarthaare mit einem überaus empfindlichen Tastsinn begabt ist. Und da sie eine Quelle der Nahrung für viele Tiere ist, verfügt sie auch über ein gutes Gespür für Gefahr.
In der Medizinlehre der Indianer wird die Maus mit der Fähigkeit assoziiert, die Dinge aus der Nähe und bis ins kleinste Detail erforschen zu können. Die Maus rät uns, das Offensichtliche nicht zu ignorieren, denn das, wonach wir suchen, könnte sich direkt vor unserer Nase befinden. Auch verhilft uns die Maus zur Wachsamkeit. Die Dinge und Menschen sind nicht immer das, was sie nach außen hin zu sein scheinen. Hüten wir uns also davor, in die Falle zu gehen und in Situationen zu geraten, die für uns schädlich sind, oder von attraktiv erscheinenden Angeboten verführt zu werden, die möglicherweise verborgene Fallstricke enthalten.


Fallen und Kleingedrucktes also...

Dienstag, 9. März 2010

Spiel des Lebens (Magnesium phosphoricum)

In einem gigantischen Stadion lasse ich meine Blicke vom Spielfeld aus über die Zuschauertribünen schweifen. Das Stadion ist so groß, daß die Zuschauer zu einer einzigen grauen Masse verschwimmen, die einzelnen Gesichter und Gestalten winzig klein, daß niemand zu unterscheiden oder zu erkennen ist. Trotzdem erkenne ich ganz oben in der letzten Reihe zwei Personen und wundere mich selbst über meinen scharfen Blick - es sind zwei Verstorbene, mein Vater und noch jemand, den ich vergessen habe. Jetzt wird mir klar, daß die Zuschauer im Stadion die Toten sind, die von den Tribünen aus das Spiel des Lebens auf dem Spielfeld beobachten.

...

Einst wollte ein Meister gerade zu einer Darlegung anheben, als ein Vogel zu singen begann. Der Meister sagte nichts, und alle lauschten dem Vogel. Als dieser verstummte, sagte der Meister, die Darlegung sei bereits erfolgt - und ging seiner Wege.

(aus "Weisheit des Zen" von Timothy Freke)

Diese Darlegungen gefallen mir immer am besten...

Wegen

der blöden Magen-Darm-Grippe habe ich nicht nur Yoga, sondern auch Pat und Patachon verpaßt. Wie Herr N. mir erzählte standen gestern plötzlich zwei Kollegen in der Tür, Herr K. - lang und dünn, Herr K.2 - kurz und dick, und verteilten anläßlich des Frauentages Rosen. Herr N. dachte, er leidet unter Halluzinationen und sieht Pat und Patachon. Nun finde ich es sowieso seltsam, mit wieviel wachsender Begeisterung dieser Tag begangen wird, insbesondere von Männern. Man ahnt nichts Böses und schon bekommt man eine Primel in die Hand gedrückt. Herr N. meinte daraufhin, er hätte eigentlich auch mal einen Strauß roter Nelken besorgen sollen - mit sozialistischen Kampfesgrüßen.

Montag, 8. März 2010

Mist!

Wegen des Magen-Darm-Virus habe ich letzte Woche Yoga verpaßt. Dabei hatte ich mich genau darauf gefreut. Und außerdem habe ich vorhin in meiner Adidas-Sporthose festgestellt, daß mein Po nicht mehr so knackig aussieht wie vorher, sondern flach. Daß ich den ganzen Winterspeck mit der Grippe los bin, ist ja schön und gut, aber dort hätte ruhig noch ein bißchen was bleiben können. Wenn das Fett am Bauch mal genauso schnell dabei wäre, sich zu verflüchtigen...

...

Schneegänse folgen dem Weg deines Stolzes,
Kirschblüten bedecken das Feld deiner Demut.
Dein Nacken ist mir Oase und Quell
in den stürmischen Kämpfen der Liebe.
Hier atme ich den Duft des reinen Verlangens,
trinke das Elixier der Unsterblichkeit,
und nähre mich von der Unschuld
deiner schmerzlichen Hingabe.

Sonntag, 7. März 2010

Bibliothekszuwachs

Wieder einen riesigen Tisch voller Bücherstapel für den Flohmarkt durchgeschaut. Noch immer gibt es kistenweise davon im Keller meiner Mutter. Für die eigene Biblothek eingesackt:

"Das magische Jahr - Ein immerwährender Frauenkalender"

"Ich möchte Johannes heißen. Das Leben eines großen Papstes" von Lawrence Elliott

"Aus eigener Kraft - Gesundsein und Gesundwerden in Harmonie mit Natur- und Mondrhythmen"

"Bhagavad-Gita wie sie ist" Mit originalen Sanskritversen und ausführlichen Erläuterungen

"Noa Noa" - autobiographischer Bericht Paul Gauguins über seinen ersten Aufenthalt auf Tahiti

"Jungfrau Johanna" von Paul Elgers - zweiteiliger historischer Roman

"Lust" - Roman von Elfriede Jelinek

"Zauberei im alten Ägypten" von Laszlo Kakosy

"Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens" von Johann Peter Eckermann

"Familienhandbuch der Homöopathie" von Robin Hayfield

"Die Chakras" von C. W. Leadbeater

"1000 Fragen an die Heilige Schrift"

"Die Welt des Übersinnlichen" von Richard Cavendish

"Weisheit des Zen" von Timothy Freke

Samstag, 6. März 2010

Die weiße Flagge hissen

In den höchsten Gipfel der kahlen Bäume hat der letzte Sturm eine leere Plastiktüte geweht. Sie hängt nun seit Tagen dort, als wolle sie dem Winter die weiße Flagge entgegenschwenken.

Weiße Flagge

Traumsplitter

Katzenpfotenspuren in frischgefallenem Schnee. Eine Katze liegt auf dem äußeren Fensterbrett meines ehemaligen Kinderzimmers und scheint so arglos und unvorsichtig, daß sie die Beinchen sogar über das Fensterbrett hinaus hängen läßt. Sie ist fast weiß, bis auf einige kleine schwarze Flecken. Genervt und ängstlich denke ich: Das hast du nun davon, wenn du eine neue Katze hast! Jetzt mußt du wieder die ganze Zeit Angst haben, daß sie aus dem Fenster fällt!