Alien
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Sonntag, 25. April 2010

...

Es tut mir leid,
dein Spiel kannte nur
Jäger und Beute,
Gewinner und Verlierer.
Tote Beute wollte ich nicht sein,
also spielte ich,
schlug Haken in deinem Herzen
und disqualifizierte dich.
Ich bin der Spiegel
deiner tiefsten Ängste,
du erkanntest mich nicht.

Astro- und Seelenpartner

Unter Kosmopeia.de kann man sich das Geburtsdatum seiner Astro- und Seelenpartner astrologisch berechnen lassen, allerdings sollte man von der Geburtszeit die Sommerzeit abziehen, denn sonst wird der Aszendent falsch berechnet. Und jetzt kommts:

Mein Astropartner - 26.03.1972

Meine Seelenpartner - 27.03.1960 und 28.03.1979

Ich glaub zwar nicht an die Bedeutung solcherart Berechnungen, aber falls jemand hier vorbeischlittert, der an einem der oben genannten Tage Geburtstag hat, wäre es nett, wenn er sich zu erkennen geben würde. ;o)

Traumsplitter (Avocado)

Aus einer Kiste wird ein roter Segelflieger geholt, ein rotes Modellflugzeug, das mit Batterien fliegt. Es hat irgendetwas mit meinem Physiotherapeuten zu tun.

Im Wohnzimmer meiner Schwägerin steht noch ein kleiner schiefer Weihnachtsbaum und auch sonst ist es ziemlich ungemütlich. Ich stelle ein paar Sachen um, ein Licht auf einen bestimmten Platz auf den Tisch, und sofort ist es wohnlicher.

Samstag, 24. April 2010

Traumsplitter

An einem Tisch sitzend mit zwei Männern. Wir sind beim Essen und ich habe auf meinem Teller einen riesigen Berg aufgehäuftes Rückenmark. Dieses ist in dicke Rollen geschnitten und hat außen wie Maki Sushi eine blaßgrüne Haut. Die Stücke hat mir der Mann neben mir auf den Teller gelegt. Er ist Menschenfresser und für ihn ist das Rückenmark die größte Delikatesse überhaupt. Wenn er mir diese Teile gibt, muß ich mir wohl keine großen Sorgen machen, denn dann mag er mich. Allerdings stochere ich ziemlich lustlos in den noch vorhandenen Resten. Ich habe zwar einiges gegessen, aber wenn ich noch eine solche Rolle essen muß, wird mir übel. Sie nicht aufzuessen könnte allerdings ebenfalls üble Konsequenzen haben. Vielleicht ist er dann sauer und mag mich nicht mehr, sondern ißt mich lieber. Jetzt schaut er prüfend auf meinen Teller und fragt, warum ich nicht esse. "Das meiste habe ich doch gegessen."antworte ich verteidigend. "Aber ich habe jetzt einfach keinen Hunger mehr." "So heißt das nicht!" belehrt er mich. "Wenn man keinen Hunger mehr hat, sagt man 'Na strowje!'" Na dann: "Na strowje!"

Bemerkung: Gestern im Net noch mehrere Artikel über emotionalen Mißbrauch gelesen.
Rückenmark, vielleicht auch Rückgrat?

Freitag, 23. April 2010

Im Dorf der Großeltern (Agave-Blütenessenz)

Ein vergangenes Jahrhundert im Dorf meiner Großeltern. Die Menschen warten auf den für die nächsten Tage angekündigten Weltuntergang, an den sie fest glauben, weshalb die Straßen wie leergefegt sind. Gleichzeitig finden Vorbereitungen für einen Krieg statt. Auch ich bin davon betroffen, als ich eine Uniform erhalte und meine langen Haare passend zur Uniform gestutzt werden. Danach verlasse ich die Kaserne(?), unweit des Dorfes gegenüber vom Hafen, und nehme mir vor, einen längeren Spaziergang zu machen. Beim Hinaustreten aus der Tür stolpere ich über einen hohen Berg Soldatenstiefel. Warum die wohl mitten vor der Tür liegen? Vielleicht frisch geliefert? Das Dorf sieht irgendwie anders aus als ich es kenne, aber der Hafen ist zu erkennen, allerdings ohne die heute dort stehende Mühle. Ich schlendere zu den Kaitreppen und hocke mich hin, um in das Wasser zu schauen. Nanu! Die Spree ist über das Ufer getreten und viel breiter als sonst. Einige durchsichtige Eisschollen treiben am Ufer im Wasser. Anscheinend ist Tauwetter, deshalb auch der höhere Wasserstand. Rechts von mir am Geländer lehnen einige Kahnführer, schmauchen ihre Pfeifen und unterhalten sich. Ihrem Gespräch entnehme ich, daß gerade erst die Leiche eines Jungen aus dem Wasser gefischt wurde. Deshalb sind hier so viele Leute versammelt... Vom Jungen selbst ist nichts mehr zu sehen, aber ich erfahre, daß er Kochgeselle war, eine dieser weißen Ballonmützen trug und versuchte, eine Münze aus dem Wasser zu fischen. Eigentlich würde ich meinen Weg gerne entlang der Spree nehmen, aber da die Uferseiten bebaut wurden, muß ich mitten durch das Dorf und einen anderen Durchgang zum Ufer finden. In den kleinen Gassen komme ich an einem Restaurant vorbei, aus welchem die Besitzerin mit einem Teller Essen tritt. Ich grüße sie und kann mich dunkel erinnern, daß ich einmal im Restaurant gewesen bin und mir dort ein Durchgang zu einem wundersamen Hof gezeigt wurde, über welchen man an die Spree gelangt. Doch da die Frau mich nicht zu erkennen scheint, beschließe ich, weiter zu gehen und einen anderen Durchgang zu suchen. Mir fällt auf, daß das gesamte Dorf voll von ein und demselben Gartenzwerg ist. Er hat keine rote, sondern eine beigefarbene Zipfelmütze und ist auch sonst nicht sehr bunt, steht aber auf jedem Fensterbrett in den Straßen. Mit diesen Gartenzwergen hat es eine besondere Bewandnis, denn sie haben eine magische Wirkung. Welche, vergaß ich jedoch.

Auswirkungen des Rauchens auf den Astralkörper

Ebenso wird auch der Astralkörper verunreinigt, außerdem werden viele Schwingungen in ihm abgetötet, und aus diesem Grunde findet man, daß das Rauchen - wie der Ausdruck lautet - "auf die Nerven beruhigend wirkt". Wollen wir aber okkulte Fortschritte machen, dann dürfen weder Schwingungen des Astralkörpers abgetötet noch dieser selbst mit fauligen und vergifteten Stoffen belastet sein. Wir müssen im Gegenteil fähig werden, augenblicklich auf Schwingungen jeder Wellenlänge zu reagieren und uns doch zugleich vollkommen zu beherrschen. Unsere Wünsche müssen von unserer Vernunft gelenkt, und gleich wohlgezügelten Pferden dorthin führen, wohin w i r wollen, nicht aber, wie die schädliche Gewohnheit des Rauchens, mit und durchgehen und uns in Situationen bringen, von denen unser höchstes Ich weiß, daß es niemals in ihnen angetroffen werden sollte. Die unheilvollen Wirkungen dieser Gewohnheit dauern aber auch noch nach dem Tode an; es wird eine Verknöcherung und Lähmung des ganzen Astralkörpers bewirkt, sodaß der Mensch für eine lange Zeit, die sich über Wochen und Monate erstreckt, hilflos, erstarrt, fast bewußtlos bleibt, wie in einem Gefängnis eingesperrt, unfähig, mit seinen Freunden in Verbindung zu treten und währen der ganzen Zeit tot für alle höheren Einflüsse.
(aus "Die Chakras" vonC. W. Leadbeater)

Erinnert mich an diesen Traum.

Donnerstag, 22. April 2010

Zurückgewiesener Kuss und Freitagnachmittags-Dienst

Über Eck sitze ich mit Herrn N. zusammen an einem Tisch, wo wir unserer Arbeit nachgehen, allerdings nicht mit dem Computer, sondern handschriftlich. Außerdem scheint der Tisch auf einem U-Bahnhof lokalisiert zu sein. Während des Schreibens erzählen wir dies und das und lachen. Leider kann ich Herrn N. oft schwer verstehen, wenn er etwas sagt, was wohl am Lärm des Bahnhofs liegt. Deshalb frage ich ständig "Was?" und "Wie bitte?". Als er erneut eine Bemerkung macht und ich wieder frage, guckt er mich demonstrativ an, steht von seinem Stuhl auf, beugt sich über mich und will mir einen Zungenkuss geben. Da ich den Kopf rechtzeitig zur Seite gedreht habe, erwischt er nur eine Stelle neben dem Mund, auf die er mir einen feuchten Kuss drückt und gar nicht mehr aufhört. Zuerst bin ich wie erstarrt und denke: Oh Gott! Hilfe! Herr N. küßt mich...und versuche den Mottenkugelgeruch von ihm zu erhaschen, der in dieser Nähe ja besonders intensiv sein müßte. Glücklicherweise rieche ich nichts. Als der Kuss nicht endet, sage ich laut: "Bitte aufhören!" und sofort läßt er von mir ab, geht zu seinem Stuhl zurück und setzt sich. Betreten schreibe ich eine Weile vor mich hin und frage mich, ob er mir die Zurückweisung wohl übel nimmt oder ihm sein Verhalten jetzt peinlich ist. Schließlich muß ich noch mit ihm arbeiten und wenn jetzt "dicke Luft" herrscht, wird das schwierig. Doch als ich ihn erneut anspreche, ist er ganz normal und scheint das alles völlig unbefangen zu sehen. Sofort fallen wir auch wieder in den scherzhaften Ton, mit dem wir jetzt über die Situation sprechen. Herr N. erklärt schelmisch, daß er einen Plan hatte, einen guten Plan natürlich, und ich frage ebenso schelmisch, wie dieser großartige Plan denn ausgesehen habe. Er erzählt etwas von Essen gehen und weiteren Aktivitäten. Der Plan ist offensichtlich fehlgeschlagen und wir lachen gemeinsam darüber.

Ich erwache in meinem Büro, wo ich anscheinend eine Couch zu stehen habe. Es ist Freitagnachmittag und ich hätte bereits längst nach Hause gehen können, wollte aber nicht so viel Zeit abschreiben. Und zwischendurch muß ich auf der Couch eingeschlafen sein. Plötzlich klopft es an die Tür und ein Besucherpaar tritt ein. Ich bin noch völlig schlaftrunken und kann sie kaum klar sehen und auf sie reagieren. Nur langsam komme ich zu mir. Sie sind beide älter, aber von oben bis unten tätowiert. Auch die Frau hat große Tattoos seitlich am Hals, die sich bis hinter das Ohr schlängeln. Es stellt sich heraus, daß sie einen Neuantrag stellen wollen, und das auf den Freitagnachmittag. Hallelujah! Ich hätte schon zu Hause sein können. Leicht genervt nehme ich den Antragsbogen mit ihnen auf. Auf einmal bemerke ich eine dritte Person am Fenster stehen. Streng frage ich: "Wer sind Sie denn?" und die Person antwortet mit dem Namen einer älteren Kollegin. Upps, meine Augen müssen immer noch nicht ganz klar sein, daß ich sie nicht erkannt habe. Sie hätte gesehen, daß ich noch Besucher habe, aber niemanden, der aufpaßt. Das ist nett von ihr, zumal die meisten Kollegen gar nicht mehr anwesend sind und ich wahrscheinlich mit den Leuten alleine im Haus bin, was ja nie so ganz ungefährlich ist. Irgendwann nimmt sie mir sogar großzügigerweise die beiden ab, um die Sache weiter zu bearbeiten und verschwindet mit ihnen in ihrem Büro. Doch da es meine Klienten sind, kann ich jetzt natürlich trotzdem nicht nach Hause gehen, sondern warte, bis alles erledigt ist. Während ich warte, sitzen auf einmal mehr als zehn junge Leute an meinem Tisch. Ebenfalls Neuanträge auf den Freitagnachmittag. Na prima! Da habe ich bis zum späten Abend zu tun. Doch glücklicherweise stellt sich heraus, daß sie Namen mit unterschiedlichen Anfangsbuchstaben haben, so daß sie nicht wirklich alle für mich sind. Ich schicke sie in die Eingangshalle, um ihren zuständigen Bearbeiter am Brett herauszusuchen. Inzwischen kommen auch ein paar Sozialarbeiter helfen, so daß die Sache bald über den Tisch ist.

Um nach Hause zu gehen, muß ich mich erst umziehen und dazu ein kleines Haus betreten, welches auf einem kleinen, rechteckigen, mit Bäumen und Büschen bewachsenem Grundstück steht. Während ich neben dem Zaun laufe, erkenne ich auf dem Weg an der anderen Seite des Grundstücks einen großen weißen Bär auf zwei Beinen tapsen. Oh, der ist aber ziemlich groß! Eigentlich möchte ich dem nicht begegnen, vielleicht ist er gefährlich. Deshalb laufe ich um alle vier Seiten des Grundstücks und achte dabei stets darauf, daß er immer gegenüber von mir bleibt, so daß ich ihn durch die Büsche beobachten kann, ohne daß er mich sieht. Dann betrete ich das Haus und beginne mich auf einem Bett umzuziehen, beobachtet von M., der irgendwo über mir auf einem Schrank oder ähnliches sitzt. Ich bin mir nicht ganz im Klaren darüber, ob sein Blick Feindschaft oder Geilheit ausdrückt, jedenfalls kann ich mich dunkel erinnern, einmal mit ihm geschlafen zu haben. Blöderweise will das mit dem Umziehen nicht so recht klappen und es nervt, dabei angestarrt zu werden. Da entdecke ich beim Blick aus dem Fenster ein grau-weißes Tier vorbeihuschen. Oh, ein Meerschweinchen! Sofort lenke ich von mir ab und zeige nach draußen. Alle, die im Raum anwesend sind, stürzen zum Fenster. Jetzt sind es jedoch mehrere Katzen mit buschigen Schwänzen, die draußen herumtollen und es werden immer mehr Tiere. Sogar Füchse und Elche sind zu sehen. Wo kommen die denn alle her?

Mittwoch, 21. April 2010

Seelenverwandtschaften

Ein interessanter kleiner Artikel über den Mondknoten in der Partnerschaftsastrologie.

Mein Uranus steht am absteigenden Mondknoten meines Kumpels, könnte also eine "aufgewärmte" alte Freundschaft sein, meine Sonne steht am absteigenden Mondknoten von A., der Neptun meines Vaters stand genau an meinem absteigenden Mondknoten, der Pluto ist es bei meinem Bruder, und die Mondknotenachse meiner Mutter deckt sich genau mit meiner Aszendent-Deszendent-Achse.

Haare bekommen

Auf dem Hof meiner Kindheit. Ich spiele dort mit einem kleinen Mädchen im roten Kleid und braunen Zöpfen. Sie will durch ein Loch im Zaun auf den Kindergartenspielplatz kriechen, kommt auch drüben an, aber irgendetwas ist passiert, das mich dazu nötigt, etwas zu holen. Ich sage zum Mädchen, sie solle am Zaun warten, zu den anderen Kindern auf dem Kindergartenspielplatz, sie sollen auf das Mädchen aufpassen. Die Kinder nicken eifrig. Dann renne ich im Laufschritt die Hofeinfahrt hinunter. Ein korpulenter großer Mann in den Fünzigern läuft gemächlich mitten vor mir auf dem Weg und scheint sich extra breit zu machen. Ich renne an ihm vorbei und remple ihn nicht ganz unabsichtlich mit dem Ellenbogen an. Während ich mich im Laufschritt entferne, höre ich ihn hinter mir sagen: "Ah, das junge Fräulein möchte Haare bekommen!" Was brabbelt der da? Haare bekommen? Kopfschüttelnd renne ich auf die Straße und um die Ecke zum Hauseingang. Als ich mich kurz umschaue, bemerke ich, daß der Mann mir schnaufend folgt. Herrjeh, er verfolgt mich! Durch den Hauseingang stürze ich geradewegs zur Kellertür, meiner jetzigen, und laufe die Kellertreppe hinunter. Ich höre hinter mir ihn ebenfalls den Keller betreten und zufrieden sagen: "Ah, das junge Fräulein läuft in den Keller. Hier kann ich sie besonders gut bestrafen!" Oh Gott, wieder so ein Perverser! Nichts wie weg! Ich renne gleich ein wenig schneller bis ich die Ausgangstür zum Hof erreiche. Diesmal ist der Hof jedoch eine sonnenbeschienene grüne Wiese, auf der man da und dort sich jemanden sonnen sieht und daneben einen kleinen See. Während ich noch renne, remple ich, diesmal wirklich unabsichtlich, eine brünette Frau in einem roten Kleid an. Irgendetwas bringt mich dazu, stehen zu bleiben und sie anzusprechen. Der Bestrafer hinter mir ist vergessen. Ich fühle mich sicher.

Bemerkung: Der Mann meinte wohl: "Ah, das junge Fräulein möchte Haare auf den Zähnen bekommen!" (erste Assoziation)

Mayakalender und 2012











Dienstag, 20. April 2010

Nachdem

ich "Inglourious Basterds" endlich gesehen habe, bin ich ganz froh, mich nicht als Komparse beworben zu haben. Jetzt wundert es mich nicht mehr, daß meinem P.lanet T.error-Kollegen der Film anscheinend gefallen hat. Tarantino wird von Film zu Film einfallsloser. Da warte ich lieber auf den nächsten Film von Lynch.

Frühlingsgospel

Montag, 19. April 2010

Die Jugendstil-Windlichter

stehen noch immer im Kunstgewerbe-Geschäft und ich hoffe, sie stehen da noch ein paar Monate bis ich Geburtstag habe und jemand nach einem Geschenkwunsch fragt.
Am Wochenende habe ich aus heiterem Himmel bereits den dritten Geldsegen aus der Erbschaft bekommen, wieder eine fünfstellige Summe und sowohl doppelt so viel als ich bisher in zwölf Jahren angespart habe, als auch doppelt so viel als ich eigentlich erwartet habe. Eigentlich könnte es mit den Geldschnuppen so weiter gehen und mir ist zumindest heute bei der Physiotherapie eine Idee gekommen, wie ich es ausgeben könnte. Ich könnte mir einen privaten Masseur nehmen. Also keinen ganzen, bzw. eigenen, aber ab und an eine private Massage. Da muß ich nicht warten, bis es mir wieder schlechter geht, und bei der Physiotherapie wird man ja eh meist mit 10-15 Minuten abgespeist. Der Masseur, der bei meiner Sportkollegin ins Büro kommt, kostet pro halbe Stunde 9 EUR plus Trinkgeld, also durchaus bezahlbar. Jetzt müßte ich nur noch einen guten Masseur finden, bei dem ich auch später am Abend Termine machen kann, damit ich nicht ständig rumhetzen und nacharbeiten muß. Allerdings bin ich im Moment erst einmal froh, keine Termine mehr zu haben, doch ich behalte das mal im Hinterkopf.
Außerdem würde ich gerne einmal wissen, ob Hornveilchen irgendwie vom Aussterben bedroht, geschützt oder wachstumsreglementiert sind, daß sie im Frühjahr immer so schwer zu bekommen sind. Es gibt sie meist nur an 1-2 Tagen, wo alle über sie herfallen und danach ist nichts mehr von ihnen zu sehen, außer vielleicht ab und zu noch in riesigen Plastikampeln. Ich brauche aber keine Plastikampel sondern nur Hornveilchen im Topf. Stattdessen muß ich jetzt wieder mit Petunien Vorlieb nehmen.

PS: Im übrigen warte ich immer noch auf Antwort auf meinen Widerspruch zur Ablehnung der Arbeitszeitverkürzung und auf meinen Antrag auf einen Aktenwagen. Es kann sich nur noch um Jahre handeln. Wahrscheinlich wenn ich in Rente gehe.

Traumsplitter

Ich habe eine Vorschau auf Madonnas neuen Film gewonnen. Es ist ein Tanzfilm mit dem Titel "ZIcke". Im Trailer sieht man Madonna in einem roten T-Shirt mit Aufschrift herumtanzen.

Irgendwo in arabischen Ländern, wo Hunde Grapefruits fressen.

Samstag, 17. April 2010

...

Irgendetwas ist geschehen,
die Ratten verlassen ihr Revier
und deine Schwanenaugen bluten,
das schöne Gefieder wurde schwarz.
Der Tod und der Feind grüßen sich,
der Spiegel zersplitterte,
der dir das Licht zum Blenden gab.
Unschuld kennt kein Wissen -
und Unwissenheit ist der Beginn der Schuld.
Willkommen im Leben, häßliches Entlein.

Traumsplitter

Die Zigeunerkarten Krankheit und Offizier verschmelzen zu einer einzigen Karte, indem es im Bild der Offizier, der uniformierte Mann ist, der krank im Bett liegt. Begleitet wird das ganze durch den Begriff "Physiotherapie", der in meinem Kopf erklingt.

Kranker Offizier

Freitag, 16. April 2010

Als Kind

wurde ich zweimal von Erzieherinnen geschlagen. Allerdings hat keine von ihnen verlangt, daß ich ihr die Hand küsse. Diese Forderung dürfen wohl nur Bischöfe stellen. Glück gehabt.

Das Thema ist zur Zeit in aller Munde, wie ich auch heute im Bus feststellen durfte bei einem weiteren belauschten Gespräch zwischen zwei Kindern. Ein Junge und ein Mädchen, beide ca. 8-9 Jahre, unterhalten sich über schlagende Großeltern einer Freundin.
"Seltsam" meint das Mädchen, "wo bei anderen Kindern die Großeltern doch immer als so lieb beschrieben werden."
Der Junge fragt interessiert: "Wurdest du schon einmal geschlagen?"
Das Mädchen antwortet: "Nein! Und ich würde es sofort jemandem sagen, wenn es jemand tun würde!" Dann lenkt sie ein, und erzählt zwei Erlebnisse mit ihren Eltern. Einmal habe sie einen Wagen völlig dreckig gemacht und ist dafür von ihrem Vater geschlagen worden. Der habe sich aber hinterher sofort entschuldigt. Und einmal habe sie ihre Mutter aus Spaß so doll erschreckt, daß diese ihr eine runtergehauen hat. Danach war die Mutter total traurig darüber.
Der Junge entgegnet, daß sowas immer mal vorkommen kann, wie auch Anschreien usw. Wissend resümiert er: "Eltern MÜSSEN einfach manchmal schreien." Beide sind sich darin einig.

Am nächsten Montag

habe ich vorerst die letzte Physiotherapiesitzung und das ist schade, zum einen deshalb, weil ich Physiotherapie lieber gerne vorbeugend hätte als erst dann, wenn ich mich schon nicht mehr bewegen kann - aber sowas ist im jetzigen Gesundheitssystem ja nicht vorgesehen -, (es außerdem gerade wieder sehr notwendig ist) und zum anderen waren die letzten Sitzungen doch ziemlich interessant, da mein Physiotherapeut neuerdings enorm viele private und persönliche Dinge über sich, und besonders über seine Freundin ausplaudert. Eigentlich finde ich das seltsam, da ich ihn weder dazu ermuntert, noch sonst einen Anstoß dazu gegeben habe, und normalerweise nicht vor hatte, so persönlich zu werden, - ich halte mich da meist lieber zurück -, aber andererseits ist es auch sehr schmeichelhaft. Allerdings glaube ich ihm sowieso nur die Hälfte von dem, was er erzählt, da er ebenfalls einer von der Sorte ist, die es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen. Anscheinend sucht er Anschluß oder aber, ich habe irgendetwas an mir, daß er mir seine Lebensgeschichte erzählen möchte. Nun gut, wenn er denn dieses starke Mitteilungsbedürfnis hat, soll es mir recht sein, und es ist mir bei ihm ziemlich egal, was er meint mir an Storys auftischen zu müssen. Schließlich kann man nie genug Stoff für einen neuen Roman sammeln, zumal mir seine Freundin ein bißchen leid tut und mich schon interessiert, was sie so über ihn denkt und ob es sich mit meinen Beobachtungen deckt. Das werde ich aber wohl leider nicht herausbekommen.
Gespannt bin ich auch, ob ihm wohl bei der letzten Behandlung nochmal sein Massagegriff vom Februar einfällt, mit dem ich zumindest vier Tage schmerzfrei war. Wenn ich ihm den Griff zeige, tut er immer so, als hätte er noch nie etwas davon gesehen oder gehört und stellt sich an, als würde er ihn das erste Mal ausführen - schön umständlich und langsam. Natürlich nehme ich ihm das nicht ab, denn er hat die Griffe ja gelernt und müßte wissen, welchen ich meine. Irgendwie ist es ja süß, wie er so bemüht und heiß er darauf ist, mich wiederzusehen und mir seine Lebensgeschichte zu erzählen.

Der Doktor (Arsenicum album C30)

Während ich auf meinem Bett in einem Buch lese, erlebe ich das im Buch beschriebene Geschehen im Traum mit. Das Buch selbst ist ziemlich alt, mit Fraktur-Schrift gedruckt und erinnert vom abgegriffenen hellblauen Einband her an das "Engel-Buch" aus der Bibliothek meines Vaters. Ich bin sehr gefesselt von der Geschichte und stelle resümierend fest, daß mir anscheinend altertümliche Storys mehr gefallen als die moderne Literatur. Was soll ich nun davon halten? Jetzt bin ich - entsprechend der Geschichte - ein kleines Mädchen, noch immer im Bett liegend, aber durch Vorhänge vom Rest des Zimmers abgetrennt, so daß man mich nicht gleich sehen kann. Ich höre, daß jemand zur Tür hereinkommt, ein Mann, und fürchte mich. Hoffentlich findet er mich nicht hinter den Vorhängen. Ich kauere mich ganz still zusammen und gebe keinen Mucks von mir. Doch da zieht er diese bereits zur Seite und sagt zu jemandem im Zimmer, vielleicht meiner Mutter: "Ah, und hier schläft wohl das Kind?" Dann setzt er sich zu mir auf das Bett und zieht eine Dose mit Medikamenten hervor. Anscheinend ist er Doktor, so ein historischer Hausarzt, der die Leute in ihren Wohnungen aufsucht. Er reicht mir ein kleines Schnapsglas einer durchsichtigen Flüssigkeit, wahrscheinlich Medizin, und ich schlucke sie brav. Sie schmeckt nach gar nichts, aber trotzdem schüttel ich mich. Und während allem bleibt immer ein unterschwelliges Gefühl der Gefahr präsent, ein Gefühl, daß der Doktor es nicht nur gut mit mir meint.

Mittwoch, 14. April 2010

Belauschtes Gespräch

Eine Mutter mit drei Kindern in der Straßenbahn. Eines davon äußert irgendetwas über goldene Zähne. Die Mutter irritiert - Wie? Was? Goldene Zähne? Dann klärt sich auf, das Kind meinte gelbe Zähne. "Ja", sagt die Mutter, "so fängt es an. Mit gelben Zähnen."
"Was denn?" fragt das Kind.
"So fängt es an und mit dem Zahnarzt geht es weiter. Der kommt mit einem großen Bohrer."
"Und...und wenn der Bohrer nicht hilft?"
"Tja, dann kommt er mit der Zange, wenn der Bohrer nichts mehr hilft. Das ist natürlich beides großes Aua. Zähneputzen dagegen tut nicht weh."
Die Kinder kichern.
Die Mutter: "Ich glaube, wir machen nächsten Montag einen Familienausflug."
Die Kinder im Chor: "Wooohiihin?"
"Zum Zahnarzt!"
Zwei Kinder: "Neeeiiiiin!"
Das Dritte: "Jaaaaaaaaa!"

Traumsplitter

Eine Frau überrascht mich mit der Mitteilung, daß sie mir noch Geld schulde, sogar einen ziemlichen Batzen (dreistellige Summe), und mir dieses nun zurückzahlen möchte. Seltsam, daß ich mich daran nicht erinnere. Gleichzeitig schulde ich ihr ebenfalls noch 50 EUR, was aber nur ein Bruchteil dessen ist, den ich von ihr zu bekommen habe. Die 50 EUR verrechnet sie und schreibt mir eine Art Scheck auf einem Zettel aus. Mit diesem Zettel soll ich zum Hauptbahnhof gehen, um mir das Geld abzuholen. Hauptbahnhof? Das ist aber merkwürdig. Bekommt man da auch Geld? Aber gut, wenn sie es sagt, wird es wohl so sein. Ich schlängele mich an einen Schalter mit einem korpulenten Schalterbeamten, der an den neuen Physiotherapie-Kollegen meines Physiotherapeuten erinnert, und reiche ihm den Zettel. Der schüttelt genervt den Kopf und sagt, ich müsse zur Post. Klar, Post hört sich gleich viel besser an. Ein wenig ist es mir peinlich, ihr das mit dem Hauptbahnhof geglaubt zu haben. Jetzt müßte ich nur noch die Post finden. Der Schalterbeamte hat mir einen Hinweis gegeben: Neben (?). Doch statt bei der Post lande ich in einem Kistenlager von Asiatinnen, wo ich irgendetwas gegen neue Schuhe und Strümpfe eintauschen möchte.

Ein olfaktorischer Überfall

ereilte mich heute mittag, natürlich außerhalb der Sprechstunde, als ein Klient meines Kollegen vor der Tür stand, ein Wagenburgbewohner. Vor Dreck starrend hat man von ihm kaum noch das Gesicht oder die Hände gesehen, alles schwarz, aber der Geruch war besonders übelkeiterregend. Auf den ersten Blick sah er außerdem nicht ungefährlich aus, zumal ich mit psychisch Kranken ja schon so einige Erfahrungen habe, nachdem ich aber etwas dominanter wurde, war er ziemlich zahm. So nötigte ich ihn dann auch nach einigen vergeblichen Versuchen schließlich energisch, sich auf den Besucherstuhl zu setzen, der glücklicherweise zwei Meter von mir entfernt steht, weil er ansonsten ständig neben mir herumgezappelt hätte. Das hätte ich wahrscheinlich nicht überlebt. Er wollte neue Einrichtung beantragen. Erst nur Farbe, Dämmwolle und Holzplatten, dann eine neue Couch und Sessel, und ach ja, einen Herd bräuchte er auch, da er bisher nur über Lagerfeuer gekocht hat, und sein Fernseher funktioniert eigentlich ebenfalls nicht mehr so richtig. Die Wände des Wagens seien verschimmelt, da er im Winter nicht immer dort gewesen sei. (Wahrscheinlich auf Platte - und für die, die es nicht glauben: Er MöCHTE da wohnen. Hilfsangebote für Wohnungen hat er stets ausgeschlagen.) Während ich das alles aufnahm, unterhielt ich mich mit ihm wie mit einem Kind, weil er fasziniert mein Schreiben beobachtete und fragte: "Ui, Sie können aber schnell auf dem Computer schreiben. Da komme ich ja kaum mit dem Gucken hinterher. Muß man das können?"
Ich: "Ja, wenn man hier arbeiten will, muß man das können." Er: "Haben Sie das gelernt?"
Ich: "Nein, gelernt nicht. Ich schreibe ja nicht mit zehn Fingern, sondern nur mit zwei."
Er: "Aber trotzdem sehr schnell, ui,ui." Er entdeckte eine Akte von jemandem, der "Knoblauch" heißt: "Ui, hier hat jemand zuviel Knoblauch gegessen, hi, hi."
Ich glaube, ich habe wirklich in meinem Leben noch nie so schnell geschrieben, denn ich wollte ihn so bald wie möglich wieder aus dem Zimmer kriegen. Danach habe ich zwei Stunden lang gelüftet, aber gänzlich ist der Gestank irgendwie nicht mehr zu entfernen.
Da weiß ich doch wieder, woher ich komme - also beruflich -, die Abhärtung durch die Jahre bei den Obdachlosen hat bereits ganz schön nachgelassen. Eigentlich wäre mal wieder ein Extrem-Training fällig, (oder lieber doch nicht).