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Samstag, 7. August 2010

Traumsplitter

Habe einen goldenen Schlüssel in ein Klo fallen lassen, welches ungefähr doppelt so hoch ist, wie ein normales, und in dem auch ungefähr so hoch das braune Wasser steht. Beherzt greife ich hinein um den Schlüssel zu suchen, finde ihn aber nicht mehr. Eine ehemalige Klassenkameradin kommt mir zur Hilfe, doch der Schlüssel taucht nicht wieder auf.

Bemerkung: Der sprichwörtliche Griff ins Klo, wer sagt's denn... Paßt!

Freitag, 6. August 2010

Babelsberg/Glienicke

Am Donnerstag machte ich mal wieder einen Ausflug zur Glienicker Brücke, um diesmal auch die Umgebung rechts davon und um das Glienicker Schloß zu erkunden. Das hatte ich ja bei jenem Ausflug nicht mehr geschafft. Diesmal kam ich auf die glorreiche Idee, meine Füße zu tapen, denn meistens sind es zuerst Blasen die mich stoppen, auch wenn ich ansonsten noch stundenlang herumlaufen könnte. Besonders in diesem Jahr brauche ich Schuhe, sogar eingelatschte, bloß anzugucken, um Blasen zu bekommen. Verstehe ich gar nicht, denn ich lasse mir extra Schwielen und Hornhaut stehen, um die Füße “härter” zu machen, aber sie sind trotzdem extrem empfindlich. Mit dem Tapen ging es aber ganz prima. Keine einzige Blase, obwohl ich einen halben Tag dort marschiert bin und mir nur zwanzig Minuten Pause auf einer Bank gegönnt habe. Auch die Hinfahrt ging prima und ich habe festgestellt, daß ich genau ein und eine Viertelstunde Anfahrt habe. Das sind gerade mal fünf bis zehn Minuten mehr, als ich von der Arbeit zur Physiotherapie im gleichen Bezirk brauche. Eigentlich ein Witz und wahrscheinlich kommt einem die Zeit nur deshalb länger vor, weil man sich währenddessen tatsächlich fortbewegt und nicht nur wartet. Jedenfalls lohnt sich hier die Anfahrtszeit, denn in der Gegend kann man sich bequem einen ganzen Tag aufhalten. Es gibt überall Bänke, lauschige Plätzchen, Biergärten natürlich auch, und neben dem Schloß Babelsberg geisterhafte Toiletten in einer Baracke. Wenn man dort die Tür zu einem Abteil öffnet oder schließt, spült die Toilette von alleine, gegenüber an der gekachelten Wand gibt es eine Aufschrift “Hier spülen” mit aufgezeichneter Hand. Das habe ich zuerst nicht für voll genommen und nach dem Hebel für die Spülung gesucht, bis ich auf die Idee kam, die Hand an die Kacheln zu legen. Und es spülte. Auch ein Rinnsal Wassers zum Händewaschen kommt von alleine aus der Wand, wenn man seine Hand in eine dafür vorgesehene Höhlung hält, ebenso Seife, und in angemessener Zeit danach aus dem gleichen Loch ein Gebläse. Die Gegend dort finde ich immer wieder traumhaft. So viel Wasser, Himmel, Grün, Geschichte und Architektur – die Könige wußten, wo es schön ist – und spätestens im Ruhestand ziehe ich ebenfalls nach Potsdam oder Glienicke, jawohl. Ich bin auch gar nicht anspruchsvoll. Würde zwar gerne im Schloß Babelsberg wohnen, da er mir so gut gefällt, besonders mit dem geheimen Garten dahinter, aber ich würde auch eines von diesen faszinierenden “Hexenhäuschen” nehmen. Die ähneln ein wenig einer Burg, denn der untere Teil und Keller sind anscheinend aus Felsstein erbaut und darüber erst aus Holz. An der Wasserseite dürfte es schwierig sein, da einzusteigen, obwohl das Wasser nur ein kleiner Bach mit Entengrütze ist. Mich würde interessieren, wie es drinnen aussieht, inklusive “Felsenkeller”.

"Hexenhaus" mit Felsenkeller"Hexenhaus" mit Wasserzisterne

 

Ganz ungefährlich war der Ausflug nicht, denn im Glienicker Volkspark sind dauernd Äste heruntergekommen, doch ohne daß irgendein Lüftchen wehte. Erst als ich bereits durch war, sah ich am Eingang das Schild mit der Aufschrift “Achtung Astbruchgefahr! Bitte meiden Sie den Aufenthalt unter Bäumen.” Leichter gesagt als getan, wenn der größte Teil regelrechtes Waldgebiet ist. Unterwegs fand ich einen ausgetrockneten künstlichen “Bergquell” und als ich den Hügel hinaufgeklettert war, sah ich die Bescherung. Es gibt hinter der Felsenwand einen mit Wasser gefüllten Tümpel, der aber mit einer Schleuse geschlossen ist. Weiter unten sieht man auch warum, denn dort gibt es eine Art Berghüttenattrappe, an der gerade gebaut wird.

Teil einer BrückeGestauter WassertümpelKünstlicher Bergquell

 

Später stiefelte ich noch einmal zum Schloß Babelsberg und entdeckte irgendwo einen Trampelpfad, der von hinten an das Gebäude heranführt, welches ebenfalls noch zum Schloß gehört, zu dem es aber keinen Zugang gibt, außer ein stets verschlossenes Hoftor. Nähert man sich von hinten, sieht man zuerst eine nicht allzu hohe Steinmauer, vielleicht 80 cm hoch, die man leicht übersteigen könnte. Dies läßt man aber ganz schnell bleiben, wenn man hinüber geschaut hat, denn da geht es ganz unverhofft drei Stockwerke in die Tiefe. Da ich nicht schwindelfrei bin, habe ich nicht viel fotografiert, aber man sieht gut diesen Gang, der vom Haus direkt in den Schloßberg hineinführt. Deshalb vermute ich mal, daß dieses Haus früher die Schloßküche gewesen ist. Die wurden immer außerhalb des Schlosses gebaut, da sie oft abgebrannt sind, und es gab stets einen “geheimen” Gang zum Schloß, so wie im Neuen Garten auch.

SchloßkücheSchloßküche

Das Wetter war perfekt für diesen Ausflug, nur ein wenig mehr blauer Himmel hätte dann und wann mal hervorgucken können.

 

Wolkenstimmung über dem Wasser

 

 

WandelgangDurchblick auf das WasserBrunnenAm Glienicker SchloßKapelleBrunnen im Glienicker SchloßparkGlienicker SchloßparkEingang zum Glienicker SchloßKapellendetail 2

         

Schloßpark BabelsbergBlick über Schloß Babelsberg bis zur Glienicker BrückeGlienicker Schloßpark

Donnerstag, 5. August 2010

Ich hab hier jemanden,

der liegt ständig den ganzen Tag im Bett (im ungemachten). Kann da gar nicht hinschauen, denn sonst krieg ich immer den Neid, zumindest ein bißchen. Aber gut, wenn ich heute den ganzen Tag im Bett geblieben wäre, wäre der Tag auch nur halb so schön gewesen. Doch spätestens Montag werde ich wieder bedauern, daß ich Puschel nicht aus dem Bett schmeißen und arbeiten schicken kann.

Schlafmütze

Mittwoch, 4. August 2010

Feindlicher Helfer

In einem S-Bahn-Abteil sieht es so aus wie in der Mitte eines Busses mit der runden Plattform. Ich sitze auf einem äußeren Platz, von wo ich direkt auf die Plätze gegenüber der Plattform blicke. Neben mir am Fenster ein halbwüchsiges Mädchen mit Zöpfen und auch ich bin wohl in diesem Alter. Mir wird klar, daß ich gerade aus einer Ohnmacht erwacht bin und ein männlicher Helfer in weißem Sakko, eben noch neben mir, nimmt wieder gegenüber von mir Platz. Unangenehm fällt mir auf, daß mein ebenfalls weißer Rock bis über die Hüfte gerutscht ist und er immer genau zwischen meine Beine starrt. Deshalb schiebe den Rock schnell nach unten. Er hat mir geholfen als ich ohnmächtig war, denke ich, aber gleichzeitig habe ich ein seltsames Gefühl, daß er nicht wirklich uneigennützig ist und keine guten Absichten hat. Vielleicht bin ich undankbar, aber ich fühle mich bedroht. Das Mädchen neben mir ist meine Freundin und scheint zu schlafen. Um mich sicherer zu fühlen, spreche ich sie an, schüttel sie schließlich hin und her, aber sie will nicht aufwachen und wankt leblos hin und her. Anscheinend ist sie jetzt ebenfalls ohnmächtig. Plötzlich geht das Licht in der S-Bahn aus und es ist finster. Mir ist klar, daß dies das Werk des Mannes ist, der sich von seinem Platz erhoben hat. Ich spüre ihn auf uns zu kommen, kann in der Dunkelheit jedoch nichts sehen. Beschwörend rufe ich immer wieder an ihn gerichtet: "Aber so helfen Sie uns doch, aber so helfen Sie uns doch!" Dabei meine ich eigentlich, daß er uns helfen soll, ohne unsere Notlage auszunutzen und uns zu schaden, deshalb betone ich das Wort "helfen" besonders intensiv.

Dienstag, 3. August 2010

So langsam

könnte es dann mal wieder aufhören zu regnen, oder zumindest wieder leicht wärmer werden, aber die Blumen vor meinem Schreibtisch blühen, als ob es kein morgen mehr gäbe. Doch bin ich mir sicher, daß spätestens übermorgen die Sonne scheint. Es muß einfach so sein.

Blick vom Schreibtisch

Hatte heute in einem Shop zu tun, der von einem Mann ungefähr in meinem Alter geführt wird. Seine Freundin, die draußen auf der Straße war, kam herein, als es etwas länger dauerte, und schmiß sich wie ein Wachhund mitten zwischen uns auf die Theke, die Arme aufgestützt, ohne ein Wort zu sagen, weder eine Begrüßung noch eine Verabschiedung, so lag sie da, spitzte die Ohren und lauerte - ich weiß nicht auf was. Anscheinend steht der Mann unter Bewachung. Einerseits finde ich es ja ziemlich schmeichelhaft, mit so hohem Gefahrenpotential eingeschätzt zu werden, andererseits ist es aber auch mehr als lächerlich. Ich meine, denkt so ein Mädel tatsächlich, ich möchte einen Mann, auf den ich wie eine Mutti aufpassen muß? Wenn sie nichts anderes mit ihrem Leben anzufangen weiß, ist das ihre Sache, aber mir ist sowas viel zu anstrengend. Wenn ich unbedingt Probleme brauche, dann mache ich mir lieber andere.

Ein nächtlicher Sommerregen

hat mich zur Geisterstunde hinaus auf einen Spaziergang gelockt. Natürlich ohne Schirm, Kapuze oder Jacke. In Berlin muß man eigentlich fast zwangsläufig zum Nachtschwärmer werden, denn nur nachts ist die Stadt erträglich. Keine Massen von Leute mehr, stille und leere Straßen, Luft zum Atmen und im Moment ein perfektes Sommerwetter - nicht zu warm, nicht zu kalt, und herrlichen Regengüssen zwischendurch. Auch jetzt ist die Nacht noch warm genug, um draußen zu sitzen, obwohl es irgendwann begann stärker zu regnen, so daß ich ziemlich durchnäßt wieder zu Hause ankam. Der Spaziergang führte mich recht weit erst zu meiner alten Schule, von wo ich in die Straße abbog, in welcher der Bäcker seinen Sitz hatte, zu dem ich freitags Brötchen holen geschickt wurde. Auch jetzt befindet sich dort noch ein Bäcker, allerdings weiß ich nicht, ob es dort immer noch diese typischen, viel besseren "DDR-Brötchen" gibt, die heute so rar gesät sind. Ich lief genau die Strecke, die ich damals gelaufen bin und das ist ein seltsames Gefühl, denn von dieser Strecke träume ich öfters. Sobald man nachts dann solch eine Straße tatsächlich wieder entlang läuft, fühlt man sich wie in einem Traum. Selten trifft man sogar Leute, wie zum Beispiel einen Mann, der in der geöffneten Eingangstür eines Ladengeschäfts saß und dort auf seinem Macbook schrieb. Das war bestimmt ein Blogger. Ich kreuzte ebenfalls einen alten Spielplatz und hätte gerne gesehen, wie es da jetzt aussieht, aber es war alles total duster, viel zu dunkel, um irgendetwas zu erkennen, und wahrscheinlich wäre ich nur wieder gegen ein Klettergerüst gelaufen. Dann getraute ich mich, "meine" alte Kirche (schließlich habe ich oft genug an ihre Mauer gepinkelt)zu umrunden, ohne Gefahr zu laufen, dem von Gott auserwählten Hüter von toter Moral und Selbstgerechtigkeit zu begegnen. Ich liebe solche Sommernächte. Ich habe es auch drauf, mich einfach auf eine Treppe oder ähnliches zu setzen und dort sitzen zu bleiben. Eigentlich bräuchte ich nur eine Tonne oder ein Zelt, um mein Lager irgendwo aufzuschlagen. Noch schöner ist es bei diesem Klima am Meer. Bei Regenwetter oder gar Sturmnächten, in denen das Meer bis fast über die Dünen tritt, am besten hautnah im Zelt miterlebt, fängt es da erst an, richtig Spaß zu machen. Nun sitze ich hier auf meinem Balkon und kann gar nicht aufhören, dem Regen beim Fallen zuzuhören und die Fledermäuse zu beobachten, Nachtschatten, die blitzschnell hin und her huschen. Manchmal gibt es Nächte, die sollten nie enden, und manchmal gibt es Tage und Nächte, an denen kann man sich nicht entscheiden, wann man schlafen möchte und ob man überhaupt schlafen möchte. Denn sie sind, sowohl tags als auch nachts, viel zu schön, um sie zu verschlafen. Nachtschwärmerei ist leider ziemlich unpraktisch, wenn man früh aufstehen muß, um seine Brötchen zu verdienen, aber zum Glück kann ich morgen heute ausschlafen (das heißt natürlich, nur wenn ich möchte).

Nacht 1

Nacht 2

Montag, 2. August 2010

Merkwürdig,

seit drei Wochen schwitze, besser gesagt, sprudel ich wie eine Bergquelle beim Sport. Ich glaube, ich brauche einen Tropfenauffangrinne, normal ist das nicht mehr. Dabei ist es weder besonders heiß, noch sind die Übungen besonders schwer. Und wenn ich dann mit schweißnassem Sportzeug auf dem Nachhauseweg bin, pfeifen mir die Männer hinterher. Das liegt sicher nur an der kilometerlangen Pheromonfahne, die ich hinter mir her ziehe.

Am verwilderten Grundstück, mit den vielen Metern wuchernden Brombeergestrüpps, reifen dieselben inzwischen und während ich auf den Bus wartete, pflückte ich mir einige, wußte aber nicht wohin damit. Ich glaube, das nächste Mal nehme ich eine Frischhaltedose mit und werde vor der Heimfahrt mein Abendessen ernten.

Sonntag, 1. August 2010

Seltsame Küchenartefakte

Eigentlich begann der Tag wie jeder Tag. Ich tappte ziemlich früh am Morgen in die Küche, um mir dort ein sonntägliches Frühstück zu bereiten. Allerdings kam es nicht dazu, und wie es dazu kam, daß es nicht dazu kam, weiß ich nicht mehr wirklich. Es war vielleicht ein spontaner Gedanke, der mich abgelenkt hat und mich dazu animierte, eine Entsorgungsorgie zu starten. In den anderen Zimmern bin ich recht schnell und zeitnah beim Entrümpeln, aber da die Küche sowieso seit Jahren Baustelle ist und auch so aussieht, reizt sie dazu, dort nicht nur ständig wild irgendwelches Zeug abzustellen, sondern sich auch nicht allzu viel Gedanken um Ordnung zu machen, weil es ja in diesem Zustand eh egal ist. Zuerst mußten die zehn Jahre alten Bonbons im Bonbonglas daran glauben, die ich mit dem Hintergedanken aufgehoben hatte, daß ja plötzlich einmal ein akuter und höchstnotpeinlicher Notfall auftreten könnte, in welchem ich dringend und auf der Stelle einen Bonbon benötige. Dieser Notfall ist in zehn Jahren aber nie aufgetreten. Deshalb gehe ich ganz stark davon aus, daß er in den nächsten zehn Jahren ebenfalls nicht auftreten wird. Stattdessen füllte ich in das Glas nun eine Knabbermischung aus Walnüssen und Sonnenblumenkernen, von denen die Tüten sonst dauernd wahllos angebrochen irgendwo herumliegen. Als nächstes mußte die geschenkte Kaffeemaschine gehen, die ich nie benutzt habe, da ich keinen Kaffee trinke. Aber ich dachte mir, wenn der Besuch einmal Kaffee trinken möchte....dabei vergaß ich jedoch, daß ich nicht nur nicht Kaffee trinke, sondern auch nie Kaffee im Haus habe. Selbst wenn ich also Besuch bekommen hätte, der unbedingt Kaffee trinken möchte, hätte er Pech gehabt. Also weg damit. Bei dieser Aktion stellte ich außerdem fest, daß ich nur noch drei flache große Teller besitze. Das war mir bisher gar nicht aufgefallen. Es besteht dementsprechend also nicht nur ein bekanntes Kleine-Löffel-Sterben, sondern ebenso eine hohe Flache-Teller-Sterblichkeit.

Der bewußte Blick in die Schublade mit den Küchengeräten offenbart immer wieder Überraschendes. Ein wenig fühlt man sich dabei wie ein Archäologe, der rätselhafte Artefakte ausgräbt und sich fragt, wozu sie wohl einmal gedient haben. Bei manchen Geräten habe ich dazu wirklich keine Idee. Wozu benutzt man zum Beispiel diese Gegenstände? Sind das vielleicht Ritualwerkzeuge für den Dienst an einem blutdürstigem Gott?

Küchenartefakte

Ok, beim ersten von links habe ich es inzwischen herausgefunden. Es ist dieses Teil und ich wußte nicht, daß ich so etwas besitze. Bestimmt wieder irgendein Weihnachtsgeschenk. Entdeckt habe ich außerdem solche Schätze wie einen Universalzerkleinereraufsatz für meinen Mixstab, der sogar ein Crusheismesser hat. Völlig neu für mich, obwohl ich diesen Mixstab schon mindestens zehn Jahre besitze. Allerdings hat mich Crusheis bisher nie interessiert. Crusheis interessiert mich erst seit ca. vier Tagen, seitdem ich meinen ersten Obstsmoothie gemixt habe, der mich so begeistert hat, daß es durchaus sein könnte, daß ich mich in den nächsten Wochen nur noch von Obst- und Gemüsesmoothies ernähre. Auf jeden Fall werde ich, so bald dieses dicke grüne reife Ding da unten im Foto geschlachtet ist, einmal einen Wassermelonensmoothie mit Crusheis probieren. Insgesamt ist das Ergebnis der Spontanaktion ein Frühstück am Nachmittag und ein Sack voller Müll.

Samstag, 31. Juli 2010

Hm,

die Zimmer in Dres.den sind gebucht, Konzertkarten für den gleichen Monat bestellt, aber freuen kann ich mich irgendwie auf gar nichts. Meine Gedanken kreisen nur darum, wie ich den Rest des Jahres noch überstehe, ohne daß es in mehr Quälerei ausartet. Ich fühle mich wie eine Schnecke, die einen Lastwagen überholen will. Hoffentlich bekomme ich wenigstens auf der Reise einen kleinen Energieschub, damit ich währenddessen nicht total schlapp mache. Vielleicht würde es helfen, einfach hundert Jahre durchzuschlafen, aber ich schaffe es ja nicht einmal, mich mit einer bösen Fee anzulegen, sondern locke nur Ratten hinter dem Ofen hervor.

Freitag, 30. Juli 2010

vergelesen

"Der schlanke Bauch vom Flohmarkt"

statt

"Das schlaue Buch vom Flohmarkt"

Vom Flohmarkt würde ich den schlanken Bauch sofort mitnehmen.

Donnerstag, 29. Juli 2010

Traumsplitter

Auf Klassenfahrt suche ich das große Gemeinschaftsbad auf, welches mit den groben Kacheln und großen Waschbecken an eines auf einem Zeltplatz erinnert, um mir das Gesicht frisch zu machen. Beim Aufdrehen eines seltsamen Wasserhahns springt mir gleich wie aus einem Schlauch eine kalte Wasserdusche entgegen. Wow, das ist toll! Ich bekomme Lust, ganz zu duschen und stelle mich in eines der offenen Duschabteile. Genüßlich lasse ich das kalte Wasser über meinen Körper fließen. Wahnsinn! Obwohl ich weiß, daß das Wasser definitiv eiskalt ist, spüre ich die Kälte zu keiner Minute. Es ist einfach nur angenehm und erfrischend. Da könnte man glatt zum Kaltduscher werden.

Eine Spielrunde mit einem Dame(?)-Spiel und mehreren Kollegen, unter ihnen auch die ehemalige Kollegin D.B. Zunehmend bemerke ich während des Spiels eine ziemlich herrische Art an ihr, welche mich mir mißfällt. Komisch, daß mir das früher nie aufgefallen ist.