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Samstag, 23. Oktober 2010

Gestellt vs. echt

Gestellt

Echt

Das obere Foto ist extra für meine spendablen Großeltern gestellt worden, die mich regelmäßig zu Weihnachten mit großzügigen Puppengeschenken bedachten, welche mir von den Eltern übergeben wurden. Eine der Puppen trägt ein echtes 70iger-Jahre-Outfit. Wie man sieht, ist der Pony sorgfältig zur Seite gekämmt worden, damit ich auch ordentlich aussehe. Die Puppen landeten alle auf meinem Bett, wo sie mehr oder weniger einstaubten. Dies störte mich nicht, dagegen aber schon, wenn Besuch da war, in mein Zimmer schaute und dann solche doofen Fragen stellte wie: "Du hast aber viele Puppen. Spielst du denn mit denen auch allen?"

Im unteren Foto ist der Pony wieder ins Gesicht gefallen und die Puppen sind achtlos hinter mich geworfen. Stattdessen beschäftige ich mich mit dem neuen Baukasten.
Witzigerweise war mein größter Spielzeugwunsch als Kind, der mir aber nie gewährt wurde, eine große knallorangene Registrierkasse mit richtigen Zahlentasten, in der man sogar echtes Geld aufbewahren konnte und die mehr funktionelle Extras hatte, als meine kleine Kaufmannsladenkasse. Vermutlich hatten meine Eltern recht, wenn sie dachten, mich würde es bald langweilen, mit der Kasse herumzuklimpern. Vielleicht hätte ich aber auch ungeahnte Fähigkeiten im Geldeinnehmen entwickelt.

Auf Eis gelegt

In einer Klinik werde ich von einem jungen Arzt mit Brille einen langen Krankenhausgang entlanggeführt, in welchem fahle Neonröhren flackern. Er bringt mich in ein Zimmer, welches eigentlich mehr wie eine Gefängniszelle aussieht. Der Raum ist langgestreckt, wobei das Bett gleich an der Tür steht, in der sich ein Guckloch befindet. An der anderen Seite des Raumes ist ein vergittertes Fenster. Der Arzt versichert mir die ganze Zeit, daß er mir helfen möchte und ich glaube ihm das, zumal ich im Krankenhaus bin, aber ich bin dankbar, da er besonders bemüht erscheint. Im Zimmer angekommen, bekommt er einen Handyanruf und wendet sich kurz ab. Ich setze mich auf das Bett und merke, daß irgendetwas an der Matratze seltsam ist. Als ich hinuntergreife stelle ich fest, daß die Matratze auf Eiswürfeln liegt. Diese sind gut versteckt, als sollte ich es nicht bemerken. Was soll das hier werden? Eine neue Therapie? Der Arzt wendet sich erneut mir zu und fragt mich, ob mir kalt wäre. Ja - sage ich, da die Matratze wirklich immer kälter wird. Er scheint zufrieden, sagt aber nichts weiter dazu, sondern beginnt irgendetwas Medizinisches zu deklamieren. Doch zwischendurch hält er immer wieder inne, um mich zu fragen, ob mir kalt wäre, und ist befriedigt, wenn ich dies bestätige. Ich finde sein Verhalten sehr seltsam. Ist doch klar, daß mir kalt ist, wenn er mich extra auf Eiswürfeln bettet, und warum sagt er mir nichts davon, wenn er eine neue Therapie ausprobieren möchte? Warum fragt er mich immer wieder dasselbe, wenn er doch wissen müßte, daß es so ist? Als er mich das nächste Mal fragt, ob mir kalt wäre, hat sich sein Gesicht zu einer höhnisch grinsenden Fratze verzogen. Und plötzlich weiß ich es vollkommen klar: Dies ist keine echte Klinik und er ist auch kein Arzt, sondern wahrscheinlich ein Menschenfresser. Er will mich gar nicht heilen, denn er hat ganz andere Absichten, die keinesfalls gut sind. Vielleicht ist das Zimmer hier so eine Art Kühlschrank. Die Kälte nimmt jetzt massiv zu, allerdings sind der Grund dafür nicht die Eiswürfel, sondern es ist vor allem die Atmosphäre von Bedrohung, sowie die Trauer darüber, in meiner Hilflosigkeit allein gelassen, ausgenutzt und betrogen zu werden, die mich frieren läßt. Ich darf mir aber auf keinen Fall etwas anmerken lassen, niemals, damit er nicht Verdacht schöpft, daß ich bemerkt habe, was er mit mir macht. Fieberhaft überlege ich, wie ich entkommen kann. Vielleicht kann ich eine leblose Attrappe von mir basteln, die ich in das Bett stecke. Dann denkt er, ich bin ihm sicher, während ich mich längst davongeschlichen habe.

Freitag, 22. Oktober 2010

Ohne groß hellsehen zu müssen,

ahne ich nach bisherigem Ereignisstand jetzt schon, daß ab November wohl wieder ein Terminmarathon beginnt. Der Countdown für den ersten läuft bereits. Weniger als zwei Wochen bis.... bis was? Noch mehr Angst? Erlösung? Oder vielleicht das böse zusammengesetzte K-Wort (mir fällt auf, daß er mehrere böse K-Wörter gibt)? Hatte ich schon erwähnt, daß ich panische Angst vor Krankenhäusern habe? Vielleicht liegt das an meinem längeren Krankenhausaufenthalt als Kind, wo ich mit ca. 2,5 bis 3 Jahren wegen Meningitis unter Quarantäne stand und mir das andere Kind im Zimmer die Finger meiner Negerpuppe abgebissen hat. Vielleicht liegt es auch mehr an dem, was ich als Besucher in den letzten Jahren an unhaltbaren Zuständen in Krankenhäusern erleben durfte. Jedenfalls habe ich mir vorgenommen, zukünftig kein Krankenhaus mehr von innen zu sehen, schon gar nicht als Patient. Vielleicht ist das aber alles eine Gewohnheitssache. Ein Klient von mir hatte sich nach einer längeren Krankenhauseinweisung wegen Herzstillstand und Alkoholmißbrauch so gut daran gewöhnt, daß er in seiner Wohnung nicht mehr zurechtgekommen ist und von einem Krankenhaus zum nächsten gezogen ist, um sich einweisen zu lassen. Wenn man nicht sehr wählerisch ist, ist es ja auch bequem. Putzen, Einkaufen und den ganzen Kram erledigen andere. Heute lebt er in einem Heim. Noch ist ein bißchen Zeit und die Chance, daß "es" sich in Luft auflöst. Aber wenn ich es erfolgreich geschafft habe, "es" eine Woche lang zu ignorieren, was körpertechnisch gar nicht so einfach ist, ist "es" nach sieben Tagen immer noch da. Und trotzdem denke ich: Ich nich!

Donnerstag, 21. Oktober 2010

The Riddle

vergelesen

"Gratis-Aufenthalt im Fluchtclub"

statt

"Gratis-Aufenthalt im Funclub"

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Auch wenn es besser ist,

gerade nicht so viel Zeit zum Nachdenken zu haben, bin ich trotzdem froh, daß endlich der Umzug von meiner Mutter Geschichte ist. Ein bißchen beneide ich sie insgeheim, da sie zwar ebenfalls viel Streß hat in diesem Jahr, aber in die Traumwohnung zu ziehen, die man schon immer haben wollte, ist ja dann doch mehr positiver Streß mit rosigen Aussichten. Meine Aussichten möchte ich mir dagegen gar nicht so genau vorstellen. Um so gereizter reagiere ich deshalb auf ihr dauerndes Gejammere, wenn es nicht genau so läuft, wie sie es sich in den Kopf gesetzt hat. Alles soll sofort und auf der Stelle fertig, die Kisten innerhalb von einem Tag ausgepackt sein. Bei anderen stehen die Kisten tagelang herum, bis alles ausgepackt ist, weil es einfach nicht anders geht, vor allem, wenn man noch berufstätig ist. Genau wie mit dem perfekten, gesellschaftsfähigen Friedhofsgrab setzt sie sich in den Kopf, daß es so und so sein muß, übernimmt sich dabei ständig und jammert herum, weil es eben nicht so geht. Ich kann ja verstehen, daß die Wohnung gleich schön sein soll, aber ich finde, wenn man sich schon so übereifrige Ziele setzt, mit denen man sich überflüssigerweise selbst unter Druck setzt und zusätzlich die, die helfen, sollte man auch nicht herumheulen. Und da ist immer das Gefühl, daß sie nur darauf lauert, man gebe sich plötzlich geschlagen und sage: "Ja, ja, wir machen alles, gehen buddeln, pflanzen und gießen, wir machen alles was du willst sofort und auf der Stelle." Ich helfe zwar gerne, aber nicht so, daß ich mich in ihr eigenes Joch spannen lasse. Sie hat außerdem die Gewohnheit, ihre Helfer auf subtile Art zu sich zu "befehlen", ohne zu fragen, wann es ihnen überhaupt paßt. Stattdessen geht sie ganz selbstverständlich davon aus, daß am Wochenende alle Zeit haben, auch die Nichtrentner. Und da sie sich am Wochenende sowieso langweilt, sollen alle regelmäßig am Wochenende kommen. Ich selbst weiß ja inzwischen, wie ich darauf reagieren muß. Doch habe ich mitbekommen, daß sie anscheinend meinen C. ziemlich nach ihrer Pfeife tanzen läßt. Er hat ihr die Wohnung renoviert und ähnliches. So ganz nebenbei ließ sie die Bemerkung fallen, daß er gesagt hätte, er würde in der Woche nach Feierabend kommen, was ihr aber gar nicht recht sei. Ich vermute mal, er hat sich nicht getraut zu widersprechen und ist nur deshalb doch am Wochenende zu ihr gefahren. Sie regt sich immer über seine Ex auf, die ihm auf der Nase herumgetanzt ist und wundert sich, daß er alles mit sich machen läßt, aber ausnutzen tut sie es auch. Jedenfalls, nachdem wir vorher bereits ständig Sachen per Korb und Tasche in die neue Wohnung geschleppt hatten, waren die Kisten tatsächlich innerhalb eines Tages ausgepackt. Da sie selbst nicht damit zurechtkam, die Kartons auseinanderzufalten, meinte sie nach einer ganzen Weile, während sie mir immer wieder dabei zuschaute: "Du siehst aus, als würdest du sowas dauernd machen." Na was denkst du denn, antwortete ich, das gehört sozusagen zu meinem Job. Ich habe die vielen Umzüge auf Arbeit irgendwann nicht mehr gezählt und wir schleppen heute noch Umzugskisten mit Akten umher, weil nirgendwo Platz ist und die immer wieder umgelagert werden müssen. "Was? Aber das kann doch gar nicht sein!" ruft sie und guckt mich mit großen Augen an. Dann wollte sie, weil sie über zwanzig Jahre mit Strom gekocht hat, daß ich ihr sage, wie sie am besten den Gasherd anzündet ohne Streichhölzer zu verwenden. Ich hatte ihr dafür extra einen von diesen praktischen Gasanzündern mit langem "Hals" besorgt und ihr kurz gesagt, wie man den benutzt. Das hat allerdings nicht gereicht, denn beim nächsten Mal fragte sie mich wieder, weil sie nicht damit klargekommen ist und diesmal führte ich es ihr vor. Finger in die Lasche und draufdrücken, zack. Sie sah nicht sehr überzeugt aus und sagt doch zu mir, den Mund verziehend, sie hätte ja mehr an etwas Einfaches gedacht, sowas wo man nirgends draufdrücken muß.... ähm?

Dem Busfahrer

wollte ich heute mein Lutschpastillenblatt statt meiner Fahrkarte zeigen. Die interessieren ihn bestimmt mächtig. Eintritt nur mit antibakterieller Bewaffnung... Vielleicht war der Grund für diese Verwirrung ja der herrliche Regenbogen am Himmel.

Fahrschule beim Türken

Bei einer Art Kur habe ich so viel Zeit, daß ich, um mich nicht zu langweilen und etwas nützliches zu machen, eine Fahrschule beginne. In dieser Fahrschule gibt es eine Menge sehr junger Fahrlehrer. Meiner ist ein Türke, ungefähr 20 Jahre alt, leicht südländisches Aussehen, aber mit blauen Augen. Zuerst bin ich etwas skeptisch, denn auf Machoallüren habe ich keine Lust, doch er scheint sehr nett und bemüht zu sein. Ich denke, ich werde mit ihm auskommen. Mitten im Gewimmel zwischen den anderen Fahrlehrern und Schülern fragt er mich gleich zu Beginn, ob wir uns nicht lieber duzen wollen. Ich stimme zu und nenne ihm meinen Vornamen. Er sagt mir daraufhin, er heiße Gülczan (ist das nicht ein weiblicher Vorname?). Außerdem spricht er genau diesen Türkenslang, wie ich ihn aus dem Fernsehen kenne. Zum Beispiel hängt er an jeden Satz ein "weiss du?". Merkwürdig an ihm finde ich, daß er die ganze Zeit zwar oben bekleidet ist, aber unten nur einen schwarzen Stringtanga trägt. Doch noch merkwürdiger ist, daß er auf beiden Hinterbacken große blaue Flecken hat und auch seine Beine sind von blauen Flecken übersät. Muß ja ein gefährlicher Job sein, falls er sich die Blutergüsse von der Fahrschule holt. Er fängt an, mir einige allgemeine Dinge zu Auto und Straßenverkehr zu zeigen. Dazu drückt er mir unter anderem auch eine Folie mit herzförmigen Aufklebern in die Hand, welche weiß und hellblau glänzen, und fragt mich, was das ist. Hm, hm, was könnte das wohl sein? Vielleicht irgendwelche Plaketten, die man auf das Auto klebt? Ich habe allerdings noch nie Plaketten in Herzform gesehen.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Ohne Boden

Flur

Nachdem ich den großen Fehler gemacht hatte, meinen Flur mit ecrufarbenem Teppichboden auszulegen, mußte jetzt nach nur fünf Jahren der fleckige Überrest einem neuen, dunkelroten Teppichboden weichen. Genau in meiner Lieblingsfarbe, etwas changierend und passend zu dem als Vorhang mißbrauchten indischen Pashmina-Schal. Nicht verstehe ich allerdings, daß mein Rücken solche Aktivitäten so übel nimmt. Da heißt es immer, Bewegung sei gut für den Rücken und bewegen kann man sich bei vielen Tätigkeiten. Wenn ich also renoviere, das Bad fliese oder aber Teppich auslege, dürfte das eigentlich nicht viel andere Folgen habe, als wenn ich Sport mache. Und trotzdem war ich hinterher nicht mehr in der Lage, die Schränke wieder einzuräumen, sondern steif wie ein Brett und mit dem Gefühl, eine Straßenbahn sei über mich hinweggefahren. Ich mußte die Schuhberge deshalb erst einmal zwei Tage im Zimmer verteilt liegen lassen. Früher habe ich alles ruckzuck am Wochenende erledigt, hab höchstens ein bißchen geschwitzt. Und meine Ärztin fragt mich noch, ob ich Streß habe, da ich dauernd Gastritis kriege. Sowas kann nur jemand fragen, der keine Rückenschmerzen hat. Was soll man da antworten? "Nö, wenn ich ganz still liege, nicht atme und nicht aufs Klo muß, habe ich keinen Streß." Es ist sicher kein Zufall, daß es mit den Magenproblemen genau ein halbes Jahr nach Beginn der Rückenschmerzen anfing. Rückenschmerzen sind Streß pur und ich rede dabei noch nicht einmal von den vielen Terminen, die man plötzlich zusätzlich hat. Sogar Herr N. meinte, da lege er sich doch lieber eine andere Krankheit zu, mit welcher er nicht dauernd irgendwo hinrennen muß. Man hat nicht nur deshalb auf einmal viel weniger Zeit als früher, sondern auch, weil man für alles länger braucht, was man sonst im Vorbeigehen erledigen würde. Wenn man Pech hat, muß man sogar alles stehen und liegen lassen und hat dann später, wenn man sich wieder bewegen kann, das doppelte bis dreifache Pensum in weniger Zeit zu bewältigen, um in einen einigermaßen zivilisierten Zustand zurückzukehren. Außer natürlich, es gibt Kinder oder Bedienstete, die man herumscheuchen kann. Kurz gesagt ist es eine sich abwärts bewegende Spirale, in welcher man sich in immer weniger effektiv neben der Arbeit nutzbarer Zeit, vor immer größere Herausforderungen gestellt sieht, bis man das Gefühl hat, daß alles über einem zusammenbricht. Wieviele Jahre kann man sowas wohl mitmachen, ohne "richtig" krank zu werden? Oder bin ich es vielleicht schon? Zum Glück habe ich viel zu wenig Zeit, um darüber nachzudenken, aber immer dann, wenn ich sie habe, ist jetzt nicht nur das Sterben meines Vaters, sondern auch das meiner Großmutter präsent, so wie ich es aus Erzählungen kenne, weil ich damals erst fünf Jahre alt war. Ich frage mich, ob es hochmütig ist, sich zu sicher sein und die Angst zu verdrängen, oder einfach nur einfältig. Warum sollte das Jahresende tatsächlich der rettende Strohhalm sein und warum denke ich bereits drei Monate vorher, daß mir jetzt DAS nicht mehr passieren kann? Woher will ich wissen, daß ich nicht einer dieser vielen Ichnichse bin, die sich eines besseren belehren lassen müssen? Habe ich vielleicht noch viel weniger Zeit, als ich überhaupt ahne? Nur gut, wenn einem dann die Zeit zum Nachdenken fehlt.

Montag, 18. Oktober 2010

Ha, ertappt!

Kaum zeigen sich einige Sonnenaktivitäten und solare Strahlungen, spinnt die Funkuhr schon wieder und macht mir weis, es wäre kurz vor vier. Ich werde meine empirischen Sonnen-Funkuhr-Studien fortführen.

Am Morgen

im Bus fühlte ich mich auf komische Weise irgendwie im falschen Film, besser gesagt in einem Zombiefilm, jedenfalls stark an meinen gestrigen Traum erinnert. Mir war, als würde ich in einem Zombiebus fahren. Vor meiner Nase, egal wohin ich mich wendete oder stellte, tappte ständig mit wabernden Knien so ein bärtiges großes Extra vor mir herum, das mich überhaupt nicht zu bemerken schien. Ein anderes blasses Etwas kippte von ihrem Sitz fast vornüber und einer sah aus, als wäre er gerade als Alkoholleiche wiederauferstanden.
Auf Arbeit erreichte mich der neue Aktionsplan Sexuelle Vielfalt, der seinem Namen aber nicht gerecht wird, da er nur einige Fortbildungsworkshops zum Thema Trans**** beinhaltet. Beim Titel dieses Aktionsplans hätte ich eigentlich auch Workshops in SM, Tantra und der Tibetanischen Himmelsschaukel erwartet. Demnächst soll außerdem eine groß angelegte Mitarbeiterbefragung zum Thema "Arbeit und Gesundheit" stattfinden. Herr N. bemerkte daraufhin richtigerweise, daß da ja schon in der Fragestellung etwas nicht stimmt, denn Arbeit und Gesundheit könnten niemals zusammenpassen. Die Ergebnisse sollen angeblich anonymisiert ausgewertet und entsprechende Veränderungen zur Gesundheitsvorsorge eingeleitet werden. Da frage ich mich aber, wo die das viele nötige neue Personal hernehmen und wie sie es bezahlen wollen, damit man nicht dauernd für den unsichtbaren Zweiten mitarbeiten muß und vielleicht auch mal die Erlaubnis bekommt, weniger Stunden zu arbeiten. Stattdessen wird wahrscheinlich nur noch ein zusätzlicher Defibrillator angeschafft, damit sichergestellt ist, daß man seinen Herzinfarkt wenigstens überlebt und schnell wieder auf den Beinen ist.

Edit: Kaum gepostet, schon findet sich die tibetanische Himmelsschaukel auf Platz 1 bei Google. Unglaublich, wie schnell die sind.

Sonntag, 17. Oktober 2010

vergelesen

"Krawallerieregiment"

statt

"Kavallerieregiment"

All you Zombies (Zombiehorror)

Das passiert, wenn man vor dem Schlafen Filme wie "Shaun Of The Dead" sieht, wobei der Film selbst als Komödie eher lustig war, der Traum aber schon etwas gruseliger. Ich hatte ihn zwischen 4 und 5 Uhr:
Mit vielen anderen Menschen zusammen befinde ich mich in einem riesigen Gebäude, welches einem düsteren Schloß gleicht. Das Problem dabei ist, daß die meisten Leute Zombies sind und nur ich gehöre mit wenigen anderen zu denjenigen, welche noch nicht von der "Zombiekrankheit" befallen sind. Die Zombies strömen in Massen um uns herum die Treppen hinauf und herab, bzw. durch die Säle des Gebäudes, sind an sich aber anscheinend ungefährlich. Trotzdem ist es ein mulmiges Gefühl, sich zwischen ihnen zu bewegen. Man fühlt sich weder sicher noch wohl, und überdies ist die kleinste Berührung von ihnen hochansteckend. Und es ist bei diesen Massen gar nicht so einfach, Berührungen zu vermeiden, obwohl sich die Zombies durchaus selbst bemühen, dieses zu verhindern. Automatisch versuche ich zwar den Zombies auszuweichen, empfinde es aber irgendwie als Ungerechtigkeit, nicht zu ihnen zu gehören. Mir fällt auf, daß die "Zombiekrankheit" besonders gern körperlich gesunde Menschen befällt. Und nur, weil ich das nicht bin, gehöre ich nun wieder zu den Außenseitern, bzw. nicht dazu. Doch das Schlimmste daran ist nicht die Andersartigkeit an sich, sondern die große Last und Verantwortung, die damit wie ein Mühlstein auf meinen Schultern liegt. Die Verantwortung der wenigen "Unerkrankten", die Zombies nicht im Stich zu lassen, sondern sie von ihrem Fluch zu erlösen. Nur wir können das bewerkstelligen. Der Schlüssel zum Fluch liegt darin, uns mit ihnen abzugeben und mit ihnen zu leben. Aus diesem Grund habe ich vor, die Nacht mit vier von ihnen in einem Zimmer zu verbringen. Doch bevor ich mich auf diese schwere Mission mache, bleibe ich noch eine Weile in einem der Säle und versuche die Zombies zum Tanzen zu animieren. Dazu tanze ich selbst durch den Raum, allerdings vorsichtig, um niemanden versehentlich anzurempeln, und fordere sie auf, es mir gleichzutun, bzw. sich mir als Tanzpartner gegenüberzustellen, wobei ich aber beim Tanzen stets darauf achte, daß sie mich dabei nicht anfassen. Unter den Zombies im Raum befinden sich auch gestaltlos wie Schatten mein Physiotherapeut und seine Freundin, stelle ich fest. Schließlich mache ich mich mit vier Zombies auf den Weg zu unserem Zimmer. Während einer Fahrt im Fahrstuhl bemerke ich, daß diese inzwischen schon viel lebendiger und gesünder aussehen. Sollte etwa der Heilungsprozeß bereits eingesetzt haben? Mir kommt da so ein Gedanke. Könnte es sein, daß die Ursache für diese Gesundung mit im Tanzen zu suchen ist? Gibt es möglicherweise noch andere Wege, den Fluch zu brechen? "Hm", sinniere ich laut, während ich sie anschaue, "vielleicht reicht es ja schon einfach nur zu leben, so richtig zu leben, meine ich." Nachdenklich wiegen sie über meine Worte die Köpfe. Im Zimmer selbst gibt es eine Tür zu einem Nebenraum. Neugierig schaue ich hinein und finde zu meiner Überraschung die gesamten Mitarbeiter meiner Arbeitsabteilung dort versammelt. Ich grüße und mache eine kurze Bemerkung, dann ziehe ich mich wieder zurück. Erst im nachhinein überlege ich, ob meine Kollegen dort nebenan wohl zu den Zombies gehören oder zu den "Gesunden". Die Antwort weiß ich nicht, aber kann mir im Moment auch egal sein.

Ich bekomme auf einem Zettel, der an einer Farbtube hängt, die Aufforderung, die Farbe für einen Malzirkel zu bezahlen, der immer mittwochs stattfindet. Ach herrje, stimmt ja, diesen Zirkel gab es auch noch. Den hatte ich ganz vergessen und war ewig nicht mehr da, sondern stattdessen montags beim Sport. Eigentlich blöd, immer vierteljährlich Farbe zu bezahlen, wenn man dann doch nicht hingeht. Aber abmelden möchte ich mich nicht.
Auf dem Zaun eines Hinterhofes sehe ich drei Katzen nebeneinandersitzen. Sie sitzen in gleichen Abständen und in genau der gleichen Pose, wobei sie mich unverwandt ansehen, nur ihr Fell ist unterschiedlich. Ich finde es seltsam, daß sie sich überhaupt nicht rühren oder bewegen, egal wie nah ich herankomme, und sich so übereinstimmend präsentieren. Sie schauen mich stattdessen stets weiter mit großen Augen an. Einen mit Sandbergen überzogenen Weg zu einer S-Bahn-Station gehend, finde ich dort ein Briefkuvert mit meinem Namen auf dem Boden liegend. Oh, hier liegt eine Nachricht für mich! So ein Zufall! Auch dies ist eine Zahlungsaufforderung für einen Zirkel. Da aber ein Überfall stattgefunden hat und die Polizei ermittelt, benötigen sie die Nachricht als Beweisstück. Ich drücke sie also einem der Beamten in die Hand und sage, sie sollen mich benachrichtigen, wenn ich noch etwas zu bezahlen habe. Mühsam klettere ich über die rutschigen Sandberge und werfe dabei die Geldschatulle vor einem Ladengeschäft um. Blitzende Geldstücke kullern in den Sand. Schließlich fällt mir ein, daß ich für die Sportgruppe ebenfalls wieder bezahlen müßte und betrete den Hof mit einer Rezeption, wo man das machen kann. Als ich der blonden Rezeptionistin mein Anliegen klar mache, schaut sie mich verschwörerisch an und verrät mir, daß noch nicht feststeht, ob es mit der Sportgruppe überhaupt weitergeht, da mit 88,8 Prozent Wahrscheinlichkeit ein Baby unterwegs ist. Ich sollte also besser warten. Dabei sieht sie aus, als würde sie gerne noch sehr viel mehr ausplaudern, ich frage jedoch nicht weiter, denn diese Auskunft reicht mir erst einmal. Was genau los ist, werde ich früh genug erfahren.

Bemerkung: Dunkel erinnert mich dieser Traum an einen früheren, der mir aber beim besten Willen nicht mehr einfallen will, dafür aber dieser eine Song.

Samstag, 16. Oktober 2010

Traumsplitter

Lange Fahrten im Bus durch Prag. Ich nehme mir vor, genau aufzupassen, was ich sehe, aber die Eindrücke wechseln so schnell und sind eher durch moderne Bauten und einen langen Betontunnel geprägt, daß ich alles sofort wieder vergesse.

Ich erwache in meinem Bett und weiß, daß meine Katze irgendwo in der Nähe sein muß. Sie rufend, taucht sie auch gleich auf, tigert an das Bett heran und läßt sich von mir streicheln. Sie macht einen Satz zu mir herauf und rollt sich behaglich in der Kuhle meines Halses zusammen. Mir fällt auf, wie dünn sie geworden ist, und plötzlich erinnere ich mich, daß ich ihr wahrscheinlich seit Monaten kein Fressen und Trinken mehr hingestellt habe. Ach du Sch..., kann es sein, daß ich sie total vergessen hatte? Trotzdem lebt sie noch. Ob sie wohl Mäuse gefressen hat? Oder doch eher nur Fliegen?
Sie hat ja eigentlich nie richtig Jagen gelernt. Doch sie scheint auch ohne mich zurechtzukommen und mir die Vernachlässigung in keinster Weise übel zu nehmen.

Meine Orange

ganz unten hat braune Stellen bekommen und auch das Widget darüber funktioniert und zeigt inzwischen 34 Sonnenflecken an. Es tut sich was.

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Traumsplitter

In der Ecke eines Parks oder Gartens finde ich zwei zerbrochene winzige Vogeleier auf dem Boden. Hier muß doch irgendwo ein Nest sein, wo diese herausgefallen sind! Tatsächlich finde ich es darüber in einem Strauch und es ist voll mit unzähligen quirligen und hungrigen frischgeschlüpften Vogelküken. Was für Freude! Also haben hier doch wieder Vögel gebrütet! Grünfinken können es diesmal aber nicht sein, die sahen anders aus. Ich kann es kaum erwarten, sie aufwachsen zu sehen und zu erfahren, was es für eine Vogelart ist.

Dienstag, 12. Oktober 2010

Zahmer Tiger und platonische Liebe

Ein Platz mit vier Bäumen. Es erscheint mir, als sei dies ein durch irgendetwas eingeschlossener Ort gewesen, vielleicht ein Hinterhof, jedoch macht er einen märchenhaften Eindruck auf mich. Wie ein Zauberwald, dessen Bäume zu einem Feenreich gehören. Völlig beeindruckt lasse ich den Anblick der zarten Blätter und Zweige auf mich wirken. Ich stehe nun direkt vor einem der mächtigen Baumstämme und schaue auf eine mannshohe, vertikale, aber natürlich gewachsene Einbuchtung. Das könnte das Tor zu einer anderen Welt sein, denke ich.
Wie in einem Spiegel sehe ich einen prächtigen Tiger auf mich zu schleichen. Er macht einen äußerst friedlichen Eindruck. Ich bin entzückt, aber auch auf der Hut. Was will er von mir? Kann er gefährlich werden? Doch er benimmt sich wie ein zahmes Kätzchen, schmiegt seinen mächtigen Kopf gegen mich, sein Fell ist seidenweich. Anscheinend möchte er nur spielen und kuscheln. Wie lieb, aber im Hinterkopf bleibt immer eine Art angespannter Aufmerksamkeit. Schließlich ist es ein Raubtier, und wer weiß, vielleicht reicht nur eine falsche Bewegung und er sieht mich als Abendessen. Ich versuche ihn von mir abzulenken, indem ich ihn, wie man es mit Katzen macht, in einen Flur hineinlocken möchte. Ich zeige mit dem Finger in die entsprechende Richtung und sage im "Katzentonfall": "Hmmmmmmm....ein leckeres Freßchen! Da geh! Lecker! Hmmmmmmm....." Der Tiger tappt auch gleich mit angelegten Ohren auf die offene Tür zu und schaut neugierig hinein, macht aber sofort wieder kehrt. Entweder hat er gerochen, daß es dort nichts zu holen gibt, oder er ist so anhänglich, daß er mir nicht von den Fersen weichen möchte. Ich vermute letzteres, denn er läßt nun wirklich nicht mehr von mir ab. Er spielt mit mir, schnurrt und schmust, krümmt mir kein Haar, und doch bleibt im Kopf immer dieser Zweifel, ob ich mich wirklich ganz darauf einlassen kann, ohne Angst haben zu müssen, daß er von einem Moment zum anderen zur wilden Bestie mutiert. Mein Herz ist aber inzwischen schon butterweich. Er ist so lieb, verspielt und verschmust, er kann mir einfach nichts Böses tun. Unvorstellbar.
In einer fremden Umgebung mit mehreren Leuten, die wohl wie ich alle zu einem Verein gehören. Unter ihnen ein Mann, der der Freund meiner besten Freundin ist. Zuerst stehen wir etwas weiter entfernt voneinander, uns jedoch immer mehr aneinander annähernd, und es wird klar, daß wir uns lieben. Den Abstand halten wir nur, weil die anderen dabei sind. Sobald wir ein Zimmer für uns allein haben, wird unser Zusammensein sehr viel enger. Umschlungen, aber nicht völlig entkleidet, liegen wir in einem Bett, uns aneinander klammernd, als wollten wir uns nie wieder loslassen. Dabei sind wir ständig darauf bedacht, daß es nicht zu sexuellen Handlungen kommt. Schließlich ist er der Freund meiner Freundin, es darf deshalb nicht sein. Nicht einmal ein Kuß geschieht. Endlich stehen wir wieder auf, doch auch jetzt wollen wir uns noch nicht loslassen, sondern umarmen uns sofort erneut, stehen so eine lange Zeit. Die Tür geht auf und einige Leute aus dem Verein kommen herein. Dies ist kein Grund für uns, uns loszulassen, nein. Noch immer stehen wir eng umschlungen, aneinandergeschmiegt, und aus dem Augenwinkel bemerke ich die etwas verständnislosen und verwunderten Blicke der anderen. Die werden sich jetzt natürlich fragen, was hier los ist. Die Situation ist ja auch etwas merkwürdig und verwirrend. Im gleichen Traum ein Zimmer mit zwei Badewannen, welche im 90 Grad-Winkel zueinander stehen und sich an der Kopfseite berühren. Eigentlich möchte ich nur in eine Badewanne Wasser einlassen, habe aber den einen Wasserhahn, der sich genau am Verknüpfungspunkt der beiden Wannen befindet, so ungeschickt geschwenkt, daß das Wasser in beide Wannen läuft und auch noch zwischen ihnen auf den Boden läuft. Ok, dann eben zwei Bäder, im anderen kann ER baden, aber das Wasser auf dem Boden muß unbedingt aufgewischt werden. Während ich noch wische, beginnt eine Wanne bereits mit Wasser überzulaufen. Herrje.....
Irgendjemand hat genau in den Baum vor mein Küchenfenster zwei grüne Luftballons gehängt. Gestern waren jedenfalls noch keine Ludtballons zu sehen. Wer macht denn sowas? Und warum ausgerechnet vor mein Fenster im 4. Stock? Wie ist er hier herauf gekommen?

Sonnen-Aktivitäten

Ich habe heute eine kleine Sonnenbeobachtungsstation in mein Blog eingebaut, zu finden in der linken Seitenleiste. Das erste Widget zeigt die solare Strahlung und geomagnetischen Aktivitäten an. Bei Eruptionen auf der Sonne kommt es zu Sonnenwinden, einer Teilchenstrahlung, welche je nach Stärke Einfluß auf elektromagnetische Wellen nehmen kann. Treten die Teilchen der Sonnenwinde in die hohen Schichten der Erdatmosphäre ein, entstehen Polarlichter. Entsprechende geomagnetische Aktivitäten werden auf einer Skala von 0-9 des Kp-Indexes gezählt. Zeigt das Widget "Storm" an, ist der Kp-Wert höher als 4 auf der Skala und die Möglichkeit, Polarlichter zu sehen, besteht. Je höher der Kp-Wert ist, um so weiter rücken die Polarlichter auch bis in deutsche Breiten vor.

Das zweite Widget zeigt neben Werten zur globalen Erwärmung die Anzahl der Sonnenflecken und ebenfalls die solare Strahlung an. Bisher jedoch noch für den Monat September 2010, mal schauen, ob es sich auch aktualisiert.

Und das zum Schluß ist nicht einfach nur ein orangefarbener Kreis, sondern ein Real-Time-Bild der Sonne. Wenn alles gut geht, müßte es sich zumindest täglich einmal aktualisieren. Man sollte allerdings einen sauberen Monitor haben, weil sonst mehr Sonnenflecken zu sehen sind, als die Sonne tatsächlich hat.

Ich behalte das jetzt im Auge und bin dann wenigstens vorbereitet, wenn wieder irgendetwas streikt.

Hauswirtschafts-Psychologie

Mir kam gerade der Gedanke, ob wohl die bevorzugte Hauswirtschaftsverrichtung eines Menschen etwas über seine Persönlichkeit aussagt. Fast jeder hat ja, denke ich, irgendeine kleinere oder größere Tätigkeit, die er automatisch und lieber als andere bei entsprechenden Gelegenheiten ausführt. Ich bin zum Beispiel ein Tisch-Abräumer, während mein Bruder ein Kartoffel-Peller ist und sich hier immer ganz vorne anstellt. Ich dagegen hasse Kartoffeln zu pellen, da man sich dabei ständig die Finger verbrüht. Ich kann es jedoch nicht leiden, wenn dreckiges Geschirr herumsteht. Abwaschen mag ich schon wieder nicht mehr so sehr, ist aber auch ok. Wahrscheinlich wäre ich ein sehr guter Spülmaschineneinräumer, wenn ich eine hätte. Mein Vater war ein Ofen-Heizer und Tee-Kocher, mein Ex-Freund ein Wäsche-Zusammenleger und Feger (aber kein heißer). Ich kenne Leute, die sind Bügelfanatiker, wischen besonders gerne Staub oder hängen Sachen auf Bügel. Alles nicht meine Lieblingsbeschäftigungen. Und auch Staubsaugen hasse ich, was weniger an der Tätigkeit selbst liegt, als an den blöden Staubsaugern, die mir dauernd im Weg herumstehen und nie das machen, was sie sollen. Wäsche waschen dagegen finde ich ganz nett, ist ja auch kein Hit mit einer Waschmaschine. Ich frage mich, ob es wohl natürlich konditionierte Kloputzer gibt. Untergekommen ist mir noch keiner. Besonders gerne räume ich außerdem Schränke und Schubladen auf, bzw. organisiere sie um. Dies ist meine bevorzugte Prokrastinations-Ablenkung. Ich habe früher vor jeder Prüfung, Klausur oder schriftlichen Hausarbeit angefangen, meine Schränke aufzuräumen. Da ich heute keine Prüfungen mehr habe, sehen sie jetzt entsprechend weniger übersichtlich aus.