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Sonntag, 31. Juli 2011

Deutschland sucht den Millionär

In meinem früheren Zimmer zur Untermiete. Ich mach dies und jenes, doch dabei überlege ich, ob dies alles nur ein Traum ist, denn schließlich wohne ich hier nicht mehr. Es muß tatsächlich ein Traum sein, na gut, wahrscheinlich wache ich bald wieder auf. Hoffentlich merke ich es rechtzeitig, wenn ich wirklich wach bin. Meine Mutter ist da, sieht aber auf einer Seite des Gesichts merkwürdig rot aus. Sie hat wohl einen Ausschlag. Anousch kommt, setzt sich an einen Computer und plaudert später mit mir. Sie erzählt, daß ihr angeboten wurde, bei "Deutschland sucht den Superstar", äh, Quatsch - hier verbessert sie sich - "Deutschland sucht den Millionär" mitzumachen. Wow! Gönnen würde ich ihr den Sieg. Als sie weg ist, gehe ich zum Computer. Es ist die letzte von ihr aufgerufene Seite zu sehen, die Seite von "Deutschland sucht den Millionär". Diejenigen, denen angeboten mitzumachen, haben hier öffentlich geantwortet, jeweils mit Ja oder Nein. Anousch finde ich nicht in der Liste, vielleicht hat sie noch nicht geantwortet oder ich habe sie übersehen. Ich bin mir aber ziemlich sicher, daß sie mitmachen wird. Welchen Grund hätte sie, das nicht zu tun? Ich überlege mir, auf meinem Blog zu werben, damit man für sie abstimmt, um sie so zu unterstützen.

Montag, 25. Juli 2011

Wie passend...

Ein frustrierter und gedemütigter Zauberer mit chronischen Rückenschmerzen, die er ständig auf einer Skala zwischen 1 bis 10 bewertet, wird vor lauter Überforderung zum Serienmörder. Dies alles in dem Krimi, den ich gerade lese und den ich freundlicherweise und völlig unwissend vom Blanvalet-Verlag zugeschickt bekam. Eine gute Wahl, wirklich. Meine Überforderung, mein Frust und meine Rückenschmerzen würden locker auch für ein paar Morde ausreichen. Vielleicht sollte ich mal diese Art der Selbsthilfe erwägen. Wenn's hilft....
Eine andere Art von Schmerz ließ mich dagegen mitten in der letzten Nacht aufwachen. Ein brennender Schmerz in der operierten Brust, der sich anfühlte, als sei plötzlich innen irgendetwas gerissen, bzw. als würde jemand oder etwas über eine offene Fleischwunde ratschen. Verwundert stellte ich fest, daß ich ganz ruhig auf dem Rücken lag und auch sonst konnte ich keinen Grund dafür entdecken, beschloß dann aber, einfach ganz schnell weiterzuschlafen. Der Schmerz war am Morgen weg, aber meine Mitpatientin erzählte mir, das sie das auch manchmal hat. Scheint also normal zu sein. Außerdem berichtete sie, daß die Ärztin der Bestrahlungsklinik, in welche ich ebenfalls bald muß, mit Namen genauso heißt, wie dieser nette Herr hier mit Vornamen. Das kann ja heiter werden.

Vlad Tepes

Sonntag, 24. Juli 2011

Meine Sonntagsbrötchen

sind diesmal fantastisch geworden, nachdem ich sämtliche Rezepte über Bord geworfen und mit der geringsten Menge Wasser angefangen habe. Dazu nahm ich 100 ml Wasser für 500g Mehl (400g Weizenmehl, 100g Braunhirsemehl), was sich als zu wenig erwies. Doch schon mit 50 ml zusätzlich war der Teig perfekt. Ich verstehe gar nicht, warum in den ganzen Rezepten immer so viel Wasser steht. Eine Verschwörung der Bäckerei-Innung? Jetzt wüßte ich nur noch gerne, wie man die Kruste weicher bekommt. Wenn man im Internet nachforscht, findet man ausschließlichl Tips für eine knusprigere Kruste. Die Kruste der Brötchen ist sehr schön knusprig, aber leider mag ich Kruste lieber weich. Wäre doch gelacht, wenn ich nicht auf dem Weg zum perfekten Brötchen bin...

Sonntagsbrötchen

Samstag, 23. Juli 2011

Fichtenwipfelgelee

Wipfelgeleefichten
Geleewipfelfichten
Fichtengeleewipfel
Fichtenwipfelgelee - Das Wort hat eine unwiderstehliche Wirkung auf mich - ich könnte es ständig vor mir her sagen, und löst sowohl aromatische als auch träumerische Assoziationen bei mir aus. Man muß es sich genüßlich auf der Zunge zergehen lassen.

Freitag, 22. Juli 2011

Schaukeln

Schaukel

Zwar mag ich Regenwetter, aber der Himmel meint es mal wieder zu gut. Es schüttet jetzt bereits seit einem Tag und einer Nacht ohne Unterbrechung. Ich habe zur Zeit sogar die Heizung etwas aufgedreht. Doch es passt zu meiner Stimmung. Wenigstens der Himmel versteht mich. Am gestrigen Abend war die Wetterlage wärmer und nur vernieselt, was mich dazu bewegte, erneut die Karpfen zu besuchen, allerdings wollte ich nicht ganz so viel laufen wie beim letzten Mal. Während ich an dem Spielplatz nahe des Wanderweges vorbeischlenderte, hatte ich plötzlich eine Eingebung. Der Spielplatz lag menschenleer und verlassen im Regen und auch in der Nähe war nirgendwo jemand zu sehen. Warum also nicht meine kindliche Leidenschaft für das Schaukeln einmal wiederbeleben? Ich dürfte seit knapp drei Jahrzehnten auf keiner Schaukel mehr gesessen haben und dabei war ich als Kind direkt besessen davon. Ich kann mich sogar daran erinnern, wie ich es gelernt habe. Damals war ich noch so klein, daß ich nicht allein auf eine Schaukel klettern konnte und zu Besuch bei meinen Großeltern im Spreewald. Meine Großmutter hob mich auf die Schaukel eines kleines Spielplatzes und ich saß verwundert da und schaute sie groß an. Sie erklärte mir, ich solle meine Beine bewegen, vor und zurück. Es dauerte nicht lange und ich konnte es. Danach bin ich für das Schaukeln sogar auf Spielplätze mit fremden Kindern gegangen. Das habe ich sonst nie getan, ich war nämlich extrem schüchtern. Aus diesem Grund setzte ich nie einen Fuß auf einen Spielplatz, auf welchem nur Kinder spielten, die ich nicht kannte. Auf unserem höfischen Spielplatz haben wir richtig wilde Schaukelspiele veranstaltet. Wer am höchsten kommt, wer am weitesten von der Schaukel abspringen kann, wer es schafft, den Schaukelnden mit einer Decke zu treffen und all dieses ging mir jetzt wieder durch den Kopf. Die Schaukeln auf dem Spielplatz waren natürlich naß, aber in weiser Voraussicht hatte ich einen Plastiktüte mitgenommen, für den Fall, daß ich mich auf eine Bank setzen möchte. Ich legte also die Plastiktüte drüber, quetschte mich drauf - einige Millimeter dicker und ich hätte wohl nicht mehr hinaufgepasst - und dann legte ich los. Mit meinen langen Beinen habe ich zwar ein ziemliches Loch im Sand hinterlassen, aber ansonsten ging es wunderbar. Was für ein neues altes Gefühl auf der Schaukel zu fliegen! Ich schaukelte, bis mir schwindlig wurde. Als Erwachsener fühlt man sich ja irgendwie verwegen und komisch, wenn man sich ungehemmt auf einem Kinderspielplatz amüsiert, aber die wenigen Wanderer, die vorbeikamen, beachteten mich kaum, werden sich jedoch ihren Teil gedacht haben. Es hat Spaß gemacht und ich glaube, ich weiß, wo man mich künftig nach 20 Uhr und bei Regenwetter finden wird....auf dem einsamen Spielplatz bei den Teichen.

Resteverwertung

Als ich genau vor einer Woche daran vorbeikam, sah das Fahrrad noch so aus:

Fahrrad

Eine Woche später:

Fahrrad - eine Woche später

Donnerstag, 21. Juli 2011

Was willst du wissen'?

Hast Du jemals mit jemandem eine Bettdecke geteilt?
Ja.

Magst Du lange Umarmungen?
Kommt darauf an, von wem.

Kannst Du Horrorfilme schauen?
Je nach Stimmung und Lebensphase. In manchen Phasen kann ich alles sehen ohne mit der Wimper zu zucken und in anderen bekomme ich schon von den Geräuschen des Horrorfilms einen Nervenzusammenbruch.

Vermisst Du irgendwen?
Ja.

Ist es Dir unangenehm, ein Kompliment zu bekommen?
Nur vor versammelter Mannschaft. Ansonsten immer her damit.

Gibt es eine Person bei der Du automatisch lächeln musst, wenn Du sie siehst?
Ja.

Möchtest Du, dass Dein Leben so weiter läuft, wie es nun gerade ist?
Auf keinen Fall.

Bist Du zu jedem freundlich?
Fast zu jedem.

Wie lange noch bis zu Deinem Geburtstag?
Fast auf den Tag genau einen Monat.

Siehst Du fern, während Du das hier ausfüllst?
Nein.

Hattest Du gestern Nacht einen schlechten Traum?
Ja.

Könntest Du, so wie Du jetzt aussiehst, auf die Straße gehen?
Ja.

Fiel es Dir schwer heute aufzustehen?
Ja.

Was steht denn für heute noch auf dem Tagesplan?
Abendessen und Abendspaziergang.

Wie fühlst Du Dich im Moment?
Müde und erleichtert.

Tut Dir irgendwas weh?
Ja, mein Rücken.

Hast Du gerade ein Lied im Kopf?
Ja, 'Akkordeon' von Alexandra

Hast Du heute schon gelacht?
Ja, ich habe darüber gelacht, daß ich bei der Folge von "Meine kleine Farm" heulen mußte.

Brennt bei Dir gerade das Licht?
Ja.

Hast Du einen Wunsch?
Nicht nur einen.

Hättest Du gerne einen Handtaschenhund?
Nein, wozu? Ich meide Handtaschen wo es geht.

Ißt Du Fleisch?
Ja.

Nutella oder Peanut Butter?
Nichts von beidem.

Wann hast Du zuletzt Alkohol konsumiert?
Ich glaube, das war Weihnachten.

Vermißt Du die Vergangenheit?
Einiges.

Wann bist Du zuletzt neben jemanden aufgewacht?
Täglich neben Puschel.

Willst Du etwas, was Du nicht haben kannst?
Immer.

Schreibst Du gerade mit jemandem?
Ja.

Hast Du etwas zu Hause, was eigentlich gar nicht Dir gehört?
Ja.

Hast Du eine Schwester?
Nein.

Schon mal Kleidung des anderen Geschlechts angehabt?
Ja.

Was hast Du gestern gemacht?
Gefaulenzt.

Wo bist Du gerade?
Zu Hause.

Was machst Du diese Nacht?
Schlafen.

Was liegt links neben Dir?
Das Tarot of the secret forest.

Kannst Du gut singen?
Definiere 'gut'?

Willst Du mal Kinder? Wenn ja, wie viele?
Hat sich eh erledigt.

Trägst Du eine Brille?
Nein, Kontaktlinsen.

Hast Du Fotos von Dir?
Ja.

Wie alt bist Du eigentlich?
Keine Lust zu antworten.

Hast Du ein Handy?
Ja.

Wieso füllst Du eigentlich diesen Fragebogen aus?
Weil ich zuviel Zeit habe?

Wann gehst Du ins Bett?
Gegen Mitternacht.

Erzählst Du mir einen Witz?

Mann beim Arzt: "Herr Doktor, wie kann ich 100 Jahre alt werden?"
Arzt: "Rauchen Sie?" Patient: "Nein"
Arzt: "Essen Sie übermäßig?" Patient: "Nein"
Arzt: "Gehen Sie spät ins Bett?" Patient: "Nein"
Arzt: "Haben Sie Frauengeschichten?" Patient: "Nein"
Arzt: "Wieso wollen Sie dann überhaupt so alt werden?"

vergelesen

"Alpenpest"

statt

"Algenpest"

Zum Glück von beidem nicht kontaminiert...

Sterbendes Kätzchen

Eine Art Dachwohnung ohne Dach. Hinter einer niedrigen Mauer entdecke ich ein kleines buntes Kätzchen. Ich denke mir, daß es schon irgendwo ein Zuhause haben wird und vergesse es wieder. Nach drei Tagen sitzt es noch immer in der gleichen Mauerecke. Langsam werde ich stutzig und frage mich, ob ich es füttern sollte. Wenn es die ganze Zeit da gesessen hat, dürfte es in dieser Zeit auch nichts gefressen haben. Während ich überlege, nehme ich es in meine Hände und schaue es fragend an. Da streckt es sich mit einem Mal, öffnet das Schnäuzchen, als würde es Miauen wollen und schließt die Augen. Soviel ich auch warte und es leicht schüttele, es bewegt sich nicht mehr. Es muß tot sein, wahrscheinlich verhungert, und ich habe keinen Schimmer, wie man bei Katzen eine Wiederbelebung durchführt. Hätte ich mich nur eher um das Kätzchen gekümmert.

Mittwoch, 20. Juli 2011

Melache Meluche

Ist ja ein Ding,

beim Durchlesen der Unterlagen vom Krankenhaus erfahre ich ganz nebenbei, daß mir drei Titanclips an der Thoraxwand eingesetzt wurden. Ich kann mich nicht erinnern, daß mir vorher oder nachher irgendjemand etwas davon gesagt hätte. Auch im Aufklärungsbogen finde ich nichts dazu. Dabei wäre es ja mal wichtig zu wissen, vor allem wenn Rücken-MRTs zum Hobby gehören. Da wird immer ganz genau nach jedem Metall-Fitzelchen gefragt und ich glaube kaum, daß alle Patienten ihre Unterlagen lesen. Ärzte - kaum ist man ihnen ausgeliefert, trägt man gleich eine ganze Kleinmetallsammlung mit sich herum... Dabei fällt mir ein, daß seit dem Krankenhausaufenthalt meine Fernbedienungen sehr seltsam reagieren und in der Küche ist etwas ganz Komisches passiert. Dort steht ein kleiner Fernseher, der im Standby ein blaues Lämpchen hat, welches beim Einschalten orange wird. Einige Tage nach dem Krankenhaus bin ich vorbeigelaufen und das Lämpchen wechselte völlig von allein von blau auf orange um dann gleich auf blau zurückzuspringen. Verwundert lief ich immer wieder davor hin und her und es passierte ständig dasselbe. Erst als ich mich hinter dem Türrahmen versteckte und nur mit dem Kopf um die Ecke schaute, blieb das Lämpchen blau. Wer weiß, vielleicht funktioniert meine Brust jetzt als Fernbedienung, wenn sie geladen ist. Und wenn ich erst einmal die Bestrahlungen hinter mir habe, kann ich sie vielleicht sogar als Leselampe benutzen.
Beim gestrigen Abschlußgespräch erwähnte die Ärztin, daß Eigenfettunterspritzungen nicht gerne gesehen werden, weil sie die "Überwachung" erschweren. Ich weiß nicht, wie sie darauf kam, denn ich hatte nicht danach gefragt, aber wahrscheinlich ahnte sie bereits, wohin es mich treibt. Und wenn ich mich im Internet so umgucke, lese ich etwas anderes, nämlich daß gute Radiologen sehr wohl damit umgehen können. Nun ist es zwar wahrscheinlich normal, daß Schönheitschirurgen da anderer Meinung sind als Gynäkologen, aber egal wer nun recht hat, für mich steht eigentlich schon fest, daß ich, sollte sich das Problem mit den Bestrahlungen, der Zeit oder aus anderen überraschenden Gründen nicht von allein lösen (was ich nicht mehr glaube, denn daß ein Loch von alleine zuwächst scheint mir sehr unwahrscheinlich, selbst wenn sich die Brust vergrößert und ich weiß auch nicht, ob sich Fettgewebe wieder von allein regeneriert), ein neuer Kunde bin. Ich habe sogar schon eine Adresse und Telefonnummer einer Praxis am Ku'damm, wo man sich gleich auch noch Botox spritzen und die Vagina verengen lassen kann, was ich nun beides ganz sicher nicht vorhabe. Sie können doch nicht wirklich erwarten, daß ich für den Rest des längeren oder kürzeren Lebens auf Baden, Schwimmen, Sport oder Physiotherapie verzichte, nur um den Radiologen die Arbeit zu erleichtern. Und ich gehöre nun mal nicht zu den offenherzigen Naturen, die gerne ihre Brustwarze aus dem BH hängen lassen, weder freiwillig noch wegen eines Kraters in der Brust. Wenigstens im BH möchte ich mich noch ungezwungen bewegen können, ohne mich nackt zu fühlen, weil bei jeder falschen Bewegung der Blick in das Luftloch und den Nippel freigegeben wird. Das wäre ja, als wenn man Zeit seines Lebens mit der Eisenkugel an den Büroschreibtisch gefesselt ist und als Patient schließlich auch noch die A-Karte einer Sträflings-Brustfessel gezogen hat. Die Brustfessel zur totalen Überwachung und Verhüllung, vielleicht sogar noch mit eingebautem Ortungssystem. Ich frage mich, ob ich wohl Stromstöße erhalte, wenn ich die Schwelle einer Schönheitschirurgen-Praxis übertrete. Jedenfalls schläft es sich mit dieser Adresse und Telefonnummer unter dem Kopfkissen sehr viel besser, ja, es ist sogar so tröstend, als würde man ein Kuscheltier im Arm halten.

Dienstag, 19. Juli 2011

Endlich Nichtleser!

Absolut raffiniert ist es, ein völlig überflüssiges und schlechtes Buch als Selbsthilferatgeber für Büchersüchtige auszugeben - und auch sehr mutig vom Verlag. Bei mir hat es leider nur insofern geholfen, daß ich zumindest dieses eine Buch leichten Herzens in den Müllsack für Altpapier gestopft habe.

Montag, 18. Juli 2011

Der veränderte Vater

Einer dieser merkwürdigen "Umkehrträume", in denen die Toten lebendig und die Lebenden tot sind, so wie ich sie in den letzten Jahren immer wieder einmal hatte.
Mit meinem Vater zusammen in einer Wohnung lebend. Mein Vater ist still, friedlich, freundlich. Er macht Dinge, die er vorher nie getan hat. Räumt auf, dekoriert die Fensterbank und erzählt mir lächelnd Geschichten. Ich sinniere darüber, wie seltsam es doch ist, daß er seine schwere Erkrankung und das Gefängnis (womit wohl das Pflegeheim gemeint ist) überstanden hat, jetzt wieder gesund ist und sich dabei noch total zum Positiven verändert hat, während meine ansonsten gesunde Mutter plötzlich umgekippt und gestorben ist. Er wirkt, als hätte er noch ein langes Leben vor sich und ich frage mich, ob sein negatives Verhalten etwas mit der Anwesenheit meiner Mutter zu tun hatte. Denn ohne sie ist er jetzt absolut umgänglich.

Sonntag, 17. Juli 2011

Gut,

daß ich von Kollegen mit Witzen versorgt werde:

Nasskaltes Wetter in Deutschland. Es klingelt und Paul geht an die Türe. Vor ihm steht Wilhelmine, seine Schwiegermutter, vollkommen durchnässt. Ganz entsetzt ruft Paul: "Ja Schwiegermutter, was stehst du denn in der Kälte und dem Regen vor der Türe? Geh doch heim!"

Das war knapp! sagte der Chirurg nach der Operation zur Schwester. Was meinen Sie damit? fragte sie verwundert. Einen Zentimeter weiter und ich wäre aus meinem Fachgebiet rausgewesen!

Der Arzt zum Privatpatient: „Gut, dass ich Sie treffe.
Ihr Scheck ist als ungedeckt zurückgekommen.“„Wie spaßig, Herr Doktor, mein Rheuma nämlich auch ...“