Alien
Es ist eine neuere Version von  AlienInsideTwoday  verfügbar!  Aktualisieren  Jetzt nicht!
© 2018-2023 NeonWilderness

Freitag, 28. September 2012

Die Care-Eichel

Als ich heute auf den Balkon kam, lag dort auf dem Tisch eine gepellte Eichel so da, als hätte sie extra jemand für mich dort hingelegt. Das finde ich deshalb denkwürdig, weil a) sich keine Eiche in unmittelbarer Nähe befindet, b) ich so hoch oben wohne, daß schwerere Dinge eher selten hochgeweht werden. Vielleicht dachte ja irgendein Vogel, er sollte sich jetzt langsam um meine Wintervorräte kümmern.

Care-Eichel

Donnerstag, 27. September 2012

...

Wir alle stecken voller Grauen, jeder einzelne von uns. Wenn du heiratest, um dich diesen Grauens zu entledigen, wirst du doch nur erreichen, daß es sich mit dem Grauen eines anderen verbindet; dein Grauen und das des anderen werden die Ehe miteinander führen, du wirst bluten und dieses Bluten Liebe nennen.
(Michael Ventura, Shadow Dancing in the Marriage Zone)

Mittwoch, 26. September 2012

Die Belegexemplare

der Anthologie "Geheimnisvolle Weltentore" sind heute mit der Post eingetroffen, ein Stapel Flyer gleich mit dazu. Das heißt, die Anthologie dürfte auch in wenigen Tagen bestellbar sein.

Anthologie "Geheimnisvolle Weltentore"

Von O2 bekam ich per Post ein Päckchen mit vier kleinen Küchlein, ein Geschenk, weil sie mich als Kunden schätzen, und das, obwohl ich (fast) nie telefoniere. Ob die Kuchen schmecken, weiß ich aber noch nicht.
Ansonsten war ich den halben Tag beschäftigt, die letzten Wandschränke zusammenzubauen, weil diese am Samstag angebracht werden sollen. Ich hoffe, das klappt diesmal ohne unvorhergesehene Schwierigkeiten. Gut ist, daß ich dann endlich all meine Sachen wieder ordentlich untergebracht habe, weil ab Samstag nur noch die Spülzeile fehlt, wo neben Waschmaschine, Raum für Geschirrspüler ausschließlich der Spültisch dazugehört. Diese Spülzeile mit knapp 220 m langer Arbeitsplatte wird jedoch noch mal ein echtes Problem werden, vermute ich, und mangels Hilfe sich länger hinziehen. Eigentlich wollte ich die Teile für die Spülzeile gestern bestellen, aber die Arbeitsplatten sind nicht vorrätig, was mich in eine mittelschwere Panik versetzte. Ich hoffe, Ikea läßt mich nicht im Stich.

Was mich heute sehr betroffen gemacht hat, ist die Meldung über eine 32jährige Mitarbeiterin des JC, die von einem Messerangriff tödlich verletzt wurde. Ich komme zwar nicht aus Neuss und kenne die Frau nicht, aber ich habe viele Kollegen im JC und gehe, bzw. ging, einer ähnlichen Tätigkeit nach. Dort kommt es auch immer wieder zu Übergriffen, die bisher zum Glück ohne körperliche Schäden ausgegangen sind. Nach den seelischen Schäden fragt niemand. Ich bin selbst bereits in brenzligen Situationen gewesen, als zum Beispiel jemand den Stuhl erhob und andeutete, mir diesen über den Kopf hauen zu wollen, und jener andere, der mir immer dezent ans Herz legte, mir eine Kugel in den Kopf zu schießen. Überhaupt scheinen psychisch Erkrankte (was beide waren) sich von mir angezogen zu fühlen. Aber entweder habe ich einen Schutzengel oder ein ungeheures intuitives Talent für Deeskalationstechniken. Ich finde, daß die sehr aufreibende Arbeit dieser Leute an sozialen Brennpunkten immer viel zu wenig gewürdigt wird. Von oben wird man von Gesetzgebungen, Bürokratie, Einsparungen, Personalmangel und Vorgesetzen unter Druck gesetzt, von unten dagegen von den oft wenig einsichtigen, unzufriedenen oder psychisch kranken Kunden, die ja die Ämter von vornherein meistens als Gegner betrachten, und das, obwohl sie eigentlich von dort Hilfe bekommen (über Art, Angemessenheit und Ablauf der Hilfe läßt sich streiten, liegt aber auch nur sehr wenig im Ermessen der ausführenden Gewalt). Das ist wahrlich nicht einfach.

Samstag, 22. September 2012

Ich tue Buße.

Man möge mir Asche auf das Haupt streuen und mich im Büßerhemd durch die Stadt jagen, aber ich habe Abbitte zu leisten - der höheren Gerechtigkeit gegenüber. Es gibt sie nämlich doch. Manch ein Mitleser erinnert sich vielleicht noch daran, als ich vor ca. 2 oder 3 Jahren über meinen Nachbarn schimpfte, der (zusammen mit seinen Partygästen) allein vom Balkon aus mein Zimmer regelmäßig so mit Zigarettenqualm füllte, daß ich kaum die Hand vor Augen sehen konnte. Diese Extremvariante hat irgendwann zwar nachgelassen, doch vollgequalmt wurde ich trotzdem ständig. Damals beschwerte ich mich, daß solche Leute meistens auch noch kerngesund seien. Seit einigen Wochen nun dringt nachts solch ein Geröchel und Gehuste an mein Ohr, daß ich davon sogar wach werde oder aber von Lungenflügeln träume (ich meine mich sogar zu erinnern, daß diese schwarz waren). Unter diesen Umständen kann man natürlich nicht wirklich Schadenfreude empfinden. Manchmal möchte ich fast den Notarzt rufen, weil ich denke, da erstickt noch jemand im Schlaf. Ständig so ein Geröchel zu hören ist ebenfalls nicht sehr angenehm. Ich werde nie verstehen, wie sich jemand freiwillig und ohne Zwang so die Gesundheit ruiniert. Aber ich hoffe, nachdem ich eingesehen habe, daß ich mich irrte, daß die höhere Gerechtigkeit in anderen Dingen ebenso gut funktioniert.
Apropos Gesundheit, nachdem ich es geschafft habe, den ganzen August und fast auch den September ohne Arztbesuche zu erleben, geht es jetzt im Oktober wieder richtig los. Jede Menge Termine, Nachsorge und anderes, wahrscheinlich sogar in jeder Woche mehrere. Ich habe außerdem erfahren, daß es sich mit der Küche wohl doch noch länger hinzieht, da der Mensch, der mir bei den schweren Sachen hilft im Oktober im Urlaub ist. Meinen Zieltermin für eine fertige Küche habe ich jetzt auf vor Weihnachten verlegt. So langsam vermisse ich bei diesen Temperaturen meinen Kräutertee. Aber gut, dann gehört der Oktober halt ganz den Ärzten und nicht der Küche. So wird es wenigstens nicht zuviel.

Die Raubvogelkralle und Sieg der Parlamentarier

Irgendwo liege ich unter dem nächtlichen Sternenhimmel und blicke gedankenverloren hinauf. Der Himmel ist klar und von unzähligen Sternen übersät. Ich entdecke drei helle Sterne, die eng wie ein Dreieck zusammenstehen. Während sich meine Aufmerksamkeit darauf fokussiert, sieht es plötzlich aus, als würden mehrere Sterne vom Himmel fallen. Jedenfalls bewegen sie sich merkwürdig, hin und her, und sind dann nicht mehr zu sehen. Sind das Sternschnuppen? Sie hatten keinen Schweif, aber da ich keine andere Erklärung habe, beschließe ich, sie als Sternschnuppen zu sehen. Und gleich vier und drei auf einmal!
Später bei Tag liegt im Wald ein riesiger Berg verwesendes Fleisch, wie ich erfahre von einem Raubvogel, der abgeschossen wurde. Irgendjemand hat fein säuberlich sämtliche Krallen des Raubvogels abgeschnitten, getrennt und zum Trocknen aufgehängt. Ich nehme eine als Souvenir mit.
Jemand begleitet mich zur U-Bahn. Dort treffen wir auf jubelnde und sich umarmende Menschen. Er klärt mich auf, daß am Morgen Wahlen stattfanden und die Parlamentarier gesiegt haben, was wohl zu solchen Freudenfeiern Anlaß gibt. "Heut ist aber etwas los." sage ich bloß.

Freitag, 14. September 2012

In der Klinik

An der Anmeldung der Klinik sitzen zwei Schwestern und geben Pakete aus. Anscheinend dient die Anmeldung auch als Poststelle. Geduldig warte ich, bis mich jemand aufruft. In dieser Klinik war ich noch nie, bin nun aber wegen einer Knochendichtemessung und einer anderen Nachsorgeuntersuchung hier. Doch nachdem es mir seltsam vorkommt, daß sich auch nach langer Zeit noch niemand um mich kümmert, schaue ich mich genauer um und stelle fest, daß man eine Nummer ziehen muß, und zwar an vielen verschiedenen Anmeldungen. Jede dieser Anmeldungen ist für andere Körperteile: Knochen, Herz, Leber, Lunge - auf einer Tafel ist aufgeführt, wo man sich mit welchem Problem hinwenden muß. Schließlich hab ich meine Nummer und werde auch schnell von einer jungen netten Ärztin aufgerufen. Sie ist sofort sehr offen und leutselig, redet mich mit 'Du' an. Ich habe nichts dagegen, sage ihr, daß ich sie sympathisch finde und sie mich gerne Duzen darf. Erfreut streckt sie mir die Hand entgegen und sagt "Ich heiße Olli." Ich schüttle ihre Hand und nenne ebenfalls meinen Vornamen. Nun kommt sie zur Sache und fragt mich, warum ich hier bin. "Wegen Brustkrebs." antworte ich und kann förmlich in Zeitlupe sehen, wie ihre Gesichtszüge entgleisen und aus freundschaftlichem Interesse förmliche Distanz wird, während sie irgendeinen nichtssagenden Satz sagt. Wirklich überrascht es mich nicht, denn ich bin das ja bereits gewöhnt, weshalb ich innerlich nur mit den Schultern zucke und die Sache abhake. Als ich das Krankenhaus wieder verlasse, fällt mir auf, daß überall Schwestern und Patienten sehr emsig mit blutigen Organen und Fleischstücken herumlaufen, ob nun klein oder riesige Körperhälften. Die ganze Empfangshalle wirkt wie ein einziges blutiges Schlachthaus. Manche Patienten tragen ihre eigenen, wahrscheinlich erkrankten Organe mit sich herum, die später wohl wieder hineinoperiert werden. Vor mir läuft eine Frau, die ihre gigantischen Lungenflügel mit sich herumschleppt, die dabei fast über den Boden schleifen. Kurz hinter ihr muß ich höllisch aufpassen, nicht plötzlich in die Lunge hineinzutreten. Das würde sicher etwas an der Lunge kaputt und die Frau ziemlich sauer machen.

Donnerstag, 13. September 2012

Es ist vollbracht!

Die Schiffsreise zur Mittsommernacht im nächsten Jahr ist gebucht. Keine Kreuzfahrtschiff, sondern ein Postschiff, also etwas zwangloser, durch die Fjorde Norwegens. Ich habe ja etwas Bammel, weil ich ein Typ bin, der regelmäßig allein sein muß. Ich schlafe auch viel besser, wenn ich alleine bin. Meistens finde ich es schon extrem anstrengend, nur 5 Tage ständig mit anderen zusammen zu sein und mich nicht zurückziehen zu können. Wenn ich dann noch so schnell erschöpft bin und viel Schlaf brauche, geht das wirklich an meine Kräfte und ich könnte vor Müdigkeit sterben. Aber die 12 Tage auf dem Schiff kann man schlecht von Bord springen, wenn man es nicht mehr aushält. Doch ich hoffe mal, daß es durchzuhalten ist, notfalls muß ich mir irgendwo ein Versteck suchen, wo ich ungestört ins Koma fallen kann. Das hört sich jetzt lustig an und wenn man versucht, es anderen zu erklären, wird man immer seltsam angeguckt, so nach dem Motto, wie kann man nur so faul und trantütig sein, aber wenn ich müde bin, bin ich müde, da hilft auch keine Willenskraft der Welt mehr. Und wenn ich mich nicht regelmäßig zurückziehen kann, werde ich aggressiv und unleidlich. Da mögen andere mit den Augen rollen über meine Empfindlichkeit, aber ich kann es nicht ändern, ich habe darauf null Einflußmöglichkeit. Mangelnder Schlaf und mangelnde Rückzugsmöglichkeit ist für mich das Schlimmste, das es gibt. Mancher wird ja zum Beispiel unleidlich, wenn er kein Essen bekommt - das macht mir überhaupt nichts aus. Ich kann lange und gut ohne Essen und Trinken durchhalten, wenn ich nur meine Ruhe habe. Vielleicht war ich in einem früheren Leben mal ein asketischer Einsiedler. Wenn ich dann immer mitbekomme, daß andere solche Probleme überhaupt nicht haben, fühlt man sich manchmal nicht von dieser Welt. Aber wie auch immer, es wird Zeit, daß ich zu dem stehe, was ich brauche und was ich bin. Sollen die Schlaf- und Ruhelosen doch denken, was sie wollen. Leider kann man zur Mittsommernacht keine Nordlichter sehen. Dazu müßte man im Winter nochmal hinfahren. Und einmal in meinem Leben würde ich ganz gerne auch Nordlichter sehen. Jetzt muß ich nur noch gesund bleiben.

Blick vom Ornsesvingen auf Geiranger

Mittwoch, 12. September 2012

Gerade

einen Persönlichkeitstest gemacht. Das Ergebnis ist bitter, paßt aber erschreckend gut:

Der introvertierte intuitive Fühltyp

Dieser Typ braucht Ruhe und Frieden (unbedingt!) und fühlt sich im Partygewühl unwohl. Er albert nicht gern herum und spielt nicht gerne Rollen. Am liebsten hält er sich in Gesellschaft von Menschen auf, die ihn verstehen. Introvertierte intuitive Fühltypen haben oft hohe moralische Werte. Nie würden sie ihren Partner betrügen und wären bitter enttäuscht, wenn sie herausfänden, dass er sie betrügt. Durch ihre Ehrlichkeit und ihr Mitgefühl haben die Haie dieser Welt mit ihnen leichtes Spiel und können auf ihren Gefühlen herumtrampeln, um selbst weiterzukommen oder sich an die erste Stelle der Schlange vorzudrängeln. Menschen des introvertierten intuitiven Fühltyps lieben geistige Arbeit und Kontemplation und sind oft gute Schriftsteller.

Ich hoffe mal, daß ich es den Haien dann doch nicht immer sooo leicht mache.

Dienstag, 11. September 2012

Manchmal

findet man auch irgendwo noch die Überreste des Weihnachtsbratens vom letzten Jahr.

Montag, 10. September 2012

Ende der historischen Berliner Straßenbeleuchtung

Zumindest ist dieses geplant und ein Abbau der alten Gas-Straßenbeleuchtung hat bereits begonnen. Noch 6 Tage lang kann man eine Petition dagegen unterschreiben:

https://www.openpetition.de/petition/online/erhaltung-der-berliner-gas-strassenbeleuchtung

Berliner Straßenbeleuchtung

Schwarzer Kater mit weißen Pfoten

Ich glaube aufgewacht zu sein, kann mich aber nicht bewegen. Eine Schlaflähmung verhindert das. Doch mit den Augen kann ich wahrnehmen, was um mich herum vorgeht und sehe an der Wand unter der Decke, etwas entfernt von mir, etwas großes Schwarzes. Was ist das? Eine Maus? Es springt herunter und sieht jetzt aus wie ein schwarzes Eichhörnchen. Schnurstracks kommt es auf mein Bett zugelaufen und springt hinauf. Es ist ein schwarzes Katerchen mit einer weißen Nase und weißen Pfötchen. Selig schnurrend läßt er sich auf meinem Bauch nieder. Und auf einmal wird mir klar: Genau so einen Kater wollte ich schon immer haben. Einen schwarzen Kater mit einer weißen Nase und weißen Pfoten.

Sonntag, 9. September 2012

Wer hätte gedacht,

daß Küchenbauen so viele Unwägbarkeiten und kleine Problemchen mit sich bringt. Ich jedenfalls nicht, aber es ist auch die erste Küche, die ich baue. Das Zusammenmontieren an sich ist ja nicht so schwer, aber Dinge wie unebene Böden, schiefe und sandige Wände machen einem immer mal einen Strich durch die Rechnung. Die neuen Stellschrauben waren schon zwei Tage nach meiner Bestellung im Briefkasten. Manchmal ist die Post so schnell, daß ich mich direkt wundere, wie die das anstellen. Mit diesen und diversen improvisierten Hilfsmitteln werde ich es sicherlich hinbekommen, die Unterschränke ausreichend zu justieren. Überhaupt bin ich zuversichtlich, daß ich, egal was sonst noch so an Überraschungen lauert, für alles eine Lösung finde und es irgendwann geschafft habe, egal ob es noch lange dauert oder schneller geht als gedacht. Und dann habe ich mir ein wirklich ehrliches Küchenbau-Diplom verdient. Am Nachmittag schnell die letzte Sonne auf Vorrat getankt, wer weiß, wie lange wir die liebe Sonne jetzt noch sehen. Die bereitet sich schon auf ihren Winterurlaub vor. Und während ich so in der Sonne saß, kam mir der Gedanke, daß ich, wenn ich noch viel mehr Glück habe, als ich zu denken und zu glauben wage, in zwei bis drei Monaten vielleicht sogar gleich drei Probleme mit einem Streich los bin. Wie gesagt, es ist eher unwahrscheinlich, aber das Leben hat mich in den letzten Jahren bereits andauernd so überrascht, zuzutrauen wären ihm solche Coups. Aber selbst wenn nicht, die dritte Sache liegt sowieso im Sterben, so wie einiges andere, da mache ich mir keine Illusionen. Das hängt wahrscheinlich damit zusammen, daß sich nun Neptun endgültig von mir verabschiedet hat. Das bedeutet auch ein Ende der Täuschungen und Selbsttäuschungen, was ich sehr deutlich spüre, und auch hier überraschenderweise ein Ende der Angst. Konkrete Ängste habe ich natürlich immer noch mehr als genug, aber diese subtile ursachenlose Grundangst, eine Art von Existenzangst, ist mit einem Schlag verschwunden. Das fühlt sich fast etwas seltsam an, so als wäre einem ein Haustier davongelaufen, das einem jetzt manchmal fehlt. Vielleicht weil man sich so daran gewöhnt hatte. Es war außerdem vorauszusehen, daß manch einer, der mich lieber schwach sieht, damit nicht zurechkommen würde. Doch egal, was nun weiter aus meinem Leben verschwindet und endet, ich bin zur Zeit sehr überzeugt davon, daß etwas Besseres folgt. Ich hoffe natürlich, daß dies aus einem inneren Wissen resultiert und nicht nur aus Einbildung. Ich habe ja nun in meinem Leben Transite aller Langsamläufer hinter mir, von Pluto, Neptun, Uranus bis Saturn, aber ich muß ehrlich sagen, obwohl Pluto auch nicht einfach war, diese neptunische Zeit fand ich von allen am schlimmsten.

Küchenchaos

letzte Sonne 046a