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Sonntag, 19. Juli 2020

✉ 4 - Balkonien

Die Grapefruit-Minze wächst wie Unkraut - der große grüne Busch neben dem Stuhl, Himbeeren konnte ich schon ernten, Brombeeren sind ebenfalls bereits zu sehen, aber natürlich noch nicht reif. Die seltsame Erdbeere mit Ohren ist von ganz allein so gewachsen. Das Jelängerjelieber blüht zweifarbig und duftet betörend, allerdings nur wenn man die Nase dran hält. Das wird weiter oben über der Tür …

Mittwoch, 15. Juli 2020

✉ 0 - Stress-Abbau

Wie man sieht, hatte ich viel Stress-Abbau nötig. Ein ganzes Blatt schon wieder fertig. Letztens mußte ich mal daran denken, was für zahlreiche Phasen im Leben ich bereits erlebt habe, in denen ich geradezu von Sorgen niedergedrückt wurde. Und so im nachhinein betrachtet frage ich mich, warum ich den Sorgen eigentlich immer noch bzw. immer wieder glaube. Vielleicht liegt es daran, daß sie einfach…

Sonntag, 12. Juli 2020

✉ 1 - Das Modewort Nachhaltigkeit und die marktwirtschaftliche Respektlosigkeit im Umgang mit der Zeit anderer

Für die einen ist 2020 ein Unglücksjahr und andere hätten gerne 2019 zurück. Ich weiß nicht, ob ich meine zur Zeit ständig neuen Probleme und Ärgernisse dem Jaht 2020 anlasten kann, denn eigentlich begann alles ganz genau mit dem 01.09.2019. Ich hoffe sehr, daß diese Strähne irgendwann wieder abreißt, wahrscheinlich ist davon sogar auszugehen, denn nichts dauert im Leben an. Anfangs waren die …

Dienstag, 7. Juli 2020

✉ 0 - Grandiose Primitivität

Erst letztens bin ich ja durch einen Traum darauf aufmerksam gemacht worden, daß ich durchaus mal versuchen könnte zum "Bolero" von Ravel zu tanzen. Vorher hatte ich so etwas nie in Erwägung gezogen, da ich mit den Jahren doch eine ziemliche Abneigung gegen dieses Musikstück entwickelt habe. Es ist für mich die "Macarena" der Klassik - beide Stücke kann ich nicht wirklich mit Genuß hören, sondern…

Sonntag, 5. Juli 2020

✉ 2 - Toedliche Viren ausmalen und entspannen

Bzw. aus der Rubrik "Skurrile Fundstücke":

Wenn man sich so durch das Angebot an Malbüchern für Erwachsene wühlt, kann man auf ziemlich seltsame Produkte stoßen, wie z.B. diese hier -

>>Tödliche Viren ausmalen und entspannen 
Interessant auch der Name der Autorin - Clara Chlamydia
Dieses Malbuch hätte doch eigentlich der Hit während Corona werden können. Vielleicht wären dann einige viel …

Freitag, 3. Juli 2020

✉ 10 - Aus dem Leben Isadora Duncans - 6

Zum Abschluß des Leseausflugs in Isadoras Leben hier noch ein gelungener Dokumentarfilm:




Donnerstag, 2. Juli 2020

✉ 0 - Urlaub und Bolero

Wie aus einem Dämmerzustand tauche ich langsam in den Traum hinein und finde mich plötzlich in einem Auto sitzend wieder. Jemand muß mich aufgegabelt und hineingesetzt haben, als ich schlief. Wir kurven durch eine Kleingartenanlage mit sehr vielen ähnlich und gleich aussehenden Häusern, so daß ich vollkommen ohne Orientierung bin. Irgendwann landen wir in einem Hotel, bzw. scheint es doch eher …

Mittwoch, 1. Juli 2020

✉ 0 - Summer-Playtime (6/2020)

Wie man vielleicht sieht oder auch nicht, bastle ich wieder an Choreografien herum. Das habe ich seit dem letzten Sommer nicht mehr getan, weil mir sowohl die Lust als auch die Konzentration dazu fehlten. Wobei mir ja auch, wenn ich Freestyle tanze, manchmal spontan zu bestimmten Passagen kleine Choreografien einfallen, die ich dann einen Tag oder auch mehrere tanze, aber später wieder vergesse. …

Montag, 29. Juni 2020

✉ 2 - Aus dem Leben Isadora Duncans - 5

"Zwei Wochen später kommt es in Boston zum Skandal. Die Duncan hat für ihren Auftritt ein durchsichtiges Kostüm gewählt, das zuweilen, bei heftigen Bewegungen, über ihre Schultern fällt. Gleichgültig, wieviel da nun zu sehen war - allein, daß die Tänzerin auf offener Bühne auch nur ihre nackten Beine zeigte, war im prüden puritanischen Neuengland immer noch unschicklich. Ballerinen trugen seidene…

Samstag, 27. Juni 2020

✉ 2 - Aus dem Leben Isadora Duncans - 4

Nicht aus der Autobiografie:

"Wohlwollen und Sympathie gegenüber Jessenin, Mißgunst und Gehässigkeit gegenüber seiner Frau kennzeichnen Gorkis Haltung. Schon als er sie vor 1917 auf der Bühne sah, hatte er den Eindruck, "als friere diese halbnackte Frau ganz fürchterlich und rase so herum, um warm zu werden." Und jetzt, während ihres Tanzes in der engen Berliner Wohnung, findet er sie einfach …