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Bibeljahreslosung 2009

Erhalte meinen Gang auf deinen Wegen, daß meine Schritte nicht gleiten. (Psalm 17.5)

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Der versteckte Index

Freitag, 27. November 2009

Fremde Intelligenz

...und es gibt weltweit zunehmend Berichte, dass sich ab und zu Intelligenzen unbestimmter Art über Computer "melden" und spontan Texte auf dem Bildschirm bei eingeschaltetem PC hinterlassen oder sogar gespeicherte Dateien...
(aus "Der Geist im Computer" von Frank Sunn)

Jetzt weiß ich es: Die Texte, die angeblich ich schreibe, sind gar nicht von mir! Sie sind von einer fremden Intelligenz - ich habe es schon immer geahnt!

Montag, 23. November 2009

...

In der Welt des Chaos sind unsere Mythen vergleichbar mit Lebewesen, die mit derselben 'Kraft' und denselben teleologischen Wünschen auf der Suche nach ihrer perfekten Erscheinungsform sind. Vorausgesetzt Mythen sind unsterblich und ihr Wesen destilliert sich allmählich heraus, dann kann das Chaos-Denken sie aus der abschätzigen Kategorie entheben, in welche die lineare Weltsicht sie zusammen mit Aberglauben, Geschichten einfältiger Hausfrauen und nichtssagenden Märchen steckt, um ihnen einen neuen Ort zu geben. Ihre neue Stellung schließt zugleich ein, dass Mythen verbale Blaupausen der menschlichen Lebensmuster sind. Sie helfen, diese Muster aufrecht zu erhalten, ebenso wie das Leben dazu beiträgt, die Mythen zu bewahren. Wir und unsere Mythen bringen uns gegenseitig hervor.
(aus "Astrologie zwischen Chaos und Kosmos" von Bernadette Brady)

Freitag, 20. November 2009

Seheiah (6. Engel)

Seheiah steuert die kosmische Energie. Er bzw. ermöglicht es, eine magische Zeit zu erleben. Es ist an der Zeit, Ihrer Intuition, die Sie zu den richtigen Lösungen führen wird, mehr Raum zu lassen. Schützen Sie sich nur vor Worten und Taten, die sich gut anhören, jedoch zu schlechten Zwecken eingesetzt werden.
Wenn Sie mit Seheiah in Verbindung stehen, lindern Sie menschliches Leid oftmals durch Ihre bloße Anwesenheit, auch wenn Sie sich dessen selbst nicht bewußt sind.

Freitag, 13. November 2009

Reform der Deutschen Sprache nach Mark Twain

Die Deutschen scheinen keine Angst davor zu haben, ein Wort zu wiederholen, wenn es das richtige ist. Sie wiederholen es sogar mehrmals, wenn sie wollen. Das ist klug. Aber wenn wir im Englischen ein Wort in einem Absatz mehrmals verwendet haben, bilden wir uns ein, tautologisch zu werden, und dann sind wir so schwach, daß wir es gegen irgendein anderes Wort auswechseln, das der genauen Bedeutung nur nahekommt, um dem zu entgehen, was wir fälschlich für den größeren Makel halten. Wiederholung mag schlecht sein, aber bestimmt ist Ungenauigkeit schlimmer.

Es gibt in der Welt Leute, die sich ziemlich viel Mühe geben, die Mängel an einer Religion oder Sprache aufzuzeigen, und dann gelassen ihrer Wege gehen, ohne Abhilfe vorzuschlagen. Ich bin kein Mensch dieser Art. Ich habe bewiesen, daß die deutsche Sprache reformbedürftig ist. Nun gut, ich bin bereit, sie zu reformieren. Zumindest bin ich bereit, die geeigneten Vorschläge zu machen. Ein solches Vorgehen wäre bei jemand anderem unbescheiden; aber ich habe alles in allem mehr als neun Wochen einem gewissenhaften und kritischen Studium dieser Sprache gewidmet und daraus ein Zutrauen zu meiner Fähigkeit gewonnen, sie zu reformieren, das mir eine bloß oberflächliche Bildung nicht hätte verleihen können.

An erster Stelle würde ich den Dativ fortlassen. Er bringt die Plurale durcheinander; und außerdem weiß man nie, wann man sich im Dativ befindet, wenn man es nicht zufällig entdeckt - und dann weiß man nicht, wann oder wo man hineingekommen ist, wie lange man schon drin ist oder wie man jemals wieder herauskommen soll. Der Dativ ist nur eine närrische Verzierung - es ist besser, ihn aufzugeben.

Als nächstes würde ich das Verb weiter nach vorn schieben. Man kann mit einem noch so guten Verb laden, ich stelle doch fest, daß man bei der gegenwärtigen deutschen Entfernung nie wirklich ein Subjekt zur Strecke bringt - man verletzt es nur. Deswegen bestehe ich darauf, daß diese wichtige Wortart an einen Punkt vorgeschoben wird, wo sie mit bloßem Auge leicht zu erkennen ist.

Drittens würde ich einige kräftige Wörter aus der englischen Sprache importieren - zum Fluchen und auch, um alle Arten kräftiger Dinge kräftig auszudrücken. (Anmerkung: „Verdammt" und seine Abwandlungen und Erweiterungen sind Wörter, denen viel Bedeutung innewohnt, aber der Klang ist so mild und wirkungslos, daß deutsche Damen sie gebrauchen können, ohne sich zu versündigen. Deutsche Damen, die man durch keinerlei Überredung oder Zwang dazu bringen könnte, eine Sünde zu begehen, stoßen sofort eines dieser harmlosen kleinen Wörter aus, wenn sie ihr Kleid zerreißen oder die Suppe ihnen nicht schmeckt. Es klingt ungefähr so verrucht wie unser „My gracious!" Deutsche Damen sagen immerzu "Ach Gott!", „Mein Gott!", "Gott im Himmel!", "Herrgott!'" "Herr Jesus!“ und so weiter. Vielleicht glauben sie, unsere Damen hätten denselben Brauch, denn ich habe einmal eine freundliche und liebe alte deutsche Dame zu einem reizenden, jungen amerikanischen Mädchen sagen hören: "Die beiden Sprachen sind sich so ähnlich - wie nett; wir sagen „Ach Gott!" und Sie sagen ,Goddam!").

Viertens würde ich die Geschlechter reorganisieren und sie entsprechend dem Willen des Schöpfers verteilen. Dies als Ehrfurchtsbeweis, wenn schon nichts anderes.

Fünftens würde ich diese großmächtigen, langen, zusammengesetzten Wörter beseitigen; oder den Sprecher auffordern, sie in Abschnitten vorzubringen, mit Pausen zum Einnehmen von Erfrischungen. Das beste wäre, sie gänzlich zu beseitigen, denn Ideen werden leichter aufgenommen und verdaut, wenn sie einzeln kommen, als wenn sie in einem Haufen anrücken. Geistige Speise ist wie jede andere; es ist angenehmer und bekömmlicher, sie mit einem Löffel einzunehmen, statt mit einer Schaufel.

Sechstens würde ich einen Sprecher auffordern, aufzuhören, wenn er fertig ist, und seiner Rede nicht eine Girlande dieser unnützen „haben sind gewesen gehabt haben geworden seins“ an den Schwanz zu hängen. Kinkerlitzchen dieser Art entehren eine Rede, statt ihr einen zusätzlichen Reiz zu verleihen. Sie sind daher ein Ärgernis und sollten verworfen werden.

Siebentens würde ich die Parenthese abschaffen. Ebenso die Unterparenthese, die Unterunterparenthese und die Unterunterunterunterunterunterparenthesen sowie die abschließende, weitreichende, allumfassende Hauptparenthese. Ich würde von jedem einzelnen, hoch oder niedrig, verlangen, daß er eine einfache, gradlinige Erzählung entwickle oder aber sie zusammenwickle, sich darauf setze und still sei. Übertretungen dieses Gesetzes sollten mit dem Tode bestraft werden.

Und achtens und letztens würde ich „Zug“ und „Schlag“ mit Ihren Anhängseln beibehalten und den Rest des Vokabulars verwerfen. Das würde die Sache vereinfachen.

Nun habe ich angeführt, was ich als die notwendigsten und wichtigsten Änderungen betrachte. Man kann wohl kaum erwarten, daß ich umsonst noch mehr nennen würde; aber es gibt weitere Vorschläge, die ich machen kann und werde, falls meine beabsichtigte Bewerbung zur Folge hat, daß ich von der Regierung in aller Form dazu angestellt werde, die Sprache zu reformieren.

Meine philologischen Studien haben mich davon überzeugt, daß ein begabter Mann Englisch (ausgenommen Rechtschreibung und Aussprache) in dreißig Stunden lernen kann, Französisch in dreißig Tagen und Deutsch in dreißig Jahren. Es hegt also auf der Hand, daß die letztgenannte Sprache gestutzt und ausgebessert werden muß. Wenn sie so bleiben sollte, wie sie ist, müßte man sie sanft und ehrerbietig bei den toten Sprachen absetzen, denn nur die Toten haben Zeit, sie zu lernen.

(aus "Bummel durch Europa" von und mit Mark Twain)

Mittwoch, 4. November 2009

Lilith Konjunktion Sonne

Schade, daß auf http://astrosuche.net Lilith fehlt. Mich hätte jetzt nämlich gerade einmal interessiert, wer wie ich Lilith in Konjunktion mit der Sonne hat. Zufällig weiß ich es von Hillary Clinton und beim Googlen habe ich außerdem den werten Herrn Goethe gefunden. Der also auch...

Hier findet man einen sehr interessanten Artikel zur Lilith. Hier ebenfalls.

Sonntag, 20. September 2009

...

Das italienische Renaissance-Genie Leonardo da Vinci (1452 - 1519) empfahl als Übung , im violetten Licht zu meditieren, das durch bunte Kirchenfenster fällt. Er stellte fest, dass durch violettes Licht die Meditation zehnmal stärker und tiefer ist als gewöhnlich.
(aus "Das große Buch der Farben" von Klausbernd Vollmar)

Drei Versuche

Die Chinesen sehen ihre Haut nicht als gelb, sondern als golden an. Das geht auf folgenden Mythos zurück: Als die Menschen geschaffen wurden, hatte Gott sie geformt und in den Ofen geschoben. Beim ersten Versuch holte er sie zu früh aus dem Ofen, und sie waren weiß. Beim zweiten Versuch ließ er sie zu lange drin, und sie wurden schwarz. Beim dritten Versuch gelang es ihm, und sie waren goldgelb.
(aus "Das große Buch der Farben" von Klausbernd Vollmar)

Samstag, 19. September 2009

...

Bei Durchschlafstörungen wird der Betroffene durch unbewusste Konflikte aus dem Schlaf gerissen. Träume und innere Unruhe verhindern das Durchschlafen. Man kommt mit dem eigenen Schatten in Berührung, der sich als Ängste, Aggressionen oder Traurigkeit zeigt. Ein wichtiger Hinweis auf das konkrete Thema kann die Organuhr bieten. Das Wachwerden zwischen ein und drei Uhr nachts ist ein Hinweis auf das Thema Wut und Trauer, zwischen drei und fünf Uhr bedeutet es ein Kommunikationsproblem mit einer nahe stehenden Person, zwischen fünf und sieben Uhr das Loslassen alter Kindheitserinnerungen und damit verbundener Verletzungen sowie die Aussöhnung mit den Eltern. Besonders das Erwachen im letzten Nachtdrittel kann auch ein Hinweis auf endogene Depressionen sein.
(aus "Schüßlersalze für Psyche und Seele" von Vitara H. Haiduk)

Freitag, 18. September 2009

...

Organspache: Die Mutter sitzt im Nacken und der Vater im Kreuz.
(aus "Schüßlersalze für Psyche und Seele" von Vistara H. Haiduk)

Sonntag, 16. August 2009

Aus den Lehrsprüchen des Patanjali

Teil II - Über die Übung/Sutra 15:
Aufgrund der Leiden, die durch die Veränderung, die Bedrückung und die unterbewußten Eindrücke entstehen, und weil die Bewegungen der Kräfte der Natur sich gegenseitig stören, erkennen die unterscheidenden Weisen, daß alles Leid ist.(Übersetzung von D.y.Deshpande)

Wegen der drei Arten von Leiden (genannt) Parinama, Tapa und Samskara und wegen der widersprüchlichen Natur der Modifikationen aufgrund der (drei) Qualitäten ist für einen unterscheidenden Geist alles Leiden. (Übersetzung von Vinod Verma)

(Bemerkung: Kaufe Tilde, Macron, Zirkumflex und Unterpunkt.)

Aktuelle Beiträge

Kuan-yin
ist eigentlich auch ein Bodhisattva, wird aber im Volksglauben...
zuckerwattewolkenmond - 2009/12/19 21:33
Schöne Geschichte
erinnert mich an die Bodhisattvas, also diejenigen,...
MadProfessor - 2009/12/19 21:30
Ich hab mich vorhin auch...
Ich hab mich vorhin auch gefragt, ob man darauf noch...
Chutzpe - 2009/12/19 17:03
Mir ist noch
nicht ganz klar, was sie mit den Resten machen, wenn...
zuckerwattewolkenmond - 2009/12/19 16:22
Ich hab mich damit noch...
Ich hab mich damit noch nicht so befasst, darum wusste...
Chutzpe - 2009/12/19 16:17
Ja,
das sind die Reste vom alten Stadtschloß, die...
zuckerwattewolkenmond - 2009/12/19 16:09
Ist das da, wo das Stadtschloss...
Ist das da, wo das Stadtschloss wieder hingebaut wird?
Chutzpe - 2009/12/19 16:00
Ja, Neptun/Saturn
habe ich schon eine ganze Weile und Neptun/Sonne immerhin...
zuckerwattewolkenmond - 2009/12/18 22:31
Neptun/Saturn
Mit dem Transit wirst Du ihn wohl nicht ganz beikommen....
MadProfessor - 2009/12/17 16:03
Na ja,
die Kamera hat halt auch so ihre kleinen Macken. Ich...
zuckerwattewolkenmond - 2009/12/17 11:45
Glückwunsch
... zum Kauf eines neuen Spielzeugs! Wenn es dann auch...
Treibgut - 2009/12/16 18:38
Bei mir
im Radix im Skorpion in Quadrat zur Sonne und in Opposition...
zuckerwattewolkenmond - 2009/12/15 18:03
wo liegt denn der alte...
wo liegt denn der alte Vernebler (im Horoskop) denn...
MadProfessor - 2009/12/15 15:28
Sogar ich als völliger...
Sogar ich als völliger Laie erkenne Unterschiede...
Chutzpe - 2009/12/14 19:55
~
nette Frau~~~ die war bestimmt Vermieterin
Ü. Song - 2009/12/11 14:51
Ach weißt du,
ich glaube, es liegt einfach an der Konzentration....
zuckerwattewolkenmond - 2009/12/11 05:05
Neid
Ich beneide Dich sehr, dass Du Dich so gut an Deine...
Bibbche (Gast) - 2009/12/11 03:19
Vielleicht
nimmst Du mir den harten Nacken nicht übel, da...
Sufix (Gast) - 2009/12/09 23:58
Das ist aber total verrückt!...
Das ist aber total verrückt! Ich denk aber, dass...
Eva Kinderspiele (Gast) - 2009/12/09 14:56
Ja,
die Träume. Die haben es manchmal faustdick hinter...
zuckerwattewolkenmond - 2009/12/09 11:42

Meine Kommentare

Kuan-yin
ist eigentlich auch ein Bodhisattva, wird aber im Volksglauben...
weltentanz - 2009/12/19 21:33
Mir ist noch
nicht ganz klar, was sie mit den Resten machen, wenn...
weltentanz - 2009/12/19 16:22
Ja,
das sind die Reste vom alten Stadtschloß, die...
weltentanz - 2009/12/19 16:09
Wer weiß...*gg*
booksandmore - 2009/12/19 10:44
Süß.
Ich habe im Traum zur ungefähr gleichen Zeit mal...
booksandmore - 2009/12/19 10:27
Ja, Neptun/Saturn
habe ich schon eine ganze Weile und Neptun/Sonne immerhin...
weltentanz - 2009/12/18 22:31
Wenn man tot ist,
ist krank sein auch viel angenehmer, vermute ich.
booksandmore - 2009/12/17 12:08
Na ja,
die Kamera hat halt auch so ihre kleinen Macken. Ich...
weltentanz - 2009/12/17 11:45

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Zuletzt aktualisiert: 2009/12/19 21:33

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