Hegel, der grosse, deutsche Denker, muß diese Wahrheit gewusst oder intuitiv gefühlt haben, als er sagte, daß das Unbewusste das Weltall bloß evolviert habe „in der Hoffnung, klares Selbstbewußtsein zu erlangen“, mit anderen Worten, um Mensch zu werden; denn das ist auch die geheime Bedeutung der oft wiederkehrenden purânischen Phrase, daß Brahmâ beständig „von dem Verlangen bewegt sei, zu schaffen“. Dies erklärt auch die verborgene kabbalistische Bedeutung des Ausspruches:
„Der Atem wird ein Stein; der Stein eine Pflanze; die Pflanze ein Tier; das Tier ein Mensch; der Mensch ein Geist; und der Geist ein Gott.“
Die aus der Seele geborenen Söhne, die Rishis, die Bauleute, u.s.w., waren alle Menschen –
einerlei von welchen Formen und Gestalten – in anderen Welten und in vorangegangenen Manvantaras....
.....denn jedes Atom im Weltall hat die Möglichkeit des Selbstbewußtseins in sich, und ist, gleich den Monaden des Leibniz, ein Weltall in sich selbst, und für sich selbst.
(aus "Die Geheimlehre I" von Blavatsky)
Nachdem sie auf den Diensttoiletten erst die Hygienetütchen, danach die Abfallbehälter und die Seife eingespart haben, gibt es jetzt dort nicht mal mehr Toilettenpapier (und die Klobürsten-Stummel sind sowieso kaum noch zu gebrauchen). Wie wäre es, wenn sie beim Herrn Finanzsenator auch mal das Toilettenpapier sparen würden? Er könnte sich ja dann mit seinen Sparvorlagen den A.... abwischen.
ob Laura Branighans "Self Control" wohl sowas wie die geheime Hymne der Baumarkt-Junkies ist, in etwa so wie "Er gehört zu mir" für die Homos usw., denn es mag seltsam klingen, aber egal wo und wann ich in einen Baumarkt gehe, es dudelt GARANTIERT "Self Control" im Hintergrund. Es soll ja Leute geben, die beim Anblick von Stichsägen und Schlagbohrern ihre Selbstkontrolle verlieren - so wie ich, wenn ich noch einen Tag länger mit synthetischem Pfefferkuchengeruch beduftet werde. Sogar im Baumarkt roch es danach. Vor lauter Pfefferkuchenduft bin ich so satt, dass ich gar keinen Appetit auf Pfefferkuchen habe. Da fand ich den Duft VOR dem Baumarkt sehr viel reizvoller, denn gleich daneben befindet sich ein Backkombinat (das heute sicher nicht mehr Kombinat heißt), und wenn man dort vorbeikommt riecht es so herrlich nach ofenwarmen Milchbrötchen oder Rosinenbrot, dass man am liebsten die Fabrik stürmen möchte. Deshalb musste ich unbedingt noch in den Werkverkauf, um mir Quarkbrötchen zu kaufen, die sich dann aber als auch nicht sehr viel frischer als bei anderen Bäckern herausstellten. Vielleicht hätte ich doch die Fabrik stürmen sollen...
Heute im Supermarkt. Ein Mann und eine Frau stehen vor dem Thermobettwäsche-Angebot. Sie kramt und kramt und kramt, findet nichts, was gefällt, hält ihm ab und zu ein Paket entgegen. Er, mit der Zeit ungeduldiger werdend, wiederholt in regelmäßigen Abständen: "ES IST MIR SCHEISSEGAL WIE DIE BETTWÄSCHE AUSSIEHT, HAUPTSACHE SIE HÄLT WARM!"
Im Zimmer mit einem leicht korpulenten, rothaarigen Mann mit seltsam eckigen Lippen und weißer Haut. Anfangs ist er sehr zurückhaltend, ich erfahre oder weiß, dass er beruflich irgendwas IT-mäßiges macht. Dann redet er plötzlich so, als wären wir miteinander liiert. Ich überlege erstaunt, ob ich etwas gesagt habe, was ihm Anlaß gab zu denken, dass ich ab jetzt mit ihm zusammen bin. Während ich noch überlege, rückt er mir schon auf die Pelle und erzählt begeistert, dass er noch nie eine Freundin hatte und es so toll findet, endlich auch eine Frau zu haben. Darüber wundere ich mich ein bißchen, da ich ihn um die 40 schätze. In seiner fast kindlichen Freude wirkt er bedauernswert auf mich, weshalb es mir irgendwie widerstrebt, seinen Irrtum aufzuklären. Als er sich aber beginnt auszuziehen, sage ich schließlich trotzdem was. An den weiteren Verlauf des Traumes erinnere ich mich nicht.
Die Kollegin, die jetzt in das Zimmer neben mir gezogen ist, hat sich, wie ich gestern sehen konnte, eine buntfarbige Lichterkette um Computer und Tastatur gewickelt, was ihrem Schreibtisch das Flair eines Flipperautomaten gibt, und verwendet außerdem so ein Pfefferkuchen-Duftöl, das sogar heute, wo sie gar nicht da ist, durch die Tür bis hinaus auf den Flur stinkt, wenn man daran vorbei geht.
Jeden Tag, fünfmal die Woche, eile ich daran vorbei, dem in kyrillischen Buchstaben an die roten Backsteine geschmierten "Doswidanija!". Es ist das einzige Graffiti, welches ich kenne, das unter Glas konserviert wurde. Seinen Ursprung hat es in der ehemaligen Sowjetkommandantur, welche nach dem zweiten Weltkrieg ihren Sitz auf unserem Dienstgelände hatte. Manchmal achte ich kaum darauf und manchmal kommen mir jede Menge Gedanken und Fragen. Wie waren diese Russen? Wie haben sie sich in Berlin gefühlt? Hat es ihnen hier gefallen? Haben sie hier auch geliebt oder nur gehasst? Hatten sie Heimweh? Fühlten sie Abschiedsschmerz? Was haben sie erlebt?
Ich kenne den zweiten Weltkrieg und die Zeit danach nur aus den Erzählungen meiner Eltern, die beide in ihrer Kindheit noch den Krieg miterlebten. Und schon als Kind faszinierten mich ihre Geschichten, was insbesondere daran lag, dass Wörter wie "Weihnachtbäume", "Stalinorgeln", "Luftschutzbunker", "Schwarzmarkt" u.ä. für meine Ohren irgendwie poetisch klangen, wobei mir aber bereits damals klar gewesen ist, dass die Zeit wohl alles andere als poetisch war. Obwohl meine Mutter jünger ist, hat sie mehr zu erzählen als mein Vater, was daran liegt, dass an dem kleinen Spreewalddorf meines Vaters der Krieg fast spurlos vorbeigegangen ist. Allerdings nicht an meinem Großvater, der in russischer Kriegsgefangenschaft gewesen ist und nie darüber gesprochen hat, sondern geschrieben. Mein Vater berichtete ab und zu, wie er gerade mit dem Fahrrad aus Cottbus herausgefahren war, als ein Luftangriff auf den dortigen Flughafen begann. Er erlebte diesen mit seinem Fahrrad in einem Straßengraben mit, neben ihn ein anderer Mann, der dort ebenfalls Schutz gesucht hatte. Außerdem musste er als Mitglied der Hitlerjugend Schützengräben für die Armee schippen.
Meine Mutter dagegen war bei den Bombenangriffen auf Berlin dabei. Von ihr hörte ich die Geschichte, wie sie und ihr kleinerer Bruder auf der Flucht ihre Mutter, meine Großmutter, verloren, und sie Tage später durch einen Zufall wiederfanden. Wie sie bei Fliegeralarm in die Luftschutzbunker zogen. Wie sie als Kinder in den ausgebombten Häusern herumkletterten und spielten, und mein Onkel, ihr Bruder, wagemutig von Berliner Brücken kopfüber in die Spree sprang, bis er eines Tages von meiner schockierten Großmutter erwischt und versohlt wurde. Dass es nach dem Krieg Brennesselspinat, Kohlrübeneintopf und Arme Ritter (angebratene Brotscheiben mit Zucker bestreut) gab und dass Schuhe notdürftig aus verschiedenen Überresten von Soldatenausrüstungen geschustert wurden. Wie gut, dass der Großvater, mein Urgroßvater, Schuhmacher war und deshalb dies für seine Enkelkinder in die Hand nahm. Überhaupt ist es auch bewundernswert, wie meine Urgroßeltern mit einem Alter von über 60 erst zu Fuß mit ihren Habseligkeiten aus Küstrin, ihrer Heimat, geflüchtet sind, nach dem Krieg zu Fuß wieder dorthin zurückgekehrt sind und als sie die gesamte Altstadt mitsamt ihres Hauses dem Erdboden gleichgemacht fanden, zu Fuß erneut nach Berlin gezogen sind. Heute sind die letzten Trümmer der Altstadt mit Gestrüpp überwuchert.
Und demnächst will mir meine Mutter von ihren Erlebnissen mit den Russen erzählen, womit ich wieder beim Anfang wäre. Doswidanjia!
Ich zeige jemandem, es ist ein Mann, einen ausgeschnittenen Zeitungsartikel, in welchem mein Name steht , sowie dass ich etwas namens "Die Welt" veröffentlicht habe. Warum ich ihm den Artikel zeigte, habe ich vergessen.
Schwer, groß und bedrückend,
furchtbar und berückend,
so ist meine Liebe -
dich einverleibend
stricke ich am Winterkäfig
in dem ich dich zerlieben kann.
Rollende Köpfe. Sie rollten nicht wirklich, saßen jedoch locker auf den Schultern diverser Personen. Immer wenn ich einen anfasste, fiel er plötzlich vom Rumpf. Das war nicht sehr blutig, aber ärgerlich und irgendwann dachte ich bei mir, dass doch hoffentlich mal irgendwelche Leute dabei sind, deren Köpfe nicht abfallen, sondern dran bleiben, wenn ich sie berühre.
Heute feierte mein Vater seinen 77. Geburtstag, den ersten im Pflegeheim. Deshalb gingen wir diesmal alle zusammen hin, was aber nicht sehr günstig ist, da das Zimmer so sehr klein ist. Man tritt sich dann immer gegenseitig auf die Füße, wenn man um das Bett herumsteht. Mein Vater hatte vom Heim selbst einen Blumenstrauß bekommen und eine Karte mit Glückwünschen von der Heimleiterin. Das Lustige ist, dass es eine von den Karten mit christlichen Sprüchen war, die meine Mutter stapelweise aus seinen Karteikästen geräumt und dem Pfarrer des Heimes übergeben hatte. Aber natürlich ist das meinem Vater gar nicht aufgefallen, statt dessen freute er sich, dass sogar die Leiterin ihm schrieb, denn auf Titel, Ränge und Hierarchien hat er ja schon immer großen Wert gelegt. Ich selbst habe ihm ein Doppelpack Pralinenauslese mitgenommen, da er so gerne nascht und im Heim unter dem Personal schon als "der Süße" verschrien ist, sowie ein regenbogenfarbiges Muschelmobile. Anbringen muss das jedoch der Hausmeister, weil die Wände alle Beton sind und man nicht mal einen Nagel einschlagen kann. Als wir kamen war er ziemlich übellaunig, was aber kein Wunder ist, denn er hatte gerade geschlafen und wurde aufgeweckt - da bin ich auch immer übellaunig. Dann schaute er jedoch wieder in seinen Fernseher, den wir ihm vor einigen Wochen gekauft hatten und amüsierte sich wie Bolle über einige Cowboys, die versuchten, Hühner mit dem Lasso zu fangen. Danach fragte er mal nach, was das für ein Tier sei, was gerade zu sehen war und las, was wir ihm aufschrieben. Zuerst dachten wir, das Fernsehen würde ihn gar nicht interessieren und natürlich bekommt er auch keinen Ton mit, er sieht nur die Bilder, aber einige Sachen verfolgt er doch ziemlich aufmerksam. Den Käsekuchen von meiner Mutter wollte er nicht, statt dessen fragte er, ob es dieses Jahr noch keine Pfefferkuchen gibt. Neben dem Bett stand ein Teller Pfefferkuchen vom Heim und als wir ihm den zeigten fragte er: "Ach, von der Alten?", womit natürlich mal wieder die sehr nette Schwester gemeint ist, die seine Ungezogenheiten aber mit Humor nimmt. Als wir nach einer Stunde gingen wurde er erneut übellaunig und fragte, dass wir doch hier Kaffee trinken wollten, was wir aber keineswegs vorgehabt hatten und was auch gar nicht wirklich geht, da das Zimmer so klein ist. Es steht zwar ein Tisch drin, aber nur mit zwei Stühlen und kaum Platz, um daran zu sitzen. Außerdem ist es dort so überheizt und warm, dass ich fast kollabiert bin und Schweißausbrüche bekam, aber meinem Vater war trotzdem kalt. Wahrscheinlich geht das den anderen Alten so ähnlich, weshalb sie wie in einer Sauna einheizen. Meine Mutter ist ja nun fast jeden Tag da und jedesmal, wenn sie geht fragt er sie, wo sie hingeht. Sie sagt stets "Nach Hause, Schlafen" und zeigt mit einer Handbewegung in irgendeine Richtung. Diesmal fragte er: "Wie, im Freien?" und wollte wissen, wo zu Hause ist. Nächste Woche wollen ihn auch sein Bruder und seine Schwester besuchen, das ist dann das erste Mal nach seiner Krankheit. Überraschenderweise hat mein Onkel, sein Bruder, der noch um einige Jahre jünger ist, vor kurzem ebenfalls einen Herzschrittmacher bekommen. Als mein Vater dies erfuhr, konnte er es nicht fassen.
Außerdem wurde er dazu auserwählt, als "Prüfungsobjekt" für die Prüfung eines Auszubildenden herzuhalten. Meine Mutter hat dazu ihr Einverständnis gegeben. Die Heimleitung wollte extra ihn, gerade weil er ein schwieriger Patient ist, denn die Azubis sollen zeigen, dass sie auch mit solchen Leuten umgehen können. Er wird sich deshalb sicher wundern, wenn demnächst eine fünfköpfige Prüfungskommission um ihn herum steht und zuschaut, wenn ihn jemand versorgt, aber was solls, so ein bißchen Aufregung kann sicher nicht schaden, zumal er körperlich inzwischen sehr stabil ist und immer mehr Fortschritte macht, wenn auch nur in kleinen Schritten. Letztens hat er sogar mal für kurze Zeit in einem Rollstuhl halb liegend am Fenster gesessen, wollte jedoch nach einiger Zeit wieder zurück ins Bett. Der Physiotherapeut hat es als Ziel gesetzt, dass er nächstes Frühjahr richtig im Rollstuhl sitzen kann. Nur geistig ist er immer mehr verwirrt.
Herbst liegt schon in meinen Augen
und Regen ruht in meinem Blick,
das sanfte Grün dem Grau gewichen,
Abschied naht vom Sommerglück
Laub wirbelt schon durch meine Seele,
tanzt in Spiralen mit dem Wind
Die ersten Stürme zieh'n vorüber,
Schwermut mit den Vögeln fliegt
Frost fängt sich schon in meinen Haaren,
die Winterfee webt fern ihr Kleid,
kristalldurchwirkt und nordsternglänzend,
schmückt sie sich für ihre Zeit
Mit reinem Weiß wird sie bald wiegen
das Leben in den kalten Schlaf,
auf stummen Bäumen wird sie tanzen,
auf leisen Spitzen, eisgehüllt.
Mächtige Bäume, die entwurzelt auf der Erde liegen und deren Wurzeln mehrere Meter hoch in bizarren Formen in den grauen Himmel ragen.
1.) Welcher Film hat Dich in Deiner Kindheit oder Jugend eingehend beeinflusst? Inwiefern und warum?
Der Edgar-Wallace-Film "Die seltsame Gräfin". Immerhin verdanke ich ihm meinen ersten, nach zwei Schulheftseiten aufgegebenen Versuch, ein Drehbuch zu schreiben.
2.) Welcher Film ist für Dich der Beste im Genre Drama?
Das mit der, die, das Beste ist immer schwierig, aber unbedingt empfehlenswert sind "Die Mörder sind unter uns" und "Das Geisterhaus"
3.) Welchen Thriller kannst Du empfehlen?
The Sixth Sense
4.) Um welchen Horrorfilm kommt man nicht herum?
Kommt darauf an, wie sehr man sich gruseln will oder nicht. Für leicht amüsante Unterhaltung
die Neuverfilmung "Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre", für echten Horror "The Blair Witch Projekt" oder "Fear Dot Com".
5.) Welcher Liebesfilm hat sogar Dich beeindruckt?
Na welcher wohl. Eigentlich ist es fast der einzige, den ich kenne. "Vom Winde verweht"
6.) Welche Komödie ist Deines Erachtens wirklich lustig?
Gute Frage. Leider gibt es so gut wie keine Komödien, über die man wirklich lachen kann. Vielleicht liegt das auch an mir und meinen besonderen Ansprüche an Humor, aber die letzte Komödie, über die ich wirklich gelacht habe, war "Heartbreakers - Achtung: scharfe Kurven!"
7.) Welchen Film hast Du Dir zuletzt im Kino angesehen? Und wie war er?
Der letzte Film ist immer noch "Kill Bill".
8.) Welchen Film MUSS man im Kino gesehen haben?
"Schlafes Bruder", denn im Fernsehen kommt das Beste an dem Film nicht mehr rüber.
9.) Welchen Film hast Du Dir zuletzt auf DVD angesehen? Und wie war der?
Im Moment schaue ich fast nur Serien auf DVD, zuletzt "Moonlighting", Season 2, mit dem umwerfend komischen Bruce Willis.
10.) Welcher Film war es, den Du Dir zuerst gekauft hast?
Einen billigen Splatter-Hexen-Horrorfilm auf Video, von dem ich nur ca. 10 Minuten gesehen, den Rest des Filmes ausnahmslos gehört habe, weil ich mir die Augen zuhielt. Danach habe ich die Videokassette mit Emma Peel überspielt.
11.) Der schlechteste Film aller Zeiten?
Es gibt soooo viele, ich kann sie mir nicht alle merken und will es auch gar nicht.....
12.) Dein Lieblings-Regisseur (mit einer Auswahl von 3 Filme oder/und Begründung)?
David Lynch (Twin Peaks), Quentin Tarantino (Kill Bill, Killing Zoe als Produzent, Natural Born Killers als Drehbuchschreiber) und Leni Riefenstahl (egal, ob man ihr nun etwas vorwerfen kann oder nicht, so habe ich doch große Hochachtung vor ihrer Power und Kreativität)
13.) Der schönste Film aller Zeiten(subjektiv nur für Dich)?
"Der unsichtbare Dritte"
14.) Der bedrückendste Film aller Zeiten(subjektiv nur für Dich)?
"Schindlers Liste"
15.) Der traurigste Film aller Zeiten(subjektiv nur für Dich)?
Kill Bill (dass er so traurig auf mich wirkte, lag wohl an meiner damaligen seelischen Verfassung)
16.) Welcher Film ist für Dich ein Must-Watch, auch wenn er die o.g. Kriterien nicht erfüllt?
Die Bond-Filme mit Sean Connery
17.) Lieblings Schauspieler? (Mehrfachnennungen möglich)
Sean Connery
Johnny Depp
Cary Grant
Clark Gable
David Duchovny
18.) Lieblings Schauspielerin? (Mehrfachnennungen möglich)
Kirsten Dunst
Diana Rigg
Greta Garbo
Karin Dor
19.) Lieblings Soundtrack?
North by Northwest (Der unsichtbare Dritte), Kill Bill und natürlich der Walzer von Schostakowitsch aus "Eyes Wide Shut" (wobei ich den aber auch schon vorher mochte)
20.) Was möchtest Du sonst noch an Filmen erwähnen?
Es gäbe noch einige, die erwähnenswert wären, aber die spar ich mir....
der das Sachgebiet übernimmt, in meinem Zimmer ist, um sich Akten herauszusuchen und meine Chefin kommt dazu, dann sinkt die Zimmertemperatur schlagartig auf arktisches Niveau. Ich weiß nur aus Hörensagen, was da vorgefallen ist, aber als Feindin möchte ich meine Chefin nicht haben.
J. meinte dann auch sowas zu mir, wie "bei mir sei sie doch ganz zahm" oder so ähnlich. Tja, ICH diskutiere ja auch nur in Ausnahmefällen mit ihr....
dachte ich, als ich heute wieder nach einer Woche auf Arbeit erschien. Mein Zimmer stand voller bis oben hin mit Akten gefüllten Kisten und auf dem Schreibtisch lag ein Zettel: "Nicht erschrecken. Bei xy melden.". Meine Chefin fing mich jedoch gleich ab und meinte, ich solle erstmal gar nichts machen und dann zu ihr runter kommen. Dort erfuhr ich, dass mein gesamtes Aufgabengebiet wieder an eine andere Abteilung angegliedert wird, jedoch nicht ich ziehe mit auf die vorhandene Stelle (meine Chefin hat mich fest in ihren Klauen, manchmal hab ich das Gefühl, hier mit Eisenketten an den Schreibtisch gekettet zu sein), sondern der Herr, der mit ihr nicht kann und den sie deshalb los sein will. D.h. ich habe mich ein Jahr lang abgerackert, um alles, was die zwei Jahre davor liegen geblieben ist, zu retten und einen Überblick hineinzubringen und krieg jetzt wieder andere Chaosakten, bzw. muss als "persönliche Assisstentin" meiner Chefin herhalten. Auch meine Kollegen sind fast alle umgezogen und sitzen nun in ganz anderen Zimmern. Da ist man eine Woche nicht da und schon ist wieder alles anders. Aber sehr überrascht hat es mich nicht, weil ich es von hier nicht anders gewohnt bin. Es grenzt ja schon an Wunder, dass ich nun bereits seit drei Jahren in dem gleichen Zimmer sitze, während es eigentlich normal ist, mindestens jedes halbe Jahr umzuziehen. Der neuen Abteilungsleiterin für das Sachgebiet habe ich meine Aufstellung aller Akten mit WV-Terminen, Einnahmen und Ausgaben gemailt und bekam als Antwort, dass man bemüht sein wird, meine erfolgreiche Arbeit fortzusetzen. Ein Gutes hat die ganze Sache allerdings: der Verjährungstermin zum 31.12.2006 kann mir am A.... vorbeigehen. Da muss sich jetzt jemand anderes drum kümmern, denn ich habe strikte Anweisung, keine der Kostenakten, die sich für eine Weile noch in meinem Zimmer befinden werden, anzufassen.
Wir waren mit dem Unterrichtsstoff des Kurses schon mittags fertig und durften eher gehen. Natürlich habe ich diese Gelegenheit genutzt, um auch diesmal wieder den Tierpark zu besuchen, nur dass ich heute viel länger Licht und viel mehr Muße hatte. Deshalb sind es drei Stunden geworden, die ich mich dort aufgehalten habe. Immerhin hat sich die Jahreskarte nun schon zu dreiviertel amortisiert.
Und ich muss sagen, man erlebt jedes Mal neue überraschende Dinge. Heute möchte ich ganz dringend vor skrupellosen Meisenbanden warnen, die den Tierpark unsicher machen. Bisher kannte ich Meisen nur als scheue Tiere, doch als ich mich in einem bestimmten Garten aufhielt, wurde ich doch tatsächlich von ihnen angegriffen. Während eine Kohlmeise bis vor meine Schuhsohlen sprang, als dächte sie, sie könnte mir so drohen und mich zur Umkehr zwingen, umflatterten gleichzeitig zwei bis drei Blaumeisen meinen Kopf. Ich war im ersten Moment total erschrocken und dachte, sie landen gleich in meinen Haaren. Spontan musste ich an den Film "Die Vögel" denken. Als sie merkten, dass ich trotzdem nicht die Flucht ergreife, verlegten sie sich dann auf's ignorieren. Das sah so aus, dass sie mich überhaupt nicht mehr beachteten, selbst wenn ich nur Zentimeter von den Zweigen, auf denen sie saßen, entfernt war. Ich konnte ihnen sogar meinen Finger entgegenstrecken, ohne dass sie davonflogen, allerdings legten sie dann den Kopf schief als wollte sie sagen "Pühhh!". Wahrscheinlich haben sie mich als Eindringling gesehen und als die Verwirr- und Angstmachtaktik nichts half, versuchten sie es mit der Ignoriermethode. Das Gute dabei war, dass ich dadurch auch sehr nah zum Fotografieren an sie heran gekommen bin, trotzdem ist es immer noch schwierig ein vernünftiges Foto zu machen, weil diese Meisen sowas von flatterhaft sind und überhaupt nicht daran denken, mal 30 Sekunden still zu sitzen.
Wie man hier sieht, sind Elefantenbulle und das Weibchen voneinander getrennt worden. Wie gut, dass wenigstens die Rüssel über den Graben reichen, um ein wenig zu schmusen.
Der Säbelzahntiger und überlebensgroße Löwen. Im Dunkeln besonders nett.
heute schon den ganzen Tag wie blöde rum. Zwar nicht sehr stark, so wie ich es aus anderen Zeiten kenne, sondern nur ganz sacht, aber auch das ist unangenehm, weil man immer das Gefühl hat, irgendwas turne einem auf dem Pullover herum. Außerdem tut mein Kopf weh und der Muskelkater ist auch noch schlimmer geworden. Ich glaube, ich werde für den Rest des Tages den Rat meines Horrorskops für heute beherzigen: "Schotten Sie sich ab, meiden Sie weitgehend den Kontakt zu anderen Menschen, dann kommen Sie vergleichsweise gut durch den Tag."
Nach der Schule war ich für eine kurze Stunde wieder im Tierpark. Erst wollte ich gar nicht, weil es regnete und ziemlich kalt geworden war, doch als ich es hinter dem Zaun trompeten hörte, überlegte ich es mir anders. Und es war witzig - ein Pfau begleitete mich ein ganzes Stück des Weges und tappte wie ein Hund neben mir her. Auch eine Miese Katze war heute draußen und unterwegs traf ich ein Pärchen, das mich fragte, ob ich irgendwo einen Ausgang gesehen hätte. Inzwischen hatte ich mich selbst schon wieder verlaufen, weshalb ich verneinte, anmerkte, dass ich mich ständig im Tierpark verirre und viel Glück bei der Suche wünschte. Es ist seltsam, auf der Karte wirkt der ganze Park so einleuchtend einfach und zu dieser Jahreszeit, wo die Bäume kein Grün tragen, sieht man durch sie hindurch, dass die Entfernungen zu markanten Stellen gar nicht so groß sind, und trotzdem.....