Alien
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Donnerstag, 23. August 2007

Es wird wieder

scharf mit Stöckchen geschmissen:

Lieblings-Schlafklamotte?
Mein Unterhöschen, manchmal auch nichts.

Lieblings-Bettwäsche?
Zur Zeit eine mit ägyptischem Design in Art der alten ägyptischen Wandmalereien. Zum Schlafen mag ich besonders Blau und Violett, im Sommer Satin-Bettwäsche.

Lieblings-Schlafposition?
Toter Mann - auf dem Rücken, alle Viere von mir gestreckt, wobei ich immer den linken Arm angewinkelt über den Kopf lege. Wenn ich tief schlafe, wache ich ebenfalls so auf, schlafe ich unruhig, lande ich oft auf der rechten Seite.

Hast Du ein “Einschlafritual”?
Das ändert sich immer phasenweise. Mal lese ich, mal schaue ich fern, mal höre ich Hörspiele oder Hörbücher, es gab auch schon Phasen, in denen ich Computerspiele im Bett gespielt, Gedichte gedichtet oder mit Vorliebe Marianne Rosenberg- oder Schlafes Bruder-Kassetten gehört habe. Wer weiß, was noch alles kommt. *gg*
Und wenn ich nicht so müde bin, dass ich auf der Stelle einschlafe, sobald ich die Augen schließe (was allerdings in der Woche die Regel ist), gehört ein Dankgebet ganz selbstverständlich mit dazu, wenn Bedarf besteht außerdem Fragestellungen oder Bitten für meine Träume.

Hast Du ein Kuscheltier, Knuddelkissen o.ä.?
Puschel liegt rechts in meinem Arm und Tiger wacht auf der linken Seite über meinen Schlaf.

Was machst Du, wenn Du nicht schlafen kannst?
Ich habe da so eine selbstentwickelte Mischung aus autogenem Training und Meditationstechnik, die hilft garantiert. Das Zählen habe ich auf sechs Schritte gekürzt, aber meist braucht es nicht einmal drei Schritte, bis ich eingeschlafen bin. Die Technik wende ich aber auch gerne nur an, um meinen Schlaf tiefer zu machen, weil sie eine Grenze zwischen Alltagsbewußtsein und Schlafbewußtsein zieht, so dass Schlaf und Träume weniger "verunreinigt" werden.

Wie groß ist Dein Bett?
Es soll 1,20 x 2,00 m werden, ist aber noch 1,00 x 2,00 m - das geniale Untergestell für kleine Wohnungen dafür habe ich schon, aber ich hatte bisher noch nicht die Gelegenheit, eine größere Matratze zu kaufen.

Wie viele Kissen hast Du?
Zum Schlafen nur ein flaches Kopfkissen. Ich liebe es, wenn es abends frisch aufgeschüttelt und aufgeplustert ist, bin selbst aber oft zu faul dazu. Tagsüber zieren außerdem zwei Zierkissen und eine Nackenrolle das Bett.

Linke oder rechte Seite?
Am Kopfende...*Kopf kratz*

Wie lässt Du dich wecken?
Ein normaler Wecker, ein Zen-Wecker, mein Festnetztelefon und mein Handy mit dem seit drei Tagen neuen Klingelton aus der Filmmusik von "North by northwest". Gelegentlich kommt es vor, dass ich alle vier nicht höre. Verlässlicher ist da meine innere Uhr, die ich am Abend so programmieren kann, dass ich genau zur gewünschten Zeit erwache. Das funktioniert immer, nur leider schlafe ich in der Woche meist sofort ein, so dass ich nicht mehr dazu komme, mich zu konditionieren.

Stehst Du direkt auf oder bleibst Du liegen?
Sofort aufstehen geht gar nicht. Ich brauche ziemlich lange, um richtig wach zu werden. Im ersten Moment bin ich meist regelrecht gelähmt, so dass ich mich weder bewegen noch sprechen kann. Deshalb ist es für mich auch völlig unmöglich aus dem Schlaf heraus rechtzeitig an ein klingelndes Telefon zu gehen, selbst wenn es neben mir am Bett steht. In der Woche bleiben mir gerade mal zwanzig Minuten zum liegen bleiben, am Wochenende kann es schon mal eine Stunde werden. Nach dem Aufwachen ist auch meine bevorzugte Zeit, um Gedankenreisen und Zwiegespräche zu unternehmen, bei denen es wach zu bleiben gilt.

Dein erster Gedanke am Morgen?
Normalerweise gelten die ersten Gedanken meiner Traumerinnerung, außer es geschieht Unvorhergesehenes, was mich davon ablenkt.

Was machst Du, um wach zu werden?
Aufstehen, Waschen, Zähneputzen, Anziehen, was trinken, zur Bushaltestelle gehen, mit der U-Bahn fahren, arbeiten und wenn ich Glück habe, bin ich dann gegen Mittag wach. *gg*

Mitnehmen mag das Stöckchen, wer will.

...

Die Suche nach Erkenntnis ist für die dickköpfigen, stolzen und eigensinnigen Menschen ein langer, trostloser Weg. Die Reise ist nicht lang, es sei denn, der Verstand wünscht, daß sie lang ist, man muß keine hohen Berge besteigen - das menschliche Ego hat diese Dinge aufgebaut. Wir errichten selbst die Hindernisse zwischen Gott und uns
....
Das Gefühl des Getrenntseins, das in letzter Konsequenz die einzig mögliche Sünde ist, die der Mensch begehen kann, tritt überall dort auf, wo die Höflichkeit fehlt. Der wirklich Höfliche sieht die Reflexion Gottes in allen seinen Geschöpfen, und sein Respekt ist die unbewußte Verehrung, die er dem Schöpfer entgegenbringt
...
Das Unbewußte kann und wird die Pläne und Ideen ausführen, die ihm vom bewußten Verstand vorgeschlagen werden. Bewußtes Denken ist demnach der Gebieter über das Sonnenzentrum, von woher die Lebensenergie in den gesamten Körper strömt. Unsere Art zu denken bestimmt die Denkweise, die diese Sonne ausstrahlt, und der Charakter des Denkens, der durch unseren bewußten Verstand gepflegt wird, bestimmt das Denken, das diese Sonne ausstrahlt. Folglich wird auch jede Erfahrung davon geprägt
...
Aber das Gefühl von Ruhe und Frieden, das mit Hilfe des Geistes entsteht, wenn die Seele die magnetische Schwingungsrate des Materiellen überschreitet und in die Bereiche des Geistigen strömt, überwältigt den Menschen so sehr, daß es keine sterbliche Prosa oder Lyrik, die das vermittelt, geben kann.

(aus "Schöpferkraft der Farben" der Essener Friedensbruderschaft)

Dienstag, 21. August 2007

Das Gewitter

Ich werde in meinem alten Kinderzimmer wach. Es gewittert heftig und helle Blitze zucken in den offenen Fenstern. Lange liege ich im irgendwie ungemütlich kalten Bett und lausche den krachenden Donnerschlägen. Die Zeit erscheint mir unendlich lang. Da fällt mir ein, dass meine Mutter noch unterwegs ist. Sie ist wahrscheinlich genau in das Gewitter gekommen. Es klingelt auch schon an der Tür. Ich gehe zu einer modernen Gegensprechanlage, die es früher nicht gab und betätige den Türöffner, nachdem ich mich vergewissert habe, dass es meine Mutter ist. Nun erwachte ich wirklich und stellte fest, dass es tatsächlich heftig gewittert. Mit dem Gedonnere ging das noch ewig, super, wenn man eh keine lange Nacht hat. Mit dem Zeitgefühl meines Traumes zusammen würde ich auf zwei Stunden Gewitter tippen, aber wahrscheinlich war es viel kürzer. Und zu allem Überfluß mußte ich auch noch plötzlich an Aleister McSchnupf aus dem "Müll"-Roman denken - ich stellte mir bildlich vor, wie der kokainschnupfende Cop als der neue Alte im Himmel sitzt und tüchtig herumwettert, was mich so erheiterte, dass ich jetzt erst recht wach war und nicht mehr einschlafen konnte. Interessant finde ich, dass mein altes Kinderzimmer wohl eine wichtige Zwischenstufe meines Bewußtseins darstellt, da ich oft aus einer Bewußtlosigkeit dort "erwache". Sollte ich jemals ein Geist werden, werde ich wohl in dem alten Pfarrhaus herumspuken. *gg*

Montag, 20. August 2007

Die Geburtstagsausbeute war wirklich gut,

ich bekam eine Ausgabe sämtlicher Gedichte von Herrman Hesse, eine andere als die auf meinem Amazon-Wunschzettel, aber mir gefällt, dass sie so klein und handlich ist, und eine vollkommen ausgefallene Jugendstildose mit einem aufgesetztem Frauengesicht, deren Haare sich dekorativ über den Deckel breiten. Ich habe sofort gesagt, dass das Jugendstil ist und K. hat sich gewundert, dass ich sowas erkenne, sie meinte, sie würde sowas nicht sehen. Es ist aber natürlich keine echte Jugendstildose, sondern nur eine Nachbildung, aber dafür lag auch noch ein Geldschein drin.*gg*
Weiterhin gab es so eine mysteriöse Leonardo-Schale, wo man kurze Rosen reinstecken soll. Die Rosen gab es auch gleich mit dazu, das muss ich mir aber erstmal genauer anschauen, wie das funktioniert. Außerdem Soul Food-Nervennahrung und Kohl, letzteren allerdings nur als Zierkohl in einem Blumenstrauß. Das sieht vielleicht verrückt aus. Ich dachte erst, das wären Papierblumen. Das schönste Geschenk gibt es dann aber erst im Oktober, wenn wir in den Branitzer Park fahren. Und ich hab mir gleich noch neuen Lesestoff geborgt, als wenn ich selbst nicht genug hätte - "Witwe im Wahn - Das Leben der Alma Mahler Werfel".

Sonntag, 19. August 2007

...

Oft werden in Meditationen oder Träumen Farben gesehen. Es handelt sich dabei um eine Farbaktivität in der Seele und durch die Seele in der Aura, die das körperliche Leben durchdringt und umgibt, so wie Nahrung, die im Magen verdaut wird, den ganzen Menschen ernährt...
Wenn Sie während einer Meditation vor Ihrem inneren Auge eine Farbe sehen, merken Sie sie sich im Geiste, und schlagen Sie später Ihre Bedeutung nach....
....wenn Sie sich "pink", "purpur" oder wie auch immer fühlen, schreiben Sie es auf. Es wird etwas auslösen und Sie werden feststellen, daß Wissen folgen wird. Wenn Sie es nicht aufschreiben, blockieren Sie es...
...Wenn Sie merken, daß eine bestimmte Farbe Ihnen wieder Energie gibt, sollten Sie sich für eine Woche oder länger mindestens zweimal am Tag mit dieser Farbe "nähren".

(aus "Schöpferkraft der Farben" der Essener Friedensbruderschaft)

Samstag, 18. August 2007

So fängt der Tag gut an,

wenn man früh aufwacht, panisch aus dem Bett springen will, einem gerade noch rechtzeitig einfällt, dass gestern Freitag war, somit heute Wochenende ist und man sich seelig lächelnd auf die andere Seite drehen darf. Nix mit Arbeiten.

...

Fechner schrieb in "Nanna oder Die Seele der Pflanzen", einem Werk, das ihm den Sarkasmus der Universitäten und seiner Kollegen einbrachte, aber auch eine Popularität, die sich in vielen Auflagen ausdrückte: "Warum sollten wir glauben, daß eine Pflanze sich ihres Hungers und Durstes weniger bewußt ist als ein Tier? Dieses sucht Nahrung mit seinem ganzen Körper, die Pflanze nur mit einem Teil, nicht von Nase, Augen und Ohren geführt, sondern mit anderen Sinnen." Er verkündete ebenfalls, daß einer der Hauptzwecke menschlichen Körpers letztlich vielleicht nur der sei, der Entfaltung des pflanzlichen Lebens zu dienen, indem der Kohlendioxid ausstößt und sich nach dem Tode als Nahrung anbietet. Zweifelsohne enthält diese Erklärung eine gewisse Prise Humor, die dazu noch durch Mark und Bein geht, aber im Denken Fechners entspricht sie auch einer notwendigen Umwertung der Werte: warum nahm man so ohne weiteres an, daß die Pflanze für den Menschen geschaffen worden war und nicht umgekehrt?
(aus "Magie der Pflanzen" von Jacques Brosse)

Freitag, 17. August 2007

Bücher kochen

Nein, ich habe nicht vor meine Bücher zu verbraten, aber ich habe da letztens so ein geniales Buch-Verwaltungsprogramm aufgetan, den Bookcook.
Genial ist es deshalb, weil es wirklich gut durchdacht, klein und schnell ist, dabei aber nichts zu wünschen übrig läßt und außerdem, im Vergleich zu anderen Programmen dieser Art, auch noch ziemlich preiswert ist.
Man kann nicht nur seine Bücher katalogisieren, eine Lese- und Wunschliste erstellen, alle notwendigen Daten, wie Standort, Verleih usw. verwalten, sondern sogar noch eigene Felder definieren, in welchen man z.B. Buchauszüge speichern kann, zu allem Überfluß ist es auch noch möglich, Lesestatistiken erstellen, wenn man es denn braucht oder will.
Ich gebe ja zu, dass ich mich für sowas extrem begeistern kann, besonders wenn das System wirklich ausgefeilt ist. Ich glaube, das liegt an meinem Jungfrau-Merkur. Schon als Kind habe ich wahnsinnig gerne und mit viel Freude alles mögliche katalogisiert und mir eigene Ordnungssysteme ausgedacht - so lange, bis ich merkte, dass das Leben zu kurz ist, um es damit zu verbringen. Jetzt hätte ich Lust, mal eine Ausnahme zu machen, zum einen, weil ich inzwischen schon das erste Mal ein Buch doppelt gekauft habe, und zum anderen, weil ich eh immer die halben Bücher abtippe, außerdem kommt es inzwischen häufiger vor, dass ich länger nach einem Buch suchen muss. Ich habe mir überlegt, wenn ich pro Tag ein Regalfach nehme, was relativ schnell geht, da man mit dem Programm nur den Titel eingibt und den Rest aus dem Internet übernimmt, könnte ich mit großzügiger Zeitzugabe in ca. zwei Monaten fertig sein. *ordnungsfaszinierter Jungfrau-Merkur ringt mit ungeduldigem Löwe-Mars*

Donnerstag, 16. August 2007

Die Meuterei auf der Bounty

Letztens bin ich mal wieder mitten in der Nacht an einem Film hängen geblieben. Es war ein alter s/w-Film, nämlich die erste Verfilmung der Meuterei auf der Bounty mit dem jungen Clarke Gable und Charles Laughton als fiesen Kapitän Bligh. Leider bin ich in jener Nacht nicht einmal bis zur Meuterei gekommen, sondern vorher schon eingeschlafen, was keineswegs an dem Film lag. Bei 127 Minuten Länge, und das nach Mitternacht, müßte man schon ziemlich ausgeschlafen sein, um durchzuhalten. Also hab ich mir die entsprechende DVD über den DVD-Verleih geholt, um das Ende zu sehen, und das war eine wirklich gute Idee. Der Film wirkt wie alle alten s/w-Filme manchmal unfreiwillig komisch, da Technik, Wissen, Vorstellungen und Geschmack anders waren, hier wirken z.B. die Südseeschönheiten alle ein wenig high, was vielleicht daran liegen mag, dass Clark Gable sie beglückt hat, trotzdem ist es auch heute noch ein toller Abenteuerfilm. Clark Gable mag ich zwar älter lieber, aber als Meuterer macht er eine gute Figur. Auf der DVD gibt es übrigens auch noch eine etwas merkwürdige s/w-Dokumentation über die jetzigen Bewohner der Pitcairn-Islands, jener Insel, auf welcher die Meuterer ihre letzte Zuflucht fanden, nachdem sie die Bounty im Meer versenkt hatten, und welche sie besiedelten. Ich kenne diese ganzen alten Seefahrer- und Piratenfilme nicht, weil ich als Kind Bücher und Filme mit Piraten, Schiffen und Seefahrern wie die Pest gemieden habe. Irgendwie hat mich sowas nie interessiert, ich fands stinklangweilig, ich weiß selbst nicht, aus welchem Grund. Vielleicht sollte ich das langsam nachholen, es gibt da ja auch noch diese Errol Flynn-Filme, die ich bis jetzt ebenfalls nie gesehen habe.

Morgens wenn ich aufstehe

und abends wenn ich von der Arbeit komme, den ganzen lieben langen Tag hängt mein neues Haustier, die Kreuzspinne, kopfüber in ihrem Netz, läßt sich vom Wind schaukeln und die Sonne auf den Rücken scheinen. Sie scheint sich sichtlich wohl bei mir zu fühlen. Inzwischen hat sie ihr Netz ganz wiederhergestellt und vergrößert, so dass ich nicht einmal mehr drüber weg steigen kann. Nun bin ich wirklich von meinem Balkon ausgesperrt. Allerdings habe ich nicht den Eindruck, dass auch mal ein paar Mücken im Netz hängenbleiben, so als praktischer Nutzen in dieser Situation.

Mittwoch, 15. August 2007

In der Mittagspause,

nachdem ich mir etwas Essen geholt hatte, beschloß ich, mich in den Park zu setzen. Prompt lief mir erstmal der Sonnenblumenhausmeister über den Weg. Er fragte mich, ob ich Montag Nacht auch den Lärm von den Motorrädern gehört hätte. Ich hatte nichts gesehen oder gehört, aber er erklärte, dass er nicht schlafen konnte und in die Küche gegangen ist, wo er nachts um 2 Uhr noch Licht bei mir gesehen hat. Zum Glück wohnt er ja jetzt unten, wo er mir nicht mehr direkt hinein und auf den Balkon schauen kann, aber wann ich schlafen gehe, kann er anscheinend auch jetzt noch erkennen, zumal sie ja die drei Bäume im Hof weggenommen haben. Ich möchte nicht wissen, wie oft er in der Küche steht und zu meinem Fenster starrt.

Ich suchte mir schließlich eine Bank im Park, für die ich aber schon etwas weiter laufen musste, und setzte mich in die Sonne. Es war sehr angenehm, die Sonne war warm, aber nicht zu warm, ein erfrischender Wind ging und außerdem duftete es so herrlich nach Heu, da die Wiese gerade gemäht worden war. Deshalb dachte ich mir, wenn Herr N. zwei Stunden Pause machen kann, kann ich auch mal ein bißchen länger weg bleiben. Eigentlich hätte ich noch ewig so sitzen können, aber nach ca. einer Stunde, bin ich wieder zurück ins Büro. Es dauerte jedoch noch anderthalb Stunden, bis Herr N. wieder auftauchte. Sowas blödes, hätte ich das gewußt, hätte ich glatt zweieinhalb Stunden im Park sitzen können.

Als ich am Montag nach einer Woche Krankheit wiederkam, hat der geschenkte Hibiscus ziemlich traurig die Blätter hängen lassen. Herr N. hatte in seiner Panik anscheinend früh, bevor ich anwesend war, noch etwas Wasser draufgekippt, aber so schnell hatte die Pflanze sich natürlich nicht erholt. Als ich dies ansprach, gab er dem unpraktischen Blumentopf die Schuld, der unten etwas enger ist, weshalb stehendes Wasser nicht die Wurzeln erreicht. Inzwischen hat sich der Hibiscus wieder prächtig erholt und schöne glänzende Blätter. Sogar Herr N. bemerkte dies beiläufig und fragte mich, ob das ein Hibiscus wäre und ob er bald wieder blühen würde. Die Blüten hätten doch sehr schön ausgesehen. Hey, Herr N. sieht also Blumen! Allerdings macht der Hibiscus zur Zeit nicht den Eindruck, als ob er bald wieder blühen wird. Weit und breit keine Knospe in Sicht.

Während anderen Leuten

die Katzen zulaufen, ist es bei mir eine Kreuzspinne. Und sie benimmt sich schon fast wie ein richtiges Haustier. Inzwischen habe ich herausgefunden, wie ich über das noch halb vorhandene Netz hinübersteigen kann. Wenn ich dann gemütlich auf meiner Bank liege, kommt die Spinne angekrabbelt und hängt sich friedlich schnurrend direkt neben mir in ihr Netz. Ok, sie schnurrt nicht, aber wenn sie eine Katze wäre, würde sie das tun. So hängen wir in trauter Zweisamkeit ab und lassen uns den Abendwind um die Ohren wehen. Sobald ich jedoch aufstehe, wird die Spinne aufgeregt und klettert ihr Netz rauf und runter. Gut, wenn sich so ein Koloss in der Nähe meines Netzes bewegt, würde ich wahrscheinlich auch unruhig werden. Ich glaube kaum, dass sie von mir erwartet, ihr zum Abendessen Dosenfutter zu bringen. Aber so putzig wie sie ist, kuscheln möchte ich mit ihr nicht.

Na super!

Jetzt webt diese Kreuzspinne ihr Netz schon quer über meinen ganzen Balkon und ich bin natürlich voll reingelaufen. Die Spinne ist vor Schreck gleich wieder zurück in ihren Blumentopf gerast, mit so einem großen Fang hatte sie wahrscheinlich nicht gerechnet. Ich würde ja gerne um das Netz drum herum laufen, aber das geht leider nicht, wenn ich zu meiner Bank will. Die Spinne hat mich ausgesperrt. :-/

Dienstag, 14. August 2007

Aus "Magie der Pflanzen" von Jacques Brosse

Digitalis:
Und wirklich ist die Schönheit der Digitalis trügerisch, denn hier handelt es sich um eine der giftigsten Pflanzenarten....
...Doch schließlich reichen zehn Gramm ihrer getrockneten Blätter, oder vierzig Gramm frischer Blätter, als Aufguß genossen, um einen Menschen unter fürchterlichen Leiden zu töten...
...Tatsächlich genügte seine Gegenwart allein, um das Wachstum von anderen Pflanzenarten (Obstbäumen, Tomatenpflanzen und Kartoffeln) anzuregen. Und besser noch, ein Absud aus ihren Blättern, mit dem Wasser einer Vase vermengt, ermöglicht die Wiederbelebung des Straußes, der darin welkt.

Eisenkraut:
Verbenaca, verbenae entspringen einer sehr alten indo-europäischen Wurzel (im Griechischen rhabdos) mit der Bedeutung von "Stab", im engeren Sinne von "Zauberstab"...
...und die Seher tranken, bevor sie die Zukunft voraussagten oder das Los warfen, einen Aufguß dieser Weissagepflanze.


EDIT
Auf Wunsch einer einzelnen Dame im Nachgang noch einige Bilder:

Eisenkraut habe ich noch nicht fotografiert, weshalb ich auf das Internet zurückgreife -

http://www.heilkraeuter.de/lexikon/eisenkr.htm

http://www.awl.ch/heilpflanzen/verbena_officinalis/index.htm

http://www.kraeuter-almanach.de/kraeuter-lexikon/eisenkraut.htm

Kürbis
Die Tai aus dem Norden von Laos sahen in den Kürbissen, die von der Liane, der Achse der Welt, getragen wurden, den Ort ihres Ursprungs. Diese Früchte enthielten nicht nur alle menschlichen Rassen, jedwede Sorte Reis, sondern auch die Schriften aller geheimen Wissenschaften. Als eine Quelle des Lebens war der Kürbis deshalb das Symbol für die Wiedergeburt, und für die Taoisten waren seine Kerne eine Unsterblichkeitsnahrung. Sie mußten im Frühling verzehrt werden, wenn das yang die Übermacht hat.
Mistel
Ihre himmlische Herkunft und die Tatsache, daß sie von den Vögeln gesät wurde, erklären es, daß für die alten Germanen der Verzehr von Misteln es ermöglichte, mit den Geistern in Verbindung zu treten.
Mohn
Eine Schreibtafel, die in der Gegend der sumerischen Stadt Nippur entdeckt wurde und auf 3000 v.Chr. datiert wird, enthält die älteste Erwähnung dieser Kultur; im Sumerischen wird der Mohn mit zwei Begriffszeichen dargestellt, dem der Pflanze und dem des Glückes, was genau den Gebrauch anzeigt, den die Menschen damals schon davon machten.
Rosmarin
Für die Römer, die ihn "ros marinus" (Deutsch: Meertau) nannten - ein Name, den er nicht nur im Französischen, sondern auch im Deutschen und Englischen bewahrt hat -, sicherte der Rosmarin den Toten einen friedvollen Aufenthalt im Jenseits; man legte ihn also auf den Gräbern nieder und verbrannte Zweige davon anstelle von Weihrauch.
Salbei
Der Salbei ist in der Tat zu jeder Zeit als das Heilmittel par excellence betrachtet worden, und sein lateinischer Name salvia kommt, auf dem Weg über das mittellateinische salvare, "heilen", von salvus, "wohlbehalten", "in guter Gesundheit".....
...Die gallischen Druiden erkannten ihm keine geringere Macht zu als die, Tote zum Leben zu erwecken, ein Glaube, den noch im 12.Jahrhundert die Redewendung vom Flos medicinale von Salerno widerspiegelt, das die Zukunft voraussagen kann und es ermöglicht, mit dem Jenseits in Verbindung zu treten.....
...Nun, sämtliche Überprüfungen, denen man ihn unterzog, haben alles in allem den Glauben der Alten bestätigt. Man war sogar gezwungen, ihm eine gewisse Wirkung auf die Östrogene zuzubilligen - er erleichtert also tatsächlich die Empfängnis....gleichermaßen ist Salbei wirksam gegen seelische wie körperliche Niedergeschlagenheit.

Tabak
So wurden im Jahre 1692 in Santiago de Compostela fünf Mönche lebendig eingemauert, weil sie während des Gottesdienstes im Chorraum geraucht hatten....
...Charles I., König von England, gab sich seinerseits nicht damit zufrieden, den Tabak zu verbieten, er verfaßte eine Abhandlung über den Tabak, den Misocapnos, in der er ihn als Pflanze beschrieb "von ekelerregendem Anblick, abstoßend für den Geruchssinn, gefährlich für die Gesundheit, verderblich für das Gehirn, deren Ausdünstungen aus teuflischen Höhlen zu dringen scheinen".

Johanniskraut
Diese Perforationen, dieses "Blut", scheinen die Pflanze dafür geschaffen zu haben, um Verletzungen zu heilen, stützt man sich auf das Prinzip der Heilkunst durch Analogien, welche so alt ist wie die Welt...
....Dies ist ein Grund dafür, daß im Englischen das hypericum gemeinhin Balm-of-Warrior, "Balsam des Kriegers" genannt wurde, und da seine Macht so groß war, auch Grace-of-God, "göttliche Gnade", oder Touch-and Heal, "berührt und heilt"...

Brad Pitt über Brangelina und Berlin:

"Wir lieben diese Stadt". Sie sei ruhig, ausgeglichen und "weit weg von Paparazzi".

Ok, Paparazzi habe ich hier auch noch nicht gesehen, was aber wohl mehr daran liegt, dass ich kein Hollywood-Star bin, doch ruhig und ausgeglichen? Na gut, wenn man aus den USA kommt, erscheint einem Berlin wahrscheinlich wie ein kleinstädtischer, verschlafener Vorort.

Der Leichenschauschein

Meine Kollegen lachen immer darüber, wenn ich erzähle, dass Herr N. mir DIE Fragen, die ICH habe, nicht beantworten kann, denn er ist ja eigentlich der Meister. Aber es ist so. Zu seiner Verteidigung muss ich jedoch sagen, dass ich wirklich eine magnetische Anziehungskraft auf alle Akten ausübe, in denen irgendwas anders, komplizierter oder seltener ist, als in "normalen" Akten.
Kollege M. hat jedes Mal ein Kreuz geschlagen, wenn ich mit einer Akte ankam. "Wer weiß, was du da wieder bringst."
Ich weiß nicht, was für ein Fluch das ist, der auf mir lastet. Ich würde ebenfalls lieber einfache Akten bearbeiten, so wie die Mitarbeiter, die seit Jahren dort arbeiten, aber von den Sachen, die ich anschleppe, noch nie was gehört haben.
Heute wollte ich wissen, wie man einen Leichenschauschein bezahlt. Wie man eine Rechnung bezahlt, weiß ich natürlich, nur haben wir da so ein nettes Programm mit Hunderten von Titeln und wenn man nicht den richtigen erwischt, darf man zur Strafe noch stundenlang umbuchen. Herr N. raufte sich die nicht vorhandenen Haare und lachte ratlos. "Leistungen zur medizinischen Rehabilitation", "Teilhabe am Leben" und was es noch so gibt, wollte so absolut nicht passen. Da mir keiner eine Antwort geben konnte, habe ich dann blindlings drauflosgebucht. Sogar Herr N. gab mir seinen Segen und meinte, bei so einer kleinen Summe sei das eh egal. Er selbst habe noch nie einen Leichenschauschein gehabt. Dazu muss man wissen, dass er da wirklich schon das Urgestein ist und Zeit seines Lebens in dieser Abteilung arbeitet. Ich bin erst vier Monate dort, aber schaffe es trotzdem immer wieder, mir diverse kuriose Raritäten, wie z.B. einen Leichenschauschein zu angeln.

Montag, 13. August 2007

Heut tanzen alle Puppen, macht auf der Bühne Licht...

Erster Tag und gleich muss ich wieder körperliche Schwerstarbeit verrichten. Als ich ins Büro kam, war der Computer weg, da Herr K. diesen bei seinem Umzug letzte Woche mitgenommen hat. Also telefonierte meine Gruppenleiterin rum, damit ich endlich zu meinem alten Computer aus dem anderen Haus komme und war danach der Meinung, dass wir uns in der Muppetshow befinden. Erstaunlich, dass ich auf diesen tiefsinnigen philosophischen Gedankengang bisher noch nicht selbst gekommen bin. Herr N. ist ganz klar Stadler und Herr K. dieser zitternde Freaggle Beaker.
Jedenfalls erklärte die IT-Stelle, dass sie für Computerumzüge nicht zuständig sei und die Hausmeister lehnten es ebenfalls ab, weil sie für die Technik nicht zuständig seien. Nun gibt es tatsächlich eine Anweisung, dass Installation und Deinstallation immer von den IT-Menschen durchzuführen ist, wir selbst dürfen dabei eigentlich nichts anfassen, ebensowenig die Hausmeister. Schließlich erbarmte sich der Sonnenblumenhausmeister indem er vorher einen Systembetreuer fand, der den Computer schnell entstöpselte, und brachte ihn (den Computer, nicht den Systembetreuer - leider) mit einem Leiterwagen zu mir. Nun hätte ich eigentlich darauf warten müssen, dass die IT-Stelle so in drei Tagen mal Zeit findet, die Kabel wieder anzustöpseln, aber ich habe das einfach schnell selbst gemacht. Lustig finde ich, dass die IT-Stelle sich zwar um solche Computerumzüge nicht kümmert, bzw. erst nach vielen Tagen des Bettelns wenigstens die Kabel anstöpselt, aber wenn es dann wieder ans Inventarisieren geht, kriegt man jedes Mal eins auf die Nase, weil die IT-Stelle angeblich nicht informiert ist und nichts von dem Umzug weiß.

Nun hatte der Sonnenblumenhausmeister, da er ja kein Computerwissender ist, das Netzwerkkabel vergessen, weshalb ich selbst nochmal in das andere Gebäude ging und hoffte, jemanden zu finden, der den Schlüssel für mein altes Zimmer hat. Das gelang und ich griff mir das Netzwerkkabel, sowie kurzentschlossen auch gleich das schwere Hängeregister aus einem der Rollis, die jetzt dort verwaist sind, in der tollkühnen Hoffnung, dass es vielleicht in den Rolli passt, der jetzt bei mir unter dem Tisch steht und total hirnlos ist, da er nur zwei kleine Schubladen hat und eine große für eine Hängeregistratur, die sich dort aber nicht befindet (in welche man leider auch nicht viel anderes packen kann, da sie nur niedrige Innenwände hat). Leider verfehlte die Registratur um wenige Millimeter ihr Ziel, zum Glück fand ich aber in der anderen Gruppe einen Abnehmer, der sie haben wollte, nachdem ich sie im Schweiße meines Angesichts über den großen Hof geschleppt hatte. Nun stand ich immer noch ohne da, aber die Gruppenleiterin verriet mir, dass sich in einem der leerstehenden Nebenzimmer zwei Rollis befinden. Einen davon, mit einer schweren Hängeregistratur, bugsierten wir gemeinsam bis an meinen Arbeitsplatz. Danach trug ich wieder ein paar Schüsseln voll Krempel von dem letzten Büroplatz an meinen neuen. Herr N. beobachtete diese schweißtreibenden Aktivitäten mit gehörigem Mißtrauen, zumal er ja keine Unordnung mag. Irgendwann standen gleich zwei Rollis, diverse Hängeregistraturen und Stapel von Einhängern wild im Raum herum, was ihn zu der leicht vorwurfsvollen Bemerkung veranlasste, dass der Raum eben noch leer war und nun immer voller wird. M. bot mir an, dass ich seine Schüssel mit einigen Sachen auch behalten und auf einen der Schränke stellen kann, aber nicht nur in Hinblick auf Herrn N. lehnte ich ab. Ich sah Herrn N. förmlich zittern, dass dieses Chaos so bleibt, aber da kennt er mich schlecht, inzwischen hat alles seinen Platz. Er war ebenfalls wieder wegen Herrn K. genervt, weil der letzte Woche beim Umzug dauernd angeklopft und sich nicht reingetraut hat. Ich kann mir den verwirrten Herrn K. richtig gut vorstellen, wie er zitternd vor der Tür steht und sich nicht rein traut, um seine Sachen zu holen. Vielleicht hätte er vor Herrn N. nicht zu schnell kuschen sollen, ich glaube, das hat den erst recht zu seinen Gemeinheiten provoziert.

....macht Musik bis der Schuppen wackelt und zusammenbricht....

ESP-Unterricht (Erläut.: Einführung in die Sozialistische Produktion) und abiturielle Verwirrung

Der Wecker klingelt. Ich wache in meinem alten Kinderzimmer auf. Es ist gegen 8 Uhr. Ich muss zum ESP-Unterricht und als ich ins Wohnzimmer gehe, bemerke ich, dass die Uhr meiner Mutter auf dem Klavier gegen 7 Uhr zeigt. Hat sie etwa keine Sommerzeit eingestellt? Ich finde eine andere Uhr, die gegen 9 Uhr zeigt und schließlich eine dritte, die endlich die richtige Zeit anzeigt. Anscheinend bildet meine Mutter immer die Halbsumme zwischen zwei Zeiten, um die richtige zu wissen. Nun ja, ziemlich umständlich, wundert mich bei ihr aber nicht.
Auf dem Weg zum ESP-Unterricht treffe einen Ausländer namens Said, der wohl in meine Klasse geht, denn er will ebenfalls in den ESP-Unterricht. Wir gehen gemeinsam den Weg und verlieren uns wieder aus den Augen, als ich einige von meinen ehemaligen Klassenkameraden sehe. Im Raum angekommen, wo der Unterricht stattfinden soll, empfängt mich meine jetzige Gruppenleiterin, die dort auch den Unterricht leitet. Sie fragt mich, ob sie mich kurz in ESP einführen soll, worauf ich abwinke und sage, dass ich schon in der 6. Klasse eingeführt worden bin (mit Bewußtsein über mein jetziges Alter).
Mir fällt auf, dass sich Raum hauptsächlich ehemalige Kollegen aus dem Bekleidungskombinat befinden. Jetzt wird mir klar, dass es kein ESP-Unterricht ist, sondern die Ausbildung im Nähen. Am Müggelsee findet demnächst ein großer Wettbewerb statt (vielleicht auch eine Prüfung?), wo alle teilnehmen. Eine ehemalige Mitschülerin vom Abitur, B., die sich ebenfalls im Unterricht befindet, bemerkt trocken, dass es zu dieser Zeit am Müggelsee wahrscheinlich wieder mächtig heiß ist. Ich nicke, das wird bestimmt kein Zuckerschlecken.
Danach verliere ich mich in verwirrten Gedanken über mein Abitur. Mir fällt auf, dass es schon vier Jahre her ist, dass ich das Abitur begonnen habe, also die Prüfung schon hätte vor zwei Jahren ablegen müssen. Ich kann mich aber gar nicht erinnern, in letzter Zeit beim Unterricht gewesen zu sein. Sollte ich diesen vielleicht versäumt und die ganze Zeit geschwänzt haben? Ich kann mich ebenfalls überhaupt nicht an meinen Stundenplan erinnern, nicht einmal das - und ich weiß nicht, wo ich wann zu welcher Schulstunde muss.

Bemerkung: Meine praktische Ausbildung zum Kleidungsfacharbeiter fand in einem Gebäude direkt am Müggelsee statt. Diese Abi-Träume habe ich desöfteren. Im Traum habe ich dann meist noch keine Abiturprüfung abgelegt, jedoch ist mir mehr oder weniger bewußt, wieviel Zeit vergangen ist und dass ich nicht mehr zum Unterricht gehe, so dass ich denke, ich habe den Unterricht vergessen und verpasst. Oftmals bemühe ich mich umsonst, mich an meinen Stundenplan zu erinnern. Es ist immer die Empfindung, etwas lang Vergessenes und Versunkenes kommt plötzlich wieder an die Oberfläche, wobei sich herausstellt, dass es noch gar nicht abgeschlossenen ist. Mein Abiturzeugnis habe ich allerdings schwarz auf weiß in meinen Unterlagen. Wahrscheinlich ist das die späte Strafe dafür, dass ich damals immer so viel geschwänzt habe.*gg*