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Montag, 28. April 2008

Heute auf einem Werbeplakat gelesen:

Er kann nicht warten, bis ihm die Evolution hilft.
Schützen Sie Delfine vor dem Lärm in Ozeanen.
Werden Sie Delfinpate bei http://www.delfine.org/.


Schön und gut. Ich gönne es den Delfinen ja, aber wer schützt eigentlich MICH vor dem Lärm in Großstädten? Ich kann auch nicht warten, bis mir die Evolution hilft, denn entweder bin ich vorher schon taub oder habe eine ganze Straße voller Autofahrer einschließlich des Flughafens mit der Kettesäge weggeputzt.

Sonntag, 27. April 2008

Verdammt!

Könntet ihr euch jetzt BITTE endlich vertragen? Ja, euch meine ich, ihr beschwingtes Pollenzeugs auf verliebter Mission und euch, ihr übereifrigen Antikörper in aggressiv-giftiger Abwehrformation. Es will doch niemand etwas Böses, absolut nicht. Es ist alles in bester Ordnung, es wird einfach nur Sommer, steckt eure Speere wieder ein, die in meiner Nase zwicken. Jetzt gebt euch schon die Hand und habt euch lieb! Na los - ein Schritt, noch einen Schritt, ja, näher, noch näher, und jetzt brav die Hand ausstrecken - na kommt schon, möglichst eh mir der Schädel platzt - und nicht so finster dabei gucken, sondern LÄCHELN. Na los!

Samstag, 26. April 2008

Die Spreewaldkahnfahrt

Meine Schwägerin brauchte wieder neues Leinöl, welches sie nur frisch gepresst im Spreewald kauft, und das nahmen wir zum Anlaß für einen kleinen Ausflug. Sie verstaute zehn leere Flaschen im Auto, die alle voll werden sollten, da sie auch Leinöl nach Bayern verschicken will, dann ging es los. Nachdem die Flaschen in der Mühle gefüllt worden waren, aßen wir zu Mittag in einem Landgasthaus. Das Essen war vorzüglich, hauptsächlich Spreewälder Spezialitäten. Ich hatte Grützwurst mit Sauerkraut und Kartoffeln und habe ehrlich noch nie solch ein gutes Sauerkraut gegessen. Danach begaben wir uns zum Kahnhafen und mieteten zu dritt einen Kahn für uns. Der Kahnführer kam wegen uns extra angefahren und erklärte, daß durch den späten Frühling noch gar nicht geschafft wurde, alle Holzkähne flott zu machen, die geteert und dann im Wasser versenkt werden. Es stand deshalb nur ein einziger Kahn zur Verfügung. Da bisher auch noch kein Bedarf an Kahnfahrten bestanden hatte, also wir wohl die ersten Interessenten in diesem Jahr waren, sind außerdem die Fließe noch nicht gesäubert worden. Dies bedeutet, daß aus ihnen größere, abgebrochene Äste herausgefischt werden. Diese schwammen nun aber noch darin herum und das merkten wir derart, daß wir immer mal wieder mit dem Kahn über einen Ast "scheuerten", was ein merkwürdiges Geräusch machte, so wie die Geräusche, die ich aus U-Boot-Filmen kenne. Auch die Tiere rechneten anscheinend noch nicht mit Besuch. Ein Rehbock, der in einem Gebüsch gekauert hatte, sprang erschrocken hoch und hoppelte eine ganze Weile am Ufer vor unserem Kahn her. Der Kahnführer erklärte, daß die Rehe manchmal auch die Fließe durch das Wasser überqueren, aber Wildunfälle gibt es anders als auf Autobahnen nicht. Eine Wildente flatterte leicht panisch nur einen Meter entfernt aus dem Schilf auf, hat uns damit mehr erschreckt, als wir sie, und ein Biber lag reglos wie ein Baumstamm im Wasser, so daß wir ihn gar nicht gleich registrierten. Aber als er merkte, daß er angestarrt wird, schwamm er ärgerlich davon. Diese Stille in den Fließen ist wirklich unvergleichlich, natürlich nur, wenn man nicht mit dem ganzen Betrieb eine Betriebsausflug-Kahnfahrt macht, auf der alle durcheinanderschnattern. Nach der Fahrt gönnten wir uns ein Stück Kuchen - für mich gab es Mandarinensahnetorte - in einem Naturgarten-Cafe. Dort sitzt man zwischen Anlagen mit prächtigen Pfauen, Kaninchen und sonstigem Getier, und der Kuchen wird von den Besitzern selbstgebacken und ist absolut köstlich, besser als das Essen. Schon auf unserem letzten Ausflug aßen wir dort und schwärmten von Mohn- und Streuselkuchen.


Spreewaldkahnfahrt

Spreewaldkahnfahrt | 2

Spreewaldkahnfahrt | 3

Spreewaldkahnfahrt | 4

Spreewaldkahnfahrt | 5

Spreewaldkahnfahrt | 6

Spreewaldkahnfahrt | 7

Spreewaldkahnfahrt | 8

Auf der Rückfahrt hielten wir in Königs-Wusterhausen, am Wusterhausener Schloß, weil dort gerade ein Keramikmarkt stattfand. Als Eintrittskarte erhielt man eine kleine gebrannte Tonmünze und außer den unheimlich vielen Ständen mit Keramik konnte man auch eine Feuertänzerin begutachten. Nach diesem Tagesprogramm bin ich fix und alle.

Keramikmarkt

Wusterhausener Schloß

Feuertänzerin

Elsas Film

Ich schaue einen Film, in dem Elsa in jungen Jahren mitgespielt hat. Die Handlung findet ausschließlich in einem Raum statt. Mir fallen beim Betrachten ihre afroamerikanischen Gesichtszüge auf. Vielleicht hat sie afrikanische Vorfahren, ihre Haut ist aber nur leicht gebräunt.
Augenblicklich befinde ich mich selbst in diesem Zimmer. Es ist etwas chaotisch, unter einer Couch stehen zum Beispiel viele Schuhkartons mit Kosmetika. Elsa greift nach einer Kette mit einem faustgroßen Stein, um sie mir zu zeigen. Sie meint, es wäre ein Tigerauge. Er ist an einem doppelten Lederband befestigt und weißlich, mit schwarzer Marmorierung. Das kann eigentlich kein Tigerauge sein. Sie verbessert sich jetzt auch und sagt, es wäre ein Douglasie.
Hm, eine Douglasie ist doch ein Baum, überlege ich, sage aber nichts.

Bemerkung: Das Aussehen des Steines entsprach mehr einem weißen Howlith und der Traum wurde augenscheinlich durch diesen Traumbeitrag und Kommentar angeregt.

Zucker sagt,

endlich bin ich in den Sarg versetzt worden. Meine nun gigantisch viel freie Zeit werde ich jetzt mal wieder kennenlernen, wie auch die Möglichkeit, meine Arbeit zu machen, und er meinte, das ist wirklich witzig. Noch schöner wäre es morgen. Darauf beschließe ich, mich in einen Sandstrand zu verwandeln. Bond ist ein dehnbares Wort, das eine Ruheperiode von beliebiger Natur bedeutet, wie anderwärts erklärt. Dieses Dogma, höchstes Glaubensgebot für Katholiken, ist erneut bestätigt worden und ich sehe durchaus ein Verhältnis zur Körpergröße. Und nun wollen wir mal wieder.

Freitag, 25. April 2008

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Ach, da wir Hilfe von Menschen erharrten, stiegen Engel lautlos, mit einem Schritt hinüber, über das liegende Herz.
(Rainer Maria Rilke)

Audriis Rasterzöpfe

Ein neues verstecktes Heim mit kleinem Vorgarten auf einem Hinterhof. Es ist alles ein wenig heruntergekommen und verdreckt. Der kleine Vorgarten ist überdacht und es stehen Müllcontainer darin. Auf einer Bank sehe ich eine riesige geöffnete Tüte mit Back-Pommes frites. Ein Blick durch die Öffnung zeigt mir, daß da nicht nur Pommes frites, sondern verschiedene andere Teigstückchen, Waffeln und ähnliches darin sind, teilweise in sehr blumigen Formen und seltsamerweise alle mit Zahlen und Buchstaben beschriftet. Könnte es sein, daß dieser Vorgarten der Müllplatz für ein Restaurant ist? Da muß ich nochmal mit dem Vermieter sprechen, denn zum einen möchte ich nicht einen Müllplatz in meinem Vorgarten und auch nicht, daß fremde Leute hier hereintrampeln. Der kleine Vorgarten ist relativ schmal und in wenigen Schritten folgt sogleich eine sehr schöne, in eine hohe Mauer eingelassene, schmiedeeiserne Tür, die zu einem zweiten Hof führt. Sonne fällt durch sie hindurch in den relativ dunklen Hofgarten und ich vermute, daß mein richtiges Heim, in dem ich wohnen werde, irgendwo dahinter liegt. Ich vermute es, da der kleine Garten links und rechts von unbewohnten Baracken begrenzt ist, die nicht nach Wohnungen aussehen. Ein kurzer Blick über die schmiedeeiserne Tür zeigt mir dagegen hohe, sonnenbeschienene Holzhäuser. Ich wußte gar nicht, daß mit Holz auch mehrstockige Wohnhäuser bauen kann! Das ist doch relativ ungewöhnlich. Zunächst einmal begnüge ich mich aber mit dem bißchen Sonne, was durch das Tor in der Mauer fällt und versuche schon einmal ein wenig aufzuräumen. Ich beginne mit dem Maschendrahtzaun, dessen Pfähle sich vom Wind gebeugt, tief zu einer Seite gesenkt haben. Ich richte sie auf und versuche sie so zu befestigen, daß der Zaun wieder gerade steht. Danach mache ich einen Ausflug in die Umgebung, wobei mir seltsam bewußt wird, daß mir ist, als wäre ich hier einmal vor langer Zeit gewesen, aber trotzdem irgendwie alles neu und unbekannt ist. Einen kleinen Berg, besser gesagt Hügel, in der Nähe passiere ich auf der sonnenbeschienenen Straße, - an die Umgebung kann man sich gewöhnen, es gibt sicher noch einiges Schönes zu entdecken -, da spricht mich eine junge Frau an, die mir eine Zeitung entgegenstreckt. "Schau nur, da ist ein Bild von mir drin!" Jetzt weiß ich, daß es Frau Audrii ist, aber noch etwas ratlos suche ich sie auf dem Bild. Das Bild ist linksseitig in sehr kräftigen, dunklen Farben, ohne daß etwas nennenswertes darauf zu entdecken wäre. Allerdings ziehen die kräftigen Farben meinen Blick auf sich, erst danach wandert er auf die rechte Seite, die in zarten, kaum wahrnehmbaren pastelligen Tönen und feinen Strukturen gestaltet ist. Nach längerem Hinschauen erkenne ich in diesen Strukturen ein Doppelbildnis von Audrey Hepburn mit einem prachtvollen Diadem, an "Frühstück bei Tiffany" erinnernd. Aber das ist doch nicht Audrii! Natürlich nicht, sie zeigt jetzt auf eine viel kleinere versteckte Person im Hintergrund. Ihr Gesicht ist nicht zu sehen, dafür aber eine sehr ausgefallene Frisur - kleine dicke Rasterzöpfe rings um den Kopf herum, welche in großen roten Perlen enden. "Coole Haare hast du!" sage ich, sie nickt, scheint allerdings nicht sehr begeistert.

Bemerkung: Das Doppelbildnis von Audrey Hepburn erinnert mich ein wenig an ein Doppelbildnis von zwei balinesischen Tänzerinnen, das ich vor langer Zeit einmal gemalt und längst weggeworfen habe, da die Haltung, die Blickrichtung und die Perspektive sehr ähnlich war.

Donnerstag, 24. April 2008

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Der Allah des Islam (der Mondgott) war lange bevor Mohammed geboren wurde der Hauptgötze in der Kaaba. Allah ist nicht der Gott der Bibel, und ebenso wenig kann ein Christ die Lehre des Koran empfehlen, die zum Dschihad (der »heilige Krieg«) gegen alle Nichtmuslime aufruft. Der Koran erklärt, Allah sei kein Vater und habe keinen Sohn... Bei einem Zusammentreffen mit muslimischen Führern in Westafrika im Jahr 1993 rief der Papst »Christen, Muslime und Animisten auf "die religiösen Überzeugungen des anderen zu respektieren". Wie kann man Überzeugungen respektieren, die Menschen in die Irre und in okkulte Verbindung mit Dämonen führen? Der Bibel liegt es fern, uns zum »Respekt« gegenüber heidnischen Religionen aufzufordern, sondern verurteilt sie vielmehr. Der Katholizismus war dem Heidentum natürlich schon immer ein guter Partner. Johannes Paul II. vertritt seine übermäßig tolerante Auffassung nicht nur im Hinblick auf den Islam, sondern auch auf den Buddhismus und alle anderen Religionen.... Stellen Sie sich einmal Petrus vor, wie er einem buddhistischen Tempelritual beiwohnt und die buddhistische Weisheit lobt! Oder den Apostel Paulus, wie er einer hinduistischen Zuhörerschaft sagt, wie Johannes Paul II. während seiner Indienreise, dass er nicht gekommen sei, um ihnen eine neue Lehre zu bringen, sondern um »von [ihrem] reichen spirituellen Erbe zu lernen«, und dass die Welt es nötig habe, Indiens »spirituelle Sicht des Menschen« zu beachten! Die ersten Christen wären nie als Märtyrer gestorben, wenn sie auf solche Weise die heidnischen Riten Roms angenommen hätten.... Noch einmal muss gesagt werden, dass es in der Bibel keinen einzigen Fall von Anerkennung »geistlicher Werte« in falschen Religionen gibt! Solche Religionen werden vielmehr als Werkzeuge Satans entlarvt. Der Okkultismus und die dämonische Finsternis, die die Anhänger der vom Papst gelobten Religionen verblendet und gefangen hält, sollte aufgezeigt und ihnen das Evangelium verkündet werden, anstatt sie in ihrem Irrglauben zu bestätigen und sie damit tiefer in Verdammnis zu führen. Der Wunsch nach ökumenischer Einheit führt zur Zersetzung durch falsche Kompromisse. Traurigerweise loben führende Evangelikale den Papst und fordern zu einer Partnerschaft mit Rom auf.....

....Und was hat Bonifaz in seiner Bulle Unam Sanctam erlassen? Es gibt nur eine heilige, katholische und apostolische Kirche, außerhalb der es kein Heil und keine Sündenvergebung gibt. Dem römischen Papst sich zu unterwerfen, ist für alle Menschen unbedingt zum Heile notwendig. Dieses Dogma, höchstes Glaubensgebot für Katholiken, ist erneut bestä- tigt worden und gilt auch heute noch als unfehlbar. Das ist der wahre Glaube des Papstes und seiner Bischöfe und seiner Kardinäle, hinter dem ökumenischen Lächeln und der kooperativen Fassade, mit der sie sich jetzt der Welt präsentieren....Die unverblümte Wahrheit ist, dass Katholiken evangelisiert werden müssen, vom Papst angefangen bis zum Fußvolk. Doch stattdessen haben die Evangelikalen ein Abkommen unterzeichnet, nicht »Schafe zu stehlen « und vereinen, nachdem sie Katholiken als Christen akzeptiert haben, mit ihnen ihre Kräfte, um die Welt bis zum Jahr 2000 zu evangelisieren.....
...Diese römisch-katholische Lehre, die Kirche habe Israel ersetzt, lenkte den Blick auf ein irdisches Reich und führte so dazu, dass die biblische Lehre vom Himmel als Heimat und Hoffnung des Christen verworfen wurde. Unausweichlich darauf folgte, dass die Lehre von der Entrückung der Gemeinde verworfen wurde. Da die katholische Kirche meint, sie sei das neue Israel, versteht sie ihre Mission als eine Aufrichtung des Reiches Gottes auf Erden..... Die Bibel erklärt, dass vor dem Offenbarwerden des Antichristen Christus die Toten auferwecken und sie zusammen mit den lebenden Gläubigen von der Erde nehmen, ihnen in der Luft begegnen und sie in den Himmel nehmen wird. Diejenigen, die ihrem »Christus« dann mit ihren Füßen auf dieser Erde begegnen und ihn empfangen, damit er das für ihn errichtete Reich übernimmt, haben offensichtlich nicht Christus, sondern dem Antichristen in die Hände gespielt! Letzterer wird nach der Entrückung auf dieser Erde ein Reich errichten, das von Christus vernichtet wird, wenn er wiederkommt und seine Tausendjährige Herrschaft antritt... Durch die ökumenische Bewegung fließen diese Ströme nun alle zusammen und bilden so ein nie zuvor dagewesenes Ausmaß an Okkultismus. Was wir sehen, kann nur der große Abfall sein, von dem Paulus sagte, dass er kommen muss, damit der Tag Christi hereinbrechen und der Antichrist offenbart werden kann. Was am endgültigen Triumph der okkulten Invasion noch fehlt, ist die Einführung einer Neuen Weltreligion in Partnerschaft mit einer Weltregierung. Man müsste blind sein, wenn man nicht sieht, wie diese von George Bush und dem Papst angekündigte Neue Weltordnung mit hohem Tempo auf uns zukommt....

....Anti ist eine griechische Vorsilbe, die allgemein mit der Bedeutung »gegen « verstanden wird. Sie hat jedoch noch eine weitere Bedeutung: »an Stelle von oder als Ersatz für.« Der Bibel zufolge wird der Antichrist beide Bedeutungen verkörpern. Er wird sich tatsächlich gegen Jesus Christus richten, doch in der diabolisch cleversten Art und Weise überhaupt (irgendetwas Geringeres würde nicht dem Höhepunkt von Satans Erfindungsreichtum entsprechen), indem er als Christus auftritt und so die Christenheit von innen her zersetzt. Somit werden die Anhänger des Antichristen tatsächlich »Christen« sein. Von daher ist es kein Wunder, dass diesem Aufstieg zur Macht der Abfall vorausgehen muss. Ein falsches ökumenisches und antichristliches »Christentum« muss zur Vorbereitung der Machtübernahme des Antichristen die Welt überspülen. Die wahren Christen werden dann bereits in den Himmel entrückt worden sein, und der Antichrist wird von denen angebetet, die zurückgeblieben sind, abgesehen von denen, die während dieser schrecklichen Zeit zum Glauben an Jesus Christus kommen und für ihren Glauben als Märtyrer sterben....

...Die ganze Welt kennt diesen aufopfernden Dienst und bewundert Mutter Teresa dafür, dass sie Obdachlose aus den Gossen Kalkuttas aufliest und sich um sie kümmert. Doch welche Tragödie, dass diese bedauernswerten Kreaturen dann von einem sauberen Bett in eine Ewigkeit ohne Christus geschickt werden, ohne dass ihnen das Evangelium gesagt wurde, welches allein sie erretten könnte! Es ist ein Evangelium, das Mutter Teresa als lebenslange Katholikin leider nicht kannte... Mutter Teresa wendete damit lediglich den römisch-katholischen Glauben an. Das Zweite Vatikanische Konzil verurteilt jeden, der zu glauben wagt, dass man nicht für die eigenen Sünden leiden muss (zusätzlich für Jesu Leiden am Kreuz).... Die Heizung blieb nicht aus Kostengründen ausgeschaltet. Mutter Teresa hatte Millionen von Dollar auf Lager und hätte sich so die Heizkosten sowie Teppiche und alle nötigen medizinischen Vorkehrungen leisten können. Doch sie lebte ohne diesen ganzen »Luxus«, legte diese Regel auch ihren »Missionarinnen der Nächstenliebe« auf und entzog diese Vorrechte auch ihren Patienten. Genau wie Mutter Teresa hoffte, ihren Weg zum Himmel mittels ihrer eigenen Entbehrungen und Leiden zu verdienen, so hoffte sie zweifellos auch ihren Patienten zum Himmel zu verhelfen, indem sie ihnen Leiden auferlegte....

....Wir haben einige dieser unterschiedlichen Bedeutungen aufgezeigt, so große Unterschiede, dass bis heute das maßgeblichste Dokument der römisch-katholischen Kirche 100 Verdammungsurteile gegen die evangelikalen Glaubenssätze enthält. Zusammengefasst richten sich die zuvor zitierten Verdammungsurteile gegen folgende Gläubigen: jeder, der glaubt, dass die Errettung allein durch Glauben an Jesus Christus, unabhängig von Sakramenten und der römisch-katholischen Kirche geschieht; jeder, der glaubt, dass er für seine Sünden nicht leiden muss, weil Jesu Leiden völliges Genüge getan hat; jeder, der leugnet, dass Jesus Christus auf den katholischen Altären immer wieder und buchstäblich als Opfer für Sünden dargebracht wird, und der stattdessen seinen Glauben auf das Opfer richtet, das ein für allemal am Kreuz vollbracht wurde; und jeder, der mit Gewissheit behauptet, dass er errettet ist und ewiges Leben hat. In jedem dieser Fälle wird ein römisch-katholisches Anathema gegen eine solche Person ausgesprochen. Die Unterschiede zwischen dem evangelikalen und dem katholischen Evangelium und dem jeweiligen Verständnis der Errettung sind so groß wie der Unterschied zwischen Himmel und Hölle. Nur eine Seite kann Recht haben. Und die Vortäuschung, es gäbe keinen Unterschied, weil sie dieselben Worte benutzen, während die klaffenden Differenzen in der Bedeutung dieser Worte ignoriert werden, ist Manipulation der schlimmsten Art. Seit der Zeit, als beide Seiten noch ehrlich genug waren und sich entweder für ihren Glauben umbringen ließen oder den anderen umgebracht haben, haben sich weder die römisch-katholische noch die evangelikale Lehre irgendwie geändert. Wenn sich also Katholiken und Evangelikale einander als »Brüder und Schwestern in Christus« bezeichnen und behaupten, sie würden an ein und dasselbe Evangelium glauben, muss ein schwerwiegender Fehler vorliegen. Entweder starben die Märtyrer wegen eines bloßen semantischen Missverständnisses, das heute plötzlich geklärt worden ist, oder andernfalls ist diese neue gegenseitige Akzeptanz und das damit verbundene Bekenntnis der Einheit ein Betrug.... Hätte Jesus sich in einer solchen Koalition zur moralischen Besserung mit den Rabbis zusammengetan, dann wäre er sicherlich ein großer ethischer Reformer geworden, der viel Gutes erreicht hätte - und alles, ohne ans Kreuz zu gehen!

(aus "Die okkulte Invasion" von Dave Hunt)

Fazit: Die Katholiken a la Dave Hunt zu evangelisieren, wäre ungefähr das gleiche, wie den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben.

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Die meisten Christen wird es schockieren, dass das beliebte englische Wort revival (»Erweckung«) in der King-James-Bibel nicht vorkommt (ebenso kommt »Erweckung« in der Elberfelder Bibel nicht vor). »Revived « findet sich sechsmal, doch bezieht es sich stets auf das körperliche Wiederaufleben einer Einzelperson. »Revive« kommt achtmal vor, meistens in Bezug auf Israel. Nirgends in der ganzen Bibel findet sich auch nur ein Hinweis auf eine »geistliche Erweckung«, wie Christen es sich heute vorstellen. Kein einziger! »Erweckung« klingt so biblisch, so geistlich und ist heute das meisterstrebte Ziel unter Christen. Jeder denkt gern an die großen Erweckungen der Kirchengeschichte: unter Wesley, Whitefield, Edwards, Finney, Moody und anderen. Sicher muss es richtig sein, eine weitere solche »Heimsuchung des Heiligen Geistes« zu erwünschen. Ist das nicht die Hoffnung jedes gottesfürchtigen Gemeindeleiters für seine Gemeinde, für unser Land, für die ganze Welt? Und das soll es in der Bibel nicht geben? Unmöglich!... Die Führer dieser gegenwärtigen Erweckung laden gewohnheitsmäßig den Heiligen Geist ein, anwesend zu sein und zu wirken. Aber er wohnt in uns und er ist anwesend und wirkt unter uns, wenn wir als Christen zusammenkommen. Deshalb ist der Gedanke einer »Erweckung« als irgendeine besondere Salbung oder Heimsuchung des Heiligen Geistes nicht biblisch und könnte auf einen Irrweg führen, wie es bei der charismatischen Bewegung geschehen ist... Wenn wir die heutige christliche Szene beobachten, erwächst eine weitere Sorge. Erweckung wird durch Emotionalisierung und Publicity künstlich aufgepumpt. In den meisten Gemeinden spielt das so genannte »Praise&Worship-Team« eine große Rolle. Auch in Toronto und Pensacola ist es ein wichtiger Bestandteil. Dieser Praise&Worship-Stil stammt zum Großteil aus der Vineyard-Bewegung und zeichnet sich aus durch oberflächliche Wiederholungen von Reimen und einem rockähnlichen Rhythmus. Dieser Autor hat sich mit tiefer Traurigkeit endlose Wiederholungen angehört von »We love to worship You, we love to worship You« oder zur Abwechslung »We love to praise You, we love to praise You«. Doch enthalten solche wiederholten Phrasen weder Anbetung (»worship«) noch Lobpreis (»praise«). Das ist so, als wären wir in die Liebe verliebt, als würden wir den Lobpreis loben und die Anbetung anbeten. Gefühle geraten in Wallung, aber diesen Gefühlen liegt kein Inhalt zugrunde, bloß grundlose Gefühle. Wahre Anbetung und Lobpreis erfordern eine Wertschätzung dessen, wer Jesus Christus ist und was er getan hat, was die alten Choräle mit einem tiefen Verständnis bieten. Den heutigen Kehrreimen fehlt dieser Tiefgang weitgehend....
....Der Autor vertritt die sorgfältig bedachte Auffassung, dass die Feier und die den Vorabend des Jahres 2000 begleitenden Ereignisse eine weltweite spirituelle Verblendung herbeiführen werden, die jede Vorstellungskraft übersteigt. Die Verwirrung wird derart groß und die falsche religiöse Einheit so vereinnahmend sein, dass der wahre christliche Glaube zum Untertauchen gezwungen wird... Im selben Geist der Ökumene sagte Shirley Dobson, Gattin des christlichen Psychologen James Dobson, der Nationale Gebetstag, dessen Vorsitz sie führt, »gehöre allen Glaubensrichtungen und allen Menschen. Und wir ermutigen alle Menschen in ihrem Einflussbereich, zum Gebet und zur Fürbitte für unsere Nation zusammenzukommen.« Hatte der Papst in Assisi wirklich die richtige Idee? Sind die Gebete von allen, sogar von Animisten, Medizinmännern, Hindus und Buddhisten, wirksam? Wiie können Evangelikale Heiden, Okkultisten und Anhänger falscher Religionen ermutigen, sich mit ihnen im Gebet um »Gottes« Segen zu vereinen? Ist das nicht so, als würde Elia die Propheten des Baal bitten, sich mit ihm im Gebet um Gottes Segen für Israel zu vereinen, oder als würde Paulus die Priester der Diana in Ephesus und die Stoiker auf dem Areopag auffordern, sich der Gemeinde anzuschließen, um Gottes Segen für das Römische Reich zu erbitten?... .Wieder und wieder drückten die Teilnehmer ihre Sehnsucht nach einer moralischen und geistlichen Erweckung in Amerika aus, die Familien und Volksgruppen vereinen würde. Die ersehnte Einheit und Erweckung konzentrierte sich jedoch auf einen artgerechten »Glauben« und eine Ökumene, die nichts Schlimmes an falschen Lehren oder okkulten Praktiken findet. Zwischen Gottes Wahrheit und Satans Lüge wurde keine Unterscheidung getroffen, und über die falschen Religionen, die die Menschen verführen und in die Verdammnis bringen, wurde keine Besorgnis laut, lediglich der Wunsch nach Einheit ohne Wahrheit.

(aus "Die okkulte Invasion" von Dave Hunt)

Mittwoch, 23. April 2008

Wie lange reicht eine Million?

Der fünfzigste Geburtstag einer Kollegin wurde zum Anlaß, darüber zu reflektieren, wie lange eine Million reicht, denn Kollegin M. machte den Spruch, wenn sie eine Million hätte, würde sie sofort aufhören zu arbeiten. Daraufhin schüttelten einige sofort den Kopf und meinten, das reiche niemals, das Geld wäre in ein paar Jahren weg. Dann fingen sie auch gleich an aufzuzählen - Haus abzahlen, Auto, Urlaubsreisen usw. Meinen Einwurf, daß man Zinsen bekommt, wenn man das Geld anlegt, wischten sie mit dem Argument hinweg, bei den paar Prozenten lohne sich das gar nicht. Hm, das sehe ich anders. Das Perverse an Zinsen ist ja, daß dort am meisten hinkommt, wo schon am meisten ist, frei nach dem volkstümlichen Sprichwort: Der Teufel sch.... immer
auf den größten Haufen. Für nur 500.000 € und lumpigen 2 Prozent Zinsen, bekäme man im Jahr 10.000 € Zinsen, das ist ca. ein Drittel meines Jahreseinkommens, und zwar völlig mühelos. Auf Monate verteilt wären das knapp über 800 €, entspricht also fast der üblichen Grundsicherung und reicht zum überleben. Nun möchte ich auch nicht unbedingt auf Grundsicherungsniveau leben, allerdings glaube ich, daß ich mit einer Million durchaus für mein Leben ausgesorgt hätte. Das liegt vielleicht daran, daß ich relativ sparsam bin, nicht aus Geiz, sondern weil ich vieles, was andere unbedingt brauchen, überhaupt nicht vermisse. Das fängt schon bei Alkohol und Zigaretten an und hört bei All-inklusiv-Reisen auf. Ich rauche und trinke nicht, nicht weil ich es mir nicht leisten kann, sondern weil ich kein Bedürfnis danach habe. Die Flasche Baileys gönne ich mir trotzdem, allerdings reicht die oft sogar ein halbes Jahr. Würde ich plötzlich das unwiderstehliche Verlangen auf teure Weine oder Zigaretten haben, würde ich auch ohne zu zögern mein Geld dafür auf den Kopf kloppen, aber ich hab es nicht. Beim Einkaufen im Supermarkt schaue ich nie auf das Geld, ich könnte nicht sagen, wie teuer Milch, Butter, Brot gerade ist und ob es teurer oder billiger geworden ist. Sowas erfahre ich nur durch die Medien und trotzdem komme ich im Monat mit weniger als 200 € aus. Geizig werde ich erst bei Parmesan-Käse für 12,99 €, den bestelle ich lieber für 4,99 € bei Gourmondo. All-inklusive-Reisen reizen mich überhaupt nicht, wenn ich Fernweh habe, fahre ich an die Ostsee und finde dort alles, was ich brauche - Meer, Sand, Felsen, Wald, Sonne und Wind. Im Vergleich mit anderen fühle ich mich manchmal schon wie ein (unbeabsichtigter) Asket. Nachdem das Gespräch weiter ging, wurde mir dann klarer, warum eine Million für einige nicht reichen würden, es ging nämlich nun um Wohnungen. Da wurde von den tollen Wohnungen erzählt, in denen man schon wohnte oder wohnt, 40 qm Dachterasse, Blick auf irgendwelche Schlösser, 700-900 € Bruttokaltmiete, da wundert mich gar nichts mehr. Ich gestehe, daß mich bei diesem speziellen Punkt oftmals der Neid packt, denn eine große und schöne Wohnung ist etwas, wovon ich selbst gerne träume, wobei meine Träume aber ziemlich wankelmütig sind, denn ab und zu träume ich auch von Campingwagen und Blockhaus und habe dabei das starke Gefühl, daß mich weniger sogar glücklicher machen würde. Und da mir in der Situation, in der ich mich gerade befinde, mal wieder die Vorteile einer unspektakulären, kleinen und schnuckligen Wohnung bewußt geworden sind, hatte der Neid diesmal keine Chance, denn ich dachte bei mir, so ein Leben, in dem man tatsächlich gezwungen ist, unentwegt und ohne Abstriche zu arbeiten, bloß weil man so eine Wohnung an der Backe hat, die man außerdem auch noch saubermachen und renovieren soll, muß doch noch furchtbarer sein als meines. Das lohnt sich eigentlich nur, wenn man gar nicht mehr arbeiten muß und sich auch das Personal dazu leisten kann. Man zahlt nicht nur Euro dafür, sondern Zeit, jede Menge Lebenszeit. Meine Wohnung ist zwar klein, was den Stresslevel betrifft vollkommen ausreichend, doch hat den unschätzbaren Vorteil, daß ich jederzeit meine Arbeitszeit um die Hälfte verkürzen könnte und trotzdem mit dem Einkommen gut ausreichen würde. Irgendwie ist diese Gewißheit auch ein Stück Freiheit, zwar gut versteckt, aber eine offene Möglichkeit. Und jetzt gönne ich mir den Luxus der ersten Eiscreme in diesem Jahr - Tarte de pommes/Apfeltarte -, sehr lecker!

Dienstag, 22. April 2008

Viel mehr Sorgen

als die okkulte Invasion, bereitet mir ja momentan die scheinbar hereinbrechende comediane Invasion der niveaulosen Komiker. Sie vermehren sich Jahr für Jahr auf wundersame Weise, ebenso ihre Sendezeit, scharen ein immer größeres Publikum um sich und ich frage mich ständig - haben die Zuschauer eigentlich alle noch nie pubertäre Halbwüchsige gesehen und gehört? Also ich jedenfalls in der Schule für mein Leben so ausreichend, daß mich diese peinlich-verklemmten Witzchen mit abnormer sexueller Fixierung nicht mehr vom Hocker reißen. Seit sich Schmidt den Oliver Pocher ins Boot geholt hat (über die Gründe dafür kann ich nur rätseln), schalte ich die ganze Sendung nicht mehr ein. Elton bei Stefan Raab war mindestens genau so abturnend. Und jetzt werden wir mit dem nächsten Langweiler beglückt - Niels Ruf. Wie verzweifelt muß man als Sender eigentlich sein?

Montag, 21. April 2008

Das Stempelmonster

Heute erhielten wir jeder, ich dachte erst, ich seh nicht richtig, im Zuge mit unserer neuen Datenbanksoftware einen riesigen Prüfstempel, so groß, daß man einen extra Tisch dafür braucht. Und auch so groß, daß die normalen Stempelkissen nicht ausreichen und extra große Stempelkissen neu bestellt werden mußten. Für die Stempel und die Stempelkissen müssen bestimmt wieder einige Stellen gestrichen werden. Manchmal habe ich das Gefühl, ich bin im falschen Film, oder besser gesagt in einer gigantischen Komödie, an der nur die Zuschauer Spaß haben. Herr N. meinte dazu in seinem gewohnt schnoddrigem Humor: "Wenn wir mit diesem Stempel zur Post gehen, werden wir sofort Gruppenleiter."

...

Sigmund Freud ist als Schwindler entlarvt worden. Sein Werk war nicht wissenschaftlich. Einige der Fallstudien, die er zur Unterstützung seiner Theorien vorbrachte, sind getarnte autobiografische Skizzen. Seine »Entdeckungen « reflektieren seine eigenen pervertierten sexuellen Leidenschaften, ebenso wie bei C. G. Jung. Ein früher Briefwechsel zwischen Jung und Freud beinhaltet Jungs Ratschläge an Freud für dessen Verführung einer Patientin namens Sabina Spielrein. Jung hatte andere Mätressen, ebenso wie Freud nicht auf seine Schwägerin Minna Bernays beschränkt war. Die moderne Psychologie entspringt zum großen Teil der sexuellen Verdorbenheit und Rebellion gegen Gott seiner geehrten »Entdecker«. Die Freudschen Theorien wurden auf seiner verdrehten Sichtweise gegründet, dass alle Gedanken, Gefühle und Beweggründe in sexuellem Verlangen wurzeln. Sein »Ödipuskomplex«, für den kein Nachweis in der allgemeinen Bevölkerung gefunden werden kann, reflektiert eindeutig seine eigene Leidenschaft für Inzest. Das Übel, das aus dem Einfluss Freuds und Jungs hervorging, ist unermesslich. Selbst das bekannte deutsche Magazin Der Spiegel hielt es in einem Beitrag vom Juli 1994 für möglich, dass die Psychologie von Freud und Jung mit dämonischer Verstrickung zu tun hat....
....Carl Jung lebte in ständiger Verwirrung - ein Zustand, der ihn seit seiner Kindheit quälte. Er war hin- und hergerissen, ob nun der Zustand des Bewussten oder der des Unbewussten der wirkliche ist. Diese Ambivalenz spiegelt sich in der folgenden Aufzeichung eines Traumes wider, die ebenso seine Sicht über Ufos und die Tatsache, dass er tiefere Probleme als viele seiner Patienten hatte, zum Vorschein bringt: Ich erblickte mein Haus, über dem zwei linsenförmige metallisch schim- mernde Scheiben in einem engen Bogen schwirrten - zwei Ufos. Dann kam ein anderes Objekt durch die Luft geflogen: eine Linse mit einem metallischen Anbau, der zu einem Kasten führte - eine Laterna magica [ein Filmprojektor]. Es stand in einer Entfernung von fünfzig bis sechzig Metern ruhig in der Luft und zeigte direkt auf mich. Ich erwachte mit einem Gefühl des Erstaunens, der Gedanke ging durch meinen Kopf: »Wir denken immer, dass Ufos unsere Projektionen sind. Nun stellt sich heraus, dass wir ihre Projektionen sind. Ich wurde von der Laterna magica als C. G. Jung projiziert. Aber wer bedient den Apparat?«...
...Es gibt nichts Christliches an der Psychologie. Ihre Verwendung von Ausdrücken wie Seele, Geist und sogar Gott verleitet viele Christen zur Annahme, die Psychologie sei irgendwie mit dem christlichen Glauben vereinbar. Die Bedeutung dieser Begriffe in der Psychologie kommt jedoch aus dem Bereich des Okkulten, steht im Widerspruch zur Bibel und ist unabänderlich antichristlich. Tatsächlich ist die Psychologie eine konkurrierende Religion mit ihrem eigenen antichristlichen Evangelium, das eine unbiblische Diagnose und ein gottloses Heilmittel für die menschlichen Probleme anbietet....Der leidende Hiob hielt ohne Therapie des »RaphaCare-Programms« oder eines der 17.000 Mitglieder der Amerikanischen Gesellschaft der Christlichen Seelsorger durch. Wenn Hiob eine solche psychologische Betreuung nicht benötigte, dann brauchen diejenigen, die heute wesentlich geringeres Leid tragen, diese neu erfundene Hilfe sicherlich ebenso wenig!....
...Die heutige neue Interpretation wurde der Christenheit durch einen gottlosen Psychologen namens Erich Fromm vermittelt, der »den Glauben an Gott eine kindische Illusion« nannte. Er behauptete, dass Christus mit der Aussage »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« meinte, dass wir uns selbst lieben lernen müssen, bevor wir unseren Nächsten oder Gott lieben können. Diese falsche Sicht wurde von Robert Schuller durch sein Buch Self-Love, the Dynamic Force of Success (»Selbstliebe, die dynamische Kraft des Erfolgs«) verbreitet. Von dort aus machte sich diese Lüge in der ganzen Christenheit breit.....Zum Beispiel wurde Mose von seinem eigenen Volk abgelehnt und sah sich selbst als wertlos und unfähig an (2Mo 3,11; 4,10-13). Wenn es je einen Mann mit einem miserablen Selbstbild und geringer Selbsteinschätzung gab, dann war es Mose. Aber Gott sagte zu ihm: »Ich werde mit dir sein!«, anstatt ihm eine mehrmonatige christliche Psychotherapie zum Aufbau seines Selbstbildes zu verschreiben....Zahlreiche Studien säkularer Psychologen und Psychiater haben gezeigt: Je mehr Selbstachtung ein Mensch hat, desto wahrscheinlicher ist er unmoralisch und gewalttätig und neigt dazu, die Rechte anderer zu missachten.

(aus "Die okkulte Invasion" von Dave Hunt)

Die Tigermünze und das Gefühl, Zeit zu haben.

Ich muß mal wieder früh aufstehen, was mich etwas nervt, allerdings wird mir während des Aufstehens und Anziehens bewußt, daß ich nicht wegen der Arbeit früh aufstehen muß, sondern mich jemand dazu verpflichtet hat, an meinen eigenen Projekten zu arbeiten. Dazu muß ich nicht ins Büro, aber darf auch nicht zu Hause bleiben, sondern bin gezwungen den Tag lang in einer Bibliothek oder einem Studienraum zu verweilen. Die Aussicht, mich mehrere Stunden lang mit meinen eigenen Projekten und Interessen befassen zu dürfen, läßt das Aufstehen sofort leichter fallen. Es kommt sogar eine gewisse Vorfreude auf und dadurch, daß ich früh aufstehen mußte, habe ich noch viel mehr Zeit zur Verfügung. Schön ist außerdem, daß es mir erlaubt ist, vorher ausgedehnt zu frühstücken, so lange mir beliebt. Na also, wenn ich das machen darf, wozu ich Lust habe, ist doch alles gar nicht mehr so schlimm. So ein "freier" Tag, der ja eigentlich nicht ganz frei ist, da irgendjemand aufpasst, daß ich auch meine Zeit in der Bibliothek absitze, ist doch richtig super, denn er ist wenigstens so frei, daß ich selbst entscheide, was ich während dieser Zeit mache. Genau die richtige Gelegenheit, um an meinen Schreibprojekten weiterzuarbeiten! Ein paar Getränke mitgenommen und schon läßt es sich den ganzen Tag an einem Bibliothekstisch aushalten. Kein Problem. Ich fühle mich durch diese zusätzliche Zeit, die mir für meine eigenen Dinge zur Verfügung steht, reich beschenkt.

Später sitze ich mit meinem Cousin und anderen in einem Zimmer. Das Zimmer wirkt seltsam zweigeteilt. In der einen Hälfte des Quaders sind die Wände weiß und sauber, in der anderen Hälfte grau und verschmutzt. Außerdem hängen hier überall Spinnweben herum. Merkwürdig. Für irgendjemanden (meinen Cousin?) will ich jetzt ein Geschenk vorbereiten, dessen Anlaß ich jedoch vergessen habe. Dazu nehme ich eine CD, auf die ich kleine Symbole klebe. Da ist ein kleines, aus Drähten oder Fäden selbst gebasteltes Pferdchen, doch bevor ich es auf die CD klebe, reicht mir jemand ein anderes, welches viel schöner ist. Es ist aus perlmutt schimmerndem Plastik und erinnert an ein Fabeltier, ein Einhorn. Eine Nachbarin aus meinem Haus reicht mir außerdem noch eine bunte Münze. Erst scheint sie nur aus zierlichen Ornamenten zu bestehen, vielleicht chinesisch, doch bei genauerer Betrachtung erkenne ich auf einer Seite das äußerst fein eingravierte Bild eines sich frontal anschleichenden Tigers und auf der anderen Seite ebenfalls ein Tier, das ich jedoch nicht identifizieren kann. Ich vermute nun, daß es sich um die chinesischen Tierkreiszeichen handelt und ich die Seite nach oben kleben muß, die meinem Cousin entspricht. Doch leider will mir sein chinesisches Tierkreiszeichen nicht mehr einfallen, jedenfalls scheint es keines von dieser Münze zu sein.

Bemerkung: Mein Cousin ist ein Hahn und ich finde es seltsam, daß ich in letzter Zeit dauernd Träume habe, in denen ich mit Zeit beschenkt werde. Das können eigentlich nur Wunschträume sein.

Samstag, 19. April 2008

Schlafender Dieb

Schlaf nur, schlaf weiter,
ermatteter Dieb -
alles wird anders,
wenn du erwachst,
wenn die Zeit sich wendet,
das Unendliche endet,
denn die vielen Sekunden,
die du gestohlen dir,
aus des Albtraumes
großer Heimlichkeit,
seiner spröden Undenkbarkeit,
wurden zu Sternen dir,
die dich noch leiten
durch raumverkrümmte Nacht.

Auf der Suche nach Schönheit

Ich komme auf die Idee, daß ich eine Frau tanzen sehen möchte. Es ist eine gewisse Lust auf Anmut und Schönheit. Ich beschließe, daß es wohl am leichtesten jetzt und sofort zu bekommen ist, wenn ich in das Rotlichtmilieu gehe. Dazu steige ich in den "Untergrund" hinunter, unter die Erde, in eine Art Keller. Ich meine den Keller zu kennen, deshalb wundert es mich, daß eine Mauer mir den Weg versperrt. Doch während ich mich noch wundere, öffnet sich daneben ein wundersamer, rot schimmernder Gang, der ein wenig an die Kanalisation aus "Der dritte Mann" erinnert. Ich folge diesem, an schräg vermauerten Wänden vorbei, und suche das erste Bordell. Während ich von Etabilissement zu Etabilissement ziehe und nach tanzenden Frauen frage, bieten mir auch diverse Herren entweder sich selbst oder einen Job an, aber ich lehne ab, da ich weder Männer noch Sex suche, sondern Schönheit. Man zeigt mir ein Zimmer, ich gehe hinein und betrachte die Frau, aber sie gefällt mir nicht. Man zeigt mir ein zweites Zimmer. Das Mädchen darin ist von durchsichtigem Naturblond, hat ein hübsches Gesicht und eine hohe Stirn. Obwohl sie auf den ersten Blick etwas farblos wirkt, fällt mir doch sogleich ihre natürliche Anmut auf. Ich möchte mich aber noch nicht entscheiden, sondern erst das dritte Zimmer sehen. Die Dame darin bietet jedoch nicht die erwünschte Steigerung. Etwas enttäuscht wende ich mich sofort wieder dem zweiten Zimmer zu und sage: "Die ist es!"

Mittwoch, 16. April 2008

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Die Verderbnis der Kirche ist in erster Linie auf die angebliche Bekehrung des römischen Kaisers Konstantin zum Christentum zurückzuführen.Dieses bemerkenswerte Ereignis kann nur eine strategische Meisterleistung Satans gewesen sein. Konstantin verheiratete das Christentum mit dem Heidentum und öffnete so die Tür der Kirche für eine massive okkulte Invasion......Zu Konstantins Zeit wurde der Kaiser als Oberhaupt der heidnischen Priesterschaft Roms (das so genannte Pontifikale Kollegium, dem nun der Papst vorsteht) Pontifex Maximus genannt. Konstantin war Oberhaupt der Kirche, wie es nach ihm noch fünf Jahrhunderte lang die Kaiser sein würden. Er nannte sich selbst Vicarius Christi (Stellvertreter Christi). Doch amtierte er weiterhin bei heidnischen Feiern und stiftete heidnische Tempel,sogar nachdem er mit dem Bau christlicher Kirchen begonnen hatte.Später beanspruchten die Päpste die kaiserlichen Titel Pontifex Maximus und Vicarius Christi für sich selbst. Wahre Christen sonderten sich jedoch von der immer weiter abfallenden Kirche ab und erkannten im Papst vielmehr einen Antichristen......Der Rosenkranz ist ebenfalls ein Instrument des Okkulten. Er besteht aus vergeblichen Wiederholungen, von denen Jesus sagte: »Wenn ihr aber betet, sollt ihr nicht plappern wie die von den Nationen; denn sie meinen, dass sie um ihres vielen Redens willen erhört werden« (Mt6,7)....Wenn man der Wiederholung eines vorgegebenen Textes magische Kraft zuschreibt, lädt man damit das Okkulte in sein Leben ein.....
...Typisch für die Fehlinformationen, die verbreitet werden, um einen beispiellosen Ökumene-Wahn voranzutreiben, ist die folgende falsche Aussage von Charles Colson: »Die Reformatoren beispielsweise gingen gegen die korrupte Ablasspraxis an; heute gibt es keine Ablässe mehr (abgesehen von der modernen Parallele einiger skrupelloser Fernsehprediger, ironischerweise zumeist Protestanten, die auf Geldspenden Heilung und Segen verheißen).«Tatsache ist jedoch, dass das II. Vatikanum 17 Seiten und 20 komplexe Regeln über Anweisungen zur Neuordnung des Ablasswesens verfasst hat, die gerade das bestätigen, was die katholische Kirche seit eh und je gelehrt und praktiziert hat.........Welcher »Gott« gewährt Sündenvergebung durch magischen Gebrauch eines Gegenstands und Rezitation einer Formel? Was hat das mit Gerechtigkeit zu tun? Da sind wir wieder beim Voodoo! Und weshalb sollte irgendeine christliche Kirche in einer solchen Illusion schwelgen, wo Christus doch vollständige Sündenvergebung ohne eigenes Zutun bereitstellt? Die ganze Idee der Ablässe ist eine Missachtung der biblischen Lehre, dass Gott Vergebung allein gewährt auf der gerechten Grundlage der vollständigen Bezahlung durch seinen Sohn Jesus Christus, eine Missachtung der Tatsache, dass Vergebung ein Geschenk der Gnade Gottes ist, das unmittelbar von Gott selbst gegeben wird.......Durch ihre Regeln und Regelungen und Austeilungen angeblicher Gnaden durch den Gebrauch »geweihter Gegenstände« versklavt die Kirche ihre Mitglieder, die sich an ihre Kirche halten müssen, wenn sie errettet werden wollen...
....Doch die römisch-katholische Kirche verbreitet diese Irrlehre ohne mit der Wimper zu zucken und verdammt jene,die sich dagegen aussprechen. Im Widerspruch zu Colsons Aussage zitiert das II. Vatikanum das Konzil von Trient und erklärt in vollem Ernst: Da von Christus der Kirche die Vollmacht gegeben wurde, Ablässe mitzuteilen,und da die Kirche diese von Gott gegebene Vollmacht seitden ältesten Zeiten gebrauchte, so lehrt und gebietet die heilige Kirchenversammlung, dass der Gebrauch von Ablässen, der für das christliche Volk überaus segensvoll ist, in der Kirche beibehalten werden muss. Und sie verurteilt diejenigen mit Ausschluss, die sie für unnütz erklären oder die der Kirche das Recht absprechen, sie zu verleihen....Viele Katholiken lehnen Ablässe ab. Doch sie gehen zur Messe und meinen, mit ihrer Kirche auf gutem Fuß zu stehen. In Wirklichkeit sind sie von der höchsten Autorität der Kirche ausgeschlossen, d. h. verdammt(anathema). Der Kirche zufolge wäre ihre einzige Möglichkeit, der Hölle zu entkommen, zu bereuen und ihr Ablehnen der Ablässe zu beichten.......Die Messe und alle katholischen Rituale sind eine Form von Magie. Die Sakramente sind nicht als bloße Symbole für eine geistliche Realität gedacht,sondern werden, wie im Voodoo und in der rituellen Magie, alsin sich eine wirksame Kraft besitzend aufgefasst. Durch ihre Durchführungan sich soll Gnade übermittelt werden. Wer das leugnet, ist anathema. Das Konzil zu Trient bestimmte und das II. Vatikanum bestätigte: Wer sagt, durch die Sakramente des Neuen Bundes werde die Gnade nicht kraft des vollzogenen Ritus [ex opere operato, d. h. durch den Ritusan sich] mitgeteilt, sondern zur Erlangung der Gnade reiche der bloße Glaube an die göttliche Verheißung hin, der sei ausgeschlossen........Ein offensichtlicher Grund dafür, dass so viele Katholiken sich auf Okkultismus einlassen, besteht darin, dass sie keine Heilsgewissheit in Christus haben und nach anderen Mitteln Ausschau halten, von denen sie sich Zugang zum Himmel erhoffen. Das Konzil zu Trient erklärte es zur Todsünde, die Gewissheit der persönlichen Errettung zu behaupten: Wer mit unbedingter und unfehlbarer Sicherheit behauptet, er werde sicher jenes große Geschenk der Beharrlichkeit bis ans Ende besitzen,ohne dass er es aus einer besonderen Offenbarung weiß, der sei ausgeschlossen.

(aus "Die okkulte Invasion" von Dave Hunt)