Freitag, 16. Januar 2009
Chinesische Weltanschauung und Religion zum Anfassen
Donnerstag, 15. Januar 2009
Mit der letzten Ruhe
Mittwoch, 14. Januar 2009
Als hätte ich es gestern geahnt....
Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen. Ps 91,11
Dienstag, 13. Januar 2009
Meinen täglichen Biff gib mir heute....
Notizen des Tages
Computer sind doof: Heute wollte ich in meinem 330seitigen Roman den Namen Robert mit Raik ersetzen. Dazu gibt es ja diese "Ersetzen"-Funktion unter Word. Jetzt steht statt "eroberte" immer "eRaike" da. Ein Glück, daß ich nicht den Namen Ina ersetzen wollte.
Außerdem versuchte ich, die selbstgebastelte Latein-Grammatik, die wir beim Studium von unserem Latein-Dozenten bekamen, wiederzufinden, und mir wurde klar, daß ich sie wohl weggeworfen habe. Kein Wunder, daß er sauer ist.
Die Schreibstube
Montag, 12. Januar 2009
vergehört
...
(aus "Wasser hilft" von Batmanghelidj)
Äh...wie war das nochmal?
Meine "Kinder"lieder - Wo der Mond hinfliegt...
Wer hat an den Wolken geknabbert?
Sonntag, 11. Januar 2009
...
Im Schlaf zieht sich der Geist aus der Welt der Sinne zurück. Karmische Spuren, die gerade von sekundären Ursachen aktiviert werden, besitzen eine Kraft oder Energie, nämlich den karmischen Prana. Wie bei Pferd und Reiter in unserem Vergleich "reitet" der Geist auf dem karmischen Prana zu jenem Energiezentrum im Körper, das der aktivierten karmischen Spur entspricht: Das Bewusstsein richtet sich auf ein bestimmtes Chakra aus....Der karmische Prana ist die Energie des Traums, die Lebenskraft, während der Geist die spezifischen Manifestationen der karmischen Spuren - Farbe und Licht, Emotionen und Bilder - zu einer Geschichte, dem Traum verwebt. Dies ist die Entstehungsgeschichte eines samsarischen Traums....
....Damit haben wir schon die Möglichkeit, unsere Träume anders zu betrachten als bisher: Wir können am Traumgeschehen ablesen, welche Emotion mit dem Traum verbunden ist und welchem Bereich er zuzuordnen ist...
....Letzten Endes möchten wir Geist und Prana im Zentralkanal stabilisieren und verhindern, dass der Geist immer wieder zu den Chakras hingezogen wird. Der Zentralkanal ist die energetische Basis der Rigpa-Erfahrung, und die Praktiken, denen wir uns im Traum-Yoga widmen, haben den Zweck, Geist und Prana in den Zentralkanal zu bringen. Wenn es dazu kommt, sind wir klar, bewusst und präsent. In diesem Zustand zu träumen bedeutet, dass unser Traum von starken Einflüssen der negativen Emotionen frei sein wird. In dieser inneren Ausgewogenheit können sich Träume des Wissens und der Klarheit manifestieren....
...Wenn Sie Ihre Tage geistesabwesend auf den verschlungenen Pfaden des Denkens verbringen, wird es Ihnen im Traum vermutlich nicht anders gehen. Sind Sie aber im Wachzustand präsenter, werden Sie die Präsenz auch im Traum wiederfinden...
...Die Ausrichtung auf dieses Chakra (Anmerk.: Kehlkopfchakra), so sagen die alten Lehren, erzeugt sanfte Träume....Bei diesen Träumen kommt es weniger auf bestimmte Bilder als auf ein Gefühl von Frieden an.
Die samsarischen Traum (Bewußtseins-)ebenen:
Bereich primäre Emotion Chakra
Götter (Devas) lustvolle Zerstreuung Scheitel
Halbgötter (Asuras) Neid Kehle
Menschen Eifersucht Herz
Tiere Unwissenheit Nabel
Hungrige Geister (Pretas) Gier Sexualorgane
Höllenbewohner Hass Fußsohlen
(aus "Übung der Nacht: Tibetische Meditationen in Schlaf und TraumSchallpunkte
Auf einer Straßeninsel. Es wird mir erklärt, ich habe völlig vergessen, wer oder was erklärt, daß sich etwas außerhalb von dieser Insel ein ganz besonderer Punkt befindet. Ich werde aufgefordert, mich auf diesen Punkt zu stellen. Erst zögere ich, aber da der Verkehr nicht sehr stark ist, tue ich es doch. Auf einmal, direkt auf dieser Stelle stehend, höre ich von allen vier Himmelsrichtungen seltsame, sonst nicht wahrzunehmende Klänge an mein Ohr dringen. Diese Töne sind nicht nur mit dem Ohr wahrzunehmen, sondern auch mit dem Körper, da ihre Schwingungen so stark sind. Es ist, als würde das Universum mich umströmen, beängstigend und aufregend zugleich, aber nicht lange zu ertragen. Deshalb verlasse ich den Punkt wieder, als ich es nicht mehr aushalte. Ich bin begeistert und mir wird klar, daß es überall auf der Erde solche Punkte gibt und daß diese aus uralten Zeiten überliefert sind. Allerdings frage ich mich, warum man sich beim Bau der Straße nicht danach gerichtet und direkt die Fahrbahn darüber gebaut hat. Hätte man nur die Straßeninsel ein wenig weiter bis zu diesem Punkt verschoben, könnte man einfach auf diese Insel gehen und wann immer man möchte dem Universum lauschen.
Weiterhin erreicht mich im Traum eine Botschaft, ein klarer Satz, dessen genauen Wortlaut ich aber vergessen habe. Es geht um den Sinn und daß es diesen gibt. Ich glaube, er lautete: "Die Dinge wären nicht das, was sie sind, gäbe es keinen Sinn."
Bemerkung:
Interessant, daß mir ausgerechnet jetzt die Eule durch das Bild fliegt, denn eine Eule kam auch in meinem allerersten Kindheitstraum vor, an den ich mich in meinem Leben erinnere. Damals träumte ich, daß ich nachts auf die Toilette in unserer Wohnung gehen will und daß genau auf dem Toilettendeckel eine fast menschengroße Eule saß. Sie starrte mich an und sagte etwas zu mir, das ich vergessen habe. Später im Traum konnte sie sogar durch Wände gehen oder fliegen. Ich fand das sehr beängstigend, aber meine Eltern amüsierten sich gut.
Meine "Kinder"lieder - Träumlied
Auf meiner LP steht noch AMIGA und ich geh jetzt Sterne suchen...
Samstag, 10. Januar 2009
Meine "Kinder"lieder - Bella Ciao
(Vorsicht! Anfang ist laut.)
Natürlich haben wir dieses Lied damals auf Deutsch gesungen und auch um einiges getragener als hier. Ich erinnere mich, daß sich die Musiklehrerin wirklich alle Mühe gab, unserem "Trauermarsch" mit wilden Gestikulationen mehr Tempo zu verleihen, aber zu unserer Verteidigung muß ich sagen, daß der Text auf Deutsch nun wirklich nicht zu fröhlichem Überschwang und damit verbundenem Tempo ermuntert:
Eines Morgens in aller Frühe
Bella Ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao
Eines Morgens in aller Frühe
trafen wir auf unseren Feind.
Partisanen, kommt nehmt mich mit euch,
Bella Ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao
Partisanen, kommt nehmt mich mit euch,
denn ich fühl' der Tod ist nah.
Wenn ich sterbe, o ihr Genossen,
Bella Ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao
bringt als tapferen Partisanen
mich sodann zu letzten Ruh'.
In den Schatten der kleinen Blume,
Bella Ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao
einer kleinen, ganz zarten Blume,
in die Berge bringt mich dann.
Und die Leute, die gehn vorüber,
Bella Ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao
Und die Leute, die gehn vorüber,
sehn die kleine Blume stehn.
Diese Blume, so sagen alle,
Bella Ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao
ist die Blume des Partisanen,
der für unsere Freiheit starb.
Freitag, 9. Januar 2009
Meinen täglichen Biff gib mir heute....
"Aber du weißt nicht, wohin?"
"Nein."
"Und dieses goldene Zeug um dich rum, dieses Licht, was ist das?"
"Die Herrlichkeit Gottes."
"Du bist sicher, dass du nicht vor Dummheit strahlst?"
"Biff, sei nett, er ist der Bote des Herrn."
Das Internet
Donnerstag, 8. Januar 2009
Den Gehaltsnachweis
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Der blaue Zentralkanal ist die Leitbahn der Nondualität. Hier strömt die Energie des ursprünglichen Gewahrseins (Rigpa). Die Traumpraxis überführt Bewusstsein und Prana in den Zentralkanal, wo sie jenseits von negativer und positiver Erfahrung sind. Wenn es dazu kommt, geht dem Praktizierenden die Einheit aller scheinbaren Dualitäten auf. Alle mystischen Erfahrungen - von Glückseligkeit oder Leerheit oder Klarheit oder Rigpa - haben ihre energetische Basis im Zentralkanal.
(aus "Übung der Nacht" von Tenzin Wangyal Rinpoche)
Hm, dann war "Praxis des Traum-Yoga" wohl nur für Frauen geschrieben? Stand aber nicht drin....
Heißer Draht und kurze Leitung
On Mulholland Drive
Mittwoch, 7. Januar 2009
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„Welche Konsequenzen hat das für den molekularen Aufbau des flüssigen Wassers?“
Dr. Felsch: „Wenn das Wassermolekül ein Dipol ist, dann ergibt sich zwingend, daß sich ein zweites Wassermolekül nicht mehr beliebig an das erste anschmiegen kann, sondern aufgrund der Polaritäten wird der negativ geladene Sauerstoff sich eher mit dem positiv geladenen Wasserstoff des nächsten Wassermoleküls anfreunden. Und diese zwei gehen eine sogenannte Wasserstoffbrückenbindung ein. Das ist eine sehr zarte, aber vorhandene Bindung zweier Wassermoleküle, wobei die Bindung zwischen dem negativ geladenen Sauerstoff des einen Moleküls und dem positiv geladenen Wasserstoff des anderen Moleküls stattfindet. Also, Wassermoleküle sind über die Wasserstoffbrückenbindungen miteinander verbunden. Die Forschungen sagen, daß etwa 300 bis 400 Wassermoleküle bei Raumtemperatur über Wasserstoffbrückenbindungen zusammenhängen, und das ist so entscheidend, lebensentscheidend, würde ich sagen. Denn Wasser hat damit nicht die Formel H2O, sondern es ist in Wirklichkeit ein Großmolekül, nämlich (H2O) 300- bis 400mal, damit ist das Molekulargewicht des Wassers auch nicht 18, nämlich die Summe von 16 = Sauerstoff und 2mal Wasserstoff zu je eins, sondern das Molekulargewicht des flüssigen Wassers bei Raumtemperatur ist 18 mal 400 – und das ergibt ein Molekulargewicht von 7200.“
Frage: „Kann man das auch praktisch erklären?“
Dr. Felsch: „Sie sehen also, Wasser ist im flüssigen Zustand ein Großmolekül, es hat eine Netzstruktur, und der Grund dafür ist der Dipolcharakter des Wassers und die daraus resultierende Wasserstoffbrückenbindung. Würde Wasser nur H2O sein, also monomolekular, dann wäre es bei Raumtemperatur gasförmig, es hätte einen Siedepunkt von minus 100 Grad und einen Gefrierpunkt von minus 120 Grad. Nur durch diese Wasserstoffbrückenbindung ist es flüssig, weil es ein Riesenmolekül ist, und nur deswegen hat sich überhaupt auf der Erde Leben entwickeln können. Alle lebenden Strukturen enthalten in irgendeiner Form Wasser, aber das Wasser muß flüssig sein, wäre es gasförmig, gäbe es kein Leben. Sie sehen also, wie wichtig diese spezielle Form der Wasserstruktur ist. Im Eis ist diese netzför-mige Wasserstruktur sehr regelmäßig ausgebildet, das kann man besonders gut bei Schneeflocken in optisch schöner Form beobachten. In der wissenschaftlichen Literatur gibt es Hinweise, daß es zwischen sieben und zwölf verschiedene Schneeflockenformen gibt. Schmilzt das Eis, und wird das Wasser langsam wärmer, dann zerreißen einige dieser langkettigen Wassermoleküle zu kleineren Aggregaten, die man Cluster nennt. Das sind diese aus 300 bis 400 Wassermolekülen bestehenden Aggregate, und daß es diese tatsächlich gibt, kann man durch Röntgen- und Neutronenbeugung, aber auch durch Infrarot und Ramanspektroskopie nachweisen. Die Wissenschafter Ludwig und Kokoschinegg haben darüber in den achtziger Jahren berichtet....
....Und jetzt kommt der wirklich bedeutende Satz: Ein Ion, also ein in Wasser gelöstes Salzteilchen, bestimmt aufgrund seiner Ladung und aufgrund seiner Oberfläche, wie sich die Wassermoleküle herumzuschmiegen haben. Ist die erste Hydrathülle einmal besetzt, dann müssen sich alle anderen Wassermoleküle an die gleiche Ordnung halten. Diese Ordnung setzt sich über viele, viele Stufen fort. Machen wir noch einmal einen Sprung zum Chloridanion, das ja negativ geladen ist, da sind jetzt drei Wassermoleküle angedockt, und zwar jeweils so, daß die Wasserstoffatome auf der Oberfläche des Chloridions aufsetzen und die Sauerstoffatome abgespreizt sind. An diese Sauerstoffatome binden sich in der nächsten Hydrathülle wieder die Wasserstoffatome des nächsten Moleküls über Wasserstoffbrückenbindungen an. Im Finale des dritten Aktes heißt es daher: Um jedes im Wasser gelöste Ion schmiegt sich ganz spezifisch für dieses Ion eine Wasserhülle herum, bestehend aus Wasserdipolmolekülen. Diese Wassermoleküle bilden letztlich um das Ion herum eine Gitterstruktur aufgrund der Wasserstoff- brückenbindungen. Der lebende Organismus, z. B. des Menschen, ist darauf trainiert, solche Wasserstrukturen erkennen zu können. Er weiß also, wenn die Wasserstruktur eine bestimmte Zusam- mensetzung hat, dann ist darin ein Natriumion oder ein Chloridion gelöst. Weil jedes dieser Ionen einen spezifischen Hydrataufbau hat. Und wenn wir das jetzt weiterspinnen, dann genügt also für den Körper allein die Kenntnis der Wasserstruktur, und er muß erst gar nicht in das Zentrum hineingehen, um sich bestätigen zu lassen, daß wirklich ein Natriumion oder ein Chloridion vorhanden ist. "
(aus "Auf der Spur des Wasserrätsels")

