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Freitag, 20. Februar 2009

Was stimmt hier nicht?

Die neue Werbung, die jetzt an allen Haltestellen in Berlin zu sehen ist, finde ich mal richtig witzig. Sie erinnert mich an die Ikonographie-Vorlesungen in der Uni.

Was stimmt hier nicht?

Und wenn man genau hinschaut, kann man auf dem Bild auch mich erkennen. ;o)

What the bleep....



Zwar nicht unbedingt Neues über Quantenphysik, Realität, Materie und Bewußtsein, aber dafür eine witzige, abschnittsweise etwas langatmige Zusammenfassung als Doku.

Herr N., wie er leibt und lebt...

Wir unterhalten uns über Alarmanlagen - ich hatte ja in meinen früheren Bürohäusern immer welche. Da konnte man auf einen roten Knopf drücken und in den anderen Zimmern blinkte und tutete es, so daß die Kollegen kommen und einen retten konnten. Wenn dann aber wirklich mal einer verrückt gespielt hat, kam kaum jemand, sondern die meisten blieben lieber, wo sie waren. Als ich das erzähle meint Herr N., eigentlich müßte es einen roten Knopf geben, der bei Betätigung automatisch alle Türen und Verbindungstüren zu den anderen Büros verriegelt, damit im Ernstfall nur einer abgemurkst wird, aber nicht alle. *gg*

Donnerstag, 19. Februar 2009

...

Paulus schrieb an die Apatschen:
Ihr sollt nicht nach der Predigt klatschen.
Paulus schrieb an die Komantschen:
Erst kommt die Taufe, dann das Plantschen.
Paulus schrieb den Irokesen:
Euch schreib ich nichts, lernt erst mal lesen

(unbekannt)

Das Krankenhaus am Rande der Stadt | 2

Das Krankenhaus am Rande der Stadt | 2

Das Krankenhaus am Rande der Stadt

Das Krankenhaus am Rande der Stadt

Tagebucheintragung vom 23.02.2004

Die Stille ist fort und auch die Weite. Eine blasse Erinnerung an einen Frieden, der meine Welt wieder geradegerückt hat. Die Sehnsucht danach bleibt. Die Sehnsucht nach allumfassender Liebe und dem Ruhen in dem was ist. Das Wollen ist stark. Zu stark. Der Wunsch nichts anderes mehr zu wollen. Dabei ist es doch gerade dieses Wollen, das die Einheit wieder zerstört. Wie schwer ist es doch, still zu werden, ohne etwas zu wollen, zu erwarten, zu erdenken. Und um wieviel schwerer ist es doch, still zu bleiben, wenn um einen herum die inneren wie äußeren Machtkämpfe toben. Manchmal ist es anscheinend nötig, daß der Verstand sich endlos um sich selbst dreht, um zu begreifen, daß dort nichts ist, das er begreifen könnte. Wirklich verstehen kann nur das Herz. Was bleibt ist die Gewißheit, daß es etwas gibt, das die Antwort auf alle Fragen ist, rein, klar und ursprünglich, und wodurch alles unauflöslich miteinander verbunden ist.

Mittwoch, 18. Februar 2009

Als ich meiner Mutter

gestern die Sachen für das Krankenhaus zusammensuchte, sollte ich auch ein Buch einstecken. Nun gibt es in ihrer Wohnung zwar mehr als genug Bücher, allerdings dachte ich, ich nehme eines der Bücher, die schon angefangen auf dem Nachttisch liegen. Das waren allerdings nur welche über Geist- und Spontanheilungen. Ich packte das dünnste davon ein, dachte mir aber schon, daß das im Krankenhaus vielleicht etwas komisch ankommt. Meine Mutter schlug dann auch symbolisch die Hände über dem Kopf zusammen und meinte: "Hach, um Gottes Willen, wenn die Ärzte sehen, daß ich sowas lese!" Stattdessen benannte sie das Buch, daß ich selbst aus Papas Bibliothek haben wollte, welches sie aber vorher noch lesen wollte, nämlich "Lourdes" von Zola. Also habe ich es ihr heute gebracht, frage mich aber gerade, was die Ärzte wohl davon halten, wenn sie "Lourdes" liest. Ich mein, für Kranke und Gebrechliche ist die Anspielung ja auch unübersehbar. *gg*

Dienstag, 17. Februar 2009

Vom Vater beobachtet

Gestern abend wollte ich noch ein wenig lesen, schlief aber schon nach zwei Sätzen tief ein, um erst nach anderthalb Stunden vom Licht wieder wach zu werden (ca. 2:15 h). In dieser Zeit träumte ich das erste Mal nach seinem Tod von meinem Vater:
Ich befinde mich an einem Ort, der an meinen früheren Hof und Kinderspielplatz erinnert, aber doch irgendwie anders ist. Ich bin darauf mit allen möglichen Dingen beschäftigt, insbesondere auch mit seltsamen, schwarz-braunen Tieren, die mit ihren zwei langen Zähnen vorne Biber ähneln. Sie sind mir unheimlich und unangenehm, was mich aber nicht davon abhält, sie zu dressieren und im Befehlston wie Hunde hin und her laufen zu lassen. Im Prinzip mache ich das, um sie gar nicht erst auf dumme Ideen kommen zu lassen und sie zu beschäftigen. Das lenkt von mir selbst ab. Während ich also alles mögliche treibe, fühle ich mich plötzlich beobachtet und wende meinen Blick zu einem kleinen Haus hinter dem Zaun des Kinderspielplatzes. Es erinnert von der Lage und Größe her an das Küsteramt, hat aber eine schwarze Fassade und auch hinter der großen Fensterscheibe ist es schwarz und kein einziges Licht zu sehen. Nur ein kaum wahrnehmbares Gesicht ist hinter dem Fenster als hellerer Fleck zu erkennen. Es schaut zu mir herüber und beobachtet mich. Sofort weiß ich, daß es mein Vater ist. Er ist auf irgendeine Art in dieses Haus eingeschlossen, nicht so, daß die Tür verschlossen wäre, aber so, daß er es trotzdem nicht verlassen kann. Es ist mehr wie eine Art Bann oder etwas, was in ihm selbst liegt. Deshalb steigt er jeden Tag traurig auf dünnen Beinen eine kleine Stiege hinauf und setzt sich an das Fenster, weil von dort das einzige bißchen Licht hereinfällt. Allerdings muß er sich sehr nah an das Fenster setzen, denn das Licht reicht nicht weit in die Dunkelheit des Hauses hinein. Von dort beobachtet er den Hof und anscheinend auch mich. Mein Gewissen sagt mir, daß ich eigentlich in das Haus hineingehen und mich um ihn kümmern müßte. Andererseits möchte ich nicht in dieses Haus. Es ist so dunkel und trostlos. Selbst hineinzugehen wäre aber die einzige Möglichkeit, wenn er nicht hinauskann. Immer noch mit meinem Gewissen kämpfend, fällt mir plötzlich siedend heiß ein, daß ich geweint habe und er es wahrscheinlich gesehen hat. Das finde ich deshalb so erschreckend, weil ich denke, daß es seine Situation noch verschlimmert, egal ob es um ihn ist oder wegen etwas anderem, denn das weiß er ja nicht, wenn er mich nur aus der Ferne beobachten kann - und das möchte ich auf keinen Fall. Ich darf künftig keinesfalls mehr weinen.
Nach dem erneuten Einschlafen träumte ich von einem Glockenturm und großen gußeisernen Glocken, welche eine Art Griff oder Halterung in Form eines Schriftzuges hatten. Ich entzifferte den Namen seiner früheren Gemeinde und Kirche.

Bemerkung: Nicht gerade ein Traum, der beruhigt.

Montag, 16. Februar 2009

Kill Bill im Supermarkt



Als ich beim Einkaufen plötzlich dieses Pfeifen hinter meinem Rücken hörte, erwartete ich beim Umdrehen unwillkürlich eine Krankenschwester mit Augenklappe zu sehen. Aber nein, es war nur ein Typ mit Handy. Glück gehabt.

Friedhofsmauern

Friedhofsmauern

Pirouetten auf dem Bahnsteig

Auf dem U-Bahnhof Vinetastraße findet irgendeine Veranstaltung statt (Musikveranstaltung?). Viele Leute, vor allem junge, haben sich dort bereits in Grüppchen versammelt, ich darunter. Irgendwie bin ich zu einem Paar rosa Ballett-Spitzentanzschuhen gelangt, die ich jetzt an den Füßen trage. Ich will doch gleich einmal ausprobieren, ob man auf Spitzen tatsächlich besser Pirouetten drehen kann, als wenn man den ganzen Fuß benutzt. Rein physikalisch müßte das so sein, weil man einen kleineren Drehpunkt hat. Und es geht los - ich dreh mich, ich dreh mich, ich dreh mich, hui, das macht Spaß und geht wirklich viel schneller und einfacher. Die Schuhe sind so bequem gepolstert, daß man überhaupt nichts an den Zehen merkt. Super. Ich dreh mich, ich dreh mich, ich dreh mich - eigentlich möchte ich gar nicht mehr aufhören. Seltsamerweise wird mir auch überhaupt nicht schwindlig. Ich dreh mich, ich dreh mich, ich dreh mich, hui, doch langsam sollte ich doch mal wieder stoppen. Aber wie? Die Schuhe scheinen sich ganz von allein mit vollem Schwung weiterzudrehen ohne langsamer zu werden. Das ist schlecht, denn so bleibt nur ein etwas ungraziöser Ausfallschritt um zu stoppen. Na ja egal. Ich mache den Ausfallschritt und komme mir dabei ziemlich tapsig vor. Eine echte Ballerina geht so sicher nicht aus einer Pirouette. Aber schließlich bin ich keine Ballerina. Ich muß auf jeden Fall noch üben.

Freigelassenes Buch gefunden

gefunden

Weil es vom Diogenes-Verlag ist, dachte ich, ich nehm es mal mit, und hatte nicht die Zeit, erst auf den "Klappentext" zu schauen. Der hört sich allerdings nicht so an, als wenn es mich interessieren würde.

"So rein wie die Liebesgeschichte, die er als Manuskript in einem alten Nachttisch findet, sind auch Davids Gefühle für Marie. Und er möchte ihre Liebe um jeden Preis...."

Liebesgeschichten - igitt igitt...

Sonntag, 15. Februar 2009

Meinen täglichen Biff gib mir heute....

"Tritt vor, Simon. Komm aus dem Grab", befahl Josua.
Und absolut nichts geschah.
Josef von Arimathäa trat verlegen von einem Fuß auf den anderen. "Ich wollte mit Euch über das Mahl in meinem Haus sprechen, bevor Ihr kommt, Josua."
Josua hob seine Hand und gebot ihm zu schweigen.
"Simon, verdammt, komm raus da."
Und ganz schwach wurde von drinnen im Grabe eine Stimme laut. "Nein."
"Was soll das heißen: 'Nein'? Du bist von den Toten auferstanden, nun tritt vor. Zeig den Ungläubigen hier, daß du auferstanden bist."
"Ich glaube es.", sagte ich.
"Hat mich überzeugt", sagte Matthäus.
"Ein Nein ist ebenso gut wie persönliches Erscheinen, würde ich mal sagen", sagte Josef von Arimathäa.
Ich bin nicht sicher, ob irgendwer von uns, denen der Verwesungsgestank in die Nase stieg, den Urheber ernstlich sehen wollte.

Der Flug mit der Eule und das Hexenseminar

Eine Eule trägt mich in einer großen schwarzen Umhängetasche fort, fliegt mit mir über die Stadt. Ich sitze in der Tasche und schaue hinunter auf die Häuser und Straßen. Dunkel meine ich mich zu erinnern, diese Tasche, sehr schwer gefüllt mit irgendwas, in einem vorigen Traum selbst getragen zu haben. Zuerst halte ich die Eule, warum auch immer, für Ch., die verstorbene Freundin meiner Mutter, und erwarte, daß sie mit mir zu ihrer Wohnung fliegt. Doch überrascht registriere ich, daß sie mit mir bis über den Mauerstreifen hinausfliegt. Sie läßt mich in einem Gebüsch nieder, wo ich auf dem Gras liegen bleibe. Doch dann bemerke ich plötzlich, daß ich mich mitten im Raum eines Seminars befinde. Schnell rappel ich mich vom Boden auf und setze mich auf einen Stuhl, um kein Aufsehen zu erregen. Eigentlich hatte ich nicht vor, einem Seminar beizuwohnen, ich weiß noch nicht einmal, ob es mir überhaupt erlaubt ist, da die Leute hier teilweise etwas seltsam aussehen. Vielleicht wird man sauer sein, daß ich mich eingeschmuggelt habe, aber wenn ich jetzt gehe, fällt es noch mehr auf. Eine ehemalige Kollegin, A.L., ist ebenfalls anwesend und trägt schwarze Kleidung, sowie einen ulkigen breitkrempigen Hut. Sie sieht aus wie eine schwarze Hexe. Das sage ich auch spontan zu ihr, doch sie reagiert nicht weiter darauf, so daß ich denke, ich hätte sie beleidigt und mich schnell entschuldige. Doch auch darauf reagiert sie nicht groß. Überhaupt tragen manche Leute hier merkwürdige Kleidung und ich höre einiges Geflüster über die Seminarleiterin und diese Veranstaltung, nämlich, daß sie eine "Gothika" sein soll und die Veranstaltung nicht ganz "sauber" ist, sondern mehr ein rituelles Treffen. Ach herrje, wo bin ich denn hier hereingeraten? Es behagt mir nicht besonders, falls ich im Treffen einer Sekte oder religiösen Gemeinschaft gelandet sein sollte, egal welcher Art. Die Seminarleiterin tritt ein und verwundert stelle ich fest, daß es meine Physiotherapeutin ist. Na sowas, das hatte ich nicht gewußt, daß sie zusätzlich noch Seminare gibt. Sie steht etwas erhöht auf einem Podest und beginnt damit, daß sie einzelne Leute im Raum anspricht und auffordert, über ihr Problem zu sprechen. Jemand neben mir berichtet über sein Alkoholproblem, während ich krampfhaft überlege, welches Problem ich habe, mir aber vor Schreck keines einfallen will. Endlich beschließe ich, daß ich, sollte sie mich ansprechen, einfach sage, daß ich dies lieber unter vier Augen besprechen möchte. Normalerweise kann mir das ja niemand verübeln. Die Seminarleiterin schreitet nun vom Podest hinunter und trägt jetzt den Talar und das Beffchen einer Pfarrerin, aber dazu außerdem ebenfalls so einen großen breitkrempigen schwarzen Hexenhut. Das finde ich nicht richtig. Hier ist etwas faul. Ich sollte auf der Hut (Hexen-Hut?) sein.

Bemerkung: Witzig ist, daß ich von meiner Physiotherapeutin, als ich sie selbst noch gar nicht kannte, bereits träumte, daß sie Eidotter als rituelles Opfer den Göttern schenkt, um sie milde zu stimmen. Mich würde mal interessieren, wieviel an diesen Träumen wirklich dran ist, allerdings sehe ich sie nicht mehr. Und ich schwöre, ich habe keinen Harry Potter gelesen oder gesehen.

Samstag, 14. Februar 2009

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Ist ja ein Ding!

Während des Ausmistens der Sachen meines Vaters griff ich mir eine aus gefühlt ca. 200 unbeschrifteten Videokassetten, die mich irgendwie anzog, obwohl ich kaum noch Videokassetten benutze. Aber den Videorecorder hab ich noch und ich dachte mir, so als eiserne Reserve nehm ich die mit. Ich steckte dann sogar noch zwei weitere ein (als eiserne Reserve) mit dem Entschluß - wegwerfen kann ich immer noch.
Heute wollte ich testweise schauen, ob etwas auf auf den Kassetten drauf ist und was finde ich gleich auf der ersten? "The sixth sense" ! Ok, das hört sich jetzt vielleicht nicht besonders aufregend an, aber ich war schon ziemlich überrascht, daß ich aus den vielen Kassetten ausgerechnet die Kassette mit diesem Lieblings-Film herausfischte. Erst auf der dritten Kassette fand ich ein PlayboySpecial "The best of Pamela Anderson", das, was ich eigentlich auf den Videos erwartet hatte.

Wie eine Verrückte

suche ich nach meiner Fernbedienung, zweifle schon an meinem Verstand, verdächtige Puschel und meinen Vater, sie entwendet zu haben, durchwühle den Müll, weil ich denke, sie in geistiger Umnachtung hineingeworfen zu haben, wie ich es auch manchmal mit Teelöffeln mache, bin fast am verzweifeln und dann finde ich sie, zwanzig Minuten später - in dem Kistchen, in dem ich alle meine Fernbedienungen aufbewahre. Na DA habe ich natürlich nicht gesucht, warum sollte ich? *mit dem Kopf auf die Tischplatte schlag*

Freitag, 13. Februar 2009

...

Der eigentliche Gegenstand der Sinne nun ist die sichtbare Welt der Körperdinge, und damit ist die Brücke für den Engel geschlagen zum Menschen, denn wie wir soeben sahen, steht diese sichtbare Welt unter der Herrschaft des Engels. So sind die Engel also in der Lage, auf die Sinne des Menschen zu wirken und können dadurch in seiner Phantasie ganz bestimmte Vorstellungen wach werden lassen, je nach dem Zweck, den sie verfolgen. Darin besteht gleichzeitig ihr bestimmender Einfluß auf die menschlichen Willenshandlungen, insoweit diese von Phantasievorstellungen ausgelöst und in eine bestimmte Richtung gelenkt werden. Es wäre sehr interessant, darzustellen, welche verschiedenen Möglichkeiten der Engel besitzt, um in das Seelenleben des Menschen einzugreifen, indem er seine genaue Kenntnis und Geschicklichkeit in der Anwendung der Naturgesetze dazu benutzt, um den Zusammenhang, der zwischen bestimmten Vorgängen im Organismus und den Gedanken, Gefühlen und Stimmungen des Menschen besteht, seinen Absichten dienstbar zu machen.
(aus "Das Reich des lebendigen Lichtes" von Heinz Kühn)

Weltuntergangstheorie

Könnte es sein, daß es nicht nur kollektive kariesaktive Zeiten, sondern auch kollektive unglückaktive Zeiten gibt? Und könnte es sein, daß der Weltuntergang nicht plötzlich sondern sehr langsam und schleichend vonstatten geht und wir schon mitten drin sind? Es kann mir doch niemand erzählen, daß diese Krebsbatallione noch normal sind! Das hat ja schon epidemischen Charakter. Und ich frage mich, wer wohl ganz zum Schluß schlimmer dran ist - diejenigen die dran glauben mußten oder die, die übrig bleiben. Man beginnt die Geschichte von Noah und seiner Arche aus einem ganz anderen Licht zu betrachten. *langsam unter Verfolgungswahn leidet*

(Und ich frage mich dauernd, ob das alles um mich herum - ich im Auge des Hurrikans, noch, - mir irgendetwas sagen soll.)

Telefonieren

macht auch keinen Spaß mehr. Ich dachte mir, weil gerade der Kopf wieder etwas freier ist, ich rufe mal meinen Kumpel an, um die neuesten Meldungen abzugeben, damit er weiß, warum ich mich länger nicht gemeldet habe. Er hatte allerdings ebenfalls schon lange nicht mehr angerufen, aber ich wußte ja, daß er zur Zeit ständig durch die Cafes und Kneipen zieht und ziemlich beschäftigt ist. Doch denkste, er erzählte mir, daß seine Mutter mit Eierstockkrebs im Krankenhaus liegt, ihr jede Menge Geschwulste aus dem Bauch operiert wurden und ihr noch sechs bis acht Chemotherapien bevorstehen. So schrecklich das alles ist, mein Beobachter-Ich registriert die Telefonate schon fast leicht belustigt als Wettkampf, wer die besten Horrormeldungen zu bieten hat. Jeder versucht dabei den anderen zu übertrumpfen. Natürlich ist es das nicht, jeder von uns wäre froh, nur positive Nachrichten zu haben, aber einem völlig außenstehendem Beobachter könnten die Telefonate schon ein wenig seltsam erscheinen. Doch gibt es immerhin bei ihm noch einen schöneren Grund, wenig Zeit zu haben. Seit zwei Monaten hat er eine Freundin. In den 18 Jahren, die wir uns inzwischen kennen, ist das erst einmal über zwei Jahre hindurch vorgekommen, obwohl er relativ beliebt bei Frauen ist. Geht doch!

Donnerstag, 12. Februar 2009

...

Aus dem Text des Neuen Testaments selbst geht eindeutig hervor, daß einzelne Teile daraus auf einen außergewöhnlichen Menschen zurückgehen, während andere Teile das Produkt sehr niedriger Geister sind. Diese Teile auseinanderzuhalten ist so leicht wie Diamanten aus einem Misthaufen herauszuklauben.
(aus einem Brief von Thomas Jefferson an John Adams)

Genau. Theoretisch müßte das auch ein Blinder mit dem Krückstock können. Theoretisch...

Zum Thema Männer

Aus einem Tagebucheintrag vom 2.10. 2003:

"Männer sind ja so putzig, wenn sie sich verguckt haben. Rennen vor die Straßenbahn, fallen über ihren Einkaufswagen, laufen durch Wasserpfützen, spielen plötzlich Gentleman und schleichen um einen herum wie die Katze um den Weihnachtsbraten... Ich könnte ihnen stundenlang zuschauen."

Ich finde es außerdem immer wieder putzig, was ich in früheren Jahren so in meinen Tagebüchern verewigt habe...

Käse-Zen

Irgendwie hat es schon seinen Sinn, wenn ich am liebsten den Käse mit den größten und meisten Löchern kaufe. Der Schlüssel liegt im Nicht-Käse.

Mittwoch, 11. Februar 2009

The End

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