Im Kama Sutra steht geschrieben:
Die Stellung "Wilder Affe sammelt Kokosnüsse" entsteht, wenn eine Frau ihre Finger in die Nasenlöcher des Mannes steckt und mit den Hüften eine rotierende Bewegung vollführt, und der Mann mit seinem Daumen fest die Uvula der Frau massiert, seinen Lingam um ihre Yoni schwenkt, gegen die Richtung, mit der Wasser in den Abfluß strudelt. (Man hat beobachtet, dass Wasser an unterschiedlichen Orten in unterschiedlichen Richtungen strudelt. Es bleibt ein Mysterium, aber in etwa lässt sich sagen, dass du den Wilden Affen bekommst, wenn du einfach entgegen die Richtung kreiselst, in die dein Abfluss zu Hause läuft.)
hat heute zementiert, gespachtelt, geschliffen und gebohrt wie eine Wilde, so daß mir die Zahnarzthelferin ständig das Wasser vom Gesicht wischen mußte, das wie unter einer Dusche auf mich niederprasselte. Gleichzeitig war ich auch noch schön durchgeschwitzt, da ich, sobald ein Bohrer in meine Reichweite kommt, bereits Schweißausbrüche bekomme - bei so viel und so ausgedehntem Bohrerkontakt, um so mehr, selbst dann, wenn das Bohren nicht weh tut und damit nur Plomben bearbeitet werden. Die hat sie heute gleich dreifach in einem Rundumschlag ausgetauscht und erneuert. Als ich an der Anmeldung meine neuen Füllungen bezahlte, saß auf der Wartecouch ein blutjunger Türke, welcher mich wie paralysiert anstarrte und immer tiefer in die Polster sank. Ich dachte schon fast, ich kenne den irgendwoher, aber ich habe schon seit Jahren keine türkischen Kunden mehr gehabt. Und auch sonst keine so jungen Bekanntschaften. Vielleicht kannte der mich ja ebenfalls aus dem Fernsehen.
Wirre Träume, in denen ständig irgendwo Tiger drin vor kamen, erst einzeln, dann zu dritt. Schon im Traum wunderte mich das, denn normalerweise treffe ich nicht so viele Tiger.
Im ersten Traum werde ich aus meinem Schlaf geweckt, weil ein Mann in meinem Zimmer steht und dort irgendwas baut. Ich springe aus dem Bett - glücklicherweise trage ich im Traum einen Schlafanzug und schlafe nicht nackt wie sonst. Das verblüfft mich im Traum und ich denke mir, es war wohl eine Art Vorahnung, daß ich den Schlafanzug angezogen haben. Es ist eine rosa Schlaghose mit weißen Streublümchen und ein weißes Shirt mit rosa Streublümchen. Der Stoff der Hose erinnert mich an einen Rock, den ich in der Kindheit trug. Sofort gehe ich den Mann aggressiv an, was er in meiner Wohnung sucht und erfahre, daß der Vermieter beschlossen hat, mit Baumaßnahmen zu beginnen. Den Mietern wird vorher erst gar nichts davon gesagt, da der Vermieter wohl zu jeder Wohnung einen Schlüssel hat und diese auch bisher schon fleißig genutzt hat. Es ist ungeheuerlich! Mein ganzes kleines, intimes Reich beschnüffelt, besetzt und auseinandergenommen von Fremden. Ich bin wütend, da ich aber im Moment überhaupt nichts machen kann - die Handwerker sind mir kräftemäßig eindeutig überlegen -, füge ich mich erstmal, beobachte aber die Vorgänge in der Wohnung mit Argusaugen. Auch im Bad wird jetzt gebaut. Als ich hereinkomme, steht eine Kloschüssel im Weg. Die alte Kloschüssel wurde gegen eine neue, bessere ausgetauscht. Ich frage mich, ob sie wohl auch das alte Waschbecken austauschen. Das könnte ich schon gebrauchen, es macht aber nicht den Anschein. Deshalb spreche ich den etwas grobschlächtigen Monteur direkt darauf an und zeige auf das alte, ziemlich abgenutzte Waschbecken. Und er scheint mir da entgegenkommen und eine Ausnahme machen zu wollen, vielleicht findet er noch ein neues Waschbecken, das er anbringen kann.
In weiteren Traumfragmenten träume ich von Kollege J.L., der zum einen genervt ist, da er beim Erzählen über irgendwas nicht genug Aufmerksamkeit erhält. Er übergibt mir ein hübsch eingepacktes, flaschenförmiges Paket. Ausgepackt ist es eine unansehnliche einfache Plastikflasche im einem seltsamen Aufsatz. Wozu das gut sein soll, das weiß ich nicht.
Im nächsten Traumfragment und einige Tiger weiter, träumte ich von einem grauen Tigerkätzchen, das ich im Traum Puschel nannte. Eine größere Katze, vielleicht ein Luchs, verbeißt sich in das Kätzchen und wiederum eine größere Katze verbeißt sich in den Luchs. Es ist ein einziges Katzenknäuel und etwas abseits schaue ich zu, wie das Katzenknäuel wegrollt. "Puschel! Puschel!" rufe ich noch hinterher. Als sie ganz verschwunden sind, mache ich mich auf die Suche nach ihr, überquere Straßen, gehe einige Wege entlang und finde sie auf einer Steintreppe, auf dem Rücken liegend. Jetzt erkenne ich auch, warum sie auf dem Rücken liegt. In ihrer Brust klafft ein Loch, das bis hinunter auf den Rücken führt. Es sieht aus, als hätte man ihr das Herz herausgerissen. Auf dem Rücken liegt sie, damit sie nicht noch andere Organe aus dem Körper verliert, aber sie lebt, das sehe ich an ihren Augen. Ganz vorsichtig nehme ich sie in meine Hände, darauf achtend, daß das Loch oben bleibt und will sie irgendwo hinbringen, wo man ihr vielleicht helfen kann. Doch eine kleine Unaufmerksamkeit, ein winziges Wackeln der Hände führt dazu, das noch etwas aus ihrem Körper rutscht und plötzlich zerfällt das ganze Kätzchen in meinen Händen zu einem chaotischen Berg von Überresten, Haut, Organe, Knochen, Augen - alles durcheinander und auseinandergefallen. Leben tut sie jetzt nicht mehr.
Bemerkung: Einfache Traumregel: sch... Träume - sch... Tag
Manchmal, oft nur wenige Minuten in einem abwesenden Moment, träume ich davon, ein Rebell zu sein (nicht was die Endung -in betrifft, denn es gibt Wichtigeres). Ich möchte dann die Menschen aufrütteln und sie motivieren, gegen das, was verkehrt läuft, anzugehen, ihre Wahrnehmung zu ändern und sich als symbiotischer Teil der Natur und Gesellschaft zu erkennen. Doch sofort darauf denke ich an all die Rebellen der Geschichte und was aus ihnen geworden ist. Ich denke daran, wie wenig jeder von ihnen letztendlich erreicht hat, trotz allen guten Willens. Wie sich oft der gute Wille sogar im Extrem zum Negativen gekehrt hat. Und dann weiß ich: Es lohnt sich nicht. Die Mühlen mahlen stetig, aber in einer anderen Zeitrechnung. Nicht meiner Zeitrechnung, keiner menschlichen Zeitrechnung. Änderungen sind spürbar, gehen aber meistens über jedes kleine Einzelleben hinaus. Es wäre eigentlich schön, würde man schon zur eigenen Lebenszeit ein paar Fortschritte spüren, ja. Ich bin wohl einfach zu ungeduldig.
Die Statue der Kali über dem Altar war aus schwarzem Stein gehauen und so hoch wie zehn Männer. Sie trug eine Kette aus Menschenschädeln um den Hals und einen Gürtel aus abgehackten Menschenhänden um ihre Hüften. Ihr offenes Maul war mit Sägezähnen besetzt, über die man frisches Blut gegossen hatte. Selbst ihre Zehennägel bogen sich zu scharfen Krallen und bohrten sich in einen Haufen verdrehter, steinerner Leichen, auf denen sie stand. Die Statue hatte vier Arme, von denen einer ein gräßliches Schlangenschwert hielt, ein anderer einen abgeschlagenen Kopf bei den Haaren, die dritte Hand winkte ihre Opfer an den Ort dunkler Verwüstung, der das Schicksal aller ist, und die vierte deutete auf den Gürtel aus Händen, als stellte sie die ewige Frage: "Macht mich dieser Aufzug auch nicht dick?"
Er und zwei der älteren Mönche, die einst Soldaten gewesen waren, ersannen für Josua eine waffenlose Kampfkunst ohne Angriff oder Schläge, bei welcher man stattdessen die Energie eines Angreifers von sich ablenkte. Da diese neue Kunst nur von Josua - und manchmal von mir - ausgeübt wurde, nannten die Mönche sie Ju-do, was so viel bedeutete wie: der Weg des Juden.
Mein früheres Kinderzimmer, anscheinend als Wartezimmer umfunktioniert. Ich sitze an einem Ende vom Bett und warte auf irgendetwas. Am anderen Ende sitzt Dieter Bohlen und zwischendrin sind anfangs auch noch ein paar Leute. Vor mir steht genau Bohlen's Porsche in braunmettalic, allerdings ist er nur so groß, wie ein Plastik-Spielzeug-Kipper. Aus Anspannung oder Langeweile beginne ich mit den Fingernägeln, den Dreck, der sich darauf angesammelt hat, abzukratzen. So tue ich gleich noch ein gutes Werk und der Porsche wird wieder sauber. Nach längerer Zeit kommt Dieter Bohlen an und fragt, was ich da mache. Ich präsentiere stolz das saubere Auto und sage, ich hätte den Dreck abgekratzt. Zuerst antwortet er besorgt und nicht so begeistert, daß ich hoffentlich keine Kratzer hineingemacht hätte. Kratzer! Ach du Sch.... Daran habe ich gar nicht gedacht. Ob ich mit meinen Fingernägeln Kratzer hinterlassen habe? Etwas betreten warte ich schon auf ein Donnerwetter, während er den Lack mustert. Es könnte ja auch sein, daß er Kratzer findet, die vorher schon da waren und diese jetzt mir anlastet. Ich jedenfalls entdecke auf der Oberfläche durchaus ein paar kleine Kratzer, aber Dieter Bohlen erklärt nun bestimmt, daß alles mit dem Auto in Ordnung wäre. Erleichtert und wieder sicherer zeige ich deshalb meine Fingernägel und erkläre, daß diese so weich, absolut weich sind, daß gar nichts passieren könne. Ich komme nun mit Dieter Bohlen ins Gespräch und dieser ist erstaunlich freundlich. Während wir uns unterhalten, fällt mir auf, daß seine Lippen viel voller als sonst sind. Läßt er sich jetzt etwa ebenfalls die Lippen aufspritzen? Für so einen Typ hätte ich ihn nicht gehalten. Dies verwundert mich und auch seine Freundlichkeit, zumal ich als blond und grünäugig noch nicht einmal sein bevorzugter Frauentyp bin. Er verschwindet jetzt wieder, läßt aber einen Recorder da, mit dem er irgendein Spiel zum Zeitvertreib mit mir spielen will. Ich sage spontan zu, doch während er nicht da ist, wird mir klar, daß es etwas mit Musik und Singen zu tun hat. Und singen kann ich doch überhaupt nicht. Wie peinlich! Aber andererseits ist es ja nur ein Spiel und irgendein lustiges Lied werde ich schon hinbekommen. Trotzdem nehme ich mir vor, ihn gleich darauf vorzubereiten. Als er zurückkommt, haben wir das ganze Bett für uns alleine. Das Gespräch kommt auf die Musik und ich erzähle schließlich, daß ich nicht singen kann, dafür aber schreibe und berichte ein wenig darüber. Er scheint nicht weiter enttäuscht, wirkt aber etwas nachdenklich. Endlich meint er zu mir, daß er sich das Schreiben bei mir gar nicht so richtig vorstellen könne, außer vielleicht, wenn ich sowas wie "Denver Clan" schreiben würde. Denver Clan? Wie kommt er denn darauf? Ich glaube nicht, daß ich eine Story wie "Denver Clan" schreiben könnte oder wollte. Das sage ich allerdings nicht. Und insgesamt kann ich nicht meckern, Dieter Bohlen ist richtig nett, zumindest zu mir.
In einem weiteren Traumfragment befinde ich mich im Speisesaal meiner früheren POS. Dieser wurde vollkommen neu gestaltet und umgebaut. Er ist jetzt richtig wohnlich und freundlich, ein Ort, wo man sich wohlfühlen kann. Ich habe mich zu Leuten an einen Tisch gesetzt, ohne mir ein Essen geholt zu haben, bekomme aber von jemandem eine Kartoffel gereicht, die ich verspeise, während ich den neuen Speisesaal mit meinen Erinnerungen abzugleichen suche.
Bemerkung: Ich soll also eine Fernsehserie a la "Denver Clan" schreiben - ich glaube, es hakt....
ist die Tatsache, daß ich seit dem Tod meines Vaters nicht ein einziges Mal von ihm geträumt habe, während ich es in der Zeit davor unnatürlich oft tat. Ich bin mir noch nicht schlüssig darüber, ob dies ein gutes oder ein schlechtes Zeichen ist.
Aus einem Tagebucheintrag vom 30.April 2004 und leicht aktualisiert:
- Ich möchte eine unbewohnte Ferieninsel ganz für mich alleine.
- Ich möchte einmal in einem 007-Streifen das Bondgirl sein.
- Ich möchte an einer Regenwald-Expedition durch Südamerika teilnehmen (die ich wahrscheinlich nicht überleben werde).
- Ich möchte einen Bestsellerroman schreiben, wahlweise auch einen mit 1000 Seiten.
- Ich möchte die technische Seite der Fotografie bis in den entlegendsten Winkel verstehen lernen.
- Ich möchte die Sprache der Tiere und Pflanzen verstehen können.
- Ich möchte ein Tigerbaby.
- Ich möchte einen Mann, der mir jeden Tag das Kopfkissen aufschüttelt, auch meine häßlichen Seiten schön findet und keine Erwartungen an mich hat, sondern mich so sein läßt, wie ich bin.
- Ich möchte das ganze Jahr über Sommer und nur im Dezember Schnee.
- Ich möchte arbeiten um Spaß zu haben und mit Spaß haben Geld verdienen.
- Ich möchte meine Zeit mit vollen Händen verschwenden können.
Sind meine Wünsche vielleicht zu unrealistisch?
Unvergessen ist ganz sicher
Audreys Vorstellung in Twin Peaks, wo sie nur mit der Zunge einen Knoten in einen Kirschstiel macht. Ganz so fortgeschritten bin ich nicht, aber immerhin schaffe ich es nur mit Mund und Zunge, eine Mon-Cheri-Praline zu knacken, den Likör hinauszuschlürfen, die Schokolade zu kauen und die Piemont-Kirsche dabei völlig unangetastet zu lassen, bis keine Schokolade mehr im Mund ist - alles genau in dieser Reihenfolge - um die Kirsche ganz zum Schluß und unbeeinträchtigt von jeglicher Schokolade zu genießen, wenn sie mit einem kleinen Knacken im Mund zerplatzt. Die einzig legitime Art Mon Cheri's zu essen.
"ich bin der weise Regional Auditor General der first national bank,süd afrika(FNB)" statt "ich bin der western Regional Auditor General der first national bank,süd afrika(FNB)"
Gestern lief eine Doku im Zdf über nach Schweden auswanderndes Pflegepersonal. Jetzt weiß ich auch, warum schon vor Jahren Kollegen ständig nach Schweden wollten und das, obwohl wir nicht mal Pflegepersonal sind. Damals konnte ich diese Begeisterung für Schweden nicht ganz nachvollziehen, nach gestern abend schon. Ich glaube, ich sollte auswandern. Nach Schweden. Irgendwie habe ich in diesem Land, in dem ich jetzt bin, weder Lust zu arbeiten, noch, in ein Krankenhaus zu kommen, noch Steuern zu zahlen oder sonst irgendwas. Ich würde sagen, es war einmal das Land der Dichter und Denker. Heute ist dichten und denken hier fast unmöglich geworden.
Irgendwie witzig finde ich gerade, wie ich versuche, in einem englischen Supportforum meine Vorstellungen bezüglich der Softwareentwicklung eines Produkts schriftlich darzulegen.
Ich mein, ich hab an der Uni das Cambridge First Certificate abgelegt und hatte Anglistik mehrere Semester als Nebenfach, also besser gesagt - Englisch ist nicht direkt Chinesisch für mich. Und trotzdem, in so einem englischen Forum frage ich mich manchmal, ob man mich wohl für einen Legastheniker hält. Ulkig ist bei mir immer die Übergangsphase, die ich brauche, bis ich völlig in Englisch denke. Diese Umstellungsphase läuft in mehreren Etappen ab. Die erste Etappe hat mehr lautlichen Charakter. Das heißt, ich denke zwar englische Wörter, bin aber noch in der deutschen Lautsprache. Wenn ich in dieser Etappe beginne zu schreiben, kann es passieren, daß ich statt "the" "de" oder "but" "bat" schreibe, meistens handelt es sich um die kleineren, "selbstverständlichen" Wörter, und erst beim Prozess selbst bemerke ich - hoffentlich - den Irrtum. Wenn dann die Umstellung abgeschlossen ist, läuft in der Regel auch das Schreiben relativ problemlos, außer ich streue mal hier und da in geistiger Umnachtung ein paar seltsame Vokabeln ein, wie zum Beispiel "konfigere". Der Endung nach zu urteilen dürfte es sich eher um ein lateinisches Verbum handeln (Latein hatte ich ebenfalls an der Uni), aber egal. Ich wage zu hoffen, daß das Verstehen dieses Wortes universell ist, insbesondere unter Softwareentwicklern. But in the end, the meister will understand.
baue ich ein unheimlich explosives Aggressionspotential gegen penetrant Babysprache quäkende Küken, Krokos, Maulwürfe, Frösche, Hasen und sonstiges Viehzeug auf.
Mir, einem Juden, fällt es schwer, im Augenblick zu verharren. Ohne Vergangenheit, wo bleibt da die Schuld? Und ohne Zukunft, wo bleibt da die Angst? Und ohne Schuld und Angst, wo bin dann ich?
"Sieh deine Haut als das, was dich mit dem Universum verbindet, nicht als etwas, das dich davon trennt", erklärte mir Kaspar, als er versuchte mir die Essenz dessen zu erklären, was Erleuchtung bedeutet, während er zugab, daß sich so etwas nicht lehren ließe. Er konnte die Methode lehren. Kaspar konnte sitzen...
...Wie die Legende weiter berichtet, sei Kaspar anschließend auf die Höhle gestoßen, die jetzt das Kloster beherbergte, und habe sich zum Meditieren hingesetzt, entschlossen, dort zu bleiben, bis die Erleuchtung käme. Neun Jahre später stieg er vom Berg herab, und die Leute aus dem Dorf erwarteten ihn mit Speisen und Geschenken.
"Meister, wir bitten um Euren heiligen Rat. Was habt Ihr uns zu sagen?", flehten sie.
"Ich muss echt mal pinkeln", sagte der Mönch. Und da wussten alle Dorfbewohner, dass er tatsächlich den Geisteszustand aller Buddhas erreicht hatte, das "Nicht-Ich", wie wir es nannten.
Am Grab gewesen. Es ist mitsamt der Blumen eingeschneit.
Im Park war heute eine allgemeine Entenversammlung. Doch was ist das? Wer hat sich denn hier unter die gemeinen Enten geschmuggelt?
Zum Schneemannbauen reicht der Schnee nicht, aber was macht das bei dieser Balkondekoration:
Und wenn man aus der Kälte nach Hause kommt, ist wieder die richtige Kaminzeit.
Lerne und empfange Unterweisungen, aber sieh zu , dass du sie tief genug erfasst, um ihnen das zu entnehmen, was dich weiterträgt. Die Auseinandersetzung mit den Lehren ist keine schwierige Pflichtübung mehr, sobald man sie versteht und anwendet. Sie sind ein Pfad zur Freiheit, und diesem Pfad zu folgen soll Freude machen. Man empfindet sie nur als Last, wenn man an der Form klebt, ihren Zweck jedoch nicht versteht. Man muss also lernen, wie man die Lehren zu ihrem Abschluss, und das geschieht nicht durch Worte und Begriffe, sondern in der Erfahrung.
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Übung der Nacht: Tibetische Meditationen in Schlaf und Traum
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