Sie schlüpfen gerade! Erst hab ich mich gewundert, warum Frau Grünfink plötzlich so rege wird und dann hörte ich es ganz fein knirschen und knacken. Als ich nachsah, stand Frau Grünfink mit einer Eierschale im Schnabel neben dem Nest. Anfangs konnte ich gar nichts entdecken, doch dann - ein winziges atmendes Federknäuel, kaum sichtbar. Herrje...ich bin so aufgeregt.
Edit 15:46:
Drei kleine Federknäuel sind da. Die sehen irgendwie richtig witzig aus. Wie kleine behaarte Schnecken mit Schnabel. Ich hätte nie gedacht, daß frisch geschlüpfte Vögel sooo winzig sind.
Edit 16:00:
Ha, kaum geschlüpft, schon sperren sie ihre Schnäbel auf, als hätten sie seit zehn Tagen nichts zu fressen gekriegt!
Edit 16:52:
Vier kleine Federknäuel!
Edit 17:07:
Wenn ich sie mir genau betrachte, sehen die kleinen Vögel mehr aus wie ein großer Schnabel mit einer kleiner behaarten Murmel dran. Wenn ich nicht wüßte, daß es Vögel sind, würde ich sie kaum als solche erkennen, sondern sie für Aliens halten. Und sie purzeln und murmeln einer über den anderen weg.
Edit 17:25:
Im übrigen kann man festhalten, daß Grünfinken sehr reinlich sind. In der Umgebung des Nestes und natürlich im Nest selbst sind weder Fäkalien noch Eierschalenreste zu finden. Alles wird gründlich entsorgt.
Edit 21:13:
Kommen die anderen beiden heute nun noch oder nicht? Es wird spannend. Ich frage mich gerade, ob Vögel auch nachts schlüpfen.
Edit 22:44:
Die Vögelein schlafen und es ist dunkel draußen. Also müssen die beiden Bummler bis morgen warten.
Mitten im Traum, während ich mit dem Rücken auf dem Boden liege, um mich herum eine Art Jahrmarkt, habe ich eine Vision. Die Farbe der Vision ist Sepia. Eine Frau steht über mir und läßt ein Beil auf meinen Hals hinuntersausen. Als es diesen trifft, wird es schwarz. Ich habe wohl den Kopf verloren.
das Grünfink-Männchen spielt gerade Verstecken mit mir. Immer, wenn ich in der Balkontür erscheine, fliegt er schnell um die Ecke und wenn ich weg bin, ist er wieder da (was ich in der Spiegelung der Fensterscheiben sehe). So ein Feigling! Da sieht man mal wieder, daß Frauen mutiger sind, denn das Grünfink-Weibchen gluckt auf ihren Eiern, ohne sich von mir beeindrucken zu lassen.
Unterwegs in Berlin sehe ich eine Aussicht, in der der Berliner Dom durch einen runden Brückenbogen hindurch erscheint. Irgendwie hat der Anblick was und ich versuche ihn zu fotografieren. Doch ständig ändert sich etwas, Menschen laufen durch das Bild oder der Berliner Dom verwandelt sich in etwas anderes. Schwierig. Dann bemerke ich, daß ich mich mitten in einer Kundgebung befinde. Hinter mir sind gleich die Tribünen von denen jemand spricht. Ich bin etwas irritiert, weil das irgendwie an DDR-Zeiten erinnert. Bin ich vielleicht in der Vergangenheit? Egon Krenz beugt sich über den Rand der Tribüne und gibt zwei neben mir Stehenden die Hand. Zögernd strecke ich ihm auch die Hand hin, nicht weil ich sie ihm unbedingt geben will, sondern weil ich das unbestimmte Gefühl habe, daß es unhöflich wirken könnte, wenn ich es nicht tue. Ebenso zögernd und flüchtig drückt er sie und in diesem Moment meine ich mich zu erinnern, daß ich ihn persönlich kenne. Er war doch früher ab und zu bei meinen Eltern zu Gast. Etwas später, von der Tribüne herunter, lädt er mich zu einem Drink ein. Warum nicht? In einer größeren Runde sitzen wir in einem Lokal.
Ab jetzt habe ich nur noch wirre Traumfragmente im Kopf, unter anderem Bilder von einer nebligen Landschaft, die hinter dem Schleier wunderbar zart wirkt, die Zahlen 1 und 4, die ständig wiederkehren, einmal in Form der numerologischen Essenz von Namen. Es werden Männer für mich gesucht, die genau diese numerologische Voraussetzung erfüllen. Doch mein Cousin kommt dazwischen, er ist mir aber als eine 3 in Erinnerung. Später tauchen die 1 und die 4 im Zusammenhang mit der nebligen Landschaft wieder auf und bedeuten irgendein wunderschönes Ereignis, das noch
vor mir, meiner Mutter und meiner Schwägerin liegt. Meine Schwägerin kann es kaum erwarten und freut sich riesig darauf. Ich weiß nicht, ob sie es sagt oder ob es so eine Traumgewißheit ist, aber bis zu diesem Ereignis und auch währenddessen wird uns nichts Schlimmes geschehen.
irgendjemand hat etwas gegen mich und läßt das Fax ausgehen oder verstopfen, was bei mir eine mittlere Panik ausgelöst hat, weil ich in meinen schlimmsten Vorstellungen mich noch einmal sechs Wochen auf den Untersuchungsbericht der Neurologin warten sah. Da der Bericht entgegen der Aussage von letzter Woche nicht in der Zielpraxis angekommen war, wollte ich heute Vormittag gleich in der Praxis anrufen und denen auf die Füße treten. Aber es war wie verhext - Herr N. saß wie festgeklebt, angekettet und draufgenagelt den gesamten Vormittag auf seinem Platz mir gegenüber, ohne auch nur ansatzweise das Zimmer zu verlassen. Normalerweise rennt er mit Vorliebe ständig zum Fax oder zur Post, nur heute nicht. Endlich war er doch mal kurz weg, aber genau da war in der Praxis besetzt. Dann kurz vor zwölf, dem Ende der Sprechstunde, gab es eine zweite Gelegenheit zum Telefonieren. Diesmal hatte ich Glück. Die Schwester war dran und erklärte mir, daß sie den Bericht am Montag gefaxt hätte, aber nicht gesehen hätte, daß das Fax ausgegangen sei (oder sowas). Sie würde es dann nochmal heute...usw. Aha, na gut, oder besser nicht gut, ich fragte also spontan, ob ich mir den Bericht auch abholen kann, weil ich mir dachte, ich könnte ihn gleich selbst hintragen, wenn ich mich sowieso dort melden soll und so kommt der Bericht wenigstens an. Plötzlich sagt sie auf einmal ganz schnell am Telefon, daß sie den Bericht ja heute schon gefaxt hätte. Ich könne in der Praxis nachfragen. Ungefähr zehn Minuten später rief ich in der Zielpraxis an und da erklärte mir die Schwester, das Fax sei "gerade durch". Das hört sich für mich an, als hätte man es erst nach meinem Anruf nochmal durch das Fax gejagt und das bringt mich ins Grübeln. Warum sagt die Schwester erst so, und dann so? Will man vielleicht nicht, daß ich den Bericht in die Finger kriege? Wieso? Aber vielleicht werde ich einfach nur langsam paranoid. Das Schlimme ist nur, daß es jetzt wieder eine volle Woche dauert, bis es weitergeht, da ich bei meinen Arbeitszeiten nur dienstags die Möglichkeit habe, die Sprechstunde zu besuchen. Und der gestrige Dienstag war ja nun der volle Reinfall.
könnten einen zufällig Mithörenden und Unwissenden ziemlich ins Grübeln bringen, wie z.B. der Satz, den ich heute zu einer Anrufenden sagte: "Ich habe ja Ihren Kopf hier." (Gemeint war natürlich der Briefkopf.)
bin ich am verzweifeln. Ich gehe nicht davon aus, daß die Ärzte etwas gegen mich haben, aber irgendjemand muß definitiv etwas gegen mich haben. Das ist nicht mehr normal. In den vergangenen Monaten hatte ich ja genug Gelegenheit über den Schmerz und das Leben mit dem Schmerz nachzudenken. Ich bin dabei zu dem Entschluß gelangt, daß ich, sollte ich in drei Jahren noch immer Schmerzen haben und definitiv wissen, daß ich die nicht mehr los werde, mich umbringen werde. Ich hätte selbst nie gedacht, daß ich einmal so meine Meinung ändern würde, denn früher wäre das für mich undenkbar gewesen. Erst durch die letzten drei Jahre und die Sache mit meinem Vater hat sich hier der Blickwinkel total geändert. Wenn meine Schwägerin manchmal mit dieser ihr eigenen Einstellung über den selbstbestimmten Tod und ihrer zusammengehamsterten Schlafmittelsammlung anfing, konnte ich das nicht unbedingt nachvollziehen und dachte nur bei mir selbst, wollen kann man viel, aber es zu tun, ist noch einmal etwas ganz anderes. (Im übrigen wirft sich dabei mir auch die Frage auf, inwieweit solche Produkte ein Mindesthaltbarkeitsdatum haben. Ich mein, wäre irgendwie blöd, wenn man sich einen Sack voll von dem Zeug einwirft und dann nur Dünnpfiff vom Milchzucker bekommt.) Der Entschluß war vor Wochen, aber inzwischen frage ich mich ehrlich, wozu dieses ganze Rumgehampel, diese Verarsche, nur für irgendeine vage Hoffnung, die relativ ist, wenn man den Alterungsquotienten, der die körperliche Befindlichkeit in der Regel nicht bessert, noch dazu nimmt.
kapiere ich die Logik der Werbung nicht wirklich. Was bitte hat ein größeres Bürstchen mit größeren, bzw. längeren Wimpern zu tun? Das wäre ja so, als würden meine Füße wachsen, wenn ich größere Schuhe kaufe.
Es gibt da so ein paar mehr oder weniger unausgegorene Vorstellungen von Texten, die ich gerne einmal schreiben würde. Sie spuken mir teils schon sehr lange in meinen Gedanken herum, sind eigentlich mehr eine Art Gefühl, denn eine konkret greifbare Geschichte. Aber sie verfolgen mich und lassen meine Fingerspitzen von Zeit zu Zeit aus einer angenehmen kreativen Spannung heraus ungeduldig kribbeln. Den 1000seitigen Roman lasse ich jetzt mal weg, denn diese Herausforderung ist an sich nichts, das sich ohne Thema direkt in Angriff nehmen läßt. Dann gibt es da jedoch zum Beispiel die Idee von einem Familienroman, in ähnlich phantasievollem Erzählstil wie "Hundert Jahre Einsamkeit", aber weniger feurig, sondern in der "englischen" Variante und mit viel schwarzem Humor. Durch einen Medien-Aprilscherz und diverse andere Anregungen nimmt die Idee in meinem Kopf langsam Gestalt an, so sehr Gestalt, daß ich eigentlich loslegen könnte, wenn mich nicht einige private Ängste und Überforderungen im Moment vor größeren Projekten zurückschrecken ließen. Weiterhin wünsche ich mir, einmal einen richtig tollen Kinder-,bzw. Jugend-Abenteuerroman schreiben. Dies ist ein Wunsch, der mich eigentlich schon seit Zeiten begleitet, als ich mich noch gar nicht an das Schreiben heranwagte. Gleichzeitig ist dies aber auch eine Sache, die mir am schwierigsten erscheint, zumal ich bisher nur weiß, daß die Protagonisten Kinder sein sollen, aber mir keine zündende Story dazu einfallen will. Ob so ein Kinder- oder Jugendbuch dann wirklich toll wird, ist natürlich fraglich, doch ich weiß außerdem sicher, daß es regelrecht magisch werden soll, denn nur deshalb möchte ich es schreiben. Das klingt vielleicht seltsam, aber der Wunsch entstand aus einem eigenen magischen Leseerlebnis heraus. Von meinem Spielfreund borgte ich mir damals seine Wolkow-Bücher und besonders eines fesselte mich auf eine Art und Weise, ließ eine Sehnsucht in mir entstehen, die ich nie mehr vergessen habe. Ich wollte nach dem Lesen hinausziehen und genau solche Abenteuer erleben, weinte sogar bittere Tränen darüber, da ich alt genug war zu wissen, daß dies nie Realität werden würde. Trotzdem ist es eine angenehme Leseerinnerung und dieses damalige Gefühl meldet sich auch heute noch in Abständen bei mir, zwar nicht mehr ganz so intensiv, aber es hat mich nie verlassen. Vielleicht ist das sogar der Grund, warum ich immer unbedingt schreiben wollte, selbst als ich noch dachte, ich könne es nicht, - um die von mir ersehnten phantastischen Abenteuer wenigstens auf dem Papier Realität werden zu lassen. Doch wie entsteht überhaupt ein wirklich magischer Text? Ich befürchte ehrlich gesagt, daß dies eine Sache ist, die über die Macht des Autors hinausgeht. Der kann zwar eine Menge dafür tun, daß sich sein Text flüssig liest, spannend ist, geliebt und gerne zur Hand genommen wird, doch trotzdem kann er nie sicher sein, ob tatsächlich bei irgendeinem Leser ein echter magischer Funke übergesprungen ist. Selbst wenn er als inzwischen bekannter Schreiber, der sich jetzt Schriftsteller nennen darf, Millionen von Leserzuschriften bekommen würde, die alle sein großartiges Werk loben, könnte er sich dessen nicht sicher sein. Ich mein, ich habe den Steppenwolf und "Illuminatus" gelesen und fand beide Bücher großartig bis genial. Ich habe mich gut amüsiert und konnte mich ehrlich begeistern. Doch verzaubert haben sie mich nicht. Es gibt in meinem Leben genau genommen nur zwei Bücher, die mich bis hin zu einem veränderten Bewußtseinszustand verzaubert haben und das sind die Wolkow-Geschichte und "Rheingold" von Grundy. Beides gehört sicher nicht zu den literarisch herausragenden Werken. Wenn ich heute in die Wolkow-Bücher schaue, kann ich darin keine Magie mehr erkennen. Sie erscheinen mir wie ganz normale Kinderbücher. Und als ich "Rheingold" ein zweites Mal zu lesen begann, wollte sich die ursprüngliche Magie ebenfalls nicht mehr einstellen. Ich glaube, die Magie eines Textes entspringt einem überaus glücklichem Zufall, vielleicht auch höherer Fügung, die genau den richtigen Leser mit dem genau richtigen Buch zum genau richtigen Zeitpunkt zusammentreffen lassen. Es ist dann, als würde sich das Wesen des Buches mit dem Wesen des Lesers zu einem höheren ekstatischen Erleben vermählen. Die Chemie stimmt sozusagen, und das nicht nur auf der Anziehungsebene. Es ist nicht vorhersehbar, bei welchem Text dieses geschieht, vielleicht nicht einmal wichtig, aber versuchen kann man es ja, selbst wenn man nie wissen wird, ob es gelungen ist.
In der folgenden Nacht träumte Mrs. Mason, daß sie Shelley an einem unbekannten Ort traf. Er war bleich und schien furchtbar traurig. "Sie sehen krank aus, Sie sind müde, setzen Sie sich und essen Sie etwas", sagte Mrs. Mason. "Nein", antwortete er, "ich werde niemals wieder essen; ich besitze keinen Groschen mehr auf der Welt."- "Unsinn", sagte sie, "das ist kein Gasthaus - Sie müssen nichts bezahlen." - "Vielleicht ist das um so schlimmer", antwortete er.
Zu dieser Zeit war Shelley bereits tot. Die 'Don Juan' war auf ihrem Rückweg nach Lerici gesunken...
...Bei der Feuerbestattung Shelleys blieb das Herz unversehrt. Trelawny rettete es mit bloßen Händen aus den Flammen, wobei er sich Verbrennungen zuzog. Als Mary Shelley davon erfuhr, bat sie um dieses makabre Relikt, doch es stellte sich heraus, daß Leigh Hunt es für sich beansprucht hatte und nicht wieder herausgeben wollte. Nach einem grotesken Streit mit Hunt, der schließlich von Jane Williams überredet wurde nachzugeben, gelangte Mary Shelley in den Besitz des Herzens. Nach ihrem Tod wurde das zu Staub verfallene Organ in einer Ausgabe von Shelleys 'Adonais' entdeckt.
(aus "Mary Shelley" von Alexander Pechmann)
Ein Blick durch die Scheiben der Balkontür raus auf den Balkon. Irgendetwas Schwarz-Weißes rennt und schnüffelt da herum, vielleicht ein Hund? Wie hat der sich auf meinen Balkon verlaufen? Ich ziehe mich zurück und hoffe, daß das Tier von allein verschwindet. Doch nach einer Weile höre ich hinter der Balkontür ein klägliches Miauen. Oh je, es ist kein Hund, sondern ein Kater und dieser macht keine Anstalten vom Balkon zu verschwinden, sondern will anscheinend in die Wohnung gelassen werden. Das Betteln wird immer lauter und ich werfe erneut einen Blick durch die Balkontür. Der Kater hat sich vor die Tür gepflanzt und schaut mich erwartungsvoll mit geheimnisvoll leuchtenden Augen an. Sein Fell ist schwarz mit weißen kleinen Sprenkeln am Rücken, die ihm ein silbriges Aussehen verleihen. Er trägt ein schwarz-weiß getupftes Halsband und zieht eine Leine hinter sich her. Wahrscheinlich ist er irgendwo entlaufen, aber was will er jetzt von mir? Ausdauernd sitzt er vor meiner Tür und miaut, es sieht nicht so aus, als wenn er den Balkon wieder verlassen wird, da bleibt mir wohl keine Wahl, ich muß ihn hereinlassen. Wenn ich ihn hereinlasse, kann er wenigstens nicht das Vogelnest entdecken und plündern. Die Vögel schweben gerade in höchster Gefahr. Dabei wollte ich doch eigentlich gar kein neues Haustier, seufz.
Bemerkung:
Witzig, im Tageshorroskop steht: "Vormittag: Was haben Sie geträumt? Heute Nacht war der Hexenvollmond. Da verraten Träume mehr, als sie üblicherweise tun." und ich träume von einem schwarzen Kater, der unbedingt bei mir einziehen will. Das erinnert mich auch an das Hexenseminar. So langsam komme ich mir vor wie bei Harry Potter.
des neu eröffneten Vogel-Motels:
Da wundere ich mich, warum die Vögel alle zu mir kommen und dabei mache ich doch schon den ganzen Winter hindurch weithin sichtbare Werbung. Ich mein, das ist ja geradeso als würde man vor seine Tür einen mannshohen Pappaufsteller pflanzen.
wenn Rückenschmerzen ein Symptom für Alzheimer sind, dann hab ich Alzheimer, ganz bestimmt. Wie hieß denn nur, verdammt nochmal, dieser eine Ort, wo alle Menschen völlig unsinnige Dinge tun? Ich komme absolut nicht auf den Namen. Eigentlich wollte ich ja einen Eintrag über das Paintball-Verbot verfassen. Den Zusammenhang kann sich jeder wahrscheinlich mit diesem Eintrag hier vorstellen. Und da mich mein Gedächtnis im Stich läßt, lasse ich es einfach und überlasse den Rest der Kombinationsgabe meiner Leser.
Als ich nach Hause kam, war der Stiel glatt durchgebrochen (Metall) und nur die Halterung noch am Tisch. Vom Schirm selbst weit und breit nichts zu sehen, wahrscheinlich hängt er zwei Kilometer weiter irgendwo im Baum. Hoffentlich ist das erst passiert, als die heftigen Regengüsse nachgelassen hatten. Aber Frau Grünfink im Nest sieht relativ trocken aus. Und das sechste Ei ist da. Inzwischen stapeln sie sich schon. Wenn da wirklich überall Junge rauskommen, dann wird es ziemlich eng im Nest werden.