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Donnerstag, 18. Juni 2009

Vergelesen

"engelsgleiche Toxine" statt "eingelagerte Toxine"

Das ominöse Paket

ist ausgepackt:

"Herzlichen Glückwunsch! Sie haben beim Gewinnspiel des PC Magazins im Rahmen der Leserwahl 2008 gewonnen."

Und zwar ein riesiges Paket mit Steuersoftware Steuererklärung Spar 2009+Steuer-Kompass über 700 Seiten+praktischer Sammelbox. An DIESES Gewinnspiel hatte ich gar nicht mehr gedacht. Es ist Monate her. Blöd nur, daß meine Steuererklärung immer mein Bruder macht. Und eigentlich habe ich auch keine Lust, etwas daran zu ändern. :-/

Mittwoch, 17. Juni 2009

...

Tibetische Lamas kommentieren die Begeisterung für Spiritismus und Channeling mit der amüsierten Feststellung, daß sie es erstaunlich finden, mit welcher Bereitwilligkeit westliche Menschen auch den dümmsten Geistern zuhören.
(aus "Integrale Energiearbeit" von Ulli Olvedi)

Hm,

ein Paket wartet auf mich bei der Post. Das irritiert mich jetzt etwas, da ich weder Präsente von Frl. Amazon noch sonst jemandem erwarte, und auch an keinen Gewinnspielen teilgenommen habe, nach denen einem schnell mal eine Stereoanlage, ein Ministepper oder ein Schachcomputer ins Haus flattern kann. Es steht aber ausdrücklich "Paket" und nicht "Päckchen" auf der Benachrichtigung. Hoffentlich ist es nicht sehr groß.

Dienstag, 16. Juni 2009

...

Die Antwort lautet: Petra Kelly ist als Kind nicht gedemütigt, sondern ernst genommen worden; und sie ist nicht das Kind von Eltern oder einer Mutter, sondern das einer Großmutter. In den Biographien von Rollenbrecherinnen - und als eine solche muß die selbstbewußt öffentlich agierende Kelly gesehen werden - taucht diese Großeltern-Konstellation übrigens auffallend häufig auf. Bei weiblichen Lebensläufen kommt zusätzlich die Unterbrechung der Mutter-Tochter-Linie zum Tragen: traditionelle "Weiblichkeit" wird nicht mehr so ungebrochen weitergegeben - was den undressierten kleinen Mädchen zu Kopf steigen kann: Sie meinen, die Welt stünde ihnen offen....
(aus "Eine tödliche Liebe" von Alice Schwarzer)

Montag, 15. Juni 2009

Grünfinkenparanoia

Ich könnte schwören, daß ich sie heute nicht nur vor meinen Fenstern, sondern auch vor dem Bürofenster und sogar vor dem Fenster des Physiotherapeuten gehört habe. Und ich würde sie überall heraushören. Also entweder folgen sie mir oder dank meiner Hilfe droht eine Grünfinkenplage.

Ich bin ein sympathischer Typ,

erklärte mir heute mein Physiotherapeut. Das meinte er allerdings nicht als Kompliment, sondern im Zuge einer Erklärung über unterschiedliche Reaktionen nach einer Massage. Wird einem gleich danach übel und eher kurz, dann ist man ein sympathischer Typ, bemerkt man erst sehr viel später eine Reaktion und das dann länger, ist man ein parasympathischer Typ. Außerdem wird man als sympathischer Typ beim Massieren schnell rot, während der parasympathische Typ wenig bis kaum rot wird. Auf dieser Seite findet man übrigens, die Reaktion des sympathischen und parasympathischen Nervensystems im Zusammenhang auch mit den Gehirnhälften erklärt. Sehr interessant.
Da ich so von der Massage seiner Kollegin schwärmte, fragte mich der Physiotherapeut, ob mir seine Massage nicht kräftig genug gewesen sei. Eigentlich fand ich sie zwar ebenfalls angenehm, aber die von seiner Kollegin war halt viel wirkungsvoller. Er machte nun fester, fragte dann aber, ob es zu doll wäre. Ich antwortete, daß ich mich schon melden würde, wenn es zu fest wäre. Darauf erzählte er mir, daß er sich bei Frauen immer nicht so traut, kräftiger zu massieren, weil er mal eine massiert hätte, und das wäre dann zu stark gewesen. Für mich hörte sich das so an, als hätte er ihr eine Rippe gebrochen, weshalb ich auch gleich fragte: "Wieso? Ist eine Rippe gebrochen?" Und er: "Nein, aber sie hat sich hinterher beschwert." Ich: "Hinterher? Wieso hinterher?" Er: "Na sie hat sich wohl dabei nicht getraut etwas zu sagen."
Hm. Er massiert weiter und plötzlich ein lautes Knacksen. Im ersten Moment dachte ich schon, meine Knochen hätten geknackt und frage: "Rippe gebrochen?" "Nein, das war ein Finger." sagt er. Und ich denke so bei mir: "Oh, oh - Massageunfall. Jetzt hat er sich den Finger an meinen harten Muskeln gebrochen." Dem war aber glücklicherweise nicht so.

Ein Grabspruch zur Nacht

Marsch, fort, Leser!
Verliere hier deine Zeit
nicht mit Lesen alberner
Prosa und schlechter Verse.
Was mich betrifft, so sagt
dir mein Grab, was ich bin,
was ich war, geht dich
einen Dreck an.


(aus "Gar kurz ist's bis zur Ewigkeit")

Donnerstag, 11. Juni 2009

Then the night comes

Then the night comes

Mittwoch, 10. Juni 2009

Übelkeit durch Massage?

''Mir ist übel" - so beginnen normalerweise die Abkotzeinträge in vielen Blogs. Bei mir ist es heute nur eine ganz wortwörtliche und etwas überraschte Feststellung. Überrascht deshalb, weil die Übelkeit nach der Physiotherapiesitzung und einer Massage begann, die zugegebenerweise eine sehr handfeste war. Durchgeführt zwar von keiner Nonne, aber von einer blonden jungen Frau, der ich so viel Kraft gar nicht zugetraut hätte. Nach der Massage hatte ich ein solch rotes Gesicht, als hätte ICH massiert, während sie nicht einmal ins Schwitzen gekommen ist. Die Massage war sogar noch fester, als die von dem jungen Mann in der ersten Sitzung und als ich zu ihr sagte: "Sie machen das aber gut." antwortete sie etwas abfällig: "Ist alles ziemlich hart hier" (womit sie meinen Rücken meinte). Ich vermute mal, daß mein Traum nicht nur in Hinsicht auf meine Muskeln recht hatte, sondern auch in der charakterlichen Einschätzung. Ein wenig hatte ich nämlich den Eindruck, daß die Freundlichkeit nur rein äußerlich vorhanden war, sozusagen in einem kundenorientierten Beruf antrainiert. Irgendwie merkt man es, ob freundliche Sprüche wirklich so gemeint sind, wenn man in anderen Momenten das Gesicht und die Augen beobachtet. Doch mir soll es egal sein, wenn sie es braucht, um einen so rabiat durchzuwalken. Denn ich hatte dabei das Gefühl, daß genau dies hilft. Und die Übelkeit nehme ich jetzt mal als positives Zeichen.

Montag, 8. Juni 2009

Es gibt

verschiedene Möglichkeiten, Geld auf den Kopp zu kloppen. Eine davon durfte ich gestern in Form eines Hochzeitalbums für sage und schreibe 570 € bewundern. Und darin sind noch nicht einmal die Negative der Fotos enthalten. Ich wüßte ja andere Dinge, die man mit dem Geld anstellen könnte, wenn man es unbedingt für's Heiraten ausgeben will. Man könnte es zum Beispiel sinnlos in Las Vegas verzocken, hätte aber wenigstens Spaß dabei gehabt.

Samstag, 6. Juni 2009

Grünfinken-Besuch

hatte ich gerade. Allerdings nicht auf dem Balkon, sondern vor dem Fenster im anderen Zimmer, vor dem ich ebenfalls einen Balkonkasten zu stehen habe, in welchem ich aber nur ein Feuchtbiotop züchte. Ich saß gerade am Schreibtisch, als gleich drei Grünfinken im Balkonkasten landeten und neugierig durch die Fensterscheiben spähten. Ich hätte schwören können, daß sie mich erkennen. Vielleicht haben sie sich ja auch gewundert, daß sie mich so lange nicht mehr gesehen haben. Das liegt ausschließlich am Wetter. Bei dieser Kälte und Feuchtigkeit bleibe ich lieber drinnen.

Microsoft und der Verpackungsmüll

Microsoft scheint nicht nur ein Vorreiter in der Softwaretechnologie zu sein (wobei ich mich bei dem Festplattenplatz, den die Programme benötigen, manchmal frage, warum sie sich nicht "Macrosoft" nennen), sondern auch in der Produktion von Verpackungsmüll. Ich habe mich ja früher schon oft über die riesigen Pappschachteln voller Luft aufgeregt, in denen eine CD-Rom und vielleicht noch ein Handbuch verkauft wurden. Diesmal habe ich mir eine Home-Version von Office OneNote 2007 bestellt und was ich bekam, schlägt dem Fass den Boden aus. Eine riesige PLASTIK-Packung voller Luft für eine einzige Scheibe und das noch sogar ohne Handbuch. Jetzt verstehe ich auch, warum das Zeug so teuer ist. Weil man nämlich die Produktion der sinnlosen Verpackungen gleich mitbezahlt. Allerdings habe ich weder den Platz, noch die Lust, mir eine kleine Scheibe in so einem Paket irgendwo hinzustellen, so daß ich die Packung wegwerfen und die CD in eine ganz normale CD-Hülle tun werde. Bill Gates mag zwar eine Villa haben, in der er Plastikkisten stapeln kann, ich aber nicht. Wieder ein Haufen Müll und rausgeworfenes Geld, diesmal jedoch noch schädlicher als Pappe, zumal ich mir gar nicht vorstellen möchte, was bei der Produktion schon an Energie verbraucht wird und an Giftstoffen entsteht. Und dabei würde eine kleine CD-Hülle mit Booklet völlig reichen. Langsam bekomme ich ebenfalls Lust auf ein Boykott von Microsoft.

Stola Gaga

Ein riesiger Aufbau von Tischen, anscheinend im Freien. Um die Tische herum sitzen ehemalige Mitschüler, bunt gemischt aus Polytechnische und Abi. Ich sitze noch nicht, sondern laufe zwischen den Tischen herum, denn ich habe irgendwelche Aufgaben zu verrichten. Mein Job ist nicht ganz abseits. Man zeigt mir eine große Kiste voller Erdnüsse, die ich sortieren soll und einige andere Dinge. Ich bin genervt und frage mich, wozu ich eigentlich meine Qualifikation habe - zum Erdnüsse sortieren? Außerdem reicht man mir ständig irgendwelche Karten oder Artikel hin, mit denen ich auch etwas machen soll, wohl katalogisieren. Unter anderem die Karten von zwei katholischen Priestern mit den anerkennenden Worten "Die schreiben sogar!", als wäre das bei katholischen Prirestern äußerst ungewöhnlich. Und ich schreibe im übrigen ebenfalls, aber das interessiert ja keinen. Nicht einmal wenn ich es sagen würde. Ich bin anscheinend nur für die grobe Arbeit gut. Aber ok, wenn es meine Aufgabe ist, dann ist es meine Aufgabe und dann werde ich es eben machen.
Etwas später suche ich mir auch einen Platz an den Tischen. Ich erwische gerade noch den letzten Stuhl und setze mich damit genau an den Platz, an dem eine sehr leckere Torte steht. Die Torte ist natürlich für alle, aber da ich nun genau davor sitze, muß ich innerlich kichern, weil es so aussieht, als wäre sie nur für mich alleine. Sie anzufassen wage ich allerdings nicht, auch wenn ich fast mit der Nase hineinfalle.
Durch einen Durchgang zu einem inneren Hof winkt die ehemalige Mitschülerin L.D. Sie zeigt mit ihren Handbewegungen, daß ich kommen soll. Ich gehe also auf sie zu und sie sagt, sie brauche unbedingt meine Hilfe. Ich müsse ihr sagen, was "Stola Gaga" aus dem Französischen übersetzt heißt. Upps. Na die will ja Sachen wissen. Ich antworte spontan: "Herrentasche, es heißt Herrentasche." Sie ist erfreut und erleichtert, und jetzt leuchtet es ihr augenblicklich ein. Natürlich. Obwohl, ich selbst bin nun nicht mehr so sicher. Stola ist doch mehr ein Halstuch. Eigentlich müßte es ein Halstuch sein. Als ich meine Bedenken zu der ersten Übersetzung äußern will, wischt sie sie sofort beiseite. Nein, Herrentasche sei richtig, das wisse sie genau. Nun ja, wenn sie meint...

Bemerkung:
"Frauen, die nachts von Nüssen träumen, sind unter einem wahren Glücksstern geboren. (ind. )" - Ich glaube, das gilt nur für Indien. *lol*

Donnerstag, 4. Juni 2009

...

Als aber Jesaja noch nicht zum mittleren Hof hinausgegangen war, kam des HERRN Wort zu ihm:
Kehre um und sage Hiskia, dem Fürsten meines Volks: So spricht der HERR, der Gott deines Vaters David: Ich habe dein Gebet gehört und deine Tränen gesehen. Siehe, ich will dich gesund machen - am dritten Tage wirst du hinauf in das Haus des HERRN gehen -, ...

(2. Könige 20.4-5)

Schöne Geschichte übrigens: http://www.bibel-online.net/buch/12.2-koenige/20.html

...

Außerdem glaube ich, dass das Falten der Hände zum Gebet genau die entgegengesetzte Wirkung im Gespräch mit dem Schöpfer hat: Es sorgt dafür, dass das Gespräch mit dem Gott (in uns selbst) nicht stattfinden kann. Wer ein wenig Erfahrung mit Yoga und Meditation hat, weiß, dass durch das Kreuzen von Gliedern die kosmische Energie blockiert wird. Yogis und Zen-Priester legen die Fingerspitzen gegeneinander oder halten ihre Handflächen nach oben gekehrt, so dass durch das Bewusstsein der göttlichen Glückseligkeit das "Gespräch" mit dem Unterbewusstsein, die Kommunikation mit dem innersten Selbst entstehen kann.
(aus "Der Ruf der Mayas" von Wiek Lenssen)

Bärli paßt auf

Bärli paßt auf

Ein schlechter Tag für eine Baumwanze

war es heute. Diese hatte nämlich die falsche Entscheidung getroffen, sich auf meiner Strickjacke niederzulassen und wurde dort an der Bushaltestelle von mir entdeckt. Ich schnippte sie schnell herunter und sie landete unbeschadet auf dem Bürgersteig, war aber anscheinend nun etwas desorientiert, denn sie bemerkte nicht das Schicksal, das sich ihr in Form eines älteren Herrn mit großen Schuhen langen Schrittes näherte. Ein wenig hatte ich ja ein schlechtes Gewissen, als er sie so an seinem Schuh klebend mit sich fortschleppte. Das ist das Leben, eine falsche Entscheidung und du bist platt.

Mittwoch, 3. Juni 2009

Traumsplitter (Rosenquarz)

Ich sitze auf meinem Bett, welches mit der gelben Bettwäsche aus meiner Kindheit bezogen ist. Plötzlich bewegt sich die Bettdecke, als würde wer darunter sein, auch das Kopfkissen bewegt sich. Nanu? Schnell lüfte ich die Bettdecke und schaue hinunter, finde aber nichts. Ich schaue noch einmal genauer unter mein Kopfkissen und da finde ich schließlich meine (verstorbene) Katze. Huch! Sie hatte ich vor lauter Grünfinken ganz vergessen! Ich beginne sie zu streicheln und zu knuddeln und sie scheint sehr zufrieden, endlich wieder meine Aufmerksamkeit zu bekommen.