"Umsetzung des Nichtrauscherschutzgesetzes"
ach was, eigentlich fast ständig, ganz besonders im Büro, habe ich das Gefühl, ich bin im falschen Film gelandet. Wer sind diese Leute alle? Was wollen sie? Sind sie wirklich zufrieden mit ihrem Leben? Und wenn nicht, warum erwarten sie dann, daß ich es trotzdem genauso mache? Ich kenne sie nicht. Liegt es an mir? Ich bin ein Alien, bestimmt. Ein Alien, das auf der galaktischen Landstraße die falsche Abfahrt genommen hat. Technische Panne. Das Navigationsgerät war defekt. Es muß ein Traum sein...
konnte ich heute mal wieder feststellen. Ein geistig schwer behinderter Klient von uns, der bisher bei seiner Mutter lebte und in den Förderbereich der Werkstatt ging, wurde weinend neben der Leiche seiner Mutter hockend aufgefunden, als man die Tür aufbrach, da er mehrere Tage nicht in der Werkstatt erschienen war. Die Mutter war gestorben und er wird ab jetzt in einem Behindertenheim wohnen. Die Tragik der Abhängigkeit der behinderten Kinder, bzw. später Erwachsenen zu ihren Eltern läßt mich beim Blättern in den Akten immer wieder mit einem unguten Gefühl zurück. Was für eine Belastung für die Eltern, wenn sie an die Zukunft für ihr Kind denken, die irgendwann ohne sie selbst stattfinden muß, und was für ein Schock für die Behinderten, die selbst völlig hilflos sind und von einem Moment zum anderen aus ihrem gewohnten Leben gerissen werden....
Diesem brisanten Thema geht heute abend um 23:00 h im NDR die Doku "Bomben in der Badebucht" nach. Allerdings ist die Munition längst nicht so ungefährlich für Badegäste, wie die Kurzinfo zur Sendung behauptet. Wenn weißer Phosphor an den Strand geschwemmt wird, kann er da leicht mit Bernstein verwechselt werden und zu spontanen Bränden führen. Unter nachfolgendem Link findet man eine sehr ausführliche Darstellung und Erläuterung dieses Phänomens:
http://www.aet-umweltplanung.de/brandopfer-usedom.htm
Ich befinde mich mit der Klasse, die aus Kollegen und ehemaligen Mitschülern besteht, irgendwo am Spittelmarkt, verliere die anderen aber bald aus den Augen. Es ist spätabends und ich trage die flauschige Winterjacke des letzten Winters, obwohl es nicht sehr kalt ist. Ein wenig planlos laufe ich umher, bis ich von weitem einige Bekannte sehe. Mir ist klar, daß sie in eine der zwei dort in der Nähe befindlichen Diskotheken wollen. Ich folge ihnen unauffällig und beschließe, ebenfalls in diese Disko zu gehen. So weiß ich wenigstens, daß ich da Leute treffe, die ich kenne. Beim Einlaß der ersten Diskothek stelle ich mich in eine lange Schlange. Doch genau, als ich an der Reihe wäre, geht es nicht mehr weiter. Der Einlasser ist in ein Gespräch vertieft und macht keine Anstalten, noch jemanden abzukassieren. Ich bleibe stehen und warte. Es ist ein ziemlich großer Vorraum und eine sitzende Frau ruft zu ihm hinüber, wann sie endlich hineindürfe. Sie wartet also anscheinend auch. Ich gehe nun etwas weiter in eine große Halle, die wohl zur Diskothek gehört. Hier kann man, wenn man möchte, wie ein Artist an unsichtbaren Seilen schweben, umherfliegen und schaukeln. Ich versuche, einen Blick auf die Seile zu erhaschen, aber sie sind tatsächlich völlig unsichtbar. Das macht bestimmt Spaß, aber da ich noch keinen Eintritt bezahlt habe, traue ich mich nicht tiefer hinein. Irgendwann wird mir das Warten zu bunt und ich gehe. Die anderen sind wahrscheinlich sowieso in die zweite Diskothek gegangen. Ich glaube zu wissen, daß es ihre Stammdisko ist, und ich laufe das kleine Stück hinüber. Hier wird direkt auf der Straße abkassiert. Die Einlasser sitzen zu dritt oder viert an einem kleinen Tischchen. Der erste, zu dem ich komme, ist noch ganz nett. Er verlangt 4 Euro und ich suche diese aus meinem Portmonnaie. Dann ermahnt er mich aber, mein Kennwort nicht zu vergessen oder zu verbummeln. Mein Kennwort? Sowas habe ich noch gar nicht! Auf diese meine Aussage hin, zeigt er auf den nächsten Einlasser neben sich, der wohl die Kennworte vergibt. Wie ich an den aus- und einströmenden Gästen erkennen kann, besteht das Kennwort anscheinend aus zwei Buchstaben, welche an der Spitze des Zeigefingers angebracht werden. Wenn man wieder hineinmöchte, muß man den Zeigefinger auf ein Gerät legen, welches die beiden Buchstaben scannt. Der zweite Einlasser murmelt etwas in den nicht vorhandenen Bart und ich verstehe "1 Euro". Also suche ich einen Euro und geb ihm diesen, aber da verdreht er genervt die Augen und sagt noch einmal deutlicher: "25 Euro!". Ah, da habe ich mich wohl verhört. 25 Euro für ein Kennwort ist ziemlich happig, doch glücklicherweise finden sich auch die in meinem Portmonnaie. Aber der Einlasser macht jetzt wiederum keine Anstalten mehr, mich abzukassieren. Ich warte geduldig. Da er zwischendurch immer sehr mürrische Bemerkungen macht und ein gestresstes Gesicht zieht, kann ich mir allerdings die leicht spöttische Bemerkung nicht verkneifen, daß er sich wahrscheinlich völlig überarbeitet, wenn er mir ein Kennwort vergibt. Eigentlich war das noch nicht einmal böse gemeint, aber mit dieser Bemerkung bin ich absolut bei ihm unten durch. Ab jetzt werde ich konsequent ignoriert. Ich warte noch eine Weile, merke aber, daß es keinen Sinn mehr hat und suche nun den ersten Einlasser, damit er mir die 4 Euro zurückgibt. Der ist aber verschwunden und ich hänge nun weiter wie blöd vor dem Tisch fest und werde immer ärgerlicher. Richtig geladen bin ich schließlich, als ich endlich erwache.
Bemerkung: Was für bescheuerte Türsteher hab ich eigentlich in meinen Träumen? So ähnlich stelle ich mir das übrigens vor der Himmelspforte vor. Wahrscheinlich mache ich da auch einen blöden Spruch und bleibe außen vor.
Und am Ende seines kleinen Essays über die Austen sagt er: "...in ihren Büchern passiert nicht besonders viel, aber wenn man am Ende einer Seite angelangt ist, blättert man rasch um, um zu erfahren, was als Nächstes passieren wird. Wieder passiert nicht viel, und wieder blättert man begierig um. Der Schriftsteller, der dies erreicht, besitzt die wertvollste Gabe, die er überhaupt haben kann."
(aus "Die wunderbaren Falschmünzer. Ein Roman-Verführer" von Rolf Vollmann)
Ab kommender Woche kann man den kleinen Schneeleopard Altai im Berliner Tierpark besuchen. Einen Vorgeschmack gibt
dieses Video. Süüüß, sag ich nur!
Herr N. ist für längere Zeit bei mir zu Besuch, etwa zwei Wochen. Es läuft erstaunlich gut, obwohl er seine eigenen festen Lebensprinzipien hat. Er unterläßt irgendwelche Verbesserungen in meiner Wohnung und läßt mich so leben, wie ich es sonst tue, und er darf ebenfalls im Rahmen meines Zuhauses so leben wie er es gewohnt ist. Es ist zwar ziemlich eng in der kleinen Wohnung, aber auf diese Weise funktioniert es bestens. Eines abends bin ich, am Tisch sitzend, bei einem Chopin-Klavierkonzert, welches im Fernsehen läuft, eingeschlafen. Ich erwache, als er mit seinem Gepäck an mir vorbei kommt und sich verabschieden will. Durch den Schlaf ist irgendwie mein linker Arm taub und ich kan mich nur linkisch und halb am Tisch umdrehen, um mit dem rechten Arm zum Abschied zu winken. Etwas später gehe ich durch die Wohnung und finde eine große Bodenvase, die mir nicht gehört. Das muß seine sein. Hat er die vergessen oder wollte er sie als Gastgeschenk hier lassen? Ich weiß es nicht, aber das ärgert mich jetzt. Wenn er mir ein Gastgeschenk machen wollte, hätte er ja auch etwas sagen können. So muß ich ihn noch einmal darauf ansprechen.
Später im Traum erschien in Zusammenhang mit einem Bart aus Milch das Wort "Vollbartmondreiter".
Ich habe noch nie einen Schriftsteller kennengelernt, der nicht eitel und nicht egozentrisch gewesen wäre - es sei denn, es war ein besonders schlechter Autor. Die einen tarnen ihre Eitelkeit und verbergen ihre Egozentrik, andere bekennen sich zu diesen Schwächen ostentativ, mit Humor und ohne Pardon.
(aus "Mein Leben" von Marcel Reich-Ranicki)
Nach wenigen Augenblicken kam Katia Mann. Sie trug ein dunkelgraues, beinahe bis zum Boden reichendes Kleid. Wie eine gestrenge Domina sah sie aus, wie eine imposante Stiftsvorsteherin. Hans Mayer hatte in der Hand einen großen Blumenstrauß, den ihm aber Frau Mann gar nicht abnehmen wollte. Er wurde von ihr ziemlich barsch angefahren: "Sie haben geschrieben, das Spätwerk meines Mannes bröckele ab." Mayer, immer noch mit den Blumen in der Hand, war verlegen wie ein Schuljunge und stammelte hilflos: "Aber Gnädige Frau, ich bitte, ich bitte höflichst, bedenken zu wollen ..." Katia Mann unterbrach ihn sofort: "Widersprechen Sie mir nicht, Herr Mayer, Sie haben geschrieben, Thomas Manns Spätstil sei ein Abbröckeln. Sie sollten wissen, daß über meinen Mann alljährlich in der ganzen Welt mehr Doktorarbeiten eingereicht und gedruckt werden als über diesen, über diesen Kafka."
(aus "Mein Leben" von Marcel Reich-Ranicki)
"Sozialhetzwerk" statt "Sozialnetzwerk"
ist Schrott, der Urlaub weit und ich bin glücklich. Sommernächte haben so etwas an sich....
Nur schade, daß man irgendwann auch mal schlafen muß.
Was habe ich aus dem Gespräch mit Anna Seghers gelernt? Daß die meisten Schriftsteller von der Literatur nicht mehr verstehen als die Vögel von der Ornithologie. Und daß sie am wenigsten ihre eigenen Werke zu beurteilen imstande sind. Denn in der Regel wissen sie zwar, was sie ungefähr zeigen und verdeutlichen, erreichen und bewirken wollten. Dieses Wissen trübt ihren Blick auf das, was sie tatsächlich geleistet und geschaffen haben. Der Kritiker soll prüfen - so gründlich und so sorgfältig wie möglich -, was der Autor geschrieben hat. Was der Autor sonst über sein Werk zu sagen hat, sollten wir nicht ignorieren, indes auch nicht sonderlich ernst nehmen.
(aus "Mein Leben" von Marcel Reich-Ranicki)
Eine Unterrichtsstunde an der Fachhochschule. Dozentin ist ein ziemlich unscheinbares Mäuschen mit Hakennase, Brille und sehr leiser Stimme. Das führt zu einiger Unruhe im Raum, so daß ich letztendlich vom Unterricht überhaupt nichts mitbekomme. Anderen geht es wohl genauso, und die Dozentin, etwas genervt, greift zu drastischeren Mitteln, indem sie droht, sie stelle uns jetzt eine Frage im Zusammenhang mit dieser Unterrichtsstunde, zu der wir etwas aufschreiben sollen. Später werden wir, entweder einzelne oder alle, geprüft.
Die Frage, die sie stellt, verstehe ich ganz gut: "Was ist der Unterschied zwischen Twitter in der deutschen und in der amerikanischen Version?", nur leider habe ich nicht den geringsten Schimmer. Eigentlich wußte ich bis jetzt noch nicht einmal, daß wir Unterricht über Twitter hatten. Wenn ich da etwas mitbekommen hätte, wär das ja vielleicht sogar recht interessant gewesen. Unser Lehrbuch, eine Ausgabe des "Spiegels", liegt neben mir und ich versuche unauffällig, daraus noch einige Informationen zu entnehmen, was aber nicht gelingt. Dann greife ich zu einem A4-Blatt und tue so, als sei ich sehr beschäftigt mit schreiben, schreibe aber nur fein säuberlich auf dieses Blatt: "Twitter deutsch: (großer Absatz)",
Twitter amerikanisch: (großer Absatz),
Nenne die Unterschiede zwischen der deutschen und der amerikanischen Twitter-Version! (großer Absatz)"
Ich schreibe jetzt immer langsamer, weil sie neben mir steht und ich nicht in die Verlegenheit kommen möchte, nicht mehr weiterschreiben zu können. Schaut sie auf mein Blatt? So langsam bekomme ich Schweißausbrüche. Endlich ist der Unterricht zu Ende und die anderen stürmen schon aus dem Raum. Ich werfe ebenfalls schnell die Sachen in meine Tasche und bin weg. Vor dem Raum der Fachhochschule sieht es ein wenig aus wie in einem Warenhaus und in einem Auslagegitter liegen zwei Ausgaben des "Spiegel". Zum einen die, die wir als Lehrmittel auch im Unterricht hatten, und zum anderen eine, die als Thema ein Vstream-Lexikon hat. Vstream -denke ich - , ist das nicht diese Musikcomputersprache?
Bemerkung: Und natürlich ist mir im Traum absolut nicht eingefallen, daß es GAR KEINE DEUTSCHE VERSION GIBT! *grrrrr*
Vielleicht hat auch die deutsche Literatur ein klein wenig dazu beigetragen, daß ich mich in dieser Zeit der Kommunistischen Partei Polens anschloß. Denn mich beeindruckte, mich begeisterte seit meiner Jugend ein Stück klassischer deutscher Prosa aus dem neunzehnten Jahrhundert, ein Aufruf, dessen Pathos, dessen Rhetorik, dessen Bilderreichtum mir imponierten, mich sogar bestrickten: das Kommunistische Manifest von Karl Marx und Friedrich Engels.
(aus "Mein Leben" von Marcel Reich-Ranicki)
Auf jeden Fall wäre es im "Literarischen Quartett" sicher spannender gewesen als im Marxismus-Leninismus-Unterricht.
Die Frage, wohin die Transporte gingen, ließ sich schon Anfang August beantworten. Die jüdischen Wachtposten auf dem „Umschlagplatz“ hatten die Nummern der Waggons notiert und mußten zu ihrer Verblüffung feststellen, daß die Züge keinen weiten Weg zurücklegten, daß sie keineswegs nach Minsk oder Smolensk gingen. Denn die Waggons waren schon nach wenigen Stunden, höchstens vier oder fünf, wieder in Warschau. Bald wurde bekannt, daß alle Transporte zu einem nordöstlich von Warschau gelegenen und nicht viel über hundert Kilometer entfernten Bahnhof gingen, der zu Treblinka gehörte, einer kleinen benachbarten Ortschaft. Von diesem Bahnhof führte ein etwa vier Kilometer langes Nebengleis in eine dicht bewaldete Gegend, in der sich das Lager Treblinka befand. Wirklich ein Lager? Wenig später erfuhr man noch, daß dort kein Konzentrationslager war, geschweige denn ein Arbeitslager. Dort gab es nur eine Gaskammer, genauer: ein Gebäude mit drei Gaskammern. Was die Umsiedlung der Juden genannt wurde, war bloß eine Aussiedlung - die Aussiedlung aus Warschau. Sie hatte nur ein Ziel, sie hatte nur einen Zweck: den Tod.
(aus "Mein Leben" von Marcel Reich-Ranicki)
Einen kurzen, winzigen Moment dämmere ich weg und finde mich in klarem, durchsichtigen Wasser treibend wieder. Über mir blauer Himmel, um mich nur Wasser, das in der Sonne glitzert, dennoch scheint es ein Pool zu sein, zumindest macht das saubere Wasser diesen Eindruck. Und es ist angenehm kühl, ja, sogar kalt, aber ungemein belebend. Die Kühle dringt direkt in meinen Körper und schwappt als Welle durch ihn hindurch, um sich im Herzzentrum wie in einer Explosion zu zersprengen. Von diesem Energiestoß werde ich augenblicklich wieder hellwach.
heutigen Abend so Revue passieren lasse, bin ich immer wieder erstaunt, wieviel Stärke hinter einer vermeintlichen Schwäche existieren kann und wieviel Schwäche wiederum hinter einer vermeintlichen Stärke. Das Leben ist von ganz besonderer Schönheit, wenn man offensichtliche Gegensätze als Einheit betrachtet.
Lauter Ungemach – doch nur draußen vor der Tür.
Vormittag:
Unangenehmes liegt in der Luft, Sie erschnuppern es gleich beim Aufwachen. Da müssen Sie heute besonders auf sich achten.
Nachmittag:
Die aufgeregte Meute draußen, was geht Sie die eigentlich an? Sie machen die Tür zu – und sich an Ihre Arbeit.
Was geht mich die aufgeregte Meute da draußen an? Das denke ich eigentlich ständig...
Ein Bahndamm, mit Gräsern bewachsen. Es ist eine zauberhaft, kristalline Atmossphäre, irgendwie winterlich, ohne daß es kalt wäre. Fast scheint es, als würden die Gräser, die Luft und die Wolken aus blitzenden Eiskristallen bestehen. Dazu kommt eine zarte altrosa Tönung durch das Licht. Das möchte ich unbedingt fotografieren und mache von verschiedenen Perspektiven aus Bilder. Hinter mir ein offenes Bahnhofsgebäude. Jetzt stehe ich direkt neben einem Schrank in diesem Gebäude, auf dem drei Paar wirklich riesige Arbeitsschuhe liegen. Darüber ist ein kleines Fensterchen, durch das Licht fällt. Ich bemerke den Golem, wie er, lebendig und nicht nur eine Lehmfigur, sehnsüchtig aus dem Fensterchen schaut. Das überrascht mich nun wenig, denn ich kenne den Golem. Er hat mir schon oft zugezwinkert, so daß nur ich es gesehen habe, wenn andere noch glaubten, er sei tot. Allerdings fürchte ich, daß er durch seine ungeschickten Bewegungen einen Arbeitsschuh vom Schrank stoßen könnte, den ich dann auf dem Kopf bekomme. Da ich aber nicht möchte, daß mir ein Arbeitschuh auf den Kopf fällt, verziehe ich mich schnell und leise.
Der Golem
Der Film
In der Stube des Rabbi pflegte der Golem in einer Ecke zu sitzen, und kein Leben war an ihm zu erkennen. Zum Leben erweckt wurde der Golem erst durch kabbalistische Rituale mit Hilfe des Sefer Jezirah. Hierzu musste ihm ein Zettel mit dem Schem, dem Namen Gottes, unter die Zunge gelegt werden.