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Donnerstag, 24. Dezember 2009

Frohe Weihnachten

Frohe Weihnachten

wünsche ich allen Lesern und Leserinnen mit einem Zitat von Dieter Nuhr:

"Weihnachten ist der Höhepunkt des Christenjahres, denn an Weihnachten hat der Heiland den Einzelhandel gerettet."

Besinnliche Festtage!

Einen Religionstest,

nicht so ernst zu nehmen, findet man im Buch "Die Vermessung des Glaubens" von Ulrich Schnabel. Aufgrund der gewählten Antworten, die dem eigenen Glauben entsprechen, zu einigen grundlegenden Fragen wird einem gesagt, welcher Religionsrichtung diese Antwort am ehesten entspricht. Bei mir sieht die Verteilung so aus:

1. Chinesischer Universismus
2. Hinduismus
3. Buddhismus (auch mit Hinduismus kompatibel)
4. Atheismus
5. Chinesischer Universismus
6. Buddhismus
7. Buddhismus
8. Buddhismus (auch mit Hinduismus kompatibel)
9. Hinduismus
10. Buddhismus

Der Buddhismus scheint in meinen Überzeugungen eine starke Position einzunehmen. Trotzdem bin ich kein Buddhist und ich möchte ebensowenig Buddhist werden, wie ich Christ werden oder sonst einer Religionsgemeinschaft angehören möchte. Meine Gründe dafür sind in diesem Buch sehr schön zusammengefaßt.

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Übrigens -

sehr sehenswert zur Weihnachtszeit:

http://www.wodkawodkawodka.pl/

Habs nur leider nicht aufgenommen. Nastrovje!

Kartoffelsalat-Premiere

Mein Physiotherapeut erzählte heute, er hätte sich Sushi zum Mittagessen mitgebracht und gleich fing mein Magen an zu knurren. Ich habe mich aber entschieden, dieses Jahr zu Weihnachten - welch Überraschung - Kartoffelsalat zu machen. Für mich ist das eine Premiere, denn zum einen habe ich noch nie Kartoffelsalat gemacht und zum anderen hat es mich früher immer angeödet, wenn es Heiligabend Kartoffelsalat gab. Diesmal habe ich aber echten Appetit auf die Art, wie meine Mutter ihn neuerdings immer macht, mit Öl und Äpfeln, und will es einmal selbst ausprobieren. Und dazu dieses Rezept für einen alkoholfreien Weihnachtspunsch:

Zutaten:
1l Apfelsaft
4 Beutel Hagebuttentee
100g Honig
1 Glas Mandarinensaft
Saft von 2 Zitronen
1/2 Vanillestangen ( Stange längs halbieren )


Zubereitung:
1. Laßt den Apfelsaft in einem Kochtopf aufkochen.Gebt den Honig die Teebeutel und die Vanillestange dazu. Das ganze nochmals kurz aufkochen und etwa 10 Min.stehen lassen.

2. Höchste Zeit für ein Adventsliedchen

3. Entfernt nun die Teebeutel und die Vanillestange aus dem Punsch.

4. Jetzt den Zitronnsaft und den Mandarinensaft dazu geben und den Punsch in Gläser füllen und sofort servieren.


Bin gespannt auf das Ergebnis. Leider hat mein blöder Discounter diesmal zwar Zimt (den ich bereits einmal verzweifelt gesucht hatte), dafür aber keine Vanillestangen. Es nervt echt, daß er nie das hat, was ich gerade brauche. Weil in der Nähe nur dieser eine Discounter ist, muß ich mich immer extra in den Bus schwingen, um zu besser sortierten Geschäften zu gelangen. In mancher Hinsicht komme ich mir manchmal vor wie auf dem Dorf, aber dafür gibt es immerhin gegenüber gleich Burger King. Und um überhaupt außer Adventskranz noch Weihnachtsdeko zu haben, kaufte ich im Discounter drei schwarz-silberne Plastikweihnachtskugeln. Na ja, besser als mit Rücken auf den Schrank zu kriechen.

Montag, 21. Dezember 2009

Ich bin ein Tiger

Wenn es so weiter geht mit dem Reha-Sport, dann kann ich bald im Zirkus auftreten. Nachdem wir beim letzten Mal Sand-, bzw. Kirschkernsäckchen auf Händen und Füßen jongliert hatten, sollten wir heute mit allen Vieren auf einem Gymnastikball stehen, so wie ein Zirkus-Tiger, und dabei das Gleichgewicht halten, ohne mit Händen oder Füßen auf den Boden zu kommen. Ich hätte vorher nicht gedacht, daß dies geht, aber man kann es tatsächlich schaffen, allerdings hätte ich auch niemals geahnt, daß dies so anstrengend ist. Ich stand bestimmt mindestens 10 Minuten auf dem Ball, schwitzte Blut und Wasser, während die Kursleiterin überall bei den anderen herumlief, Hilfestellungen gab und sich viiiieeeel Zeit ließ, während ich betete, sie möge doch endlich Entwarnung geben, damit ich wieder heruntersteigen kann. Stattdessen kam sie irgendwann und wollte noch, daß ich mit Hilfe einer von ihr gehaltenen Stange nur zweibeinig auf dem Ball stehe und Männchen mache. Da habe ich mich aber geweigert. Peitschen gibt es ja zum Glück im Kurs - anders als im Zirkus - nicht.

Samstag, 19. Dezember 2009

Kuan-yin

Von Kuan-Yin glaubt man, daß sie die Tochter eines wohlhabenen, grausamen Mannes gewesen sei, der sie um des gesellschaftlichen Status willen verheiraten wollte. Die sanfte Kuan-Yin, die hoffte, spirituelle Erleuchtung zu erlangen, entzog sich jedoch dem Willen ihres Vaters und ging in einen Tempel, Dort wurde sie schon sehr bald wegen ihrer guten Taten und ihres Mitgefühls bekannt.

Doch ihr Vater war wegen ihres Vorgehens so erzürnt, daß er das Mädchen umbringen ließ. Für ihre guten Taten, die sie zu ihren Lebzeiten begangen hatte, kam Kuan-Yin in den Himmel, wo sie in den Genuß des immerwährenden Glücks kommen sollte. Doch als sie die Himmelspforte erreicht hatte, hörte sie von unten einen Schrei. Er kam von jemanden, der auf der Erde litt, von jemanden, der ihre Hilfe brauchte. Ohne auch nur einen Moment zu zögern, gab sie das Versprechen ab, die Menschen erst dann zu verlassen, wenn auch der letzte von seinem Leiden befreit sei. Für dieses Versprechen wurde Kuan-Yin in eine Göttin verwandelt. Heute wird die Göttin Kuan-Yin in vielen Teilen der Welt verehrt. Man glaubt, daß sie an Seele und Körper Krankheiten heilt und auch in Not geratenen Müttern und Kindern sowie Seefahrern hilft.

Freitag, 18. Dezember 2009

Schloßruine und Weihnachtsmarkt

Nach der Physiotherapie habe ich einen kleinen Abstecher nach Mitte gemacht, um über die Weihnachtsmärkte zu bummeln und dabei auch mit Interesse die Reste des Schlosses begutachtet. Ich bin erstaunt, wieviel sie inzwischen ausgegraben haben, aber ehrlich - die Leute, die da bei diesen Temperaturen noch herumbuddeln oder gar zeichnen, beneide ich nicht.

Schloßreste

Schloßreste 2

Schloßreste 3

Schloßreste 4

Schloßreste 5

Schloßreste 6

Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmarkt 2

Weihnachtsmarkt 3

Weihnachtsmarkt 4

Der Weihnachtsfrieden von 1914 (Fernsehtip)

Dmax zeigt heute um 23:25 h die Doku "Weihnachtsfrieden an der Front". Dmax ist sonst kein Sender, den ich schaue, aber ich kenne diesen Film schon und ich finde, dies ist ein Film, den man sich jedes Jahr zu Weihnachten anschauen sollte, um sich den wahren Geist der Weihnacht wieder in das kommerzgedrillte Gedächtnis zu rufen. Die Fronttruppen des damaligen Weihnachtsfriedens wurden ausgetauscht, weil sie nicht mehr aufeinander schießen wollten, aber die Geschichte bleibt und zeigt, daß es auch anders geht, irgendwann vielleicht nicht nur zur Weihnachtszeit. Frei nach dem Motto: "Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin." Ich gestehe - andere weinen zu Liebestragödien und bei mir fließen die Tränen jedesmal bei dieser Dokumentation.

Donnerstag, 17. Dezember 2009

...

Jene, die das Tao erreichen...
Springen ins Feuer, ohne sich zu verbrennen,
Durchschreiten die Wirklichkeit wie ein Nichts
Und das Nichts, als wäre es die Wirklichkeit.
Sie sind überall zu Hause.

(T'u Lung)

Einbeinpfahlstehen

mit Schnabelaufreißen - die neue Wettbewerbsdisziplin:

Einbeinpfahlstehen

Mittwoch, 16. Dezember 2009

So langsam habe ich den Eindruck,

meine Krankenkasse versteht nur Chinesisch. Oder besteht ausschließlich aus Robotern. Jedenfalls wäre in beiden Fällen die Chance mindestens genauso hoch, dieselben Schreiben zu erhalten, die mir bisher zugekommen sind. Erst schickte ich den Antrag auf Kostenübernahme für den Reha-Sport mit der Bitte hin, mir entsprechende Anlaufstellen für diesen Zweck mitzuteilen. Diese Bitte wurde völlig ignoriert, mit keinem Wort erwähnt, statt dessen erhielt ich den Antrag mit dem Hinweis zurück, ich müsse den Leistungserbringer eintragen (nach dem ich aber gefragt hatte). Diesmal hatte ich einen Leistungserbringer drin zu stehen und bekomme den Antrag zurück - die Kostenübernahmebestätigung unausgefüllt -, aber mit einem Schreiben, in welchem zwar steht, daß der Antrag genehmigt ist, dieser jedoch nur bei anerkannten Leistungserbringern gültig ist. Ja, hallo? Der Leistungserbringer steht doch da! Warum schreiben die mir nicht, ob der nun anerkannt ist oder nicht, wenn sie mir schon vorher keine nennen wollten? Ist das jetzt Geheimniskrämerei, Doofheit oder einfach nur Desinteresse? Andererseits sage ich mir, wenn ich sowieso 12,50 EUR im Monat zahle, soll sich doch der Verein mit der Krankenkasse herumschlagen, wenn er das zusätzliche Geld haben möchte, was auch immer die Krankenkasse da bezahlt. Mir ist das echt alles zu blöd.

Montag, 14. Dezember 2009

Den ersten Reha-Sport-Kurs

habe ich gerade hinter mir und ich muß sagen, es war witzig. Wir jonglierten mit "Sandsäckchen", eigentlich Kirschsteinsäckchen, erst auf dem Fuß, dann auf der Schulter, schließlich von Handrücken zu Handrücken werfend und die Kursleiterin meinte, jetzt von Handrücken zum Fuß werfen und umgekehrt - nee, war bloß ein Scherz. Bei den Bauchmuskelübungen fange ich allerdings immer an zu träumen. Einmal habe ich sogar die Entspannungspause verpaßt und hatte den Kopf die ganz Zeit oben, dabei mit den Gedanken völlig woanders. Bin gespannt, ob ich Muskelkater bekomme, aber ich glaube es eher nicht.

Testbilder der neuen Kamera

Weil ich bis zum neuen Jahr viel, viel Zeit habe, meine alte Kompaktkamera langsam den Geist aufgibt und es bald Weihnachten ist, dachte ich mir, ich kaufe mir mal wieder ein hübsches Spielzeug, nämlich eine neue. Meine Ricoh Caplio R4 hatte eine Brennweite von 28 - 200 mm, also für damalige Verhältnisse schon ein recht ordentliches Zoom. In den meisten Situationen war es auch ausreichend, aber die neue sollte doch etwas mehr können, zumal es ja inzwischen einige Kompakte gibt, die das versprechen. Ich habe alle verglichen und meine Wahl fiel auf die Samsung WB500, die zufällig auch die preiswerteste Kamera ist mit 184,00 EURO. Der Preis war aber nicht ausschlaggebend, sondern sie hat mich in den technischen Daten und im Aussehen von Anfang an mehr überzeugt als andere hochgelobte und bekanntere Kameras. Ihre Brennweite liegt zwischen 24 - 240 mm, wobei für mich der Weitwinkel interessanter ist als mehr Zoom, da ich viel Gebäude und Landschaften fotografiere. Sie hat außerdem weniger Megapixel als andere (10), aber inzwischen dürfte sich herumgesprochen haben, daß mehr Megapixel nicht bessere Fotos machen und meine alte Kamera mußte noch mit 6 Megapixel auskommen. Die Samsung WB500 ist ein wenig größer und schwerer als die Ricoh Caplio, aber die Verarbeitung begeistert zuerst einmal, und in die Manteltasche paßt sie immer noch ohne Probleme. Sie wirkt sehr hochwertig und stabil, ist außerdem aus echtem Metall. Die Lage des Auslösers ist etwas gewöhnungsbedürftig und in den Amazon-Rezensionen beschweren sich einige, daß man mit dem Finger leicht den Blitz verdeckt. Zum Glück benutze ich den Blitz so gut wie nie, so daß mich das nicht viel stört. Und von den ersten Testbildern bin ich wirklich begeistert. Auch mit vollem Zoom schärfere Bilder als mit der alten Kamera, im Dunkeln, wo die alte längst aufgibt, macht sie noch brauchbare Fotos und selbst mit ISO 800 ist das Rauschen im Vergleich zur Ricoh Caplio erträglich. Das Schneider-Kreuznach-Objektiv scheint für eine Kompakte erstaunlich lichtstark zu sein. Vielleicht kann ich ja Mittwoch nach der Physiotherapie bei einem Ausflug gleich mal testen, wie lange der Akku reicht. ;o)

Zoom mit Samsung:

Samsung WB500

Zoom mit Ricoh Caplio R4:

Ricoh Caplio R4

ISO 800 Samsung WB500:

Samsung WB500

ISO 800 Ricoh Caplio R4:

Ricoh Caplio R4

Dunkles Zimmer, Ricoh Caplio, ISO 200:

Ricoh Caplio R4

Dunkles Zimmer, Samsung WB500, ISO800:

Samsung WB500

Die Bilder sind natürlich alle unbearbeitet!

Freitag, 11. Dezember 2009

...

Jedem Anfang liegt ein Ende inne,
jedem Anfang wohnt die Wehmut bei,
glänzt das Glück auch lichtbehangen,
ist die schwarze Nacht nicht fern.

Bloß der Zeitpunkt bleibt verborgen,
ahnt der sinngebannte Mensch,
dies Geheimnis kennen nur die Nornen
und die verraten es uns nicht.

Traumsplitter

Im Traum führte ich eine interessante Diskussion mit jemandem darüber, ob es erlaubt sei, hinter dem Rücken von einer Person über sie zu reden. Mein Standpunkt war, daß jeder das Recht hat, auch hinter dem Rücken von anderen die Meinung über sie zu äußern, daß es aber, sollte es jemand tun und dabei vielleicht sogar negative Dinge verbreiten, von schlechter Erziehung, mangelndem Respekt und fehlendem Einfühlungsvermögen zeugt. Begrenzt wird dieses Recht nur durch Gesetze, die Verleumdung, Beleidigung o.ä. unter Strafe stellen. Mein Diskussionspartner war nun völlig anderer Meinung und bestand darauf, daß hinter dem Rücken reden absolut verboten ist. Bevor wir uns einigen konnten, war der Traum vorüber.

Donnerstag, 10. Dezember 2009

...

Die Ernährungstherapie der Hl. Hildegard von Bingen (1098–1179) empfahl: „Wer stechenden Schmerz in seinen Gliedern und Gelenken fühlt …, der sollte oft reichlich gekochte Kalbsfüße essen samt dem Fett und der Haut. Das wird den Schmerz bald vertreiben.“(Wikipedia)

Ich glaube, ich kann mich beherrschen...

Schrumpfköpfe gegen Rücken

Als ich mir heute die Physiotherapie-Termine holte, fiel mir wieder ein Gespräch ein, welches ich letztens belauschte, als ich mich wegen Reha-Sport erkundigen wollte. Während ich wartete, war die Tür zum Behandlungsraum nur angelehnt und ein Mann erklärte der Physiotherapeutin, daß er ja mal eine Behandlung mit Schrumpfköpfen bekommen hätte. Ich draußen dachte nur - Hä?, wobei ich mir mehrere Schrumpfköpfe auf dem Rücken platziert vorstellte, aber mich fragte, wie die gegen Rückenschmerzen helfen sollen und wie man Schrumpfköpfe für die Physiotherapie wohl industriell herstellt. Von der Physiotherapeutin hörte ich erstmal gar nichts, bis er wieder die Schrumpfköpfe erwähnte und sie etwas irritiert fragte, was er meine. Er behaarte auf seinen Schrumpfköpfen bis bei der Physio der Groschen fiel und sie sagte: "Ach, Sie meinen Schröpfen!" Und er: "Ja natürlich! Wie komme ich denn nur auf Schrumpfköpfe?" Damals hatte ich es wieder vergessen, aber heute muß ich die ganze Zeit darüber lachen.