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Sonntag, 10. Januar 2010

Traumsplitter

Geträumt, ich würde ein dreitägiges Praktikum im Büro von Guido Westerwelle absolvieren.

Samstag, 9. Januar 2010

Selbstmord im Erdloch

Mit einigen anderen Menschen zusammen befinde ich mich in einer Erdhöhle, die wohl als Schutzraum dient, denn oben, auf der Erde, fliegen die Kugeln. Anscheinend ist Krieg. Ich sitze genau am Ausgang der Erdhöhle, der nur ein rundes Loch ist, durch das man ein Stückchen grauen Himmel sieht. Von oben hängt das Ende eines Anoraks in die Höhle herunter. Der soll den Eingang vielleicht ein wenig verdecken. Es ist eng und feucht. Neben mir sitzt ein junger Mann in Militärkleidung und mit Feldmütze, neben ihm jemand anderes usw. Wie weit es so in die Höhle hineingeht, kann ich nicht ausmachen, denn vom Ausgang weg wird es immer dunkler, aber etwas sagt mir, daß die Höhle noch sehr viel größer ist und eine ganze Menge Menschen beherbergt. Furchtsam schauen wir auf das kleine Stück Himmel und lauschen den Geräuschen, die von draußen kommen. Hier unten ist es mucksmäuschenstill. Da spüre ich, wie der junge Mann neben mir nach etwas greift, das ich in den Händen halte. Es ist ein Gewehr. Noch denke ich mir nichts dabei, aber als ich zur Seite schaue, sehe ich entsetzt, daß er sich dessen Lauf in den Mund geschoben hat. Ich schaue schnell wieder weg, denn ich möchte es nicht sehen, wenn er abdrückt, rufe aber völlig aufgelöst und beschwörend: "Nein, nein, tu's nicht! Tu's nicht!", doch da fällt auch schon der Schuß und ich fühle etwas Kaltes gegen meine Wange klatschen. Während ich noch hysterisch schluchze, höre ich von weiter hinten den leise gesprochenen Satz: "Es ist die Mutter.", mit dem ich aber in diesem Moment überhaupt nichts anzufangen weiß. Danach erwache ich atemlos.

Sportliche Wettkämpfe auf dem Sportplatz meiner ehemaligen Schule. Ich renne mit Kollegin M.M. um die Wette und überhole sie. Ein wenig wundere ich mich über meine Sportlichkeit. Das kenne ich gar nicht von mir, aber es gibt mir auch einen freudigen Antrieb. Danach am Weitsprung male ich irgendwelche Zeichen in den Sand. Später treffe ich auf dem Schulhof meine zweithöchste Chefin, die wohl auch Leiterin des Sporttrainings ist. Sie ist über meine Sportlichkeit anscheinend nicht so erfreut und gibt mir Anweisungen, in der Art, nicht zu überholen und nicht besser zu werden. Aber ich denke nicht daran! Ich werde mich auf ihre Anweisung hin nicht kleinmachen und zurückhalten. Das sage ich ihr sehr deutlich und aufmüpfig ins Gesicht.

Ich habe eine neue Physiotherapeutin, etwas rundlich, mit glatten längeren Haaren. Sie hört sich zuerst einmal meine Beschwerden an und betrachtet danach (Röntgen?)bilder von mir. Auf der rechten Seite des Hinterkopfes oder Halses ist deutlich eine Ballung weißer Punkte zu sehen. Das sind wohl irgendwelche Knoten. Sie zeigt darauf und sagt: "Da ist ja sogar schon etwas zu sehen! Da muß etwas getan werden." Ich wundere mich ein bißchen, was die Dinger in Hals oder Kopf mit dem Rücken zu tun haben und was das überhaupt ist. Aber vielleicht machen ja irgendwelche Halswirbel Probleme und wirken sich auch weiter unten aus. Deshalb frage ich interessiert, was sie vorschlägt und ob man da eventuell mit Chiropraktik herangehen sollte. Doch sie schüttelt ungeduldig den Kopf und antwortet bestimmt: "Nein! Keine Chiropraktik!

Freitag, 8. Januar 2010

So.

Nach dem Durcharbeiten mehrerer dicker Fachwälzer über rheumatische Erkrankungen, könnte ich mich schon fast als Experten betrachten. Eigentlich wäre es einfacher gewesen, gleich Medizin zu studieren. Für die nächste Zeit kann ich allerdings keine medizinische Literatur mehr sehen.

Interessentest

Von hier abgekupfert und nicht wirklich überraschend:

Interessentest

Die schöne Seite des Zentauren

Mit einem Mann schließe ich im Beisein meines Bruders einen Vertrag ab. Es ist kein Ehevertrag, hat aber doch etwas mit einer Verbindung und Beziehung zu tun. Mein Bruder rechnet mit ihm dazu erst einmal einige Matheaufgaben, vielleicht als Einstellungstest. Danach wird der Vertrag in Form eines großen Posters ausgebreitet und besprochen. Das Poster ist in einzelne quadratische Sektoren unterteilt, in denen entweder symbolisch, in Form von Bildern oder Objekten, oder aber konkret in Worten bestimmte Themen abgehandelt werden. Dinge, die zu tun oder zu unterlassen sind. Der Mann hat keinerlei Probleme damit und nickt alles ruhig ab. Gewisse Dinge, die auf Eifersucht beruhen, würde er sowieso nie tun, da er nicht eifersüchtig ist. Das ist super. Alles paßt perfekt. Was habe ich doch für einen tollen Mann gefunden! - denke ich begeistert.
Später auf einer Pferdekoppel erklärt mir ein Pferd, von dem ich nur den Körper sehe, aber nicht Kopf und Hals, mit menschlicher Stimme, daß es jener bestimmte Mann ist, dem ich einen besonderen Namen gegeben habe. Er nennt diesen Namen und ich wundere mich, woher er ihn kennt. Er sagt zu mir, daß er mir die schönste Seite von sich zeigen möchte, kniet hin und wirft sich mit seinem Pferdekörper ganz auf die rechte Seite ins Gras, so daß nur noch die linke Seite zu sehen ist, jedoch immer ohne Kopf und Hals. Sein Fell ist mittelbraun mit goldenen Lichtern, welche die Sonne darauf malt. Ich streiche zärtlich darüber, über seinen Pferderücken und die Flanken. Es fühlt sich wunderschön an, seidig und weich. Dann bette ich behaglich meinen Kopf auf seinen warmen Pferdekörper.

Bemerkung: Bei diesem Zentauren muß ich unwillkürlich an das Sternzeichen Schütze denken.

Donnerstag, 7. Januar 2010

Traumsplitter

Kugelschreiberklapse auf seinen Allerwertesten, genau drei Stück an der Zahl, gewünscht vom Kollegen K.F., mit dem ich mich in angeregter Plauderei befinde, die etwas Verspieltes hat. Mit den Klapsen geht es dann schon leicht ins Erotische über, aber na gut, wenn es ihm Spaß macht.

Ein Fieberthermometer in einem Glas. Angeblich kann das Thermometer dank einer neuen Technologie, obwohl es im Glas steht, meine Körpertemperatur messen. Deshalb erschrecke ich etwas, als die Anzeige weit über die 40 schnellt. Was? So hoch? Das geht doch gar nicht. Und ich fühle mich auch nicht entsprechend. Dann entdecke ich hinter dem Glas eine Wärmequelle, die wie eine kleine Sonne leuchtet. Ach deshalb! Irgendwie scheint die Zweckmäßigkeit dieser Erfindung verfehlt.

...

Wenn Sehnsucht mir das Herz zerreißt,
findet sich manchmal ein Gedicht darin.
Mit der Briefmarkenpinzette rette ich es,
trockne es auf Löschpapier von Tränen,
prüfe die Vollständigkeit der Silben,
komprimiere und säubere es,
damit es in meinem Album erstrahlt,
in meiner philatelyrischen Sammlung
der hundert Sehnsuchtsseligkeiten.
Und auf dem Titelblatt steht:
Warum nur bist du nicht hier?

...

"Und das macht auch nicht vor Babyrobben Halt: In Kanada beispielsweise ist das Töten ab dem dem zwölften Tag nach der Geburt erlaubt. Der Grund: Kanada macht die Robben für das Fischsterben verantwortlich."

Ja, klar. Weil die Robben ja auch mit riesigen Schleppnetzen kilometerweit das Meer abfischen und die Hälfte ihrer darin verendeten Beute dabei wegwerfen.

Dienstag, 5. Januar 2010

Torso (November)

Ich befinde mich mitten in einem mir bisher unbekannten Film von Hitchcock. Es wundert mich ein wenig, daß ich von diesem Film bisher nichts gehört habe. Der Film handelt von dem aufgefundenen Torso eines Mannes. Dieser liegt wie ein großes blutiges Stück Fleisch am Fuße einer Treppe. Kein sehr appetitlicher Anblick und auch wenn man im Film wie ich mit dem Rücken dazu auf einem Stuhl sitzt, ist es kein angenehmes Gefühl, dafür steigt aber die Spannung. Der Torso muß dort so liegen bleiben, denn jetzt treten die Kriminalisten auf den Plan. Mit ihrem Auftreten erfolgt gleichzeitig eine Rückblende in die Vergangenheit des Mannes. Daraus wird klar, daß er bereits vor seinem Tod ein Torso gewesen ist. Er heiratete trotzdem eine junge Frau, gegen den Widerstand ihres Vaters. Beide setzten ihren Willen durch und die junge Frau trug ihn in einer Kiste herum, die an einen kleinen Sarg mit Deckel erinnert und sein Bett ist. Tagsüber wurde er herausgenommen und irgendwo hingesetzt, von wo aus er seine herrischen Befehle und Kommentare gab. Während ich im Film an einem Regal stehe und neugierig Hochzeitsfotos und Hochzeitsbücher betrachte, gleite ich weiter in die Geschichte hinein, diesmal in einen Garten. Die gesamte Hochzeitsgesellschaft ist dort versammelt und ich bin selbst die Braut, bin allerdings barfuß und trage nur ein schäbiges Kleid. Ich laufe eine bestimmte Route im Garten ab, wohl eine Art Hochzeitsritual, an verschiedenen Gemüsen vorbei. Mir wird dabei gesagt, daß nur dieser Aufzug mir zusteht, wenn ich diesen Mann heirate, aber mir ist dies völlig gleich. Ich brauche kein weißes Hochzeitskleid. Bevor ich die gesamte Geschichte des Films kenne, erwache ich, was ungefähr so ähnlich ist, wie wenn man beim Filme schauen einschläft.

Später träume ich von der Kindheit Goethes, durch welche ich von einem Erzähler geführt werde. Darin kommen Frauen mit langen weißen Gewändern vor, die über den Kopf geschlungen werden und bis zum Boden reichen. Auf der Stirn sind den Frauen goldene Ornamente gemalt, die fast die gesamte Haut dort bedecken. Der letzte Satz, bevor ich erwache ist: "Der kleine Goethe verbeugte sich und kackte jeden Tag auf einen anderen Haufen."

Bemerkung: Ich finde "Torso" wäre sogar wirklich ein cooler Titel für einen Hitchcock-Film.

Samstag, 2. Januar 2010

Füttern verboten

Füttern verboten

Samstag, 2. Januar 2010

A.

A.

Grüne Auen für schwarze Schäfchen

Grüne Auen für schwarze Schäfchen

Jahres-Karten-Puzzle

Beruf:
Beruf 2010

Gesundheit:
Gesundheit 2010

Liebe:
Liebe 2010

Die Karten für Gesundheit finde ich nicht gerade beruhigend.

Freitag, 1. Januar 2010

Let's play

Let's play

Der ausgeloste Bibeljahresspruch

Kurioserweise ist es ein Spruch, den ich zu einem bestimmten Thema bereits im letzten Jahr erhielt. Nun ist es bei der Dicke der Bibel eher unwahrscheinlich, zweimal denselben Spruch blind und ohne Lesezeichen zu erwischen, also ist das Thema wohl auch dieses Jahr noch aktuell. Wenn es denn Elia sein soll.

Und Elia sprach zu ihm: Bleib du hier, denn der HERR hat mich an den Jordan gesandt. Er aber sprach: So wahr der HERR lebt und du lebst: Ich verlasse dich nicht. Und es gingen die beiden miteinander.
(2. Könige 2.6)

Beim letzten Satz muß ich immer ein wenig schmunzeln, weil man ihn mit dem heutigen Jargon auch anders verstehen könnte.

Schmerzfreiheit in der ersten Nacht des Jahres (Juli)

Träume in der ersten Nacht des Jahres sollen ja besonders wichtig sein, allerdings waren sie auch diesmal so belanglos und flüchtig, wie sie es seit einigen Wochen fast ständig sind, weshalb ich seitdem nicht mehr viele Träume aufschreibe, da ich sie beim Erwachen meist schon wieder vergessen habe. Letzte Nacht aß ich "Gummimenschen", also Gummitiere in menschlicher Form, denen aber noch saure Streusel obendrauf fehlten. Diese Streusel mußten erst gesucht werden. Desweiteren befand ich mich in einer extrem engen Toilettenkabine, in der ich an allen Seiten irgendwo anstieß, was mir aber besonders in Erinnerung blieb, war dieser Gedanke, der sich stetig über, bzw. unter alle diese flüchtigen Traumbilder legte, nämlich daß ich keine Schmerzen mehr habe. Nach dem Aufwachen wußte ich nicht, ob dies ebenfalls ein Traum gewesen ist, oder ob ich unbewußt während des Schlafes etwas wahrgenommen hatte. Doch irgendwie hatte ich tatsächlich das Gefühl, der Schmerz ist weg, allerdings dachte ich bei mir - abwarten, denn beim Schlafen merke ich davon ja eh (glücklicherweise) nicht viel, außer der Zustand ist so, daß ich auch Fieber habe. Ich bewegte mich also ein bißchen - nichts, setzte mich hin - nichts, stand auf - nichts. Ich kam sogar stehend in meine Hose und das ohne mich auf die Schnauze zu packen oder komische Verrenkungen zu machen. Nachdem ich jedoch eine Weile herumgelaufen bin, guckte er doch wieder um die Ecke. Vielleicht sollte ich ja öfters erst um 3 Uhr ins Bett gehen. Jedenfalls würde mich interessieren, was passiert, sobald ich einen Neujahrsspaziergang mache, da die letzte Verschlimmerung nach einem längeren Ausflug aufgetreten ist und es anscheinend das Laufen ist, was das ISG zu stark belastet. Andererseits ist das Wetter nicht besonders einladend.

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Weltentänzerischer Jahresrückblick in Traum-Sepia

Ich denke bereits seit einem halben Jahr an meinen Jahresrückblick und dies aus gutem Grund. Nach dem Feng Shui war dies das Jahr der Konzentration auf das Wesentliche und was das Wesentliche ist, kristallisierte sich bald heraus: Tod, Gesundheit vs. Krankheit, Hoffnung vs. Hoffnungslosigkeit, Schmerz, Glück, und sei es noch so flüchtig, Liebe und den Beistand, den sie in uns selbst oder durch liebende Menschen geben kann, Vergeblichkeiten und das Überleben in ihnen. Kurz und abgedroschen gesagt: Ein Jahr der großen Emotionen. Ein Hyper Coaster-Trip durch elementare Lebens- und Höllengeister. Nach außen hin war davon eher weniger zu merken. Kein 'vom Winde verweht' und keine einschneidenden Veränderungen, nur das Auf und Ab der teils überraschenden und überfallartigen Gefühle. Illusionen, die Leben retten, und Desillusionen, die keine sind, sondern sich als ein heilsames Sichwiederfinden entpuppen, in einer tieferen Schicht des Verstehens. Doch das, was mir am deutlichsten von diesem Jahr in Erinnerung bleiben wird, ist die sehr starke Empfindung einer unsichtbaren Präsenz, dieses unmißverständliche Gefühl des Beschützt- und Geführtwerdens. Nun ist dieses Gefühl an sich für mich nicht neu. Ich habe es in meinem Leben schon oft erlebt, nicht zuletzt ist es mit eine Ursache meines Glaubens, aber noch nie so ausgeprägt wie in diesem Jahr. Die Botschaften waren nicht mehr nur subtil, sondern teilweise erschreckend klar, doch dadurch um so tröstlicher. Alle Botschaften sind in diesem Weblog niedergeschrieben (wenn auch nicht als solches gekennzeichnet), denn ich möchte sie nicht vergessen, wie es manchmal so schnell in der Flut der Gegenständlichkeiten geschehen kann. Sie kamen nicht nur als Träume, sondern ebenso als Zufälle, als Ereignisse, als Worte und Visionen. Ich möchte die Dankbarkeit, die sie in mir hervorrufen, nicht vergessen. Nachdem das Jahr schwarz begann und sich anfangs schwarz weiterschleppte, hätte ich nie erwartet, daß es ebenfalls so viel Positives bereit halten würde. Dennoch sehe ich es lieber von hinten. ;o)

Blog und Twitter
Mein erstes Twitterjahr. Nachdem ich zuerst mit Twitter überhaupt nichts anzufangen wußte, war der Literatur-Twitter das ausschlaggebende Ereignis, es trotzdem damit zu versuchen. Daß ich dann sogar unter die ersten drei Sieger-Tweets geraten würde, hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht erwartet. Es hatte so ungefähr dieselbe Wirkung wie meine erste Geschichte, die nur kurz nachdem ich mit Schreiben von Geschichten begonnen hatte, in einer Anthologie veröffentlicht wurde - seitdem kann ich nicht mehr aufhören. Nicht zuletzt durch Twitter haben sich die Besucher meines Weblogs verdreifacht, was etwas ambivalente Gedanken in mir auslöst. Einerseits freut es natürlich, wenn man auf viel Interesse trifft, andererseits machen mir die vielen fremden Leute in meiner Timeline noch immer Angst. Merkwürdig, daß dies gegenüber Bloggern nicht so ausgeprägt ist, obwohl es ja genauso Fremde sind. Wenn ich meine Kontaktschwäche inzwischen ebenfalls beim Bloggen kultiviert habe, indem ich von mir aus selten Kontakte beginne, dann ist dies wohl mehr eine sehr wirksame Schutzstrategie vor Enttäuschungen. Bei von mir geschätzten Blogkontakten war ich dieses Jahr allerdings auch nicht sehr aktiv, was daran liegt, daß ich so sehr mit diesen essentiellen obigen Lebensdingen beschäftigt war, aber ich gelobe Besserung. Um so mehr haben mich die vielen positiven Reaktionen gefreut, die mich dennoch in Form von Mails oder Kommentaren erreichten. Es gab auch einige wenige negative Reaktionen, aber mir ist neulich erst wieder klar geworden, daß verglichen mit anderen Blogs, meines doch relativ unbehelligt von willkürlichen Störern bleibt, und ich hoffe natürlich, daß dies so bleibt. Im übrigen denke ich stets, egal ob willkürliche oder berechtigte Kritik - sobald niemand mehr etwas Negatives über einen zu berichten hat, macht man irgendetwas falsch.

Schreiben
Glücklicherweise riet mir meine Intuition, den Roman noch in 2008 fertig zu stellen und das war gut so, in diesem Jahr wäre ich kaum dazu gekommen. Nur das Überarbeiten fand statt und die nächsten zwei Jahre wird das Manuskript wohl bei meiner Schwägerin liegen. Überhaupt war das erste Halbjahr mehr eine Zeit des trockenen Arbeitens in Form von Korrekturen und Ausarbeitungen. Danach schrieb ich an einer Novelle weiter und vor allem inspirierten mich die seelischen Achterbahnfahrten wieder zu mehr Lyrik. Diesmal fällt es mir ziemlich schwer, ein Lieblingsgedicht zu wählen, aber ich glaube, es ist dieses: http://weltentanz.twoday.net/stories/5900350/, was sicherlich weniger an der Qualität liegt, als daran, was ich damit verbinde.

Einige Statistiken
Von den 159 Träumen in diesem Jahr, waren 7 in mehr oder weniger Details unmittelbar vorausschauender Art. Erstmalig habe ich in diesem Jahr die Träume mit dem jeweiligen Biorhythmus getaggt und interessanterweise scheinen kritsche Tage, damit meine ich diese, an denen ein Rhythmus von positiv in negativ oder umgekehrt wechselt, besonders prädestiniert für Träume zu sein.

Biorhythmus Träume

Die Traumthemen in diesem Jahr:

Traumthemen

Die bevorzugten Traumfarben:

Farben Träume

Einer meiner Lieblingsträume war im übrigen dieser hier:

http://weltentanz.twoday.net/stories/chinesische-weltanschauung-und-religion-zum-anfassen/

Lesestatistik mit Anzahl der gelesenen Seiten pro Autor:

LesestatistikLesestatistik2

(Diese Lesestatistik beinhaltet allerdings nicht, die angefangenen und noch nicht beendeten Bücher.)

Ich bedanke mich bei allen Lesern für das Interesse, die Inspirationen und interessanten Feedbacks und wünsche ein frohes und gesundes neues Jahr.

Mittwoch, 30. Dezember 2009

...

Es gibt triviale Wahrheiten und große Wahrheiten. Das Gegenteil einer trivialen Wahrheit ist schlichtweg falsch. Das Gegenteil einer großen Wahrheit ist ebenfalls wahr.
(Niels Bohr)

Getarnter Roland Kaiser (Mai)

Ein schöner warmer Sommertag. Viele Menschen in Badesachen sind unterwegs, wahrscheinlich zu einem See. Ich esse mit meiner ehemaligen Kollegin A.L. Himbeeren, später befinden wir uns auf einer Veranstaltung, auf welcher Roland Kaiser singen soll. Durch eine Tür erkennt man einen dunklen Raum, der wohl eine Tanzfläche enthält. Auf ihr alleine eine Person, man hört bereits die ersten Takte von "Dich zu lieben, dich berühren, mein Verlangen, dich zu spüren..." Ah ja, das kommt mir bekannt vor, anscheinend ist diese Person im Raum Roland Kaiser und es geht gleich los. Er schaut neugierig durch die Tür hinaus und mir ist es unangenehm, daß ich gleich ganz vorne an dieser stehe. Schließlich bin ich kein Fan von ihm, deshalb mache ich schnell Platz und rücke zur Seite, dorthin, wo Roland Kaiser mich nicht mehr sehen kann. Stattdessen steht nun meine Mutter ganz vorne an der Türschwelle und hat sich unten rum bis auf den Schlüpfer entblößt. Ob das aus wilder Begeisterung geschah oder aus Versehen kann ich nicht ausmachen, aber es ist peinlich. Inzwischen ist Roland Kaiser im dunklen Tanzsaal besser zu erkennen und seltsamerweise sieht er aus wie eine alte Frau mit halblangen grauen Haaren. Aber ich weiß sofort, was los ist: Er trägt eine Perücke und eine perfekte Gesichtsmaske - sicherlich zur Tarnung.

Bemerkung: Nach dem Erwachen aus diesem Traum habe ich mich erst einmal eine Runde in den nächsten gelacht.

Ich glaube,

ich habe meinen Physiotherapeuten ziemlich genervt heute. Nicht nur, daß es nach der letzten Behandlung schlimmer geworden ist und ich gestern sogar wieder erhöhte Temperatur hatte, er schickte mich auch noch in einen Behandlungsraum, von dem ich dachte, ich betrete einen Kühlschrank. Sofort waren Füße und alles andere eisig, was ich bemängelte, worauf er mir eine warme Packung auf die Füße legte und mich bis zur Hüfte mit einer Decke einpackte. So weit, so gut, doch nach der Behandlung wollte er mich noch eine Weile "lagern" (bis ich reif bin?) und während meine Beine auf dem Würfel lagen, legte er zwar ebenfalls eine Decke über mich, aber die Seiten an den Hüften waren durch die erhöhten Beine offen und es zog eisig an meinem Po entlang. Ich zog also ein Gesicht und er fragte: "Was ist jetzt wieder?". "Mein Po ist kalt." antwortete ich und bekam dagegen die warme Packung unter denselben. Sonst bin ich ja nicht so anstrengend, aber ich hasse es nun einmal, wenn mir kalt ist.