Alien
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Freitag, 15. Januar 2010

Der schönste Liebesbeweis

wäre für mich, wenn er mir mein Kopfkissen aufschüttelt. Völlig ungefährlich. Keine Drachen, wilden Tiere oder waghalsige Aktionen. Ringe darf er sowieso behalten. Ich lasse mich nicht gerne anketten, auch nicht, wenn die Ketten golden sind. Aber ich liebe es, meinen Kopf in weiche Daunen zu betten.

vergelesen

Wenn man statt "reformatorische Theologie" etwas von einer "rheumatischen Theologie" liest, hat man eindeutig zuviel medizinische Literatur gelesen.

Donnerstag, 14. Januar 2010

Handschriftendeutung

von http://www.graphologies.de/ getestet:

Zucker ist selbstbewusst und bereit,
ihre Stärken auch anderen zu zeigen.
Sie ist locker und großzügig.

Zucker ist ein impulsiver, unsteter, vielseitiger und unkonventioneller Typ.
Es fällt ihr nicht leicht, sich anzupassen.

Sie ist von sich überzeugt und hat eine eigene Meinung.
Sie lässt sich von anderen nicht so leicht beeinflussen,
auch nicht von einem "Das gehört sich aber so."

Sie ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll.
Im Großen und Ganzen wirkt sie gelassen bis uninteressiert,
wenn sie aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht sie
ihre Umwelt durch ihr überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten.

Sie ist lebhaft und kontaktfreudig.
Mit viel Verständnis für die Belange anderer.

Zucker ist ein sehr gefühlsbestimmter Mensch.
Oft werden Entscheidungen gefühlsmäßig gefällt, obwohl bei
rein rationeller Überlegung eine andere Entscheidung die richtige wäre.

Zucker ist eigensinnig, geradlinig, konsequent und widerstandsfähig.
Die eigene Meinung wird durchgesetzt, sie ist durch andere nur schwer zu beeinflussen.

Sie arbeitet sehr genau und zeichnet sich durch rationales, analytisches Denken aus.

Zucker ist sehr stark um Gerechtigkeit bemüht.
Sie versucht stets, sich für andere einzusetzen.

Sie besitzt sehr viel Elan und Unternehmungsgeist,
allerdings neigt sie zu Widersprüchen und Rechthabereien.


Bis auf das "selbstbewußt", sowie "lebhaft und kontaktfreudig", was ich beides nur ansatzweise bei mir finde, doch relativ gut getroffen. Insbesondere "impulsiv" und "eigensinnig" kann ich unterstreichen. Aber auch, daß ich mich nur sehr schwer in meiner Meinung beeinflussen lasse, stimmt, allerdings setze ich sie sehr viel seltener durch, was wahrscheinlich daran liegt, daß ich (ebenfalls richtig) so uninteressiert bin (besseres Wort für 'gelangweilt'). Oder wie mein Vater früher genervt fragte, wenn ich wieder alles besser wußte: "Du Dreikäsehoch hast schon etwas zu sagen?"

Mittwoch, 13. Januar 2010

4,7 km

bin ich gestern und heute marschiert. Ich habe es bei Google nachgerechnet. Genau so weit liegt die Praxis meiner Orthopädin von meiner Wohnung entfernt und ich dachte mir, wenn ich mich sowieso viel bewegen soll, kann ich auch gleich diesen Weg dazu benutzen. Interessanterweise braucht man mit 58 min berechnetem Fußweg nicht viel länger als mit öffentlichen Verkehrsmitteln, wahrscheinlich weil die Straßenbahn nur alle 20 min fährt. Allerdings kam bei mir erschwerend der Schneematsch hinzu, der teilweise die Gangqualität von Sandstrand hatte, und jeder weiß, daß man da nicht wirklich gut voran kommt. Deswegen dauerte es bei mir 1h und 15 min. Nochmal mache ich das aber diese Woche nicht. Da ist mir auch scheißegal, daß mir die Schwester erneut beim zweiten Ausdruck des Antrages einen Fehler eingebaut hat. Den übersehe ich jetzt einfach auf Teufel komm raus. Ich denk nicht dran, da nochmal hinzugehen und brauche jetzt erstmal ein heißes Bad.

Montag, 11. Januar 2010

Ich weiß nicht,

wieviele Liegestütze ich heute absolviert habe - ich habe irgendwann nicht mehr mitgezählt. Bei Sport und zweistelligen Zahlen über 20 streikt meine Gehirnmuskulatur.

Flohmarktfund mit alten Berlin-Dias

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1232202/Dias-vom-Flohmarkt.html

Alleine schon die Farben und die autoleeren Straßen haben Wiedererkennungswert.

Im Traumlabyrinth (Jupiter Quadrat Neptun)

Während mehrerer Tage gültig: Während dieser Zeit arbeiten Sie hartnäckig an der Verwirklichung Ihrer geistigen Ideale in der realen Welt. Unter anderem fühlen Sie sich dazu aufgerufen, den Beweis dafür zu liefern, daß die eigenen Ideale nicht nur unwichtige oder nicht zu verwirklichende Abstraktionen sind. Weiter müssen Sie beweisen, daß die eigenen Ansichten der realen Welt entstammen und nicht irgendeinem Traumlabyrinth, in dem Sie sich allerdings jetzt gerade befinden könnten. Doch die Zeitqualität könnte Ihnen aus diesem Labyrinth auch wieder heraushelfen.

Sonntag, 10. Januar 2010

Traumsplitter

Geträumt, ich würde ein dreitägiges Praktikum im Büro von Guido Westerwelle absolvieren.

Samstag, 9. Januar 2010

Selbstmord im Erdloch

Mit einigen anderen Menschen zusammen befinde ich mich in einer Erdhöhle, die wohl als Schutzraum dient, denn oben, auf der Erde, fliegen die Kugeln. Anscheinend ist Krieg. Ich sitze genau am Ausgang der Erdhöhle, der nur ein rundes Loch ist, durch das man ein Stückchen grauen Himmel sieht. Von oben hängt das Ende eines Anoraks in die Höhle herunter. Der soll den Eingang vielleicht ein wenig verdecken. Es ist eng und feucht. Neben mir sitzt ein junger Mann in Militärkleidung und mit Feldmütze, neben ihm jemand anderes usw. Wie weit es so in die Höhle hineingeht, kann ich nicht ausmachen, denn vom Ausgang weg wird es immer dunkler, aber etwas sagt mir, daß die Höhle noch sehr viel größer ist und eine ganze Menge Menschen beherbergt. Furchtsam schauen wir auf das kleine Stück Himmel und lauschen den Geräuschen, die von draußen kommen. Hier unten ist es mucksmäuschenstill. Da spüre ich, wie der junge Mann neben mir nach etwas greift, das ich in den Händen halte. Es ist ein Gewehr. Noch denke ich mir nichts dabei, aber als ich zur Seite schaue, sehe ich entsetzt, daß er sich dessen Lauf in den Mund geschoben hat. Ich schaue schnell wieder weg, denn ich möchte es nicht sehen, wenn er abdrückt, rufe aber völlig aufgelöst und beschwörend: "Nein, nein, tu's nicht! Tu's nicht!", doch da fällt auch schon der Schuß und ich fühle etwas Kaltes gegen meine Wange klatschen. Während ich noch hysterisch schluchze, höre ich von weiter hinten den leise gesprochenen Satz: "Es ist die Mutter.", mit dem ich aber in diesem Moment überhaupt nichts anzufangen weiß. Danach erwache ich atemlos.

Sportliche Wettkämpfe auf dem Sportplatz meiner ehemaligen Schule. Ich renne mit Kollegin M.M. um die Wette und überhole sie. Ein wenig wundere ich mich über meine Sportlichkeit. Das kenne ich gar nicht von mir, aber es gibt mir auch einen freudigen Antrieb. Danach am Weitsprung male ich irgendwelche Zeichen in den Sand. Später treffe ich auf dem Schulhof meine zweithöchste Chefin, die wohl auch Leiterin des Sporttrainings ist. Sie ist über meine Sportlichkeit anscheinend nicht so erfreut und gibt mir Anweisungen, in der Art, nicht zu überholen und nicht besser zu werden. Aber ich denke nicht daran! Ich werde mich auf ihre Anweisung hin nicht kleinmachen und zurückhalten. Das sage ich ihr sehr deutlich und aufmüpfig ins Gesicht.

Ich habe eine neue Physiotherapeutin, etwas rundlich, mit glatten längeren Haaren. Sie hört sich zuerst einmal meine Beschwerden an und betrachtet danach (Röntgen?)bilder von mir. Auf der rechten Seite des Hinterkopfes oder Halses ist deutlich eine Ballung weißer Punkte zu sehen. Das sind wohl irgendwelche Knoten. Sie zeigt darauf und sagt: "Da ist ja sogar schon etwas zu sehen! Da muß etwas getan werden." Ich wundere mich ein bißchen, was die Dinger in Hals oder Kopf mit dem Rücken zu tun haben und was das überhaupt ist. Aber vielleicht machen ja irgendwelche Halswirbel Probleme und wirken sich auch weiter unten aus. Deshalb frage ich interessiert, was sie vorschlägt und ob man da eventuell mit Chiropraktik herangehen sollte. Doch sie schüttelt ungeduldig den Kopf und antwortet bestimmt: "Nein! Keine Chiropraktik!

Freitag, 8. Januar 2010

So.

Nach dem Durcharbeiten mehrerer dicker Fachwälzer über rheumatische Erkrankungen, könnte ich mich schon fast als Experten betrachten. Eigentlich wäre es einfacher gewesen, gleich Medizin zu studieren. Für die nächste Zeit kann ich allerdings keine medizinische Literatur mehr sehen.

Interessentest

Von hier abgekupfert und nicht wirklich überraschend:

Interessentest

Die schöne Seite des Zentauren

Mit einem Mann schließe ich im Beisein meines Bruders einen Vertrag ab. Es ist kein Ehevertrag, hat aber doch etwas mit einer Verbindung und Beziehung zu tun. Mein Bruder rechnet mit ihm dazu erst einmal einige Matheaufgaben, vielleicht als Einstellungstest. Danach wird der Vertrag in Form eines großen Posters ausgebreitet und besprochen. Das Poster ist in einzelne quadratische Sektoren unterteilt, in denen entweder symbolisch, in Form von Bildern oder Objekten, oder aber konkret in Worten bestimmte Themen abgehandelt werden. Dinge, die zu tun oder zu unterlassen sind. Der Mann hat keinerlei Probleme damit und nickt alles ruhig ab. Gewisse Dinge, die auf Eifersucht beruhen, würde er sowieso nie tun, da er nicht eifersüchtig ist. Das ist super. Alles paßt perfekt. Was habe ich doch für einen tollen Mann gefunden! - denke ich begeistert.
Später auf einer Pferdekoppel erklärt mir ein Pferd, von dem ich nur den Körper sehe, aber nicht Kopf und Hals, mit menschlicher Stimme, daß es jener bestimmte Mann ist, dem ich einen besonderen Namen gegeben habe. Er nennt diesen Namen und ich wundere mich, woher er ihn kennt. Er sagt zu mir, daß er mir die schönste Seite von sich zeigen möchte, kniet hin und wirft sich mit seinem Pferdekörper ganz auf die rechte Seite ins Gras, so daß nur noch die linke Seite zu sehen ist, jedoch immer ohne Kopf und Hals. Sein Fell ist mittelbraun mit goldenen Lichtern, welche die Sonne darauf malt. Ich streiche zärtlich darüber, über seinen Pferderücken und die Flanken. Es fühlt sich wunderschön an, seidig und weich. Dann bette ich behaglich meinen Kopf auf seinen warmen Pferdekörper.

Bemerkung: Bei diesem Zentauren muß ich unwillkürlich an das Sternzeichen Schütze denken.

Donnerstag, 7. Januar 2010

Traumsplitter

Kugelschreiberklapse auf seinen Allerwertesten, genau drei Stück an der Zahl, gewünscht vom Kollegen K.F., mit dem ich mich in angeregter Plauderei befinde, die etwas Verspieltes hat. Mit den Klapsen geht es dann schon leicht ins Erotische über, aber na gut, wenn es ihm Spaß macht.

Ein Fieberthermometer in einem Glas. Angeblich kann das Thermometer dank einer neuen Technologie, obwohl es im Glas steht, meine Körpertemperatur messen. Deshalb erschrecke ich etwas, als die Anzeige weit über die 40 schnellt. Was? So hoch? Das geht doch gar nicht. Und ich fühle mich auch nicht entsprechend. Dann entdecke ich hinter dem Glas eine Wärmequelle, die wie eine kleine Sonne leuchtet. Ach deshalb! Irgendwie scheint die Zweckmäßigkeit dieser Erfindung verfehlt.

...

Wenn Sehnsucht mir das Herz zerreißt,
findet sich manchmal ein Gedicht darin.
Mit der Briefmarkenpinzette rette ich es,
trockne es auf Löschpapier von Tränen,
prüfe die Vollständigkeit der Silben,
komprimiere und säubere es,
damit es in meinem Album erstrahlt,
in meiner philatelyrischen Sammlung
der hundert Sehnsuchtsseligkeiten.
Und auf dem Titelblatt steht:
Warum nur bist du nicht hier?

...

"Und das macht auch nicht vor Babyrobben Halt: In Kanada beispielsweise ist das Töten ab dem dem zwölften Tag nach der Geburt erlaubt. Der Grund: Kanada macht die Robben für das Fischsterben verantwortlich."

Ja, klar. Weil die Robben ja auch mit riesigen Schleppnetzen kilometerweit das Meer abfischen und die Hälfte ihrer darin verendeten Beute dabei wegwerfen.

Dienstag, 5. Januar 2010

Torso (November)

Ich befinde mich mitten in einem mir bisher unbekannten Film von Hitchcock. Es wundert mich ein wenig, daß ich von diesem Film bisher nichts gehört habe. Der Film handelt von dem aufgefundenen Torso eines Mannes. Dieser liegt wie ein großes blutiges Stück Fleisch am Fuße einer Treppe. Kein sehr appetitlicher Anblick und auch wenn man im Film wie ich mit dem Rücken dazu auf einem Stuhl sitzt, ist es kein angenehmes Gefühl, dafür steigt aber die Spannung. Der Torso muß dort so liegen bleiben, denn jetzt treten die Kriminalisten auf den Plan. Mit ihrem Auftreten erfolgt gleichzeitig eine Rückblende in die Vergangenheit des Mannes. Daraus wird klar, daß er bereits vor seinem Tod ein Torso gewesen ist. Er heiratete trotzdem eine junge Frau, gegen den Widerstand ihres Vaters. Beide setzten ihren Willen durch und die junge Frau trug ihn in einer Kiste herum, die an einen kleinen Sarg mit Deckel erinnert und sein Bett ist. Tagsüber wurde er herausgenommen und irgendwo hingesetzt, von wo aus er seine herrischen Befehle und Kommentare gab. Während ich im Film an einem Regal stehe und neugierig Hochzeitsfotos und Hochzeitsbücher betrachte, gleite ich weiter in die Geschichte hinein, diesmal in einen Garten. Die gesamte Hochzeitsgesellschaft ist dort versammelt und ich bin selbst die Braut, bin allerdings barfuß und trage nur ein schäbiges Kleid. Ich laufe eine bestimmte Route im Garten ab, wohl eine Art Hochzeitsritual, an verschiedenen Gemüsen vorbei. Mir wird dabei gesagt, daß nur dieser Aufzug mir zusteht, wenn ich diesen Mann heirate, aber mir ist dies völlig gleich. Ich brauche kein weißes Hochzeitskleid. Bevor ich die gesamte Geschichte des Films kenne, erwache ich, was ungefähr so ähnlich ist, wie wenn man beim Filme schauen einschläft.

Später träume ich von der Kindheit Goethes, durch welche ich von einem Erzähler geführt werde. Darin kommen Frauen mit langen weißen Gewändern vor, die über den Kopf geschlungen werden und bis zum Boden reichen. Auf der Stirn sind den Frauen goldene Ornamente gemalt, die fast die gesamte Haut dort bedecken. Der letzte Satz, bevor ich erwache ist: "Der kleine Goethe verbeugte sich und kackte jeden Tag auf einen anderen Haufen."

Bemerkung: Ich finde "Torso" wäre sogar wirklich ein cooler Titel für einen Hitchcock-Film.

Samstag, 2. Januar 2010

Füttern verboten

Füttern verboten