Auf Reisen, in einer Herberge, wo viele Verwandte und Bekannte untergebracht sind, habe ich das Zimmer mit der Nummer 35. In einer kreativen Anwandlung habe ich meinen eigenen Grabstein, sowie einen zweiten aus weißem Stein geschnitten. Mein eigener Grabstein trägt eine liegende Ganzkörperplastik von mir und ich finde, die ist mir ziemlich gut gelungen. Meine Mutter hat allerdings beide Steine irgendwo versteckt, keine Ahnung wieso. Vielleicht gefallen sie ihr nicht. Ich möchte zwar irgendwo hingehen, muß aber noch auf etwas warten. Dazu begebe ich mich in eine Art Dachgarten, wo ich alleine sein kann. Nach einiger Zeit gehe ich wieder hinunter in einen Gemeinschaftraum, wo ich mich gerade an den Gardinen eines Fensters zu schaffen mache, als ein Mann hereingestürzt kommt und von mir wissen will, wo ein bestimmer Bekannter abgeblieben. Ich weiß es nicht, wo er ist, aber der Mann behauptet jetzt ziemlich aggressiv, daß derjenige bei mir gewesen wäre und ich mit ihm geschlafen hätte. Dabei schaut er in den Ausschnitt meines Bademantels und ich bemerke nun selbst, daß dieser aufgesprungen ist und eine Brust freigegeben hat. Im gleichen Moment betritt der Gesuchte das Zimmer und genervt sage ich zu dem Mann, während ich den Ausschnitt schließe: "Na da ist er doch! Was willst du überhaupt?" Jetzt kommen zusätzlich zwei Ermittler in das Zimmer. Anscheinend sind in der Herberge zwei Kinder ermordet worden. Sie befragen mich, aber auch als sie fertig sind, lassen sie mich nicht mehr aus den Augen und folgen mir wie Schatten direkt auf dem Fuß überall hin. Ich verstehe nicht, was das soll. Denken sie vielleicht, ich hätte die Kinder umgebracht? Doch über Umwege erfahre ich, daß sie mir nicht auf den Fersen sind, weil sie glauben, ich sei ein Täter, sondern weil sie der Meinung sind, ich sei selbstmordgefährdet. So ein Quatsch! Wie kommen die darauf?
Auf Reisen, in Erinnerung geblieben sind die Orte Budapest und Dachau. In Dachau auf einem Hügel ist in der Ferne das Gelände des Konzentrationslagers zu erkennen. Dieses besuchen wir aber nicht, stattdessen laufe ich auf einer Art Strand ohne Meer. Meine Füße sinken tief in den sonst glatten Sand und hinterlassen die einzige Fußspuren. Doch dann entdecke ich daneben noch eine andere Fußspur. Es ist die meines Vaters. Er ist diesen Weg bereits gegangen, als er schon krank war und ihm das Laufen schwergefallen ist. Es ist erstaunlich, daß er diese Strecke überhaupt noch zu Fuß gehen konnte. Ich erreiche einen großen Keller, einen Keller meiner Familie, der einstmals voller Gerümpel gewesen ist, da meine Mutter ständig alle möglichen Möbel aufgehoben hat. Doch jetzt ist der Keller bis auf einige Kohlen und Holzscheite fast leer und picobello sauber. Meine Mutter hat ihn aufgeräumt. Seltsam, daß sie sich auf einmal von diesem ganzen Gerümpel trennen konnte. Das scheint ein regelrechter Gesinnungswechsel zu sein. Seit sie älter geworden ist, will sie es anscheinend nicht mehr mit sich herumschleppen. Mein Vater kommt in diesem Keller, auch er scheint irgendwie ein anderer zu sein, obwohl ich ihn als meinen Vater erkenne. Er sagt :"Ich werde der Erste sein, der in das Finster fällt." Ich verstehe nicht so recht, was er damit sagen will. Zum einen ist mir bewußt, daß er bereits tot ist, und wenn er das ist, wie kann er dann noch in das Finster fallen? Zum anderen frage ich mich, wer außerdem in das Finster fallen wird. Ist das ein Familienfluch? In einer spontanen emotionalen Anwandlung falle ich ihm um den Hals, rufe ein "Daddy!" aus und streiche ihm mit der Hand über die bärtige Wange. Ich halte ihn lange fest umarmt, während mir durch den Kopf hundert Sachen gehen, die ich ihm gerne sagen würde, doch meine Tränen hindern mich am Sprechen. Ich bekomme nur einen einzigen Satz heraus: "Ich möchte dir so gerne Danke sagen!" Weinend wache ich auf. Es ist ca. 6:30 h.
Aus späteren Träumen erwache ich vermeintlich durch seltsame Geräusche aus meinem Zimmer. Ich höre ein Flattern und den hohen Rufton von Blaumeisen. Angestrengt starre ich in das Dunkel und tatsächlich, in einer Ecke bewegt sich etwas. Es müssen Meisen im Zimmer sein! Sie kommen aus der Ecke hervor und ich erkenne, daß es keine Meisen sind, sondern drei phantastisch schöne Vögel, die ich noch nie gesehen haben. Sie haben die Größe von Tauben, erinnern von der Körperform her an Kraniche und tragen den Schwanz eines Pfaus. Ihr Gefieder funkelt prachtvoll in reinstem Weiß, himmelhellblau und tiefem Indigoblau. Wunderschön! Ich locke sie mit Tönen und strecke meinen Arm aus dem Bett. Einer der Vögel kommt tatsächlich herangeflogen und läßt sich auf meiner Hand nieder.
(aktuell ab Anfang April 2009 bis Ende Januar 2011) wirkt wieder. Ich merke das an den akuten Verwirrtheitszuständen. Ein paar gute Tips gibt es auch:
Während vieler Monate gültig: Während dieser Zeit sollten Sie vorsichtig sein. Die körperliche Vitalität läßt zu wünschen übrig - wer nicht aufpaßt, mag durch verschiedene Gebrechen geschwächt werden. Deshalb sollten Sie jetzt möglichst auf Drogen oder Medikamente jeder Art verzichten, selbst wenn sie vom Arzt verschrieben sind. Sie sollten nur Nahrung zu sich nehmen, die Ihnen gut tut und nicht einer ausgefallenen Diät folgen, bei der aus weltanschaulichen Gründen auf bestimmte Speisen verzichtet werden muß. Eisenmangel und ähnliche Mangelerscheinungen wirken in dieser Zeit stärker als sonst.
In Ihren mitmenschlichen Beziehungen sollten Sie jetzt darauf achten, daß Sie sich so klar und verständlich ausdrücken, wie es Ihnen nur möglich ist, und bei niemandem Zweifel über Ihre Absichten und Meinungen aufkommen lassen. Arbeiten Sie nur mit Menschen zusammen, denen Sie vertrauen und mit denen die Kommunikation funktioniert, damit eventuell auftauchende Mißverständnisse sofort ausgeräumt werden können. Jedem Menschen, mit dem Sie jetzt Kontakt aufnehmen, sollten Sie reichlich Zeit und Gelegenheit einräumen, seine ehrlichen Absichten unter Beweis zu stellen.
hat am 13.2. Geburtstag, also war ich sammeln, um am Montag für ihn einen Blumenstrauß zu besorgen. Ich habe auch über mögliche Geschenke nachgedacht, aber bei Herrn N. fällt mir absolut überhaupt nichts ein. Er wirft alles fort, was ihm unter die Finger kommt, die meisten Dinge sind überflüssig, schwachsinnig oder schwul, Süßes ißt er nicht (Kuchen von Kollegen landen bei ihm immer auf dem Fensterbrett - ganze Kuchenberge sind so bereits in seinem Fensterbrettnirwana verschwunden), Zimmerpflanzen mag er nicht, usw. usf. Trotzdem habe ich heute beim Einkaufen geschaut, ob ich doch noch etwas entdecke, aber witzigerweise hörte ich ständig, bei allem, was ich mir ansah, in meinem Hinterkopf bereits seinen Spruch dazu, so echt und real, daß ich manchmal mitten im Laden anfing zu lachen. Ich bin nun einmal sensibel und mag es nicht, wenn man sich über meine Geschenke lustig macht, deshalb bleibt es bei Blumen. Eine Kollegin meinte dazu, er soll froh sein, daß er keinen Kaktus bekommt. Vielleicht sollte ich ihm mal eine Spruchsammlung mit seinen eigenen Sprüchen schenken, aber ich fürchte, das könnte etwas peinlich für ihn werden.
Dies wiederum erinnert mich an meinen Geographielehrer aus der POS, der hatte ein echtes Rad ab, ich glaube sogar, der war psychisch gestört, es wäre jedenfalls an unserer Schule nichts Neues gewesen. Der hat ständig abartige Sprüche von sich gegeben und Schüler regelrecht fertig gemacht, was teilweise bis zu Handgreiflichkeiten ging. Mich hat er zum Glück immer in Ruhe gelassen, so wie mich Herr N. in Ruhe läßt. Ich glaube, er hat in mir etwas ganz anderes gesehen, als ich war, da ich immer gute Arbeiten schrieb. Ihm genügte das und er dachte anscheinend, ich bin fleißig, bemüht und aufmerksam. Bis mich eines Tages ein Mitschüler verpetzte und ich mit meinem Heft nach vorne kommen sollte. In der ganzen Klasse hörte man nicht einmal ein Atmen, so gespannt waren sie, während ich schon alle meine Felle davonschwimmen sah. Doch die neue Erkenntnis darüber, daß ich nicht die bin, von der er glaubte, daß ich sie bin, schien ihm solch eine seelische Erschütterung zu versetzen, daß er relativ sprachlos war und ich mich wieder setzen durfte. Merkwürdig, daß ich meistens einen besänftigenden Einfluß auf solche Leute habe. Vielleicht ist es aber auch einfach meine tranquilizierende Wirkung als wandelnde Schlaftablette, die dieses Wunder vollbringt. Jedenfalls stand in der Abschluß-Klassenzeitung folgender Spruch des berüchtigten Geographielehrers:
"Ich tippe euch an eure hirnverbrannten Birnen, ihr Schwachköpfe, bis euch die Socken platzen!"
Als ich alleine an der Bushaltestelle stand, müde und erschöpft von vier Stunden Arbeit [kein Ironiemodus, das war ich wirklich], sprach mich erst einmal eine ältere Frau an und fragte, ob der Bus gleich käme. Ich antwortete, daß er gerade weg sei, doch sie schien sich mit der Antwort nicht zufrieden zu geben und starrte mich merkwürdig lange an, als hätte sie nicht ganz verstanden. Als ich schließlich eine verwirrte Miene machte, meinte sie, sie überlege, ob sie mich irgendwoher kenne. Mir meinesteils kam sie nicht bekannt vor, aber sie rief dann doch noch zu mir rüber: "Vom Amt, nicht wahr?" Zerknirscht nickte ich, denn so viel Amtsprominenz ist mir eher unangenehm. Sie verschwand im Wartehäuschen, von der anderen Seite näherte sich ein älteres Säufer-Ehepaar, und während ich nach dem Bus schaute, hörte ich hinter mir den Mann folgende Worte sagen: "Schau dir die mal an, die sieht aus wie ein Mann. Die langen Haare! Ein richtiger Penner. So ein Schwuler!" Da ich die einzige Person in deren Sichweite war, schaute ich mich entgeistert um. Nu ist aber gut! - dachte ich, da ich glaubte, ich sei gemeint. Fast hätte ich etwas gesagt, als ich bemerkte, wie der Mann auf das Plakat hinter mir zeigte. Auf dem Plakat das Porträt eine jungen Mannes mit langen Haaren und komischer Frisur. Nun ja, schließlich wurde ich schon oft genug "junger Mann" genannt, da wird man empfindlich. Als einen schwulen jungen Mann hat mich allerdings noch niemand bezeichnet.
Inzwischen weiß ich auch wieder, was mir die ganze Zeit zu Hause gefehlt hat, nämlich die Sprüche von meinem Büro-Mitinsassen Herrn N. Unsere Teamleiterin saß heute in ihrem Zimmer vor einer Rotlichtlampe und der Kommentar von Herrn N. dazu: "Mal schauen, was sie sich jetzt wieder ausdenkt, wenn ihr Hirn mit Rotlicht gebraten wird! Wahrscheinlich braucht sie das, um ihre Gehirnfunktion anzuregen."
Abends mit meinem Kumpel telefoniert. Der hat jetzt tatsächlich seine Wohnung aufgegeben und ist zu seiner neuen Freundin gezogen. Hätte ich nicht gedacht, zumal er, was seine Bude betrifft, ein wenig Ähnlichkeit mit meinem Bruder hatte, welcher nach zehn oder mehr Jahren noch immer nicht zu seiner Freundin ziehen, sondern eine eigene Wohnung behalten will. Manchmal frage ich mich, was für einen Knacks wir beide in unserer Familie mit 50 jährigem Ehekrieg wohl bekommen haben.
Ein Gasherd mit einem alten verrosteten Wasserkessel. Etwas scheint zu brennen und ich bemerke, daß der Boden des Wasserkessels über der Herdflamme Feuer gefangen hat. Es läßt sich glücklicherweise mühelos mit mehreren Luftstößen auspusten, doch ich entdecke an anderen Stellen des Herdes immer wieder kleinere Flammen herauszüngeln. Vor Verblüffung vergesse ich das Pusten.
Bemerkung: Mein ganzer Körper schlägt heute Funken.
habe ich den Bescheid zum Hamburger Modell aus dem Briefkasten geholt und könnte mich jetzt über mich selbst ärgern, da ich eigentlich nach diesem erst morgen hätte anfangen müssen zu arbeiten. Aber gut, für die zusätzlichen Tage hätte ich mir eine neue Krankschreibung geben lassen müssen und der Montag wäre wohl mit Arztbesuch genauso lang geworden. Nimmt sich also nicht viel.
Heute habe ich alleine drei Stunden mit Hilfe von IT-Fachkräften darauf verwendet, ohne Fehlermeldung in den neuen Einloggprozeß unseres Systems zu kommen. Jetzt bin ich zwar drinnen, aber das Programm wird nicht richtig angezeigt, da die Hälfte der Buttons fehlen. Da bereits vier Stunden um waren, kann ich das erst morgen klären. Bin gespannt, wann ich mit dem Programm arbeiten kann. Die 5 Kilo Post bleiben ja leider nicht ruhig, sondern belagern mein Telefon.
Nachdem ich pünktlich den ersten Arbeitstag angetreten hatte, wäre ich beinahe gleich wieder nach Hause geschickt worden, da ich noch keinen Bescheid zum Hamburger Modell habe. Ich hatte am Freitag extra im Betrieb angerufen und dort wurde mir gesagt, er wäre raus, weshalb ich also dachte, alles wäre in bester Ordnung. Heute morgen wurde mir allerdings im Büro gesagt, daß ich die Arbeit eigentlich nicht antreten darf, so lange ich nicht den Bescheid habe. Theoretisch müßte man mich nach Hause schicken, praktisch einigten wir uns jedoch, daß ich auf der Empfangsbekenntnis mit Datum vom Samstag unterschreibe, d.h. falls ich den Bescheid denn irgendwann bekomme. Bisher ist er immer noch nicht da. An einen Vier-Stunden-Arbeitstag könnte man sich gewöhnen, aber ich werde wahrscheinlich allein eine Woche brauchen, um die 5 Kilo angesammelte Post nur zu sichten, mal ganz abgesehen davon, was in den Akten alles hängt.
Zwei Stunden hatte ich daheim Zeit, dann ging es zum letzten Termin bei der Physiotherapie. Seit ich dem Physiotherapeuten gesagt habe, daß ich bald 40 bin, ist er auf einmal so förmlich zu mir. Dabei dachte ich, er wüßte es bereits, denn schließlich steht es dick und breit auf jeder Verordnung.
Nach der Physiotherapie hatte ich nur eine halbe Stunde um mich umzuziehen und zum Sport zu begeben. An der Bushaltestelle im Halbdunkel sah ich etwas über den verharschten Schnee huschen. Erst dachte ich, es sei ein dunkles Blatt, doch dann erkannte ich ein kleines Mäuschen. Es huschte von einem tiefen Fußstapfen zum nächsten, blieb darin hocken, man sah dann nur noch das Mäuseschnäuzchen witternd aus dem weißen Schnee hervorblitzen. Das sah total putzig aus und die Maus schien sich in den Fußstapfen sicher zu fühlen, denn ich war kaum einen Meter entfernt von ihr. Schade, daß ich keine Kamera dabei hatte. Das Mäuschen war so süß, fast hätte ich sie mit nach Hause genommen.
Erst um halb neun Uhr abends bin ich an diesem Tag endlich dazu gekommen, etwas zu essen. Aber es war ganz gut, daß ich gewartet habe, denn beim Sport hatte die Kursleiterin es heute mit über den Gymnastikball rollen und "Fallschirmspringen". Das macht sich mit vollem Magen überhaupt nicht gut. Glücklicherweise sind die nächsten Tage etwas kürzer.
....erzählte gerade ein komischer Kauz Komiker, dass Pornostar-Namen aus dem Namen des ersten Haustiers und dem Mädchennamen der Mutter gebildet werden. Damit würde meine Pornostar-Name also Kasimira Hinz lauten.
Jetzt müssen mir zu dem Namen nur noch die passenden Pornofilmtitel einfallen, wie z.B. "Kasimira besorgt's prima". Vielleicht wäre bei diesem Namen auch noch ein leichter russischer Akzent angebracht. Das heißt, ich würde mich Kasimirrra Chinz nennen. Mit dem großen H im Nachnamen kommt der russische Akzent besonders gut.*lol*
Blick aus dem Fenster: Ein kahler Baum voller pechschwarzer Krähen. Der Schwarm muß bereits lange so dort verweilen, denn auf ihren Rücken liegt jeweils ein dünne Schicht weißen Schnees. Später in einem Garten, auf einer Bank an einem rustikalen Holztisch sitzend. Plötzlich sehe ich einen massigen schwarzen Bären auf mich zukommen. Mir bleibt keine Zeit mehr, mich aus der Bank zu schälen und zu flüchten, da ist er auch schon über mir, nur noch schwarzer Pelz um mich herum, und ich greife mit der Hand nach seiner Schnauze, um sie von mir fernzuhalten. Dabei hoffe ich, daß ich sie so halte, daß es ihm nicht möglich ist, mir die Hand abzubeißen. Während ich eine gefühlte endlose Zeit in der Nacht seine Bärenschnauze greife, vor Augen nur die dunkle Masse des Bärenkörpers, frage ich mich, ob er wohl bös- oder gutartig ist, komme aber zu keinem Ergebnis, so daß ich mich auch nicht entschließen kann, die Schnauze loszulassen.
Bemerkung: Nach diesem Problembär zu urteilen, kommt ein mächtiges Problem auf mich zu. Aber vielleicht hat er sich ja auch nur gefreut, mich zu sehen.
Claudia aka Sammelmappe stöbert in meiner Bibliothek und sucht anscheinend Bücher über Sex. Jedenfalls murmelt sie dieses Wort rhetorisch vor sich hin, während sie da und dort ein Buch aus dem Regal zieht und darin blättert. Blöderweise habe ich gar keine Bücher über Sex, aber das muß ich ihr ja nicht sagen. Ich weiß außerdem nicht, was sie genau sucht, vielleicht findet sie ja trotzdem etwas, das sie interessiert. Und hoffentlich stören sie meine Unterstreichungen in den Büchern nicht.
habe ich mein Weblog von 3500 Einträgen auf 2500 geschrumpft. 1000 unnötige Texte weniger. Jetzt muß ich mir nur noch abgewöhnen, ständig spontane Einträge zu schreiben, so wie diesen hier.
Während ich zur Physiotherapie und wieder zurück über holprige und vereiste Gletscherberge schlitterte, sah ich mich zwischenzeitlich mehrfach am Montag, meinem ersten Arbeitstag, mit gebrochenem Bein zu Hause liegen. Besonders die Abfahrten sind enorm rasant. Glücklicherweise trat diese Befürchtung jedoch nicht ein und ich landete unversehrt zu Hause. Einzig positiv an der Glätte ist, daß man bei diversen Schlitterpartien, dies natürlich völlig unfreiwillig und ungeplant, immer mal wieder diversen gutaussehenden Männern in die Arme schlittern kann.
Nachdem ich mehrfach über die Gefahren homogenisierter Milch gelesen habe (hier noch ein ausführlicherer Link: http://www.milchlos.de/milos_0311.htm), dachte ich mir, ich sollte künftig wohl doch besser Bio-Milch kaufen. Aber als ich dies tun wollte, warf ich einen Blick auf die Packung und las: "pasteurisiert, homogenisiert, ultrahocherhitzt". Ja, hallo? Was ist denn daran noch Bio? Noch schlimmer ist, daß man bei den anderen angebotenen Milchprodukten wie Joghurts, Käse usw. meist nicht einmal erfährt, daß diese aus homogenisierter Milch hergestellt wurden. Un-homogenisierte Milch dagegen scheint Seltenheitswert zu haben.
Meine Träume sind mir zur Zeit ein Rätsel. Weniger wegen des Inhalts als vielmehr wegen des Zeitpunktes, an dem sie sich mit den entsprechenden Inhalten befassen. Eigentlich sollte ich im Moment von ganz anderen Dingen träumen, meine ich.
Gestern und heute traf ich meine Tante R., wobei wir gestern ein langes Gespräch führten und danach mit anderen Familienmitgliedern einen Ausflug in zwei Spreewaldkähnen unternahmen. Ich stieg in den Kahn von Tante R. sie freute sich darüber. Außerdem sollte ich während der Fahrt ein Geschenk zum Geburtstag erhalten. Dieses sah ich bereits eingepackt in irgendjemandes Händen, hatte es jedoch noch nicht überreicht bekommen.
Heute traf ich Tante R. in einer Wohnung. Sie räumte kleine Figürchen und Püppchen aus einer Schublade, mit denen sie dann spielte und sich wie ein Kind freute. Na ja, dachte ich, sie ist ebenfalls Löwe - die sind manchmal etwas verspielt.