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Dienstag, 25. Mai 2010

Ich bin wirklich

ein Glückspilz. Seit zwei Tagen sind meine Kreuzschmerzen wie weggeblasen, allerdings habe ich das erst nach einem halben Tag bemerkt, da ich stattdessen solche Schmerzen im oberen Rücken und in der Schulter habe, daß ich weder meinen Kopf noch den Arm richtig bewegen kann. Anscheinend ist die Rückenpest jetzt nach oben gewandert. Ich hoffe, die befällt nicht noch mein Gehirn. Überhaupt wäre es doch zuviel des Guten, wenn einfach mal gar nichts weh tun würde. Schließlich möchte man ja nicht verhätschelt werden. Vielleicht merke ich nur deshalb nichts im Kreuz, weil jetzt die Schmerzleitungen hinauf alle blockiert sind.
Heute erhielt ich auch endlich den seit Monaten lang ersehnten Brief. Irgendwie hatte ich schon in der Straßenbahn so eine Art Vorahnung, allerdings hatte ich Dank des positiven Denkens, das ich mir krümelweise aus jedem Winkel zusammenkratzte, tatsächlich die Vorstellung, das Ergebnis würde positiv sein. War es aber nicht. Der letzte Strohhalm ist in Zeitlupe davongeschwommen.

Montag, 24. Mai 2010

Sinnig:

Neben der Kritik zur DVD "Der Kannibale von Rotenburg" erscheint eine Google-Anzeige zur Bekämpfung von Mundgeruch.

Ich höre

wieder nur Todesnachrichten aus der Familie. Vier sind es bereits in diesem Jahr, drei davon in den letzten Wochen. Das ist wie bei den zehn kleinen Negerlein. Schlag auf Schlag. Bin gespannt, wer übrig bleibt. Der Letzte macht dann das Licht aus.
Vielleicht liegt es ja daran, daß in diesem Jahr erneut Sonnenstürme beginnen. Manche unken schon, dies wäre der Grund für das seltsame Wetter. Der Höhepunkt der Sonnenstürme wird für 2012 erwartet.

Traumsplitter (Kalium bromatum)

Ich bin bewegungsunfähig und sitze in einem Rollstuhl, bin ständig auf andere angewiesen, um mich vom Fleck zu bewegen. Tagsüber schickt man mich in eine Werkstatt für Behinderte, wo ich irgendetwas zusammenschraube. Ich möchte das nicht tun, es langweilt mich, ich könnte anderes machen, aber das interessiert niemanden. Zuhause kommt eine Verwandte, Cousine o.ä. mit ihrem Freund zu Besuch. Man hat mich im Flur abgestellt, so daß ich die Begrüßung mitbekomme, selbst werde ich aber nicht wahrgenommen. Es ist mir unangenehm, anwesend zu sein, ich muß aber an dem Ort bleiben, den man mir zugewiesen hat, da ich mich allein nicht fortbewegen kann. Ich werde als Behinderte mehr oder weniger ignoriert. An einem Tisch mit den Besuchern greife ich nach der Hand des Freundes der Verwandten, um etwas zu erklären. Ich habe das Gefühl, mich nur so verständlich und bemerkbar machen zu können. Hoffentlich versteht er das nicht falsch.

Ein Bild von nichts als blauem klaren Wasser. Wenn ich die Hand ausstrecke, kann ich hineingreifen ohne naß zu werden und ziehe durchsichtige kleine Muscheln und Delphine hervor.

Ein riesiger Monsterseestern hat sich vermehrt und viele kleine Seesterne bekommen. Da er gefährlich ist, haben Wissenschaftler alle einzeln in Kisten verpackt, um sie zu sichern und zu untersuchen. Eine Kiste ist jedoch abhanden gekommen. Besteht Gefahr?

Sonntag, 23. Mai 2010

Auf dem Balkon

blüht es, aber das Wetter hat kein Einsehen und scheucht mich wieder runter. Ich hoffe, es geht nun nicht den ganzen Sommer so.

Balkon 2010

Samstag, 22. Mai 2010

Ich habe heute das erste Mal

versucht, ein veganisches Eis aus Reismilch und einer fertigen Bio-Eismischung herzustellen. Als ich das Eis probierte, dachte ich die ganze Zeit - den Geschmack kennst du irgendwoher. Ich wußte, daß es ein Geschmack aus meiner Kindheit in der DDR ist, bin aber einfach nicht darauf gekommen, was damals so geschmeckt hat. Waren es die Filinchen? Die Schokolade aus Schokoladenersatz? Jedenfalls irgendetwas pappeartiges....Und dann, Stunden später in der Badewanne fiel es mir plötzlich ein: Puffreis! Das Eis schmeckt nach Puffreis. Den habe ich wahrscheinlich mit Zwölf das letzte Mal gegessen! Allerdings bin ich weder vom Puffreisgeschmack noch vom Eis an sich sehr begeistert. Die fertige Basis ist zwar aus Agavensirup statt Zucker, aber trotzdem viel zu süß. Schließlich habe ich nicht seit Jahren den Zuckerkonsum reduziert, um mich dann mit dem vielleicht etwas gesünderen Agavensirup vollzuschütten. Seit ich Zucker spare, ohne ganz darauf zu verzichten, sind mir viele Dinge im Supermarkt schon lange viel zu süß. Und ich finde es schade, daß in einigen Bio- und Reformprodukten diese Süße anscheinend nur mit anderen Mitteln ersetzt wird, statt sie zu verringern. Dieser Süßgeschmack im Mund legt alle Geschmacksnerven lahm und hinterläßt ein pelziges Gefühl, aber immerhin macht Agavensirup im Gegensatz zu reinem Zucker nicht müde.

Freitag, 21. Mai 2010

Männer in Overknees

Einen schönen Mann enstellt nichts. Na ja, fast nichts.

Sean Connery

Ich habe bei A. einmal die Brusthaare gezählt. Es sind genau drei. Drei goldene. Ich frage mich, was wohl passiert wäre, hätte ich sie ihm im Schlaf ausgerupft. Vielleicht wäre ein Märchen daraus geworden.

Traumsplitter

Eine kurze Traumsequenz wie ein Film aus den 40iger Jahren, aber in Farbe. Ein Mann, dessen Gesicht ich nicht sehen kann, humpelt eine breite Treppe hinauf zu einem Ausgang. Er trägt einen weißen Anzug und einen Hut. Die unrhythmischen Schritte hallen im Tunnel (?) und ich folge ihm mit einigem Abstand. Irgendetwas verbindet mich mit dem Mann. Das Humpeln ist jedenfalls nichts, was mich an ihm stört, wie ich selbst verwundert feststelle. Als ich zurück nach unten schaue, erkenne ich eine Frau in einem 40iger Jahre-Kostüm, keckem Hütchen und schwarzer Lockenwelle. Wie angewurzelt ist sie stehen geblieben und folgt uns mit ihren Blicken. Ich meine Abschied und ein wenig Eifersucht aus ihnen zu lesen. Sie scheint den Mann ebenfalls zu kennen. Wie gut, das kann ich nur erahnen.

Donnerstag, 20. Mai 2010

Luzide Traumfluchten unter die Bettdecke, Erste Hilfe und die richtigen Treiber als Universalmittel

Im ersten Teil der Nacht unterwegs in Afrika. An einem Kiosk mit Souveniren regt sich ein Mann über das Zeug auf, welches verkauft wird, weil es zu diesen Preisen Ausbeutung der herstellenden Afrikaner wäre. Ich werde ebenfalls wütend, aber nicht deshalb, sondern weil ich mir denke - noch so jemand, der die Leute lieber vollkommen abhängig und arm hätte, anstatt eigene Wertschöpfung zu unterstützen. Mein junger Begleiter bemerkt meinen Unwillen und hält ihn erst für Zustimmung zur Meinung des Mannes, so daß ich ihm wohl oder übel erklären muß, was ich denke, damit er es nicht missversteht. Ein Stückchen weiter kippt mein Begleiter plötzlich wie vom Blitz getroffen um und hält sich mit schmerzverzerrtem Gesicht das Bein. Ich beuge mich über ihn und frage, was mit ihm ist, was er hat, aber es ist keine Antwort aus ihm herauszubekommen. Erst vermute ich einen Krampf und beginne das Bein zu massieren, doch als er ohnmächtig wird, ahne ich, daß es wohl doch schlimmer ist. Inzwischen stehen Menschen um uns herum, um zu glotzen, und ich rufe ihnen zu: "Ich brauche eine Handy! Wer hat ein Handy für mich?" Ein Mann wirft mir lässig aus dem Handgelenk sein Handy ohne Vorwarnung zu, das ich gerade so auffangen kann. Glück gehabt, ansonsten wäre es wahrscheinlich hinüber und ich hätte noch immer keines. Ich versuche, den Notruf anzuwählen, allerdings stelle ich entsetzt fest, daß das Handy wirklich winzige Tasten hat. Sie sind quadratisch, aber nur mehrere Millimeter groß, so daß ich mich ständig vertippe. Ich werde immer panischer und vertippe mich deshalb noch mehr als vorher, aber niemand scheint mir helfen zu wollen. Immerhin hat jemand jetzt meinen Begleiter mit dem Kopf nach unten gebettet und die Beine hochgelagert. Diese sch.... verdammten winzigen Tasten! Wer soll mit sowas telefonieren?

Ich erwache in meinem Bett und stehe langsam auf. Erstaunt bemerke ich, daß mein Zimmer extrem unordentlich aussieht. Irgendjemand muß hier drin gewesen sein und etwas gesucht haben. Alles liegt durcheinander verstreut. Ich bin entsetzt. Wer hat sich hier unerlaubt zu schaffen gemacht? Ich gehe einige Schritte durch den Raum und betrachte das Chaos, da werde ich auf einmal stutzig. Etwas stimmt nicht. Etwas sieht anders aus als in meinem wirklichen Zimmer. Zum Beispiel ist an der linken Wand eine Tür, die dort normlerweise nicht ist. Oh, oh, jetzt weiß ich es. Ich bin beim Aufwachen mal wieder eine "Etage" früher ausgestiegen und auf dieser vor-realen Ebene gelandet, die ich für die Astralebene halte. Das alles ist hier nur ein Traum. Und in dieser vor-realen Ebene können gruselige Sachen geschehen. Das kenne ich aus Erfahrung. Im Traum fällt mir sofort der Traum "Sterne im Universum machen" ein, in welchem ich seltsamen Wesen mit silbrig glitzernden Augen auf dieser Ebene begegnet bin. Und das war ein ziemlicher Schock, weil ich damals nicht wußte, daß ich träume, sondern dachte, ich wäre tatsächlich wach und laufe in meiner Wohnung herum. Aber jetzt bin ich schlauer und ich werde mich deshalb hier gar nicht erst weiter umschauen oder durch diese Tür gehen, sondern ich werde einfach zurück unter die Bettdecke kriechen und hoffen, daß ich entweder einschlafe oder wirklich aufwache. Gesagt, getan!

Irgendwann erwache ich erneut und stehe auf. Diesmal glaube ich, völlig wach zu sein, und mein erster Weg führt in die Küche. In der Küche sieht alles ganz normal aus, was mich beruhigt. Also ist es diesmal kein Traum. Doch dann fällt mein Blick zufällig aus dem Fenster und mir enthüllt sich eine gänzlich andere Aussicht, als welche ich erwartet habe. So ein Mist! Ich träume also wieder! Nichts wie schnell zurück ins Zimmer und ins Bett! Eilig spurte ich durch den Flur, um unheimlichen Wesen erst gar keine Zeit zu geben, sich zu manifestieren, und ziehe mir die Bettdecke über den Kopf.

Erneut erwache ich und mir ist sofort klar, daß es zum dritten Mal ein Traum ist, da ungewöhnliche Dinge vor sich gehen. Jetzt aber werde ich direkt in das Geschehen hineingezogen, so daß mir keine Zeit bleibt, über eine Flucht nachzudenken. Fremde Leute sind in meiner Wohnung, unter anderem ein Rechtsanwalt, der in einem Zimmer renoviert. Seit wann renovieren Rechtsanwälte? Aber gut, soll mir egal sein. Auch zwei Cousins sind zugegen, die sich in meinem Wohnzimmer zu schaffen machen. Ich darf noch nicht hinein, sondern muß warten, bis sie fertig sind. Schließlich ist es soweit. Ich trete ein und bin überwältigt. Sie haben ringsherum im Zimmer auf Dreiviertel der Höhe ein hölzernes Wandbord angebracht. Das ist toll und vor allem praktisch, denn jetzt brauche ich künftig nur bis zum Wandbord zu renovieren und habe viel Abstellfläche. Allerdings werde ich drei Borde wieder abschrauben müssen, damit meine Regale noch an eine Wand passen. Der Rechtsanwalt hat sich inzwischen verabschiedet, als mir im Hausflur ein Anschlag auffällt. Die Stadtbahn ist zu verkaufen. Mit der Stadtbahn ist ein Vergnügungspark mit Achterbahnen gemeint, der sich ganz in der Nähe befindet. Na ja, ich werde ihn mir wohl kaum leisten können. Aber Vergnügungsparks sollen sich zur Zeit auch nicht mehr sehr rentieren. Mir fällt jedoch ein, daß der Rechtsanwalt Bemerkungen gemacht hatte, daß er gerne meine Wohnung hätte, was mir ein wenig unverständlich war. Vielleicht möchte er die Stadtbahn kaufen und würde gerne nicht weit entfernt wohnen. Dann könnte ich es eher verstehen.

Mein Kollege K. geht einer neuen Aufgabe an der frischen Luft nach, wo er mit einer Hacke irgendwelche Wandecken an der Mauer neben einer Eisenbahnstrecke säubert. Dazu hat er sich meine beiden orangen Kissen mitgenommen, um sich zwischendurch auf einem Kohlenberg auszuruhen. Ein wenig beneide ich ihn, denn es ist schönes Wetter und die Sonne scheint. Ich würde mich jetzt gerne ebenfalls lieber draußen mit körperlicher Betätigung schaffen. Doch darf ich das nicht, wahrscheinlich weil es zu gefährlich ist. Kollege K. wiegt nachdenklich seinen Kopf. Eventuell könnte man eine Ausnahme machen, wenn ich die richtigen Treiber hätte. Überhaupt, wenn ich die richtigen Treiber hätte, dann würde das Wetter schön bleiben, die Sonne würde scheinen, ich könnte einer neuen Tätigkeit nachgehen und überhaupt würde alles gut werden. Zwischendurch das lachende Gesicht von J.

Bemerkung: Ich habe gestern abend über mehrere Stunden versucht, den Fingerabdrucksensor am Notebook so zum Laufen zu kriegen, wie ich es brauche. Eigentlich möchte ich mich nur schnell einloggen können und damit scrollen. Die mitgelieferte Software von Fujitsu ist total unbrauchbar, da extrem langsam (in der Zeit habe ich mindestens zehnmal mein Paßwort getippt) und mit ekligen Popups bei Fehlversuchen. Mit den Windowstreibern kann ich mich zwar wirklich flink einloggen, aber nicht scrollen. Mit einem anderen Treiber wiederum scrollen, aber mich nicht einloggen. Mit einer heruntergeladenen Trial-Software ging beides, obwohl sie ebenfalls etwas schneller sein könnte, aber die läßt sich nicht ein zweites Mal installieren. Mit dem richtigen Treiber wäre alles gut.

Dienstag, 18. Mai 2010

Zimmertausch

Irgendwo auf Reisen möchte meine Mutter das Zimmer mit mir tauschen. Bisher bewohnte ich eine großzügige Suite mit großartigem Ausblick auf grüne Hügel und Wiesen. Das neue Zimmer ist kleiner und hat zwei quadratische(!) Fenster. Beim Blick hinaus erkenne ich eine Straßenkreuzung und dahinter ein großes Gewässer mit Hafen. Ach, deshalb wollte sie das Zimmer tauschen! Wahrscheinlich ist es ziemlich laut. Ein bißchen habe ich das Gefühl, einen schlechten Tausch gemacht zu haben. Allerdings hat der Ausblick durchaus auch etwas für sich. Auf dem Wasser ist sogar ein Ozeanriese unterwegs und jede Menge andere Schiffe. Hafenansichten mag ich. Ich hole meine Kamera hervor, um ein Foto von der Aussicht zu machen und dieses in mein Blog zu stellen. Tja, und wenn ich in Träumen fotografieren könnte, würde das Bild jetzt folgen:

Cool,

jetzt sieht der häßliche Kasten von Notebook gleich viel schicker aus.

Notebookverschönerung

Beim Sport war diesmal eine neue Praktikantin die "Anführerin" und hat uns die letzte Viertelstunde auf eine Imaginationsreise mit einem Floß durch den Regenwald geschickt. Ich finde, Traumreisen sind für Regenwalddurchquerungen sowieso viel besser geeignet, denn in der Wirklichkeit wäre man wahrscheinlich von Moskitos, Alligatoren, Piranhias und Schlangen umzingelt. Bei der Imagination kann man diese unangenehmen Begleiterscheinungen einfach ausblenden. Allerdings hat mich das sanfte Schaukeln auf dem Floß an den aus Flugzeugträgern selbst gebastelten Wassertreter erinnert, mit dem man über einen unbefahrenen, versteckten See im dichtesten Spreewald schippern konnte. Das war echt und garantiert ohne Mücken, Alligatoren und ähnliches. Absolut traumhaft, doch leider heute nicht mehr möglich.

Montag, 17. Mai 2010

Traumsplitter

Ein junger Mann ist in meiner Wohnung, die anders aussieht als meine jetzige. Er regt sich darüber auf, bzw. wundert sich, daß ich so viel Papier in der Wohnung habe. Ich verstehe nicht, was er meint, und um es mir zu erklären, zeigt er auf ein Bücherregal. Ja, Bücher. Die sind auch Papier, stimmt. Kopfschüttelnd geht er eine Buchreihe durch, unter anderem mit einem Nudellexikon (das ich glücklicherweise nicht wirklich besitze). Ich liebe nun mal Bücher. Immer noch besser als Zeitungen zu sammeln. Dann setzt er sich in Meditationshaltung vor die Fensterfront und beginnt zu meditieren. Ich sehe nur noch seinen Rücken und vor meinen Augen wird dieses Bild zu einer zweidimensionalen Schwarz-Weiß-Zeichnung - der Umriß seines Körpers vor dem Fensterrechteck, doch neben ihm erscheint auf der Zeichnung jetzt eine zweite Person, die eine Laterne hält. Und, ich könnte schwören, daß die Laterne sekundenschnell in einem goldenen Licht aufblitzte. Überrascht schaue ich noch einmal auf das Bild, aber alles ist wieder normal und schwarz-weiß.

Später erfahre ich, wie und durch wen habe ich vergessen, aber die Information wollte ich mir im Traum unbedingt merken, da sie mir wichtig schien, daß ich in vier Jahren in einem Haus mit vier Zimmern in einer Ortschaft namens Butzin, Kreis .....-.....(?), leben werde.

Bemerkung: Die Person mit der Laterne erinnert mich an das Bild des Eremiten auf den Tarot-Karten und eine Ortschaft Butzin habe ich nicht gefunden, dafür aber einen See in der Nähe von Caputh, der in alten Chroniken "Heyde-Butzin" heißt. Caputh liegt bei Potsdam und dort wollte ich schon immer wohnen.

Sonntag, 16. Mai 2010

Toter Spatz und Zungenküsse

Im ersten Teil der Nacht versuchen in einem Wirtshaus ständig Männer, mich zu küssen. Ich lasse dabei immer den Mund geschlossen, obwohl sie mehr wollen. Es ist so eine Art Spiel, aber keines, das mir gefällt. Irgendwann kommt der Wirt selbst und sucht jemanden zum Küssen. Ich schließe die Augen, so nach dem Motto - wenn ich ihn nicht sehe, sieht er mich auch nicht, aber es hilft nichts - sein Gesicht ist direkt über mir. Er küßt mit solcher Kraft, daß er es schafft, meinen Mund aufzubrechen und mir seine Zunge hineinzuschieben. Irgendwann läßt er von mir ab und verkündet lauthals, ich würde küssen, als spiele ich Räuber und Gendarm. Ja, hallo? Was bildet der sich eigentlich ein? Schließlich entscheide ich schon gerne selbst, wessen Zunge ich in meinen Mund lasse.

Auf einem Balkon. Ein merkwürdiger süßlicher Geruch liegt in der Luft. Ich kann erst nicht ausmachen, woher er kommt, doch dann sehe ich es: Ein toter Spatz in einem der Balkonkästen. In der braunen Erde ist er kaum auszumachen, aber die beiden Flügel sind nun ganz deutlich zu erkennen, während der Kopf irgendwo unter der Körper versteckt ist. Mit einer kleinen Schaufel versuche ich ihn herauszunehmen, doch kaum hebe ich ihn hoch, zerfällt er vor meinen Augen zu Staub, nur die beiden Flügel sind übrig geblieben und liegen nun da, wie von jemandem bestellt und nicht abgeholt.
Ich gehe in die Küche (die des Pfarrhauses), um meiner Mutter davon zu berichten, aber die läßt mich gar nicht zu Wort kommen. Während hinter ihr auf der Fensterbank Wesley Snipes oder Will Smith sitzt (die verwechsel ich immer), rügt sie mich dafür, daß ich in eine Schüssel Erdbeeren getan habe und die Schüssel nun versaut und nicht mehr sauber zu kriegen ist. Ja, mein Gott, wer kann denn ahnen, daß man keine Erdbeeren in diese Schüssel tun darf! Der farbige Schauspieler lacht über meine Ausflucht, und bemerkt, daß ich jetzt etwas zu tun habe, nämlich die Schüssel schrubben. Nun denn!

Samstag, 15. Mai 2010

Über manche Softwareprodukte

und deren Sprache, kann man manchmal nur den Kopf schütteln. Der vorinstallierte esobi-Newsreader kommt statt mit einem Einführungsfenster mit einer "Schnellen Führer-Bibliothek" und "Schnellen Führer-Neuheiten" in welchen Tips stehen wie:

"Wählen Sie ein Archiv vor"
"Außer Ihrem Finden"
"Wählen Sie eine Medien"

Bei meinem ersten Blick auf das Fenster habe ich kein Wort verstanden und dachte schon, es liegt an mir und meinem technischen Unverständnis, bis ich merkte, daß es gar nichts mit Technik zu tun hat, sondern nur mit Deutsch. Das hat mich wieder etwas beruhigt.