Im Traum treffe ich R. in einem Chat. Er nennt sich profj (=Professor Jeremia) und ich weiß sofort, daß er es ist. Allerdings frage ich mich, warum er sich Professor nennt.
Ich spiele Mäuschen in einem großen Konferenzsaal, der besetzt ist mit Leuten, die aufmerksam dem Geschehen lauschen. Dabei frage ich mich, was es wohl an einem Sonntagmorgen so Wichtiges zu besprechen gibt.
Sowie der mahnende Hinweis, daß man sich erst einen Strick nehmen darf, wenn die Papiere dafür fertig sind. (Das wird ja immer schöner.)
Bemerkung: Vielleicht habe ich bei einer Sitzung des Bundeskabinetts spioniert.
von mir wurde via Flickr ausgewählt, in einem englischsprachigen Berlin-Guide zu erscheinen. Man findet es jetzt unter Restaurants-Contemporary/Potsdamer Platz mit dem Hinweis:
"Try the roast veal with gooseberries with a glass of fine German wine."
Ich befinde mich in einem schlechten Film, der bei Publikum und Kritik voll durchgefallen ist. Jedoch sehe ich den Film nicht im Kino, sondern befinde mich im wahrsten Sinne des Wortes in ihm, indem ich mich direkt in der Handlung aufhalte. Er spielt irgendwo in einem Kiez in Berlin, an einer Eckkneipe.
Später erfahre ich im Traum von der großen Heilkraft der Apfelpflaster=Apfelkringel=Apfelschalen. Ganz besonders wirksam sollen sie gegen Strahlenschäden sein.
Ich erwache und als ich wieder einschlafe, trinke ich konsequenterweise im Traum eine große Tasse ungesüßten Apfeltee. Ich bewohne nun ein altes kaputtes Auto, in welchem es sich wie in einem Zelt lebt. Anscheinend besteht das Dach wie bei einem Cabrio nur aus Stoff, der teilweise schon Löcher hat. Das Stoffverdeck reicht allerdings bis über die Motorhaube. Es ist kaum Platz darin und gerade so zum Schlafen genug. Zwei Trucker haben mich allein im Auto gesehen und führen etwas im Schilde. Sie kommen auf mein Gefährt zu und während der eine einsteigt, bleibt der andere draußen, um Schmiere zu stehen. Der zu mir einsteigt trägt eine schwarze Kopfmaske, die seltsamerweise alles verdeckt, auch seine Augen, Nase, Mund usw., so daß er wie ein schemenhafter Schatten wirkt, und er hat ebenso schwarze Handschuhe an. Mir ist sofort klar, daß er mich nicht nur vergewaltigen, sondern auch umbringen will, denn sonst bräuchte er keine Handschuhe. Ich beginne zu reden, als würde ich zu einem Kumpel sprechen, rede und rede, ohne daß ich in Erinnerung habe, was ich da erzählte. Währenddessen sehe ich an der Autoscheibe hinter ihm einen seltsamen Vogel herumturnen. Er sieht aus wie ein kleiner hellblauer Pelikan, der ständig mit seinem Schnabel klappert. Schließlich hat mein Gerede die Wirkung, daß der Maskenträger lachend aussteigt, ohne mich angefaßt zu haben. Ich will jetzt nur noch weg von hier, muß dazu aber erst einmal das Auto reparieren. Das dürfte schwierig werden. Krampfhaft versuche ich einige lose herumhängende Kühlaggregate an ihrem vorgesehenen Platz zu befestigen. Ein Dienstmädchen beobachtet meine Bemühungen und bietet mir Hilfe an, wenn ich sie mitnehme. Sie möchte ebenfalls nur weg von hier.
Noch immer im kaputten Auto nähert sich A. und ich lade ihn zu mir ein. Als er im Wagen ist, küsse ich ihn und wir liegen engumschlungen in der Löffelchenstellung um zu schlafen. Aber Moment mal, wenn ich jetzt keinen Sex bekomme, werde ich nicht einschlafen können, garantiert... A. macht allerdings keinen Eindruck, irgendein Interesse in dieser Hinsicht zu haben. Überhaupt bin ich mir gar nicht mehr sicher, ob es wirklich A. ist, der hinter mir liegt, da er sich doch etwas anders verhält und im Traum auch die Gesichter leicht verschwommen sind. Aber wenn er nicht will, muß ich es halt allein machen. Ich beginne mich zu streicheln, doch als A. es bemerkt, will er sofort selbst Hand anlegen. Anfangs ist er noch ein wenig übereifrig, aber schließlich überläßt er sich ganz der Führung meiner Hand, bis ich zum Höhepunkt komme.
Ein Vogel fliegt heran, der etwas im Schnabel trägt. Erst bei genauerem Hinsehen erkenne ich, daß es ein viel kleinerer Vogel ist, ein Küken. Ich halte es für tot, vielleicht hat der Vogel sein eigenes Junges getötet, doch er läßt sich mit ihm auf einen Kissen nieder und es schlägt die Augen auf und beginnt herumzuhüpfen. Also hat er es nur getragen. Ein dritter, im gleichen Verhältnis noch viel größerer Vogel als die zwei, stößt zu ihnen herunter, um sie zu begrüßen.
Im Traum versuchen mich mein Bruder und seine Freundin so von sich abhängig zu machen, daß ich immer und immer mehr schreiben muß für sie, wovon ich aber nichts mehr wiedersehe, da sie alles in eine große Tüte einsacken.
überraschte mich die Sonne mit voller Breitseite. Normalerweise haben wir auf unserer Büroseite nicht so viel Sonne, da sie erst um 17 Uhr um das Haus kommt, aber von allen Arbeitsplätzen dort habe ich den besten, den Platz an der Sonne, wie Herr N. nach Recherchen in den anderen Räumen, feststellte. Ich erklärte deshalb, daß ich nächsten Donnerstag mit Liegestuhl und Bikini kommen werde.
Und ein Spatz erwartete sich wohl ein Festmahl von mir. Direkt neben mir landend, umtippelte er mich vorsichtig im Halbkreis, tat betont uninteressiert, wirkte aber trotzdem sichtlich erwartungsfroh. Ich dachte, er würde zu den Leuten weitertrippeln, die gleich neben mir an der Haltestelle standen, aber nein, er hatte es auf mich abgesehen. Er wartete einen Moment unschlüssig, dann ging es im Halbkreis wieder zurück um mich herum, und so mehrere Male bis die Bahn kam. Diese Spatzen sind wirklich mit allen Wassern gewaschen. Und anscheinend bekommen sie es genau mit, wenn man eine Schwäche für sie hat.
Ein supersexy Outfit wurde eigens für mich angefertigt und zusammengestellt. Es besteht aus schwarzen Netzstrümpfen, High Heels, hautengen Hotpants in einem schillernden Muster aus Blau und Weiß, sowie einem körperbetonten Jäckchen aus dem gleichen Stoff. Während ich es trage, läuft die Beraterin und wahrscheinlich auch Schneiderin kritisch äugend um mich herum, scheint aber zufrieden und behauptet, daß mir dieser Aufzug perfekt passen und stehen würde. Na ja, wenn sie meint. Aber irgendwie komme ich mir ein wenig nuttig vor, oder so....und groß.
Ein Geschäft, das Bekannten von mir gehört, wurde mit Duschen ausgestattet. Ich habe gerade vor, dort zu duschen und stehe deshalb nackt an einer Wand. Die Brausen sind nicht vom restlichen Raum abgetrennt und schräg vor mir sitzt mit dem Rücken zu mir am Schreibtisch ein Mann, der mir die ganze Zeit etwas erzählt. Spontan wendet er sich zu mir herum, um eine Bestätigung zu erhalten oder meine Reaktion auf das Erzählte zu sehen, zuckt aber sofort betreten wieder zurück, als er sieht, daß ich nackt bin. Anscheinend hatte er damit nicht gerechnet. Über seinen erschrockenen Blick muß ich laut lachen. Ich glaube, die Situation ist ihm unangenehmer als mir.
Bemerkung: Allein bei der Vorstellung, mich in so ein Outfit zu werfen, wird mir ungemütlich.
Mein Lateinlehrer von der Uni hat ein seltsames Anliegen an mich. Wir befinden uns im Flur des kunstgeschichtlichen Instituts, er leuchtet mit einer Taschenlampe in die Ecke und sagt zu mir, ich möchte doch die porta finden. Porta, Porta? Ein Tor? Wo? Ich sehe in dieser Ecke nur Wand. Wahrscheinlich sehe ich vor lauter Wand kein Tor. Doch da, in einem schattigen Winkel eine furchterregende Fratze aus Stein mit aufgerissenem Mund. Ich weiß sofort, der Durchgang ist dieser Rachen. Doch was befindet sich auf der anderen Seite?
ich hatte noch zehn Minuten Zeit vor dem Umziehen, hab mich in den Sessel gesetzt und bin eingeschlafen. Als ich aufwachte, hatte der Sport bereits ohne mich angefangen. Und sowas an einem Montag.
Eine Klientin meinte heute zu mir am Telefon, ich sei so herrlich unkompliziert. Das höre ich das erste Mal. Aber wenn man mir eine Mieterhöhung mit den Worten angekündigt, es sei etwas sehr Schlimmes passiert, erklärt sich vielleicht einiges. Obwohl, meine Mutter sagte auch einmal, ich sei ein unkompliziertes Kind gewesen. Da ich meinen Ranzen immer allein gepackt, die Hausaufgaben allein gemacht habe, oder auch nicht, trotzdem stets gut in der Schule war, mich stundenlang selbst beschäftigen konnte und meine Klappe hielt, machte das wahrscheinlich zumindest auf die Erwachsenen diesen Eindruck. Und außer, daß ich Blümchen auf das Linoleum, Prinzessinnen in die Bücher gemalt, Unterschriften gefälscht habe (das aber so gut, daß es nie jemand bemerkt hat) und mich geweigert habe, vor Einbruch der Dunkelheit nach Hause zu kommen, war ich ja auch relativ artig. Unter den Papieren meines Vaters hat meine Mutter letztens ein von mir für seinen Geburtstag gebasteltes Lesezeichen gefunden. Ich muß zu diesem Zeitpunkt acht Jahre alt gewesen sein.

Ich ertappe mich immer wieder dabei, daß ich über das Grafiktablett puste. Bin noch nicht wirklich daran gewöhnt.
Eine Art Forschungscamp, in welchem ich mit Kollegen und Tieren arbeite. Unter anderem geht es um Affen und weiße Tauben, welche federgleich in die Luft steigen. Ich schlafe in einem Schlafsack auf dem Boden und bin gerade dabei, in dessen Nähe das Futter für die Affen vorzubereiten, indem ich noch genießbares Obst vom ungenießbaren trenne und eßfertig mache. Da entdecke ich plötzlich, als ich über eine Ecke des Schlafsacks schaue, daß sich eine Ratte auf den Obstresten breit gemacht hat. Mist, ich hätte mir eine andere Stelle aussuchen sollen. Einer Kollegin berichte ich besorgt von der Ratte. Diese wiegt nachdenklich den Kopf. Als ich in eine andere Richtung gehe, sitzt vor mir auf dem Boden noch eine Ratte. Diese ist richtig anhänglich und folgt mir auf Schritt und Tritt, was mir schon unheimlich wird. Ich versuche sie zu verscheuchen, indem ich auf den Boden aufstampfe und "Ksch, Ksch!" mache, mit den Händen wedele, aber sie wird stattdessen aggressiv und will mich jetzt sogar angreifen, um mir wahrscheinlich in die Füße zu beißen. Schnell springe ich auf eine Liege, aber sie folgt mir hinauf und springt immer meine Beine an, so daß mir nichts anderes übrig bleibt, als nach ihr zu treten. Schließlich liegt sie still da, ich glaube aber nicht, daß sie tot ist, denn dazu habe ich nicht kräftig genug getreten. Wie sie so da liegt, ähnelt sie jetzt mehr einem bewegungslosen Grünfinken.
Im Traum wird mir klar, daß ich unbedingt auf die Internetseite von RTL muß, um dort ein verschollenes, bzw. vergessenes Wissen in Form eines vergessenen Internetforums, welches ich bereits aus früheren Träumen kenne, wiederzufinden und etwas über Handlesen(?) zu erfahren.
Bemerkung: Nachdem der eine Partygast über eine eingetroffene Prophezeiung einer H.andleserin erzählte, die auf den Bruch einer Linie beruhte, wollte ich gerne wissen, was ein Bruch in der Herzlinie bedeutet und habe gestern nacht noch danach herumgegoogelt. Auf RTL war ich heute, fand aber nur eine Studie, daß jünger aussehende Menschen länger leben sollen, sowie eine Bioalterberechnung, die mir ein Bioalter von 36,1 Jahren bescheinigt.
Über Rattenträume sagt RTL folgendes:
"Ratten, die das sinkende Schiff verlassen, werden sich im realen Leben in Form von Misserfolgen im beruflichen Bereich zeigen. Falsche Kalkulationen fordern jetzt ihren Tribut. Wer von Ratten gebissen wird, sollte sich vor falschen Freunden hüten. Jemand trachtet danach, den guten Ruf mit allen Mitteln zu ruinieren. Gefangene Ratten kündigt die bevorstehende Erkenntnis von Untreue an."
Ich könnte im übrigen auch einiges erzählen, um mich zu rächen und meinerseits einen guten Ruf zu ruinieren, habe aber einfach keine Lust dazu.
Auf dem Weg zu einem Date am Alex. Die U-Bahn ist knackend voll, die Leute stapeln sich mehr oder weniger. Meine ältere Nachbarin sitzt im Waggon, nickt zurück als ich sie grüße und unterhält sich mit einer Bekannten. Am Alex angekommen, mache ich den Vorschlag, nicht in das (eine) Restaurant an der Karl-Liebknecht-Straße zu gehen, denn dort war ich bereits mehrmals und dort gibt es nur Schnittchen. Besser gegenüber bei den Rathauspassagen Ausschau halten.
Die ehemalige Mitschülerin U.M. zeigt mir ihre Fingernägel. Diese sehen wie Blumenkohl aus und sie erklärt mir, daß die Fingernägel splittern. Ich nicke, denn das kenne ich, antworte deshalb, daß sie bei mir ebenfalls splittern und ich dagegen Beta-Carotin und Biotin nehme, allerdings sind die Fingernägel jetzt schon wieder ganz kurz (dabei halte ich meine Hand hoch und spreize die Finger).
Im Urlaub mit Kollege K. und einem weiteren Mann. Irgendwo in einem Dickicht mit einem Schlauchboot, anscheinend feststeckend. Wir stellen nach längerer Zeit fest, daß das Meer nur eine Biegung weiter beginnt. Durch das Dickicht war es nicht zu sehen. In einem großzügigen Hotelzimmer mit einer geöffneten Klappe zum Dachboden. Beide Männer sind verschwunden, deshalb greife ich mir eine kleine Schwarzhaarige mit romantischen Haarwellen und beginne mit ihr lesbische Liebesspielchen. Sie, auf dem Bauch liegend, wünscht, daß ich ihre Beine massiere, auf die sie sehr stolz ist. Und tatsächlich, sie sind zwar nicht lang, aber wohlgeformt und makellos, ganz anders als meine. Genauso sage ich ihr das. Außerdem sind ihre gebräunten Waden mit Goldstaub eingefärbt.
sind ja nicht mein Fall, besonders wenn ich dafür bis nach Marzahn rausfahren muß und eigentlich keine Lust habe, aber Dank des Grand Prix, um den sich alle versammelten, und der Kommentare des schwulen Ex-Sängers,
derselbe der einmal einen G.oldfisch mit N.ina H.agen begrub, war es total witzig. Er konnte es auch gar nicht fassen, daß ich bisher keinen einzigen Grand Prix gesehen haben. Nun ja, bisher hat mir auch noch nie ein Song gefallen, der dort aufgeführt wurde. Jedes Mal, wenn gewaltige Brüste zu sehen waren, rief er seinen Partner aus der Küche und bei der Walküre aus Island, der Naturgewalt, fiel er auf dem Sofa fast in Ohnmacht. Nun hat die Gastgeberin allerdings einen Breitbild-TV, der wahrscheinlich die Sache noch verschlimmert hat. Den Auftritt von Lena fand ich wirklich gut, zumal ich finde, daß sie eigentlich nicht gut singen kann. Ich habe sie einmal in einer Talkshow singen sehen, da hat sie die Töne völlig verhauen. Hat sich anscheinend gelohnt, daß sie noch fleißig geübt hat. Ich hätte jedoch nie erwartet, daß sie gewinnen würde.
hat mir aus der Zeitung vorgelesen, daß Berlin die Hochburg der Nachtigallen ist (aus meiner Gegend scheinen sie sich allerdings fernzuhalten) und daß auf jeden Einwohner eine Ratte kommt. Komisch, mir laufen sie zur Zeit rudelweise über den Weg. Ich hätte nie gedacht, daß mir Ratten einmal so viel Angst machen würden, jedoch ist es keine Angst vor den Ratten an sich, sondern vor den menschlichen Ratten, die sie mir ankündigen. Schließlich können die Tiere nichts dafür, daß sie mich in diesem Jahr ständig vor boshaften und feindseligen Menschen warnen müssen, die mich zum Sündenbock für ihre eigene Dummheit und Verantwortungslosigkeit machen, mich für ihre Schwächen bestrafen wollen, meinen, ich würde den Unterschied zwischen ihrem wahren und ihrem falschen Lächeln, hinter welchem sie kranke Demütigungen aushecken, nicht wahrnehmen oder den Hinterhalt in ihren Fragen, die glauben, mich mit Lügen und Spielchen manipulieren zu können. Vielleicht nehme ich das alles viel zu ernst, aber ich habe zu oft erlebt und gesehen, was für einen Schaden, auch in Bereichen, auf die man keinen Einfluß hat, so etwas anrichtet, mal abgesehen davon, daß der Schock, wenn auch jedes Mal neu, deshalb nicht kleiner wird, wenn man der Meinung war, jemandem vertrauen zu können. Es scheint mein ganz persönliches Jahr der Ratte zu werden, die Grünfinken lassen sich nicht mehr blicken.
Ein winziges Bäumchen in einer halben Nußschale, hauchzart und zerbrechlich wie ein gerade aufkeimendes Pflänzchen, jedoch bereits in der Form eines Baumes mit Stamm. Bei einer zu heftigen Berührung könnte er zerfallen. Ich gieße ihn, damit er wachsen und stark werden kann.