http://www.gutefrage.net/frage/wieviel-rauch-vom-nachbarbalkon-muss-ich-ertragen
Ich überlege gerade, wie ich die unter mir auch zustänkern kann. Ein Witz, daß sowas mit Autoabgasen verglichen wird, da diese ja natürlich mein Zimmer so dolle zunebeln.
Das Bitterste an der Sache ist, daß diese Leute wahrscheinlich alle super gesund sind, den besten Schlaf und nicht die allerkleinste Allergie haben. Jedenfalls ist nicht einmal ein Raucherhusten zu hören.
immer dünner. Heute holte ich die Sommerhose aus dem Schrank, die ich im letzten Jahr getragen habe, und die rutschte mir fast über die Hüften. Ich kann mich nicht erinnern, daß die im letzten Jahr auch schon sooooo weit war. Vielleicht habe ich eine Querulanten-Waschmaschine, die die Klamotten weiter macht statt enger. Dabei esse ich in letzter Zeit viel mehr als vorher, als ich noch die erhöhten Temperaturen und stärkeren Rückenschmerzen hatte, sowie damit verbunden kaum Appetit, insbesondere nicht auf warme Speisen. Überdies werde ich bei dieser Hitze regelmäßig mit meinem einzigen Laster rückfällig (ok, das einzige außer zärtliche Männer mit liebenswerten Fehlern und Sushi), nämlich Coca Cola. Ich rauche nicht, trinke nicht, trinke keinen Kaffee oder Tee, bin relativ sparsam mit Süßem, aber Coca Cola mit Eiswürfeln muß sein, vor allem jetzt, denn sie wirkt gegen Energievampire, bringt aber wahrscheinlich meinen Säurehaushalt wieder in negative Bilanz. Und das alles nur, weil meine Eltern früher nie wollten, daß ich Cola trinke. Daran sieht man mal, was Verbote bewirken. Wobei sie mir die Cola nicht direkt verboten, aber immer so lange genervt haben, bis ich freiwillig etwas anderes getrunken habe. Unheimlich, diese Körperumfangsschrumpfung. Hoffentlich bin ich irgendwann nicht einfach verschwunden. Gab es da nicht auch so eine nervtötende Geschichte im Struwelpeter? Aber der hieß, glaube ich, Suppenkaspar. Ich habe diese Geschichten als Kind gehasst, weil sie so grausam waren. Und dazu diese furchtbaren Bilder - Suppenkaspar zum Schluß nur noch ein tanzendes Strichmännchen. Gruselig. Horror pur.
Auf der anderen Straßenseite sehe ich einen Mann den ich kenne. Zumindest glaube ich ihn zu kennen, da er aber einen Helm o.ä. trägt, ist es eigentlich nicht genau festzustellen, wer er ist. Er winkt mir zu, ich winke zurück, gehe auf ihn zu und lade ihn ein, ein Stückchen Weg mit mir zu gehen. Es ist Winter und der Gehweg völlig vereist und glatt. Aber erst kurz vorher hatten wir noch meterhohe Schneeberge, deshalb mache ich die Bemerkung, daß es sich doch jetzt wieder viel besser läuft, wenn der Schnee nicht mehr so hoch liegt, während wir gemeinsam lachend über den Gehsteig schlittern und uns in einer halben Umarmung umfaßt halten. Wir steigen in eine S-Bahn ein, die mit den Holzbänken, und er setzt sich mir genau gegenüber. Unerwartet macht er mir hier eine Liebeserklärung. Das freut mich einerseits, aber plötzlich wird mir klar, daß ich nicht hundertprozentig weiß, wer er ist, sondern es nur glaube. Zwar trägt er keinen Helm mehr, aber das Gesicht ist trotzdem ein bißchen fremd. Was ist, wenn er der Falsche ist? Entsprechend antworte ich: "Woher soll ich wissen, daß du wirklich der bist, von dem ich glaube, daß du es bist?"
Einige Traumfragmente gingen verloren, jedoch spielte in ihnen die Vier eine wichtige Rolle. Immer wieder Vier.
Ich habe neuen Kontakt zu A., telefonisch oder per Internet. Er ist anscheinend wieder in Berlin und hat sich bei mir gemeldet. Ich frage ihn nach der Ausbildung oder dem Lehrgang, von dem er das letzte Mal als er in Berlin war erzählt hatte. Nach dem Gespräch fällt mir plötzlich siedend heiß ein: Ich bin ja in einer Beziehung zu jemand anderem! Und glücklich! Ausgerechnet jetzt muß A. anrufen, so eine verfluchte Komplikation. Und blöd auch. Warum jetzt? Warum nicht früher? Aber ich werde auf keinen Fall untreu sein. Das steht fest.
Am Eingang zu irgendeiner Veranstaltung platziert sich ein junger Mann und versperrt mir den Weg, indem er mir ein komisches Gerät wie einen Säbel entgegenhält. Es hat am Griff einen kleinen Monitor auf dem das Bild eines Videospiels zu sehen ist. Es heißt "Saw", jemand mit einer Kettensäge steht darin herum, und anscheinend kann mich der Typ mit seinem Gerät virtuell kettenzersägen. Das lasse ich aber nicht mit mir machen, auch wenn es nur virtuell ist, deshalb mache ich einen großen Bogen um ihn und versuche gar nicht mehr, in die Veranstaltung hineinzukommen. Er scheint enttäuscht und geht jetzt ohne das Gerät auf mich zu, erklärt, daß es doch nur ein Spaß ist, er mich mag, kennenlernen möchte o.ä. Und ich erkläre ihm, daß mir dieser Spaß zu weit geht und ich nichts damit zu tun haben möchte. Stattdessen mache ich mich auf einen langen Weg durch dämmrige Straßen. In Abständen sind jeweils öffentlich noch unbekannte Schätze aus der Titanic deponiert. Jemand, der nicht eingeweiht ist, würde das wahrscheinlich gar nicht erkennen, sondern die Sachen für irgendwelchen anderen Krempel halten. Darunter sind zum Beispiel auch mexikanische Musikinstrumente. Immer, wenn ich an so einem Schatz vorbeikomme, öffne ich das eher unauffällige Behältnis und schaue mir die Stücke an. Dann schließe ich es wieder, achte aber sehr genau darauf, daß mich keiner sieht, damit ich nicht damit in Verbindung gebracht werde. Das könnte Ärger geben. Das Gelände wird immer unebener und sumpfiger, ist schon längst keine Straße mehr. Inzwischen gleicht es mehr einer großen Baustelle, welche durch einen kleinen befestigten Bach unterteilt wird. Auf der anderen Seite stehen mehrere Bagger herum. Da ich die ganze Zeit gelaufen bin, will ich wie automatisch über den Bach springen, um weiterzulaufen, doch halte im letzten Moment inne. Komme ich denn auf der anderen Seite überhaupt weiter? Eigentlich sehe ich nur Wasserpfützen und ein paar Flächen, die von Baggern zugestellt sind. Jetzt kommen aber zwei Frauen vorbei, die sich ihren Weg durch die Fläche bahnen, also muß es ja doch irgendwo weitergehen. Ich mache deshalb einen Sprung über den Bach und wate durch die Wasserpfützen, nach einem Weg suchend.
"Dem Thyrrus an der Eiche graben" als umschreibende Redewendung für Sex.
Als ich vorhin ein wenig auf dem Balkon döste, hatte ich plötzlich dieses prickelnde Gefühl im Nacken, das man empfindet, wenn man von jemanden angestarrt wird, und welches einen dazu bringt, sich spontan umzuwenden. Nun ist es ziemlich unwahrscheinlich, daß jemand bei mir über die Balkonbrüstung schaut, aber automatisch wendete ich mich trotzdem um und da hing förmlich ein Vogel in der Luft, der wie gebannt in meine Richtung sah. Er schwebte an einer Stelle, erinnerte ein wenig an einen Kolibri, war aber keiner - vielleicht war er in der Schockstarre, weil er nicht erwartet hatte, auf seinem Lieblingsbalkon einen doofen Zweibeiner zu finden und wußte vor Schreck nicht, ob er vorwärts fliegen oder kehrt machen sollte. Erst als er merkte, daß ich ihn gesehen hatte, tauchte er ab. Mich irritierte die Lautlosigkeit dieser Situation. Man hörte weder Flügelschlag noch unflätiges Geschimpfe, wie es sonst bei den Meisen oder Spatzen immer der Fall ist. Fast war mir, als hätte ich einen Geist gesehen, oder eine Halluzination. Hoffentlich war das nicht einer dieser Spionage-Spatzen von Schitkowicz (für Insider, die den "Müll" schon gelesen haben).
An die WC-Sticks haben sie jetzt ein winzig klein gepresstes WM-Fan-Handtuch geklebt. Es sieht aus wie ein Stück Preßkohle und man muß es ins Wasser legen, damit es sich entfaltet. Ich weiß nicht, ob es sich für mich lohnt, das Handtuch zur Entfaltung zu bringen, da mich die WM interessiert wie die Wasserstandsmeldung vom letzten Jahr. Ich hoffe, sie geht an mir vorbei, ohne daß ich sie bemerke, befürchte aber, daß das nicht der Fall sein wird. Sicher gibt es auch diesmal genug Idioten, die Knaller von den Balkonen werfen. Und wenn ich wieder träumen sollte,
daß die Russen den Fußball im Leib haben, glaube ich kein Wort mehr davon.
Mit mehreren Leuten will ich eine befahrene Straße überqueren. Ein kompakter schwarzer Wagen kommt von rechts, scheint aber hinter einem Straßenhügel, wo ich nur noch die "Schnauze" des Autos sehe, das Tempo zu drosseln, weshalb ich schnell über die Straße spurte. Die anderen bleiben alle stehen und rufen mir erschreckt hinterher, da sie anscheinend meinen, ich würde von dem Wagen erfasst werden, doch ich erreiche unbeschadet die gegenüberliegende Seite.
Irgendwo liege ich lange Zeit wie tot herum, kann mich kaum rühren und habe das Gefühl, mein Vater beobachtet mich von "oben". Es kommen irgendwelche Leute, die aus mir einen gekreuzigten Christus machen wollen, nicht den echten, sondern als eine Art Bild. Dazu drehen sie mich auf den Rücken und platzieren meine Arme entsprechend. Ich trage meine türkise Strickjacke und unten nur einen Slip, was mir unangenehm ist, aber gut, Jesus hatte auch nicht mehr an. Und wenn sie mich maskiert, bemalt und verkleidet haben, bin ich eh nicht erkennbar. Trotzdem finde ich das alles blöd. Weder möchte ich wie Jesus aussehen noch sonstwas damit zu tun haben. Ich würde lieber aufstehen und einfach gehen, doch dazu fühle ich mich viel zu kraftlos.
könnte ich echt den Eindruck bekommen, mein Vermieter hat die Kettenraucher unter mir einziehen lassen, um mich auszuräuchern. Ich hab jetzt die Wahl zwischen einer schlaflosen Saunanacht bei luftdicht verbarrikadierten Fenstern und Türen oder tränenden Augen bei sanft schwebenden Zigarettenschwaden über meinem Bett. Reizend.
tobt in unseren Hallen. Herr N. wollte mal wieder eine gute Tat vollbringen und hatte einen Eimer Büroklammern, der heimatlos am Fax stand, zu den Rechnungsmitarbeitern gebracht, da diese immer jammern, sie hätten keine mehr. Damit hat er sich jedoch einen riesen Anschiß von unserer Mitarbeiterin eingefangen, welche nun ebenfalls büroklammernlos ist, behauptet sie. Die Lautstärke der Diskussion konnte ich durch drei Zimmer hören. So ganz nachvollziehen kann ich das ja nicht, zumal man nur eine Büroklammer irgendwo hinlegen braucht, und diese Dinger sich quasi von allein zu einem Berg vermehren. Aber na ja, wenn man sich im öffentlichen Dienst jetzt schon um Büroklammern und Klopapier kloppt, hat das immerhin Unterhaltungswert.
In unserem Damenklo wächst übrigens ein Wald. Zwei riesige Bäume, höher als ich. Erst war es nur einer. Ich frage mich, wer die Pflanzen dorthin anschleppt. Anscheinend ist zu Hause kein Platz mehr. Und eine Kollegin der FM fehlt schon seit mehreren Wochen. Ihre Vertretung bemerkte, daß eine Rückkehr wohl auch nicht so bald bevorstünde, da schönes Wetter sei. Man habe so seine Erfahrungen. Aha - was die alles mitkriegen. Mir wäre sowas gar nicht aufgefallen.
Gestern beim Sport hatten wir teilweise schöne japanische Flötenmusik. Wenn die Musik so entspannend ist, schaffe ich alle Übungen gleich leichter und auch mehr davon. Besonders sobald ich dabei mit den Gedanken abdrifte und nicht mehr an die Übung denke. Ich muß dann aber aufpassen, nicht die nächsten Übungsanweisungen zu überhören. Allerdings bin ich zur Zeit ständig so müde, daß ich sogar beim Spagat einschlafen könnte. Gestern war aber die gesamte Gruppe auffallend ruhig. Keiner hat Witze gemacht, dazwischengeredet oder gelacht. Vielleicht geht es also nicht nur mir so. Auf der Strecke zum Sport komme ich immer an einem Massagestudio mit roter Lampe vorbei. Ich schätze mal, dort werden andere Massagen angeboten, als die, an die ich denke. Das wäre wahrscheinlich eher etwas für den Klienten, der e.rotische Massagen von uns bezahlt haben wollte. Inzwischen hat er seine bestätigte Ablehnung mit diversen Hinweisen auf Kleinanzeigen bekommen.
Im alten Pfarrhaus, im Kinderzimmer, welches an die Wohnung von zwei Schwulen grenzt. Es ist Nacht und ein seltsames Rumoren und Rumpeln kommt aus ihrer Wohnung. Es klingt ein wenig wie eine Maschine. Ich weiß auf einmal, daß das neben mir Vampire sind und daß sie irgendwie mit Hilfe einer Maschine versuchen, die Lebenskraft von mir abzusaugen. Es ist ein unheimliches Gefühl, zumal jetzt überall, auch in den Fernsehgeräten der Wohnung, Vampire zu sehen sind. Ich schalte schnell alles ab, weil ich nicht will, daß sie mir Angst machen können, und begebe mich auf die Suche nach dem Mechanismus, mit dem sie mich "anzapfen" und die Grenze der Wohnung überschritten haben. Mir fallen drei seltsame Geräte auf, die nebeneinander an der Wand angebaut sind. Zwar gibt es sie schon ewig hier, aber ich habe mich bisher noch nie genauer für sie interessiert. Alle drei sehen gleich aus, jedoch ist auf ihnen jeweils ein anderer Name eingraviert. Sie heißen "Vater", "Mutter" und "Sohn". Hm, komische Namen für diese Kästen. Vorsichtig drehe ich an einigen Reglern herum, die sich an ihnen befinden, um zu sehen, was sie bewirken, und ohne mir hoffentlich, wenn ich daran herumspiele, selbst zu schaden, indem ich irgendetwas verstärke. An dem ersten Kasten ist jetzt eine helle, halbkreisförmige Skala zu sehen, in der eine Nadel ausschlägt. Das Wort "Lichttherapie" steht darin. Oh, jetzt weiß ich, was das für Kästen sind! Das sind Elektrostimulationsgeräte, wie sie in der Physiotherapie benutzt werden. Allerdings ist mir noch unklar, wie die Vampire damit meine Energie abziehen können.
Ich glaubte, ich sähe eine Ratte dort am stillen Ort,
doch es war nur ein Schatten, der in der Sonne spielte.
Ich glaubte, ich sähe ein Klatschmohnfeld, rot,
doch es war nur eine Blinklichtmorgana im grünen Gras.
Ich glaubte, ich sähe einen Stern funkeln in der Dunkelheit,
doch es war nur ein Stück Vogelkacke am Firmament.
Im Traum treffe ich R. in einem Chat. Er nennt sich profj (=Professor Jeremia) und ich weiß sofort, daß er es ist. Allerdings frage ich mich, warum er sich Professor nennt.
Ich spiele Mäuschen in einem großen Konferenzsaal, der besetzt ist mit Leuten, die aufmerksam dem Geschehen lauschen. Dabei frage ich mich, was es wohl an einem Sonntagmorgen so Wichtiges zu besprechen gibt.
Sowie der mahnende Hinweis, daß man sich erst einen Strick nehmen darf, wenn die Papiere dafür fertig sind. (Das wird ja immer schöner.)
Bemerkung: Vielleicht habe ich bei einer Sitzung des Bundeskabinetts spioniert.
von mir wurde via Flickr ausgewählt, in einem englischsprachigen Berlin-Guide zu erscheinen. Man findet es jetzt unter Restaurants-Contemporary/Potsdamer Platz mit dem Hinweis:
"Try the roast veal with gooseberries with a glass of fine German wine."
Ich befinde mich in einem schlechten Film, der bei Publikum und Kritik voll durchgefallen ist. Jedoch sehe ich den Film nicht im Kino, sondern befinde mich im wahrsten Sinne des Wortes in ihm, indem ich mich direkt in der Handlung aufhalte. Er spielt irgendwo in einem Kiez in Berlin, an einer Eckkneipe.
Später erfahre ich im Traum von der großen Heilkraft der Apfelpflaster=Apfelkringel=Apfelschalen. Ganz besonders wirksam sollen sie gegen Strahlenschäden sein.
Ich erwache und als ich wieder einschlafe, trinke ich konsequenterweise im Traum eine große Tasse ungesüßten Apfeltee. Ich bewohne nun ein altes kaputtes Auto, in welchem es sich wie in einem Zelt lebt. Anscheinend besteht das Dach wie bei einem Cabrio nur aus Stoff, der teilweise schon Löcher hat. Das Stoffverdeck reicht allerdings bis über die Motorhaube. Es ist kaum Platz darin und gerade so zum Schlafen genug. Zwei Trucker haben mich allein im Auto gesehen und führen etwas im Schilde. Sie kommen auf mein Gefährt zu und während der eine einsteigt, bleibt der andere draußen, um Schmiere zu stehen. Der zu mir einsteigt trägt eine schwarze Kopfmaske, die seltsamerweise alles verdeckt, auch seine Augen, Nase, Mund usw., so daß er wie ein schemenhafter Schatten wirkt, und er hat ebenso schwarze Handschuhe an. Mir ist sofort klar, daß er mich nicht nur vergewaltigen, sondern auch umbringen will, denn sonst bräuchte er keine Handschuhe. Ich beginne zu reden, als würde ich zu einem Kumpel sprechen, rede und rede, ohne daß ich in Erinnerung habe, was ich da erzählte. Währenddessen sehe ich an der Autoscheibe hinter ihm einen seltsamen Vogel herumturnen. Er sieht aus wie ein kleiner hellblauer Pelikan, der ständig mit seinem Schnabel klappert. Schließlich hat mein Gerede die Wirkung, daß der Maskenträger lachend aussteigt, ohne mich angefaßt zu haben. Ich will jetzt nur noch weg von hier, muß dazu aber erst einmal das Auto reparieren. Das dürfte schwierig werden. Krampfhaft versuche ich einige lose herumhängende Kühlaggregate an ihrem vorgesehenen Platz zu befestigen. Ein Dienstmädchen beobachtet meine Bemühungen und bietet mir Hilfe an, wenn ich sie mitnehme. Sie möchte ebenfalls nur weg von hier.
Noch immer im kaputten Auto nähert sich A. und ich lade ihn zu mir ein. Als er im Wagen ist, küsse ich ihn und wir liegen engumschlungen in der Löffelchenstellung um zu schlafen. Aber Moment mal, wenn ich jetzt keinen Sex bekomme, werde ich nicht einschlafen können, garantiert... A. macht allerdings keinen Eindruck, irgendein Interesse in dieser Hinsicht zu haben. Überhaupt bin ich mir gar nicht mehr sicher, ob es wirklich A. ist, der hinter mir liegt, da er sich doch etwas anders verhält und im Traum auch die Gesichter leicht verschwommen sind. Aber wenn er nicht will, muß ich es halt allein machen. Ich beginne mich zu streicheln, doch als A. es bemerkt, will er sofort selbst Hand anlegen. Anfangs ist er noch ein wenig übereifrig, aber schließlich überläßt er sich ganz der Führung meiner Hand, bis ich zum Höhepunkt komme.
Ein Vogel fliegt heran, der etwas im Schnabel trägt. Erst bei genauerem Hinsehen erkenne ich, daß es ein viel kleinerer Vogel ist, ein Küken. Ich halte es für tot, vielleicht hat der Vogel sein eigenes Junges getötet, doch er läßt sich mit ihm auf einen Kissen nieder und es schlägt die Augen auf und beginnt herumzuhüpfen. Also hat er es nur getragen. Ein dritter, im gleichen Verhältnis noch viel größerer Vogel als die zwei, stößt zu ihnen herunter, um sie zu begrüßen.
Im Traum versuchen mich mein Bruder und seine Freundin so von sich abhängig zu machen, daß ich immer und immer mehr schreiben muß für sie, wovon ich aber nichts mehr wiedersehe, da sie alles in eine große Tüte einsacken.
überraschte mich die Sonne mit voller Breitseite. Normalerweise haben wir auf unserer Büroseite nicht so viel Sonne, da sie erst um 17 Uhr um das Haus kommt, aber von allen Arbeitsplätzen dort habe ich den besten, den Platz an der Sonne, wie Herr N. nach Recherchen in den anderen Räumen, feststellte. Ich erklärte deshalb, daß ich nächsten Donnerstag mit Liegestuhl und Bikini kommen werde.
Und ein Spatz erwartete sich wohl ein Festmahl von mir. Direkt neben mir landend, umtippelte er mich vorsichtig im Halbkreis, tat betont uninteressiert, wirkte aber trotzdem sichtlich erwartungsfroh. Ich dachte, er würde zu den Leuten weitertrippeln, die gleich neben mir an der Haltestelle standen, aber nein, er hatte es auf mich abgesehen. Er wartete einen Moment unschlüssig, dann ging es im Halbkreis wieder zurück um mich herum, und so mehrere Male bis die Bahn kam. Diese Spatzen sind wirklich mit allen Wassern gewaschen. Und anscheinend bekommen sie es genau mit, wenn man eine Schwäche für sie hat.
Ein supersexy Outfit wurde eigens für mich angefertigt und zusammengestellt. Es besteht aus schwarzen Netzstrümpfen, High Heels, hautengen Hotpants in einem schillernden Muster aus Blau und Weiß, sowie einem körperbetonten Jäckchen aus dem gleichen Stoff. Während ich es trage, läuft die Beraterin und wahrscheinlich auch Schneiderin kritisch äugend um mich herum, scheint aber zufrieden und behauptet, daß mir dieser Aufzug perfekt passen und stehen würde. Na ja, wenn sie meint. Aber irgendwie komme ich mir ein wenig nuttig vor, oder so....und groß.
Ein Geschäft, das Bekannten von mir gehört, wurde mit Duschen ausgestattet. Ich habe gerade vor, dort zu duschen und stehe deshalb nackt an einer Wand. Die Brausen sind nicht vom restlichen Raum abgetrennt und schräg vor mir sitzt mit dem Rücken zu mir am Schreibtisch ein Mann, der mir die ganze Zeit etwas erzählt. Spontan wendet er sich zu mir herum, um eine Bestätigung zu erhalten oder meine Reaktion auf das Erzählte zu sehen, zuckt aber sofort betreten wieder zurück, als er sieht, daß ich nackt bin. Anscheinend hatte er damit nicht gerechnet. Über seinen erschrockenen Blick muß ich laut lachen. Ich glaube, die Situation ist ihm unangenehmer als mir.
Bemerkung: Allein bei der Vorstellung, mich in so ein Outfit zu werfen, wird mir ungemütlich.
Mein Lateinlehrer von der Uni hat ein seltsames Anliegen an mich. Wir befinden uns im Flur des kunstgeschichtlichen Instituts, er leuchtet mit einer Taschenlampe in die Ecke und sagt zu mir, ich möchte doch die porta finden. Porta, Porta? Ein Tor? Wo? Ich sehe in dieser Ecke nur Wand. Wahrscheinlich sehe ich vor lauter Wand kein Tor. Doch da, in einem schattigen Winkel eine furchterregende Fratze aus Stein mit aufgerissenem Mund. Ich weiß sofort, der Durchgang ist dieser Rachen. Doch was befindet sich auf der anderen Seite?