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Samstag, 13. November 2010

Die Muffen sausen

und die Sausen muffen bei mir. Ich kriege jetzt schon kaum noch etwas Essbares herunter, wenn ich an nächste Woche, die schreckliche Untersuchung selbst und das Danach denke. Zum Glück kann ich mich zu Hause ganz gut ablenken. Auf Arbeit dagegen lese ich den lieben langen Tag Leidensgeschichten und Krankheitsgutachten, mit denen man ständig erinnert wird. Wenn ich mich zu Hause eingesponnen habe, ist alles ganz weit weg, zwei Tage eine Ewigkeit, und alles eine Seifenblase, ein böser Alptraum, der bald zerplatzt. Nur zwischendurch ab und an wird mir die Realität bewußt, der Abgrund, der über meinem Kopf schwebt, und ich beginne mich wieder zu fragen. Was geschieht, wenn es DAS ist, das böse K-Wort? Werde ich das wirklich erleben müssen? Werde ich dieses Jahr vielleicht noch ins Krankenhaus müssen? Werde ich es überhaupt schaffen, dorthin zu gehen? Wie werde ich damit umgehen? Was ist, wenn die gute Prognose ein Irrtum ist? Wenn die Ärzte etwas übersehen haben? Wenn das Urteil bereits feststeht?
Ich bin aber auch ein bißchen aufgeregt, weil ich nächste Woche meinen neuen Physiotherapeuten kennenlernen werde. In dieser Praxis herrscht eine ziemlich starke Fluktuation und ungefähr alle eineinhalb Jahre hat man jemand anderen. Nach einigen Erfahrungen weiß ich ja inzwischen, wie individuell und verschieden die Behandlungen sind und hoffe natürlich, daß der Wechsel eine Verbesserung darstellt und keine Verschlechterung. Allerdings irritiert mich doch sehr, daß ich von dem "Neuen" bisher nicht geträumt habe. Bisher habe ich immer von ALLEN geträumt, von der ersten Physiotherapeutin, von der anderen Physiotherapeutin, von dem letzten Physiotherapeut, und das noch bevor ich diese überhaupt kannte. Und die Träume hatten sich stets in vielen Dingen bewahrheitet. Nur bei diesem tut sich nichts. Ich habe jedoch einmal von einer älteren Frau geträumt, die mich massiert. Also vielleicht ist er ja klein und hat Omalocken, oder so....

Traumsplitter

Meine ehemalige Mitschülerin S.R. zeigt mir ein Zimmer in einem großen Haus, welches sie bewohnt, und erklärt mir, daß ihr das Zimmer unheimlich sei. Da spüre ich es mit einem Mal auch. Irgendetwas stimmt hier nicht, etwas liegt in der Atmosphäre des Zimmers, das mir Angst macht. Bleiben möchte ich hier nicht.

Ein schwarzes Kätzchen in meinen Armen. Es ist zappelig und ängstlich zugleich, kratzt mich, möchte aber auch nicht so recht herunter. Als ich es hinunterlasse, flüchtet es immer wieder zwischen meine angehockten Beine. Es bekommt Pfirsich- und Aprikosenkerne zu fressen, die es mit spitzen Zähnen sicher zerknackt. Im Hintergrund beobachtet uns mein Vater.

Eine lange Fensterbank in einem großen Zimmer. Darauf stehen verrschiedene Vasen und interessante getöpferte Schalen. In den Vasen sind Sträuße von Zweigen drapiert, an denen sich entweder kleine gelbe Blüten oder dicke grüne Weintrauben befinden. Von den Weintrauben werde ich gleich mal einige mopsen. Der Strauß sieht dann zwar etwas kahler aus, aber man kann ja eine Vase weniger nehmen. In den Schalen befinden sich Muscheln und bunte Steine. Vor einem Schrank finde ich auf dem Boden zwei kleine grün schillernde Steinchen. Im Traum erkenne ich sie als Malachite, obwohl sie schillern und seltsamerweise so etwas wie einen goldenen Gürtel tragen. Ich tue sie zu den anderen Steinen in eine der Schalen.

Rebell Yell



Ich mag es, wenn der Shock Sensor an meinem Notebook von einer Krise in die nächste fällt und mir ständig neue Impacte anzeigt.*gg*

Freitag, 12. November 2010

And I'm far far away



with my head up in the clouds

Es ist mal wieder soweit

Traumsplitter

In einem Bett faul auf dem Bauch liegend und vor mich hindösend, bemerke ich um mich herum einige Haustiere im Zimmer. Unter anderem wieselt so eine Art Murmeltier herum, bzw. ich nenne es "Murmeltier", es ist aber eigentlich ein Tier mit einer sehr spitz zulaufenden Schnauze, zylindrischem Kopf, der an eine Ratte erinnert, und einem Körper, der größer als der eines Murmeltieres ist. Es springt und huscht auch dauernd im Bett umher und springt auf meinen Rücken. Das stört mich noch nicht, allerdings merke ich etwas später, daß es mich wohl als potentiellen Paarungspartner ansieht und versucht, mich zu rammeln. Hallo? Das wäre ja noch schöner, daß mich ein Murmeltier besteigt! Wo bin ich denn hier? Ich versuche es mit den Händen zu verjagen, aber es ist so anhänglich und eifrig bei der Sache, daß es nicht gelingt, und schließlich mache ich als letzten Ausweg einen großen Satz aus dem Bett. Doch während ich noch auf dem Boden hocke, ahne ich bereits schon das Verhängnis. Irgendetwas tut sich über meinem Kopf. Genau in dem Moment, als ich weggesprungen bin, hat das Murmeltier abgespritzt. Das Sperma ist bis zur Zimmerdecke geflogen und verteilt sich nun fontänenartig überall im Raum. Als ich nach oben schaue klatscht eine geballte Ladung davon mir genau in den Mund. So eine Sauerei! Igitt. Ich versuche, den Mund geöffnet lassend, so wenig wie möglich davon zu schmecken, allerdings sammelt sich viel Speichel an, so daß ich doch eine schaumige weiße Pfütze ausspucken muß, während ich mich eiligst auf den Weg ins Bad mache. Nebenbei bemerke ich außerdem, daß das Murmeltier immer aggressiver wird und anscheinend äußerst verärgert darüber ist, daß ich mich der Begattung entzogen habe. Es ruft andere Murmeltiere herbei und ich verbarrikadiere mich im Badezimmer. Sie haben jedoch irgendein Rohr entdeckt, durch welches sie durch die Wand in die Badewanne strömen. Gemeinschaftlich wollen sie verhindern, daß ich das Sperma aus meinem Mund entferne, um die Begattung völlig unwirksam zu machen. Wehrhaft trete ich nach ihnen, wache auf - und muß über so viel Absurdität lachen.

Donnerstag, 11. November 2010

Blaues Wunder

Blaues Wunder

Traumsplitter

R.L., der vor Jahren unglücklich in mich verliebt gewesen ist, besucht mich am Schreibtisch und wirkt völlig gelöst und aufgeräumt, ja beinahe wieder interessiert und wohlgesonnen. Es freut mich, daß es ihm gut geht und er mir verziehen hat, daß ich seine Gefühle nicht erwidern konnte. Aber möchte er sich jetzt tatsächlich noch einmal die Finger verbrennen? Oder möchte er Freundschaft? Er stibitzt einen Bleistift aus meinem Federmäppchen und steckt ihn ein. Was soll das denn? Ich nehme ihm den Bleistift wieder ab, schließlich brauche ich ihn noch.

In einem etwas chaotischen Hotel mit großen offenen Fensterwänden. Als ich am frühen Morgen aus einem von diesen schaue, befindet sich gleich gegenüber wohl das Rathaus der Stadt. Hinter einem geschlossenen kleinen Fenster entdecke ich drei, für diese Entfernung merkwürdig große männliche Köpfe, welche zu mir und den anderen Hotelgästen ins Zimmer schauen, sich dabei bereden und irgendwie erbost scheinen. Ich glaube, sie empfinden es als eine Zumutung, den Hotelgästen in den offenen Zimmern beim Schlafen zusehen zu müssen. Auch mir ist es nun allerdings etwas peinlich, beobachtet zu werden. Später schlendere ich über den Platz vor dem Rathaus und eine Bekannte möchte fotografiert werden, während sie aus dem Fenster eines volkstümlichen Bauernhauses schaut. Leider habe ich den Fotoapparat vergessen, weshalb ich zurück zum Hotel eile. Um den Weg abzukürzen, klettere ich einfach die Fassade hinauf und stemme mich in das offene Fenster hinein. Es erfordert einiges an Kraft, aber ich schaffe es. Dort liegt auch schon die Kamera, eine große Spiegelreflex in einer knallroten Lederhülle.

Das 100-Fragen-Stöckchen

1. Deine Meinung zu Achterbahnen?
Viel Spaß, aber ohne mich.

2. Vier Seiten, die ich täglich besuche:
- google
- twitter
- twoday
- astro.com

3. Für welches Ding hast Du das letzte Mal zuviel Geld ausgegeben?
Notebook

4. Hattest Du ein Tamagotchi?
Noch nie, und ich verstand auch nie, warum man mit sowas Langweiligem spielen will

5. Kaffee oder Tee?
Nur Tee, aber selten Schwarz- oder Grüntee, sondern eher Kräuter

6. Warum lügst Du?
Wenn ich in die Enge gedrängt werde und das Gefühl habe, daß man mir Feindseligkeit entgegenbringt, mich unterbuttern will, manchmal auch einfach, wenn ich meine Ruhe haben möchte.

7. Heimlich verliebt?
Ich bin sozusagen seit Jahren dauerverliebt. Ist das krankhaft?

8. Das letzte Weihnachtslied Deines Lebens?
"Oh Happy Day" mit den Golden Gospel Pearls

9. Wirst Du jemals berühmt sein? Wofür?
Ich vermute nicht. Hab nicht viel zu bieten.

10. Dein Sternzeichen?
Löwe

11. Und wirst Du?
Was?

12. Deine Glückszahl?
9

13. Was sind die seltsamsten Namen, die Du je gehört hast?
Im Job habe ich ständig mit seltsamen Namen zu tun, die jedoch dem Datenschutz unterliegen. Ein Nachname, den ich besonders mag: Jungverdorben.

14. Worauf schaust Du beim anderen Geschlecht zuerst?
Kommt darauf an, was sich mir zuerst präsentiert.

15. Welche Farbe hättest Du, wenn Du eine Kreide wärst?
kreideweiß

16. Hast Du einen Pager (Quix, Scall, etc.)?
Nein, ich werde mich hüten. Und auch Handy ist fast immer aus.

17. Hast Du eine Lava-Lampe?
Nein

18. Nenne ein Wort mit W:
Winter

19. Vier TV Shows die Du liebst:
generell Talkshows
Serien wie
Eine schrecklich nette Familie
Das Model und der Schnüffler
Twin Peaks

20. Wenn Du jemanden treffen könntest, wer wäre das?
Den, der mich am besten zum Lachen bringt.

21. Warst Du jemals Opfer eines Verbrechens?
Kommt darauf an, wo das Verbrechen beginnt. Kellereinbrüche, zweimal und einige Handgreiflichkeiten.

22. Wörter oder Phrasen, die Du oft benutzt:
cool

23. Was ist Dein Lieblingssport?
Eigentlich Tanzen, aber so wirklich sportlich mache ich das nur, wenn ich alleine bin.

24. Wie denkst Du über Fernbeziehungen?
Kenne ich und finde ich sehr angenehm

25. Was ist Dein Lieblingsradiosender?
RBB Kulturradio

26. Dein Lieblingsfilm?
Gibt verschiedene. Aber der Lieblings-Klassiker ist immer noch "Der unsichtbare Dritte".

27. Bist Du jemals verhaftet worden?
Nein

28. Deine Haarfarbe?
Dunkelblond

29. Einen Spitznamen von Dir, den heute niemand mehr verwendet / kennt:
Susi Sonnenschein - so haben mich vor vielen Jahren Kollegen genannt, warum weiß ich allerdings auch nicht.

30. Rote oder grüne Äpfel?
grün, sauer und knackig

31. Gewitter oder Sturm - spannend oder schrecklich?
Genaugenommen beides

32. Schlimmste Idiosynkrasie?
Es gibt einige, welche die schlimmste ist? Hm.....vielleicht meine Abneigung, im Stehen oder Gehen zu essen.

33. Welche Kinderbücher magst Du noch?
Meine Lieblingskinderbücher waren die von Wolkow, wie "Der Zauberer der Smaragdenstadt", "Der gelbe Nebel" usw. und "Das Haus unter den Kastanien"

34. Größere oder kleinere Männer/Frauen?
Zumindest gleich groß sollten sie schon sein, für die große Liebe würde ich vielleicht auch Abstriche machen. Bis in Augenhöhe sollten sie mir allerdings schon reichen.

35. Gesetz oder Anarchie?
Die goldene Mitte

36. Was ist romantischer: Baden oder Duschen?
Duschen

37. Restaurant mit Kerzenlicht oder Picknick im Mondlicht?
Picknick

38. Umarmen oder küssen?
Küssen, immer wieder und ohne Ende

39. Glaubst Du an den Himmel?
Nicht an das, was man mit dem "Himmel" assoziiert

40. Ein Song... den Du mit Deiner (ersten) großen Liebe assoziierst.
"The Power of love" von Frankie goes to Hollywood

41. Ein Song... den Du in Deinem Leben vermutlich am häufigsten gehört hast.
"Its called a heart" von Depeche Mode, allerdings teils zwangsweise.

42. Ein Song... der momentan Dein Lieblingssong ist.
So aktuell habe ich keinen.

43. Welches Buch hast Du als letztes gekauft?
Das waren mehrere. Zu viele.

44. Die letzte CD, die Du gekauft hast?
Jüdische Orchestermusik

45. Wieviele gigantische Bytes an Musik sind auf Deinem Computer gespeichert?
Weiß nicht, aber ist sicher eine ganze Menge.

46. Lesen Deine Freunde Dein Weblog?
Ich denke nicht.

47. Was ist direkt neben Dir?
Ein Tisch

48. Letzter Film, den Du gesehen hast?
"Das Waisenhaus"

49. Rauchst Du regelmäßig?
Nein

50. Was ist Dein Lieblingszitat?
Davon gibt es Tonnen. Besonders schätze ich die von Mark Twain.

51. Telefonierst Du gerne?
Nein

52. Glaubst Du an Träume?
Was gibt es denn da zu glauben? Träume oder laß es bleiben.

53. Von welchem Album warst Du enttäuscht?
Ich kaufe nicht viel Alben.

54. Welches Deo benutzt Du?
Kristall-Deo

55. Hast Du Tattoos?
Nein

56. Das letzte Mal, daß Du Drogen genommen hast?
Müllermilch und Edle Tropfen in Nuss, heute abend. Bin auch ganz beschwipst.

57. Schreibst Du in Schreib- oder in Druckschrift?
Eine Mischung aus beidem

58. Welcher gegenwärtige Trend nervt Dich am meisten?
Wenn mir ein Trend nicht gefällt, mache ich ihn nicht mit, deshalb nervt mich selten ein Trend.

59. Hast Du jemals "Ich liebe Dich" gesagt und es auch gemeint?
Ja einmal, im im Nachhinein glaube ich, ich habe es nicht wirklich so gemeint, sondern wollte nur mal antesten, wie das so geht.

60. Was war der letzte Film, den Du im Kino gesehen hast?
Der letzte Indiana Jones

61. Die seltsamste Idee, die Du je hattest?
Ich habe ständig seltsame Ideen, aber ich vergesse sie auch schnell wieder.

62. Schon mal Ballettstunden genommen?
Nein

63. Wie gehts?
Mäßig, aber nach außen immer das blühende Leben

64. Schon mal Vanilla/Cherry Coke getrunken?
Da schreckt mich schon der Name ab.

65. Wann hast Du das letzte Mal jemanden etwas geschenkt und was war das?
Vitalpflaster zum Geburtstag für meine Mutter

66. Hoher oder niedriger Blutdruck?
Grenzwertig

67. Deine Lieblings-Filmszene?
Die Szene aus "Arsen und Spitzenhäubchen", in welcher Cary Grant den Toten in der Fensterbank entdeckt.

68. Dein Lieblings-Musikvideo?
"Justify my love" von Madonna

69. Was ist Dein Lieblingswort?
Ich mag alle "ver-"Wörter

70. Sind Deine Haare kurz oder lang?
lang

71. Bist Du ein Morgen- oder ein Nachtmensch?
Geht mehr in Richtung Nachtmensch.

72. Trägst Du gerade jetzt Nagellack?
Nur auf den Zehen

73. Hast Du Narben?
Ja

74. Hast Du schon mal eine berühmte Person getroffen?
Ja. Ich war mal auf einer Gartenparty des heute allseits bekannten Volksmusikanten A.M.
Damals hat er allerdings noch keine Volksmusik gemacht.

75. Deine Lieblingseiscremesorte?
Schoko-Vanille gemischt

76. Die letzten 4 Ziffern Deiner Telefonnummer?
Verrat ich nicht

77. Warst Du schon mal verliebt?
Sag ich doch.

78. Brot oder Brötchen?
Beides.

79. Worüber kannst Du so richtig lachen?
Schwarzer Humor und Situationskomik

80. Ißt Du Rosenkohl?
Ja

81. Bist Du typisch für Dein Sternzeichen?
Ich glaube nicht.

82. Hast Du "Titanic" gesehen?
Ja.

83. Wie lang ist Deine Zunge?
Ausreichend.

84. Die gefährlichste Unternehmung?
Versuche ich möglichst zu vermeiden, nächtliche Ausflüge oder einsame Spaziergänge im Wald lasse ich mir aber nicht nehmen, wenn ich Lust dazu habe.

85. Letztes Getränk?
Schorle

86. Zugenommen oder abgenommen?
Gerade wieder etwas Winterspeck drauf

87. Wie stehst Du zu der Frage nach außerirdischem Leben?
Generell vorstellbar. Verstehe aber nicht, warum die sich dauernd verstecken.

88. Wie würdest Du lieber heißen?
Ich bin mit meinem Namen ganz zufrieden

89. Sache, die Du heute tust, von der Du mit 16 nie gedacht hättest, dass Du sie jemals tun würdest.
Schreiben

90. Spät aufstehen oder spät wach werden?
Spät aufstehen

91. Finde den 23. Beitrag, den Du hier geschrieben hast. Schreibe den 5. Satz auf...
"Als wir zu dritt im fahrstuhl waren, sagte der eine zu dem anderen, er solle auf die knie fallen." Bin mir nicht sicher, ob das jetzt der 23. Eintrag in diesem Blog ist, aber auf alle Fälle der 23. Blogeintrag.

92. Wenn Du Dich an den Kiosk in dem von Dir üblicherweise besuchten Freibad zurückerinnerst, was fällt Dir als Erstes ein?
Alte Frauen?

93. Deine erste eigene Schallplatte?
Herr Fuchs und Frau Elster

94. 23 oder 42?
42

95. Die letzte DVD, die Du gekauft hast?
Alle Staffeln von den Avengers

96. Was ist für Dich die am meisten überschätzte Band / Interpret?
jegliche Heavy Metal-Bands

97. Was ist alles unter Deinem Bett?
Ein Bergkristall

98. Die letzten 10 Betreff-Zeilen Deines E-Mail-Accounts?
Neue Nachrichten/es folgt dir jetzt auf Twitter bla bla bla....

99. Was an der Natur würdest Du ändern?
Mücken abschaffen

100. Wie war Dein Wochenende?
Wie immer zu kurz

(gefunden bei oops)

Mittwoch, 10. November 2010

Mein größter Wunsch ist es,

nicht schon wieder verarscht zu werden. Tatsächlich der größte? Ich glaube beinahe ja. Denn selbst im schlimmst möglichen Fall, könnte ich es so vielleicht schaffen. Ich verlange ja nichts übermenschliches. Einen gewissen gegenseitigen Grundrespekt, eine verantwortungsvolle Ehrlichkeit (nicht die Haudrauf- oder Zweckehrlichkeit) und Loyalität, bzw. zumindest ein ehrliches Bemühen dahingehend. Ist das zuviel? Sollte ich dagegen niemanden haben, auf den ich mich ohne Furcht vor Hinterhalten verlassen kann, wüßte ich nicht, wo ich den nötigen Lebenswillen herzaubern sollte. Das Maß ist irgendwann voll. Und das macht mir Angst.

Dienstag, 9. November 2010

Trödelkaffee aus Dresden

Trödelkaffee aus Dresden

Kommunikation

Das zu sagen, was man sagen will, genau das ohne Hinzufügungen oder Weglassungen, und die Antwort nicht auf das beziehen, was man sagen wollte, aber nicht gesagt hat. Das würde vieles erleichtern.

Montag, 8. November 2010

In mein Haus

ziehen immer seltsamere Leute ein. Zwei Treppen unter mir sieht einer aus wie von der peruanischen Mafia. Und heute habe ich ihn doch tatsächlich mit so einem riesigen komischen Koffer erwischt, der aussieht wie der eines Auftragskillers. Musik habe ich jedenfalls aus der Wohnung noch nie gehört. Aber ich glaube, meine Phantasie geht mit mir durch. Normalerweise liebe ich es ja, wenn die Phantasie mit mir durchgeht. Das sind dann die Momente, in denen die Idee für eine neue Geschichte entsteht. Aber wenn es mit dem Wohlsein nicht stimmt, werde ich stockunliterarisch. Es gibt Künstler, die laufen erst zur Hochform auf, wenn sie von Krankheiten gebeutelt sind. Das sind wahrscheinlich die, welche sich zu Höherem berufen fühlen. Ich gehöre nicht dazu. Ich glaube, mein Biolehrer hatte mit seiner Einschätzung in der 11. Klasse recht, daß ich eine Genießerin bin. Genießen, ja, das Leben und möglichst auch die Arbeit. Fehlt dies, werde ich bockig. Katastrophen passen da nicht ins Konzept. Ich frage mich, ob ich wohl irgendwann später aus diesem Jahr noch einen Nutzen ziehen werde. Aus Erfahrung wird man ja bekanntlich klug, zumindest im besten Fall. Werde ich irgendwann einmal richtig kluge Geschichten schreiben? Wer weiß...
Immerhin konnte ich heute die LETZTEN vier Flaschen Müller-Schokomilch im Supermarkt ergattern. Aber anscheinend auch nur, weil ich krankgeschrieben bin. Ist man berufstätig, guckt man abends in die Palette. So habe ich heute endlich meinen täglichen Pegel von einer halben Flasche erreichen können. UND, man ahnt ja nichts Schlimmes, da hat man schon wieder eine Erbschaft auf dem Konto, sowie eine Entschuldigung der BVG. Die nehme ich dann gleich einmal für die letztwöchige Fahrt mit dem Schienenersatzverkehr, der mich, in nur einer Station, die für sich bereits eine halbe Stunde dauerte - mit unerträglichen Verrenkungen eine Ewigkeit, mal wieder zum Patienten gemacht hat. Ich kriege irgendwie jedes Mal einen Schreck, wenn ich in mein Bankkonto schaue, und dann unwillkürlich denke: "Warum sieht denn die Zahl so grün aus? Und so lang?" Eigentlich hätte mir diese Art Überraschungen in diesem Jahr völlig gereicht, aber vielleicht sind die anderen so etwas wie eine unfreiwillige ausgleichende Gerechtigkeit. Aber warum wird man dabei nicht vorher gefragt? Irgendeiner da oben entscheidet - so die schmeißen wir jetzt mal mit Dukaten zu und rauben ihr dafür alles andere. Vielleicht ist das ja auch so ein perverses Labormenschlein-Experiment.

Sonntag, 7. November 2010

Der Torwächter | Dresden

Der Torwächter | Dresden

EU-Richtlinie THMPD – Das Aus für Heilpflanzen und Naturheilmittel?

http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/eu-richtlinie-thmpd-das-aus-fur-heilpflanzen-und-naturheilmittel

Da frage ich mich, ob ich bestimmte Heilpflanzen irgendwann auch nur noch illegal über das Internet bestellen kann. Bei so viel Entmündigung wird ja zwangsläufig jeder, der nicht blind alles glaubt, was die Konzerne und Lobbys verbreiten, zum Gesetzesübertreter.

Hier kann man eine Petition gegen das Verkaufsverbot von Heilpflanzen in der EU unterzeichnen:

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition%3Bsa%3Ddetails%3Bpetition%3D14032

Text der Petition
Der Deutsche Bundestag möge beschließen ...dass das Verkaufsverbot von Heilpflanzen in der EU
ab dem 1 April 2011 in Deutschland nicht greift.

Laut Europäischer Richtlinie zur Verwendung traditioneller und pflanzlicher medizinischer Produkte (THMPD) wird der Verkauf und die Anwendung von Naturprodukten stark eingeschränkt.


Begründung
Es handelt sich um eine Richtlinie der EU zur Vereinheitlichung des Zulassungsverfahrens für traditionelle Kräuterzubereitungen, die medizinisch eingesetzt werden. Damit werden Naturprodukte zu medizinischen Produkten umdeklariert, die zugelassen werden müssen. In allen EU Länder wird es dann verboten sein Heilkräuter oder Pflanzen zu verkaufen, die keine Lizenz haben.
Naturstoffe , denen man eine Heilwirkung zuschreibt werden nicht mehr als Lebensmittel eingestuft, sondern als Arznei. Nur was man patentieren und mit einer Schutzmarke im Handel monopolisieren kann ist erwünscht. Was einfach in der Natur wächst ist illegal.
Unsere Gesundheit wird dadurch nicht geschützt, sondern es werden die Umsätze und Profite der Grosskonzerne gesichert. Wir sollten selber entscheiden was gut für uns ist und welche Mittel wir nehmen, ob chemische Bomben oder sanfte Naturheilmittel.
Dadurch erfahren auch Krankenkassen eine Erleichterung weil immer mehr Leute dazu übergehen,
Naturprodukte ohne Rezeptschein zu kaufen.

Zigeunerblatt

Zigeunerblatt

Traumsplitter

Berge von weißen Rosen, die ich straußweise an verschiedenen Orten verstreue oder niederlege. Ein kleiner Roboter, so ein winziger R2-D2, spaziert durch meine Wohnung. Als ich ihm ein elektronisches Teil entnehme, erfahre ich auf einmal, daß Explosionsgefahr besteht. Upps, geht jetzt das Ding wirklich gleich in die Luft, weil ein Modul entnommen wurde? Das erscheint mir unlogisch, zumal ja gar kein richtiger Schaltkreis mit entsprechenden Kontakten mehr besteht, aber vorsichtshalber gehe ich in Deckung.

Samstag, 6. November 2010

Das Angsthäschen

hoppelt schon wieder im Dreieck. Und wenn man innerlich so angstzerfressen ist, fühlt man sich auch äußerlich gleich viel angreifbarer. Zumindest geht mir es immer so. Ganz schlecht, wenn man dann auch noch im Alltag oft in Situationen kommt, wo man das gar nicht gebrauchen kann. Ich weiß zwar, daß die Angst kurz vor der Untersuchung am schlimmsten ist, aber trotzdem wäre es mir im Moment lieber, ich müßte nicht eine ganze Woche und länger warten, bis meine Ärztin wieder da ist, um mich zu überweisen. Lieber würde ich es schnell hinter mich bringen, zumal ich auch schnellstens meinen Kopf wieder brauche. So kann das nicht weitergehen, daß ich dauernd mit den Gedanken woanders bin. Nachher darf ich mich noch, neben den Problemen, die ich sowieso habe, mit Regressansprüchen auseinandersetzen oder diese gar abzahlen. Ich gehöre ja leider nicht zu den hohen Tieren, die man laufen läßt und denen man sogar Geld hinterherwirft. Im Internet habe ich mich über die Untersuchung informiert und dort hieß es, es sei im Prinzip wie Blutabnehmen. Also ich finde, der Vergleich hinkt ein wenig. Schließlich sticht man mir beim Blutabnehmen keine Nadel in die Brust, wie bei der Biopsie. Und an den Armen tut mir auch nichts weh. Wahrscheinlich hat das ein Mann geschrieben. Und dann diese vielen anderen Fragen, die sich plötzlich auftun, zum Beispiel, wem man davon erzählen soll und wem nicht. Bisher vertraue ich es meinem Blog an, einer erfahrungsgebeutelten Bloggerin und leider habe ich mich auch bei einer Kollegin verplappert, die ein kleines Schnatterinchen ist, weshalb ich nicht weiß, ob sie es tatsächlich für sich behält. Auf panische, traumagesteuerte Reaktionen vom persönlichen Umfeld habe ich überhaupt keine Lust, das würde mich noch mehr beuteln, weshalb wohl erst einmal weiter das Blog dran glauben muß, auch auf die Gefahr hin, daß ich bald keine Leser mehr habe.

Traumsplitter

Die ganze Wohnung voller schwarzer Katzen mit dick aufgeplustertem buschigem Fell. Doch irgendetwas ist seltsam an ihnen. Sie bewegen sich sehr langsam und es sind auch keine Beine zu sehen. Mit ihrem schwarzen, waagerechten Bart, der das Maul verdeckt, ähneln sie fast Raupen. Raupenkatzen.

Ein großer schwarzer Vogel in einem Baum. Er erscheint fremdartig, besonders die Flügel, und ich überlege, welche Art es sein könnte. Vielleicht eine sehr große schwarze Taube. Die Flügel jedoch erinnern ein wenig an Fledermausflügel.

Freitag, 5. November 2010

Irgendein Elbschloß | Dresden

Irgendein Elbschloß | Dresden

Ich weiß ja nicht,

was in Prenzlauer Berg zur Zeit los ist, aber irgendjemand scheint beschlossen zu haben, daß die Weihnachtsdekoration in diesem Jahr aus alten Turnschuhen bestehen soll. Bereits am Mittwoch ist mir ein zusammengebundenes Paar über einer Ampel baumelnd aufgefallen, und heute bin ich an einem Baum vorbeigekommen, der voller Turnschuhpaare hing. Auf dem Rückweg von der Untersuchung, auf dem ich wegen der schlechten Erfahrungen mit dem Schienenersatzverkehr vier U-Bahnstationen gelaufen bin, habe ich zufällig einen alten Kollegen getroffen. Der fragte mich gleich, ob ich auch zu diesem "Ehemaligen-Treffen" gehe, er will anscheinend dort hin. Und als ich ihn fragte, wie es denn bei diesem Aufschwung im JC so läuft, guckte er mich bloß verständnislos an, blickte geheimnistuerisch nach allen Seiten, den Zeigefinger auf den Lippen und verriet mir:"Pssscht, pssscht, es darf doch niemand wissen, daß es nie eine Krise gegeben hat!"

Natürlich habe ich vor der Untersuchung mal wieder viel mehr Bammel gehabt, als eigentlich nötig gewesen wäre. Aber wirklich schlauer bin ich immer noch nicht, sondern werde zur nächsten Untersuchung weitergereicht, vor der ich erneut unheimlich viel Bammel habe. Genau so habe ich mir das vorgestellt - schon wieder so ein Ärztemarathon, bei welchem es zum Schluß wahrscheinlich heißt: "April! April!" Wenn ich gewußt hätte, daß mir das zum Ende des Jahres noch blüht, und die Untersuchungen am besten schon vorgestern stattfinden sollten, hätte ich ein paar Urlaubstage mehr aufgehoben. Immerhin hat mir der Arzt bei Befundübergabe versichert, sollte es sich tatsächlich um die schlimmste aller Diagnosen handeln, hätte ich extrem gute Chancen und wir würden uns noch viele Jahrzehnte wiedersehen. Außerdem würde nach einer Operation kaum etwas davon zu sehen sein. Gut zu wissen, aber so weit möchte ich noch gar nicht denken. Schließlich sage ich immer - Krankenhaus nur über meine Leiche. Ich hoffe nicht, daß ich darin jetzt auf die Probe gestellt werde.

Dresden | Frauenkirche

Dresden | Frauenkirche

Donnerstag, 4. November 2010

Vielen Dank

an Lena aus dem Leuchtturm für diesen aparten Blogaward:



Warum muß ich eigentlich bei dem Bild an Miss Marple denken? Jedenfalls bin ich sehr erfreut über die Ehre. Doch der Ehre folgt auch Pflicht und zu meiner Schande muß ich gestehen, daß meine Blogroll zwar ellenlang ist, ich aber in der letzten Zeit nur ziemlich wenig Blogs regelmäßig verfolge. Und den Award an fünfzehn Blogs zu vergeben finde ich außerdem doof, denn das hat irgendwie Kettenbrief-Charakter. Ich könnte jetzt wie Reich-Ranicki wettern: "Ich nehme diesen Prrreis nicht an!", aber das tue ich nicht, sondern beschränke mich ganz frech auf einen einzigen Blog, den ich bereits seit Jahren verfolge und der mit wenigen Ausnahmen zu meiner täglichen Lektüre gehört, nämlich den der anderen großen Träumerin Frau Traumzeit. Ihr übergebe ich hiermit diesen Blogaward.

Stimme des Gewissens

Im Supermarkt: Eine ältere Dame neben mir an der Tiefkühltruhe greift an mir vorbei zu einem Suppenhuhn und legt es in den Wagen. Dabei scheint sie sich dafür entschuldigen zu wollen, denn sie sagt zu mir: "Eigentlich gehts mir ja nur um die Brühe." Ich sage: "Aha!" und bin etwas verwirrt, weil ich mich frage, ob ich wie ein militanter Vegetarier aussehe. Im Grunde ist es mir völlig egal, ob sie sich ein Suppenhuhn oder einen Sack Kartoffeln in den Einkaufswagen legt. Sie beginnt weiter zu berichten, daß Hühnerbrühe außerordentlich wirksam bei Erkältungen sei. "Ja", antworte ich, "davon habe ich auch gehört." So langsam scheint sie in Laune zu sein, noch mehr zu erzählen. Sie habe erst kürzlich gelesen, wie gesund Sellerie sei! Was da alles drin ist! Zum Beispiel Vitamin B und wertvolle Pflanzenstoffe. Nur leider sei das immer so aufwendig zu machen. Ich stimme zu, sage aber, man könne den ja auch einfach so in einen anderen Salat oder Gemüse hinein schnippeln. Wieder scheint sie sich dafür entschuldigen zu wollen, keinen Sellerie im Einkaufswagen zu haben, indem sie entgegnet, daß hier im Supermarkt das Grün immer schon welk sei. Sie kaufe sowas lieber ganz frisch auf dem Markt. Da könne man das Grün dann auch zu Porree verarbeiten. Es war mir allerdings neu, daß man Selleriegrün ebenfalls verwerten kann. Bisher habe ich das nur mit Kohlrabiblättern gemacht, die ich wie normales Gemüse koche. Meine Mutter hat die früher meist für Kohlrabieintopf verwendet. Nach dieser Begegnung fragte ich mich, ob diese ältere Dame die Stimme meines Gewissens ist, welche mich so von außen an meine guten Vorsätze erinnert. Leider habe ich, seit ich im Ungewissen schwebe, ob ich jetzt nicht vielleicht noch kränker bin, als ich eigentlich dachte, diese größtenteils über Bord geworfen. Was nicht heißt, daß ich mich nur noch ungesund ernähre. Das könnte ich aus Gewohnheit gar nicht, aber die Obst- und Gemüseeinheiten haben doch stark nachgelassen, sowohl aus Zeitmangel, als auch aus Zweifel am tatsächlichen Nutzen. Denn wenn ich jetzt wirklich kränker sein sollte als vorher, was nützt es mir dann, Obst und Gemüse zu essen? Vielleicht ist es ja in der Tat die gesündere Wahl, Konservierungsstoffe zu sich zu nehmen, anstatt mit Pestiziden vergiftete frische Ware. Immerhin habe ich mich mit zwanzig Jahren relativ häufigen Verbrauchs an Fertigprodukten doch für mein Alter erfreulich jung gehalten. Ich habe entschieden, mich erst dann wieder zu entscheiden, wie ich weiter vorgehen werde, wenn ich endlich weiß, was mit mir los ist.

"In einer 2006 veröffentlichten Untersuchung des BVL zeigte jede dritte Paprika Belastungen, manche mit 18 verschiedenen Pestiziden. In Rucola waren in mehr als neunzig Prozent der Proben Pestizide nachweisbar. Für das Jahr 2005 stellte die Behörde fest, dass mehr als 85 Prozent der Birnen und Pfirsiche und fast alle ungeschälten Orangen Rückstände von Pestiziden aufwiesen. Bei 15 Prozent der Pfirsiche wurden die gesetzlich festgesetzten Höchstgrenzen deutlich überschritten - eine Verdoppelung gegenüber 2002."
(aus "Abgespeist" von Thilo Bode)