Im Sommer 1945 wurde meine Mutter 11 Jahre alt und war das älteste von drei Kindern. Während der Zeit des zweiten Weltkrieges und nach seinem Ende musste meine Oma - ihre Mutter, die drei Kinder alleine über die Runden bringen, denn der Vater war in den Krieg gezogen und bei den Schlachten und der Einkesselung in Dünkirchen in Frankreich dabei. Dort geriet er 1944 in alliierte Kriegsgefangenschaft.
Als die Bombenangriffe auf Berlin begannen, harrten meine Großmutter und ihre drei Kinder wie alle anderen im Luftschutzbunker, bzw. Keller unter ihrem Wohnhaus aus. Sobald die "Weihnachtsbäume" am Himmel erschienen, wussten sie, dass Bomben folgen würden. Die Männer, die im Luftschutzkeller waren, gingen in regelmäßigen Abständen nach draußen, um nachzuschauen, was los ist. Eines Tages kam einer wieder und erklärte, dass vor dem Haus ein abgeschossener Panzer steht und alle aus dem Keller heraus müssten.
Sie wohnten in einem alten Mehrfamilienhaus am Ostbahnhof mit einem für diese Häuser typischen riesigen Hausflur. Um nach draußen zu gelangen mussten sie durch diesen Hausflur hindurch, der voller gefallener russischer Soldaten war. Sie stiegen über die unzähligen Leichen und als sie vor dem Haus standen und meine Mutter sich umschaute, sah sie, dass die gesamte Vorderfront des Hauses fehlte. Wie ein gewaltiges Puppenhaus sah es aus, mit brennendem Dachstuhl. Sie hatten jedoch keine Zeit sich um das Feuer oder ihre Habseligkeiten zu kümmern, sondern mussten einen anderen Unterschlupf finden. Das einzige, was sie noch besaßen, war eine Tasche mit ihren Papieren, sowie ein Pfund Schmalz. Dieses Schmalz hatte meine Großmutter bei den Plünderungen des Osthafens ergattert, der gleich in der Nähe des Ostbahnhofs liegt. Mütter hatten dort unter Beschuß die riesigen Speicher geplündert, um etwas Eßbares zu finden.
Während der nachfolgenden Flucht durch die zerbombte Straße sahen sie überall gefallene russische Soldaten auf Treppen und in Hausfluren liegen. Sie wurden sogar selbst von Deutschen beschossen, die sich irgendwo auf den Dächern verschanzt hatten. Diese schossen auf ihre eigenen (!), aus den zerbombten Häusern flüchtenden Landsleute, Frauen und Kinder. Da meine Tante, das jüngste Kind, erst vier Jahre alt war, kümmerte sich meine Großmutter um sie, während meine Mutter, als Älteste mit dem mittleren Bruder zusammenblieb. Bei der Flucht mit ihrem Bruder durch die von Deutschen beschossene Straße fielen sie bei jedem Schritt auf die Knie und standen wieder auf, und zwar wegen der Druckwellen der Geschosse, die über sie hinwegflogen. Sie wurden von diesen regelrecht nach unten gedrückt und umgeworfen. Sie wollten in eines der Eckhäuser flüchten, welches noch stand, aber wurden getrennt und meine Mutter und ihr jüngerer Bruder suchten Zuflucht im Hausflur eines anderen Hauses. Dort wurden sie von jemandem in den dortigen Luftschutzkeller geholt, der sie beide auf die oberste Etage eines Hochbettes verfrachtete. Sie blieben eine Weile da, wollten aber irgendwann wieder weg, um ihre Mutter zu suchen. Die Leute aus dem Keller gaben ihnen zwei Äpfel mit und sie zogen los. Auf der Straße fragten sie jeden, den sie trafen nach den Leuten aus dem Eckhaus und jemand sagte ihnen, dass die alle nach Friedrichfelde hinaus geflüchtet wären. Also machten sie sich auf in Richtung Lichtenberg, das zu damaliger Zeit noch kaum oder gar nicht bebaut war, Stadtrand. Irgendwo auf der Straße lag ein totes Pferd und die Menschen strömten in Scharen hin, um sich Stücke vom Fleisch herauszuschneiden. Sie waren mehrere Tage unterwegs, klopften zwischendurch an Türen und erbettelten Essen oder einen Schlafplatz.
Auch meine Oma machte sich auf die Suche nach den Kindern, doch statt der Kinder fand sie meine Urgroßeltern, welche von Küstrin nach Berlin geflüchtet, von dort zurück nach Küstrin gegangen - und weil dort alles dem Erdboden gleichgemacht war (auch heute besteht die Altstadt nur noch aus Ruinen, die man teilweise unter dem wuchernden Gestrüpp kaum noch erkennen kann), erneut nach Berlin gingen. Alles zu Fuß und in betagtem Alter. Hier standen sie ratlos an irgendeiner Ecke und die Großmutter nahm sie mit. Meine Mutter und ihr Bruder hatten inzwischen die große Chaussee erreicht, die damals noch zwischen Feldern und Laubengärten entlangführte. Aus der Ferne erkannten sie einen Mann mit einem Koffer auf der Schulter, der ihnen entgegen kam. Der fragte sie, wo sie hin wollen und es stellte sich heraus, dass es ein Nachbar aus ihrem Haus war. Als sie sagten, dass sie ihre Mutter suchten, sagte er, er könne sie zu ihr hinführen, was er auch tat.
Meine Oma und ihr jüngstes Kind hatten sich mit anderen zusammen in die Schrebergärten am Rande der Stadt geflüchtet, wo viele Sommerlauben leer standen. Dort quartierten sie sich in eine winzige Laube ein und hierher hatte meine Großmutter meine Urgroßeltern gebracht. Der Raum war nicht größer als sechs Quadratmeter und hierher führte der Nachbar nun ebenfalls die Kinder. Beide waren unglaublich glücklich, ihre Mutter wiedergefunden zu haben und meine Mutter bezeichnet es heute als eine Fügung des Schicksals.
Alle zusammen lebten nun einige Zeit in der Sechs-Quadratmeter-Laube, wo sie aber wenigstens ein Dach über dem Kopf hatten. Ganz in der Nähe hatten die Russen einen Stützpunkt und meine Mutter erzählt, dass die Russen gerade zu den Kindern sehr nett waren. Es gab an dem Stützpunkt eine Gulaschkanone zur Verpflegung der Soldaten und wenn eines der Kinder mit einer Kanne dort hin ging, bekam es immer die Kanne bis oben hin voll mit gesalzenem Grießbrei oder was es sonst gerade zu essen gab. Allerdings fielen auch andere Dinge mit den Russen vor. Die Frauen hatten große Angst vor ihnen, insbesondere vor den "Mongolen", die als besonders grausam galten. Der allererste Russe, den meine Mutter sah, war solch ein Mongole und kam in den Luftschutzkeller, in welchem sie sich aufhielten. Er hielt eine winzige blitzende Pistole genau auf meine Großmutter gerichtet und im Keller wagte in diesem Augenblick niemand mehr zu atmen. Dann verschwand er aber und andere Russen kamen. Meine Mutter meint, dass den russischen Soldaten die Angst ins Gesicht geschrieben stand. Ab und zu holten sie Frauen, um sie zu vergewaltigen, indem sie sagten: "Frau komm!" Manche der Frauen waren so clever, dass sie sich sofort an einen der Offiziere heranmachten. Dann waren sie "immun", weil andere sie nicht mehr anfassen durften.
Nach einiger Zeit in der Laube konnten sie in ein größeres Haus mit einem oberen Stockwerk umziehen. Dort hatten vorher die Russen gehaust, und zwar wie die Vandalen. Alle Federbetten waren aufgeschlitzt, die Federn lagen überall im ganzen Haus verteilt und in herumstehende Kannen war hineingeschissen worden. Teilweise fanden sie noch Silberlöffel und alles was sie irgendwie gebrauchen konnten, wurde eingesammelt. Vor dem Haus stand ein alter grüner Gartentisch und um diesen Tisch versammelten sich manchmal Russen, aßen salzigen Hering und tranken Wodka. Sie fragten erst gar nicht, sondern spazierten einfach in den Garten, schmissen den Hering auf den Tisch, hauten ihn in kleine Bissen und legten mit ihrem Gelage los. Die Kinder bekamen oftmals auch einige Bissen zugesteckt.
Später fand meine Großmutter eine Unterkunft in der Stadt, eine Kochstube in einem Haus, also eine größere Küche, in der man gleichzeitig wohnte. Ab jetzt hauste die ganze Familie hier. Meine Oma verdiente ihr Geld als Trümmerfrau und klopfte von früh bis abends Steine. Auch meine Mutter musste im Rahmen der Schule Steine klopfen. Dafür bekam sie Stempel in ein kleines Heftchen. Sie tranken Petersilienwasser, aßen Brennesselspinat und geröstete Brotscheiben mit Zucker.
Meine Oma war vor lauter Arbeit, Kummer und Sorgen nur noch ein Strich in der Landschaft und inzwischen war die Ruhr im Nachkriegs-Berlin ausgebrochen. Mein Urgroßvater erkrankte daran und meine Mutter erinnert sich noch, wie meine Großmutter ihn, der ebenfalls nur noch dünn wie ein Hering war, in einen kleinen Leiterwagen setzte und ihn so selbst mit der Hand in das Krankenhaus nach Lichtenberg zog. Dort verstarb er. Das Telegramm kam einige Tage später.
Endlich kam mein Großvater aus der Kriegsgefangenschaft. Er konnte sehr gut Sachen und Essen organisieren, so dass es eine große Erleichterung für die Familie war. Er ging oft früh los, hängte sich außen an einen der Züge, die auf das Land fuhren, wobei er nicht der einzige war - es hingen Trauben von Menschen an den Zügen, die sich irgendwo festhielten, und auf das Land fuhren -, und stahl dort z.B. Kartoffeln von den Feldern, was alle machten, oder klopfte bei den Bauern und bat um Essen. Die Bauern waren jedoch sehr knauserig und gaben kaum etwas. Manchmal kam er tagelang nicht mehr wieder. Außerdem war er sehr geschickt im Angeln und fing nicht nur kleine Fische, sondern riesige Hechte. Diese waren äußerst gefragt und wurden gegen alles mögliche eingetauscht. Auf diese Art kam meine Großmutter auch zu einer alten Singer-Nähmaschine, mit der sie Kleidung für die Kinder nähte. Sie fand irgendwo blau-karierte Bettwäsche und eine bestickte Trachtenweste, wie sie damals Mode war. Aus der Bettwäsche nähte sie ihrer Tochter einen Rock, welchen sie zu der bestickten Weste trug und für meine Mutter war es das Schönste, was sie bis dahin je besessen hatte.
Meine Urgroßmutter war inzwischen bei Verwandten in Wittenau in ihrer kleinen Wohnung aufgenommen worden und hat meinen Urgroßvater noch viele Jahre überlebt. Meine Großeltern konnten mit den Kindern bald in eine der Wohnungen über der Kochstube ziehen. Hier verfolgten sie die Suchmeldungen des Deutschen Roten Kreuzes, denn sie hatten nichts mehr von Onkel Walter gehört, dem Bruder meiner Großmutter, der zwar nur Stubenmaler war, aber sehr künstlerisch begabt und vor dem Krieg viele eigene Ölgemälde in seiner Wohnung zu hängen hatte. Dieser kehrte nie aus Stalingrad zurück, es kam jedoch auch nie eine Nachricht, dass er gefallen ist. Niemand weiß, wo er abblieb oder was mit ihm passierte. Das letzte, was sie von ihm hörten, war ein Brief, dem er die Bleistiftzeichnung eines Schlachtfeldes beigelegt hatte. Das Bild sagte mehr aus als tausend Worte, heißt es, doch auch von dem Bild weiß niemand mehr, wo es geblieben ist.
Laut Aussage meines Vaters existierte außerdem ein schriftlicher Bericht meines Großvaters väterlicherseits über Stalingrad und seine russische Kriegsgefangenschaft. Dieser Bericht scheint ebenfalls verschollen. Man könnte meinen, daß Menschen Dinge, die sie an unangenehme Ereignisse erinnern, besonders gerne 'verbummeln'.
Das war diesmal wirklich wie Weihnachten. Besonders das Geschenk von K. ist toll. Sie hat ein großes Glaswindlicht in Serviettentechnik bearbeitet und ein ganzes kleines Dorf mit Weihnachtsmarkt und viel Schnee hinaufgezaubert, das Glas mit künstlichem Rauhreif überzogen und mit Glitzerschnee geschmückt. Das ganze Windlicht ist größer als eine normale Vase, man könnte es fast als Bodenvase auf den Fußboden stellen, aber auch auf dem Highboard macht es sich gut, und es sieht wirklich klasse aus. Sie meinte, mit entzündeter Kerze darin, sieht es noch besser aus, aber das habe ich noch nicht ausprobiert. Ich habe im Moment auch keine Lust mehr, die Geschenke zu fotografieren, aber das hole ich nach. Ein Motiv mehr für meine Lichtrubrik. Ich bin immer wieder erstaunt, was für tolle Sachen man mit Serviettentechnik machen kann. Zuerst dachte ich sogar, das ist gekauft. Außerdem habe ich ein entzückendes Badeöl mit Orchideen und Perlen bekommen, zum Perlentauchen, wie es hieß, aber eigentlich ist es viel zu schade, um es zu benutzen. Und von meiner Mutter bekam ich wieder Selbstgetöpfertes, einen schönen Teller und ein höheres Gefäß, beide in einem warmen gemuscheltem Braun.
Meine Geschenke sind auch gut angekommen, allerdings habe ich nochmal Glück gehabt, denn K. wollte ursprünglich genau dasselbe kaufen und verschenken, was ich geschenkt habe. Das wäre ja was geworden, wenn wir uns gegenseitig die gleichen Geschenke gemacht hätten. Wie gut, dass sie es zeitlich nicht mehr geschafft hatte, die zu besorgen.
Und meine Mutter hat mir alles erzählt, was sie 1945 bei der Befreiung von Berlin erlebt hat. Ich hoffe, ich habe mir alles richtig gemerkt und kann es bald aufschreiben.
PS:
Ich habe noch Weihnachtsgeschenke abzugeben!
Madame Lila hat mich gerade gefragt, was wir als Kinder in Berlin im Winter gemacht haben. Also ich kann mich ehrlich früher an keinen Winter erinnern, in dem wir keinen Schnee hatten, wenn man auch manchmal etwas länger warten musste. Deshalb sangen wir dann immer "Schneeflöckchen, Weißröckchen, wann kommst du geschneit?.....", was meistens gut half, denn spätestens zu oder nach Weihnachten war der Schnee da und die Freude um so größer. Jetzt traf man sich zum Schlittenfahren, Schneemannbauen oder einfach nur im Schnee spielen.
Wir hatten zwar keine Berge, aber einen großen und einen kleineren Hügel, die vollkommen ausreichten, um Spaß zu haben, entweder mit Schlitten, Ski oder Gleitern. Ich fuhr am liebsten Gleiter oder Ski, letztere besaß ich aber nicht, sondern nur mein Spielfreund, der sie mir aber glücklicherweise immer überließ und den Schlitten bevorzugte. Wenn die Hügel uns zu überfüllt waren, fuhren wir auch einfach auf der Straße oder spielten ganz andere Sachen.
Als meine Mutter einmal im Winter mit mir zum Arzt musste, da ich nach Entfernung der Mandeln dauernd Racheninfekte kam, verriet sie dort, dass ich mich den ganzen Tag mit Rock im Schnee wälze. Die Aussage "den ganzen Tag" war zwar etwas pauschal übertrieben, aber ansonsten stimmte es durchaus und es war mir furchtbar peinlich, dass sie es der Ärztin erzählte. Die sah mich etwas komisch an, sagte aber nichts.
Wenn wir uns nicht draußen trafen, gab es auch drinnen einiges, was man spielen oder entdecken konnte. Ich kann mich insbesondere erinnern, dass ich ernsthaft an der Verfeinerung meiner Weihnachtsnüsse arbeitete. Dazu kam ich nämlich eines Tages auf die Idee, die geschälten Nüsse in das Ofenfach des warmen Kachelofens zu legen, um sie zu "rösten". Natürlich waren sie nicht wirklich geröstet, aber ich bildete mir ein, dass sie so besser schmecken, weshalb ich nun stets alle geschälten Nüsse fein säuberlich im blanken Ofenfach aufreihte, liegen ließ und erst danach aß. Einmal testete ich auch, wie Schokolade auf diese Behandlung reagiert, kam aber nach dem Experiment zu dem Schluß, dass Schokolade löffeln nicht so das Wahre ist. Künftig durfte sie nicht mehr in das Ofenfach.
Außerdem hatten wir eine Katze, mit der man auch im Winter die lustigsten Sachen erleben konnte. Zum Beispiel fraß sie unheimlich gern Lametta, und wenn man sie mit dem Weihnachtsbaum alleine ließ, konnte es passieren, dass es einmal laut schepperte und der ganze Baum der Länge nach im Zimmer lag. Dies sorgte dafür, dass wir endlich von dem alten Weihnachtsschmuck wegkamen und neuen besorgten.
Meine Eltern fanden das meist aber weniger lustig. Überhaupt muss Weihnachten für die Katze wohl mehr Festzeit gewesen sein, als für uns alle zusammen. Nicht nur, dass es einen glitzernden Weihnachtsbaum gab, dessen Schmuck sie auffressen konnte, an dem sie sich die Krallen schärfen und den sie umschmeißen konnte, es gab auch noch jede Menge Kisten und Papier zu erforschen. Beim Geschenkeauspacken war sie immer die erste, die ihre Nase irgendwo hineinsteckte. Nicht zu vergessen, die leckeren Enten, Gänse und Kaninchen, von denen sie schon vor dem Weihnachtsessen ihren Teller voll bekam. Überhaupt ist so eine Katze im Winter noch kuschliger als im Sommer. Man kann sich mit ihr zusammen an den Ofen rollen und den Winter verschmusen.
Ich schaue mir gerade die neu überarbeitete Version von "Im Geheimdienst ihrer Majestät" auf der Ultimate Edition an. Obwohl ja die Bond-Filme mit Sean Connery zu meinen eigentlichen Favoriten zählen und Connery sowieso der beste Bond aller Zeiten ist, kommt dieser eine Film bei mir gleich danach. Das liegt weniger an George Lazenby, der als Bond-Darsteller zwischen all den anderen immer ein bißchen im Abseits steht und schnell vergessen wird. Trotzdem finde ich, dass er seine Sache gut gemacht hat, aber das eigentliche Highlight ist in diesem Film Diana Rigg, die ihn als Bondgirl mit Charme und Coolness an die Wand spielt. Nicht zu verachten ist auch Telly Savalas (Kojak) als Bösewicht Blofeld. Außerdem finde ich diesen Bond-Film so herrlich untechnisiert, soll heißen, wo es sonst knallt und röhrt, diverse Explosionen und Autoverfolgungen o.ä. stattfinden, kann man hier bei wahrlich rasanten Ski-Abfahrtsverfolgungen in stiller Winterlandschaft mitfiebern, was einen ganz eigenen Reiz hat, aber trotz gedrosseltem Lärms nicht weniger spannend ist. Und nicht zu vergessen ist es wohl auch die etwas menschlichere Seite des James Bond, die hier gezeigt wird, die mich den Film mögen läßt. Im übrigen ist der dazugehörige Bond-Roman dieser Story von Ian Fleming von allen Bond-Romanen mir der liebste. ;o)
EDIT nach DVD-Ende: Ja, ich liebe diese Verfolgungsjagden auf Ski und Schlitten, und überhaupt sieht man endlich mal ein bißchen Schnee - aber was bitte haben sie sich bei dieser DVD gedacht? Dass bisher unveröffentlichte Szenen nun mit dabei sind ist ja ganz schön und gut, aber die Synchronisation ist echt grausam. Da spricht ein und derselbe Mensch von einer Minute zur nächsten in einer völlig anderen Stimme, was besonders störend bei Bond selbst ist, weil sich seine Zweit-, bzw. Drittstimme nach der eines versoffenen Penners anhört. Bevor man das geschnallt hat, wundert man sich erst, wer das wohl war, der da gerade was gesagt hat. Schade ist auch, dass auf dem Weihnachtsmarkt das deutsche Lied hier in Englisch gespielt wird, aber zum Schluß hin überschneidet es sich mit der deutschen Version. Da auch noch der Ton der Neusynchronisierungen irgendwie sehr dumpf ist, erscheint es wie der Unterschied von Tag und Nacht, wodurch ständig kleine Brüche im Film entstehen.
Im Moment kommt man noch nicht mal mehr bei Grün über die Straße. Wenn man sich nicht todesmutig vor die Wagen wirft, so dass sie GEZWUNGEN sind anzuhalten, fahren sie einfach weiter. Und das bei Ampelphasen, wo man selbst als junger Mensch schon sprinten muss, aber bei denen es für alte Menschen fast unmöglich ist, eine Kreuzung zu überqueren. Hauptsache die Autofahrer müssen nicht eine Sekunde zu lang warten, obwohl sie ja eh viel schneller sind. Wie schnell wollen die eigentlich noch werden? Klar, sie sind im Weihnachtsstress und müssen noch jede Menge Erledigungen machen. Das muss ich auch, und zudem noch ohne Wagen. Aber dann zu Weihnachten einen auf Nächstenliebe machen! WIE WÄRE ES, WENN SIE MAL DREI TAGE FRÜHER DAMIT ANFANGEN WÜRDEN???
Heute Mittagsrunde, nur "Weiber", und wie von Zauberhand geht es - nichts ist mehr anstrengend, sondern entspannte Gespräche bei gemütlicher Atmosphäre. Allerdings gebe ich nicht, bzw. nur teilweise die Schuld den Männern, dass Mittags- und Geburtstagsrunden sonst so anödend und anstrengend sind. Inzwischen ist mir durch vielfache Beobachtungsgelegenheiten klar geworden, dass es Frauen gibt, die, sobald ein Mann in der Nähe ist, sich plötzlich wie es scheint in einen anderen Menschen verwandeln, oder um genauer zu sein - durchdrehen. Man kann das in unterschiedlich starken Ausprägungen erkennen, manchmal ist die Änderung im Verhalten nur minimal, aber manchmal glaubt man auch, eine völlig andere Person vor sich zu haben. Besonders stark ist mir das bei einer Kollegin aufgefallen, die eigentlich nicht zu unserer Gruppe gehört, sich aber immer den Mittagsrunden anschließt. Ich kenne sie schon viele Jahre, da ich bereits in meiner Anfangszeit mit ihr zusammengearbeitet habe. An ihr vollzieht sich die Veränderung so extrem, dass man sich besorgt fragt, was mit ihr passiert ist, ob sie vielleicht jemand ausgewechselt hat oder sie auf Drogen ist. Diese ganze Verhaltensänderung beginnt damit, dass man für diese Frauen urplötzlich, egal wie nett sie sonst zu dir sind und wie gern sie sich mit dir unterhalten, Luft ist. Man wird sozusagen ausgeblendet und nur noch der Mann wahrgenommen. Die einzige Möglichkeit nunmehr registriert zu werden und Aufmerksamkeit zu erhalten besteht darin, der von männlichen Hormonen verwirrten Person geschickt rhetorische Bälle zuzuwerfen, auf die sie mit Schlagfertigkeit glänzen kann. Denn das Sprücheklopfen ist ein weiteres Symptom dieser Verwirrung, je versauter und zweideutiger umso besser, und eines, auf welches die Männer auch gerne einsteigen. Allerdings habe ich immer den Eindruck, dass die dabei nur halb so verwirrt sind. Vielleicht liegt das daran, dass es bereits mehr in ihrer Natur liegt und deshalb nicht als so eine rasante Persönlichkeitsveränderung erscheint. Wortbildtechnisch würde ich fast sagen, die Frauen springen die Männer mit Scheuklappen an und irgendwas scheint sich dabei in ihrem Gehirn zu vollziehen, das zu grotesken Entgleisungen führt. Diese Kollegin z.B. ist, wenn ich mit ihr alleine bin oder nur andere Kolliginnen dabei sind, sehr intelligent, freundlich, reflektiert und sympathisch. Doch sobald die Männer dabei sind, wird sie zur "Rampensau" im wahrsten Sinne des Wortes.
Nun ist es nicht so, dass ich nie mit Männern flirte, mal ein paar dumme Sprüche klopfe, über versaute Witze lache oder pikante Zweideutigkeiten von mir gebe. Aber ehrlich - auf Dauer, d.h. über Stunden hinweg, finde ich sowas ziemlich ermüdend und langweilig, sowohl als Beteiligte, als auch als Zuschauer. Ich mag sowas mehr als sparsam eingesetzte Würze, aber nicht als Drei-Stunden-Orgie bis zum Erbrechen. Und wenn ich manche der Frauen so beobachte, dann tut es mir fast leid, denn ich kann nicht anders, als mich zu fragen, wie sehr müssen sie wohl darunter leiden, keinen Mann zu haben (wozu auch Ehemänner zählen, die keine sind).
Metaphysisch gesprochen ist es natürlich eine Sinnwidrigkeit, von „Entwicklung“ einer Monade zu sprechen, oder zu sagen, dass sie zum „Menschen“ wird. Aber jeder Versuch, metaphysische Genauigkeit der Rede einzuhalten, beim Gebrauch einer solchen Sprache, wie der unseren, würde mindestens drei weitere Bände dieses Werkes notwendig machen, und würde einen Aufwand von Wortwiederholungen nach sich ziehen, der bis zum äußersten ermüdend wäre.
Es ist einleuchtend, daß eine Monade weder vorwärtsschreiten noch sich entwickeln, oder auch nur durch die Wechsel der Zustände, durch die sie hindurchgeht, affiziert werden kann. Sie ist nicht von dieser Welt oder Ebene, und kann nur einem unzerstörbaren Stern göttlichen Lichts und Feuers verglichen werden, der auf unsere Erde herabgeworfen ist, als eine Rettungsplanke für die Persönlichkeiten, in denen er wohnt. Es ist Sache der letzteren, sich an dieselbe zu klammern, und, also teilnehmend an seiner göttlichen Natur, Unsterblichkeit zu erlangen. Sich selbst überlassen, wird sich die Monade an niemanden klammern, sondern, wie die Planke, zu einer anderen Inkarnation fortgetrieben werden von dem rastlosen Strome der Evolution.
Nun wird die Evolution der äußeren Form, oder des Körpers, um die astrale herum, durch die irdischen Kräfte bewirkt, ebenso wie es in den niederen Reichen der Fall ist; aber die Evolution des inneren, oder wirklichen, Menschen ist rein geistig. Es ist jetzt nicht mehr ein Durchgehen der unpersönlichen Monade durch viele und verschiedene Formen der Materie – begabt im besten Falle mit Instinkt und Bewußtsein auf einer ganz anderen Ebene – wie im Falle der äußeren Evolution, sondern eine Reise der „Pilgerseele“ durch verschiedene Zustände nicht bloß der Materie, sondern des Selbstbewußtseins und der Selbstwahrnehmung, oder der Wahrnehmung aus bewußter Auffassung. Die Monade taucht aus ihrem Zustande geistiger und intellektueller Unbewusstheit empor; und, die beiden ersten Ebenen – die zu nahe dem Absoluten sind, als daß sie irgend welche Wechselbeziehung mit etwas auf einer niedrigeren Ebene zuließen – überspringend, begiebt sie sich direkt auf die Ebene der Gedankenthätigkeit. Aber es giebt keine Ebene im ganzen Universum mit einem breiteren Rand – und weiteren Thätigkeitsgebiet, mit solchen fast endlosen Abstufungen der perzeptiven und apperzeptiven Eigenschaften, als diese Ebene, die ihrerseits wieder eine angemessene kleinere Ebene für jede „Form“ hat, von der mineralischen Monade aufwärts bis zu der Zeit, wenn diese Monade durch Entwicklung zur göttlichen Monade erblüht.
(aus "Die Geheimlehre I" von Blavatsky)
Sie geben ein nur oberflächliches Bild unserer Selbst, das zudem noch spiegelverkehrt ist, sich aber in unser Körpergedächtnis unwiderruflich als Realität einprägt.
Dabei haben Spiegel durchaus auch einen subtilen Einfluss auf unser Befinden. Sehen wir uns frisch und gesund, fühlen wir uns gleich besser, auch wenn dem nicht so ist, aber sehen wir uns fleckig und matt, sinkt sofort das Befindlichkeitsbarometer. So sehr lassen wir uns von den Spiegeln beeinflussen, obwohl es viele unter ihnen gibt, die uns betrügen und belügen. Das beste Beispiel sehe ich täglich im Job. Während ich mich in der Spiegelwand unseres Fahrstuhls sehr gerne betrachte, weil ich da stets und zu jeder Uhrzeit, ob kurz nach Sonnenaufgang und abgehetzt, weil ich verschlafen habe, oder aber weit nach Sonnenuntergang und diversen Überstunden, äußerst reizend aussehe, stelle ich bei jedem Blick in den Spiegel unserer Sanitäranlagen fest, dass ich todkrank bin und nur noch 2
Wochen zu leben habe. Welchem Spiegel darf ich trauen
steht sehr idyllisch unter alten Bäumen auf einer mit wilder Wiese bewachsenen Anhöhe inmitten unseres Hofes. Ein breit gepflasterte Prozessionsstraße führt genau vor seine Tore, so dass ihn niemand mehr verfehlen kann, der unseren Hof betritt. Seine starken, hohen und stolzen Mauern wehren alle neugierigen Blicke ab, er hat ein offenes Dach, wahrscheinlich astronomisch ausgerichtet, um die Sterne beobachten zu können. Leider reicht das aber kaum, um etwas Licht hineinzubringen, weshalb viele, sich selbstentzündene Tempelflammen an den Wänden aufgereiht sind. Natürlich ist dies nur dadurch möglich, dass wir Nutznießer dieses heiligen Tempels einen entsprechend höheren Zehnten bei der Betriebskostenabrechnung entrichten. Die halbe Mauerhöhe wäre zweifellos für einen heiligen Ort nicht angemessen gewesen. Künftig werden die Tempeldiener einmal die Woche die Prozessionsstraße hinaufpilgern, um die im Tempel hinterlassenen Dankesopfer in großen Wagen abzuholen....
PS: Ich habe es aufgegeben darüber nachzudenken, was oder ob die Leute bei meiner Wohngenossenschaft überhaupt denken, wenn sie uns ungefragt ihre immer wieder überraschenden bautechnischen Einfälle überhelfen.
Sogar noch im Traum Papiere gesammelt, sortiert und abgelegt in Fächern mit verschiedenen Aufschriften. Zwischendrin in einem großen Saal in einer Schule gesessen, meine alte Schulfreundin A. ist dabei und sagt, dass ich viel besser schreiben kann als sie und es hat den Anschein, dass sie es deshalb aufgeben will (obwohl sie in real noch nie geschrieben hat). Glücklicherweise tut sie es nicht und ich bin sehr froh darüber, obwohl ich die Gründe dafür nicht mehr nachvollziehen kann. Der Schulsaal wandelt sich zu einem Raum, in welchem eine sehr große Arbeitsgruppe um einen Tisch herumsitzt und tafelt. Es werden dabei erstaunlich viele Zettel geschrieben und herumgereicht, ohne dass jedoch wieder ein Zettelmonster lauert. Im Gegenteil, die Stimmung ist sehr entspannt und gut, was mich in Erstaunen setzt, da die Leiterin meine alte Chefin, Fr. H., ist und ich sowas aus ihrer Gruppe nicht gewohnt. Dann stelle ich fest, dass S.O. und E.N. in der Gruppe fehlen, was mich zu der Annahme führt, dass es die beiden waren, die immer Ärger in die Gruppe brachten.
Als nächstes laufe ich in Trainingshose mit einem Fußball auf der Straße herum (ach was?) und suche eine Toilette. Dabei gerate ich (vielleicht durch einen Zeitsprung) in eine turnende Frauengruppe, die einem anderen Jahrhundert entsprungen scheint, denn ich sehe sie alle in s/w und sie tragen seltsame Hauben, die mich an heutige Duschhauben erinnern. Nachdem ich an ihnen vorbei bin, laufe ich unter eine Brücke, an deren Seiten sich verschiedene Türen befinden, unter anderem auch Türen zu Toiletten. Doch so viel ich auch suche, ich finde nur welche für Herren, aber keine Damentoilette. Dann fällt mir ein, dass ich mich ja in einem anderen Jahrhundert befinde, und Frauen damals noch nicht viele Rechte hatten. Anscheinend auch kein Recht auf Damentoiletten. Während ich von einer Tür zur nächsten gehe, beobachtet mich ein Mann im braunen Trainingsanzug, den ich auch für jemanden aus dem anderen Jahrhundert halte, weshalb ich davon ausgehe, dass er die Meinung vertritt, Frauen seien schwach und sollten keinen Sport machen. Es überrascht mich deshalb um so mehr, als er sagt, dass er eine Frauengruppe zum Marathonlaufen trainiert und noch Frauen sucht, die mitmachen. Aus irgendeinem, mir unbegreiflichen Grund, ist er anscheinend der Auffassung, dass ich gut geeignet wäre. Neben ihm sehe ich nun zwei bis drei Frauen in s/w und mit großen "Duschhauben" auf dem Kopf, die auf der Stelle laufen und anscheinend schon für den Marathon üben. Ich frage mich im Traum, ob Frauen in jenem früheren Jahrhundert tatsächlich bereits Marathons gelaufen sind.
Ich habe gerade gegoogelt:
Als erste Frau lief Melpomene anlässlich der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit 1896 in Athen die ca. 40 km lange Strecke von Marathon nach Athen. Nachdem ihr die offizielle Teilnahme am Marathonlauf verweigert worden war, bewältigte Melpomene die Distanz alleine und noch vor Beginn der Wettkämpfe. So weiß es zumindest die Legende. Und wenn es auch nicht wahr ist, so ist es doch schön genug, um unseren Verein mit diesem antiken Namen zu schmücken.
Die erste bekannte deutsche Marathonläuferin ist
Anni Pede, geb. 1940. Da um 1970 herum der Marathonlauf für Frauen noch verboten war, ließ ihr Trainer sie bei einem Marathonlauf heimlich mitlaufen. Wer weiß, wieviele Frauen schon viel früher heimlich an Marathonläufen teilgenommen haben.....
Aber ich? Neeee.......nicht mit mir. Ich werde keinen Marathon laufen, niemals!
gegen das
Zettelmonster geht weiter und ist noch lange nicht gewonnen. Immerhin wurde einiges Terrain zurückerobert. Ich hoffe bloß, dass ich nicht wirklich einmal inmitten der ganzen Steuerbescheinigungen, Quittungen, Mieterhöhungen, Betriebskostenabrechnungen, Kontoauszüge, Versicherungsangebote, Stromrechnungen, Betriebsanleitungen, Garantiescheine und Super-Sonderangebote eines schönen Tages auf Nimmerwiedersehen verschwinde. Es ist böse, unsagbar böse.....und lebt!
Dein Typ: Verträumter Idealist (VI)
Der verträumte Idealist ist sehr zurückhaltend und wirkt daher auf andere häufig schüchtern und reserviert. Sein reiches Innenleben und seine leidenschaftlichen Überzeugungen teilt er nur mit einigen wenigen Menschen. Wer ihn aber als kühl und reserviert einschätzt, irrt sich gewaltig. Er hat ein ausgeprägtes inneres Wertesystem und klare, ehrenhafte Prinzipien, für die er hohe Opfer zu bringen bereit ist. Johanna von Orleans oder Sir Galahad wären gute Vertreter dieses Persönlichkeitstypus‘ gewesen. Er ist beständig bestrebt, die Welt zu verbessern, dazu gehört auch, dass er sehr fürsorglich anderen gegenüber sein kann und viel dafür tut, diese zu unterstützen und sich für sie einzusetzen. Seinen Mitmenschen begegnet er interessiert, aufmerksam und großzügig. Ist er erst einmal für eine Sache oder eine Person entflammt, kann er zum unermüdlichen Kämpfer werden.
Lebenspraktische Dinge dagegen gehören für den verträumten Idealisten nicht zum wirklich Wichtigen. Mit den profanen Anforderungen des Alltags beschäftigt er sich nur, wenn es unumgänglich wird. Tendenziell lebt er nach der Devise „das Genie beherrscht das Chaos“ - was in der Regel auch zutrifft, so dass er häufig sehr erfolgreiche akademische Karrieren absolviert. Details interessieren ihn weniger, er richtet seinen Blick lieber aufs große Ganze. Das sorgt dafür, dass er meist einen guten Überblick behält, auch wenn die Dinge hektisch werden, kann aber auch gelegentlich dazu führen, dass er Wichtiges übersieht. Da er sehr harmoniebedürftig ist, neigt er dazu, Unzufriedenheit oder Ärger nicht offen zu zeigen, sondern in sich hineinzufressen. Durchsetzungsfähigkeit ist nicht seine Stärke; dazu hasst er Konflikte und Konkurrenz viel zu sehr. Lieber motiviert er andere durch seine liebenswürdige und enthusiastische Art - wer ihn als Vorgesetzten hat, wird sich über zu wenig Lob nie beklagen müssen.
Wie auch im Beruf ist der verträumte Idealist als Freund und Partner hilfsbereit, loyal und integer. Verpflichtungen sind für ihn geradezu heilig. Die Gefühle anderer sind ihm wichtig und er liebt es, andere glücklich zu machen. Wenige enge Freunde sind ihm genug; sein Bedürfnis nach Sozialkontakten ist nicht sehr ausgeprägt, da er auch viel Zeit für sich allein benötigt. Oberflächlicher Smalltalk ist nicht seine Sache, wenn man mit ihm befreundet sein oder eine Beziehung haben will, muss man seine Gedankenwelt teilen und bereit sein, sich wirklich auf tiefgründige Gespräche einzulassen. Schafft man das, wird man durch eine außergewöhnlich intensive und reiche Partnerschaft belohnt. Aufgrund seiner hohen Ansprüche an sich und andere neigt dieser Persönlichkeitstyp allerdings gelegentlich dazu, die Beziehung mit romantischen und idealistischen Vorstellungen dermaßen zu überfrachten, dass der Partner sich überfordert oder minderwertig fühlt. Der verträumte Idealist verliebt sich nicht Hals über Kopf, aber wenn, dann wünscht er sich die große Liebe für die Ewigkeit.
http://www.egoload.de/typ/VI.html
Passt sehr gut, wie ich finde, wobei es teilweise für mich schwierig ist, mich zwischen zwei Optionen zu entscheiden, wenn unter beiden zutreffende Aussagen sind. Da mag ich die Tests lieber, wo ich nur jede Aussage einzeln bewerten muss und automatisch berechnet wird, was eher zutrifft.
Etwas ungeheuerlich Böses und Mysteriöses lauert in der Wohnung, um nachts alles herumliegende Papier für seine Zwecke zu benutzen. Dazu schreibt es Zettel mit grauenvollen Dingen und klebt oder pinnt diese an Schränke, Türen, Tische. usw. Wenn man einen an sich gerichteten Zettel findet, weiß man, dass einen das Böse bald holen wird, d.h. man verschwindet auf Nimmerwiedersehen. Aus irgendeinem Grund weiß ich, dass es das Böse auf einen Mann abgesehen hat, der bei mir in der Wohnung lebt. Da ich nicht will, dass er verschwindet, nehme ich mir ganz fest vor, sämtliche Zettel und Papier aus meiner Wohnung einzusammeln und zu entfernen, weil ich glaube, dass ihm so das "Zettelmonster" nichts mehr anhaben kann.
Hypnagog die deutlichen Worte aus dem Hintergrund: "Psychoanalyse ist nach Astrid Hölderlin Vertrauensbruch."
Wer zum Teufel ist Astrid Hölderlin?
Jetzt war ich gerade erst eine Woche auf einer Schulung und habe schon wieder die Einladung zur nächsten Schulung bekommen, auch eine ganze Woche Anfang Januar. Anscheinend wollen die mich zu einer Super-Expertin schulen. Die zwei Wochen davor wollte ich außerdem Urlaub nehmen. Ich trau mich schon kaum noch zu ihr runter. *bibber*
Immerhin kann ich dann wieder meine Tierpark-Jahreskarte in Einsatz bringen, so dass sich der Kauf wirklich gelohnt hat. Aber ganz ehrlich, ich mache drei Kreuze, wenn dieses ganze Dezembergehetze endlich vorbei ist. Kein Wunder, dass Weihnachten in vielen Familien dicke Luft herrscht (zumindest bei uns war es immer so), wenn man erst mit tausend Terminen, Fristen und Abschlüssen verrückt gemacht wird und dann plötzlich auf Frieden und Freude machen soll, wenn man eigentlich nur noch genervt ist, sogar obwohl man alle Geschenke schon hat. Könnte das mal bitte jemand abstellen?