Liebe Unterstützer der Petition "Erhaltung der Berliner Gas-Straßenbeleuchtung",
herzlichen Dank für Ihr Engagement für die Berliner Gaslaternen! Insgesamt 20.759 Menschen haben die Petition unterzeichnet! Sie ist damit die stimmenstärkste Berlin-Petition bei OpenPetition! Wir werden die Unterschriften sowie Ihre sehr lesenswerten und motivierenden Kommentare gemeinsam mit Vertretern unserer Unterstützerorganisationen, Vertretern der Presse und mit Ilja Richter Herrn Wowereit übergeben. Ein Übergabetermin ist bereits beantragt.
Die Petition trägt aber jetzt schon Früchte: Unser prominenter Unterstützer, Ilja Richter, veranstaltet einen Benefizabend zur Rettung der Berliner Gaslaternen. Unter dem Motto "Ilja Richter moderiert - Berlins Prominenz brennt" findet am Montag, den 29. Oktober eine Benefiz-Gala in der Komödie am Kurfürstendamm statt mit Prominenten wie Katharina Thalbach, Anita Kupsch, Ute Willing, Klaus Hoffmann, Harald Martenstein, Thomas Quasthoff u.v.a.m. Sie alle verzichten auf ihre Gage, damit die gemeinnützigen Vereine Gaslicht-Kultur e.V. und Denk mal an Berlin e.V. weitere Aktionen für das Berliner Gaslicht finanzieren können. Eine Karte für diese Veranstaltung kostet 20 EUR. Bitte unterstützen Sie die weitere Arbeit für das Berliner Gaslicht durch den Kauf einer oder mehrerer Karten für diesen Abend.
"Ilja Richter moderiert - Berlins Prominenz brennt"
Benefiz-Veranstaltung zur Rettung der Gaslaternen
Montag, 29.10.12, 20.00 Uhr
Komödie am Kurfürstendamm,
Kurfürstendamm 206/ 209
10719 Berlin
Tel.: 030/ 88 59 11 88
macht Fortschritte. Heute früh für einen Arzttermin aufgestanden, fertig gemacht und kurz vorm Losgehen noch einmal auf den Terminzettel geschaut: Der Termin ist erst nächsten Donnerstag. Na gut. Hat ein bißchen was von unverhofftem Hitzefrei. Und ist mir ganz recht, weil es mir eh nicht so gut geht. Hab Migräne, bin irgendwie total geschafft und fertig, und im Bauch grummelt es auch ein bißchen. Interessant, wie einen die Krankheit zum Mann macht. Während man früher einfach nur leicht unpäßlich war, liegt man heute schon bei kleinsten Symptomen im Sterben. Ich hasse das! Montags hatte ich ebenfalls wieder Termin bei der Ps.onkologin: Sie war völlig aus dem Häuschen über meine "fantastischen Fortschritte", die ich in den letzten Monaten alleine gemacht habe und gratulierte mir dazu. Ich sei auf dem Weg, erwachsen zu werden und mehr Verantwortung für mich zu übernehmen. Nun habe ich zwar selbst gemerkt, daß ich mich verändere, durchaus recht heftig sogar, allerdings hatte ich von den wirklichen Ausmaßen anscheinend doch noch keine Ahnung und da ist auch immer der leise Zweifel, ob es tatsächlich eine dauerhafte Sache ist, oder jetzt nur eine bessere Phase. Fasziniert war sie weiterhin davon, daß ich meine alten Klamotten teilweise nicht mehr ertragen kann, weil ich mich dann wie früher fühle. Sie meint, die Innere-Kind-Sitzung sei der Auslöser für diese Veränderungen, ich bin mir da nicht so sicher. Zwar kann ich es nicht ausschließen, daß es doch unbewußt irgendetwas bewirkt hat, aber ich denke, der wirkliche Grund für die Veränderung ist meine Entschlossenheit, mir mein Leben 2.0 nicht mehr von irgendwem oder irgendetwas vermiesen zu lassen, zumindest nicht dauerhaft, und mich nicht mehr von anderen richtig runterziehen zu lassen. Es sei normal, daß es Leute gibt, die mit dieser Veränderung nicht klar kommen und nicht wollen, daß ich mich verändere, meinte die PO. Die würden dann halt gehen und dafür neue kommen. Zur Sprache kam dabei auch die Sache mit diesem anonymen Schreiber auf Twoday.net und Twitter. Als ich alles erklärte, schlug sie vor Entsetzen die Hände vors Gesicht und raufte sich die Haare. Sowas hätte sie auch noch nicht gehört. Ja, war klar, das hatte ich mir schon gedacht, daß nur ich es schaffe, mich in solch seltsame Situationen zu manövrieren. Sie meinte, daß jemand, der ein Helfer-Syndrom hat, selbstsüchtig handelt und sich innerlich nicht klar von seinem "Suchtmittel" abgrenzen kann, weshalb er auch gerne übergriffig wird und seine Launen am anderen abläßt, ganz besonders wenn er merkt, daß der andere nicht so hilflos ist, wie er das gerne hätte. Ich solle das Mobbing und die fiesen Spiele einfach als Lektion betrachten, künftig nicht mehr so naiv zu sein, zu glauben, daß man von anderen, die einen anscheinend mögen, auch wirklich gut behandelt und geachtet wird, und mich innerlich so schützen, daß mich solche Übergriffe nicht mehr völlig aus den Socken hauen können. Ich hätte sowas alles nicht nötig und könne das jetzt auch überhaupt nicht gebrauchen. Stattdessen sollte ich mich auf die Menschen konzentrieren, die mich gut behandeln, es gut mit mir meinen, und die Dinge, die mir gut tun. Sie fand, daß das Internet ganz neue Facetten in psychologische Probleme bringt, Dinge, mit denen ihr Berufsstand sicher noch häufiger konfrontiert werden wird. Ja, sage ich, da braucht man wohl als Psychologe einige Nachschulungen.
tat ich mir gestern das Festival of lights an. Ich ließ mich stundenlang bespaßen, ohne daß ich bemerkte, wie der Abend immer später wurde, da man es in den Touristenströmen, die fließen wie sonst am hellichten Tage, einfach vergißt. Sogar im Reichstag kann man anscheinend um 22 Uhr noch Führungen mitmachen. Das war mir neu. Tatsächlich war ich erst kurz vor Mitternacht wieder zu Hause. Faszinierend auch die Heerscharen von Stativen, die bei dieser Gelegenheit unterwegs sind. Man muß auf Schritt und Tritt im Dunkeln aufpassen, daß man nicht in so ein Ding hineinläuft. Ich selbst schleppe ja ungerne bis nie Stative mit mir herum und gehe lieber das Risiko ein, daß einige Fotos nichts werden. Ein bekannter Sportfotograf sagte mal sinngemäß in einem Interview, wer nicht in der Lage sei, aus der Hand im Dunkeln mit entsprechenden Einstellungen ein Foto zu machen, solle seinen Beruf wechseln. Nun habe ich nicht vor Fotograf zu werden, aber ich übe trotzdem. Am Gendarmenmarkt war leider keine Show, zumindest nicht so lange ich dort stand und wartete, daß wie am Dom und am Schloß etwas passierte. Irgendwann zog ich zum Potsdamer Platz weiter. Dort wurde nicht nur belichtet, sondern auch beräuchert und benebelt. Ich meinte zuerst, es brennt irgendwo. Als ich vom Reichstagsufer zum Brandenburger Tor schlenderte, liefen zwei Herren in schwarzen Mänteln an mir vorüber, die ich erst nicht beachtete, da ich im Dunkeln selten auf Gesichter achte, doch als sie auf fast gleicher Höhe mit mir waren, hörte ich den Kleineren zum Größeren etwas sagen und dachte: Die Stimme kennst du doch! Ich gucke überrascht hin und erkenne Gregor Gysi wie er leibt und lebt. Mir ist es ja etwas peinlich, daß ich so verdutzt hinterher gestarrt habe, weil ich der Meinung bin, wenn bekannte Leute privat flanierend unterwegs sind, vielleicht um ebenfalls das Festival of lights zu genießen, wollen sie ganz gewiß nicht dumme Blicke ernten. Ich kenne es ja selbst, wie das ist, wenn man dann auch noch erkannt wird. Ich denke da an den denkwürdigen Arztbesuch bei meiner Hausärztin, als ich im Wartezimmer saß und unentwegt von einem kleinen Jungen angestarrt wurde. Schließlich zeigt er mit dem Finger auf mich und sagt ganz laut, so daß es auch jeder im ganzen Raum hören konnte: "Mama, die Frau kenne ich aus dem Fernsehen!" Da wünscht man sich die große Greta-Garbo-Sonnenbrille herbei. Doch wenn eine bekannte Stimme an einem vorbei läuft, dreht man sich spontan viel schneller um, als daß man überhaupt weiß, ob es jemand ist, den man persönlich kennt oder nur aus dem Fernsehen. Und jemand, dessen Stimme man immer mal wieder im eigenen Wohnzimmer hört, wird im Gehirn wahrscheinlich sowieso als persönlicher Bekannter abgespeichert.
Aktuell beschäftigt mich die Frage, ob ich ein Reisetagebuch führen sollte, vielleicht zumindest im Kurzformat. Lust hätte ich jedenfalls, aber befürchte, daß ich bei der Fülle der Eindrücke der Reise nicht genug Muße finden werde. Da kam mir der Einfall, doch einfach mal ein Reise-Vorfreude-Tagebuch zu führen. Das wäre eine angemessene Art, sich auf solch eine große und wahrscheinlich unvergessliche Reise vorzubereiten. Überhaupt hat sich zur Zeit meine Vorliebe auf Computerschreiberei plötzlich in eine Lust an Skizzen- und Notizbüchern umgekehrt. Irgendwo in der Schublade fand ich noch ein unbeschriebenes Swop-Book, mit dem ich bisher nicht so viel anfangen konnte. Doch mit den Bildern darin animiert es geradezu, sich gedanklich bereits vorher mit der Reise auseinanderzusetzen. Um es mitzunehmen ist es mir allerdings zu groß und zu dick. Leider muß ich mich statt zu schreiben auch noch mit Gedöns wie Flexschläuchen auseinandersetzen, was mich interessiert wie Wasserhähne und Wasserstandsmeldungen. So langsam hab ich jetzt aber auch genug von der Küche. Immerhin nur noch eine größere Aktion mit Hilfe, und bis auf ein paar kleinere Details dürfte die Küche fertig sein, wahrscheinlich diesmal sogar eher als ich dachte.
Mir ist heute der Mount Everest von den Schultern gefallen. Es war mittags, als die Erde kurz erbebte. Habt ihr sicher bemerkt. Das war ich. Danach konnte ich entspannt durch den Hafen streunen:
Gerade Schiffsreise-Uraubsvideos von anderen angeschaut. Das waren allerdings echte Kreuzfahrten mit Unterhaltungsprogramm und Neptuntaufe bei Überquerung des Polarkreises. Sowas muß ich nicht haben. Alle sind in heller Aufregung wegen der Reise, obwohl sie erst in einem dreiviertel Jahr stattfindet. Da wird schon fleißig überlegt, was man mitnimmt und sich noch kaufen muß. Ich habe mir letztens bei Lidl preiswert eine wind- und wasserdichte Trekkingjacke gekauft, darunter kommt eine dicke Sweatjacke. Außerdem erstand ich praktische Klappzahnbürsten. Wegen der Sprengstoffgefahr gibt es neue Flughafenbestimmungen, was Flüssigkeiten betrifft. Das heißt Duschgel usw. ist dann wohl rationiert, ich habe mir die Bestimmungen aber noch nicht genau durchgelesen.
Meine Mutter berichtete von ihrem Fahrstuhldrama. Sie ist steckengeblieben, mitten zwischen zwei Stockwerken in ihrem Wohnhaus. Da sie technisch völlig unbedarft ist, hat sie erstmal eine Viertelstunde mit dem Schuh gegen die Fahrstuhltür gehämmert und um Hilfe gerufen, bevor sie auf die Idee kam, den Notknopf zu drücken. Da gab es dann aber auch Probleme, weil erst ein Mann antwortete, der gleich wieder weg war und den sie überhaupt nicht verstand. Darauf drückte sie den Notfallknopf minutenlang bis sich schließlich eine Frau meldete. Doch sie meinte, die sei auch immer wieder weg gewesen und so mußte sie wohl fünfmal den Notfallknopf drücken bis sie klar und deutlich verstand, daß Leute auf dem Weg sind, um sie zu befreien. Ich vermute ja, daß sie kein Hörgerät trug und deshalb nie hörte, was die Frau sagte, denn wenn ich fragte, was die Frau denn gesagt hätte, meinte sie mysteriös, sie wisse es nicht so richtig. Wahrscheinlich hat sie diese mit ihren ständigen Notrufen ganz verrückt gemacht. Dann dauerte es noch knapp zwanzig Minuten bis die Retter dort waren. Der Fahrstuhlmensch verschwand erst einmal im Keller, der Fahrstuhl ruckte an, fuhr ein Stück nach oben, blieb aber so stehen, daß immer noch eine hohe Stufe war, die sie mit Hilfe des Retters bewältigen mußte. In den letzten Tagen war sie nun beschäftigt bei der Hausverwaltung zu erreichen, daß ein Klappsitz in den Fahrstuhl eingebaut wird, für den Fall, jemand bleibt erneut darin stecken.
Das Wochenhoroskop für Löwen in der nächsten Woche klingt fast zu schön um wahr zu sein:
Lieber Löwe, Sonne und Jupiter erfüllen Ihre Wünsche!..
..Die Sonne und Mars stehen günstig in dieser Woche. Schon allein das macht die Tage sehr angenehm. Es kommt noch hinzu, dass sich Sonne und Jupiter am Dienstag in einem – ich möchte fast sagen – göttlichen Trigon miteinander verbinden. Das schenkt Ihnen Wohlergehen und Glück. Am Dienstagnachmittag bezieht dann auch noch der Mond in Ihrem Sternzeichen Position: Also wahrlich, mein lieber Löwe, Sie haben es gut. Aber, es gibt ein Problem, nämlich dass es Ihnen zu gut gehen könnte.
Nun will es der wunderbare Zufall, daß ich ausgerechnet am nächsten Dienstag Vormittag einen sehr wichtigen Termin habe, der bei positivem Verlauf durchaus das Potential hätte, daß ich hinterher vor Leichtigkeit total abhebe und wie auf Wolken schwebe. Mal schauen, ob mir Jupiter tatsächlich wohlgesonnen ist.
Die Hilfe für den Küchenbau kam mit Verspätung, aber dafür mit einem Blumenstrauß für mich. Ich dachte ja, ich habe irgendetwas verpasst, aber nein, einfach nur so. Auch das Anbringen der Wandschränke ging diesmal zum Glück relativ problemlos, jedoch nicht ganz so problemlos, wie ich mir vorgestellt hatte. Irgendwie verschätze ich mich immer wieder, aber es war nichts schwerwiegendes, alles wurde schnell gelöst. Mitgebracht wurde mir auch eine DVD mit dem Urlaubsvideo eines Bekannten meiner Schwägerin, der bereits eine Reise per Postschiff gemacht hat. Wenn man sich das anschaut, möchte man am liebsten in den Fernseher kriechen. Überhaupt freue ich mich irrsinnig auf die Reise, wie auch auf die neue Küche. Und ich stelle fest, wie wichtig es ist, daß man sich auf etwas freuen kann, denn dann ist jede andere Sch..., die einem sonst noch so begegnet nur noch halb so schlimm, weil man sehr leicht die Aufmerksamkeit auf die Vorfreude lenken kann. Die Vorfreude läßt sich ebenfalls bei Youtube auskosten, weil es dort einiges an Videos gibt. Auf jeden Fall werde ich fotografieren wie eine Irre und ich spiele mit dem Gedanken, mir ein Reisetagebuch zuzulegen, denn zwölf Tage lang kann man sich nicht alles im Kopf merken. Allerdings weiß ich bereits aus Erfahrung von anderen Reisen, daß es meist so viel zu sehen gibt und man auch ständig mit anderen zusammen ist, abends noch Scrabble spielt usw., daß man eigentlich nicht wirklich mehr Zeit und Ruhe für so etwas findet.
Während des Anbringens der Wandschränke kam es zu einem Gespräch mit meinem Bruder, das bezeichnend für ihn ist. Er war am vergangenen Wochenende im Spreewald-Heimatdorf meines Vaters und erzählte, daß es das Grab von unseren Großeltern nicht mehr gibt. "Stell dir mal vor, nichts mehr da. Kein Stein mehr und nichts, nur Gras." Ich sage ihm, daß dann wohl die Liegezeit abgelaufen ist, die ja auf zwanzig Jahre begrenzt ist. Und er so: "Aber trotzdem, ist das nicht schlimm? Daß einfach alles weg ist, sogar der Grabstein?" Ich zu ihm: "Was willst du denn mit dem Grabstein? Willst du dir den in den Keller stellen?" (Dabei vermute ich heimlich, daß er das tatsächlich machen würde, wenn er könnte, da er zu den Menschen gehört, die sich von überhaupt nichts trennen können.) Er: "Na ja, dann wäre wenigstens noch irgendetwas da. Stell dir mal vor, zwanzig Jahre nur. Wenn das nun jemand ist, der jung verstorben ist. Und nach zwanzig Jahren ist schon alles weg von der Person." Ich zucke mit den Schultern und antworte: "Stell dir mal vor, von all den Abermilliarden Menschen, die seit Anbeginn der Zeit verstorben sind, gäbe es noch Grabsteine - dann könnten wir heute nirgends mehr auf der Erde treten." Ich bin ja bei sowas relativ unsentimental, weil ich finde, daß man Menschen in den Erinnerungen besser gedenken kann, als mit Grabsteinen, ja, daß sie eigentlich in den Erinnerungen sogar lebendig bleiben.
In einer undefinierten Lokalität setzt sich ein Mann neben mich, mit dem ich oberflächlich ins Gespräch komme. Eine Frau läuft zwischen den Tischen umher und verkauft Spiele, welche an der Wand aufgereiht sind. Der Mann interessiert sich für ein Spiel, auf dessen Karton klein "Roman" steht, und danach in Großbuchtaben "Moritz". Er kauft es und fragt die Frau, wie man es spielt. Die antwortet nur kurz angebunden: "Da sind die Steine und da setzt man."
Der Mann öffnet den Karton und ich schaue ebenfalls neugierig zu, was er aus dem Karton herausholt. Er faltet das Spielbrett auseinander, welches einen Teil der Weltkarte enthält, auf der aber nur sparsam Orte und Gegenden ausgewiesen sind. Diese Orte gilt es wohl, wie auf einer Route zu verbinden, und das spielerische Ergebnis ist ein Roman. Er umkreist mit seinem Zeigefinger eine Gegend, die mit "Bretagne" bezeichnet ist und erklärt mir, daß dort sein Heimatort ist. Ich bin etwas erstaunt, daß er aus Frankreich kommt und frage deshalb nochmal nach. Er nickt und ich stelle fragend fest, daß man gar keinen Akzent hört. Er ist mit der Route auf der Karte beschäftigt, während ich ihm erzähle, daß meine Familie ja zumindest teilweise ebenfalls aus Frankreich kommt. Denn die mütterlichen Vorfahren waren Hugenotten, die aus Frankreich flüchteten und sich in Preussen ansiedelten.