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Traumnotizen (vollständiges Traumtagebuch im Zweitblog)

Freitag, 11. Dezember 2009

Traumsplitter

Im Traum führte ich eine interessante Diskussion mit jemandem darüber, ob es erlaubt sei, hinter dem Rücken von einer Person über sie zu reden. Mein Standpunkt war, daß jeder das Recht hat, auch hinter dem Rücken von anderen die Meinung über sie zu äußern, daß es aber, sollte es jemand tun und dabei vielleicht sogar negative Dinge verbreiten, von schlechter Erziehung, mangelndem Respekt und fehlendem Einfühlungsvermögen zeugt. Begrenzt wird dieses Recht nur durch Gesetze, die Verleumdung, Beleidigung o.ä. unter Strafe stellen. Mein Diskussionspartner war nun völlig anderer Meinung und bestand darauf, daß hinter dem Rücken reden absolut verboten ist. Bevor wir uns einigen konnten, war der Traum vorüber.

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Jesus und die Ungläubige

Eine große Fabrikhalle ist der Arbeitsplatz meiner Kollegen und mir. Die Schreibtische stehen hintereinander wie Werkbänke, auf einigen von ihnen stapelt sich aber auch nur jede Menge Krempel. Ich suche meine Vintage-Reisetasche - weiß mit kleinen rosa Blüten - und finde sie schließlich in einem dieser Berge. Als ich sie hervorhole werfe ich aus Versehen die Parfumsammlung meines jungen Kollegen R.W. herunter. Eine Menge Kollegen, inklusive Herr N. wuseln um mich herum und rufen gleich "Auweija!". Vier Parfumflaschen sind heruntergefallen, eine davon zerbrochen. Ist mir das unangenehm. Natürlich bin ich bereit sie zu bezahlen. Herr N. bückt sich nach den Scherben, um sie aufzuheben und ein penetranter Geruch steigt auf. Eine Kollegin läuft zu Herrn W. nach vorne, um ihm davon zu erzählen, dann kommt sie zurück und berichtet, er hätte gesagt, es sei nicht so schlimm und es würde ihm helfen. Es würde ihm also helfen, so, so - alle müssen darüber lachen und Vermutungen anstellen. Vielleicht will er ja künftig mit weniger Parfum auskommen. Ich widme mich jetzt sehr konzentriert dem Wischen der Tischplatte und der darüber befindlichen Regalflächen. Da kommt ziemlich viel Dreck zusammen. Während dieser Tätigkeit merke ich, wie mich etwas am Arm berührt. Spontan wende ich mich um und seitlich von mir steht eine Person, die wie Jesus aussieht und auf der Jesus draufsteht. Ziemlich groß, etwas steif, ein sehr schmaler Mund und mit einer Brille auf der Nase. Er hat den Arm ausgestreckt und die Finger an den Spitzen zusammengelegt, dazwischen bleibt jedoch ein Oval offen, welches weiß schimmert. Es wirkt ein wenig, als hätte er mich kneifen oder necken wollen, zumal er auch so ein Gesicht macht und schelmisch bzw. ertappt grinst, allerdings hat er mich nur mit den zusammengelegten Fingerspitzen berührt. Ich starre ihn einige Sekunden lang mit einem Ausdruck an, der sagt: "Was soll das jetzt?" und alle Umstehenden müssen lachen. Ich denke bei mir etwas irritiert, was wie Jesus aussieht und wo Jesus draufsteht, da muß noch kein Jesus drin sein. Wahrscheinlich hat sich jemand verkleidet und sie haben sich einen Scherz für mich ausgedacht, zumal alle so interessiert und gespannt um uns herumstehen. Schließlich selbst lachend sage ich scherzhaft und demonstrativ: "Ich Ungläubiger!", was alle so witzig finden, daß sie wieder laut lachen, Jesus ebenfalls. Ich dagegen wende mich um und gehe mit einem Einkaufswagen, in dem zwei alte Brote liegen, die sich für ihr Alter erstaunlich frisch gehalten haben, davon, um mich weiter dem Putzen und Aufräumen zu widmen.

Montag, 7. Dezember 2009

Tierquälerei im Namen der Kunst

Eine Kunstinstallation in Form eines breiten Fließbandes voller sterbender Vögel. Es sind echte Vögel und sie sind noch nicht tot, sondern verstümmelt, krank oder sonstiges. Dies ist absichtlich so gemacht, um mit diesem Kunstobjekt auf Massentierhaltung und Tierquälerei aufmerksam zu machen und diese anzuklagen. Das Fließband endet an einem großen Broilergrill, in welchem allerdings Kaninchen braten. Damit sie besonders schön braun werden, wird automatisch irgendeine chemische Farbe über sie drübergekippt, so daß die Bräune letzten Endes gar nicht echt ist. Besonders das Fließband mit den vor sich hin krepierenden Vögeln erschüttert mich in dessen Zynismus. Wie kann man für ein Kunstobjekt Tiere ebenfalls absichtlich quälen und töten, sie sozusagen im Namen der Kunst als ein Objekt ohne Leidensfähigkeit benutzen, selbst wenn dies angeblich für einen guten Zweck ist? Wobei ich mir sicher bin, daß bei so viel Abgebrühtheit der gute Zweck nur vorgeschoben ist und der eigentliche Sinn darin besteht, Aufsehen zu erregen und das Ego eines Künstlers aufzublähen. Diesen Künstler entdecke ich jetzt auf der anderen Seite des Fließbandes, wo er selbstzufrieden irgendwo herumschraubt, völlig unbeeindruckt vom Leid der Tiere. Ich kann einfach nicht anders und bin selbst ein wenig von mir überrascht, als ich ihm ein haßerfülltes "Mörder!" entgegenzische.

Dienstag, 1. Dezember 2009

Guckloch in die Vergangenheit

Eine Familienfeier im großen Kreis. Viele Verwandte kenne, bzw. erkenne ich gar nicht, und frage, mich wer das wohl ist. Erst sitzen sie im Wohnzimmer des Pfarrhauses auf den Sesseln und der Couch versammelt, danach stehen sie in der geräumigen Diele herum, vielleicht um sich zu verabschieden. Ein hochgewachsener junger Mann steht neben mir (ist das ein Cousin?) und beugt sich in einer geradezu zärtlichen Bewegung zu meinem Ohr hinunter. Im ersten Moment denke ich, er will mich auf das Ohr küssen, doch stattdessen haucht er mir sehr leise einige Worte hinein. Für diese Geste finde ich die Worte sonderbar belanglos, er sagt in etwa: "Ein schönes Weihnachtsfest wünsche ich dir." und verabschiedet sich. Doch so wie er das flüstert klingt es verschwörerisch bis erotisch, verursacht ein angenehmes Kribbeln in mir.
Die Verwandten bleiben und einer von ihnen öffnet ein tellergroßes Loch in einer Wand. Das Kuriose: Wenn man durch dieses Loch in den anderen Raum schaut, kann man in die Vergangenheit sehen. Ich bin völlig überrascht und beeindruckt, vor allem, da ich mich selbst als Halbwüchsige im anderen Zimmer sehe. Mein Alter ist vielleicht 12 oder 13 Jahre, ich trage meinen blauen Trainingsanzug, und neben mir sitzt ein Junge im gleichen Alter. Wir sind beide sehr vertieft und konzentriert. Jeder liest für sich irgendetwas. Doch während auf den ersten Blick keine Verknüpfung zwischen uns besteht, wir uns nur nebeneinander her befinden, zeigt ein Traumschwenk, wie seine Hand die meine hält, welche in anlehnungsbedürftiger Weise auf meinem Knie zu ihm herüberzeigt. Wer ist der Junge? Ist es vielleicht derselbe, der gerade in mein Ohr geflüstert hat und den ich anscheinend vergessen habe?

In der nächsten Traumsequenz trage ich ebenfalls einen Trainingsanzug und möchte unbedingt zwei Runden joggen. Dies tue ich schon seit einiger Zeit regelmäßig, wobei die Strecke immer die gleiche bleibt - es ist die relativ schmale Steinbalustrade eines großen rechteckigen Beckens, vielleicht eines früheren Swimmingpools. Doch heute stelle ich fest, daß die Steine der Balustrade zu bröckeln beginnen und Abschnitte davon aussehen, als würde dort gebaut werden. Ich versuche es trotzdem und steige hinauf, aber es ist einfach zu wackelig und zu riskant auf diesem bröckeligen Grat zu rennen. Also gehe ich wieder herunter und bin etwas enttäuscht. Woanders möchte ich nicht joggen.

In einem mir fremden Teil Berlin-Neuköllns. Zuerst will ich einen Fußgängertunnel durchqueren, doch irgendetwas ist mir unheimlich. Wahrscheinlich die Gestalten, die ich hinter einem Vorsprung des sonst menschenleeren Tunnels warten sehe. Ich kehre deshalb um und will dieselbe Strecke oben über eine Straße zurücklegen. Doch vor mir sehe ich Menschen, die von seltsamen "Metallköpfen" zusammengetrieben werden. Vielleicht eine Razzia? Ich sollte lieber unauffällig verduften, bevor mich jemand bemerkt. Etwas ratlos stehe ich jetzt herum und überlege, wie ich zu meinem Ziel gelange ohne eine Strecke zu benutzen, auf welcher ich von unangenehmen Gestalten oder Razzien behelligt werde. Da tut sich vor mir ein breiter, völlig frei liegender Weg auf. Den hatte ich vorher gar nicht bemerkt, aber seltsam ist, daß er bis zum Horizont zart rötlich schimmert. Ich frage mich, ob das wohl roter Staub oder aber verwaschenes Blut ist.

Mittwoch, 25. November 2009

Das Auslandspraktikum

An meiner Fachhochschule warte ich in einem Turnsaal auf ein Gespräch. Es geht um die Bewerbung um ein Auslandspraktikum. Vorher ist ein Einstellungstest zu absolvieren. Meine Mutter ist dabei und sehr interessiert daran, daß ich dieses Praktikum mache. Ich selbst habe leise Zweifel daran, ob ich es packen werde, sowohl den Test, als auch das Praktikum. Eine ganze Weile müssen wir warten und beobachten dabei einige Sportler, die über aufgebaute Böcke und Pferde springen. Anscheinend kann man sich hier nach dem Unterricht auch privat sportlich betätigen. In einer Sportlerin erkenne ich Kollegin A.M., die fast federleicht, so scheint es, einen hohen Bock überwindet. Ich frage mich, ob ich das auch noch so könnte. Das letzte Mal im Sportunterricht ist schon eine ganze Weile her. Endlich kommt die Dame, die das Einstellungsgespräch und den Test macht, nimmt hinter einem breiten Schreibtisch Platz. Sie beginnt Fragen zu stellen und während sie die Antworten notiert, sehe ich kleine Karteikärtchen auf deren Reiter sich jeweils ein Planetensymbol befindet. Aha, anscheinend spielt das Horoskop bei der Zusage ebenfalls eine Rolle und die einzelnen Horoskopfaktoren werden auf den Karteikarten gesammelt. Ist sowas eigentlich datenschutzrechtlich erlaubt?

Montag, 23. November 2009

Traumsplitter

Windgrün

Ein scharfer Wind bläst und mir fällt auf, daß um mich herum die Formen verschwimmen. Es scheint, als stehe ich mitten in einem mit lockerem Pinsel gemalten Gemälde. Das ist seltsam. Wieso sieht alles um mich so aus, als sei es gemalt? Dann entdecke ich: Der Wind ist schuld. Während sonst die Formen der Blätter und Bäume zu erkennen sind, mischt der Wind und die Bewegung alles zu einem einzigen Farbauftrag.

Hochzeitsreise

Mein Spielfreund M. hat mich zu seiner Hochzeitsreise eingeladen. Das ist ja schön, daß er heiratet, aber wieso lädt er mich zu seiner Hochzeitsreise ein? Sollen wir zu dritt reisen? Was sagt seine Braut dazu? Macht man denn sowas? Das ist irgendwie etwas respektlos seiner Frau gegenüber, finde ich. Deshalb werde ich die Einladung auch nicht annehmen.

Spiegel

Mein eigenes Spiegelbild. Es erscheint mir fast ein wenig fremd. Besonders überraschend empfinde ich die Intensität meiner Augen.

Samstag, 21. November 2009

Löwin und Tempel

Eine Löwin belauert mich. Die Raubtieraugen starr auf mich gerichtet, geduckt, die Ohren angelegt. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann sie in ein paar Sätzen auf mich zuspringt und nach mir schnappt. Warum gerade mich? Ich befinde mich auf einem Hof in einer Art Gatter und um mich herum überall Tiere. Warum sucht sie sich nicht eine andere Beute aus? Ich starre zurück - bloß nicht den Rücken zukehren - und überlege, was zu tun ist. Das Gatter könnte einen Schutz bieten, wenn sie es nicht überwinden kann. Ich befürchte jedoch, daß sie es schafft. Dann ist das Gatter wie eine Falle, aus der ich nicht mehr entkommen kann. Mir ist bewußt, daß ich mich mitten in einem Traum befinde. Trotzdem möchte ich mich nicht darauf verlassen, daß ich in einem Traum nicht wirklich gefressen werden kann. Ich möchte nicht einmal träumen, daß ich gefressen werde. Und vielleicht irre ich mich ja auch und es ist doch kein Traum. Also sollte ich mit der Lösungssuche nicht nachlassen, auch wenn ich kurzzeitig den Impuls verspüre, die Dinge einfach laufen zu lassen, denn Vorsorge ist besser als Nachsorge. Dann eine Idee. Ich greife einen langen, spitzen Pfahl und halte ihn der Spitze nach außen als Abwehr vor mich hin. Wenn sie mich anspringt, muß sie erst einmal durch diesen Speer.

Meine Gruppenleiterin erteilt mir eine streng geheime Aufgabe. Niemand darf davon erfahren. Dazu überreicht sie mir einen Kettenanhänger aus hellgrauem Stein. Er fühlt sich kühl und glatt in meiner Hand an. Diesen Anhänger soll ich im Garten, bzw. Hof eines Tempels vergraben. Ein Mönch wird nach einer Katze schauen und genau dies ist der Moment. Die Aufgabe ist zwar etwas riskant, aber ich bin sehr zuversichtlich. Heimliche Dinge tun, darin bin ich sehr gut. Niemand wird etwas merken. Ich betrete den Garten des Tempels und beginne ganz unauffällig darin zu buddeln. Es sieht so aus, als würde ich etwas pflanzen wollen oder den Boden umgraben. Dabei beobachte ich meine Umgebung genau. Da, eine schwarze Katze streift am Zaun entlang. Und da, ein Mönch in roter Kutte lehnt sich aus einem Zaunfenster und beobachtet sie. Jetzt oder nie! Rasch lasse ich den Anhänger in das kleine Erdloch fallen und drücke die Erde fest. Niemand wird wissen, daß er hier im Garten vergraben liegt.

Montag, 16. November 2009

Traumsplitter

Elsa gibt mir ein längeres Schriftstück, welches ich lesen soll, denn sie möchte mich um einen Gefallen bitten, bzw. etwas fragen. Vielleicht ist es ein Brief. Ich lese den Text sehr gründlich und aufmerksam, Wort für Wort, es geht wohl um einen Mann aus Berlin, bzw. das Schriftstück ist von einem Mann aus Berlin. Sie möchte wissen, ob Berlin 3 und Berlin 4 oder Berlin 5 und Berlin 6 richtig ist. Ganz spontan tippe ich auf Berlin 5 und Berlin 6, weiß es aber leider nicht hundertprozentig. Sie scheint etwas enttäuscht und ich sage zu ihr, daß man das ja ganz einfach im Postleitzahlenverzeichnis nachschauen könne. Ich hätte sogar eines da. Aber das muntert sie nicht auf. Sie wollte es wohl unbedingt von mir wissen. Plötzlich bemerke ich, daß ich mitten in einer riesigen Pfütze Blut stehe, und denke bei mir: "Hey, ich sollte heute nicht zur Arbeit gehen!"
Nach dem Aufwachen dachte ich sofort: "Hey, nach so einem Traum solltest du heute nicht zur Arbeit gehen. Lust habe ich sowieso keine.". Ich war dann aber doch und es gab keine besonderen Vorkommnisse.

Samstag, 14. November 2009

Die Rache der Tiere

Den gesamten Traum hindurch halte ich mich für wach, was die Sache noch sonderbarer erscheinen läßt. Während ich im Bett auf dem Rücken liege, fällt mein Blick auf eine sich neben mir erhebende Ecke eines Hauses. Eigentlich ist es keine Ecke, sondern mehr ein angebauter runder Turm, der oben flach abgeschlossen ist. So ensteht eine kleine Plattform, während dahinter spitze Ziegeldächer zu sehen sind. Auf dieser Plattform entdecke ich drei schillernde Enten. Wahrscheinlich machen die eine kurze Flugpause, und im gleichen Moment, als ich das denke, fliegen sie auch schon weiter. Doch die Plattform ist jetzt nicht leer. Je länger ich hinschaue, um so mehr Tiere entdecke ich darauf. Erst ist eine bunte Taube, dann andere Vögel, sogar zwei sehr große graue Geier. Ein Koalabär ist zu erkennen, ein Äffchen und inzwischen ist es so voll, daß sich die Tiere drängen und die einzelnen nicht mehr so exakt auszumachen sind. Was wollen die alle da oben? Während ich mich das noch frage, bemerke ich, daß sie inzwischen sehr gebannt zu mir hinunterstarren. Ich starre zurück und beginne mich zu fragen, ob ich träume. Aber nein, ich bin mir hundertprozentig sicher, daß ich völlig wach bin. Um so schockierter bin ich deshalb, als ich plötzlich die Tiere Kameras zücken sehe, mit denen sie mich fotografieren. Wie eine Schar Touristen stehen sie da oben. Ich glaube, ich spinne! Das gibt es doch gar nicht! Was soll das werden? Ist das vielleicht die Rache dafür, daß ich meinerseits Tiere fotografiert habe? Noch immer etwas geschockt, stehe ich auf und verlasse das Bett, gehe in meine Zimmer hinein. Und noch immer überlege ich, ob ich das alles nur träume, aber komme zu der festen Überzeugung, daß dies ausgeschlossen ist. Ich bin schließlich hellwach! Mir fällt auf, daß das Fenster offen steht und die Zweige eines Baumes bis in mein Zimmer hineingewachsen sind. Sehr merkwürdig! Wie konnte der Baum so schnell wachsen? Das Fenster stand doch nur ein paar Stunden offen? Aber statt mir weiter darüber Gedanken zu machen, bewundere ich die Schönheit der glutroten Blätter. Sie sind oval mit lanzettenförmiger Spitze und haben um das atemberaubende Rot herum einen weißen Rand, der wie Raureif wirkt. Außerdem sind sie sehr vereinzelt angeordnet, so daß die Zartheit und Feingliedrigkeit der Zweige und die Blätter selbst sehr dekorativ zur Geltung kommen. Zu meiner Überraschung muß ich feststellen, daß sie nicht nur durch das Fenster hereinwachsen, sondern auch aus dem Spiegel an der Wand daneben hinaus, so als wäre dieser Spiegel ebenfalls ein Fenster. Dabei ist dahinter nur Wand. Unglaublich!

Samstag, 7. November 2009

Wortgeschenke

Bei Twitter gibt es eine ganz neue Funktion, mit welcher man ausgewählten Personen Wortgeschenke machen kann.

Und ich habe das Meer gehört. Aus einiger Entfernung sah ich es zwar auch, aber das Hören war intensiver und vorherrschend. Irgendwie passte es aber nicht zum Anblick, denn während das Meer still da lag, war das Grollen und Rauschen sehr laut.