Zuckerwelt

Walzeichnung

Jahreslosung 2017

Manche Yogis brauchen in ihrer Hütte eine Blume, und manche brauchen keine Blume.

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Das vergessene Poesiealbum

Sonntag, 9. April 2017

Tan-Zen

"Sie müssen erst mal Ihre Füsse befreien, bevor Sie Ihren Geist befreien."



Also laßt den Tänzer raus!

Dienstag, 21. März 2017

...

Nur starke Menschen können ihre Unsicherheit zeigen und gelassen tragen wie einen alten Hut. Sobald ich Menschen näher kennenlerne, habe ich das Bedürfnis, mich privat und unmittelbar zu geben, mich ihnen auszuliefern. Ich will dann diesen ersten Glanz nicht aufrechterhalten, weil ich ihn für eine Lüge halte. Ich verringere den Abstand systematisch, bis ich den Menschen ein Vertrauter bin. Diesen ganzen Autoritätszauber halte ich doch für eine Farce, für die kein vernünftiger Mensch Bedarf hat. Diesen Widerspruch gibt es bei allen, die öffentlich wirksam sind. Man wird ständig in Zwiespalt kommen zwischen Autoritätsdenken und dem Sich-selbst-geben. Autorität ist im Grunde nur eine Rolle, in die man flüchtet, wenn man unsicher ist. Ich möchte mir selber beweisen, daß ich auch mit meinen Schwächen noch jemand bin und daß die andern mich mit meinen Schwächen akzeptieren.
(aus "Guten Morgen, du Schöne" von Maxie Wander)

Sonntag, 30. Oktober 2016

...

Schmerz, wie auch die Angst, ist ein Warnzeichen, das besagt: Vorsichtig weitermachen – pass auf, sei neugierig –, aber es heißt nicht: Werde empfindungslos und dumm. Angst kann wie eine dunkle Gefängniszelle sein: Du kannst versuchen, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen (die athletische Methode), du kannst dich von der Wand abwenden und gefangen bleiben (wie es viele tun) oder du kannst die Hand ausstrecken und die Wand genau erforschen, bis du die Tür findest, um sie zu öffnen und in die Freiheit zu treten.
(aus "Die Yoga-Kriegerin" von Ana T. Forrest)

Samstag, 10. September 2016

...

Vielleicht gibt es Träume, die, wenn sie geträumt werden, schon Erfüllung sind. Vielleicht bin ich allein der Nehmende und der Gebende, und es ist nie ein Zweiter mit im Bunde. Ich gebe mich, ich nehme mich, ich drehe mich im Kreise und glaube, daß ich weite Wege gehe. Ich leide um Menschen, die ich nie kannte und die mir verschlossen blieben. Ich bin beschenkt, beglückt, und keiner hat mir etwas geschenkt. Ich leide und freue mich nur durch mich, bin selig nur durch mich...
~
Wenn man Gefühle als selbständige Wesen empfindet, kann man nie einsam sein, auch wenn die Vereinigung nicht immer eine glückliche ist.

(aus "Harem - Erinnerungen der Prinzessin Djavidan Hanum, frühere Gemahlin des Khediven von Ägypten")

Mittwoch, 7. September 2016

...

Es gibt Seelen, die ein eigenes, schweres Schicksal haben, das ihnen auferlegt, nicht nur das eigene Glück und dessen Erfüllung zu suchen. Seelen, so weit und tief, daß Für-sich-Gefühle sie nicht ausfüllen können: Sie müssen schenken und geben in währendem Erfühlen und Verlieren. Das sind Seelen, die nicht dem Körperträger allein angehören, denn eine einzige persönliche, menschliche welt wäre für sie zu eng und zu klein. Sie gehören allen und allem. Nichts ist ihnen fremd und gleichgültig, sie sind die Lagerstätte für jegliches Empfinden, für jegliches Leid. Gedanken, hoffnungen, Wünsche durchirren wie zündende Funken suchend das Weltall - in solchen Seelen lassen sie sich nieder.
(aus "Harem - Erinnerungen der Prinzessin Djavidan Hanum, frühere Gemahlin des Khediven von Ägypten")

Sonntag, 4. September 2016

...

Es gab alle möglichen Arten von Festen, — auch naive, blü­hende Tulpenfeste. Die Farbwirkung jeder einzelnen Tulpe wurde noch durch eine leuchtende Lampe verstärkt. Der Sammelglanz dieser Blumenbeete erfreute den Sultan und seine Frauen und ward bestimmend für die Züchtung der Tulpen, deren türkische Exemplare alle ändern Landes­schwestern in den Schatten stellten. Als ein Niederländer sie in sein Land verpflanzte, bekam die Gattung einen vom Tur­ban hergeleiteten Namen.
Neue Feste gaben die Möglichkeit zu neuen Würden, und unter dem Sultan Achmed III. gab es einen eigenen »Blu­menmeister«, Schüküfedschibaschi, der quasi die Oberherr­schaft über alle Blumen und Blumenbestimmungen hatte. Ihm wurde ein kunstvoll gezeichnetes Diplom ausgestellt, dessen Ende in blumenreicher Sprache zu folgenden Blütenpflichten ermahnte: »Daß alle Blumenerzeuger den Vorzei­ger als sultanlich beglaubigtes Oberhaupt jeglicher Blumen anerkennen mögen. Sie müssen seinem bestimmenden Wort das geöffnete Auge der Narzisse entgegenbringen, das duft­hörige Ohr der Rose. Die Zehnzüngigkeit der Lilie dürfen sie ihm gegenüber nicht in Anwendung bringen. Auch müs­sen sie darauf achten, daß die unschicklichen Reden der ra­genden Granatapfelpflanzen nicht ihre Zunge beschwere, sondern sie mögen mit geschlossenem Munde, der Rosen­knospe gleich, seine Befehle anhören und befolgen und nicht wie die frühzeitig blauende Hyazinthe zur Unzeit sprechen. Dem Veilchen gleich sollen sie sich bescheiden und demütig neigen und sich seinen Anordnungen nicht widerspenstig erweisen.«
Unter der Herrschaft Achmeds III. entsteht eine Blumen­epoche, die sogar auf Teppiche übergreift und sie mit hoch­gestickten Rosen bestreut, deren Tau Diamanten bilden. Bei prunkvollen Empfängen verlieren sie nichts von ihrer Fri­sche, wenn rotbestiefelte großherrliche Füße auf sie treten. Blumen und Stickereien lenken dieses Sultanat in friedliche, beschauliche Bahnen. Von mannigfaltigen Singvögeln um­zwitschert, sitzt der Sultan in frauenumgebener, häuslicher Behaglichkeit, verwöhnt und geliebt, und seine Hand zieht gemächlich Faden um Faden in bunter Fülle durch Brokate und Damaste, bedeckt sie mit farbigem Blumenflor: Der Sultan stickt — und der Großwesir regiert. Aber Herrscher können nicht einmal ungestraft sticken — diese traumhafte Beschäftigung kann das gewohnte Würgen und Töten nicht ersetzen. Aus diesem fadenlangen Frieden erhebt sich der Aufruhr, den Ruhe- und Blumenliebenden weht der Sturm der Empörung von seinem Thron, und es ist kein dankbarer Blütenschauer, dem er weichen muß. Die bösartige Nach­folge Achmeds III. zerstört alles, was ein Mann geschaffen hatte, der für Frauen, Blumen, Feste und stickende Behag­lichkeit soviel Verständnis besaß. Die langen Reihen heller Kioske, die, von Blütenbeeten umringt, an den Ufern des Bosporus Aufenthaltsorte zärtlichen Glückes waren, fallen der Zerstörung anheim. Die Verachtung vernichtet auch die Stickerei und ihr Gewerbe - von ihr geht der Haß auf die Frauen über.

(aus "Harem - Erinnerungen der Prinzessin Djavidan Hanum, frühere Gemahlin des Khediven von Ägypten")

Der stickende Sultan gefällt mir, war aber leider nur eine Eintagsfliege und hat sich unter Sultanen nicht durchgesetzt. Ansonsten hätten wir heute wohl eine völlig andere islamische Welt.

Mittwoch, 31. August 2016

...

Drollig, sinnierte er, daß Menschen so oft berühmt werden durch irgend etwas, wofür sie niemals eingetreten sind. Die Kritik warf seinem Werk Mangel an Geistigkeit - ihm, dessen Werk von Philosophie und Menschenliebe durchdrungen war. Er war immer zwei Motiven gefolgt: der sichtbaren Fabel und der dahinter verborgen wirkenden Idee, die nur wenige wahrgenommen hatten. In Korea kam eines Tages ein Beamter zu ihm und bat ihn, sich auf dem Platz vor dem Hotel zu zeigen, wo sich die gesamte Einwohnerschaft versammelt hatte, ihn zu sehen. Er fühlte sich sehr geschmeichelt bei dem Gedanken , daß sein Ruhm bis in das ferne Korea gedrungen sei. Aber als er die Plattform bestiegen hatte, die für ihn errichtet worden war, fragte ihn der Beamte, ob er die Liebenswürdigkeit hätte, allen sichtbar sein künstliches Gebiß herauszunehmen. Da stand er nun, um eine halbe Stunde lang unter dem stürmischen Applaus der Menge sein Gebiß herauszunehmen und wieder einzusetzen.
(aus: "Zur See und im Sattel. Jack London - ein Leben wie ein Roman" von Irving Stone)

Sonntag, 28. August 2016

...

"Unter der Magie der tausend Worte Charmain Kittredges, die täglich auf ihn eindrangen, beginnt es aus ihm zu reden wie eine fünftrangige Marie Corelli. Behext von Charmains angelesenem Stil, antwortet er mit ihrem eigenen purpurrot blühenden Schwulst aus dem neunzehnten Jahrhundert, wogegen er von seiner ersten Zeile an revolutionär gekämpft hatte; in einem überschwenglich-schaumigen Stil, von dem er nie wieder ganz genesen sollte und an dem manches seiner Bücher krankt. Jack, im "Briefwechsel zwischen Kempton und Wace" (Anmerk.: in Zusammenarbeit mit Anna Strunsky) der Widerpart sentimentaler und poetischer Liebe und Verfechter der Theorie, Liebe sei nichts als ein biologischer Zwang, wird mit einem Male "Gottes wahnsinnig Liebender, der an einem Kusse stirbt". Hätte ihm Anna Strunsky über die Schultern blicken und sehen können, wie er seine Stellung so völlig gewechselt hatte, sie hätte sich vielleicht die Ironie nicht versagen können und mit dem Finger auf diesen seinen Satz gewiesen: "Ohne eine erotische Literatur könnte der Mensch unmöglich so lieben, wie er es tut."
(aus "Zur See und im Sattel. Jack London - ein Leben wie ein Roman" von Irving Stone)

Freitag, 26. Februar 2016

...

Denn die Leere ist wohl der wirkungsvollste Ort für eine Neuordnung der kognitiven Strukturen, weil man dort am wenigsten von den Strukturen umgeben ist, die einst den festumschriebenen Sinn des eigenen Lebens eingrenzten.

(aus "Alles klar bei Sonnenuntergang" von Carol Osborn)

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Die Eulen sind nicht, was sie scheinen

Ein Vater vermachte seinen drei Söhnen seine 17 Kamele und verfügte, daß der Älteste die Hälfte, der Mittlere ein Drittel und der Jüngste ein Neuntel der Herde erhalten sollte.
Als ein Sufi seines Weges geritten kam, fand er die Söhne ratlos und deprimiert. Hilfsbereit stieg er vom Kamel, stellte es zu den anderen und begann, sie aufzuteilen: der Älteste bekam die Hälfte (9), der Mittlere ein Drittel (6), der Jüngste sein Neuntel (2). Dann stieg er auf sein Kamel, das als einziges übriggeblieben war, und ritt davon.

Letzter Zuckerguss

Ich wußte das auch...
und fand es irgendwie witzig und interessant, da man...
zuckerwattewolkenmond - Sa, 23:12
Das ist ja wirklich interessant:...
Das ist ja wirklich interessant: das sind so kleine,...
Lo - Sa, 13:58
Tanzen
geht schon damit, ist aber natürlich nicht sehr...
zuckerwattewolkenmond - So, 11:14
Mit Lederschuhen und...
Mit Lederschuhen und Ledersohkle kann man auch nicht...
Matthias (Gast) - Do, 13:09
Ja, sehr hübsch...
nur nicht als Zukunftsaussicht. Wer will schon einen...
zuckerwattewolkenmond - Do, 11:26
Der Reim "Braten und...
Der Reim "Braten und Salat" auf Zölibat hat mich...
arboretum - Do, 08:52
Wieso?
Geht doch gut aus - er läßt dich liegen...
zuckerwattewolkenmond - Do, 00:19
Also meine Karte drehte...
Also meine Karte drehte sich um den baldigen Tod. Das...
NBerlin - Do, 00:17
Was ziehen Sie
denn für Karten, auweia...;-)))
zuckerwattewolkenmond - Mi, 23:57
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Karo 7 ist auch sehr hübsch: Nimm keinen Mann...
arboretum - Mi, 23:40
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Ich habe ja einen Verehrer, der ist Offizier, aber...
arboretum - Mi, 23:37
Hi,hi,
ich kann Sie mir gut wandernd vorstellen. ;o)
zuckerwattewolkenmond - Mi, 22:33
Nimm mich, ich bin Polichinell, Und...
Nimm mich, ich bin Polichinell, Und bleibe nie auf...
C. Araxe - Mi, 21:59
Das Soldatentum stand...
seit Friedrich Wilhelm I., dem Soldatenkönig,...
zuckerwattewolkenmond - Mi, 20:13
P.S. okay - erst link...
P.S. okay - erst link anklicken, dann kommentieren....
g a g a - Mi, 18:13
na, schönen Dank...
na, schönen Dank auch. Der Text ist wohl von 1938...
g a g a - Mi, 18:12
Sonst hätte
es ja keinen Spaß gemacht - also mir. *gg*
zuckerwattewolkenmond - Di, 09:34
etwas fies ist aber doch...
etwas fies ist aber doch tief gestapelt. Selbst mit...
g a g a - Mo, 23:40
Ich gebe zu,
diese Aufgabe ist durchaus etwas fies, denn der zweite...
zuckerwattewolkenmond - Mo, 21:57
Korrigiert. ;·)
Korrigiert. ;·)
C. Araxe - Mo, 20:50

Meine Kommentare

Ich wußte das auch...
und fand es irgendwie witzig und interessant, da man...
weltentanz - Sa, 23:12
Ich las gerade "..be­vor...
Ich las gerade "..be­vor er die­ses Elaporat...
noemix - So, 12:53
Tanzen
geht schon damit, ist aber natürlich nicht sehr...
weltentanz - So, 11:14
Ja, sehr hübsch...
nur nicht als Zukunftsaussicht. Wer will schon einen...
weltentanz - Do, 11:26
Wieso?
Geht doch gut aus - er läßt dich liegen...
weltentanz - Do, 00:19
Was ziehen Sie
denn für Karten, auweia...;-)))
weltentanz - Mi, 23:57
Hi,hi,
ich kann Sie mir gut wandernd vorstellen. ;o)
weltentanz - Mi, 22:33
P.S.
Außerdem mag ich mein eigenes Chaos, das ja karrieremäßig ein...
gaga - Mi, 22:02

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