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Dienstag, 20. Februar 2007

Nein, ich fasse es nicht!

David Duchovny als Transe - was es nicht alles gibt in Twin Peaks. Und noch dazu sieht er richtig scharf aus so geschminkt. Leider muss ich jetzt wieder bis April warten, bis die letzten Folgen herauskommen. Irgendwie macht dieser traum- bis alptraumhafte Ort etwas süchtig.

Es ist unglaublich, wo ich überall Schwestern habe.

Nicht nur eine Schwester an der Filmhochschule in Potsdam, wie mir ein Klient versicherte, eine Schwester, vielleicht dieselbe, die sich irgendwo im Fernsehen rumtreibt ("Mama, die Frau habe ich im Fernsehen gesehen!"), jetzt habe ich auch noch eine Schwester, die Eisverkäuferin in Schöneweide ist. Meinte jedenfalls jemand, der heute morgen mit mir an der Ampel stand und wissen wollte, ob ich aus Schöneweide und Eisverkäuferin bin und als ich verneinte, ob ich dort vielleicht eine Schwester hätte. Ich solle, wenn ich mal in Schöneweide Eisessen gehen, nach jemandem schauen, der genauso aussieht wie ich. Man, man, man, manchmal frage ich mich wirklich, was mein Vater alles so getrieben hat, als er jung war. *gg*

...

Wir sind schon gestorben, weil wir vergessen haben, wer wir sind....
im Inkarnationsprozeß reintegrieren wir uns mit unserem größeren Sein und finden dadurch zu mehr Leben.


(aus "Licht-Arbeit" von Barbara Ann Brennan)

Das erinnert mich an meinen Traum von der Verwechslung von Leben und Tod. Es ist ein seltsamer Gedanke (auf den ich trotzdem immer wieder stoße) sich vorzustellen, dass das, was wir Leben nennen gar nicht das wirkliche Leben ist, sondern eigentlich ein Tod, während das tatsächliche Leben erst danach beginnt.
Von solchen Gedanken wird mir ganz schwindlig...

Montag, 19. Februar 2007

...

Vorübergehend geschlossen,
Eintritt nicht erlaubt -
Wenn du fliegen willst,
so flieg alleine,
doch vergiß nicht
deine Schwimmflügel,
die dich sicher tragen
im Meer der Eitelkeit.
Ich folge dir, sobald ich kann
und der Garten wird kein Garten mehr sein
und der Mensch kein Gott,
aber die Lieder werden da sein,
die ich sang,
als ich vom Himmel stürzte.

Sonntag, 18. Februar 2007

Die hübsche Schwester Heike

Heute war wieder Subotnik bei meiner Mutter angesagt und sie erzählte so das neueste der letzten Woche aus dem Pflegeheim. Zuerst muss ich dazu erklären, dass mein Vater eine jüngere Schwester hat, also meine Tante, die verblüffende Ähnlichkeit mit Angela Merkel hat (sie ist es aber nicht *gg*). Das hat mein Vater schon immer gesagt und ich fand das auch sofort als ich sie das erste Mal im Fernsehen sah. Nun erzählt mein Vater neuerdings dauernd, dass er meine Tante im Fernsehen gesehen hat, dass sie aber anscheinend kein sehr großer Star ist.
Außerdem hat meine Mutter festgestellt, dass mein Vater sich jungen und hübschen Schwestern gegenüber durchaus anständig benehmen kann, nur die älteren mag er nicht. Insbesondere eine blutjunge Schwester Heike hat es ihm angetan. Er redet nur noch von seiner Schwester Heike und inzwischen weiß schon das ganze Heim über meinen Vater und seine besondere Vorliebe für die hübsche Schwester Heike Bescheid. Da kann ich bloß hoffen, dass sie mir später auch mal junge, knackige Krankenpfleger an das Bett schicken.

Was ist meine versteckte Sehnsucht?

20/8/1970
Die Zahl Ihrer versteckten Sehnsucht ist: 3
Sich möchten sich ausdrücken und von so vielen wie möglich gehört werden. Sie lieben es Dinge aller Art zu kreieren und sind sehr erfinderisch. Ihre Umgebung sollte offen für Ihre lebhafte und kommunikative Art sein. Das Stichwort Ihrer Sehnsucht lautet "Phantasie".


Lebhaft und kommunikativ? Das ist wohl auch nur eine Sehnsucht...

Was ist deine versteckte Sehnsucht?

Rausschmiß aus Big Brother und Unwetterwarnung

Ich bin gerade in das Big Brother-Haus eingezogen, mache mich mit den anderen bekannt, von denen ich einige aber schon kenne, da es ehemalige Schulfreundinnen von mir sind, da gibt es auch gleich Geschenke. Plötzlich sagt jemand, dass ich gar nicht die wäre, die ich bin, bzw. sein soll, sondern eine ganz andere und mich in das Haus geschmuggelt hätte. Er holt dabei aus einem Sack ein Bild hervor, das aus vier zusammengestellten Fotos besteht - zwei zeigen Marlene Dietrich und zwei eine blonde Frau mit schwarzer Baskenmütze, die zwar Ähnlichkeit mit mir hat, aber nicht ich ist. Aber so richtig sicher bin ich mir dessen nicht. Sie hat aber kleinere und enger zusammenstehende Augen. Ich bin selbst verwirrt und denke, dass da wohl irgendwo im Casting ein Fehler unterlaufen sein muss. Die anderen meinen auch gleich, dass sie sich eh gewundert hätten, da ich viel zu häßlich bin. Also weist mir der Spielleiter die Tür, ich darf mich vorher aber noch von meinen Freundinnen verabschieden, was ich auch ohne Eile tue.

Später befinde ich mich in der Paterrewohnung der alten elterlichen Wohnung, die sich unter uns im Pfarrhaus befand. Anscheinend steht sie zur Zeit leer und wird als Unterbringung für Gäste genutzt. Ich zeige einem Gast, der im ehemaligen Zimmer meiner Spielfreundin kampiert, die Steckdosen. Gleichzeitig nutze ich die Gelegenheit, durch die Wohnung zu schlendern und alte Erinnerungen aufzufrischen. Die Wohnung erscheint mir noch genauso groß wie früher, fast sogar größer, und sie hat sehr hohe Wände. Kurzzeitig denke ich daran, dass ich selbst in die Wohnung einziehen könnte, da sie so schön groß ist und ich sowas suche, aber die hohen Wände schrecken mich ab. Die Vorstellung, diese riesige Wohnung renovieren zu müssen, behagt mir nicht.
Anscheinend bin ich nun gänzlich ohne Unterkunft, denn ich halte mich lange Zeit im Freien auf. Irgendwann heißt es, dass ein sehr starker Sturm und Unwetter zu erwarten sind. Ich muss mir also irgendwo einen Unterschlupf suchen, wo ich geschützt bin. Ich befinde mich an einem Fluss, wahrscheinlich der Spree und denke an eine "Eierbrücke", wo man unter den Pfeilern gut geschützt ist. Ich sage das jemandem, der mit mir zusammen unterwegs ist, und gleichzeitig schlage ich vor, direkt noch einmal auf den aufgeschichteten Uferdünen aus Gras am Fluss entlang zu laufen, denn wenn das Unwetter kommt und es regnet, werden die Dünen alle aufweichen und nicht mehr betretbar sein.

Bemerkung: Ist das Motto von Big Brother nicht "Wer bin ich wirklich?" Ich scheine es tatsächlich nicht zu wissen.

Samstag, 17. Februar 2007

vergelesen

"Opfer gelten häufig als langatmig und schwierig" statt "Opern gelten häufig als langatmig und schwierig"

Seminar und Teufel

Erster Traum: Ich sehe meinen Vater an seinem Tisch sitzen und das wundert mich, da er sich ja eigentlich nicht bewegen kann und im Pflegeheim liegt. "Dir geht es wieder gut?" sage ich halb feststellend und halb fragend, doch er verneint, indem er den Kopf schüttelt und etwas resigniert meint: "Mir geht es nicht gut."
Im zweiten Traum sitze ich in einem Seminarraum und habe anscheinend eine Weiterbildung. Jedoch scheint die irgendwo auf dem Lande stattzufinden, denn wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich Wiesen und Felder mit großen gerollten Heuballen. Der Seminarraum selbst befindet sich in einem Hotel, wo ich auch für mehrere Tage, so lange das Seminar dauert, untergebracht bin. Allerdings ist dieses Hotel ziemlich heruntergekommen, was man vor allem auch daran merkt, dass viele Türen fehlen. Das ist leider auch beim Klo so, weshalb ich, als ich nötig auf die Toilette muss, immer durch Leute gestört werde, die gerade hereinkommen. Schließlich nervt mich das so, dass ich ganz böse werde, "Raus hier!" schreie und auf die Leute zugehe, einzelne von ihnen packe und durch die Luft schleudere, insbesondere einen relativ kleinen Mann, welcher erst fünfzig Meter weiter irgendwo auf dem Boden aufschlägt und liegen bleibt. Vielleicht ist er tot, aber das ist mir egal. Oder nein, ganz so egal ist es mir nicht, denn ich wollte niemanden umbringen. Der Traum geht weiter mit formlosen Bildern und einem Satz den ich höre "Für die nächsten zwölf Monate wirst du dort bleiben." Wie jetzt? Ein zwölfmonatiges Seminar? Zwölf Monate in dem klapprigen Hotel? Ich weiß nicht recht, was ich von dem Satz halten soll.
Nach einer unbewußten Zwischenzeit finde ich mich in einem Aufenthaltsraum wieder, wo ich Zeitung lese. Es ist keine Tageszeitung, sondern das Blatt eines bestimmten Vereines oder Zusammenschlusses. In der Zeitung gibt es eine halbe Seite, wo Blogs vorgestellt werden. Unter ihnen sehe ich das Blog von Mr. D und lese, dass er als Professor bezeichnet wird. Aha, das ist also ein Professor? Vielleicht ist es sogar mein Seminarleiter und ich weiß es gar nicht?
Leider ist mein Blog nicht aufgeführt, aber da ich diesem Zusammenschluss beigetreten bin, hoffe ich, dass mein Blog auch irgendwann in dieser Rubrik erscheint. Während ich noch lese, hat ein kleines Mädchen mit Topfschnitt und rotem Pullover schwer mit dem Teufel zu kämpfen. Anscheinend ist sie auch unserem Zusammenschluss beigetreten, hat aber gemerkt, dass der Teufel dahinter steckt und behauptet nun, dass sie von diesem hinters Licht geführt wurde, als sie unterschrieb. Nun ist sie heftig am diskutieren mit ihm und läuft ihm überall hinterher, um aus dem Zusammenschluss wieder entlassen zu werden. Der Teufel läßt sich allerdings nicht darauf ein. Es ist ein großer Mann mit häßlichem Gesicht, Wolfszähnen und dieser modischen Hochstehfrisur, wobei aber an beiden Kopfseiten die Haare etwas höher stehen wie Hörner.
Im dritten Traum überholt mich auf dem Nachhauseweg, als es schon dunkel ist, ein früherer Kollege von mir. Erst grüße ich und weiß nicht so recht, was ich sagen soll, doch dann frage ich, was er hier macht und erfahre, dass er nun direkt in einem Häuserblock neben meinem wohnt.
Das interessiert mich und ich sage, dass ich die Wohnung gerne mal sehen würde. Es erscheint mir mir wie eine Eingebung von oben das zu sagen, als hätte es mir jemand zugeflüstert, und er stimmt zu, wenn er ebenfalls mal in meine Wohnung eingeladen wird.

Bemerkung: Träume, in denen ich Menschen hochhebe und wegschleudere habe ich regelmäßig immer mal wieder. Ich finde das sehr seltsam, zum einen, da ich sowas real nie machen würde, ich könnte nicht mal einer Fliege was zuleide tun, und zum zweiten, weil ich es auch nicht könnte, was meine Kräfte betrifft. Im Traum jedoch sind die Menschen ziemlich leicht und es macht mir kaum Mühe, sie durch die Gegend zu schleudern, wenn ich wütend bin. Ich fühle mich dann immer ein bißchen wie eine ungebärdige Riesin, obwohl ich nicht viel größer als die anderen bin. Aber irgendwie ist es auch befreiend. *gg*

Freitag, 16. Februar 2007

Weisheit des Tages

Manchmal sind die Dummen einfach die Klügeren und die Klügeren die Dummen.

Donnerstag, 15. Februar 2007

Ok,

meine Chefin scheint schon mehr zu wissen als ich.

Als ich ihr am Montag von dem Vorstellungsgespräch erzählte, meinte sie gleich spontan "Na hoffentlich klappt es nicht." ohne mich überhaupt danach zu fragen, ob ich die Stelle gerne hätte.
Ich glaube, sie interessiert es gar nicht, was andere gerne wollen, Hauptsache, es läuft alles so, wie sie es will, und sie hat Leute, die so arbeiten, dass sie dabei gut dasteht. Modernes Sklaventum. Wenn sie könnte, würde sie mich mit einer Eisenkugel an den Schreibtisch ketten.

Heute Mittag kam sie und fragte, wie es war. Außerdem wollte sie nochmal wissen bei welcher Nebenabteilung die Stelle frei ist. Als ich ihr das sagte, fragte sie, ob da jemand weg geht. Ich zuckte mit den Schultern und meinte, dass ich es nicht weiß und mich deshalb auch gewundert hätte, darauf sagte sie, sie würde mal ihre Fühler ausstrecken.
Abends kam sie wieder und auf einmal fielen ihr die leeren Umzugskisten auf, die da schon seit zwei Monaten stehen und sie fragte, warum ich sie nicht weg schaffe, ich könnte es mir doch im Zimmer gemütlich machen. Außerdem gab sie mir eine Akte, mit der ich mir bis zum Sommer Zeit lassen soll.

Also wenn meine Chefin mich unvermutet auf einmal auffordert, es mir zwischen den Aktenbergen gemütlich zu machen und mir Zeit bis zum Sommer für eine Akte läßt, kann ich wohl davon ausgehen, dass meine Einschätzung richtig war und die Entscheidung schon längst gefallen ist.

Mittwoch, 14. Februar 2007

Auszug 7 Geheimlehre I - Stichworte: Aufzeichnungen der Ägypter, indische Zeitrechnung

Simplicius, im sechsten Jahrhunderte n. Chr. schreibt, daß er immer gehört habe, daß die Ägypter astronomische Beobachtungen und Aufzeichnungen durch einen Zeitraum von 630 000 Jahren aufbewahrt hätten. Diese Feststellung scheint Herrn Gerald Massey zu erschrecken, welcher dazu bemerkt: Wenn wir diese Zahl von Jahren als Monate lesen, wie Eudoxus sagte, daß die Ägypter einen Monat ein Jahr nannten, d. i. einen Zeitabschnitt, so würde das noch immer die Dauer von zwei Präcessionscyklen (51 736 Jahre) ergeben.
Diogenes Laertius versetzte die astronomischen Berechnungen der Ägypter auf 48 863 Jahre vor Alexander den Großen zurück. Martianus Capella bestätigt dies, indem er der Nachwelt sagt, daß die Ägypter durch mehr als 40 000 Jahre Astronomie im geheimen studiert hatten, bevor sie ihre Kenntnis der Welt mitteilten.
Verschiedene wertvolle Citate werden in der Natural Genesis gemacht in der Absicht, die Theorien des Verfassers zu unterstützen, aber sie rechtfertigen die Lehren der Geheimlehre weit mehr. Zum Beispiel wird Plutarch aus seinem Leben des Sulla angeführt, wie er sagt:
Eines Tages, als der Himmel hell und klar wurde, wurde aus demselben der Ton einer Trompete gehört, so laut, durchdringend und traurig, daß er die Welt in Schrecken und Erstaunen versetzte. Die tuskischen Weisen sagten, daß er eine neue Menschenrasse verkündete, und eine Erneuerung der Welt; denn sie behaupteten, daß es acht verschiedene Arten von Menschen gäbe, alle unterschieden durch Leben und Sitten; und daß der Himmel einer jeden ihre Zeit zugemessen habe, welche durch den Umlauf des großen Jahres (25 868 Jahre) begrenzt sei. Dies erinnert einen stark an unsere sieben Menschenrassen, und an die achte – den „tierischen Menschen“ – der von der späteren dritten Rasse abstammte; sowie auch an die aufeinanderfolgenden Versenkungen und die Zerstörung der Festländer, wodurch schließlich diese Rasse fast gänzlich ausgerottet wurde. Die 4 320 lunaren Jahre der Welt – in der Bibel werden die solaren Jahre gebraucht – sind an sich nicht eingebildet, wenn auch ihre Anwendung ganz irrtümlich ist, denn sie sind bloß das entstellte Echo der ursprünglichen esoterischen und späterhin der brâhmanischen Lehre in Bezug auf die Yugas. Ein Tag des Brahmâ ist gleich 4 320 000 000 Jahren, und ebenso lange währt eine Nacht des Brahmâ, oder die Dauer eines Pralaya, nach welchem eine neue „Sonne“ triumphierend über einem neuen Manvantara aufgeht, für die siebenfältige Kette, die sie beleuchtet. Die Lehre war Jahrhunderte vor der christlichen Zeitrechnung nach Palästina und Europa vorgedrungen, und war in den Gemütern der mosaischen Juden gegenwärtig, welche auf ihr ihren kleinen Cyklus begründeten, obwohl derselbe seinen vollen Ausdruck erst durch die christlichen Chronologen der Bibel erhielt, welche ihn übernahmen, sowie auch den 25sten Dezember, den Tag, an welchem alle solaren Götter sich inkarniert haben sollen. Was Wunder dann, daß der Messias im „lunaren Jahre der Welt 4320“ geboren gemacht wurde? Die „Sonne der Gerechtigkeit und Erlösung“ war wieder einmal aufgegangen und hatte die pralayische Finsternis des Chaos und Nichtseins auf der Ebene unserer objektiven kleinen Kugel und Kette zerstreut.

(aus "Die Geheimlehre I" von Blavatsky)

vergesprochen

Wenn man unter Problemen mit der Wortfindung leidet und einem mal wieder der richtige Begriff so überhaupt nicht einfallen will, findet sich oftmals spontan ein völlig neuer Begriff wie zum Beispiel statt

"der Wecker klingelte" -----> "es weckerte"

Dienstag, 13. Februar 2007

...

Das einzige, was man versuchen kann, ist, ein Kokon um sein Herz wachsen zu lassen und sich alle Gedanken an die Vergangenheit zu verbieten.
(aus "Nehmt nur mein Leben..." von Marlene Dietrich)

Der vergessene Satz

Erwartungsgemäß habe ich letzte Nacht nicht besonders gut geschlafen und hatte auch keine zusammenhängenden Träume, da ich dauernd aufwachte, jedoch sah ich wiederholt Bilder von lächelnden Madonnen, die das Jesuskind stillten, und einmal hörte ich einen Satz, der mir im Schlaf so wichtig, bedeutend und tröstend erschien, dass ich ihn mir unbedingt merken wollte. Als ich ihn hörte hatte ich das Gefühl, dass ich mir nie mehr Sorgen um etwas zu machen bräuchte, und tatsächlich fiel kurzzeitig jede Anspannung von mir ab, allerdings nur so lange, bis ich wieder bewusst wurde. Und natürlich habe ich mir den Satz nicht gemerkt. Ich weiß nur noch, dass das Wort „Glück“ darin vorkam. Ich sollte mir wirklich einen Notizblock neben das Bett legen, aber selbst dann bin ich immer viel zu müde und zu schlaftrunken um „mittendrin“ irgendwas aufzuschreiben.

Montag, 12. Februar 2007

Der abgetrennte Kopf

Ein kleines Kaff mit seltsamen Leuten. Erinnert mich irgendwie an Twin Peaks, aber auch an das kleine Dorf am Ende des Spreewaldes links neben dem See, in welchem das Flugzeug ruht und über den ein wackliges Tretboot auf Flugzeugträgern schippert. Dort gibt es viele Datschen und auch im Traumkaff scheinen die meisten nicht ihren Hauptwohnsitz zu haben. In letzter Zeit sind einige Morde geschehen und es wurden Leichen gefunden. Da es jedoch einen schlechten Eindruck machen und die Bewohner vertreiben könnte, habe ich mich mit einigen Männern zusammengetan, um die Leichen zu beseitigen bevor sie jemand anderes findet. Dazu besprechen wir uns, tief gebeugt über eine braungraue Landkarte, und überlegen die beste Vorgehensweise. Auf der Karte sind schwarze Strecken und Wege eingezeichnet, sowie drei äußere Standorte als Punkt. Auf diesen Standorten heißt es zum genau gleichen Zeitpunkt mit je einer Gruppe einzutreffen. In der Eile und vielleicht aus einer brenzligen Situation heraus warf ich bei dieser Aktion einen abgetrennten Kopf in irgendeinen Raum und habe ihn dort vergessen. Einige Zeit später ist es soweit, dass die Männer aus allen Häusern Sachen für einen Umzug zusammenräumen. Vielleicht ziehen nun die Dörfler alle wieder in die Stadt um, jedenfalls geben sie ihnen ihren Hausrat und anderen Kram um ihn zu transportieren. Mir fällt erneut der Kopf ein und da ich nicht will, dass einer der Männer sich beim Ausräumen erschrickt, dabei andere etwas merken und alles auffliegt, versuche ich sie vorher zu warnen. Dies muss aber völlig diskret vor sich gehen. Als ich in den Raum schaue, liegt der Kopf immer noch auf einem Wandregal, in durchsichtige Plastikfolie gehüllt. Man erkennt die Fläche des durchtrennten Halses mit dem roten Fleisch und dem weißen Wirbel darin. Eine Weile habe ich keine richtige Gelegenheit einen der Männer in Ruhe zu sprechen, doch dann sehe ich einen von ihnen allein in einem Zimmer sitzen. Er ist jung und trägt einen hellblauen Jogginganzug, wirkt etwas prollig wie alle Männer in dem Kaff. Ich nähere mich ihm und flüstere ihm das mit dem Kopf vorsichtig ins Ohr. Plötzlich kippt er wie vom Blitz getroffen ohnmächtig zur Seite, wobei er mit dem Kopf gegen einen Schrank schlägt. Nanu, denke ich, so empfindlich hatte ich den gar nicht eingeschätzt, dass er gleich in Ohnmacht fällt. Nun kommen auch die anderen Männer und ehe ich etwas davon merke, während ich mich noch mit einigen von ihnen unterhalte, haben sie ihn schon in eine Plastikfolie gewickelt. Dabei bin ich mir gar nicht sicher, ob er wirklich tot war, denn eigentlich hielt ich ihn nur für ohnmächtig. Oder sollte er sich beim Sturz den Schädel zertrümmert haben? Mit dieser Frage wache ich auf und der Kopf liegt vermutlich noch immer in irgendeinem Wandregal.
Danach träumte mir, als würde ich einen Vortrag über Brahma und Parabrahman hören, jedenfalls kamen diese Worte ständig darin vor.

Bemerkung: Bei dem ersten Traum muss ich spontan an die Redewendung "den Kopf verlieren" denken, wobei ich "den Kopf verlegen" hier noch passender finden. Aber so lange es nicht mein eigener ist... *gg*
Ein bißchen erinnert mich der Traum auch an "Immer Ärger mit Harry" von Hitchcock und hat mir Lust gemacht, mal sowas in der Art zu schreiben.

Karma-Test

Bei Xchen mitgenommen: http://de.tickle.com/test/karma.html

Ihr Mitgefühl trägt am stärksten zu Ihrem Karma bei.

Tatsächlich scheinen mitfühlende Menschen sowohl in der Lage zu sein, ihre Mitmenschen und deren Probleme zu verstehen, als auch Wege zu finden, sie durch schwierige Zeiten zu begleiten. Durch Sensibilität und Einfühlungsvermögen können auch Sie die Schmerzen anderer lindern. Diese Tatsache trägt zu Ihrem positiven Karma bei. Ihre Liebenswürdigkeit stärkt Ihre zwischenmenschlichen Beziehungen und lässt vermuten, dass sich dies in Zukunft auszahlen wird. Ihre Bemühungen hinsichtlich der Bedürfnisse Ihrer Mitmenschen schaffen gutes Karma, sowohl für Sie selbst, als auch für die Welt.

So ein paar nette kleine Überraschungen

zum Feierabend sind doch was schönes, als da wären:

- die Erkenntnis, dass mein Computer tatsächlich mitdenkt und etwas ganz alleine kann, nämlich meine Radiotermine in den Rainlendar übernehmen - ich schwöre, ICH habe absolut nichts dazu gemacht, ich wußte nicht einmal, dass das geht

- eine Steuerrückzahlung von 222 €

- die zweite DVD der zweiten Staffel von Twin Peaks

Vielleicht hilft mir ja letztere, den Scheißbammel zu vergessen, den ich vor morgen habe.

Sonntag, 11. Februar 2007

Aus der Badewanne geplaudert

Eigentlich dusche ich lieber, aber wenn ich dann doch, vor allem an kalten Tagen, bade, tue ich es richtig. Unter zwei Stunden geht da gar nichts, woran das Buch sicher nicht unschuldig ist, welches immer mit in die Wanne muss. Ebenfalls mit ins Wasser nehme ich diese Kneipp-Sprudeltabletten. Ich mag nämlich das Kribbeln so gerne, wenn sie sich unter meinem Rücken auflösen. Und man kann mich aus der Badewanne heraus häufig winken sehen. Das hat den einfachen Grund, dass ich so ein bewegungssensitives Badradio habe, das allein wenn ich zur Tür hereinkomme schon anfängt zu spielen. Sowas ist ganz praktisch, da ich ansonsten nie das Radio einschalten würde und so kriege ich morgens trotzdem noch ein bißchen was vom Wetter und den neuesten Nachrichten mit. Allerdings habe ich erst vor zwei Monaten neue Batterien hinein getan, nachdem es zwei Jahre lang "brach" lag. Leider erkennt es mich aber nicht, wenn ich in der Badewanne liege, weshalb ich immer, wenn es leiser wird, meinen Arm lang machen und winken muss. Das sieht zwar beknackt aus, aber so bleibe ich wenigstens in Bewegung. *gg*

Nachtreflexion

Wie würd ich Sterne pflücken gerne,
wie reicht mein Blick so weit,
wenn die großen Wasser
lautlos sich vermählend
mit der Unendlichkeit,
fließen mit der Erde Atem
den Gegürteten umarmend,
fliehen mit der Winternacht
auf der sternverschneiten Straße.
Doch schmerzlich das Genicke neigend
weiß ich ein ums neue:
Unter den Millionen Lichtern,
kalt und ferne, ewiglich,
fand ich nie den hellsten, schönsten,
den wissensten und tröstensten,
den lieblichsten und wärmsten,
fand ich nie den einen,
den einen Stern für mich.