Natürlich haben wir dieses Lied damals auf Deutsch gesungen und auch um einiges getragener als hier. Ich erinnere mich, daß sich die Musiklehrerin wirklich alle Mühe gab, unserem "Trauermarsch" mit wilden Gestikulationen mehr Tempo zu verleihen, aber zu unserer Verteidigung muß ich sagen, daß der Text auf Deutsch nun wirklich nicht zu fröhlichem Überschwang und damit verbundenem Tempo ermuntert:
Eines Morgens in aller Frühe
Bella Ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao
Eines Morgens in aller Frühe
trafen wir auf unseren Feind.
Partisanen, kommt nehmt mich mit euch,
Bella Ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao
Partisanen, kommt nehmt mich mit euch,
denn ich fühl' der Tod ist nah.
Wenn ich sterbe, o ihr Genossen,
Bella Ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao
bringt als tapferen Partisanen
mich sodann zu letzten Ruh'.
In den Schatten der kleinen Blume,
Bella Ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao
einer kleinen, ganz zarten Blume,
in die Berge bringt mich dann.
Und die Leute, die gehn vorüber,
Bella Ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao
Und die Leute, die gehn vorüber,
sehn die kleine Blume stehn.
Diese Blume, so sagen alle,
Bella Ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao
ist die Blume des Partisanen,
der für unsere Freiheit starb.
"Ich bin gekommen, um dem Heiland zu sagen, dass es für ihn Zeit wird zu gehen."
"Aber du weißt nicht, wohin?"
"Nein."
"Und dieses goldene Zeug um dich rum, dieses Licht, was ist das?"
"Die Herrlichkeit Gottes."
"Du bist sicher, dass du nicht vor Dummheit strahlst?"
"Biff, sei nett, er ist der Bote des Herrn."
ist schon eine tolle Sache. Man steht in der Küche und fragt sich, wie die es hinbekommen, daß Glasnudeln durchsichtig sind, schaut im Internet nach und weiß es. Man steht in der Küche und fragt sich, warum man beim Eier hart kochen im Eierkocher für vier Eier mehr Wasser braucht als für sechs Eier, stellt die Frage ins Internet und schon weiß man es. Man steht in der Küche und fragt sich, ob Hirschhornsalz wirklich aus Hirschhörnern gewonnen wird und warum man damit keine Hefe mehr braucht, schaut ins Internet und weiß es. Man steht in der Küche und fragt sich, warum Bananen und Birnen nachreifen, Kirschen aber nicht, schlägt nach im WWW und weiß es. Man steht in der Küche und fragt sich, warum Edelschimmel "gut", echter Schimmel jedoch "böse" ist, sucht sogleich am Computer nach und weiß es. Was habe ich eigentlich früher ohne das Internet gemacht? Und warum stellen sich mir die wirklich existenziellen Fragen immer in der Küche? Eines aber ist mir aufgefallen - ich habe noch NIE nach einem Koch- oder Backrezept im Internet gesucht. Wahrscheinlich, weil ich viel zu sehr mit den grundlegenden Fragen beschäftigt bin. Das wird auch der Grund sein, warum ich bis heute nicht richtig zu kochen gelernt habe.
bekam ich letztens zusammen mit zwei Organspendeausweisen. Mein erster Gedanke war, nicht nur, daß mein Arbeitgeber mich auf voller Front ausquetscht wie eine Zitrone, jetzt will er auch noch meine Organe.
Durch den weißen Kanal (bei Männern rechts, bei Frauen links) fließen die Energien der negativen Emotionen. Manchmal wird dieser Kanal auch als der Kanal der Methode bezeichnet. Der rote Kanal ist dagegen die Leitbahn für positive Energien oder Weisheitsenergien. Bei der Traumpraxis schlafen Männer auf der rechten und Frauen auf der linken Seite; so wird auf den weißen Kanal ein wenig Druck ausgeübt, damit er etwas enger wird, während der rote Weisheitskanal sich ein wenig weitet. Das verbessert die Traumerfahrung in Richtung positiverer Emotionen und größerer Klarheit.
Der blaue Zentralkanal ist die Leitbahn der Nondualität. Hier strömt die Energie des ursprünglichen Gewahrseins (Rigpa). Die Traumpraxis überführt Bewusstsein und Prana in den Zentralkanal, wo sie jenseits von negativer und positiver Erfahrung sind. Wenn es dazu kommt, geht dem Praktizierenden die Einheit aller scheinbaren Dualitäten auf. Alle mystischen Erfahrungen - von Glückseligkeit oder Leerheit oder Klarheit oder Rigpa - haben ihre energetische Basis im Zentralkanal.
(aus "Übung der Nacht" von Tenzin Wangyal Rinpoche)
Hm, dann war "Praxis des Traum-Yoga" wohl nur für Frauen geschrieben? Stand aber nicht drin....
Aus irgendeinem Grund, keine Ahnung weshalb, stehe ich bei einer Bereichsleiterin, in deren Bereich ich noch nie gearbeitet habe, bei der ich aber mal ein Vorstellungsgespräch hatte, auf dem Email-Verteiler, mit welchem sie allen anderen Bereichleitern, sowie der Leitungsebene darüber und darunter, sogar unserem obersten Boss, Emails schickt. Das Beste dabei ist, daß ich sogar an erster Stelle dieser Verteilerliste stehe. Entweder überschätzt sie meine Wichtigkeit oder verwechselt mein Stellenzeichen mit einer anderen Person. Es hat allerdings einige Vorteile, was den Informationsfluß betrifft, wie Hr. N. heute hellauf begeistert feststellte, denn ich bekam Infos und Musterschreiben, die den anderen Sachbearbeitern sonst wahrscheinlich erst nächste Woche zugestellt worden wären. "Mensch," sagte er, "das ist ja ein richtiges Privileg, daß Sie von Fr. X. Emails bekommen. Bloß nichts sagen! Die soll ruhig weiterschicken."
„Ja, der Sauerstoff hat zwei Bindungsarme und grapscht mit jedem Bindungsarm ein Wasserstoffatom. Und jetzt passiert etwas Ähnliches wie oben beim Kochsalz, auch das Sauerstoffatom hat eine höhere Elektronegativität als der Wasserstoff und beginnt nun die Bindungselektronen an sich wieder heranzuziehen. Das heißt, der Bindungsschwerpunkt zwischen dem Wasseratom und dem Sauerstoffatom ist nicht genau in der Mitte zwischen den beiden, sondern er liegt weiter beim Sauerstoffatom. Durch dieses Heranziehen der Bindungselektronen bekommt der Sauerstoff eine ganz leicht negative Ladung. Dadurch verarmen aber die beiden Wasserstoffatome, und sie bekommen dadurch eine ganz leicht positive Ladung. Jetzt sind in diesem Wassermolekül zwei Ladungen vorhanden, und deshalb ist das Wassermole-kül auch ein Dipol (zwei Pole, der positive Pol bei den Wasserstoffatomen und der negative Pol beim Sauerstoffatom). Nach außen hin ist das Wassermolekül elektrisch neutral, nur in seiner inneren Struktur hat es diese Polaritätsverschiebungen, aufgrund der unterschiedlichen Elektronegativität der beiden Atome Sauerstoff und Wasserstoff.“
„Welche Konsequenzen hat das für den molekularen Aufbau des flüssigen Wassers?“
Dr. Felsch: „Wenn das Wassermolekül ein Dipol ist, dann ergibt sich zwingend, daß sich ein zweites Wassermolekül nicht mehr beliebig an das erste anschmiegen kann, sondern aufgrund der Polaritäten wird der negativ geladene Sauerstoff sich eher mit dem positiv geladenen Wasserstoff des nächsten Wassermoleküls anfreunden. Und diese zwei gehen eine sogenannte Wasserstoffbrückenbindung ein. Das ist eine sehr zarte, aber vorhandene Bindung zweier Wassermoleküle, wobei die Bindung zwischen dem negativ geladenen Sauerstoff des einen Moleküls und dem positiv geladenen Wasserstoff des anderen Moleküls stattfindet. Also, Wassermoleküle sind über die Wasserstoffbrückenbindungen miteinander verbunden. Die Forschungen sagen, daß etwa 300 bis 400 Wassermoleküle bei Raumtemperatur über Wasserstoffbrückenbindungen zusammenhängen, und das ist so entscheidend, lebensentscheidend, würde ich sagen. Denn Wasser hat damit nicht die Formel H2O, sondern es ist in Wirklichkeit ein Großmolekül, nämlich (H2O) 300- bis 400mal, damit ist das Molekulargewicht des Wassers auch nicht 18, nämlich die Summe von 16 = Sauerstoff und 2mal Wasserstoff zu je eins, sondern das Molekulargewicht des flüssigen Wassers bei Raumtemperatur ist 18 mal 400 – und das ergibt ein Molekulargewicht von 7200.“
Frage: „Kann man das auch praktisch erklären?“
Dr. Felsch: „Sie sehen also, Wasser ist im flüssigen Zustand ein Großmolekül, es hat eine Netzstruktur, und der Grund dafür ist der Dipolcharakter des Wassers und die daraus resultierende Wasserstoffbrückenbindung. Würde Wasser nur H2O sein, also monomolekular, dann wäre es bei Raumtemperatur gasförmig, es hätte einen Siedepunkt von minus 100 Grad und einen Gefrierpunkt von minus 120 Grad. Nur durch diese Wasserstoffbrückenbindung ist es flüssig, weil es ein Riesenmolekül ist, und nur deswegen hat sich überhaupt auf der Erde Leben entwickeln können. Alle lebenden Strukturen enthalten in irgendeiner Form Wasser, aber das Wasser muß flüssig sein, wäre es gasförmig, gäbe es kein Leben. Sie sehen also, wie wichtig diese spezielle Form der Wasserstruktur ist. Im Eis ist diese netzför-mige Wasserstruktur sehr regelmäßig ausgebildet, das kann man besonders gut bei Schneeflocken in optisch schöner Form beobachten. In der wissenschaftlichen Literatur gibt es Hinweise, daß es zwischen sieben und zwölf verschiedene Schneeflockenformen gibt. Schmilzt das Eis, und wird das Wasser langsam wärmer, dann zerreißen einige dieser langkettigen Wassermoleküle zu kleineren Aggregaten, die man Cluster nennt. Das sind diese aus 300 bis 400 Wassermolekülen bestehenden Aggregate, und daß es diese tatsächlich gibt, kann man durch Röntgen- und Neutronenbeugung, aber auch durch Infrarot und Ramanspektroskopie nachweisen. Die Wissenschafter Ludwig und Kokoschinegg haben darüber in den achtziger Jahren berichtet....
....Und jetzt kommt der wirklich bedeutende Satz: Ein Ion, also ein in Wasser gelöstes Salzteilchen, bestimmt aufgrund seiner Ladung und aufgrund seiner Oberfläche, wie sich die Wassermoleküle herumzuschmiegen haben. Ist die erste Hydrathülle einmal besetzt, dann müssen sich alle anderen Wassermoleküle an die gleiche Ordnung halten. Diese Ordnung setzt sich über viele, viele Stufen fort. Machen wir noch einmal einen Sprung zum Chloridanion, das ja negativ geladen ist, da sind jetzt drei Wassermoleküle angedockt, und zwar jeweils so, daß die Wasserstoffatome auf der Oberfläche des Chloridions aufsetzen und die Sauerstoffatome abgespreizt sind. An diese Sauerstoffatome binden sich in der nächsten Hydrathülle wieder die Wasserstoffatome des nächsten Moleküls über Wasserstoffbrückenbindungen an. Im Finale des dritten Aktes heißt es daher: Um jedes im Wasser gelöste Ion schmiegt sich ganz spezifisch für dieses Ion eine Wasserhülle herum, bestehend aus Wasserdipolmolekülen. Diese Wassermoleküle bilden letztlich um das Ion herum eine Gitterstruktur aufgrund der Wasserstoff- brückenbindungen. Der lebende Organismus, z. B. des Menschen, ist darauf trainiert, solche Wasserstrukturen erkennen zu können. Er weiß also, wenn die Wasserstruktur eine bestimmte Zusam- mensetzung hat, dann ist darin ein Natriumion oder ein Chloridion gelöst. Weil jedes dieser Ionen einen spezifischen Hydrataufbau hat. Und wenn wir das jetzt weiterspinnen, dann genügt also für den Körper allein die Kenntnis der Wasserstruktur, und er muß erst gar nicht in das Zentrum hineingehen, um sich bestätigen zu lassen, daß wirklich ein Natriumion oder ein Chloridion vorhanden ist. "
(aus "Auf der Spur des Wasserrätsels")
Der erste Tag nach dem Urlaub wieder im Büro, aber bereits seit ca. einer halben Woche schlechte Laune deshalb. Und was macht man, wenn man schlechte Laune hat? Man sucht sich etwas zu lachen. Eigentlich bin ich ja nicht so der Typ, der Satire oder komische Unterhaltungsliteratur liest, aber da im TV nichts wirklich Lustiges läuft und kluge Bücher auch nicht immer zu jedem Zeitpunkt angebracht sind, dachte ich mir, ich lese mal was Ulkiges. Schließlich ist Lachen immer noch die beste Art der Seelenhygiene. Schon auf den ersten zwei Seiten mußte ich viermal laut lachen, was mich in meinem Vorhaben bestärkte und den nächsten 600 Seiten zuversichtlich entgegensehen sah. Inzwischen lese ich das Buch zwar relativ ernst, gluckse nur ab und zu vor mich hin, doch dann ertappe ich mich regelmäßig, daß ich plötzlich lauthals loslache. Jemand, der mir beim Lesen zusieht, muß mich für bekloppt halten.
Ein Schlangenknäuel wand sich zu Josuas Füßen, glitt über seine Sandalen und legte sich um seine Knöchel. "Josua, komm weg da."
"Die tun mir nichts. So steht es bei Jesaja."
"Komm - nur für den Fall, dass sie die Propheten nicht gelesen haben...."
Josua trat beiseite, so dass die Schlangen sich zerstreuten, doch hinter ihm wartete die größte Kobra, die ich je gesehen hatte. Sie richtete sich auf, bis sie meinen Freund überragte, und breitete ihre Haube wie einen Umhang aus.
"Lauf, Josua."
Er lächelte. "Ich werde sie Sarah nennen, nach Abrahams Frau. Das sind ihre Kinder."
"Echt jetzt? Sag auf Wiedersehen, Josh."
"Ich will sie Mutter zeigen. Sie liebt Prophezeiungen." Damit lief er zum Dorf hinüber, und die Riesenkobra folgte ihm wie ein Schatten. Die Schlangenkinder blieben im Nest, und langsam wich ich zurück, dann lief ich meinem Freund nach.
Einmal hatte ich einen Frosch mit nach Hause gebracht und gehofft, ich dürfte ihn behalten. Keinen großen, nur einen schlichten Frosch, still und wohlerzogen. Meine Mutter zwang mich, ihn freizulassen. Dann sollte ich mich in der Mikveh der Synagoge läutern. Trotzdem wollte sie mich erst nach Sonnenuntergang ins Haus lassen, weil ich unrein war. Josua brachte eine fünf Meter lange Brillenschlange nach Hause, und seine Mutter quietschte vor Freude. Meine Mutter quietschte nie."
Mein Bruder am Telefon.
Ich sage: "Schön, daß du angerufen hast."
Er, leicht leidend: "Na wir sind ja schließlich immer noch Geschwister, oder nicht?"
Ich: "Wieso? Willst du mich nicht mehr als Schwester haben?"
Er: "Doch, doch, ist schon ok."
Sogar die Lehren müssen mit Dualismen arbeiten - etwa um eine Hinwendung zur Tugend und einen Widerwillen gegen Untugend zu erzeugen -, und hier wird der Dualismus der Unwissenheit als Mittel zur Überwindung der Unwissenheit eingesetzt. Unsere Einsicht muss sehr subtil werden, und sehr leicht kann man hier in die Irre gehen. Deshalb ist Praxis so wichtig, damit wir zu unmittelbarer Erfahrung kommen, anstatt nur ein weiteres Begriffssystem zu entwickeln, das dann ausgestaltet und verteidigt weden muss.
(aus: "Übung der Nacht" von Tenzin Wangyal Rinpoche)
Nachdem ich im September ein neues Notebook gekauft habe, bin ich ja nun auch Vista-Nutzer und ich muß sagen, es nervt doch schon gewaltig. Das seltsame Startmenü, für das man einen Geduldsfaden wie Drahtseile braucht, habe ich gleich zu Beginn rausgeschmissen, aber schlimmer, als daß Vista so langsam ist, ist vor allem, daß es ständig einfriert, egal was man macht. Das ist echt toll, wenn man gerade nur etwas schreibt, in den Editor, also noch nicht einmal großartige Software geladen hat, und plötzlich nichts mehr geht, nicht einmal der Taskmanager. Das hat mich regelrecht zur Verzweiflung gebracht und siehe da....ich scheine nicht der einzige mit dem Problem zu sein. Wenn man googelt, findet man Massen von Leute, denen Vista ebenfalls immer einfriert, nur scheint es nicht wirklich eine einheitliche Lösung dafür zu geben, falls überhaupt eine. An XP gab es zwar auch Sachen die genervt haben, aber ehrlich gesagt, das mit dem Einfrieren, was ja nun der absolute Gau ist, da alles verloren, was man gerade gemacht hat, ist mir da nicht ein einziges Mal passiert. Seit September versuche ich deshalb schon dem Verursacher von diesen Frostanfällen auf die Spur zu kommen. Später installierte Software kann es nicht sein, da dies bereits vorkam, als noch nichts weiter installiert war. Service Pack 1 hat auch keine Abhilfe gebracht. Ich hatte außerdem Grafik- und Soundtreiber in Verdacht und hab einige andere bzw. neuere probiert, wobei man als Notebookbesitzer nicht allzu viel Auswahl hat. Dann dachte ich, ich gehe doch mal diesen neuartigen Vista-Features wie Superfetch und ReadyBoost nach. Wenn man dazu googelt, findet man verschiedene Meinungen. Aber die Computerzeitschriften und andere Experten schreiben in der Regel alle, daß man diese Sachen nicht abschalten sollte, da sie Vista tatsächlich beschleunigen (es gibt sogar Messdaten im Vergleich zu XP). Ich dachte natürlich, die müssen ja wissen, wovon sie schreiben, und ließ die Finger davon. Gestern habe ich es aus Verzweiflung doch gemacht und die entsprechenden Dienste auf manuell gestellt. Als ich das Notebook neu startete, legte das ganze Betriebssystem einen raketenartigen Start hin, sogar mit Vista-Sidebar, daß ich nur noch ungläubig auf den Monitor starrte und dachte: "Wie jetzt?..... Schon fertig?" So viel Geschwindigkeit bin ich gar nicht mehr gewöhnt. Und vor allem, seit gestern Nachmittag läuft die Kiste, ohne sich ein einziges Mal aufgehängt zu haben. Ich will mich nicht zu früh freuen, aber wenn ich sehe, wie schnell das System und die Programme jetzt starten, frage ich mich, wie die Computerexperten wohl ihre angeblichen Tests machen. Ich mein, ich sitze zwar nicht mit der Stoppuhr daneben, aber ich krieg das sogar ohne jede Uhr mit, daß es jetzt schneller geht.
Für das höhere Selbst gestaltet sich der Versuch, mit dem normalen Wachbewußtsein zu kommunizieren, ebenfalls sehr schwierig. Es ist etwa so, als würde Einstein versuchen, einem Fünfjährigen die Prinzipien der Nuklearphysik zu erläutern.....Das Ego wird möglicherweise tief in die Trickkiste greifen. Wenn Sie ernsthaft versuchen, es aus Ihren Träumen zu verbannen, fängt es vielleicht an, Ihre Träume zu manipulieren und seine eigene Tagesordnung in Ihr Unbewußtes zu projezieren....
Nicht jeder Traum muß genau identifiziert werden, doch oft ist es wirklich wichtig, den Unterschied zwischen einem intensiven, jedoch vom Ego gesteuerten Traum und einem vom Göttlichen beeinflußten Traum zu erkennen....
Doch je mehr Sie versuchen zu verstehen, bevor Sie erfahren haben, um so seltener werden Sie echte Erfahrungen machen. Es funktioniert nur, wenn Sie zuerst erfahren und dann später versuchen, sich die Dinge zu erklären, und selbst dann sind die Erklärungen meistens nicht sehr brauchbar....
Beim Traum-Yoga wird empfohlen, auf der linken Seite zu schlafen (mit einem angezogenem Bein, um den Bauch zu entspannen), das rechte Nasenloch mit dem linken Handrücken zu verschließen und die ganze Nacht durch das linke Nasenloch zu atmen, um zu erreichen, daß nur der spirituelle Energiestrom aktiv ist und den physischen Körper sowie die verschiedenen geistigen Ebenen regeneriert. Diese Schlafposition beeinflußt auch die Trauminhalte.
(aus "Praxis des Traum-Yoga" von Swami Sivananda Radha)
Hypnagog: Ein alter Mann mit langem grauen Bart und schwarzen, leeren Augenhöhlen.
Im Traum mache ich mich an die Vermessung der Träume, indem ich die Bilder wie in einer Art Rahmen sehe und als äußeres Ich diese Bilder mit einem Lineal nachmesse. Dabei habe ich alle Dimensionen zur Verfügung, ich kann also nicht nur horizontal oder vertikal messen, sondern auch innerhalb der Traumbilder alles messen, bzw. in die Tiefe der Träume der gehen. Seltsamerweise kommt beim Messen immer die Zahl Sieben heraus, was mich etwas verwundert. Hinter dem Rahmen der Bilder bildet sich nun ein zweiter Rahmen. Der Traum ändert sich dahingehend, daß der erste gesichtete Rahmen, mir als der Rahmen einer neuartigen Computersoftware bewußt wird. Diese Software installiert sich unten in der Taskleiste und zeigt in diesem Rahmen mit Hilfe einer Webcam alles an, was man selbst sieht, allerdings gereinigt von allen Vorstellungen und subjektiven Eindrücken. Also besser gesagt zeigt die Software, was man nicht sieht, wenn man irgendwo hinschaut, nennt sich aber "Was man sieht". Irgendwie finde ich diese Software ziemlich cool.
Auch in den späteren Träumen kommt die Zahl Sieben immer wieder vor. In einem entscheide ich spontan, wieder zum Kunstunterricht bei meinem früheren Kunstlehrer zu gehen. Dazu muß ich einfach den Ort wiederfinden, indem ich in Prenzlauer Berg eine bestimmte Straße hinunterlaufe. Dort suche ich sowohl den Kunstunterricht, als auch einen Laden, in dem ich sieben Jahre nicht mehr war. Die Schule findet sich schnell (wobei der Ort mehr an den Zeichenzirkel erinnert, mit dem mein Kunstlehrer nichts zu tun hatte) und ich setze mich einfach so zu den anderen hinein, als wäre nichts gewesen. Mein Kunstlehrer kommt, schaut über seine Brille und obwohl er nichts sagt und ebenso tut, als wäre nichts gewesen und als hätte nie eine Unterbrechung stattgefunden, spüre ich, daß er sich freut. Ich fühle mich willkommen und geschätzt. Mein Blick fällt auf meine nackten Unterarme, die von blonden feinen Härchen übersät sind und zwischen ihnen ein Heft, in welchem ich bereits irgendwelche Mitschriften gemacht habe. Es macht Spaß wieder zu lernen. Eine kribbelnde vorfreudige Spannung macht sich in mir breit.
Sieben (Zahl)
Assoziation:
- In die Form gebrachte Energie; Wachstumszyklen; Disziplin.
Fragestellung:
- Was bin ich zu lernen bereit?
Allgemein:
Die Sieben war im Altertum eine heilige Zahl und nach uralter Geheimlehre hat die Zahl höchste magische Gewalt. Sie war ein Symbol für den Kosmos, der von sieben Planeten, nämlich Sonne, Mond, Saturn, Jupiter, Mars ,Venus und Merkur beherrscht wurde. Die Sieben hat auch eine dynamische Bedeutung. Die Woche hat sieben Tage, der Mondzyklus besteht aus viermal sieben Tagen, der Regenbogen zeigt sieben Farben. In der Esoterik wird die Symbolbedeutung der Sieben damit erklärt, daß sie sich aus der Zahl Drei, dem Bild für schöpferische Geisteskraft und der Vier, dem Ganzheitssymbol zusammensetzt. Im Traum steht die Sieben meist als Bild für eine Veränderung, eine Persönlichkeitswandlung des Träumenden. Sie symbolisiert die Vollendung einer Arbeit (der siebte Tag der Schöpfung!), aber sie kann ebenso auf die wunderbare Wandlung des eigenen Ich hinweisen. Die Zahl gibt manchmal auch den Hinweis, man möge seine "sieben Sachen", sein Besitz, besser zusammenhalten. Hier und da macht das Unbewußte ebenso darauf aufmerksam, daß die Woche nur sieben Tage hat, übersetzt: Man sollte stets die Zeit nützen und jede Woche sich wenigstens einen Ruhetag gönnen.
Volkstümlich:
(ind. ) : - Glück. (Siehe auch "Zahlen")
wenn man in schlechter Stimmung ist? Man schreibt. Manchmal habe ich das Gefühl, beim Schreiben spielt sich dasselbe ab, wie man es dem Laufen nachsagt, nur daß ich persönlich beim Laufen noch nie irgendwelche Glücksgefühle verspürt habe. Jedenfalls endete das alte Jahr mit einem Roman und das neue beginnt mit einer Novelle. Zumindest theoretisch soll es eine Novelle werden, ob das Ergebnis dann auch praktisch so ausfällt, wird sich zeigen. Genaugenommen hatte ich damit in Ansätzen schon im Sommer begonnen und die Idee entstammt einem Traum von mir, zusätzlich inspiriert durch dieses Bild.
wenn man genau am ersten Tag des Jahres einen Teller fallen läßt und zerdeppert? Bringen Scherben auch Glück, wenn einem das Teil mit der schmalen Kante genau auf den großen Zeh fällt (der Zeh ist noch dran)? Eigentlich hatte ich gar nicht vor, ins neue Jahr zu poltern, und jetzt habe ich es doch gemacht. (Ich hätte im Bett bleiben sollen, wie ursprünglich geplant.)
Eine petrolblaue Spinne hängt an einem Faden von meiner Nasenspitze herunter und krabbelt nach oben. Wahrscheinlich ist ihr Ziel mein Nasenloch. Ich eile deshalb zu einer Arzthelferin, damit sie mir die Spinne abnehmen kann, bevor sie es erreicht hat. Das tut diese vorsichtig mit einer Pinzette und dann schreibt sie einen lateinischen Namen auf, irgendetwas mit U.... beginnend. Das ist wohl der Name der Spinne.
Mein Bruder, ich und viele Bücher
Eine ehemalige Kollegin vom alten Arbeitsplatz (D.B.) mit der ich bei irgendeinem großangelegtem Rätselspiel mit Schnitzeljagd mitmache.
Ein ganz wundervoller großer Schrank, der in meinem Dienstgebäude steht. Er ist bunt wie der Regenbogen und über und über mit leuchtenden Intarsien und Schnitzereien verziert. Vielfarbige Schmetterlinge, Papageien, Pflanzen und Ranken gehen ineinander über. Links trägt er drei kleine rechteckige Spiegel. Was für ein phantasievoller, schöner Anblick. Ich will diesen Schrank fotografieren, doch als ich dies später tue, stelle ich fest, daß ein Großteil des farbigen Lebens verschwunden ist. Nur noch ein kleiner Teil an der linken Seite "blüht". Der Rest wurde zerstört und grau überstrichen. Was für eine Schande! Die Leute aus meinem Büro und mein Arbeitgeber machen auch vor gar nichts Halt!
Bemerkung: Ich kann mich des Gefühls nicht erwehren, daß dieser bunte Schrank ich bin.