sind am schönsten, wenn sie vorüber sind. Eigentlich hat die Zahnärztin gar nicht viel gemacht, außer Dreck abzukratzen und wieder Füllstoff raufzubauen. Doch wo sie gekratzt hat, muß schon der blanke Nerv gewesen sein. Ich bin bald an die Decke gegangen und der Zahn hat noch Stunden später gepocht und gezogen. Irgendwann soll eine Krone drauf, aber jetzt möchte sie mich damit noch nicht belasten. Ich hoffe mal, daß der halbe aufgesetzte Zahn vorerst wirklich hält. Ein bißchen skeptisch bin ich beim Backenzahn.
Und in Klinik erzählen sie mir, daß Montag mein letzter Bestrahlungstag sei. Ich kann mir nicht helfen: So viel ich auch rechne, ich komme immer auf Dienstag, bzw. unter Berücksichtigung des Feiertags, an dem ja nicht bestrahlt wurde, auf Mittwoch als letzten Bestrahlungstag. Selbst wenn die Simulation als Bestrahlung mitzählt, ist da immer noch der Feiertag und 30+5 ist ja eigentlich nicht falsch zu verstehen. Aber ok, mir soll es recht sein. Immer noch besser als ein paar Bestrahlungen zuviel.
Nach dem Zahnarzt war mal wieder ein Besuch bei den freilaufenden Kühen fällig. Schon als ich das Gelände betrat, roch es stark nach Vieh, ohne daß etwas zu sehen war. Der Duft stammte wohl von den riesigen Kuhfladen, die überall auf den Wegen herumlagen. Eigentlich wollte ich nur in den Elfenwald und mich dort auf die Rastbank setzen, aber ausgerechnet diesen Weg blockierten sie diesmal. Ok, wenn man sie von weitem sieht, ist es immer noch besser, als wenn hinter der Ecke plötzlich eine Herde steht. Und die Elfen hatten sich heute wegen des starken Windes eh verkrochen statt zu tanzen. Nur ein paar wenige sehr pummelige Elfen trotzten ihm. Doch auch auf dem zweiten und später auf dem dritten Weg standen Kühe, als hätten sie sich diesmal in den Kopf gesetzt, alle meine Wege zu blockieren, während vorher nie etwas von ihnen zu sehen war. Und dann begann es so zu stürmen und zu regnen, daß ich sowieso den Rückzug antreten mußte. Tropfnass kam ich zu Hause an.
Es gibt nur zwei Möglichkeiten, dem Leben zu begegnen. Die eine besteht darin, so zu tun, als gäbe es keine Wunder. Die andere besteht darin, so zu tun, als gäbe es nichts als Wunder.(Albert Einstein)
Mehrere hölzerne Bankreihen wie in einer Schule, auf denen da und dort jemand sitzt. Ich bin noch fast völlig unbewußt oder konzentriert auf irgendetwas, während Charlie Sheen neben mir steht und irgendwelche Sprüche klopft, auf die ich aber kaum achte. In einen höheren Grad Traumbewußtheit tauche ich erst auf, als ich sehe, daß meine Orthopädin vor mir in der Reihe sitzt und uns beobachtet hat. Sie stellt in einem Satz fest, daß Charlie Sheen mich anbaggert und ich sein Liebling bin. Weiter sagt sie, daß sie mich sprechen müsse. Wie? Was? Charlie Sheen baggert mich an? Und ich bin sein Liebling? Und woher weiß sie das? Erst jetzt nehme ich ihn so richtig neben mir wahr. Aber weshalb will sie mich eigentlich sprechen? Mysteriös...
laut Wetterbericht, verbrachte ich mal wieder mit Ärzten. In der Klinik wurden neue Einstellungen vorgenommen und jedesmal ist dort eine andere Ärztin. Ich nutzte die Gelegenheit, um nach dem Schlüsselbein zu fragen, bekam zur Antwort, daß die Lymphbahnen bestrahlt werden, dann fragte ich nach dem Rücken und sie antwortete: "Ja, ja, die Lymphbahnen auch am Rücken." Nun weiß ich zwar immer noch nicht, wie das geht, daß ich am Rücken bestrahlt werde, wenn ich darauf liege, aber sie wirkte jetzt schon so genervt von meinen dummen Fragen, daß ich mir eine weitere verkniff. Da möchte man sich fast entschuldigen, daß man anwesend ist. Vielleicht sollte ich mich von meinem Körper abspalten und als Geist den Raum verlassen, damit ich dort nicht störe, wenn ich behandelt werde. Danach mußte ich mich beeilen, zum Termin bei meiner Ärztin zu erscheinen. Da ich ja demnächst fünf Jahre lang ein Antiöstrogen nehmen soll, welches das Risiko für Thrombosen und Lungenembolien stark erhöht, erzählte ich ihr von den Thrombosen meiner Mutter und daß bei ihr ein bestimmtes "Thrombose-Gen" festgestellt wurde und ich damit ebenfalls die Chance habe, das Gen zu haben - ob das nicht getestet werden müßte? Das Ergebnis war, daß mir sofort gefühlt ein Liter Blut abgezapft wurde für verscheidene Untersuchungen, unter anderem einem Gentest diesbezüglich. Ich hoffe aber doch sehr, daß ich zumindest das nicht geerbt habe, wenn ich schon sonst jeden Sch... aus der Familie mitbekommen habe - außer die schlechten Augen und den Bauchansatz, denn das hat beides mein Bruder. Der ist insgesamt noch der Gesündeste der Familie, muß aber Ende Oktober eine Graue-Star-OP durchführen lassen. Am Donnerstag habe ich dann schon wieder das "Vergnügen", meine Zahnärztin zu sehen, da der letzte Rest der Plombierung aus dem halb abgebrochenem Backenzahn herausgebröselt ist. Und seit der Zahn erneut offen ist und zieht, tut mir seltsamerweise auch wieder das rechte ISG weh. Nachdem der Zahn im Juli ganz zugemacht wurde, hatte ich von dem ISG gar nicht mehr viel bis nichts gemerkt. Ich frage mich, ob der linke Backenzahn und das rechte ISG wohl irgendwie zusammenhängen, kann es mir aber nicht recht vorstellen. Ende November schließlich gehe ich zu einem N.ana M.ous.kouri-Konzert. Ok, das ist nicht gerade mein Wunschkonzert, aber immer noch besser als jeder Arztbesuch. Das hier ist zwar nicht N.ana M.ous.kouri, aber mir ist gerade so:
bei meinen neuen Haustieren! Seltsames geht vor im Staate der Gestreiften. In den letzten Tagen konnte ich immer wieder beobachten, wie Wespen mit riesigen Brocken von irgendwas sowohl ein- als auch ausflogen. Nicht nur das, manchmal wälzten sie sich auch mit den Brocken auf dem Rücken herum, während sie an seinem Ende nuckelten oder plumpsten damit immer wieder auf den Boden. Eine Wespe rettete sogar den Brocken unter Einsatz ihres eigenen Lebens aus einem Spinnennetz, indem sie ihn mit ihrem Körper Stück um Stück wieder hinausschubste. Es mußte also etwas ziemlich Wertvolles für sie sein, nur was? Ich betrachtete den Brocken genauer (übrigens nicht der, der auf den Fotos zu sehen ist) und stellte fest, daß er eigentümliche Ähnlichkeit mit dem gestreiften Hinterleib eines Insekts hat. Zwar nicht einer Wespe, aber doch mit dem Hinterleib einer Biene. Sie werden doch wohl nicht....???? Den Rest möchte ich gar nicht in Worte kleiden, sicher ist jedoch, daß Bienen einen Honigsack in ihrem Inneren besitzen, in welchem sie ihren Nektar sammeln und die ersten Fermentationsprozesse stattfinden. Später fand ich dann einige Bienenrümpfe ohne Kopf und ohne Hinterteil, aber noch mit Flügeln dran, auf meinem Sitzkissen. Schönen Dank auch! Ich recherchierte ein bißchen bei Google und las in einem alten Werk, der Naturgeschichte von Bienen, Wespen und Ameisen, bei GoogleBooks folgendes: "Diese Wespe füret den Namen Bienenfalk absonderlich deswegen, weil besonders die Honigbienen ihr Raub und Fraß sind, und er dadurch denselben sehr nachteilig ist. Seine Größe ist zwar nicht so vollkommen als einer Biene, aber er ist sehr behend und beherzt, und fänget die Bienen im Flug hinweg, größtenteils aber auf den Blumen, und besonders auf dem Buchwaizen oder Heidenkorn. Mit seiner krummen Freßzange reißt er der Biene den Leib auf und frißt die Honigblase heraus, oder schleppet sie zu seinen Jungen, denen er zugleich die Eingeweide mitteilet." Nun ist die beschriebene Wespe nicht die, die bei mir nistet, allerdings bin ich mir sicher, daß sich schlechte Angewohnheiten unter Wespenvölkern genauso schnell verbreiten wie unter Menschenvölkern. Jetzt wird mir auch die äußere Ähnlichkeit der Wespen mit Tigern bewußt - es sind geflügelte Tiger des Insektenreiches. Und nicht nur das. Ich bin mir ziemlich sicher, daß die Wespen nicht nur die Honigblasen aus dem Inneren der Bienen fressen, sondern das Zeug sogar liegen lassen, bis es gärt und sich dann daran besaufen. Das würde das seltsame Torkeln und das Herumrollen auf dem Rücken erklären, sowie, daß sie das Zeug sogar unter Einsatz ihres Lebens wieder aus Spinnennetzen holen und es dauernd mit sich herumschleppen. Jeder Trinker würde es nicht anders machen, nur daß Flachmänner leichter zu transportieren sind...
Mit meinem Freund, ein Brillenträger, bin ich auf dem Weg in die Fachhochschule. Ein Lastwagen fährt vorüber, auf dem eine Friedrich-Engels-Statue abgefahren wird. Anscheinend findet mal wieder eine Aufräumaktion mit der Vergangenheit statt. Meinen Freund nehme ich mit in den Unterricht, weil er mir bei irgendetwas, das nicht direkt etwas mit dem Unterrichtsstoff zu tun hat, helfen möchte. Wir sitzen uns gegenüber und er ist die ganze Zeit damit beschäftigt, während wir eigentlich Aufgaben lösen sollen, die wie Sudoku-Rätsel aussehen. Da ich ihm dabei zuschaue, habe ich verpaßt, bei welchem Rätsel, bzw. welcher Aufgabe, wir eigentlich sind. Die Seminarleiterin kommt, schaut interessiert, was er macht, und scheint sich nicht daran zu stören. Zum Glück hat sie nicht gemerkt, daß ich etwas planlos bin. Ich schaue suchend auf die Tafel, ob dort vielleicht ein Hinweis zu finden ist. In großen Buchstaben steht dort ein Ereignis geschrieben, auf welches wir wohl mit dem Unterricht alle hinarbeiten. Vielleicht eine Prüfung oder ähnliches. Unter dem Ereignis steht in zwei Sternchen, vielleicht als optischer Ansporn für uns, damit wir unser Ziel immer vor Augen haben: "★In 860 Tagen bin ich (?)★"....
Im allgemeinen gelte ich als gute Zuhörerin mit geradezu unendlicher Geduld. Ich habe für fast alles Verständnis und bin immer bereit, Bestätigung zu spendieren, wenn ich merke, daß diese dringend gebraucht wird. Diese Eigenschaften prädestinieren mich anscheinend dazu, daß ich einen ganz bestimmten Menschen- und Männerschlag überdurchschnittlich oft anziehe. An sich ist Selbstliebe ja etwas wünschenswertes, wenn sie der Ausgangspunkt für die Liebe zu anderen Menschen ist. Leider jedoch, gerade bei der fixierten Selbstverliebtheit, stecken oft eher Minderwertigkeitskomplexe dahinter. Minderwertigkeitskomplexe sind mehr oder weniger ziemlich weit verbreitet, aber es erstaunt mich immer wieder, wie unterschiedlich Frauen und Männer damit umgehen. Während Frauen diese gerne mit autoaggressivem Verhalten bearbeiten, egal ob bewußt oder unbewußt, neigen Männer doch sehr zum Kompensieren. Dann brauchen sie Statussymbole, Macht und immer wieder Menschen, die ihnen huldigen. An sich finde ich es allein nicht schlimm, wenn ein Mann viel redet und dabei am liebsten über sich selbst. Da ich nicht übermäßig gesprächig bin, entsteht dadurch sozusagen ein natürliches Gleichgewicht. Und ich mag es auch, wenn Männer aus ihrem Leben erzählen. Wenn ich trotzdem zuvorkommend und wie ein eigenständiger Mensch behandelt werde, ist das für mich ok. Noch lieber sind mir allerdings Männer, die es nicht nötig haben, sich dauernd in den Vordergrund zu stellen und das Talent besitzen, auch ein inhaltlich ausgewogenes und gleichwertiges Gespräch zu führen, und das nicht nur aus Berechnung. Wirklich schlimm sind aber diejenigen, die einem tatsächlich das Gefühl geben, daß sie einen nur als Publikum aus der zweiten Reihe brauchen. Die merken es noch nicht einmal, wenn man irgendwann völlig verstummt - nur wenn der Applaus ausbleibt, das bekommen sie mit. In solchen Situationen verfluche ich mich immer für diesen ganzen miesen Verständnisschmus und meine Gutmütigkeit, die ich nicht loswerde, dann hätte ich Lust mal so etwas richtig wirklich richtig Böses und Gemeines zu sagen. Nur leider fällt mir nie etwas ein.
Ich weiß zwar nicht, in welche Contest-Kategorie dieses Bild gehört, mag sein irgendwo dazwischen, doch jedenfalls scheine ich gerade eine ziemliche Aggression gegen meinen Ball zu hegen. Vielleicht bin ich auch nur sauer, daß man mich mit so einem langweiligen runden Ding abspeist.
ganze drei Tage bestrahlungsfrei. Komisch, daß dies niemanden stört, wenn es um einen Feiertag geht. Und dann ist Endspurt. Mein Aussehen gleicht sowieso immer mehr einem gegrillten Spanferkel, sogar auf dem linken Rücken bin ich rot, als würde ich auch am Rücken bestrahlt werden oder als würden die Strahlen durch mich hindurchgehen und hinten wieder austreten. Unheimlich. Die Brust scheint hingegen, statt größer zu werden täglich zu schrumpfen wie eine verbrutzelte Backpflaume. Ich frage mich, um wieviel sich wohl mein Risiko auf Hautkrebs mit diesem Strahlenbrand erhöht. Aber ich glaube, die Panthenoltabletten leisten ganz gute Dienste, denn es könnte um die Haut vermutlich schlimmer stehen.
PS: Übrigens ist morgen am 1. Oktober Weltbrustkrebstag. Hoffentlich soll das keine Aufforderung zum Feiern sein.
Als ich dem Fahrer vom Kuh-Biotop erzählte, erklärte er mir, daß dieses Projekt wohl ganz neu sei und erst seit zwei Monaten existiere. Außerdem gäbe es nicht nur freilaufende Kühe als Weidetiere, sondern auch freilaufende Wildpferde. Und wie zur Bestätigung sahen wir direkt beim Vorbeifahren im Wald eines grasen. Die Wildpferde sind relativ klein und silbergrau, aber auch die hatte ich bisher nicht zu Gesicht bekommen. Das heißt jedoch, daß ich durchaus noch einige Überraschungen erleben kann, wenn ich dort spazierengehe. Nur bitte keine Wildschweine, die es dort ebenfalls gibt. Die dürfen sich ruhig weiter vor mir verstecken.
Da ich mich bereits beim Bescheuertsten-Kinderbild-Contest geoutet habe, kann ich hier nun auch mein Geheimnis verraten: Eine erste und einzige Lack/Leder-Fotosession. Irgendwann kommt ja doch alles ans Licht. Ok, ich war jung und brauchte das Geld hatte keine Wahl. Eigentlich dachte ich, ich mag nur deshalb keine Lackklamotten, weil man so unsäglich drunter schwitzt, aber wer weiß, vielleicht hat diese Abneigung viel frühere Ursprünge...
Ich bin ja bereits ziemlich oft auf den Wegen hinter diesem Warnschild gewandelt, aber noch niemals ist mir bisher freilaufendes Weidevieh begegnet, geschweige denn ein Bulle.
Als ich heute an dem Schild vorbeikam, dachte ich bei mir mal wieder so: "Ja, ja, alles nur leere Drohungen..." - und machte trotzdem mal ein Foto davon. Dann schlug ich die Route durch den Wald und um die Seen ein, nirgendwo ein Mensch zu sehen. Nur ganze Schwärme von Libellen schweben durch die Luft.
Ich bin bereits fast am Beginn des hintersten Sees als ich vor mir gleich eine ganze Herde freilaufender Kühe mitten auf dem Weg entdecke, die auch nicht so aussehen, als würden sie sich fortbewegen wollen. Sofort bleibe ich stehen und kehre auf dem Absatz um. Bisher war ich keinem einzigen Menschen begegnet, doch in diesem Augenblick kommt mir ein großer, kräftiger Mann auf seinem Fahrrad entgegen gefahren und schaut mich ein bißchen merkwürdig an, wahrscheinlich, weil ich so plötzlich kehrt gemacht hatte. Toll, der hält mich jetzt bestimmt für ein richtig feiges Huhn, weil ich vor ein paar Kühen weglaufe - geht mir durch den Kopf. Er fährt weiter, nun ja, vielleicht kennt er die Kühe schon , doch dann sehe ich, mich neugierig umschauend, wie er zwar ziemlich nah ran gefahren ist, aber dann von seinem Fahrrad absteigt. Schon höre ich ihn hinter mir wieder anradeln, er überholt mich und ruft mir zu: "Ick will se auch nich!", ich grinse und er verschwindet auf einem Umweg. Irgendwie beruhigend zu wissen, daß man nicht der einzige Feigling ist. Aber verstehe mal einer, was die da mitten auf dem Weg wollten. Vom Prinzip her war das schließlich ganz gut so, weil sie damit verhinderten, daß ich wirklich den gesamten Weg um die Seenplatte einschlug. Ich weiß nicht, ob ich es dann noch bis nach Hause geschafft hätte, denn bereits nach dem Umlaufen der beiden kleineren Seen fühlte ich mich vollkommen fertig. Immerhin war ich schon durch das Moorgebiet und quer durch ein Maisfeld gestreunt.
So blieb die Tour kräftemäßig im gerade machbaren Level, zumal ich sowieso im schönsten Tief bin, und auf dem Rückweg fand ich sogar ein verlorenes Herz im Sand.
"Und täglich grüßt das Murmeltier" ist einer der ganz ganz ganz wenigen Filme, vielleicht sogar der einzige, der mit jedem Sehen immer besser wird. Dabei hat er niemals etwas von Wiederholung an sich, obwohl darin ständig Wiederholungen vorkommen. Wie macht er das nur?
1. Dein Lieblingskissen?
Zur Zeit das Kuschelbärenkissen, das mir eine Leserin geschickt hat.
2. Dein Lieblingsspielzeug?
Notebook
3. Wo ist dein Handy?
Ausgeschaltet in der Handtasche.
4. Dein Lieblingsgetränk?
Cola.
5. Deine Haare?
Wachsen wieder, aber extrem wirbelig. Ich sehe zur Zeit aus wie Max und Moritz zusammen.
6. Dein Lieblingskosmetikartikel?
Handgesiedete Seifen
7. Was macht dich schön?
Schlaf, viel Schlaf
8. Der Raum, in dem du dich befindest?
Wohnzimmer
9. Deine Lieblingsdeko?
Kerzen
10. Dein Traum von letzter Nacht?
Anstrengend. Mußte einen Aufsatz schreiben, aber mir ist nichts eingefallen und der Lehrer konnte mich nicht leiden. Außerdem eine Dose voller gesammelter Buchstaben.
11. Dein Traumauto?
Ich mag Cabrios. Leider sind die mit langen Haaren etwas ungünstig, auch wenn es in der Werbung anders aussieht.
12. Deine Lieblingshausarbeit?
Schränke ein- und aufräumen
13. Was möchtest du in 10 Jahren sein?
Gesund
14. Mit wem verbrachtest du den gestrigen Abend?
Mit mir
15. Was bist du nicht?
Mutig
16. Das letzte was du getan hast?
Brötchen gebacken
17. Was trägst du?
Yogahose, Shirt und Crocs
18. Dein Lieblingsbuch?
Andersen-Märchen. Das hatte ich so lieb, daß es inzwischen auseinandergefallen ist.
19. Dein Lieblingsplatz in deiner Wohnung?
Balkon
20. Dein Leben?
Nie langweilig
21. Deine Stimmung?
Nachdenklich
22. Deine Freunde?
Glücklich
23. Der 3. Satz auf Seite 23 des nächsten links von dir befindlichen Buches?
"Freilich würde er nie genau herausfinden, wie dieses Parfüm auf ihrer Haut nun wirklich roch."
24. Woran denkst du gerade?
An die nächste Woche
25. Was möchtest du ganz dringlich als nächstes tun?
Ordnung auf meine Festplatte bringen, bevor ich nichts mehr wiederfinde, einen bestimmten Berg orten und erkunden.
26. Was mußt du ganz dringlich als nächstes tun?
Emails beantworten, mich um Termine kümmern.
27. Wie war dein Sommer?
Empathisch
28. Was läuft in deinem TV?
Zimmer frei
29. Wann hast du das letzte Mal gelacht?
Heute - irgendwann.
30. Das letzte Mal geweint?
Kann nicht allzu lange her sein.
31. Schule?
Mochte ich nicht.
32. Was hörst du gerade?
TV
33. Liebste Wochenendbeschäftigung?
Ausflüge, kreativ sein oder Schlafen.
34. Traumjob?
Muse
35. Ausserhalb deines Fensters?
Ist es schwarz.
36. Bier?
Am liebsten Weiße pur.
37. Mexikanisches Essen?
Immer wieder gerne.
38. Winter?
Bitte nur im Dezember. Ab Januar darf wieder Sommer sein.
39. Deine Religion?
Meine eigene.
40. Urlaub?
Schönste Zeit des Jahres.
40. Auf Deinem Tisch?
Jede Menge CDs, Bücher, Fernbedienung, ein Tarot-Deck, ein Teelichhalter, Buntstifte - jedenfalls ZUVIEL.
41. Liebe?
Die schönste Sucht
42. Der 2. Satz auf Seite 42 des nächsten links von dir befindlichen Buches?
"Das Sahneeis schmilzt ihr auf der Zunge, und der sanfte Ausdruck in ihren weit auseinander stehenden Augen kündet von der Sichtbaren Kirche Christi auf Erden."
43. Wie denkst du über die Person, die dir zuletzt geschrieben hat?
Liebe Kollegin
44. Gibt es irgendwen, der dich nicht mag, aufgrund von etwas, dass du nicht getan hast?
Sehr wahrscheinlich. Ich tue vieles nicht.
45. In was verliebst du dich ausser in Menschen?
In Orte.
46. Bist du eine eifersüchtige Person?
Kommt auf die Situation an.
47. Kannst du dich an deinen ersten Kuss erinnern?
Oh ja.
48. Weinst du leicht?
Eigentlich nicht. Ich kann jahrelang ohne ausgekommen. Nur alle zehn Jahre hole ich dann alles in einem Jahr nach.
49. Das Seltsamste an dir?
Ich bin immer sowohl das eine als auch das andere.
50. Wen hasst du so richtig?
Niemanden. Aber mich machen einige Leute wütend.
51. Isst du mehr als drei Mahlzeiten am Tag?
Nein.
52. Bist du einfach?
Eigentlich schon, aber nur wenn man versteht, wie ich ticke.
53. Wenn du im Weltall Urlaub machen könntest, würdest du?
Nein. Gibt schönere Orte.
54. Was hast du gedacht, als du heute morgen aufgestanden bist?
Ein langer, fauler und ruhiger Sonntag liegt vor mir. Herrlich!
55. Hat dir schon mal jemand gesagt, dass du schöne Augen hast?
Das wird mir ständig gesagt.
56. Was ist dir das Wichtigste in einer Beziehung?
Loyalität, Ehrlichkeit, Zusammenhalt, Akzeptanz
57. Was hast du heute gelernt?
Nicht immer ist HDMI besser als der optische Eingang
58. Dein liebstes Küchenutensil?
Silikonsieb
59. Was hast du zuletzt gegessen?
Knäckebrot mit Frischkäse und saurer Gurke
60. Was wirst du als nächstes essen?
Entweder mache ich noch der halben Packung Schoko-Gelee-Taler den Garaus oder ich warte bis morgen zum Frühstück. Da gibt es dann selbstgebackene Brötchen. Ob süß oder herzhaft entscheide ich spontan.
61. Ist dir Geld wichtig?
Nein, aber es zu haben beruhigt und schafft Freiräume.
62. Was willst du als nächstes kaufen?
Einen Kurzzeitmesser und Narbenpflaster
63. Dein Lieblingsduft?
Pfirsich, grüner Tee und Grapefruit
64. Ein Geruch, den du nicht magst?
Stinkendes Plastik oder Linoleum
65. Deine liebste Tageszeit?
Abenddämmerung
66. Beschreibe dich mit einem Songtitel
Sleeper in Metropolis
67. Beschreibe eine dir gerade wichtige Person mit einem Songtitel
Adam in chains
68. Beschreibe die Liebe mit einem Songtitel
Cloudbusting
69. Beschreibe dein Leben mit einem Songtitel
Try walking in my shoes
70. Beschreibe dich mit einem Filmtitel
The sixth sense
71. Beschreibe eine dir gerade wichtige Person mit einem Filmtitel
Wie ein Licht in dunkler Nacht
72. Beschreibe die Liebe mit einem Filmtitel
Vom Winde verweht
73. Beschreibe dein Leben mit einem Filmtitel
Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit
74. Beschreibe dich mit einem Buchtitel
Die Bücherdiebin
75. Beschreibe eine dir gerade wichtige Person mit einem Buchtitel
Die Arroganz der Ohnmacht
76. Beschreibe die Liebe mit einem Buchtitel
Die Notwendigkeit des Zufalls in Fragen der Liebe
77. Beschreibe dein Leben mit einem Buchtitel
Die Last der Welt
78. Hast du ein Buch schon einmal nur wegen des Titels gekauft? Welches?
Ja, "Schnee der auf Zedern fällt". Ich habe es bis heute nicht gelesen.
79. Welchen gelesenen Satz findest du poetisch?
"In New York endlich hielt sie sich abseits des Verkehrs und sah zu, wie sich Schatten von Vögeln über sonnenerleuchtete Wände bewegten."
80. Und welchen gelesenen Satz möchtest du den Lesern mit auf den Weg geben?
"Eine Qualitätskontrolle der Brut nach dem Erhalt ist besonders ratsam, um sich vor unangenehmen Überraschungen zu schützen."
mit den Erdbeerpflanzen haben jetzt zum Herbst tatsächlich noch einmal eine unvermutete Fülle an Früchten hervorgebracht. Nur leider werden diese nicht mehr richtig reif, bzw. man muß elendiglich lang darauf warten.
Und beinahe hätte es heute wieder mit einem Wespenstich geklappt, doch diesmal war ich schlauer und schaute erst einmal vorsichtig nach, was da an meinem Fuß herumkrabbelte. Sie krabbelte hierhin, krabbelte dorthin über Zeh und Sohle - irgendwie scheinen die Löcher in meinen Crocs die Wespen magisch anzuziehen -, doch schließlich konnte die Begegnung ohne Stecherei und auch ohne Verluste für beide Seiten beendet werden. Aber nur zwei Minuten später geriet die Gestreifte in ein Spinnennetz und wurde sofort von der dortigen Bewohnerin freudig willkommen geheißen. Sowas nennt man mieses Karma, würde ich sagen.