Alien
Es ist eine neuere Version von  AlienInsideTwoday  verfügbar!  Aktualisieren  Jetzt nicht!
© 2018-2023 NeonWilderness

Montag, 11. Juni 2012

Traumgewächs

Elternhaus - Hinterhof

Der Hinterhof meines Elternhauses aus dem Gedächtnis gezeichnet inklusive zwei großer wuchender Traumblätter, von denen ich dachte, ich müsse sie abschneiden, damit die Nachbarn unter uns wieder Licht bekommen (unsere Etage war die zweite). Eigentlich wollte ich nur mit Schwarz oder Grau colorieren, mußte aber feststellen, daß ich kein Schwarz oder Grau habe.

Medikamenteninduzierte Osteopathien und Homöpathie bei Krebs

Zwei Artikel:

http://www.bayerisches-osteoporose-zentrum.de/tl_files/OZ/pub_fachartikel/medikamenteninduzierte_osteopathien.pdf

http://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-gegen-krebs-2012/

Sonntag, 10. Juni 2012

Das Farbenorakel

auf http://www.astro.com habe ich heute erst entdeckt und finde es durchaus zutreffend:

Deutung der Farben, die Ihnen gefallen

Besonders wichtig ist jetzt für Sie...
...zupackende Tatkraft.
Sie sind zur Zeit grossen Anforderungen ausgesetzt und müssen nun all Ihre Kraft zusammennehmen um nicht schlapp zu machen. So reissen Sie sich zusammen und packen energisch zu, um Ihre Aufgaben so gut wie möglich zu erfüllen, denn Sie wollen niemandem den Triumph gönnen, Sie am Boden zu sehen. Um die bevorstehenden Aufgaben bewältigen zu können, sind Sie angewiesen auf...

...souveräne Schwierigkeitsbewältigung.
Sie brauchen eine Aufgabe, für die Sie sich begeistern und voll einsetzen können. Werden grössere Anforderungen an Ihr Können oder an Ihre Kräfte gestellt, so mobilisieren Sie all Ihre Kreativität und bleiben hart am Ball, um Ihnen und andern zu beweisen, wozu Sie fähig sind. Wird Ihr Einsatz anerkannt, sind Sie bereit, Ihr Bestes zu geben. Kommt Ihnen hingegen jemand mit ungerechtfertigten Forderungen oder gar mit Ungerechtigkeiten, so wehren Sie sich entschieden dagegen. Sie wissen, dass Sie das, was Ihnen jetzt wichtig ist, nicht erreichen können ohne...

...liebevolle Zuwendung.
Sie sind glücklich, wenn Sie jemanden haben, der Ihnen Wärme, Anteilnahme und Verständnis entgegenbringt. Einem solchen Menschen teilen Sie gerne mit, was Sie bewegt und beschäftigt. Um sich wirklich wohl zu fühlen, brauchen Sie liebevolle Zuwendung. Sehr wichtig sind daher für Sie harmonische Beziehungen, in denen Vertrauen und gegenseitige Hilfsbereitschaft herrschen. Sie wissen, dass Sie kein angenehmes Leben haben können ohne...

...kritische Wirklichkeitsprüfung.
Sie schauen sich alles, was Ihnen über den Weg läuft, erst mal genau an und sagen erst ja dazu, wenn es Ihre strenge Prüfung bestanden hat. Dank Ihres kritischen Auges merken Sie schnell, wenn jemand Ihnen ein X für ein U vormachen will. Sie sehen leicht, wo schwache Punkte sind und wo der Wurm drin sitzt. Ihre entsprechenden Kommentare können sehr treffend sein. Die sicherste Art, Unannehmlichkeiten von Ihnen fernzuhalten, ist für Sie die...

...souveräne Situationsbeherrschung.
Sie wollen eine Angelegenheit, welche Sie persönlich betrifft und bewegt, fest in den Griff bekommen. Sie möchten auch sich selber so in der Hand haben, dass Sie dank sicherem Wissen und Können jede Situation meistern und jede Aufgabe bewältigen können. Zur Zeit bedauern Sie, dass Sie das, was Sie möchten, nicht herbeizaubern können. Doch haben Sie zumindest eine Zauberformel für ein glückliches Leben. Sie lautet:...

...unternehmungslustige Betätigung.
Sie brauchen eine Beschäftigung, Kontakte oder Erlebnisse, welche Sie erfüllen und bereichern. Sie können sich für alles begeistern, was Ihr Leben farbig, intensiv und spannend macht. Sie haben Lust, etwas zu unternehmen und spüren oft in sich eine Unruhe wie die eines jungen Pferdes, das zu lange im Stall angebunden war. Sie sehen, dass Sie nun handeln müssen, damit mehr Schwung, Erlebnis und Freude in Ihren Alltag kommen.

Deutung der Farben, die Ihnen nicht gefallen

Am meisten Unbehagen empfinden Sie jetzt wegen Ihrer...
...schmerzlichen Frustration.
Ihre Erfahrungen bestätigen Ihnen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Sie wollen nicht das Opfer schöner Worte oder leerer Versprechungen werden. Sie sind daher im Umgang mit Menschen vorsichtig, beobachten deren Verhalten und passen auf, was Sie sagen und tun. Auch beim Einkaufen suchen Sie sich vor Enttäuschungen zu bewahren, indem Sie kritisch prüfen, ob Qualität und Nutzen den Preis rechtfertigen. Manchmal tun Sie sich selber leid wegen Ihrer...

...ungelösten Problematik.
Unerledigte Aufgaben, Schwierigkeiten oder eine schmerzliche Situation halten Sie ständig auf Trab und in einem Zustand innerer Anspannung. Sie studieren oft an Ihren Problemen herum, drehen sich dabei im Kreis und haben Mühe, dieses Gedankenkarussell abzustellen. Daran wird sich erst etwas ändern, wenn Sie den Mut dazu aufbringen, Ihre innere emotionale Problematik aufzuarbeiten. Sie bemühen sich vergeblich, sich nicht beeinträchtigen zu lassen von Ihrer...

...Angst vor Verlassenheit.
Sie fühlen sich von Menschen, welche Ihnen nahestehen, innerlich isoliert. Es schmerzt Sie, dass Sie von ihnen so wenig Verständnis und Anteilnahme erhalten, denn um sich wohl zu fühlen, brauchen Sie menschliche Nähe und warmherzigen Kontakt. Der Gedanke, gänzlich einsam und verlassen durchs Leben gehen zu müssen, ängstigt Sie sehr. Manchmal seufzen Sie im Stillen wegen Ihrer...

...inneren Ruhelosigkeit.
Sie haben ein sehr empfindsames Gemüt und suchen daher unerfreuliche Erlebnisse so rasch wie möglich zu vergessen, indem Sie sich durch allerlei Tätigkeiten davon ablenken. Ihre ruhelose Betriebsamkeit kann Ihnen natürlich nicht den ersehnten innern Frieden bringen. Hingegen können sich die verdrängten negativen Gefühle in plötzlichen Stimmungsumschwüngen oder Anflügen schlechter Laune bemerkbar machen. Ihr Stimmungsbarometer kann unvermittelt absinken wegen Ihrer...

...unfreiwilligen Festgelegtheit.
Gewisse Bedingungen, welchen Sie unterworfen sind, behindern Sie in Ihrer Handlungs- und Bewegungsfreiheit. Da Sie im Moment nichts daran ändern können, suchen Sie möglichst nicht daran zu denken und sich mit etwas Erfreulicherem zu beschäftigen. Durch allerlei Aktivitäten lenken Sie sich ab von Ihrer...

...entmutigenden Machtlosigkeit.
Sie sehen sich einer belastenden oder deprimierenden Situation ausgeliefert. Sie wollen sich jedoch nicht von Gefühlen der Mutlosigkeit und der Resignation hinunterziehen lassen. Darum konzentrieren Sie sich darauf, das zu erreichen, was Ihnen jetzt am wichtigsten ist. Ihre Mittel reichen dabei von der gewinnenden Freundlichkeit über die geschickte Beeinflussung bis zum autoritären Druck.

Samstag, 9. Juni 2012

Urgeschichte Ägyptens nach Herodot

So weit haben die Ägypter und ihre Priester mir die Geschichte erzählt und mir bewiesen, vom ersten Könige bis auf diesen letzten, den Hephaistos-Priester, wären dreihunderteinundvierzig Menschenalter gewesen, und in diesen hätte es ebenso viele Oberpriester und Könige gegeben...
...In diesen im ganzen also elftausenddreihundertundvierzig Jahren sagten sie, wäre niemals ein Gott in Menschengestalt erschienen, und auch nachher unter den Königen, die früher oder später in Ägypten regiert, wäre das ihres Wissens nie vorgekommen. In dieser Zeit, sagten sie, wäre die Sonne viermal nicht an der gewöhnlichen Stelle aufgegangen, auch zweimal aufgegangen, wo sie sonst untergeht, und da, wo sie sonst aufgeht, zweimal untergegangen.

(aus "Das Geschichtswerk des Herodotos von Halikarnassos")

Herodot über die Ägypter

Wie der Himmel in Ägypten anders aussieht als anderswo und der Fluß dort anders beschaffen ist als andere Flüsse, so haben die Ägypter auch ganz andere Sitten und Gewohnheiten als andere Menschen. So gehen bei ihnen die Weiber auf den Markt und treiben Kramhandel, während die Männer zu Hause bleiben und weben. Anderswo webt man den Einschlag von oben ein, in Ägypten von unten. Lasten tragen die Männer auf dem Kopfe, die Weiber auf den Schultern. Die Weiber schlagen das Wasser im Stehen ab, die Männer im Sitzen. Die Notdurft verrichten sie im Hause und essen auf der Straße;...
...Söhne brauchen ihre Eltern nicht zu ernähren, wenn sie es nicht wollen, Töchter aber müssen es, auch wenn sie nicht wollen.

(aus "Das Geschichtswerk des Herodotos von Halikarnassos")

Einstimmung

Rosenkugel 2
.

Freitag, 8. Juni 2012

Suchbegriffe

Die schönsten letzten Suchbegriffe, mit denen auf mein Weblog zugegriffen wurde:

romane über erotische achselhöhlen (Gibt es sowas, also die Romane?)

sie enthaarte sich meine glatze (Wie enthaart man eine Glatze?)

was sind vikaner (Wüßte ich auch gerne.)

haushaltsorganisationsplan (Und das bei MIR?)

du bist entzückend (Hach, danke.)

gute nacht achsel mit haare (Na ja, ich ziehe es doch vor, wenn man mich nicht auf meine Achseln reduziert.)

bär mit herausgerissenem herz in der hand (Hu, wie gruselig.)

selbstverliebte männer (Sucht jemand tatsächlich nach denen?)

alles gute im neuen schneckenhaus (Ähm, ja...danke.)

mein herz ist kein spielplatz sprüche (Reicht doch schon.)

grizzlybär verloben (???)

die entschlüsselung der dna (Ätsch, reingelegt!)

Donnerstag, 7. Juni 2012

Wenn der Wurm drin ist,

kommt er so schnell nicht wieder raus, bevor er sich nicht durch sämtliche Körperteile gefressen hat. Apropos, eklige Dinge - ich klickte mich vorhin durch diverse Doodle- und Kritzel-Bücher, die ja oft für Kinder gedacht sind, und fand zu der einen Ausgabe, die sich mit dem Thema Geschichte beschäftigt, folgendes in einer Rezension: "Zu diesem Buch muss ich zunächst anmerken, dass ich die Altersempfehlung des Verlags (ab 8 Jahren) zu niedrig finde. Neben recht kindgerechten Aufforderungen, wie beispielsweise das Kleid einer feinen Dame zu zeichnen, gibt es auch Aufforderungen, von denen ich als 8-Jährige sicherlich Albträume bekommen hätte. Ein Beispiel: 'Bespritze die Menschenmenge mit Blut und zeichne den durch die Luft fliegenden Kopf.'" Dolles Ding! Ich überlege gerade, ob ich mit 8 Jahren gerne abgeschlagene Köpfe gezeichnet hätte. Kann mich nicht wirklich erinnern. Aber genug davon und auch ohne jede Seitenbemerkung über die letzten grausigen Vorfälle in Berlin, da muß man eh nichts dazu sagen. Schön ist es, wenn der eigene Kopf endlich wieder klarer wird, nachdem ich gefühlt eine Woche im Schmerzmittelrausch unter dem Tisch gelegen habe (natürlich nur rein bildlich gesprochen). Danke für die Emails! Auch die Energie wächst, aber nur nervtötend langsam und ist immer noch zu viel wenig. Ich sollte wieder eine Birkenpresssaft-Kur machen, denn ich bilde mir ein, daß die beim letzten Mal gut geholfen hat. Ohne Doping geht es anscheinend nicht mehr. Und daran, daß sich die Zeitrechnung für mich geändert hat, weil ich jetzt drei Wochen brauche für Projekte, die ich früher in einer Woche erledigt hätte, sollte ich mich auch langsam gewöhnen. Das ist wie mit der D-Mark und dem Euro. Man darf einfach nicht mehr umrechnen, sonst kommt man nicht klar und verzettelt sich, sondern mit den Gegebenheiten rechnen, wie sie heute sind.

Montag, 4. Juni 2012

Mir ist,

als hätte ich zwar nicht das Ende des Regenbogens, aber das Ende meiner Kräfte erreicht. Wenn es wenigstens eine vernünftige Grippe mit Fieber wäre - dann wüßte ich wozu es gut ist und würde laut 'Hurra!' schreien. Doch den letzten anständigen Schnupfen hatte ich 2005. Das KANN einfach nicht gesund sein. Stattdessen diese anderen merkwürdigen Beschwerden, die Schwäche. Seit ich das Vitamin D weggelassen habe, kommt es mir zwar leicht besser vor, denn letzte Woche war die Muskelschwäche noch so, als hätte man gerade eine schwere Grippe durchgemacht und könne kaum noch laufen, aber die Kräfte reichen immer noch nicht hinten und nicht vorne. Dazu habe ich Nervenziehen im Gesicht, weil nach der Chemo einige Zähne so empfindlich sind, daß von zu viel Knirschen oder Kauen gerne irgendein Nerv richtig verrückt spielt und die Zunge taub wird, von den Schmerztabletten tun mir inzwischen die Nieren weh. Den Termin bei der Psychoonkologin habe ich abgesagt. Alle Maschinen auf Stopp. Es geht nichts mehr...

Samstag, 2. Juni 2012

Meine heimliche Leidenschaft

für Ordnungssysteme war anscheinend bereits im Kleinkindalter sichtbar. Meine Mutter hat alte Briefe meines Vaters an meine Oma gefunden, in denen er sich beschwert, daß er gar nicht zum arbeiten komme, weil ich in seinem Arbeitszimmer die Schränke und den Schreibtisch aufräume und ständig alles irgendwo anders hinsortiere. Dabei würde ich ihm sagen, wohin er alles zu legen habe und mit dem Staubtuch herumlaufen und überall drübergehen. Ok, mit dem Staubtuch habe ich es heute nicht mehr so. Ich denk mir eher, so lange der Staub ruhig liegt, ist er nicht mein Feind. Aber ansonsten zeigt sich meine Vorliebe schon ziemlich ausgeprägt. Desweiteren ist meine Mutter seit letzter Woche geradezu beängstigend von meinem Aussehen begeistert. Ich sähe so jung aus, viel jünger als ich bin, die dunklen Haare (welche dunkler nachgewachsen sind und auch durch das Haargel dunkler werden) stünden mir so gut und die langen Wimpern. Überhaupt sähe ich richtig gut und ausgeruht aus. Kunststück, wenn man meistens lang genug schlafen kann und von niemandem gescheucht wird. Nach zwanzig Jahren Totenblässe und Augenringen ist der Unterschied wahrscheinlich wirklich frappierend. Und dabei geht es mir in den letzten Tagen nicht wirklich gut. Eine extreme Schwäche, die auch durch Schlafen nicht besser wird, verbunden mit depressiven Verstimmungen, hat mich ein bißchen panisch gemacht, zumal ich wegen der Muskelschwäche nichts mehr so richtig auf die Reihe bekomme, obwohl ich gerade unter Zeitdruck stehe (wenn auch nur selbstgemachtem, der aber seinen triftigen Grund hat). So muß ich diese Woche bei meiner Zeitplanung vernachlässigen und als Schrott verbuchen, weil ich einfach nicht hinterherkomme. Inzwischen habe ich das Vitamin D weggelassen und hoffe, daß dies der Verursacher meines merkwürdigen Befindens ist. Meine Mutter hat mich nach meiner Konfektionsgröße gefragt. Ich ahne nichts Gutes, wahrscheinlich juckt es ihr wieder in den Fingern, mir zum 42. ein "Kleidchen" zu kaufen. Das sind dann die, die hinterher sofort in der Altkleidersammlung landen. Immerhin macht es mich zuversichtlich, daß sie überhaupt nach meiner Konfektionsgröße fragt, denn normalerweise kauft sie lieber gleich in Zeltgröße. Vielleicht weil sie meint, ich wachse noch hinein...

Marienkäferkuchen

Zum Backen eines Kuchens kommen in die Schüssel Rosinen, Zitronat, sowie drei dicke Marienkäfer, die Armen. Nur auf der Suche nach dem Rezept für den Teig, der alles zusammenhalten soll, bin ich noch.

Dienstag, 29. Mai 2012

Dickichte

So wenig Zeit für zu viele Gefühle,
ich pflanzte sie und sie wurden der Wald,
in dem ich mich verlief
Hier traf ich den Minotaurus
- er sah mich nicht -
ein Speer stak in seinem Nacken,
ein Halbmond krönte sein Haupt
Laß uns die Zeit mehren und ernten,
so lange sie noch ungetrübt
von blutigen Schatten fließt
Laß uns pflanzen das Erkennen,
auch im Dunkeln trägt es Blüten,
die duftenden Pfade der Ariadne.

Der Ouzo

knallt weg. Man merkt, daß ich lange keinen Alkohol mehr zu mir genommen habe. Letztes Weihnachten eine Packung Tropfen in Nuss und das war es schon. Vormittags bei der Zahnärztin, die wieder meinen Nerv traktiert hat. Der Juni ist inzwischen auch mit Terminen voll, aber ich bin schon froh, wenn die Füllung bis dahin hält. Abends Geburtstagsfeier beim Griechen. Die Portionen waren so groß, daß ich doch mal einen Schnaps mitgetrunken habe, und jetzt habe ich den Salat. Der Ouzo macht weinerlich. Doch was mich zum Weinen bringt sind weniger persönliche Dinge, als vielmehr die Diskussionen, die man hier in einigen Blogs finden kann, aber auch ein paar andere Dinge, die ich seit dem Wochenende im Internet gelesen habe Es ist so traurig. Oder ich sehe das falsch und bin mal wieder zartbesaitet. Vielleicht sollte ich mir Interneturlaub gönnen. Bin urlaubsreif... (generell - einsame Insel wäre gut)

Montag, 28. Mai 2012

Muß nur noch kurz die Welt retten

Auf meinem Bürotisch finde ich die auf einer Sandtafel geschriebene Mitteilung einer Kollegin, daß in Raum 7011 um 17.15 Uhr ein Meeting stattfindet. Jetzt ist es 17:12 Uhr, d.h. ich habe nur noch wenige Minuten, um in den siebenten Stock zu gelangen. Eigentlich paßt mir das gerade überhaupt nicht, denn ich bin mit der sehr wichtigen, mir übertragenen Aufgabe beschäftigt, ein großes Unglück zu verhindern. Dazu darf ich diese Situation, wie sie sich hier darstellt (aber nicht mehr beschreibbar ist), nicht aus den Augen lassen und mit meiner emsig ordnenden Tätigkeit nicht aufhören. In der Nähe von mir befindet sich eine Person, die mit einem leuchtenden Kugelblitz wie mit einem Ball spielt und ihn von sich wirft. Eine explosive Stimmung liegt in der Luft. Ich fühle mich hin und her gerissen, aber da ich keine Lust auf Ärger habe, mache ich mich nun doch auf den Weg zum Meeting. Sie werden schon sehen, was sie davon haben. Am schnellsten komme ich per Fahrstuhl in den siebenten Stock, aber es ist seltsamerweise so, daß ich in fast jedem Stockwerk aussteigen und einen neuen Eingang zum Fahrstuhl finden muß, um aufwärts zu gelangen. Bei einem Stockwerk scheint der Fahrstuhl blockiert zu sein, so daß ich hier eine Treppe nach oben laufen muß. Mir geht dabei durch den Kopf, daß dieser Fahrstuhlstrang wie das Rückgrat eines Rückens ist, nur daß beim blockierten Stockwerk ein Wirbel fehlt. Im Raum 7011 angekommen empfängt mich meine ehemalige Chefin und verkündet mir, daß ich ausgewählt wurde, einen alten Brauch fortzusetzen. Dazu soll ich ein Brötchen mit Süßigkeiten als Osterei schmücken und es einem Adligen unter den Kollegen anbieten. Ich frage mich, wer von ihnen wohl adlig ist, aber denke mir dann, es wird sich schon jemand melden, wenn ich die Tafelrunde frage. Außerdem habe ich die Möglichkeit etwas zu gewinnen, wenn das Osterei, bzw. Brötchen hinterher genauso aussieht wie im letzten Jahr. Da ich nicht weiß, wie das Brötchen im letzten Jahr aussah, mache ich mir keine großen Hoffnungen. Seltsamerweise sind die Süßigkeiten Lebkuchen, wie man sie an den Weihnachtsbaum hängt und meine ehemalige Chefin scheint mir helfen zu wollen, indem sie mir fast unhörbar zuflüstert, ich solle die weißen Lebkuchen ganz nach unten hängen. Aha.

Sonntag, 27. Mai 2012

Sie wollen nur turteln

http://www.tagesspiegel.de/berlin/tauben-in-der-stadt-sie-wollen-nur-turteln/6678608.html

Ein sehr schöner Artikel über das Imageproblem der Tauben und die falschen Vorurteile über sie. Ich wundere mich schon seit Jahren, woher die Leute ihre Vorurteile haben und sage auch schon seit Jahren, daß Vögel keine Gebäudesubstanz zerstören. Schließlich ist die Substanz der meisten Altbauten um vieles besser und langlebiger und das, obwohl sie mehr und länger von Vögeln heimgesucht werden. Und wenn alte Gebäude doch mal unter Taubendreck schwächeln, dann haben sie meistens schon ein zehnfaches an Jahren hinter sich, als Neubauten heutzutage überhaupt durchhalten.