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Mittwoch, 1. Januar 2014

Biobox Food&Drink (Silvester-Edition)

Es ist nicht wirklich eine Silvester-Edition, aber die Box kam gestern mit der Post, deshalb nenne ich sie so, und war prall gefüllt. Zum Beispiel mit der Dose Teepyramiden von Sonnentor "Seelensonne" - Weißer Tee mit Holunderblüten, Zitronenverbene, Himbeerstücke, Ingwer und Rosenblüten. Das klingt sehr lecker und ich werde den Tee gleich einmal zum Neujahrsfrühstück austesten, das ca. in einer Stunde stattfindet, dazu die erste Folge von "Klimbim" auf Youtube. Wie gut, daß ich eine VideoWeb-Box habe, mit der ich so etwas auf meinen Küchentv streamen kann. Weiter fand ich in der Box die Gewürzmischung von Herbaria "Sunday Roast", ebenfalls in Originalgröße, die wohl für Fleischgerichte sein soll. Ich habe von Herbaria bereits das Bratkartoffelgewürz, das ich aber nur noch für Hähnchen benutze, weil es darauf viel besser schmeckt. Von daher weiß ich, daß man solche Vorgaben nicht so genau nehmen muß. Dann gab es eine kleine Flasche (250 ml) Spätburgunder im Holzfass gereift aus dem Markgräflerland vom Weingut Rieger. Nun bin ich nicht so der Wein-Fan, aber die kleine Flasche trinkt sich sicher irgendwann weg. Etwas skeptischer bin ich da bei der Packung Kokosnusswasser, denn ich habe Kokosnusswasser früher einmal probiert und fand es total eklig. Nun ist dieses allerdings mit Aronia und Granatapfel, vielleicht schmeckt das ja ein wenig angenehmer. Zum Knabbern lagen eine Tüte Organic Scandinavian style potato chips von LantChips bei, sowie getrocknete Datteln. Zu guter Letzt fand ich noch ein kleines Fläschchen Orangenöl von Primavera, das eigentlich zum Würzen von Kuchen und Desserts gedacht sein soll. Doch da gerade erst vor ein paar Tagen das Orangenöl zuende gegangen ist, welches ich für meine Aromalampe benutzt habe, werde ich es natürlich gleich als Ersatz für diese verwenden. Wie praktisch! Aber jetzt - ab zum Frühstück!

Edit: Der Sonnentor-Tee schmeckt tatsächlich sehr gut!

Biobox Silvester

Dienstag, 31. Dezember 2013

Sehr geehrter Kunde,

ca. 95 Prozent aller Reklamationen sind leider auf Bedienungsfehler zurückzuführen... (Zitat)

Klingt ein wenig wie "Sehr geehrter Kunde, leider sind Sie doof..." Aber gut, bei elektrischen Lockenbürsten und ähnlichen Geräten, besteht da wohl tatsächlich eine höhere Wahrscheinlichkeit.

Montag, 30. Dezember 2013

Silvester-Klimbim

In meiner Kindheit gab es zwei absolute Serienhighlights, von denen ich nie auch nur eine Folge verpassen wollte. Natürlich liefen außerdem andere Serien, die ich regelmäßig geschaut habe, wie "Raumschiff Enterprise", aber da war es mir relativ egal, ob ich eine Folge einschaltete oder nicht. Niemals verpassen jedoch durfte ich "Mit Schirm, Charme und Melone" und die vielleicht sogar allererste(?) Comedyserie "Klimbim". Meine ultimativen Lieblingsserien, zu denen meine Eltern verzweifelt amüsiert mit den Augen rollten, wenn ich den Fernsehabend wieder einmal für mich entschieden und mich durchgesetzt hatte. Damals gruselte ich mich vor der Klimbim-Familie etwas, was wahrscheinlich eine ziemlich gesunde und normale Reaktion war und sicherlich einen der Reize ausmachte. Heutzutage kann ich meine kindliche Begeisterung für diese TV-Ereignisse ebenfalls nur noch schwer nachvollziehen. Wenn man sich jedoch meine Serien-Biografie genauer anschaut, kristallisiert sich da eindeutig ein roter Faden heraus. Im Grunde ist doch "Klimbim" der deutsche Vorläufer von "Eine schrecklich nette Familie", die ich später gerne anschaute, gefolgt von "Twin Peaks" und "Das Model und der Schnüffler", zwei Serien, die zwar älter sind, aber die ich erst bei ihren Wiederholungen entdeckte, da ich nach dem Auszug von meinen Eltern im Alter von siebzehn Jahren ungefähr vier Jahre lang keinen Fernseher besaß. Der rote Faden ist in den skurrilen Charakteren und dem groteskem Humor dieser Serien zu finden, eine Vorliebe, die sich anscheinend bereits im zartesten Kindesalter bei mir massiv Bahn brach, während andere Kinder mit ihren Puppen und Plüschtieren spielten. Vielleicht konnte ich aber die Verhältnisse bei mir zu Hause ausschließlich mit einer großen Portion schwarzen Humors ertragen. Ich schätze mal, daß mir meine Kindheit auf jeden Fall einen Sinn für das Groteske mitgegeben hat. So gesehen, habe ich einen Nutzen daraus gezogen, der sicher nicht nötig gewesen wäre, der aber heute einen Punkt meiner größten Begeisterungsfähigkeit und Inspiration ausmacht. Jedes Jahr zu Silvester werden wieder ein bis zwei "Klimbim"-Folgen aus der angestaubten Kiste gezogen, leider meistens die ewig gleichen. Schade eigentlich, daß es keine Klimbim-Sammeldvds gibt. Ich würde sie wohl kaufen. Klambam, Klumbum.

Sonntag, 29. Dezember 2013

Gestricktes und die Glossybox Dezember 2013

Meine Mutter hat gestrickt, doch keine Topflappen aus alten Wollresten, was sie sonst gerne tat, sondern einen modernen Schlauchschal mit dazu passenden Stulpen. Ich habe keinen Schimmer, wie sie darauf gekommen ist, aber es gefällt mir.

Weihnachtsgeschenk Strick

Der dunkelrote Nagellack auf meinen Fingern stammt übrigens aus der Glossybox von Dezember und nennt sich Victoria von Nails Inc. Leider läßt sich der Nagellack aus der Originalgröße ziemlich schwierig auftragen, da der Pinsel ganz schön breit ist und bei dunklen Farben ist es ja sowieso noch etwas kniffliger. Die Farbe gefällt mir aber an sich - es ist das Rot von dunklen, prallen, saftigen Kirschen. Dazu paßt der beerige dunkle Lippenstift aus der letzten Box.
Etwas enttäuscht war ich, daß in der Box gleich zwei Produkte enthalten waren, die ich schon einmal hatte, nämlich die Creme von Naobay und das Duschgel von Balance me, aber immerhin Naturkosmetik. Trotzdem hätte ich lieber den Makeuppinsel gehabt, der bei anderen drin war, hätte ich mehr davon. Außerdem enthielt die Box noch einen Lippenkonturenstift, den man auch direkt als Lippenstift benutzen kann und eine Christmas Handcreme von alessandro. Der Lippenkonturenstift sieht auf dem Foto etwas orange aus, ist aber mehr ein Natur-Beigeton, von daher ok. Und die Handcreme ist zwar nicht ganz "sauber" von unerwünschten Inhaltsstoffen, riecht aber so gut nach Äpfeln und Zimt, daß ich sie trotzdem dauernd benutze, nur um dann an meinen Händen zu schnuppern.

Glossybox Dezember 2013

Eigentlich müßte ich, wie man sieht, unbedingt mal wieder meinen Spiegel putzen, aber zwischen Weihnachten und Neujahr soll man das nicht tun, weil es Unglück bringt. Man soll auch keine Haare und Nägel schneiden, sowie keine Wäsche waschen. Da ich gar keine große Lust zum Putzen habe, habe ich wenigstens jetzt einmal den perfekten Vorwand, um es nicht zu tun.

Samstag, 28. Dezember 2013

Rauhnachtsnichttraum Nr. 4 - April

Bin nachts aufgestanden und habe das Bad geputzt, weil ich nicht schlafen konnte.

Lenormand-Karten: Die Dame und die Vögel

Und überhaupt: Ich weiß ja, daß ich ziemlich hellhörig und hellfühlig bin, aber daß ich mein Handy in der Ladeschale hinter zwei geschlossenen Türen im Nebenzimmer VIBRIEREN höre, das geht nun wirklich zu weit. Nächstens vernehme ich tatsächlich noch das Gras wachsen.

Freitag, 27. Dezember 2013

Rauhnachtstraum Nr. 3 - März

In der Eingangshalle meiner (neuen?) Wohnung, in der viele Leute sitzen und herumlaufen, finden Umbaumaßnahmen statt. Dies ist auch dringend nötig, denn an einer Seite des Raumes fehlt die Wandvertäfelung und die Elektrik mit einem Wirrwarr aus Kabeln und Drähten ist zu sehen, was nicht nur unschön aussieht, sondern zudem gefährlich ist. Bauarbeiter sind dabei, ein viereckiges Loch in die Dielen zu reißen, vielleicht um zu schauen, ob Schwamm darin ist. Man kann nun durch drei Stockwerke bis in die Tiefe schauen, da in den anderen Böden sich jeweils an der Stelle ebenfalls ein Loch befindet. Doch sie arbeiten bereits daran, neue Bohlen zu verlegen. Ein Krähenschwarm mit schwarzem Gefieder fliegt draußen vorbei und ich frage mich, ob man die Bohlen nicht so anordnen könnte, wie in den Federn der Vögel zu sehen. Würde jedenfalls besser aussehen, als auf diese einfache quadratische Weise, wie es die Bauarbeiter machen.

Lenormand-Karten: der Turm und das Buch

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Rauhnachtstraum Nr. 2 - Februar

In der Wohnung eines Schriftstellers treffen ich und einige andere Besucher zusammen. Es ist beengt und man ißt aus Schälchen Kirschkompott. Am Ende des Traumes, als ich in die Wohnung zurückkehre, gleicht sie einem Schlachtfeld und die Besucher haben es sich auf Matratzen gemütlich gemacht, um dort zu übernachten, während die kaputten Möbel auf der Treppe diese versperren. Da ich nicht hier übernachten will, muß ich ziemlich viele Hindernisse, Balken und Bretter überwinden. Zwischendurch bin ich auf der Suche nach einem Kamm und werde zu einer dreckigen Spelunke geschickt, in der gerade zwei Köche am Kochen sind, die eher wie Seeräuber aussehen. Durch eine Durchreiche hindurch frage ich nach dem Kamm und der eine schickt den anderen, der zusätzlich Barbier ist, zu mir nach draußen. Allerdings hat er keinen Kamm dabei, sondern seine Kochlöffel, tastet meine Kopfhaut ab und fragt mich, ob ich Läuse hätte. Ich verneine und er klopft mir mit seinem Kochlöffel prüfend auf den Schädel. Dann fällt ihm ein, daß er gerade keine Lust hat, Haare zu schneiden und geht wieder in die Spelunke hinein. Vor der Tür dreht er sich noch einmal um und erklärt, daß beim nächsten Mal zwanzig Prozent der Haare abgeschnitten werden. Und was ist nun mit einem Kamm? Mehr wollte ich eigentlich gar nicht!

Lenormand-Karten: Buch und Reiter

Mittwoch, 25. Dezember 2013

Hach,

diese Verbindungsabbrüche an Weihnachten sind ein steter Quell der Freude. Fast könnte man mutmaßen, daß der Weihnachtsmann schon lange nicht mehr durch den Kamin kommt, sondern lieber durch die DSL-Leitungen, zumindest da, wo er keinen Kamin findet. Bei mir muß er stecken geblieben sein. Sicher sind die Geschenke zu groß.

Rauhnachtstraum Nr. 1 - Januar

Ein riesengroßes Hochhaus voller verschiedener Abteilungen, welche ich durchstreife. Es ist eine Fabrik vorhanden, wo ich einen Platz bekommen soll. Zuerst ist der Gedanke ganz angenehm, daß ein Platz für mich da ist, aber dann fällt mir wieder ein, was alles dazu gehört, schließlich sammelte ich bereits genug Erfahrungen dort. Im Grunde habe ich nicht wirklich Lust, das noch einmal zu machen. Ich ziehe weiter durch Büros und Verkaufstände. Sogar eine Bar gibt es im Hochhaus, allerdings ist gerade nicht viel los, als ich sie durchquere. Die Barhocker sind alle leer. Der Barkeeper mit großen hellen Augen und hellem Haar schaut mir neugierig nach, so als würde er mich kennen. Wahrscheinlich tut er das auch, weil ich hier einige Male schon saß. Ich treffe eine ehemalige Mitschülerin, welche auf rote Keramiktöpfe mit weißen Punkten zeigt und mich fragt, ob ich die gemacht hätte. Ich schüttle den Kopf. Das war ich nicht. Einen langen Flur hinuntergehend treffe ich auf andere ehemalige Mitschüler und geselle mich zu einigen von ihnen. Mir fällt auf, daß die meisten ihre Haare gefärbt haben. Anscheinend bin ich noch die einzige, die mit ihrer Naturhaarfarbe herumläuft. Vielleicht sollte ich meine Haare ebenfalls färben. Schließlich steige ich die Treppe des Hochhauses hinauf. Ich befinde mich nur noch eine Etage unter der Dachetage, stelle ich befriedigt fest. Der letzte Schritt auf der Treppe ist ein ziemlich großer, da mehrere Treppenstufen fehlen. Doch ich bin oben. Ich habe es bis ganz oben geschafft, fabelhaft! Ein ehemaliger Praxisanleiter nimmt mich in Empfang und weist mich an, daß ich die Damen des Kammermusikchores nicht in den dort befindlichen Saal lassen soll, da gerade noch eine andere Veranstaltung stattfindet. Also gut, so lerne ich die Damen des Kammermusikchores immerhin kennen. Doch um vor dem Eingang des Saales stehen zu bleiben bin ich zu neugierig. Ich schaue mich lieber ein wenig auf dem Dach um. Es ist größtenteils offen und die Balustrade an manchen Stellen relativ niedrig, so daß man von dort in schwindelerregende Tiefen schauen kann. Aber da ich nicht schwindelfrei bin ignoriere ich diese Ausblicke und schlendere lieber hinter den Saal, wo sich ein offener Dachgarten mit grünen Pflanzen und Tieren befindet, fast wie ein kleiner Zoo. Doch ich darf mich nicht zu lange aufhalten, denn schließlich soll ich die Damen des Kammermusikchores, die älteren Damen vermutlich, die hier schon überall herumstehen, davon abhalten, den Saal zu betreten. Nicht daß sie jetzt dauernd in die Veranstaltung platzen.

Lenormandkarten: Der Mond und die Blumen

Montag, 23. Dezember 2013

Den Dezember

überstehe ich regelmäßig nur mit viel Tanzen und Musik. Was sagt das über mich aus? Daß mein natürlicher Schutzinstinkt gegen Winterdepression wirkt? Falls putpat.tv irgendwann implodiert, liegt das an mir, es läuft ständig auf meinem großen Flatscreen-Fernseher. Ich habe nur noch nicht herausgefunden, warum mir alle zehn Minuten "In Extremo" in meinen Kanal gespült wird.

Putpat

Samstag, 21. Dezember 2013

Kekse! (Weihnachtsbäckerei)

Herzchen mit schön viel Zuckerguß (wie es sich gehört) und Sterne mit Holunderbeergeleemond - die habe ich für Weihnachten gebacken. Ich glaube, es ist seit meiner Kindheit her, daß ich dies das letzte Mal tat. Aber da ich diesmal so überhaupt keinen Appetit auf den übersüßten und mit industrialisierten Glukose-Fruktose-Sirups verseuchten Süßkram aus dem Supermarkt hatte, fasste ich mal wieder die Möglichkeit des Selberbackens ins Auge. Die Glukose-Fruktose-Sirups sind für die Leber ungefähr so gesund wie Alkohol, wie ich im letzten Jahr feststellen mußte, aber leider findet man sie fast überall in der normalen Supermarktnahrung. Ich habe zufällig bemerkt, daß Sirups sogar in fast allen Wurstprodukten drin sind, bei denen man gar nicht damit rechnet, daß man Zucker, und dann auch noch den schädlichen Industriesirup zu sich nimmt. Der wird, wie ich mal gelesen habe, in der Leber ganz anders umgewandelt als normaler Haushaltszucker, weshalb er besonders zur Verfettung beiträgt. Aber keine Sorge, das mit dem Selberschlachten habe ich mir noch nicht als Projekt vorgenommen.
Die Kekse schmecken richtig richtig gut, wahrscheinlich sogar besser als sie aussehen. Der Zuckerguß ist deshalb so braun, weil ich gemahlenen Rohrohrzucker dafür verwendet habe. Eigentlich schade, daß ich nicht auch den Christstollen selbst gebacken habe.

Weihnachtskekse