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Mittwoch, 10. Mai 2006

Drei Stunden....

....Geburtstagsumtrunk mit meinen Kollegen. Drei Stunden lang sexuelle Spitzfindigkeiten, Anzüglichkeiten, versaute Witze und Tratsch darüber, wer bei wem die Zunge im Hals hatte und wer mit wem auf irgendeinem Betriebsausflug usw. usf. Ich gebe zu, am Anfang war es ja noch ganz lustig und ich habe ebenso gelacht, wie alle anderen. Aber drei Stunden von dieser Sorte Humor überfordern mich doch leicht, weshalb ich heute absolut nix mehr weder von Schwänzen, sei es als Rettungsring, auf dem Boden schleifend oder mit 30 cm Durchmesser, noch von Autosex, Besamungsgerätschaften, grünen Knien oder aber Ausführungen über die Gemeinsamkeiten der Lieblingsbeschäftigungen meine Ex-Chefs, nämlich Golfen und Affäiren mit seinen Mitarbeiterinnen, hören möchte.

Zu Hause fand ich mehrere Wochen später eines der Verbandspflaster wieder, die mir ständig auf mysteriöse Weise nach der ambulanten Operation abhanden gekommen sind. Ich hatte mich schon gefragt, wo die immer hin verschwinden und wann sie mir abgefallen sind. Heute fand ich nun eines davon unter dem Sesselsitzkissen klebend. In einem geordneten Haushalt findet sich eben alles wieder an.

Dienstag, 9. Mai 2006

Die Reise - Der Beginn

Ich habe eine Reise angetreten, eine Reise ganz anderer Art, nämlich eine Reise zum göttlichen Ursprung, bzw. The Journey to Wild Divine. Reisen tue ich weder mit dem Flugzeug noch mit der Bahn, sondern mit einem Computerspiel. Normalerweise bin ich ja nicht so der Spielefreak und ein Hardcore-Gamer dürfte das Spiel wahrscheinlich ziemlich langweilig finden, aber ich sage, endlich kein Spiel, wo es darum geht Punkte durch Treffer zu sammeln, nicht um Reaktionsschnelligkeit und zerkloppte Feinde. Endlich ein Spiel mit Sinn, in welchem es darum geht, seine Körperreaktionen und Gedanken beherrschen zu lernen. Nur durch bewußte Steuerung von Spannung und Entspannung kommt man in diesem Spiel weiter. Im Prinzip ist es so etwas wie eine Biofeedback-Station. Dazu werden an drei Fingern einer Hand mit den sogenannten magischen Ringen Hautleitwert und Herzschlag gemessen. Man bekommt im Spiel Methoden gezeigt, wie man sich in bestimmte körperliche Zustände versetzen kann, wie z.B. Freude oder tiefe Entspannung und die Aufgaben meistert man nur, indem man diese Methoden erfolgreich anwendet, was durch das Equipment an das Spiel weitergegeben wird. Im Grunde ist das für mich persönlich nicht wirklich etwas neues, da ich schon lange Meditations- und Entspannungstechniken praktiziere und deshalb gelangen mir die Einführungsübungen auf Anhieb gut. Allerdings ist halt das fantastische an dem Spiel, dass man die Veränderungen im Körperzustand direkt visuell mitgeteilt bekommt und dass man durch das ständige Wiederholen und spezielle Aufgaben auch dazu angehalten wird, die entsprechenden Zustände über längere Zeiten zu halten, was schon sehr viel schwieriger ist. Leider gibt es das Spiel nur auf Englisch, aber damit schlage ich ja zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen übe ich Meditationstechniken und zum anderen frische ich gleich noch meinen englischen Wortschatz auf. Leider besitzt das Spiel auch einen großen Nachteil - wenn ich es abends spiele und die Entspannungstechniken anwende, schlafe ich sofort ein. Vor diesem Portal z.B., welches sich nur öffnet, wenn man über längere Zeit einem tiefen Entspannungszustand halten kann, habe ich mich schon mehrere Male sogar erfolgreich in Tiefschlaf versetzt und bin trotzdem nicht hindurchgekommen (vielleicht habe ich es aber auch nicht mehr mitbekommen, als es sich geöffnet hat). Doch ich versuche es weiter.

Montag, 8. Mai 2006

Leseverfehlung

"Plötzlich glaubte sie, tiefer im Wald Zwerge kacken zu hören."

Ich wollte mich schon gerade darüber freuen, was für ein durchgedrehtes Buch mir unter die Finger gekommen ist, als ich feststellen musste, dass der Satz richtigerweise so zu lesen war: "Plötzlich glaubte sie, tiefer im Wald Zweige knacken zu hören."
Also bei solchen Lesefehlleistungen muss ich wohl wirklich ein Problem haben, wahrscheinlich ein richtig handfestes. Und ehrlich gesagt finde ich meinen Satz viel schöner als den ursprünglichen, was die ganze Sache wohl noch schlimmer macht. *LooooL*

ZDF-Redaktion und Zeitverwirrung

Letzte Nacht habe ich im Traum Dagmar Berghoff in der Redaktion des ZDF getroffen. Dort waren nicht nur sie, sondern viele Redakteure und sie hat mich da herumgeführt und mit allen gesprochen. Sie war im übrigen sehr nett, zu jedem, und ich weiß nicht warum, aber im Traum war ich doch etwas erstaunt darüber. Überhaupt ging es da zu wie in einer Zeitungsredaktion, viel Betrieb und Teamwork. Ich suchte einen Redakteur, der Goltzik, Goltzek oder so ähnlich heißt.

Danach träumte ich einen Dokumentarfilm, in dem meine Mutter und meine Tante vorkamen. Beide waren vollkommen verdreckt, so dass sogar ihre Gesichter schwarz waren. Deshalb hielt ich es zuerst für einen Film über Trümmerfrauen, doch dann entdeckte ich, dass fast alle in dem Film Schuhe mit Klettverschluss trugen, so wie sie in den 80/90gern in waren. Also dachte ich mir, dass es wohl doch ein anderes Thema sein muss.

Möchte mal wissen, was mir diese Träume nun schon wieder sagen sagen wollen.

Sonntag, 7. Mai 2006

...

Letzte Nacht habe ich von Omis geträumt, die ihre Hunde, die sie ausführen, auf Bäume jagen, damit sie von dort aus den Fenstern Essen klauen. Womit wir wieder beim Thema Rentnerbanden wären. Vielleicht war der Traum eine Prophezeiung, die mitteilen wollte, dass die Alterskriminalität rapide ansteigen wird.

Samstag, 6. Mai 2006

Verdammt....

wenn diese blöde Farbe von gestern decken würde, dann wäre ich heute fertig und hätte vor allem nicht in den Baumarkt müssen. Die halbe Welt scheint Samstags in den Baumarkt zu pilgern. Und eine Frage, die mir schon seit Monaten unter den Nägeln brennt, muss ich unbedingt mal loswerden. Kann es sein, dass ich die einzige bin, die noch lumpige Innen- und Außenthermometer in ihre Wohnung hängt? Das jedenfalls scheint mir die Erklärung dafür zu sein, dass man NIRGENDS einfache, lumpige Thermometer, sei es für drinnen oder für draußen kaufen kann, sondern es in jedem Baumarkt nur noch fern-, funk- und sonstwas gesteuerte Wetter- und KlimaS T A T I O N E N gibt. Nenne man mich technisch rückschrittlich im Denken oder ignorant, aber ich WILL keine digitale Wetterstation, weder ferngesteuert noch sonstwas. Ich möchte eine simple physikalische Temperaturanzeige, basierend auf der thermischen Längen- und Volumenänderung eines Stoffes, auch Ausdehnungseffekt genannt. Könnte das mal jemand weitergeben? Danke.

Nachtschicht

Hallen schallen im Neongetöse,
die Nadeln töten sich den Weg
hin durch das rauhe Mischgewebe,
die Zeit wird knapp, der Motor dröhnt

Gedanken fliegen pflichtvergessen
durch der Nadeln Nadelöhr,
aufgespießt wie Schmetterlinge,
zu langen Nähten aufgereiht

Einsamkeit tropft aus Maschinen,
legt sich ölig wie ein Netz
auf ein jedes Ding hernieder,
trinkt den Atem heißen Garns

Zwischen staubigen Regalen
Schemen wandeln durch die Gänge,
liegend in tiefer Dämmerung,
still wandeln sie, vergehen wieder...

...vergehen wieder wie die Nacht,
die unerreichbar steht im Fenster
(hungriges Schwarz in ihrem Blick
und verschlingend ihre Kinder)

Freitag, 5. Mai 2006

Ulysses - ein Selbstversuch mit Folgen oder die Kunst, einen Berg zu besteigen - Seite 318-498 - Bd. II - Ende

Ein recht amüsantes vorletztes Kapitel in wissenschaftlicher Frage-Antwort-Manier und das letzte Kapitel mit noch längeren, endlos langen, Sätzen. Trotzdem liest es sich besser als die anderen vorher, was wahrscheinlich daran liegt, dass einfach nur die Interpunktion weggelassen wurde, die Sätze aber nicht sehr verschachtelt sind. Molly eben - quadratisch, praktisch, gut. Ich glaube, hier hält nicht Bloom die Rede ohne Punkt und Komma, um sie Molly zu diktieren ("er sagt mir immer die
falschen Sachen und auch nie mit Punkten und so wie wenn er eine Rede hält der traurige Verlust den Sie....
"), sondern es ist wohl genau umgekehrt. Wenn man jetzt noch davon ausgeht, dass nicht nur Dedalus Joyce Alter Ego ist sondern auch Bloom.....
Jedenfalls scheint Molly unter chronischer Schlaflosigkeit zu leiden, denn vor dem Einschlafen kriege ich von so einem Monolog allerhöchstens eine Seite hin, meist aber viel weniger. Oft schlafe ich schon nach dem ersten Dutzend Wörter ein.

Mein Vater scheint im übrigen nicht nur den Anfang gelesen zu haben, sondern auch das Ende, während alles andere zwischendurch wohl ausgelassen wurde, denn im letzen Kapitel sind am Rand jede Menge Kreuzchen zu finden, die stets aber nur an Inhalten erotischer Natur angebracht wurden. Vielleicht sammelt er ja auch erotische Textstellen und nicht nur Pornofilme.

"Sindbad dem Seefahrer und Tindbad dem Teefahrer und Findbad dem Feefahrer und Rindbad dem Rehfahrer und Windbad dem Wehfahrer und Klindbad dem Kleefahrer und Flindbad dem Flehfahrer und Drindbad dem Drehfahrer und Schnindbad dem Schneefahrer und Gindbad dem Gehfahrer und Stindbad dem Stehfahrer und Zindbad dem Zehfahrer und Xindbad dem Ehfahrer und Yindbad dem Sehfahrer und Blindbad dem Phthefahrer."

"ich würd mich gern mal mit einem richtig intelligenten gebildeten Menschen unterhalten ich müßte mir ein schönes Paar rote Pantoffeln anschaffen wie diese Türken mit dem Fez immer verkauft haben oder gelbe und einen schönen halbdurchsichtigen Morgenrock den ich ganz dringend brauche..."



Schlußresümee:

"Ulysses" feine Satire ist durchaus sehr amüsant, allerdings sind vor dem Spaß jede Menge Tränen Schweißperlen gesetzt, aufgrund der Mühe die es macht, sich bis zu den amüsanten Stellen durchzuarbeiten. Mangelnde Experimentierfreude kann man Joyce jedenfalls nicht vorwerfen und wenn er den Roman nicht auf Englisch sondern auf Deutsch geschrieben hätte, wäre er wahrscheinlich der erste gewesen, der in einem der Kapitel nicht nur die Interpunktion, sondern auch die Großschreibung weggelassen hätte. Davon bin ich fest überzeugt und das macht ihn mir sympathisch.

Zitat Brechts über "Ulysses": "Wahrscheinlich wird man mich einen Kompromißler nennen, wenn ich gestehe, daß ich über Ulysses beinahe ebenso gelacht habe als über den Schwejk, und für gewöhnlich lacht unsereiner nur bei realistischen Satiren."

Zitat aus den Erklärungen von Wolfgang Wicht zu "Ulysses": "Ein Leseverhalten wird nahegelegt, das ein rasches Erfassen des Gesamtwerkes als erstes und die möglichst häufige Rückkehr zu einzelnen Passagen und Kapiteln als nächstes erheischt. Joyce zielt auf die Zerstörung der Illusionskunst mit ihren Identifikationsmechanismen; seine Methode will durch Verfremdung aktivieren."
Diese Idee mag ja ganz nett sein, aber ich fürchte, dass ihm das wohl nur bei sehr hartgesottenen Intellektuellen gelungen sein dürfte, also einem kleinen Bruchteil des potentiellen Leserkreises. Auf die meisten Leser hat diese Verfremdung scheinbar eine entgegengesetzte Wirkung, Passivierung, soll heißen Aufgeben, statt Aktivierung.

Mir selbst erschien dieser eine prosaische Tag wie volle drei Monate und unerklärlicherweise habe ich auch genau drei Monate daran gelesen. Wie das wohl kommt? Doch nun sagt Leopold (Poldy) Bloom Auf Wiedersehen und ich sage: Gott ist mein Zeuge, ich will nie wieder "Ulysses" lesen!

ENDE (HURRA!!!)

Donnerstag, 4. Mai 2006

...

So kann man es sich gut gehen lassen. Ich bin so relaxed, dass mich nicht mal der Baulärm vom Block gegenüber stört, der zur Zeit mit Fassadeninstandsetzung dran ist. Und die ersten Mauersegler habe ich eben auch schon gesehen. Ich hoffe, sie finden noch irgendwo ein Plätzchen zum nisten, trotz der hermetisch abgedichteten und mit Draht bewehrten modernisierten Wohnhäuser. Eigentlich wollte ich ja bis Montag noch mein Bad renovieren. Aber wenn das Wetter so bleibt, sehe ich für dieses Vorhaben schwarz.

Freizeitspass beim Kardiologen

Es gibt einem doch ein wirklich gutes Gefühl, wenn einen die Ärztin nach einer halben Stunde schon wieder vergessen hat. Ich war erst bei ihr zum Herzecho, bevor man mich auf dem Hometrainer folterte, indem man mich immer steilere Berge hinaufschickte bis sich meine Beine wie Gummi anfühlten. Selbst als ich aus der Praxis kam und die Treppen hinunterstieg, hatte ich noch das Gefühl, meine Beine kaum bewegen zu können. Bei der Auswertung nach dem Belastungs-EKG meinte die Ärztin zu mir, dass man auch ein Herzecho machen sollte. Da dieses vor einer halben Stunde getan wurde, habe ich sie etwas seltsam angesehen und dachte dann, sie meint damit ein zweites Mal. Also habe ich gefragt wann und erst als ich auf ihre Antwort sagte, dass doch gerade eines gemacht worden wäre, konnte sie sich an mich erinnern. Na ja, so ist das eben, wenn man eine riesige elegante Praxis im vornehmsten Ärztehaus führt. Die Masse bringt das Geld. Mir wurde wiedereinmal gesagt, dass ich ein hyperkinetischer Mensch sei, was ich ja nun inzwischen weiß, aber wahrscheinlich noch so ca. 60 Mal in meinem weiteren Leben zu hören kriegen werde. Und im Warteraum saß, glaube ich, einer dieser ach so ehrbaren, intriganten Pfarrer aus der alten Gemeinde und er schien mich auch zu erkennen, denn er linste immer zu mir rüber. Da geht der Blutdruck doch gleich von alleine hoch. Lustig war, wie zwischendurch beim Warten ein Mann hereingestürzt kam und zu der Schwester in der Anmeldung sagte: " Eigentlich würde ich mich ja gerne hier mal hinschmeißen und so richtig röcheln. Ich würde mich gerne mal so richtig schön reanimieren lassen." Ich frage mich, was ihn davon abgehalten hat.

Mittwoch, 3. Mai 2006

...

Mein Kollege K. ist im Traum sehr anhänglich. Er befindet sich in meiner Wohnung, folgt mir überall hin und beobachtet mich. Anscheinend fühlt er sich dort auch sehr wohl, denn er macht keine Anstalten, wieder gehen zu wollen. Außerdem gibt er mir einen Tip, was ich gegen meine brüchigen Haare tun kann. Er meint, ich solle Honig in das Shampoo mischen, das mache die Haare elastisch und sie brechen nicht mehr so leicht.

Das finde ich ja nun sehr interessant, dass ich im Traum einen Tip für meine brüchigen Haare erhalte und dann noch von meinem Kollegen, der selbst kaum Probleme mit brüchigen Haaren haben dürfte. Ich würde gerne wissen, ob da wirklich was dran ist, bin mir aber nicht sicher, ob ich das tatsächlich ausprobieren sollte. Nachher wird das nur eine riesige Schweinerei. Träume sind Schäume...

Dienstag, 2. Mai 2006

...

Ich habe eben das Grauen geschmeckt, das absolute Grauen. Sowas Scheußliches habe ich wirklich noch nie gegessen. Da ziehe ich sogar noch Leberwurst, Poree und saure Milch vor.
Ich weiß nicht, ob in Singapur alles so schmeckt, wie dieses Laksa Curry, aber bitte nie wieder Singapur auf dem Teller. Wenn ich bloß wüßte, wie ich diesen Geschmack wieder aus dem Mund kriege. Ein Glück, dass ich so einen robusten Magen habe, sonst hätte er die Hälfte des Essens, die ich nicht weggeschüttet habe, wieder von sich gegeben. *schüttel*

Sonntag, 30. April 2006

Fünf Antworten zu TV-Serien

1. Schaust du regelmäßig TV Serien?
Selten. Zur Zeit jedenfalls nicht und ich bin auch nicht so der Serienfreak. Aber ab und zu erwischt es mich doch. Meine allererste Serie, die ich als Kind mit Begeisterung sah, war "The Avengers". Danach war dann in den 80ern ganz Deutschland, auch die DDR, zumindest dort, wo man Westfernsehen empfangen konnte, im Dallas-Fieber. Und weil jeder sie gesehen hat, habe ich mir ebenfalls mit meinen Eltern jede Folge angeschaut, kann aber nicht sagen, dass es mich so besonders begeistert hätte. Nachdem ich mit 17 bei meinen Eltern ausgezogen bin, hatte ich viele Jahre keinen Fernseher. Als ich dann wieder einen Fernseher mein Eigen nannte, lief gerade "Akte X" und "Das Model und der Schnüffler" und es erwischte mich erneut. Heute schalte ich nur ab und zu, wenn ich zu Hause bin und nicht arbeiten muss, bei "Eine schrecklich nette Familie" ein, obwohl ich die Folgen schon alle mehrfach gesehen habe, aber ich kann tatsächlich immer wieder darüber lachen. Und vor dem Einschlafen schaue ich ganz gerne eine Folge von den "Golden Girls", ohne sie aber regelmäßig zu verfolgen.

2. Was macht für dich eine gute Fernsehserie aus?
Das kann ich gar nicht genau sagen, aber sie sollte irgendwie besonders sein und nicht so ein Einheitsbrei, wie die meisten Serien und man sollte ihr auch anmerken, dass die Macher sich etwas dabei denken und mit Spaß und wirklichem Interesse dabei sind, wie zum Beispiel bei Twin Peaks.

3. Gibt es eine Serie, für die du alles stehen und liegen lässt?

Im Moment nicht. Und generell gehöre ich zu den Leuten, die selbst bei ihren Lieblingsserien lieber eine Folge verpassen, als den Videorekorder zu programmieren. *gg*

4. Und welche geht überhaupt nicht?
Eigentlich fast alles, was den ganzen Tag rauf und runter läuft, besonders die deutschen Soap-Operas Lindenstraße, GZSZ & Co.

5. Kaufst du Serienstaffeln auf DVD oder Video?
Bis vor kurzem nicht. Doch nachdem ich mir die erste Staffel von Twin Peaks gekauft habe, bin ich auf den Geschmack gekommen und habe mit den ersten beiden Staffeln von "Das Model und der Schnüffler" nachgelegt, eine herrlich witzige, endlose Screwball-Komödie mit einem fantastischen Bruce Willis.

Ulysses - ein Selbstversuch mit Folgen oder die Kunst, einen Berg zu besteigen - Seite 234-318 - Bd. II

Da schien es erst, dass nach dem erschröcklichen Kapitel im Krankenhaus und dem psychedelischen Bordell-Besuch das neue Kapitel etwas Erholung bieten würde, aber das war wohl ein falscher erster Eindruck. Ich sage nur - pro Seite ein Satz, wenn nicht sogar mehr. Ich habe noch nie so lange Sätze gelesen. *stöhn*

Indem er dies sagte, hüpfte er behende hinüber, da es frank und frei sein, das heißt zugleich auch entschuldigend, Bedacht war, an die rechte Seite seines Gefährten zu gelangen, dahingehend daß hier eine Gewohnheit von ihm vorliege, ganz nebenbei, da seine rechte Seite, klassisch ausgedrückt, seine Sehnesachille wäre.

Wochenfazit: Im übrigen läuft heute nacht um 1:35 h im ARD die Komödie "Frühling für Hitler", in welcher ein gewisser Leo Bloom sein Unwesen treibt.

Heilige Pralinenschachtel!

"Charlie und die Schokoladenfabrik" - ein modernes Fantasymusical in bester Traditionsnachfolge zu "Der Zauberer von Oz" inklusive Schokoladenbalett. Ein Traum für jeden Fabrikbesitzer und solche, die es werden wollen. Und doch wird man den ganzen Film hindurch das Gefühl nicht los, dass es einzig und allein für Eltern inzeniert wurde, die mit ihren verzogenen Gören nicht mehr fertig werden. *noch immer vor sich hin kichert*