Alien
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Montag, 19. November 2007

Mein erster Versuch

mit dem Grafiktablett:

Versuch

Das Zeichnen geht damit tatsächlich besser, als mit dem winzigen Touchpad, ist aber immer noch gewöhnungsbedürftig.

Sonntag, 18. November 2007

Nachdenklicher Idealist (INFP)

Sie vermitteln in ihren Beziehungen persönliche Wärme, auch wenn Sie die oft erst zeigen, wenn Sie einen Menschen sehr gut kennen. Immer wenn Sie von einer Sache ganz überzeugt sind, erfüllen Sie die damit verbundenen Aufgaben äußerst zuverlässig. Wenn Sie sich einer Aufgabe verschrieben haben, neigen Sie zum Perfektionismus. Deshalb liegen Ihnen solche Aufgaben, die persönliches Engagement und Anpassungsfähigkeit verlangen.

Sie sehen alles aus einer persönlichen Sicht, denn Maßstab sind für Sie Ihre eigenen Ideale. An Ihren Überzeugungen halten Sie leidenschaftlich fest und lassen sich nur durch Menschen, denen Sie sehr nahe sind beeinflussen. Obwohl Ihre inneren Normen und Ideale für Sie so grundsätzlich sind, finden Sie es schwierig, darüber zu reden.

Andererseits greifen Sie immer wieder neue Ideen auf, verstehen komplizierte Zusammenhänge und brauchen langfristige Ziele. Sie interessieren sich für Bücher und Sprachen und wenn Sie endlich Ihr ureigenstes Thema gefunden haben, können Sie genial und überzeugend sein. Dabei werden Sie nicht laut, sondern tiefgründig und ruhig. Beratung, Unterrichtung, Literatur, Philosophie, Psychologie und Künste liegen Ihnen am meisten.

Über Ihre inneren Empfindungen sprechen Sie nur selten und schützen Ihre Verletzlichkeit mit reservierter Zurückhaltung. Sie haben keine Ambitionen, jemanden zu beeindrucken oder Macht auszuüben und schätzen Menschen, die sich die Zeit nehmen, Ihre Vorstellungen und Ziele zu verstehen. Sie sind bescheiden und neigen dazu, sich selbst zu unterschätzen. Wenn Sie Ihre Ideale nicht umsetzen können, werden Sie leicht übersensibel und verletzlich. Sie verlieren dann Ihren Lebensmut und Ihr Selbstvertrauen.

Wenn es Ihnen nicht mehr reichen sollte, als tiefgründiger Denker in Ruhe gelassen zu werden, dann bemühen Sie sich darum, Ihr analytisches Denken weiterzuentwickeln. Das wird es Ihnen leichter machen zu erkennen, welche Weisheit in dem bekannten Spruch verborgen ist, nach dem der Teufel im (praktischen) Detail steckt.


Den Test gibt es HIER.

Ich hege eine stille

und unausgesprochene Leidenschaft für Deko-Artikel. Deshalb komme ich nie an sowas vorbei, ohne etwas zu kaufen. Am liebsten mag ich alles, was funkelt und glitzert, für Kerzenarrangements verwende ich am liebsten Glas, Kristall und Wasser, weil so das Licht am schönsten gebrochen und gespiegelt wird. Eigentlich wollte ich nur Blumen für meinen Bruder kaufen und schon gibt es eine neue Errungenschaft in meiner vier Schubladen großen Sammlung:

Deko2

Dürfen Zen-Wecker spuken?

Ich finde nicht und meiner treibt mich fast in den Wahnsinn, weil er stets trotz nagelneuer Batterien, lustig immer dann und wann, zu jeder Tages- und Nachtzeit, auf vollkommen falsche Zeiten umspringt, was er immerhin mit einem lauten Gongen ankündigt, welches mich dann auch nachts um 3 Uhr wieder wach macht. Wenn das Teil nicht so teuer gewesen wäre, würde ich drüber lachen. Leider ist es aber der einzige Wecker, mit dem ich vernünftig Aufwachen kann, d.h. wenn er zufällig mal die richtige Zeit anzeigt. Aber im Zen ist ja Zeit eh nicht von Bedeutung.

Das Monster und die Geisha

Im Fernsehen bleibe ich zufällig an einem völlig neuen Film hängen, in welchem ein Monster, eine Geisha und Sean Connery in jüngeren Jahren vorkommen. Er sieht in dem Film ungefähr so aus wie in "Meteor". Die Geschichte erinnert mich ein bißchen an Fürst Pückler, Sean Connery wäre also dann Fürst Pückler gewesen, allerdings hatte er eine afrikanische Sklavin und so viel ich weiß, kein Monster. *gg*

Samstag, 17. November 2007

Die übliche Ostprominenz

war auf der Geburtstagsparty anwesend und es wurden der Reihe nach alle möglichen Leute aus dem Showbiz durchgehechelt, wer was macht oder nicht mehr macht, usw. usf., inklusive Rocklexikon des Ostens. Der Brüller des Abends war allerdings, als ein Sänger die Story von einer gewissen Außerirdischen N.H. erzählte, welche zufällig einstmals seine Nachbarin war und deren Talkshowauftritt natürlich ebenfalls Thema gewesen ist. Jene N.H. trat ihm einmal vollkommen verheult, tuscheverlaufen, aufgelöst und kaum noch in der Lage zu sprechen im Hausflur entgegen, in ihrem Einkaufsnetz eine Wodkaflasche, und versuchte ihn zu bewegen, in ihre Wohnung zu kommen, wobei er das Wort "gestorben" verstand. Er dachte schon - um Gottes Willen, jetzt hat die in der Wohnung eine Leiche gefunden, wo ich doch keine Leichen sehen kann, aber in der Wohnung zeigte sie auf eine große Suppenschüssel auf dem Klavier, in welchem ein kleiner Goldfisch namens Hugo, mit dem Bauch nach oben schwamm. Er sollte ihn hinausfischen, was er mit der Hand versuchte, worauf sie ihm vorwarf, er hätte Hugo zerdrückt und ihm einen Löffel gab, um ihn herauszuangeln. Dann wollte er den Goldfisch im Klo runterspülen, allerdings war N.H. heftigst dagegen, holte einen riesigen Schuhkarton, den sie mit viel Watte ausstopfte, in welche sie den kleinen Fisch bettete.
Danach schleppte sie ihn mit Löffel und Schuhkarton in den gegenüberliegenden Stadtpark, wo er für den Schuhkarton mit dem Löffel ein Loch ausheben sollte. Das hätte nun aber so mindestens Stunden gedauert, mal ganz abgesehen davon, daß sicherlich bald jemandem diese Aktion aufgefallen wäre, glücklicherweise konnte er sie überreden, den Karton wegzulassen und nur die Watte zu nehmen. Nachdem der Goldfisch Hugo begraben war, hat sie sich schließlich noch vor sein Grab gekniet und für diesen gebetet.

Ansonsten meinte jemand am Abend zu mir, daß ich noch für 27 durchgehen würde. Prima. Sowas hört man doch gerne. *gg*

Die Ruhe vor dem (Schnee)sturm

Es ist eisig und dunkel draußen. Der Himmel ist verhangen und suppig, so als würde es jeden Moment beginnen zu schneien. Und ich stelle fest, daß es durchaus was hat, sich bei diesem Wetter hinaus auf den Balkon zu begeben. Die kalte Luft pustet einem den Kopf frei und es ist unglaublich ruhig. Wahrscheinlich bleiben die meisten bei diesem Wetter noch im Bett oder sitzen eingemummelt vor dem Kamin der Heizung. Ich stattdessen, habe mir ein trockenes Kissen zum Unterlegen geschnappt und mich raus auf die Bank gesetzt, wo ich der Stille lausche, welche nur von ein paar Krähen und leise in der Ferne rauschenden ICEs unterbrochen wird. Ich liebe diese Stille. Es ist dieselbe, die man auch belauschen kann, wenn es frisch geschneit hat. Die Ruhe vor dem Schnee ist die Ruhe nach dem Schnee(sturm).

Freitag, 16. November 2007

Welcher Lese-Typ bin ich?

Der Retro-Typ

Sie schätzen Stil und Lebensart vergangener Epochen und beschäftigen sich gern mit dem Zauber alter Zeiten. Als Retro-Typ haben Sie ein Faible für den besonderen Charme früherer Lebenswelten und verstehen es aufs Beste, diesen Charme ins heutige Leben hinüberzutragen und ihn raffiniert zu integrieren. Auch was Ihre Lesegewohnheiten betrifft, reizt Sie die Vergangenheit. Sittengemälde, die das Leben in anderen Jahrhunderten beschreiben, und andere Bücher, die Sie zurück in die Historie versetzen, üben eine besondere Faszination auf Sie aus. Ein Roman, der Ihren Lesevorlieben wunderbar entspricht, ist beispielsweise „Die Hexe von Freiburg“ von Astrid Fritz. Diese bewegende Erzählung über ein Frauenschicksal zur Zeit der Hexenverfolgung ist unser besonderer Lesetipp für Sie!


http://www.petraclub.de/vorlagen/tests;modul;5;crypt;;test_id;352.htm

Aus einem Zeitungshoroskop:

Was sich da abzeichnet, könnte das glänzende Finale Ihres Jobjahres werden. Sie müssen sich nur vertrauensvoll darauf einlassen und bis spätestens 20. laut "Ja" sagen.
Also ich habe noch vom letzten spontanen Ja-Sagen genug. Ich finde das für dieses Jahr völlig ausreichend. Man muß es nicht übertreiben, nein. Schon gar nicht, wenn man ein Ja-Nein-Problem hat und "Ja" schreit, wenn man eigentlich "Nein" meint. '*sich den Mund zuklebt*

In dieser Zeitrechnung

lebe ich längst nicht mehr:

Zwei Schüler in der U-Bahn. Fragt der eine - wie spät ist es denn? Die Antwort des anderen - siebente Stunde vorbei...

Verlust eines Eckzahns bei JBKerner

Ganz plötzlich und unerwartet verliere ich beim Essen einer Hähnchenkeule einen Eckzahn. Abgerundet und marmorweiß, mehr wie ein Reiskorn, liegt er auf dem Fußboden. Ich hebe ihn auf und überlege, ob sich Zähne wieder einpflanzen lassen. Da ich mich als Zuschauer bei einer Sendung von JBKerner befinde (wo man gerade leckere gebratene Hähnchenkeulen ißt), spricht man mir ringsumher mitfühlende Worte zu. Während ich lächle wird mir bewußt, daß jetzt wohl eine ziemlich unschöne Zahnlücke zu sehen ist. Schließlich fällt mir ein, daß meinem Bruder genau dasselbe passiert ist (und zwar real, aber schon vor einigen Jahren) und ich frage mich, ob sowas wohl eine erbliche Angelegenheit ist, ein bestimmtes Gen, daß in jeder Generation der Familie einen Eckzahn ausfallen läßt.

Zucker sagt,

der Samstag rückt näher, um der Materialisation des ewig immateriellen und unerkennbaren Prinzips zu genügen.

Donnerstag, 15. November 2007

Unter Eisenmangelzuständen

dürfte ich definitiv nicht leiden, denn wir haben erfahren, daß in dem Wasser, welches aus unseren denkmalgeschützten Bürorohren kommt, beim ersten Ablassen ein über den Grenzwerten liegender Eisengehalt gemessen wurde. Herr N. ist allerdings der Meinung, daß dies das Eisen ist, mit dem man Rostflecken ansetzt und nicht das gute. Uns wurde empfohlen, das Wasser lange abfließen zu lassen.
Wenn ich alledings unseren unbelüfteten Kopierraum betrete, der schon durch die Türritzen hindurch so stinkt, als würde darin jemand verwesen, bin ich mir ziemlich sicher, daß der Ozongehalt in meinem Körper um einiges höher liegen dürfte, als der Eisenwert, auch wenn ich stets beim Hineingehen versuche, die Luft anzuhalten. Wenn man aber eine ganze Akte kopieren muß, macht sich das mit dem Luftanhalten so ganz ohne Sauerstoffmaske ziemlich schlecht.

Ansonsten habe ich heute so ca. vier Stunden lang 0,25 Cent ohne Erfolg hin und her gebucht, da diese aus einem falschen Topf geflossen sind und wir Auflage von oben haben, alles was falsch verbucht wurde zu korrigieren, damit unserem Budget für nächstes Jahr keine Gelder verlorengehen. Leider will unsere nette Software aber ganz anders als wir und so, daß man es mit einem menschlichen Gehirn nicht mehr nachvollziehen kann. Ich habe es mit allem versucht, mit Rücklauf, Einbehaltung, Ausbuchung und was weiß ich. Inzwischen, würde ich sage, liegen die Personal- und Verwaltungskosten höher als der eventuelle, sich damit abzeichnende Nutzen für unser Budget, aber gut, mir ist ja egal, wofür ich bezahlt werde.

Mittwoch, 14. November 2007

Hey, super!

Ich erfahre gerade, daß wieder eine Geschichte von mir, die ich zu einem Schreibwettbewerb eingereicht habe, demnächst in einer Anthologie erscheinen wird. Und diesmal sind es sogar ein paar mehr Seiten als beim letzten Mal, ich glaube, es sind 16 oder 20 Word-Seiten. *freu*

Außerdem wird meine Keule heute 51 und ich wüßte nur zu gerne, wer sich in Berlin diesen beknackten Begriff für "Bruder" ausgedacht hat. Auf die riesige Geburtstagsparty am Samstag freue ich mich allerdings überhaupt nicht. Am liebsten schwänze ich sowas ja, aber das sieht auf Dauer ein bißchen blöd aus und meine Schwägerin ist leider enorm partybegeistert und läßt keine einzige ausfallen. Mein Bruder wirkt dagegen immer gestreßter von Jahr zu Jahr und manchmal habe ich den Eindruck, er würde ebenfalls lieber seine Ruhe haben.

Meine Mutter erzählte mir ebend, daß sie beim Ohrenarzt war, weil sie auf dem rechten Ohr kaum hören konnte, und es wurde festgestellt, daß sie auch ohne Ohrenschmalz nicht mehr sehr gut hört. Die normale Altersschwerhörigkeit. Ich fand schon letztens immer den Fernseher ziemlich laut bei ihr, aber wenn ich was gesagt habe, wollte sie das nicht glauben. Als ich sie am Telefon darauf hinwies, meinte sie, daß sie glaubt, ich sei extrem hörempfindlich. Und da hat sie recht, das war ich schon immer. Allerdings ist sie auch der Meinung, daß dies mit der Menningitis zusammenhängt, die ich als Kind hatte. Auf diese Idee bin ich bisher gar nicht gekommen.

Zucker sagt,

zwei große Schöpfungen werden erwähnt - die Klügeren und die Dummen.

Dienstag, 13. November 2007

Verräucherte Geisterstunde

Es sind Geister aus dem Computer lebendig geworden und erschienen. Daß es Geister sind, ist mir nicht gleich klar. Es wird mir erst bewußt, als ich versuche, mit ihnen wie mit normalen Menschen zu sprechen. Ich befinde mich in einem Gebäude, das ein bißchen wie ein Krankenhaus wirkt, mit langen Gängen und einzelnen Zimmern. In einem dieser Zimmer haben sich die Geister versammelt. Was sie dort genau tun, kann ich nicht mehr erinnern. Ich versuche sie zu verjagen, indem ich ihnen erst bestimmt sage, daß sie gehen sollen, und dann etwas handgreiflich werde, was aber beides keinen Erfolg zeigt. Die Geister sind völlig unbeeindruckt. Ich greife einfach durch sie hindurch. Da fallen mir einige Methoden ein, die ich in schlechten Exzorzistenfilmen gesehen habe. Ich gehe also, um Weihrauch oder Räucherstäbchen zu holen. Das mit dem Weihrauch gestaltet sich schwierig, da ich nicht weiß, wie ich ihn so schnell zum Brennen bekommen soll und auch kein Gefäß dafür finde. Also greife ich in aller Eile nach Räucherstäbchen und hoffe, daß es Weihrauchstäbchen sind, bin mir dessen aber nicht sicher, ebensowenig, ob andere Räuchermittel wirksam sind. Versuchen kann man es ja mal. Immerhin bekomme ich sie schnell angezündet, sie sehen allerdings eher aus wie Zeichenkohle - ein Stäbchen schmal und schwarz, das andere ziemlich dick und ungleichmäßig, als wären mehrere Stäbchen umeinander gedreht. Mit den beiden brennenden Stäbchen in den Händen gehe ich zurück in das Zimmer, fuchtel damit vor den Geistern herum und sage irgendwas, was mit gerade einfällt, wie : Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes (übrigens drei) - Geister verschwindet! Amen! Dabei ziehe ich ein Kreuz in die Luft. Doch auch das beeindruckt die Geister nicht sehr. Sie schauen mich nur etwas pikiert an und ich komme mir reichlich albern vor. Ich versuche es mit noch ein paar anderen "Zaubersprüchen", doch dann erlahmt mein Widerstand langsam, als ich merke, daß anscheinend alles ziemlich fruchtlos ist und ich mich vor den Geistern nur zum Clown mache. Ich ziehe mich deshalb in den Gang zurück, aber auch da laufen jetzt überall Geister herum, genauso wie in den anderen Zimmern. Es scheint ganz normale Normalität zu sein und ich hab da wohl irgendwas über Geister falsch verstanden. Na gut, dann muß ich mich eben damit abfinden.

Bemerkung: Als hätte ich es in der Nacht schon geahnt, daß ein Fotograf der fc und seine Kollegin heute Unmengen von Geistern in meinem verzauberten Heidschnuckenfell finden würden. Inzwischen hätten wir eine nackte Frau, eine Frau mit Rock, ein Gesicht, eine Frau mit Kopfkissen, den Golem und ich sehe inzwischen auch dauernd ein Liebespaar, das da vorher noch nicht war. Hilfe!

Heimlich, still und leise, wie Politiker erfolgreich an ihren Privilegien feilen

Wenn ich sowas lese, dann platzt mir echt die nicht vorhandene Hutkrempe:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,516891,00.html.

Diese Taktik der Ablenkung scheint absolut üblich, wie ja schon die schnell mal während der Fußball-WM durchgesetzte hirnrissige Förderalismusreform zeigte, als sich jeder gerne auf die gebotenen "Brot und Spiele" konzentrierte. Auch heute gibt es eben noch vieles für Politiker, was man vom Römischen Reich lernen kann.
Als einfacher Bürger ist man kaum in der Lage so schnell zu schauen, wie einem wieder irgendwelche untragbaren Gesetzentwürfe vor der Nase hindurchgeschmuggelt werden. Klar, die Informationsfluten und Ablenkungen erreichen heute ein solches gigantisches Maß, daß einem nicht anderes übrig bleibt als grob zu sondieren und auszublenden. Und da man ja von überall auf Konsum gedrillt wird, hat die neueste 8-Pixel-Foto-Handy-Kamera bessere Chancen in unser Bewußtsein zu dringen, als einige langweilige Gesetzentwürfe, die sowieso in so einem Deutsch abgefaßt sind, daß man ganze Gerichtshöfe damit beschäftigen muß, zu entscheiden, wie dieses Gesetz nun gemeint war. Nach einem langen Arbeitstag und stundenlanger Beschäftigung damit, welche angebotenen neuesten Hardwarekomponenten man unbedingt für einen funktionsfähigen Computer benötigt und wo man diese am preiswertesten erhält, ist man eh so fragmentiert im Kopf, daß man weder Zeit noch Nerven hat, um sich noch mit dem zu befassen, was eigentlich der Job der Abgeordneten ist. Schließlich heißen sie ja "Abgeordnete", weil sie von uns abgeordnet wurden, um sich stellvertretend in der Politik und Gesetzgebung zu engagieren, während wir unbescholtene Bürger mit anderen Tätigkeiten unser Brot verdienen.
Wenn ich den Abgeordneten aber jede Sekunde auf die Finger schauen muß, damit sie auch tatsächlich meine Interessen vertreten und nicht nur ihre, dann frage ich mich ernsthaft, welchen Nutzen sie noch haben. Ich mein, so gesehen könnte man auch jedem Bürger mit dem 18. Lebensjahr ein Abgeordnetenmandat geben, ihn nach Lust und Laune über Gesetzentwürfe abstimmen lassen und mit einer kleinen Aufwandsentschädigung abspeisen. Ob nun die Abgeordneten nicht zu den Sitzungen gehen oder die Bürger, macht ja eh keinen großen Unterschied.

Zucker sagt,

auf dünnen Drahtgittern und -zäunen herumgeklettert und balanciert, einen Theaterbesuch gemacht, in der Wolfsschanze bei einem Totalverschluß der Luftröhre verschüttet worden, aber die Synchronisation ist echt cool.

Müll wirkt immer -

konnte ich mal wieder feststellen. Womit allerdings nicht der dreckige und stinkende Müll in meiner Küche gemeint wäre, sondern der SERIAL HARDBOILED COMEDY CRIME SUSPENSE ROMANCE SURPRISE Roman, den ich die Ehre hatte mit zwei Mitautoren zu komödieren. Eigentlich hatte ich nur wegen der staubsaugenden Katze danach gegriffen, weil ich der Meinung war, diese sei darin vorgekommen, aber jetzt bin ich schon wieder daran hängen geblieben und lache mich scheckig. Ich weiß ja, Eigenlob stinkt, aber je mehr ich aus dem Inhalt vergessen habe, um so mehr finde ich bei erneutem Lesen, daß uns doch ein richtig cooles und abgefahrenes Stück Mega-Trash gelungen ist. *gg*

Montag, 12. November 2007

Kindheitserinnerungen im Fünferpack


drops
Originally uploaded by Weltentanz - Fluchtpunkte im Blickwinkel.

gab es heute im Supermarkt. Die existieren also noch. Ich glaube, die Verpackung ist sogar dieselbe, aber damals konnte man die Stangen einzeln kaufen und eine Stange Zitro oder Pfeffis kostete, wenn ich mich recht entsinne, 0,10 Ost-Pfennig. Genau das richtige für schmale Taschengeldbeutel. Die Drops selbst hatten jedoch eine etwas andere Form, zwar auch rechteckig, aber mit einem ganz dünnen überstehenden Rand, den man mit den Zähnen "abratzen" konnte. Der Rand ist jetzt dicker und die Fläche der Vertiefung kleiner.
Ich vermisse noch immer die Pfefferminzkluten - ich bin zwar kein großer Pfefferminzfan, aber diese Pfefferminzstangen habe ich manchmal ganz gerne gegessen - und das Waffel-Zitroneneis.

Die Liebesbotschaft und der Wohnungseinbruch

Ich habe irgendwelchen Unterricht, wo mein ehemaliger Mitschüler R. aus meiner Abiturklasse der Dozent ist. Wir erhalten eine Klausur zurück. Auf meiner Klausur steht als Bewertung drunter die "Note 3" , was mich etwas enttäuscht, und daneben, abgegrenzt durch ein "privat" - als würde es so niemand anderes lesen können -: Ich hab dich lieb.

Zu Hause in meinem Bett. Plötzlich kommen Frau H., eine Nachbarin, und eine fremde Frau mit Staubsauger zur Tür herein. Vor Schreck stehe ich wie eine Eins und decke schnell ein wenig Kram zu, der herumliegt. Die Frau will bei mir staubsaugen, denn neuerdings ist dieses Sache des Vermieters und der schickt dafür eine Putzkraft. Sie war auch schon zweimal da, allerdings nervt mich gewaltig, daß sie einfach so Zutritt zu meiner Wohnung hat und vorher weder klingelt noch klopft. Zum einen erschrecke ich jedes Mal und zum anderen ist es mir auch etwas peinlich, daß es nicht immer ganz ordentlich bei mir ist. Heute geht es zum Glück. Außer, daß der ganze Couchtisch voller Schokoladenostereier liegt, ist es relativ aufgeräumt. Trotzdem bin ich durch meinen Schreck ziemlich aufgebracht und wütend, so daß ich den beiden Frauen unmißverständlich klar mache, daß sie verschwinden sollen und daß ich sie in meiner Wohnung nicht mehr sehen will. Dabei überlege ich bei mir, daß ich wohl ab jetzt den Schlüssel von innen in der Tür stecken lassen muß. Als sie durch den Korridor zum Ausgang gehen, bestätigt die Putzfrau noch einmal, daß es auf meine Art ja recht ordentlich in der Wohnung ist.

Bemerkung: Erstaunlich diese Träume. Da hatte ich gestern mal wieder den mehrmals im Jahr obligatorischen großen "Keiner-mag-mich"- Jammer und erhalte dann solche Traumbotschaften. Für bessere Noten scheint es aber nicht zu reichen, wobei mir jetzt endlich auffällt, daß die 3 in letzter Zeit ziemlich häufig in meinen Träumen vorkommt. Die dreigeteilte Wohnung, die drei Hunde, drei Putzfrauenbesuche und die Note 3. Anscheinend mußte ich schwarz auf weiß darauf gestoßen werden und noch immer hab ich keinen Schimmer, was mir die 3 sagen soll.
Der zweite Traum erinnert mich an den Traum mit der staubsaugenden Katze und jedesmal, wenn mir der Traum in Erinnerung kommt, könnte ich mich wieder wegschmeißen vor Lachen.

Zucker sagt,

daß Michael einfach Jehovah selber war, im besten Fall einer der Ärzte.

Sonntag, 11. November 2007

Toller Roman.

Wirklich. Ich frage mich nur, warum er als Sachbuch verkauft wird. Soviel Phantasie hätte ich dem Autor des Buchs "Die Blume des Lebens" gar nicht zugetraut. Aber das ist ja sowieso alles, bzw. zum Teil, gar nicht von ihm sondern von Thot aka Hermes. Und der muß es ja wissen. Bisher hatte er immer recht, wie der Autor versichert. Immerhin weiß ich jetzt, daß wir diese ganzen Probleme wie Krieg, Umweltverschmutzung und raffgierige Kapitalisten nur deshalb haben, weil sich in grauer Vorzeit einige Marsianer auf der Erde breit machten, deren kaltblütige und rationalen Gene sich schnell unter unseren eigentlichen Vorfahren ausbreiteten. Die Marsianer beschlossen irgendwann (nachdem sie auf die anderen gehört hatten und darauf durch einen Kometeinschlag fast ausgerottet wurden), die Weltherrschaft an sich zu reißen, was ihnen ziemlich gut gelungen ist. Nun kann ich mir endlich auch sicher sein, daß ich wohl nicht die geringsten Spuren des Marsianer-Gens besitze, denn dann wäre ich mindestens Millionär.
Sehr interessant finde ich auch die Aussagen über die ägyptischen Bauwerke. Ich meine, über die Pyramiden gibt es ja jede Menge sinnige und unsinnige Theorien, aber daß die Cheopspyramide Landeplatz für ein riesiges untertassenähnliches Luftschiff gewesen sein soll, ist mir neu. Ebenso absonderlich erscheint mir die Aussage, daß die Figuren vor dem Tempel von Abu Simbel in ihrer natürlichen Größe dargestellt wurden und der Eingang dazu, in welchen noch nicht einmal ihr Fuß passen würde, nur deshalb so klein ist, weil er nur für die Venusier gebaut wurde, welche noch die Größe der dritten Dimension hatten. Diese Dame übrigens

http://www.aegyptologie.com/forum/cgi-bin/YaBB/YaBB.pl?board=wuh&action=display&num=1182076600,

- die mit dem obersten Bild auf der Seite ebenfalls im Buch abgebildet wird -, ist ja ziemlich einfach als Königin Teje zu erkennen, zumindest wenn man sich bereits etwas mit Ägyptologie beschäftigt hat. In diesem Buch heißt sie jedoch Tiya und hat mit ihrem Ehemann Ay heiliges Tantra praktiziert und interdimensional ein Kind gezeugt, was alle drei für immer unsterblich machte, weshalb sie heute noch auf unserer Erde leben. Nun ja, vielleicht führte Königin Teje ja ein Doppelleben und hatte noch einen heimlichen inoffiziellen Ehemann, mit dem sie dieses geheime Tantra praktizierte. Möglich ist alles und ich will keinesfalls behaupten, daß ich es besser weiß. Sollte dieses Kind Echnaton gewesen sein, müßte auch dieser heute noch auf der Erde leben. Ich kann dieses Kind aber wohl eindeutig nicht gewesen sein, auch wenn Amenophis III. mein Vater war und Teje somit evtl. meine Mutter. *pfeif*

Bäckereisuche, Lammfellhaare und Romanidee

Es ist vormittags und ich habe noch etwas Zeit, um durch die Straßen zu gehen und mir vielleicht irgendwo vom Bäcker frischen Kuchen zu holen. Erst bin ich am S-Bahnhof, laufe drumherum und lande irgendwie in der Straße meiner Kindheit. Ich weiß nicht so recht, in welche Richtung, überall gibt es was zu sehen, dann biege ich ab und laufe in Richtung meines jetzigen Kiezes. Doch je weiter ich komme, um so mehr verändern sich die Straßen. Ich erkenne sie jetzt nicht mehr wieder und frage mich, wo ich bin, denn sowas habe ich hier noch nie gesehen. Die Häuser werden immer älter und schöner, schließlich fast rokokoartig, Rosenspaliere und Gärten sieht man an verschiedenen Ecken, alte Laternen, Säulen, runde Dachkuppeln - es kann doch nicht sein, daß ich hier in der Nähe wohne und davon gar nichts weiß? Schließlich schaue ich auf eine prachtvolle Allee mit hohen alten Bäumen, die allerdings nur auf einer Seite stehen, während sich auf der anderen Seite verzierte Hausfassaden reihen. Den Fotoapparat habe ich natürlich nicht dabei und ein Bäcker findet sich hier auch nicht.
In der S-Bahn steht ein Mann mit einer riesigen lammfellartigen Mähne an der Tür, die gleiche Farbe, lang und etwas filzig. Auf einmal überkommt mich von einem Moment zum anderen eine tiefe Leidenschaft, weniger für den Mann, als vielmehr für die Haare. Fast möchte ich mich in sie hineinkuscheln wie in einen Lammfellteppich, aber als ich wieder zur Tür blicke, hat der Mann plötzlich eine Glatze.
Im nächsten Traumfragment kommt mir die Idee für einen neuen Roman, indem ich die Handlung direkt vor mir sehe, zuschaue, was passiert und denke: ja, genauso müßtest du es aufschreiben. Das meiste davon habe ich vergessen, aber es ging um einen Mann, der einer Frau irgendeine Aufgabe gab und ihr heimlich folgte und sie beobachtete, ob sie das auch wirklich so tut.
Schließlich liege ich zu Hause in meinem Bett und mir fällt ein, daß ich noch immer keinen Bäcker gefunden habe. Ich überlege mir, daß ich im Notebook nachschauen könnte, welches auf dem Tisch steht, doch als ich aufstehen will, merke ich, daß ich gelähmt bin und mich nicht bewegen kann. Gut, denke ich, anscheinend schlafe ich noch und bin nicht wirklich so wach, wie ich dachte, also warte ich, bis ich richtig wach bin. Ich liege also da und warte. Irgendwann hebe ich den Kopf und sehe am Fußende des Bettes ein in ein Netz gesponnenes Tier, das wie eine grün-gezuckerte Lakritzstange aussieht. Es sieht zwar nicht so gefählich aus wie eine Spinne, trotzdem möchte ich nicht, daß es vielleicht auf mir rumkrabbelt. Deshalb werde ich jetzt zappeliger und möchte mich endlich bewegen können, was aber immer noch nicht gelingt, bzw. nur ein bißchen mit Kopf und Händen. Irgendwie dauert das alles ziemlich lange und langsam werde ich panischer, weil ich mich noch immer nicht bewegen kann. Dann, mit unmenschlicher Anstrengung, ich schaffe es gerade einmal, mit meinen Händen etwas zu wedeln, erwache endlich tatsächlich aus dem Traum.

Samstag, 10. November 2007

Zucker sagt,

die Welt wird eine Rasse hervorbringen, welche den Stelen im Holocaust-Mahnmal ähnelt.

...

Gerade Tiere, Pflanzen und Mineralien aber spielen dort eine große Rolle, wo von der Wohnung Gottes, dem Tempel erzählt wird, oder bei der Beschreibung von Gottes Thronwagen, der »merkawa«, in der Vision des Ezechiel.
(aus "Die Kabbala im Traumleben des Menschen" von Friedrich Weinreb )

Außerdem haben Physiker an der University of Rochester der University of Kansas Belege dafür gefunden, die an dem lange bewahrten Glauben rütteln, der Weltraum sei in allen Richtungen gleich. Der Forscher John Ralston berichtete: "Es scheint eine absolute Achse, eine Art von kosmologischem Nordstern zu geben, an dem sich das Universum orientiert." Diese Arbeit wurde in der Ausgabe der Physical Review Letters vom 21. April 1997 publiziert. Außerdem hat man entdeckt, dass Licht an dieser Achse anders wandert als überall sonst. Es gibt also nun zwei uns bekannte Lichtgeschwindigkeiten! Die Achse ist der Schlüssel zum lebendem Mer-Ka-Ba-Feld, und diese Entdeckung könnte irgendwann beweisen, dass das ganze Universum wirklich nur ein gigantisches lebendes Mer-Ka-Ba-Feld ist.
(aus " Die Blume des Lebens, Band 1" von Drunvalo Melchizedek)