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Samstag, 28. Februar 2009

Das silberne Kruzifix (Traumsplitter)

Eine riesige Eisdecke begrenzt von einer Mauer. Zwar sind viele Menschen darauf und doch traue ich ihr nicht. Gehe lieber direkt an der Mauer entlang, um sie zu überqueren. Auf der anderen Seite erwarten mich labyrinthartige Räume.

Gemeinsames Fernsehen mit einer Freundin. Anscheinend ist sie Ärztin und als sie merkt, daß ich wegen Rückenschmerzen kaum noch sitzen kann, sagt sie nur: "Zeit für das doppelte Wort." Das doppelte Wort? Ah, sie meint Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Doppelt wohl deshalb, weil man es zweimal schreibt.(?)

Eine Gefängnisfestung ähnlich Alcatraz. Ich habe jemanden hineingeschmuggelt, der kein Gefangener ist, den ich aber in einem extra abgeschlossenem Zimmer verstecke (A.). Anscheinend betritt nie jemand dieses Zimmer. In der Festung läuft außerdem noch eine fanatische Gruppe von christlichen Frauen herum, welche hellblaue Gewänder und seltsam geformte hellblaue Hauben tragen. Sie führen ständig irgendwelche Reden über Gott, Sünden und so weiter. Ich habe mich allerdings so gut getarnt, daß sie mich in Ruhe lassen. Im versteckten Zimmer halte ich nun eine Schachtel mit eingeschäumten Schmuckstücken in der Hand. Und ich esse diese Schmuckstücke, dazu ist wohl der Schaum ringsherum, damit sie besser rutschen. Unter ihnen auch ein silbernes Kruzifix an silberner Kette. Gerade will ich es ebenfalls essen, da fällt mir ein, daß es ein Geschenk und Erinnerungsstück ist, welches ich wahrscheinlich nie wieder sehe, wenn ich es esse. Deshalb lasse ich es. Mir gegenüber am Tisch sitzt jetzt mein Vater und schaut neugierig auf die Sachen in der Schachtel. Er fragt irgendwas, kann aber wohl nicht richtig reden, da er einen Schlaganfall hatte. Vor uns läuft ein Film. Obwohl er mich nicht interessiert, bleibe ich sitzen und schaue ihn an, weil ich spüre, daß es mein Vater genießt bei mir zu sitzen, auch wenn wir nicht miteinander reden können. Also sitzen wir uns nur gegenüber und schauen den Film.

Freitag, 27. Februar 2009

Eine bürgerkriegsähnliche Zeit wird es, einen heiteren Roman zu schreiben.

Leere weitläufige Arbeitsräume, in welchen man in regelmäßigen Abständen wie Bojen schwimmende Sitzringe findet. Irgendwoher weiß ich, daß hier die schönste Party im Gange ist. Es kommen sogar noch Leute aus meinem ersten Betrieb, der mir vollkommen unbekannt ist. Mir fällt jetzt ein Eisberg mit flachem Fuß auf, auf dem eine Frau den Gürtel aus abgehackten Menschenhänden um ihre Yoni schwenkt, und zwei ältere Mönche, die einst Soldaten gewesen waren. Es fehlt garantiert an gar nichts. Das Überbewußtsein bringt präkognitive Visionen hervor und starrte mich ebenso entsetzt an. Meine beiden Bekannten kommen aus der Seele und erfahren das göttliche Lebenswunder der Wandlung von Valium zu Amphetamin. Oft hat man den Unterschied zwischen einem kreativen Visionär und einem halben Liter Wasser: 131/83 P 57. „Wie weit bist du wirklich?- flüstere ich und kratze mit den Fingernägeln den Dreck, der den Dissidenten Zulauf verschaffte, ab. Denn ich bin durchaus vorbereitet, wenn mich immer und überall solche Assoziationen plagen, doch ich würde sagen, daß er weder Schmetterling noch Motte war.

Sunday for tea

Platzreservierung auf dem Friedhof

Ein kleiner Friedhof mitten in einer großen Stadt. Es ist eine ausländische Stadt, vielleicht sogar in Amerika, und irgendwie wundere ich mich ein bißchen darüber, daß so ein stiller, grüner Friedhof direkt in einer Großstadt liegen kann. Man müßte doch etwas davon merken! Ich prüfe deshalb noch einmal die Umgebung und sehe große Häuser, unter anderem ein weißes Haus mit spitzem Giebel und riesigem Balkon. Doch, das hier muß eine Stadt sein. Auf dem Friedhof befindet sich die Familiengrabstätte unserer Familie. Sie umfaßt genau vier Gräber, wobei jeweils zwei eine Teil-Grabstätte bilden und von einer kleinen Hecke umfaßt sind. Es ist auch schon genau festgelegt, wer an welcher Stelle liegt. Mein Vater hat seine Stelle inzwischen eingenommen. Er liegt außen, ich innen, so daß neben mir meine Mutter zu liegen kommt, die in der zweiten Grabstätte ebenfalls innen liegt. Außen neben ihr ist der Platz für meinen Bruder vorgesehen. Irgendwie mißfällt mir diese Aufteilung. Es erscheint mir richtiger, wenn mein Bruder und ich zusammen liegen, am besten innen. Außerdem würde ich ihn gerne neben mir haben. Er wirkt etwas abgeschottet dort außen. Mutter und Vater müßten theoretisch eigentlich nebeneinander liegen. Nur weil sie nicht neben ihm liegen will, müssen wir jetzt darunter leiden und mein Bruder ist ausgeschlossen. Ich weiß nicht warum, aber es erschien mir im Traum, als ob er nur durch mich, bzw. mich an der Seite, eine Verbindung zur Familie hätte. Etwas ärgerlich die Aufteilung, aber wohl nicht mehr zu ändern, da alles schon fest reserviert ist. Erneut bewußt werde ich etwas später auf einer mit Herbstlaub bedeckten Wiese des Friedhofs liegend. Gleichzeitig mit dem Wissen, wo ich mich befinde, wird mir auch die Zeit bewußt. Ich muß endlos lange auf dieser Wiese gelegen haben, genaugenommen kam es mir vor wie eine Ewigkeit. Doch nun auf die Uhr schauend stelle ich fest, daß es nur eine Stunde war. Eine frühe Stunde an einem Sonntagmorgen. Normalerweise ist so eine Stunde gar nichts. Doch anscheinend, wenn man sich in einen Zustand ohne Zeit- und Raumgefühl versetzen kann, nur ganz im jeweiligen Augenblick lebend, kann man die Zeit ausdehnen. Das sollte ich mir merken und öfters machen. Allerdings bemerke ich jetzt auch die Kreuzspinnen im Herbstlaub. Darauf liegen möchte ich nicht mehr, um zu vermeiden, daß sie an mir herumkrabbeln, und stehe auf. Aber trotzdem, das raum- und zeitlose Ruhen auf der Wiese war so schön, daß ich es wahrscheinlich trotz der Spinnen wiederholen würde.

Bemerkung: Der Traum kommt mir vor wie eine geträumte Familienaufstellung, in welcher die Beziehungen zwischen den Mitgliedern bildhaft dargestellt werden. Die Parallelen sind auffallend:
Mein Bruder und mein Vater waren sich immer spinnefeind. Beide liegen am weitesten entfernt voneinander. Zwischen mir und meinem Bruder steht stets unsere Mutter auf eine trennende Art. Ich befinde mich zwischen meinen Eltern, hier aber als Verbindungsstück, der Kitt sozusagen.
Und jetzt sehe ich plötzlich, daß diese Aufteilung vielleicht nur deshalb so ist, weil meine Mutter meinen Bruder ebenso manipuliert hat wie mich und dabei auch vollen Erfolg hatte. Mich und meinen Vater hat sie gerne gegeneinander ausgespielt, mich auf ihre Seite gezogen usw. Als ich klein war, hat das noch funktioniert. Erst spät ist mir die subtile Beeinflußung von ihrer Seite aus bewußt geworden. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich manche Verhaltensweise meines Vaters besser verstehen, wobei ich mir nie ganz klar darüber geworden bin, ob er die Manipulationen direkt wahrnahm oder diese nur ein unbestimmtes ungutes Gefühl in ihm wach riefen, welches hilflose Aggressionen auslöste. Nachdem ich gewisse Verhaltensweisen meiner Mutter durchschaute, führte dies vermehrt zu Konflikten mit ihr, weil sie ja nun nicht mehr auf diese versteckt subtile Art ihren Willen durchsetzen konnte. Wenn sie nun genau dasselbe mit meinem Bruder gemacht hat und damit bis heute Erfolg hatte (was daran liegen könnte, daß mein Vater mich bevorzugte), würde das auch erklären, warum er so unversöhnlich gegenüber dem Vater ist und meiner Mutter dagegen vollkommen blind ergeben. Aber es ist wohl so, wie im Traum dargestellt - ändern wird sich jetzt an dieser Platzierung nichts mehr. Je mehr von uns unter der Erde liegen, um so weniger.

Donnerstag, 26. Februar 2009

Straßenbahnhaltestelle

Straßenbahnhaltestelle

Das Geheimnis des Straßenbahnmastes

Seit Monaten stehe ich früh an immer derselben Stelle der Straßenbahnhaltestelle und schaue auf einen der kabelführenden Maste. Und in letzter Zeit fallen mir seltsame Vorgänge an diesem Straßenbahnmast auf, welche täglich neu meine Phantasie beflügeln. Über Wochen hinweg stand nämlich ein großer halbierter Knochen neben diesem Mast. Vom Umfang hätte es ein Menschenknochen sein können, aber natürlich gehe ich lieber davon aus, daß es ein Tierknochen war. Jeden Morgen fragte ich mich, wer wohl Knochen neben einen Straßenbahnmast stellt. Ein Metzger? Ein Serienkiller? Oder ist es irgendein geheimes Zeichen? Und niemand schien ihn außer mir zu sehen. Nach wirklich ziemlich langer Zeit, ein Monat bestimmt, war der Knochen endlich verschwunden. Ein, zwei Tage blieb der Platz unter dem Mast leer, aber dann, nur sehr kurze Zeit später, lag ein blaues Plastikfeuerzeug dort. Nun ist ein Plastikfeuerzeug an sich nichts auffälliges, weshalb ich zuerst nicht weiter darauf achtete, doch dann begann ich zu überlegen: Wieso ein Feuerzeug an diesem Ort? Ein Straßenbahnmast zwischen den Schienen ist nicht gerade ein Treffpunkt, wo ständig Leute herumstehen und ihre Feuerzeuge verlieren. Selbst beim Überqueren der Schienen würde man in der Regel nicht so dicht am Mast vorbeistreichen. Und wieso liegt an diesem Mast überhaupt immer was? Ich meine, es gibt andere Masten, an denen nie etwas liegt und erst recht keine Knochen. Ist es vielleicht ein Ort für Geheimbotschaften von Agenten? Oder entsorgt dort ein Killer nach und nach, seiner Meinung nach unauffällig, die Reste eines Verbrechens? Allerdings ist ein Straßenbahnmast dafür doch etwas öffentlich, aber vielleicht funktioniert es gerade deshalb? Oder spielen da einfach ein paar Leute Schnitzeljagd? Eigentlich müßte man sich direkt mal auf die Lauer legen, sobald das Feuerzeug verschwunden ist.

Mittwoch, 25. Februar 2009

Engel und Dämon

Lang der Morgen war vergangen -
die Mittagsfrau strich durch die Heide
und der Regen tropfte tänzelnd
auf das Laub der alten Weide

Dunkle Wolken hingen schweigsam,
wo sich der Erde Scheitel zieht,
als von Ferne naht das Unheil,
grau Nebel sich im Tale wiegt

Teuflisch-höhnisches Gelächter
fährt im Nu durch alle Glieder,
jedem Sträuben sich die Haare
und verwelkt ist gleich der Flieder

Ängstlich schaun die Menschen um sich
und eilig fliehn sie nach dem Haus,
warten schaudernd, bang und betend,
strecken nur die Nasen raus

Dort am Baume bei dem Flusse,
wo das Wasser träge fließt
lichtverhüllt ein heller Schatten
leuchtend durch den Nebel bricht

Weiße Schwingen lassen ahnen,
die Herkunft dieser Urgestalt
mit lichtverziertem Heldenhaupte
und dem Schwert in festem Halt

Wartend auf des Dämons Meute,
die mit Geheul nun näherjagt
und gerüstet zu dem Kampfe,
den ein Menschenkind nicht wagt

Wie der Pestgeruch der Hölle
ein Dampf aus heißer Erde steigt,
bevor zerbricht die Weltenhülle
und sich ein wildes Untier zeigt

Gräßlich ist es anzuschauen,
selbst das Herz gefriert zu Eis,
wenn es mit verschlagnem Blicke
seine Klauen grausig reibt

"Ah, sieh an - wes süßes Antlitz
aus der hochheil'gen Himmelsschar
hat gewagt sich mir zu nähern
und das auch noch alleine gar."

"Mehr bedarf es nicht zu stellen
sich dir Garstkopf in den Weg."
sagt's und springt mit klarer Klinge
auf des dunklen Wassers Steg -

schon der Engel ganz behende
und zum Schlag bereit sich machend,
doch das Untier will nicht folgen
sondern hält den Bauch sich lachend

"Nun, was ist? Du bist wohl feige?
Willst zu Tode lachen dich?
Oh, das kannst du gerne haben,
wenn du in den Spiegel blickst."

"Ach, mein kleiner Flitterengel,
was bist du zornig denn mit mir?
Laß uns lieber Freunde werden,
und ich zeige die Hölle dir."

"Oh, nein danke, lass nur gut sein."
stolz der Gefiederte erwidert,
verächtlich auf den Dämon blickend,
der sich so dreist anbiedert.

"Das konnte ja nicht anders gehen,
mit dir hochheil'ger Mißgeburt,
willst deinem Feinde nicht vergeben,
doch schwafeln kannst du immer gut

Hast du denn vergessen schon,
dass wir Brüder waren einst,
Ambrosia uns gemeinsam teilten
und auch unser'n Himmelsdienst?

So schätzt du die Familienbande -
willst mich sogar töten heimlich.
Tut man sowas mit Verwandten?
Ist das neuerdings so üblich?"

Schwankend wird der Blick des Engels
und listig grinst das Tier ihn an,
als dieser sinken läßt sein Schwert
und etwas näher tritt heran:

"Recht hast du - sei mein Bruder.
Dir trauen kann ich leider nicht.
Aber gut, auch du sollst leben,
doch holen möge dich die Gicht."

"Gut gesprochen", lacht der Dämon,
"Sowas nenn ich denn ein Wort.
Darauf woll'n wir einen heben..."
und zieht den Engel mit sich fort

In der Kneipe an der Ecke
kehren beide friedlich ein,
wo sie trinken ein paar Runden
von des Gastwirt's bestem Wein.

Und dann haken sie sich unter,
schunkeln heiter so zum Lied,
bis von zuviel Wein besoffen
der Dämon unter'm Tische liegt.

Doch der Engel, züchtig nippend,
lächelt fröhlich, und sehr gnädig
spricht er seine weisen Worte:
"Meine Herrn! Der wär' erledigt..."

(2005)

Dienstag, 24. Februar 2009

...

Worin bestand das Verdienst der guten Engel, durch das sie das ewige Leben erlangten? Verdienst bedeutet für das Geschöpf im letzten die in seinem Tun zum Ausdruck gebrachte Anerkennung der Majestät Gottes. Für die Engel bestand es darin, daß sie sich in freier Erfüllung des göttlichen Gesetzes in die von Gott aufgestellte übernatürliche Ordnung einfügten. Die Gemeinschaft des Gottesvolkes, dessen Verfassung und ständische Gliederung allein von dem allem Begreifen entzogenen Willen Gottes bestimmt werden, forderte von den Engeln den Verzicht, durch ihre natürliche Glorie a l l e n Geschöpfen überlegen zu sein. Im Reiche Gottes sollten sie nicht nur die G l e i c h b e r e c h t i g u n g der ihnen an sich weit unterlegenen menschlichen Natur, sondern sogar - im Gott-menschen - deren gnadenhafte Erhebung über die Herrlichkeit selbst der höchsten Engel anerkennen. Ob das Verdienst der Engel allein in der freiwilligen Unterwerfung unter die gottgewollte Ordnung bestand, oder ob ihnen auch ein besonderes Prüfungs g e b o t - wie den Paradiesesmenschen - gegeben wurde, ist von der Kirche nicht entschieden worden.
(aus "Das Reich des lebendigen Lichtes" von Heinz Kühn)

Montag, 23. Februar 2009

Das Akustische Manifest

Dieses Akustische Manifest kann ich voll unterschreiben. Gefunden bei mehrLicht.

Sonntag, 22. Februar 2009

Lieder der Nacht mit Hildegard Knef

Letzte Nacht war eine Liedernacht. Im ersten Traumfragment sehe ich den leicht verhangenen Horizont eines Meeres vor mir, vor welchem sich die Umrisse von vier oder fünf verschiedenen Schiffen abzeichnen, unter anderem auch der "Sturmvogel" aus Berlin. Gleichzeitig höre oder singe ich ein Lied ungefähr in der Melodie von "Ich steh im Regen" aus dem Sketch mit Heinz Erhardt:

Die Schiffe meines Lebens
kommen näher
sie kommen näher
und hinter mir der Abgrund
in den ich nur zu springen brauch
doch ich kann es nicht

Später im Traum arbeite ich mit einer bekannten Künstlerin zusammen. Es ist Hildegard Knef. Zum einen entwickeln wir aus alten Songs neue Ideen und Interpretationen und zum anderen auch Entwürfe für Bühne oder Kleidung. Für diese Entwürfe hat ein ebenfalls bekannter Designer, den sie kennt, ihr einen Teller mit einigen Stücken Sushi geschickt. Der Teller mit dem Sushi symbolisiert den Farbentwurf. Er ist viereckig und himmelblau. Als die Knef ihn sieht, sagt sie verträumt: "Schau, das ist genau das Blau des Himmels über .....!" Wir machen nun eigene Farbentwürfe auf Papier, wobei wir allerdings hellgrünes Papier und grünliche Farben verwenden. Für die Lieder verwenden wir frühere Songs von Bruce Springsteen. Während dieser Arbeit wird mir klar, daß ich plötzlich einen Zugang zu diesen Songs von Bruce Springsteen bekomme und sie mir beginnen zu gefallen. Irgendwann schickt mich die Knef schlafen. Während ich gehe, denke ich nachfolgenden Satz und mit diesem Satz im Kopf erwache ich auch (allerdings ist mir dabei, als habe eine Unterbrechung stattgefunden und ich hätte den Satz ein zweites Mal in meinem Kopf): "Das sind schöne Lieder, aber soo alt!"

Meinen täglichen Biff gib mir heute...

Aus dem Nachwort:
Diese Geschichte hat - und hatte - nie die Absicht, den Glauben des Lesers in Frage zu stellen. Sollte dieser Glaube jedoch durch Geschichten in einem heiteren Roman zu erschüttern sein, wäre womöglich etwas mehr Beten angeraten.

Samstag, 21. Februar 2009

Meinen täglichen Biff gib mir heute...

"Ich kann nicht fassen, dass du darauf reingefallen bist", sagte Josua. Er lief übers Wasser und half uns, Petrus ins Boot zu ziehen. "Petrus, du bist dumm wie eine Kiste voller Steine. Aber dein Glaube ist erstaunlich. Auf diese Kiste voller Steine werde ich meine Kirche bauen."

Freitag, 20. Februar 2009

Was stimmt hier nicht?

Die neue Werbung, die jetzt an allen Haltestellen in Berlin zu sehen ist, finde ich mal richtig witzig. Sie erinnert mich an die Ikonographie-Vorlesungen in der Uni.

Was stimmt hier nicht?

Und wenn man genau hinschaut, kann man auf dem Bild auch mich erkennen. ;o)

What the bleep....



Zwar nicht unbedingt Neues über Quantenphysik, Realität, Materie und Bewußtsein, aber dafür eine witzige, abschnittsweise etwas langatmige Zusammenfassung als Doku.

Herr N., wie er leibt und lebt...

Wir unterhalten uns über Alarmanlagen - ich hatte ja in meinen früheren Bürohäusern immer welche. Da konnte man auf einen roten Knopf drücken und in den anderen Zimmern blinkte und tutete es, so daß die Kollegen kommen und einen retten konnten. Wenn dann aber wirklich mal einer verrückt gespielt hat, kam kaum jemand, sondern die meisten blieben lieber, wo sie waren. Als ich das erzähle meint Herr N., eigentlich müßte es einen roten Knopf geben, der bei Betätigung automatisch alle Türen und Verbindungstüren zu den anderen Büros verriegelt, damit im Ernstfall nur einer abgemurkst wird, aber nicht alle. *gg*

Donnerstag, 19. Februar 2009

...

Paulus schrieb an die Apatschen:
Ihr sollt nicht nach der Predigt klatschen.
Paulus schrieb an die Komantschen:
Erst kommt die Taufe, dann das Plantschen.
Paulus schrieb den Irokesen:
Euch schreib ich nichts, lernt erst mal lesen

(unbekannt)

Das Krankenhaus am Rande der Stadt | 2

Das Krankenhaus am Rande der Stadt | 2

Das Krankenhaus am Rande der Stadt

Das Krankenhaus am Rande der Stadt

Tagebucheintragung vom 23.02.2004

Die Stille ist fort und auch die Weite. Eine blasse Erinnerung an einen Frieden, der meine Welt wieder geradegerückt hat. Die Sehnsucht danach bleibt. Die Sehnsucht nach allumfassender Liebe und dem Ruhen in dem was ist. Das Wollen ist stark. Zu stark. Der Wunsch nichts anderes mehr zu wollen. Dabei ist es doch gerade dieses Wollen, das die Einheit wieder zerstört. Wie schwer ist es doch, still zu werden, ohne etwas zu wollen, zu erwarten, zu erdenken. Und um wieviel schwerer ist es doch, still zu bleiben, wenn um einen herum die inneren wie äußeren Machtkämpfe toben. Manchmal ist es anscheinend nötig, daß der Verstand sich endlos um sich selbst dreht, um zu begreifen, daß dort nichts ist, das er begreifen könnte. Wirklich verstehen kann nur das Herz. Was bleibt ist die Gewißheit, daß es etwas gibt, das die Antwort auf alle Fragen ist, rein, klar und ursprünglich, und wodurch alles unauflöslich miteinander verbunden ist.