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Montag, 20. April 2009

Fensterputzen mit Nano-Autopolitur

Auf den Tip meiner Schwägerin hin habe ich gestern einige Fenster mit Nano-Autopolitur geputzt. Angeblich soll man danach den Schmutz, wenn sich denn noch welcher absetzt, einfach mit einem trockenem Tuch abwischen können. Und für weniger Arbeit bin ich ja immer zu haben. Aber trotz allen Polierens sehen die Scheiben jetzt in der Sonne richtig schlierig aus. Ok, in der Sonne sehen meine geputzten Fenster eigentlich nie besonders toll aus, da ich zum Fensterputzen genauso wenig Talent habe, wie zu allem anderen. Aber nie sahen sie bisher SO aus. Entweder mache ich etwas falsch oder Nano-Autopolitur ist doch keine so gute Idee. Im Waschbecken macht sich das Zeug allerdings fantastisch.

Der Kuß von Richard Gere

Ein undefinierter Ort, an welchem ich mich anscheinend mit dem Malen beschäftige, denn ich stehe an einem Wasserhahn und spüle eine Farbtube, die mit himmelblauer Farbe bekleckert ist, und einen Pinsel ab. Die Tür geht auf und Richard Gere kommt herein. Das wundert mich gar nicht, denn ich weiß im Traum, daß er sich ebenso wie ich schon länger hier aufhält und wir uns seitdem kennen. Genaugenommen hat Richard Gere einen Narren an mir gefressen und innig väterliche und freundschaftliche Gefühle für mich entwickelt. Ich empfinde seine Nähe und Fürsorglichkeit ebenfalls als sehr angenehm, wir fühlen eine tiefe Sympathie füreinander, allerdings habe ich auch ein starkes Verlangen nach mehr körperlicher Nähe, während er in diesem Punkt eher distanziert bleibt. Ich denke mir, es liegt daran, daß ich so jung bin und er in mir eher eine Tochter, allerhöchstens platonische Freundin sieht. Außerdem entnehme ich einer Bemerkung von ihm, deren genauen Wortlaut ich vergessen habe, daß er wohl dem Sex abgeschworen hat und eine ganz persönliche Strategie zur Befriedigung notwendiger körperlicher Bedürfnisse verfolgt, indem er es "einfach laufen läßt". Dies stört oder interessiert mich jedoch nicht weiter, da ich nicht auf Sex aus bin. Es geht nur um eine stärkere körperliche Nähe, da ich mich, je näher sein noch immer athletischer Körper mir ist, um so wohler fühle. Jetzt gerade, als er zur Tür herein gekommen ist, hat er mir ein Geschenk mitgebracht. Es ist zusammengerollt und er breitet es, vor mir hockend, auf einer Liege aus. Es ist ein Handtuch, welches mit einem Landschaftsgemälde bedruckt wurde, im Hintergrund blauer Himmel, vielleicht Berge, im Vordergrund ein einsamer kahler Baum im dunklen Kontrast. Ein klitzekleines bißchen bin ich ja enttäuscht, denn ich denke mir, würde er in mir nicht nur eine kindliche Freundin sehen, sondern vielleicht die Geliebte, hätte er mir sicher etwas anderes geschenkt. Evtl. Schmuck, einen Ring, mindestens eine Kette. Es geht mir dabei nicht um das Geschenk an sich, sondern darum, was es über die Art der Beziehung aussagt. Trotzdem rührt mich diese kleine liebevolle Geste und ich würdige das Handtuch auch gebührend, indem ich sage, wie schön es ist. Gleichzeitig mache ich mich still an die Arbeit, meinen Status bei ihm aufzuwerten, indem ich ihm stetig näher komme, ihn berühre und ihm schließlich keine andere Wahl mehr lasse, als mich zu küssen. Wahrscheinlich hat er gewußt, daß er meinen Berührungen nicht widerstehen kann und sich deshalb so zurückgehalten, denn jetzt fallen spürbar alle Schranken und moralischen Bedenken. Der Kuß ist lang und zärtlich. Als wir daraus auftauchen, liegen wir nackt nebeneinander auf einem Bett, ohne daß etwas geschieht. Ich liege einfach nur in seinen Armen und lasse meine Blicke über seinen Körper wandern, begutachte die schon grauen Härchen, die wie ein leuchtender Flaum seinen Körper bedecken. Hier, in seiner Umarmung, fühle ich mich wunderbar sicher und geborgen.

Bemerkung: Ok, ok, schon klar. Statt an Marcel Reich-Ranicki sollte ich mich besser an Richard Gere halten. Allerdings könnte ich echt bessere Ratschläge von meinem Traumratgeber gebrauchen, da ich weder mit dem einen, noch mit dem anderen jemals in solch eine Situation kommen werde. :-/

Samstag, 18. April 2009

Empfang von Marcel Reich-Ranicki

Marcel Reich-Ranicki soll zu uns zu Besuch kommen. Er wird, wenn er da ist, eine Runde zum Karl-Marx-Denkmal, zum Lenindenkmal und zum Stalindenkmal machen und dann jeden einzelnen von uns begrüßen. Bevor er eintrifft erfahre ich durch Zufall, daß er mein Buch (Gedichtband?) "Perlen weiblicher Vorhänge" gelesen hat und meinte, es hätte nie veröffentlicht werden dürfen. Natürlich hätte es nie veröffentlicht werden dürfen! Das sollte es eigentlich auch gar nicht. Wie konnte das nur geschehen? Ich bin geschockt und vermute in meiner Mutter den Übeltäter. Jetzt ist er endlich da und schüttelt jedem die Hände. Er ist dabei sehr herzlich, umarmt sogar jeden und drückt meiner Mutter sein Beileid aus. Nur mich ignoriert er vollständig. Es scheint so, daß er mich nicht leiden kann. Über die Gründe dafür kann ich nur spekulieren. Trotzdem finde ich es ziemlich unhöflich.

Donnerstag, 16. April 2009

Trichterwinde,

Paternosterblume, Barbarakraut, Geranien, Duftprimeln und Armeria maritima blühen in meinem Garten auf meinem Balkon. Ich habe festgestellt, daß dieser in diesem Jahr etwas rosa-lastig geworden ist, was mich selbst verwundert, da Rosa nicht unbedingt meine favorisierte Farbe ist. Aber zur Zeit empfinde ich es irgendwie als sehr entspannend, allerdings nur in natürlicher Form.


Blumengruß

Dienstag, 14. April 2009

Verdienste

Im Laufe der Geschichte gab es ja so einige Personen, die es durch ihre Verdienste zu mehr oder weniger Bekanntheit gebracht haben. Der zweifelhafte Verdienst vom werten Herrn John Taylor, reisender englischer Augenheiler und Scharlatan, besteht darin (wenn man dem Streifen "Händel - Der Film" Glauben schenken kann), sowohl Johann Sebastian Bach als auch Georg Friedrich Händel mit einer mißglückten Staroperation unter die Erde gebracht zu haben. Irgendwie nicht sehr erstrebenswert, als Heiler mit solch einer Bilanz in die Ruhmeshalle der Geschichte einzugehen.

...

Die Tibeter glauben, dass Traum- und Wachbewusstsein nur zwei Pole des menschlichen Geistes sind und wir folglich nicht nur mit dem, was wir im Wachzustand tun, sondern auch mit unserem Verhalten im Traum altes Karma bereinigen oder neues Karma entstehen lassen können.
(aus "Mönche, Magier und Schamanen" von J.H.Brennan)

Sonntag, 12. April 2009

Der Osterhase

kam heute in Form von Sahnelikör. Außerdem gab es unter anderem eine moderne Krempelvase mit Blumen und aus der Sammlung von meinem Vater eine Spitzweg-Dame aus Zinn.

Ostern 1

Ostern 2

Ostern 3

Wie zur Zeit bei jedem Familientreffen, war wieder jede Menge Zeug durchzusehen und für den Flohmarkt oder eigenen Bedarf zu sondieren. Ich glaube, es ist immer noch so viel da, daß es für einige weitere Jahre reicht. An Büchern habe ich diesmal für meine Bibliothek mitgenommen:

- "Lourdes" von Zola
- "Schöne neue Welt" von Aldous Huxley
- Germanische Götter- und Heldensagen in Hardcoverausgabe von Reclam
- "Thomas Mann - Episches Werk, Weltanschauung, Leben" von Inge Diersen
- "Lolita" von Nabokov
- "Tagebücher der Henker von Paris 1685-1847"
- "Franziskus von Assisi" von Rudolf Meyer
- "Ikonen der Schule von Jaroslawl"

Und da ich ja ein Fan der Ikonenmalerei bin, habe ich auch erneut ein Ikonenbild vor dem Flohmarkt oder dem Müll gerettet, wobei mir hier die Darstellung der Maria, besonders des Gesichtes, nicht so sehr gefällt, wie auf dem anderen Bild.

Ostern 4

Den Rest des Abends verbrachten wir damit, die Stereoanlage meiner Mutter zu überprüfen, da sie meinte, sie könne ihre geliebte Roger Whitaker-Kassette nicht mehr abspielen. Das Rätsel löste sich ziemlich schnell, aber Technik, selbst wenn sie nicht mehr ganz so modern ist, ist insbesondere für alte Leute nicht ganz so einfach. Das Rätsel der verschwundenen Anrufe im Anrufbeantworter konnten wir ebenfalls lösen. Jetzt ist sie wieder glücklich, weil sie Roger Whitaker und ihre alten Anrufe hören kann. Nachdem die Kurzreise im Juni bereits feststeht, wurde nun die nächste Kurzreise im August geplant. Wenn alles klappt, werden wir unsere Geburtstage in einem Ferienhaus an einem schönen See in Brandenburg feiern.

Herzlich gelacht gerade

über diese Anekdote.

Die Weltkugel

Im Traum schwebte ich wieder irgendwie oben, doch heute lag unter mir kein Dorf und keine Stadt, sondern die gesamte Weltkugel wie ein riesiger Schulglobus. Ich konnte ziemlich schnell vom Nordpol zum Südpol fliegen und jeden Ort erreichen, in dem ich hätte landen wollen.

Erneut eine große Kathedrale. Diesmal sind alle Säulen(oder stehen sie vor den Säulen?), sowohl die zwei Reihen unten, als auch die, welche sich von den Emporen bis zum Kirchendach fortsetzen, aus Stein gemeißelte Heilige. Mit einem Mal verneigen sie sich alle gleichzeitig in einer einzigen überraschenden Bewegung, die sich wie eine Welle durch das Kirchenschiff zieht.

Eine mir fremde Kollegin aus einer anderen Abteilung, erklärt, daß sie MS habe und Schmerzen in den Rippen. Warum sagt sie das? Vielleicht um zu erklären, warum sie krankgeschrieben ist. Jetzt kommt eine zweite mir unbekannte Kollegin und bittet mich um meine Maildresse. Was will sie mit meiner Mailadresse, ich hab doch gar nichts mit ihr zu tun? Das frage ich sie auch und betont scherzhaft meint sie, es sei etwas ganz schlimmes, will aber nicht mit der Sprache herausrücken.
Ich kann sie nicht einschätzen und bin mir nicht sicher, ob es nicht vielleicht wirklich etwas schlimmes ist. Eventuell hängt es mit der kranken Kollegin zusammen und ich darf in einer anderen Abteilung Vertretung machen. Fehlt nur noch, daß ich das wieder neben meiner regulären Arbeit machen muß. Ich gebe ihr die Mailadresse, aber mit ungutem Gefühl. Etwas später höre ich dann von irgendwoher aus oder durch die Mailadresse das Gespräch von zwei Kolleginnen mit. Die eine Stimme kommt mir angenehm vertraut vor. Die kenn ich doch? Klar, es ist die Stimme von M. Sch. und ich freue mich ungemein, sie zu hören. Vielleicht steckt sie hinter der ganzen Sache mit der Mailadresse.


Bemerkung: Gestern sah ich eine Doku, in der eine koptische Kirche in Ägypten vorgestellt wurde, deren Kirchenschiff auf genau zwölf Säulen ruht, von denen jede Säule einen der Apostel symbolisieren soll.

Samstag, 11. April 2009

...

Als erstes verpflichtete man sich, Zuflucht weder bei Lehrern zu suchen, die den Lehren des Buddha widersprechen, noch bei samsarischen Gottheiten. Der erste Teil versteht sich für die meisten Tibeter, die ja buddhistischen Glaubens sind, mehr oder weniger von selbst. Aber der zweite Teil ist besonders interessant, und nicht nur für Buddhisten, sondern auch für Westler, die ja die buddhistische Weltsicht nicht unbedingt teilen. Es scheint darin angedeutet zu sein, dass manche Gottheiten - vielleicht sogar alle - ans Rad der Wiedergeburt gefesselt sind wie alle anderen Lebewesen. Damit ist nicht gesagt, dass diese Gottheiten (oder auch Lehrer, die dem Buddha widersprechen) keine Hilfe sein können - der Buddhismus gehört bekanntlich nicht zu den rechthaberischen Religionen; gemeint ist vielmehr, dass man sich von solchen Gottheiten und Lehrern nicht unbedingt die vollkommene Befreiung erwarten darf.
(aus "Mönche, Magier und Schamanen" von J.H. Brennan)

Freitag, 10. April 2009

Ein Abdruck aus dem Gehirn

Mit einem Reisebus unterwegs, erreiche ich eine Landschaft, in welche ein winziges Dorf eingebettet liegt. Ich kann es ein wenig aus der Luftperspektive betrachten. Eigentlich ist es ziemlich langweilig. Es hat nur ein paar Häuser, welche man an einer Hand abzählen kann und genau zwei Brunnen, einen neuen und einen alten. Ich frage mich, ob man sich dort noch immer aus den Brunnen mit Wasser versorgt, Wasserleitungen scheint es nicht zu geben. Viel lieber als das langweilige Dorf würde ich eine atemberaubende Landschaft betrachten, die es hier aber ebenfalls nicht gibt.

Mit anderen an einem Tisch sitzend. Es wird geschrieben und darüber geredet. Rechts neben mir eine ehemalige Mitschülerin. Ziemlich vorwurfsvoll wirft sie in die Runde, es sollte aber auch irgendwann mal ein Abdruck aus dem Gehirn dabei herauskommen. Mit Abdruck aus dem Gehirn meint sie einen Text. Da hat sie recht, doch weil ich schon mehr als genug Texte fabriziert habe, fühle ich mich von dieser Bemerkung nicht weiter angesprochen. Jetzt sehe ich einen Computerbildschirm vor mir mit einer Word-Datei. Darin lese ich "Word verschied". Huch, Word verschied? Das kann ja wohl nicht stimmen. Seit wann sagt man von einem Computerprogramm "es verschied"? Ich habe mich bestimmt verlesen. Und tatsächlich - beim nochmaligen Lesen erkenne ich das Wort "verschwand". Ok, "Word verschwand", das paßt schon eher, allerdings bleibt mir die Bedeutung dieser Aussage unklar.

Bemerkung: Ich sollte langsam wieder damit aufhören, Texte zu redigieren. Inzwischen tue ich es bereits im Traum. Dieser "Word verschied"-Lesefehler ist vielleicht ein verschlüsselter Hinweis in eben diesem Sinne.

Donnerstag, 9. April 2009

Vor dem Urlaub,

den Herr N. in den nächsten anderthalb Wochen haben wird, war er geradezu unausstehlich. Die letzten zwei Tage hatte er schlechte Laune, machte ständig wegen Kleinigkeiten einen Wirbel und schockte Kollegen wie Klienten mit seinen berühmt-berüchtigten aggressiven Manieren. Mir gegenüber ist er ja glücklicherweise immer sehr gemäßigt, trotzdem habe ich seine Hektik erstaunt zur Kenntnis genommen, zumal er normalerweise kaum in den Urlaub geht. Er nimmt nur einzelne Tage oder allerhöchstens eine Woche. Es hatte den Anschein, als würde ihn schon die Vorstellung, anderthalb Wochen nicht mehr die Kontrolle über seine Posteingänge zu haben, enorm stressen, wahrscheinlich mehr als die Arbeit an sich. Wenn es denn so schlimm für ihn ist, sollte er das mit dem Urlaub vielleicht lieber lassen, bevor er noch einen Herzinfarkt bekommt (treten die nicht immer in Erholungsphasen nach hohem Stress auf?). Jedenfalls kann ich seine schlechte Laune vor dem Urlaub nicht wirklich nachvollziehen - ich krieg immer erst welche, wenn ich nach dem Urlaub wieder ins Büro muß.

Mittwoch, 8. April 2009

Die Gedichte meines Vaters

Die mir vorliegenden Gedichte meines Vaters habe ich nun ebenfalls im Bookrixformat zusammengefaßt und auf meine Profilseite gestellt. Über Kommentare und/oder Sternchen würde ich mich freuen.

Gedichte meines Vaters

Der Geldzauber

In den letzten Wochen verwunderte es mich zusehens, daß ich noch immer Geldscheine in meiner Tasche fand, obwohl ich mich nicht einmal mehr erinnern konnte, wann ich das letzte Mal Geld abgehoben hatte. Fast schien es mir, als wäre meine Tasche verzaubert worden und die Geldscheine wachsen nun ständig von allein darin nach. Schließlich beschäftigte mich dieses Wunder so sehr, daß ich auf den Kontoauszügen nachforschte, wann genau und wieviel ich mir auszahlen ließ. Es war noch im letzten Jahr, irgendwann im Dezember. Nun habe ich also von Dezember bis heute ganz genau 400 € für den alltäglichen Bedarf an Lebensmitteln, Haushalts- und Hygieneartikeln ausgegeben. Großzügig gedacht wären es drei Monate mit im Schnitt 133 € monatlich. Wie geht sowas? Wenn ich es nicht schwarz auf weiß sehen würde, würde ich es selbst nicht glauben. Die andere Möglichkeit wäre natürlich, daß mir irgendwann jemand noch ein paar zusätzliche Geldscheine in die Tasche gesteckt hat, diese Option schließe ich aber eher aus. Und dabei bin ich viel zu faul, um zu rechnen oder auch nur auf den Preis zu schauen. Ich gehe einfach in den Supermarkt und kaufe, was ich möchte. Den Preis, wenn er nicht so überteuert ist, daß sogar mir es auffällt, nehme ich nur nebenbei wahr, falls überhaupt. Ich achte lieber auf Qualität bei den Produkten und kaufe außerdem oft Bio-Ware. Mit Sparen und Schnäppchenjagen habe ich wenig am Hut. Um so mehr erstaunt mich diese Bilanz. Ok, ich brauche wahrscheinlich nicht viel und komme mit wenig aus, meistens. Aber trotzdem. Ich mein, ich will mich ja nicht beschweren, aber andererseits frage ich mich doch, wozu ich acht Stunden am Tag wie eine Beknackte schufte, wenn ich fast problemlos mit Hartz IV auskommen würde. Das würde ja bei dieser Bilanz sogar noch ausreichen, um sich etwas für größere Ausgaben zurückzulegen. Nun gut, mit dem Kaufen von Notebooks dürfte es schwieriger werden, aber ein Bücherpaket dann und wann wäre noch drin. Allerdings wird in den nächsten sechs Monaten meine Bilanz wieder rapide ansteigen, weil ich an keinem Blumengeschäft vorbeigehen kann, ohne Balkonpflanzen zu kaufen. Heute war der erste Streich und der nächste folgt sogleich - diese buschigen Primeln sehen nicht nur prima aus, sondern geben auch einen betörenden Duft von sich:

Primel

Montag, 6. April 2009

Es ist doch eine Freude,

wenn man aufmerksame und um das leibliche Wohl des Schreibenden besorgte Leser hat. Heute erhielt ich auf diesen Eintrag hin eine Caresendung mit gemahlenem Zimt. Wunderbar. Zwar hätte ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch in Berlin außerhalb meiner Kiez-Discounter noch irgendwo Zimt aufgetrieben, aber die Post war schneller. Vielen lieben Dank an die Spenderin. Meine Vorräte an Zimt und Zucker bewahre ich übrigens in dieser Dose auf:

Seelenstreichler

Ursprünglich beinhaltete sie etwas anderes, aber ich finde, die Aufschrift ist so unmißverständlich, daß man sich jedes weitere Suchen erspart. ;o)