Sonntag, 27. September 2009
Samstag, 26. September 2009
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(aus "Das Lied von Bernadette" von Franz Werfel)
Zwölf Stunden Krankenhaus
Don't you forget about me
Freitag, 25. September 2009
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(aus "Das Lied von Bernadette" von Franz Werfel)
Donnerstag, 24. September 2009
Es gibt
Twittereis und Hofentrümpelung
In der elterlichen Dienstwohnung des Pfarrhauses. Aus irgendeinem Grund fallen mir ständig Bunt- und Bleistifte aus dem Fenster. Einer ist aus dem Kinderzimmerfenster gefallen, und der andere wurde gerade durch einen Luftzug aus dem Küchenfenster geweht. Dann werde ich mal schnell schauen gehen, ob ich die Stifte unten wieder aufsammeln kann. Einen der Stifte finde ich auf dem vergittertem Vorsprung unter dem Küchenfenster, der andere liegt auf den Pflastersteinen. Aber ich finde noch viel mehr. Überall sehe ich Sachen von mir herumstehen. Die Nische unter dem Balkon, wo normalerweise Bretter lagen, ist nun ein Regal. Auch im vergitterten Vorsprung ist ein Regal, und sogar seitlich vom kleinen Vorgarten sind Regale. Und alles voll mit meinen Sachen. Je mehr ich schaue, um so mehr entdecke ich. Mein Gott, ich muß das Zeug schnellstens nach oben schaffen. Wir wohnen doch nicht mehr lange hier und sonst vergesse ich es vielleicht. Ich beginne damit, daß ich alles in die Hofmitte herausstelle - Bücherstapel, Plastikeimer und -wannen, Gläser, Halbedelsteine, Spielwürfel, Plakate. Hoffentlich gehört das wirklich alles mir. Nicht daß der Hausmeister dort auch Sachen abgestellt hat und ich die mitnehme. Aber M., der Enkel des Hausmeisters und mein Spielfreund, ist mit dabei und wird schon merken, wenn sich etwas falsches unter die Dinge geschmuggelt hat. Der gesamte Hof ist nun vollgestellt. Es sieht aus wie bei einem Umzug. Hilfe, wie kriege ich das jetzt alles nach oben? Zum Glück helfen mir M. und noch eine zweite Person (S.?). M. ist bereits mit einem Arm voller Zeug ins Haus gegangen. Ich schnappe mir einen hohen Turm aus Plastikschüsseln und -eimern. Im Haus erreiche ich seltsamerweise sofort das Dachgeschoß. Ich wundere mich darüber, daß hier alles so fremd und neu aussieht. Kein Dachboden, wie ich es erwartet habe und kenne, sondern saubere kleine Zimmer und Wohnungen, die wahrscheinlich sogar bewohnt werden. Doch wo die Sachen lassen? Irgendwo müßte der Eingang zu einer Dachkammer sein. Die Zimmerfluchten und Türen sind wie ein kleines Labyrinth. Eines der Durchgangszimmer dient wohl neuerdings als Antiquariat und ich entdecke eines meiner Bücher, mit einem Zettel, auf welchem groß "Susi" steht. Ahh, dann hat M. die ganzen Sachen also schon in die Zimmerchen verteilt, sortiert und ggf. zum Verkauf freigegeben, nicht ohne mit Zetteln zu vermerken, daß es sich um meinen Besitz handelt. Aber im Antiquariat kann ich keine Plastikschüsseln lassen. Suchend irre ich weiter umher, um die richtige Stelle zum Deponieren der Plastikteile zu finden.
Mittwoch, 23. September 2009
Wohnungsbesichtigung mit Fliegerin
Wenig später stehe ich in einem anderen Hof und wundere mich, daß das Haus neben mir zwar drei Etagen hat, aber so niedrig ist. Allein die Fenster der zweiten Etage sind nur wenig höher als ich es bin. Das würde ja bedeuten, daß man sich in der ersten Etage ducken muß und gar nicht aufrecht stehen kann. Dann bemerke ich eine vergitterte Eingangstür, hinter der eine Treppe zu erkennen ist. Aha, also wohnt man nur in der zweiten Etage, die erste wird übersprungen. Vielleicht ist das eine Art Keller. Ich betrete die Wohnung und treffe dort eine mir im Traum bekannte junge Frau mit aufgestecktem Haar. Sie hat mich eingeladen, die Wohnung zu besichtigen, da sie ausziehen wird. Darüber wundere ich mich etwas, aber sie erklärt mir, daß sie eine Million Euro gewonnen hätte und sich nun eine größere Wohnung leisten könne. Diese hier aber sei auch nicht zu verachten und eine glückliche Gelegenheit. Ah! Ein wenig nagt der Neid an mir, als sie von der Million erzählt, aber nun gut, hat ja keinen Sinn, lange über solche Dinge nachzugrübeln. Stattdessen schau ich lieber, ob mir die Wohnung gefällt. Die Wohnung selbst ist zwar klein, geht aber nahtlos in zwei riesige Frühstücksräume über, die von allen Bewohnern des Hauses gemeinsam benutzt werden. Anscheinend ist es hier üblich, daß alle zusammen in diesen Räumen die Mahlzeiten einnehmen. Der erste Raum ist fast voll besetzt mit älteren Nachbarn, die angeregt miteinander an Tischen plaudern. Von ihm geht eine Tür in das zweite Zimmer ab, in welchem sich sehr viele jüngere Bewohner aufhalten. Diese stehen wie bei einer zwanglosen Veranstaltung, und scheinen hier gemeinsam "abzuhängen" und ihre Zeit zu verbringen. Ich merke enttäuscht, daß diese Wohnung wohl nichts für mich sein wird. Sicherlich würde diese ständige Gemeinschaft mit den Nachbarn einigen Leuten gut gefallen, aber ich kenne mich und weiß, daß ich nicht dauernd mit anderen zusammen sein möchte. Ich ziehe mich gerne zurück und suche die Ruhe. Diese Gemeinschaft ist zwar sicher kein Zwang, würde ich mich aber immer zurückziehen und in den Gemeinschaftsräumen nicht anwesend sein, würde man über mich reden und wahrscheinlich würde ich bald zum Außenseiter werden. Fraglich, ob ich mich dann noch in der Wohnung wohl fühlen würde. Von den Gemeinschaftsräumen gerate ich zufällig in eine andere kleine Wohnung, in der sich eine jüngere blonde Frau und eine sehr alte grauhaarige aufhalten. Beide begrüßen mich freundlich und wir kommen ins Gespräch. Die alte Frau hält ein vollgekritzeltes Tagebuch auf den Knien und läßt eine Bemerkung darüber fallen, daß sie einmal Fliegerin war. Mein Interesse ist mit einem Schlag geweckt. Was muß sie für ein spannendes Leben gehabt haben! Ich hätte jetzt Lust, mir von ihr aus ihrem Leben erzählen zu lassen. Außerdem fühle ich mich bei den beiden sehr wohl. Die hätte ich gerne als Nachbarn und sie scheinen sich ja selbst auch eher von der "Massengemeinschaft" etwas fern zu halten. Um nicht aufdringlich zu wirken, beginne ich vorsichtig: "Eine Fliegerin! Da müssen Sie eine Menge erlebt haben!" Die Augen der Alten beginnen zu leuchten, ein letztes Aufleuchten der Vergangenheit, und freudig setzt sie an, mir ihre Geschichte zu erzählen, als die junge Frau unterbricht. "Ach nee, bitte nicht." Anscheinend hat sie die Geschichte schon zu Genüge gehört und die Greisin verstummt sofort. Schade! Ich hätte ihre Geschichte wirklich gerne erfahren.
Dienstag, 22. September 2009
Traumsplitter
Jetzt befinde ich mich im Wohnzimmer und stelle fest, daß meine Mutter dort schon einen vollständig geschmückten Weihnachtsbaum zu stehen hat. Ich bin überrascht - ist das nicht ein bißchen früh? Außerdem fällt mir auf, daß der Baum nicht besonders frisch und schön aussieht. Bis Weihnachten hält der nicht mehr durch. Die Nadeln scheinen jetzt bereits sehr trocken zu sein und in den Zweigen klaffen größere Lücken. Auf der Spitze trägt der Baum eine perlmuttweiß schimmernde Kugel, die an eine Gartenkugel erinnert. Beim weiteren Betrachten des Baumes scheint er sich in eine weißgekleidete Jungfrau zu verwandeln. Ich stelle fest, daß immer, wenn ich den Baum lange anstarre, dieses passiert. Das muß so eine Art Krankheit sein. Merkwürdig.
Bemerkung: Im gestrigen Traum kam ebenfalls ein Weihnachtsbaum im Büro vor. Ich hoffe, ich träume jetzt bis Weihnachten nicht ständig von Weihnachtsbäumen. Im Bett las ich gestern in Werfels Lied von Bernadette und muß mitten bei der dritten Erscheinung der Jungfrau eingeschlafen sein, aber so, daß ich noch das Licht gelöscht und das Buch beiseite gelegt habe, ohne mich daran erinnern zu können.
Montag, 21. September 2009
Ach nee....

You are The Moon
Hope, expectation, Bright promises.
The Moon is a card of magic and mystery - when prominent you know that nothing is as it seems, particularly when it concerns relationships. All logic is thrown out the window.
The Moon is all about visions and illusions, madness, genius and poetry. This is a card that has to do with sleep, and so with both dreams and nightmares. It is a scary card in that it warns that there might be hidden enemies, tricks and falsehoods. But it should also be remembered that this is a card of great creativity, of powerful magic, primal feelings and intuition. You may be going through a time of emotional and mental trial; if you have any past mental problems, you must be vigilant in taking your medication but avoid drugs or alcohol, as abuse of either will cause them irreparable damage. This time however, can also result in great creativity, psychic powers, visions and insight. You can and should trust your intuition.
What Tarot Card are You?
Take the Test to Find Out.
Sonntag, 20. September 2009
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(aus "Das große Buch der Farben" von Klausbernd Vollmar)
vergelesen
Na ja, ein Stachel bin ich sicherlich auch für den einen oder anderen. *gg*
Drei Versuche
(aus "Das große Buch der Farben" von Klausbernd Vollmar)
Samstag, 19. September 2009
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(aus "Lourdes" von Emile Zola)
Bart und Augenbraue
Ich befinde mich auf der Liege des Physiotherapeuten, nur daß ich nicht auf dem Bauch liege, sondern diesmal wie eine Katze zusammengerollt auf der linken Seite. Mein Arm ist um meinen eigenen Nacken geschlungen. Die Liege steht in einem sehr viel größeren Haus, wo sich im Erdgeschoß der Empfang befindet. Ich spüre einen Schmerz im mittleren Rücken, sowohl rechts als auch links. Ich muß mich kurz vorher stark verspannt haben. Die Hände des Physiotherapeuten streichen über meinen Rücken. Ich mache ihn auf den Schmerz aufmerksam, wobei ich betone, daß er nicht nur links, sondern ebenfalls rechts ist, damit er keine Seite vernachlässigt. Die Behandlung ist so sanft und angenehm, daß ich immer müder werde, entspanne und wohl auch weggedämmert bin, denn als das Bewußtsein wiederkommt, liege ich noch immer auf der Liege, aber der Physiotherapeut sagt: "Ich habe Sie gar nicht mehr atmen gehört." Oh, dann muß ich wohl wirklich eingeschlafen sein. Doch statt dessen antworte ich: "Ich schlafe auch gleich ein." Seltsamerweise macht sich der Physiotherapeut nicht mehr am Rücken zu schaffen, sondern an meinem Gesicht, wo er erstaunlich schnell meine rechte Augenbraue zupft. Nanu? Gibt es jetzt eine Kosmetikbehandlung mit dazu? Eigentlich nicht schlecht, allerdings fliegen ziemlich viele Härchen umher und ich fürchte, daß die Augenbraue zu dünn wird, weshalb ich erschrocken rufe: "Nicht so viel!" und schützend meine Hand über das Auge lege. Der Physiotherapeut läßt ab und ich versuche mit dem Finger meine Augenbraue zu erfühlen. Als er hinunter zum Empfang geht, stelle ich mich vor den Spiegel und muß zu meinem Schreck sehen, daß er in meine rechte Augenbraue genau am Ansatz ein großes Loch gezupft hat. Beiden Brauen sind nun total ungleichmäßig und es sieht furchtbar aus. So kann ich keinesfalls auf die Straße gehen. Ich bin hin und her gerissen, obn ich mir schnell eine Pinzette greifen soll, um die Brauen selbst aneinander anzupassen, wobei ich beide leider stark ausdünnen müßte, was ich eigentlich vermeiden wollte, da es mir nicht steht, oder ob ich, wütend wie ich bin, sofort hinunterlaufen soll, ihm das zeige und ärgerlich frage, ob er das mit Absicht macht (in Hinblick auf die eine, ebenfalls mißglückte Behandlung). Ich kann mich nicht entscheiden, aber fest steht, an meine Augenbrauen lasse ich ihn nicht mehr.
Ich versuche in die Kirche meiner Kindheit zu gelangen. Anscheinend wird direkt in der Kirche jetzt auch Krankenpflege betrieben, zumindest gibt es ein Zimmer mit einem Schwerstkranken. Das Betreten ist verboten, doch da ich im Rollstuhl sitze, denke ich mir, ich könnte mich als Rollstuhlfahrer einfach in den Krankenpflegeraum stellen und so tun, als ob ich da hin gehöre. Vielleicht fällt es ja nicht auf. Der andere Kranke liegt in einem Bett und ist wohl schon halb tot, zumindest nicht ansprechbar. Kaum stehe ich im Zimmer, kommt ein Pfleger herein und sieht mich. Doch nicht nur das, mit ihm strömt außerdem eine Menschenmenge in Rokokokostümen und mit gepuderten Perücken durch den Raum, um ihn auf der anderen Seite zu verlassen. Ich mische mich unter sie und lande hoch oben auf irgendeiner Plattform, von der man sich in einem Gefährt, das an einem Seil befestigt ist, kilometerweit hinunterfallen lassen kann. So eine Art rudimentäre Vergnügungsanlage.
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(aus "Schüßlersalze für Psyche und Seele" von Vitara H. Haiduk)
Freitag, 18. September 2009
Erzähle mir
erzähl mir von den Kupfermühlen
im dichten Tiefseegraben,
erzähl mir von den Mondfahrten
mit einem Nadelöhr
und von den Sonnenfeen
in glühenden Gewändern.
So lang du nur die Liebe kennst,
erzähl mir von den Schiffen
im wasserklaren Bergkristall
und von den Salzmännlein
die erleuchten deinen Weg
mit phosphorisierenden
Meersalzpfeifen.
Solang du nur die Liebe kennst,
erzähl mir das Blaue vom Himmel
und das Rot von deinen Lippen.
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(aus "Schüßlersalze für Psyche und Seele" von Vistara H. Haiduk)