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Donnerstag, 17. September 2009

Ich bin ja heut' so glücklich



Und möchte immer singen die eine Melodie, nämlich diese....
Ok, noch schöner wäre allerdings, hätte es auf der Shoppingmeile eine Sushibar gegeben. *ohne Sushi ins Bett muß*

Blut und Shopping

Volle vier Röhrchen Blut haben sie mir heute abgezapft. Ein Wunder, daß ich hinterher noch gerade stehen konnte, wahrscheinlich handeln sie damit. Da ich einen schicken Wandhaken für meinen Lesespot suche, der leider nicht an das Wandbord passt, wollte ich danach zum Guru-Shop fahren, wußte aber nicht, daß neben der U-Bahn auch die Straßenbahn auf dieser Strecke nicht fährt (Die S-Bahn sowieso nicht - eigentlich frag ich mich, wozu Berlin noch einen ÖNV hat.), so daß ich gezwungen war, meine ehemalige "DDR-Shopping-Stammstrecke" wie in alten Zeiten abzulaufen - eine Straßenseite hin und die andere zurück. Das letzte Mal dürfte ca. 25 Jahre her sein. Die Straße ist lang, sehr lang, aber es war wahnsinnig interessant zu sehen, wie sie sich verändert hat. In meinen Träumen existiert sie noch als die Einkaufsmeile mit biederen Jugendmoden, guten Bäckereien, Broilergrill und Grilletta-Restaurant. Heute wirkt sie sogar "kieziger" als die Straßen im "tieferen" Prenzlauer Berg. Und natürlich ist es wie immer so, daß ich keine Kamera dabei hatte, aber genau dann zig witzige Motive sehe, die ich gerne fotografiert hätte: alte Nähmaschinentische auf der Straße, Schaufensterpuppen auf den Fenstersimsen, ein Spruchband "Liebe ist für alle da", ein Leierkastenmann, verwunschene Bistros und jede Menge "bunte Vögel". Ein nicht so bunter, nämlich eine Straßentaube, war anscheinend so vollgefressen, daß sie beinahe beim Hochfliegen eine Bruchlandung auf meinem Kopf gemacht hätte (falls sie nicht sowieso geplant hatte, dort zu landen). Ich konnte mich gerade noch ducken, fühlte aber, wie ihre Krallen durch meine Haar streiften. Witzig finde ich außerdem das "Alcatraz-Hostel". Ich wüßte nicht, ob ich dort gerne wohnen würde. Das einzige, was noch an derselben Stelle wie zu DDR-Zeiten steht, ist das Kino, und wenn es nicht so früh am Tag gewesen wäre, hätte ich mir vielleicht einen Film angeschaut. So aber blieb es beim Shopping und im Guru-Shop fand ich natürlich etwas, nämlich diese beiden Wandhaken

Wandhaken

und obendrein noch eine Jacke.

Jacke

Ich muß irgendein Jackenkarma haben, denn mir laufen ständig schöne Jacken über den Weg. Bald brauche ich einen eigenen Schrank dafür. Wenn mir das wenigstens bei Hosen genauso gehen würde, aber an Hosen suche ich mich stets dumm und dämlich. Diese Vase fand ebenfalls zu mir.

Vase

Als ich nach Hause kam, hatte ich in der Post eine Gutschrift für Betriebskosten in Höhe von ca. 120 €. Damit hat sich am gleichen Tag der gesamte Einkauf mit einem Schlag refinanziert. Perfekt.

Mittwoch, 16. September 2009

Koboldbefall

Gerade, als ich dachte: "DAS darf dir nicht kaputt gehen. Das ist das letzte." flutschte mir das Glas im hohen Bogen aus der Hand und landete - unbeschadet auf dem ausgebreitetem Scheuerlappen neben der Spüle. Ich glaube, ich habe einen Kobold. Der ist es wahrscheinlich auch, der die Teelöffel stiehlt, Sachen so versteckt, daß ich sie nicht mehr wiederfinde, bzw. sie in die hinterste Ecke unter den Schrank rollen läßt, geklebte Holzstücke und Tischuhren verschiebt und dauernd in meinem Notebook sitzt. Allerdings wußte ich bisher nicht, daß er Gedanken lesen kann.

Montag, 14. September 2009

Traumsplitter

Eine Internet- oder Zeitschriftenseite voller Leseempfehlungen zu Büchern, aber vielleicht auch Webseiten, denn ich finde mich selbst darunter mit den Worten: "Gruß an Zuckerstern, meiner Lieblingsbeschäftigung. Sie liest mit!"

Samstag, 12. September 2009

Die Priesterin

Nachdenklich nickt im Dämmer die Pagode...
Daneben tritt aus ihres Hauses Pforte
T'ang-ku-ei-i, die Hüterin der Orte
vom krausen Leben und vom grausen Tode.

Aus ihrem Munde hängt die Mondschein-Ode
Tang-Wangs, des Kaisers, mit geblümter Borte,
in ihren Händen trägt sie eine Torte,
gekrönt von einer winzigen Kommode.

So wandelt sie die sieben ängstlich schmalen
aus Flötenholz geschwungenen Tempelbrücken
zum Grabe des vom Mond erschlagnen Hundes -
und brockt den Kuchen in die Opferschalen -
und lockt den Mond, sich auf den Schrein zu bücken,
und reicht ihm ihr Gedicht gespitzten Mundes...


(Christian Morgenstern)

Mittlerweile

hat meine Schwägerin das Manuskript meines Romanes bereits seit Monaten. Ich weiß zwar, daß sie nicht viel Zeit hat, aber so langsam frage ich mich

a) ob er wirklich so langweilig ist,

b) ob sie ihn schon verhökert hat

oder

c) ob sie ihn in ihrem hundertköpfigen Freundeskreis herumreicht.

Freitag, 11. September 2009

Burgbewohnerin

Burgbewohnerin

Bleeding me insane

Rebell Yell

vergehört

Doku läuft im Fernsehen. Ich verstehe: "Wenn ein Objekt dieses Ausmaßes einschlägt, wo ist dann der Kater???" - Hä? was denn für'n Kater? - Verdattert starre ich auf die Mattscheibe und die Lösung folgt sogleich: "Ein Krater bla bla bla...." - Ach ein KRATER! Natürlich! *sich vor den Kopf schlägt*

Donnerstag, 10. September 2009

...

Welten brechen, erzittern,
eine zerklüftete Heimat,
Skorpione werden zahm,
wo die Mauern kippen,
verlassen den Wankelmut
und die dunklen Risse.
Und ich mittendrin
frag mich wohin,
wenn selbst die Felsen
schutzsuchend sinken
ins grundlose Meer,
das mich einstmals
an seine Ufer spie.

...

Im Islam besitzt der Teufel blaue Augen...
....Die Araber sehen grundsätzlich in blauen Augen ein böses Zeichen...
....Auch unsere Kultur kennt die dämonischen blauen Augen: In der Magie und im Volksglauben des Nordens sagt man, dass Männer, die mit Wasserwesen schlafen, Kinder mit leuchtend blauen oder wasserblauen Augen zeugen. Bisweilen ist zu lesen, dass das gesamte Geschlecht der Blauäugigen aus der Verbindung von Nixen und Menschenmännern stammt.

(aus "Das große Buch der Farben" von Klausbernd Vollmar)

Spät arbeiten

Eine lange, lineare "Arbeitspipeline", bestückt mit ganz unterschiedlichen Tätigkeiten. Mein Platz befindet sich am hinteren Drittel (schon?). Das Ende der Pipeline ist in Sicht. An dieser Stelle arbeite ich und arbeite. Zwischendurch verschwindet das Traumbewußtsein und taucht genau an diesem Platz wieder auf. Ich meine nun, daß es halb zehn Uhr nachts sein müsse und ich allein in den Arbeitsräumen bin. Auf einer Anrichte steht eine geöffnete Flasche Limo, daneben gestapelte Plastikbecher. Ich versuche das Etikett der Flasche zu entziffern und erkenne "Lein". Oh, wird jetzt aus Lein auch schon Limo hergestellt? Wahrscheinlich ist das so eine Spezialität aus dem Spreewald, wie Leinöl. Gerne würde ich die Limo probieren, weiß aber nicht, wem die Flasche gehört. Andererseits - es ist niemand mehr hier. Ich hebe also einen Plastikbecher ab und gieße etwas Limo herein, probiere. Ja, kann man trinken, nicht schlecht. An meinen Platz zurückkehrend, höre ich plötzlich Geräusche aus den nebenliegenden Büros. Ist etwa doch noch jemand hier? "Ist jemand da?" rufe ich laut, aber bekomme keine Antwort. Als ich die Räume betreten und nachschauen will, kommt mir aus der Tür eine Kollegin entgegen. Sie scheint sehr beschäftigt zu sein. In diesem Moment, als ich sie hier nachts arbeiten sehe, wird mir bewußt, wie bescheuert es eigentlich ist, um halb zehn Uhr abends noch auf Arbeit zu sitzen und ich beginne mich über mich selbst zu ärgern, aber auch über diese Kollegin, die den gleichen Blödsinn macht.

Später im Traum der Anblick eines alten verwachsenen Baumes. Sein Stamm und seine Wurzeln sind so gekrümmt, daß sie nach oben wieder zusammengewachsen sind (oder sind es zwei Stämme?) und jetzt ein Loch in Form eines Herzens bilden.

Ein junger Schneeleopard tigert unruhig in meinem Traum umher.

Mittwoch, 9. September 2009

Eine lachende Libelle

genoß heute mit mir zusammen die letzte Abendsonne auf dem Balkon und ließ sich auch durch mein Fotografieren nicht stören, im Gegenteil. Ich habe das erste Mal gesehen, daß Libellen ihren Kopf auf fast menschliche Weise drehen können und es sah tatsächlich so aus, als würde sie ihn mir zuwenden und mich anlachen. Erstaunlich. Aber ich habe auch noch nie eine Libelle so lange still an einem Platz sitzen sehen (ca. 20 min), deswegen konnte mir das wohl bisher nicht auffallen.

Libelle 1

Libelle 2

Libelle 3

Traumsplitter

Eine Stimme sagte folgenden Satz: Es ist ein Gesetz - wo zwei Menschen sich brauchen, ist eine Brücke da zwischen ihnen.

Berliner SEK-Beamte beim Training im S-Bahnhof

Vor dem Hintergrund möglicher Massengeiselnahmen durch Terroristen, wie sie der hessische Innenminister Volker Bouffier (CDU) vor Kurzem ins Spiel gebracht hat, bereitet sich die Berliner Polizei auf alle Eventualitäten vor...

Angehende Berliner SEK-Beamte beim Training im S-Bahnhof Jungfernheide. Simuliert wurde in diesem Fall der Sturm auf einen gekaperten Zug.


Was denn für ein Zug? Fahren doch keine, na ja, kaum einer. Wahrscheinlich fahren die S-Bahnen nur deshalb nicht, damit das SEK üben kann. *sich vor den Kopf schlägt*

Dienstag, 8. September 2009

Im Duett gezwitschert

Lange konnte ich mich ja mit Twitter nicht anfreunden, geschweige denn verstehen, wozu man das braucht. 140 Zeichen - viel zu wenig und wenn ich mitgelesen habe, verstand ich dank interner Abkürzungen nur die Hälfte. Inzwischen entdecke ich so nach und nach die Möglichkeiten und bin erstaunt, was man damit so alles anstellen kann. Man kann zum Beispiel auch im Duett twittern, wie hier geschehen:

http://literatur.stangl.eu/695/zwischen-anwardya-west47-getwittert

Hat Spaß gemacht.

Yellowinside

Yellowinside

"Wunderschön, wirklich wunderschön...

....wunderschönes Rückenmark, wunderschöne Bandscheiben, wunderschön speicherungsfähig" - meine Orthopädin kriegte sich kaum wieder ein, als sie die MRT-Bilder der Brustwirbelsäule anschaute. Ich saß neben ihr, starrte ebenfalls auf den Monitor mit den Querschnitten meines Rückens und dachte, erstaunlich, wofür manche Leute sich begeistern können. "Mit der Brustwirbelsäule können Sie Hundert werden." sagte sie schließlich. Jetzt überlege ich die ganze Zeit, wie ich meine Lendenwirbelsäule und mein Becken davon überzeuge, dabei mitzumachen. Jedenfalls steht nun für nächste Woche ein Labortermin, nachdem ich ihr von der mißglückten Mobilisation meines Physiotherapeuten erzählt habe und sie erklärte mir, daß ich, sobald irgendwer bei mir etwas mobilisieren möchte, sofort 'Nein!' schreien soll. Hätte ich vielleicht eher wissen sollen. Und statt Physiotherapie bekomme ich demnächst ein ganzes Jahr (oder waren es sogar anderthalb Jahre?) Rehasport. Bin gespannt.

Montag, 7. September 2009

Der Urlaub - Tag in B.

Rundgang an der historischen Stadtmauer:

Urlaub - 2.Tag

Urlaub - 2.Tag

Urlaub - 2.Tag

Urlaub - 2.Tag

Der Kirchplatz:

Urlaub - 2.Tag

Urlaub - 2.Tag

Die Kirche selbst wird gerade restauriert und ist so hoch wie eine Kathedrale:

Urlaub - 2.Tag

Urlaub - 2.Tag

Malerische Gässchen und Einkehr in die Kirchenklause:

Urlaub - 2.Tag

Urlaub - 2.Tag

Danach "Besteigung" der Burg:

Urlaub - 2. Tag

Urlaub - 2.Tag

Urlaub - 2.Tag

Urlaub - 2.Tag

Urlaub - 2.Tag

Urlaub - 2.Tag

Urlaub - 2.Tag

Urlaub - 2.Tag

Die Kellertreppe auf diesem Bild führt in den Folterkeller, wo man dann neben Schloßgespenstern so etwas besichtigen konnte:

Urlaub - 2.Tag

Ich mag ja Ruinen und Burgen, schon in Klein Pompeji bin ich damals in den Überresten des Schlosses herumgekrochen. Als ich hier die vielen Burgkeller sah, rief ich deshalb gleich ganz aufgeregt: "Guckt mal!", worauf meine Schwägerin leicht spöttisch antwortete: "Jaaaa, schöööööne Keller, viele Keller." Irgendwie konnte sie meine Begeisterung wohl nicht teilen. Leider waren sie aber abgesperrt. Danach sind wir um die Burg herumgelaufen, um den Eingang zu suchen und während die anderen unten die Straße nahmen, bin ich direkt am Gemäuer entlanggekrabbelt und bekam nur noch mit einem Ohr mit, wie es unten hieß: "Susanne muß wieder mal da oben rumkriechen..." Na ja, was sein muß, muß sein.*gg*

Sonntag, 6. September 2009

Frauen, die lesen, sind gefährlich -

dieses Buch erhielt ich heute als nachträgliches Geburtstagsgeschenk. Ich weiß nicht, ob das irgendeine Botschaft für mich sein soll.

Der Urlaub - Tag in L.

Urlaub - 3. Tag

Urlaub - 3. Tag
Eingang zum Schloßpark auf einer Spreewaldbank

Urlaub - 3. Tag

Urlaub - 3. Tag
Das Schloßparklabyrinth

Urlaub - 3. Tag
Hölzerne Künstlerfigur

Urlaub - 3. Tag

Urlaub - 3. Tag
Die Spreewaldkähne - auf solche Touristenkähne gehen wir allerdings nicht mehr. Wir hatten bei den Kahnfahrten einen Sechssitzer für uns allein.

Urlaub - 3. Tag
Nochmal Kähne und die Security, die uns zu einem bestimmten Zeitpunkt aus dem Park geschmissen hat, weil an diesem Abend irgendein erotisches Kahnfestival stattfinden sollte. Dazu waren bereits an den Ufern der Fließe riesige nackte Holzfiguren aufgebaut worden.

Urlaub - 3. Tag
Die Paul-Gerhardt-Kirche - leider hat das Akku nicht mehr für Bilder aus dem Inneren gereicht. Danach waren wir sehr gut essen und nahmen uns das historische Museum im Schloß vor. Dort gibt es von Knochen- und Scherbenfunden aus alten slawischen Burgen bis zu den typischen Bauernstuben und Trachten einiges zu sehen, auch einen alten Wappensaal in typischer sorbischer Deckenbemalung. In einem Raum war eine alte Schreibstube mit alten Schreibmaschinen und einem Telefon aufgebaut. Als K. vor dem Schreibtisch stand, klingelte das Telefon auf einmal und ich rief rüber: "Geh doch mal einer ans Telefon!", aber es traute sich keiner.